Warum um die Liebe kämpfen schadet (und was wirklich hilft)

Um die Liebe kämpfen

Es stimmt:

Um die Liebe kämpfen lohnt sich nicht!

Das wolltest du nicht hören, ich weiß.

Aber es stimmt leider. Schlimmer noch. Ich behaupte sogar: Um die Liebe kämpfen schadet der Liebe!

Das klingt alles viel trostloser, als es in Wahrheit ist. Nicht um die Liebe zu kämpfen bedeutet nämlich nicht zwangsläufig aufzugeben und nichts zu tun. Im Gegenteil: Es bedeutet etwas viel besseres zu tun. Etwas, das die Chancen auf deine Liebe wirklich steigert, und zwar nicht unerheblich.

Deshalb zeige ich dir hier, warum um die Liebe zu kämpfen nichts bringt und was du stattdessen tun solltest:

 

Warum um die Liebe kämpfen nichts bringt

Liebe und Kampf haben ungefähr soviel gemeinsam wie ein Glücksbärchi und Klaus Kinski: Nichts.

Ich höre schon tausende protestierende Stimmen in meinen Ohren summen:

„Aber…

  • durch das Kämpfen beweise ich doch jemandem wie sehr ich ihn liebe!“
  • es heißt doch, dass im Krieg und in der Liebe alles erlaubt sei!“
  • in fast allen Filmen und Romanen geht es doch darum, dass man für seine Liebe kämpfen muss!“
  • nur wer kämpft, kann auch gewinnen! Wer nicht kämpft, hat schon verloren!“

Stop!

An der Stelle muss ich dich unterbrechen. Nicht zu kämpfen bedeutet nicht, dass du die Liebe aufgeben sollst. Ganz im Gegenteil. Nicht zu kämpfen ist sogar der Inbegriff der Liebe. Nicht zu kämpfen ist nicht Resignieren. Es ist Liebe in seiner reinsten und höchsten Form. Ich will dir erklären warum:

 

1. Kämpfen richtet sich gegen die Liebe!

Was bedeutet Liebe?

Ja, hoch philosophische Frage, die eigentlich einen eigenen Artikel oder sogar ein ganzes Buch verdient hätte. Kommt vielleicht noch. Aber an dieser Stelle die Kurzfassung.

Liebe bedeutet in meinen Augen:

Jemand anderen so sehr gern haben, dass man…

  • ihn bedingungslos so sein lässt, wie er ist.
  • ihm die Freiheit schenkt, sich selbst in seiner Gesamtheit entfalten zu können.
  • ihn dabei unterstützt.
  • sich mit ihm und für ihn freuen kann und vor allem:
  • seine eigenen egoistischen Bedürfnisse für diese Liebe hinten anstellt.

Das ist nur meine Meinung. Wie siehst du das?

Wenn dir noch mehr zur Definition von Liebe einfällt, dann schreib mir gerne einen Kommentar. Mich interessiert das, denn das Thema ist kontrovers. Manche Menschen finden auch, dass Liebe sehr egoistisch ist.

Ich möchte dir jedenfalls mit dieser Kurzfassung hier gerade vor allem eines klar machen:

Wenn du um die Liebe kämpfst, dann handelst du gegen all diese Merkmale der Liebe und kämpfst damit gerade nicht UM, sondern GEGEN deine Liebe!

Verwundert? Überrascht? Verärgert?

Kann ich verstehen. So ging es mir auch, als ich es erkannt habe. Aber es stimmt, denn:

 

2. Um die Liebe kämpfen ist egoistisch!

Wer kämpft, vertritt Interessen. Richtig?

Er vertritt seine eigenen Interessen. Richtig?

Wenn er seine eigenen Interessen vertritt, dann geht es ihm nicht um die Interessen des anderen. Richtig?

Wenn ihm die Interessen des anderen egal sind und er nur seine eigenen Interessen durchsetzen will, wie kann er dann davon reden, dass er den anderen wirklich liebt?

Was er in diesem Moment wirklich liebt, ist er selbst. Eigentlich ist es noch nicht mal wirklich er selbst in seiner Gesamtheit, sondern nur ein kleiner Teil davon: Sein Ego.

Jawoll, jetzt sind wir am Kernpunkt angelangt.

Um die Liebe zu kämpfen ist egoistisch. Es geht nur darum, die eigenen Interessen zu wahren und kein Stück um die Interessen des anderen.

AHA-Effekt oder Widerspruch sind an dieser Stelle die gängigsten Reaktionen. Da ich an dieser Stelle selbst zum Widerspruch geneigt habe, folgen hier stellvertretend für alle Widersprüchler ein paar Gedanken. Wenn dein Widerspruch nicht dabei ist, lass uns gern in den Kommentaren darüber reden.

 

Beim Kämpfen geht es dir nicht um die Liebe!

  • „Aber ich tue es doch seinet Willen!“

Ach ja? Wirklich? Wenn jemand dich gerade nicht um sich haben möchte, weil er vielleicht etwas Zeit und Abstand braucht und du ihn dennoch penetrierst, hat er dann wirklich etwas davon? Liegt das in seinem Interesse? Ich denke nicht.

  • „Aber die Liebe ist doch unser gemeinsames Interesse! Ich tue es doch für uns beide!“

Das siehst du so, aber wie sieht es der andere? Kümmert es dich überhaupt, wie er es sieht?

  • „Aber ich bin doch bereit große Opfer zu bringen, um den Menschen, den ich liebe zurückzugewinnen!“

Du willst Opfer bringen. Keine Frage. Aber nicht für ihn, sondern für dich. Du opferst einfach Dinge, die dir nicht so wichtig sind für etwas, das dir wichtiger ist. Aber was ist das überhaupt, das dir so wichtig ist? Warum geht es eigentlich so sehr um dich, wenn du um die Liebe kämpfst?

 

Warum um die Liebe kämpfen so egoistisch ist

Weil du deine eigenen Interessen über die des anderen stellst. Das haben wir ja schon herausgefunden. Aber was sind diese Interessen?

Natürlich spielen da viele individuelle Faktoren eine Rolle, aber einige wesentliche Punkte tauchen immer wieder auf:

Um die Liebe kämpfen ist egoistisch, weil du…

  • dich mit Gedanken quälst, dass er oder sie jemand anderen haben könnte, der „besser“ ist als du.
  • es nicht ertragen kannst, dass es ihm oder ihr gerade besser geht als dir.
  • dich alleine nicht komplett fühlst. Du brauchst diesen anderen Menschen, um deine Unvollkommenheit zu kaschieren und deine Lücken oder eine Leere in dir zu füllen. Das kommt oft zum Ausdruck durch den völlig realitätsfernen Spruch „Ich kann ohne dich nicht leben“. Oh Gott, wirklich? Wer will denn jemanden, der alleine nicht überlebensfähig ist?
  • dich gekränkt und zurückgewiesen fühlst, wenn er oder sie nicht auf deine Anrufe oder SMS reagiert.
  • Angst hast, dass du selbst keine(n) andere(n) mehr finden könntest.
  • es dir selbst beweisen willst, dass du ihn oder sie zurückgewinnen kannst.
  • befürchtest, dass er oder sie merken könnte, dass er / sie auch ohne dich glücklich sein kann und dich eben nicht „zum Leben braucht“.
  • abhängig von der Bestätigung bist, die er oder sie dir gibt.
  • die Ungewissheit / Ablehnung nicht erträgst.

Hast du gemerkt, um wen es bei all diesen Punkten geht? Ganz genau, um dich.

Wer um die Liebe kämpft, der kämpft für sich!

Nicht für den andern und auch nicht für die Gemeinsamkeiten. Er kämpft eiskalt für sich selbst. Nur auf sein Schild und seine Fahne hat er einen anderen Namen geschrieben und versucht so die Mittel zu heiligen und andere zu täuschen. Auch sich selbst zu täuschen. Und leider gelingt uns das auch viel zu häufig.

 

3. Nicht zu kämpfen ist die höchste Form der Liebe!

Du siehst, dass in Wahrheit genau das Gegenteil die wahre Form der Liebe ist.

Wenn du nicht um die Liebe kämpfst (im herkömmlichen Sinne), dann handelst du wirklich im Sinne der Liebe und nicht dagegen.

Du…

  • nimmst den anderen wirklich so an wie er ist
  • respektierst ihn und seine Entscheidung
  • schenkst ihm die Freiheit, er selbst zu sein
  • stellst deine egoistischen Bedürfnisse zurück,  zu Gunsten der Liebe und deines Geliebten (das wäre dann ein wirkliches „Opfer“ für die Liebe)

Vergleiche diese Punkte mit der obigen Definition der Liebe und du erkennst die Übereinstimmung.

  • „Ok Norman, da hast du vielleicht recht. Aber wenn ich nicht kämpfe, dann gebe ich doch auf! Wie soll ich ihn oder sie denn dann jemals zurückgewinnen?“

Nicht zu kämpfen heißt nicht aufzugeben!

Die Liebe steht über allem und hat keinen Kampf nötig. Wo kein Kampf ist, da gibt es kein Gewinnen, kein Verlieren und auch kein Aufgeben!

Nicht um die Liebe kämpfen bedeutet nicht, dass du ihn oder sie nicht liebst und dass eure Liebe niemals wieder eine Chance hätte. Ganz im Gegenteil:

 

4. Nicht um die Liebe kämpfen bedeutet nicht gleich aufgeben!

Du denkst immer noch egoistisch.

Jemanden „zurückgewinnen“ ist purer Egoismus. Gehört er dir? Ist er dein Leibeigener? Hast du für ihn bezahlt? Nein. Er ist ein freier Mensch. Und Liebe bedeutet Freiheit.

Jemandem Liebe zu schenken bedeutet, ihm Freiheit zu schenken.

Wenn du jemanden wirklich von Herzen liebst, dann lass ihn los. Ich habe dir bereits in diesem früheren Beitrag erklärt, warum die Liebe stirbt, wenn du nicht loslässt.

Einen Menschen loszulassen bedeutet nicht, dass er dir egal ist. Du sollst ihn nicht total vergessen oder ignorieren. Du kannst ihn ruhig in irgendeiner nicht aufdringlichen Art wissen lassen, dass du für ihn da bist, wenn er dich braucht und dass du ihm Liebe in Form von Freiheit schenkst.

Das ist Loslassen. Ihm die Freiheit zu schenken, er selbst sein zu können. Tun und lassen zu können, was er gerade möchte und was er gerade braucht. Aus dem einfachen Grund, dass es dir wichtiger ist, dass es ihm gut geht, als dein eigenes Ego zu befriedigen.

  • „Aber ich kann ihn oder sie nicht einfach loslassen. Ich kann es einfach nicht, es tut so weh!“

Wenn du es wirklich nicht schaffst, deinen Egoismus zu überwinden und den anderen die Freiheit und die Liebe zu schenken, die du angeblich für ihn empfindest, dann hilft dir vielleicht die folgende paradoxe Erkenntnis:

 

5. Nicht um die Liebe kämpfen erhöht deine Chancen!

Ja, es klingt total widersprüchlich. Aber wenn du regelmäßig vernuenftig-leben liest, dann hast du schon erkannt, dass Widersprüchlichkeit das Bizarre Geheimnis des Erfolges ist.

Wenn du nicht um die Liebe kämpfst (damit meine ich im herkömmlichen Sinne, also „aktiv, aggressiv“), dann hat das folgende schwerwiegende Vorteile, die auf deiner Seite stehen:

1. Der andere merkt, wie wichtig dir sein Wohlergehen ist

Er wird es dir bewusst oder unbewusst anrechnen.

2. Du wirkst nicht „bedürftig“

Bedürftigkeit ist eine Eigenschaft, die dich total unattraktiv wirken lässt.

3. Der andere hat die „Chance“, selbst zu merken, wie sehr du ihm fehlst

Wenn du ihn ständig nervst, dann fühlt er sich auch so: Von dir genervt. Und das hat natürlich den ungewollten Effekt, dass er noch weniger von dir will.

4. Der andere fühlt sich frei zu dir zurückzukommen wenn und wann er will

Aus Pflichtgefühl tut niemand gerne irgendwas.

5. Du hast die Chance darauf, eine wirklich wahre Liebe mit diesem Menschen zu leben

Es mag zwar sein, dass du durch einen Kampf jemanden dazu bewegen kannst, zu dir zurück zu kommen. Aber das ist meist mehr Schein als sein.

Oft ist es ein kurzes Gastspiel und der Zurückkehrer ist bald schon wieder verschwunden. Warum? Weil er nicht aus freien Stücken, sondern dir zuliebe zurückgekehrt ist. Vielleicht, weil er dich nicht länger leiden sehen wollte (aus Mitleid) oder weil deine Versprechungen Hoffnungen in ihm geweckt haben oder, oder, oder. Aber nicht um eurer Liebe willen.

Das ist eine sehr schlechte Basis. Und wenn du mit solchen Mitteln jemanden zurückgewinnst, dann wirst du auch nie mehr mit diesem Menschen haben können, als die Befriedigung solcher Bedürfnisse.

6. Der andere wird dir die Liebe und Freiheit zurück schenken, die du ihm geschenkt hast

Jemand, den du sein lässt, wie er ist, wird dich das auch sein lassen.

Freiheit ist die wichtigste Basis für eine Beziehung. Sobald sich jemand eingesperrt oder bevormunded fühlt, nagt das an der Liebe. Aber eine Liebe, in der beide Partner vollkommen frei sie selbst sein können ist fast schon ein Garant für eine langanhaltende glückliche Beziehung. Ganz zu schweigen davon, dass auch du dich so viel wohler fühlen wirst!

7. Du hast Zeit und Kraft dafür, wirklich aktiv etwas für dich und die Liebe zu tun

Es gibt etwas, das dir viel mehr bringt, als um die Liebe kämpfen. Dies ist zugleich auch die Alternativmaßnahme, die ich dir anstelle des Kämpfens um die Liebe empfehle. Was ist es?

 

Wie du „nicht kämpfst“ und was du stattdessen tun solltest

Beschäftige dich mit dir selbst.

Anstatt die ganze Zeit einem Menschen hinterherzulaufen, der dich komplett und wieder glücklich machen soll, tu es einfach selbst!

Eigentlich so naheliegend, aber leider sehen wir diese Lösung meist nicht. Wieder paradox. So ist das Leben nun mal.

Kümmere dich um dich selbst, liebe dich selbst!

Ich höre wieder Protest:

  • „Aber oben hast du noch gesagt, ich soll nicht so egoistisch sein und immer nur auf mich schauen!“

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem oben geschilderten Egoismus und dem Kümmern um dich selbst, wie ich es hier empfehle.

Der Egoismus gilt nur einer schnellen Beseitigung der Auswirkungen, wie ich sie oben geschildert habe. Du willst dich schnell wieder besser fühlen, keine Angst haben müssen etc.

Die Selbstfürsorge gilt einer dauerhaften Beseitigung der Ursachen. Warum leidest du so und was kannst du tun, damit es dir wieder besser geht, ohne, dass du einen anderen Menschen dafür brauchst?

Egoismus spielt sich quasi an der Oberfläche ab und Selbstfürsorge tief darunter.

Und ich verrate dir noch ein paradoxes Geheimnis des Lebens:

Menschen, die sich selbst genug und mit sich im Reinen sind, wirken viel attraktiver und sind hundert mal begehrter als solche, die es nicht sind.

Wenn es dir schwer fällt das zu glauben, denke doch einfach mal an ein paar Männer- und Frauenträume aus Film und Fernsehen:

  • Angelina Jolie in Tomb Raider
  • Brad Pitt in Fight Club
  • George Clooney in 101 Filmen

Wirken diese Menschen (in ihren Rollen), als bräuchten sie einen anderen, um sich komplett fühlen zu können?

Die Antwort ist: Nein. Begehrte Menschen wirken selbstbewusst und sind sich selbst genug.

Die Frage, die bleibt, ist nun natürlich folgende:

 

Wie kümmere ich mich um mich selbst?

Es gibt unzählige verschiedene Wege, dich um dich selbst zu kümmern und besser mit dir zurechtzukommen. Mindestens so viele, wie es unterschiedliche Menschen gibt, da jeder Weg individuell ist. Aber es gibt einige generelle Wegweiser und Hilfestellungen, die du nutzen kannst. Wenn du unter einer „fehlenden“ Liebe leidest, finde ich eine Auseinandersetzung mit folgenden Fragen sehr sinnvoll.

Wichtig ist, dass du sie aus einer Position der Selbstliebe heraus stellst und beantwortest. Leg den Fokus darauf, welches Potential in der Antwort liegt, nicht, welche negative Botschaft sie ggf. vermittelt:

  • Warum fühlst du dich so unvollständig? Warum kannst du alleine nicht glücklich sein?  Was gibt dir der andere, was dir ohne ihn fehlt? (Bsp.: „Er gibt mir Anerkennung, das tut sonst niemand“)
  • Wie kannst du einen Weg finden, dir das selbst zu geben? (Bsp.: „Ich könnte lernen, mir selbst Anerkennung zu schenken und so weniger auf äußere Anerkennung generell angewiesen sein“)
  • Warum kratzt es so an deinem Ego? Was verletzt dich daran so sehr? (Bsp.: „Ich fühle mich jetzt nicht mehr so begehrenswert“)
  • Gibt es eine Möglichkeit, diese Wunden alleine zu heilen? (Bsp.: „Ich könnte lernen, mich selbst so zu lieben wie ich bin mit all meinen Ecken und Kanten“)
  • Warum hast du solch große Angst? Was steckt dahinter? Frage dich bei jeder Antwort immer weiter „Warum?“, bis du am Kern der Sache angelangt bist. (Bsp.: „Ich habe Angst, weil ich nicht will, dass er eine andere findet“ – Warum? – „Ich habe Angst, dass er jemand anderen bevorzugt“ – Warum? „Ich habe Angst, dass er mich ablehnt“ – Warum? – „Ich habe Angst, alleine zu sein (und zu bleiben)“ – Warum? – „Ich habe Angst vor dem Tod“
  • Kannst du diese Ursache beseitigen und dir damit die Angst nehmen? (Bsp.: „Ich könnte mich mit meiner Ur-Angst beschäftigen und lernen, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben“)
  • Wie kannst du selbst aus deinem Innern heraus Frieden mit dir schließen und mit dir und deinem Leben so zufrieden sein, wie es ist? (Bsp.: „Ich könnte den Fokus wieder mehr auf meine Träume legen“)

Deine persönliche Antworten musst du dir natürlich selbst geben.

 

Bonus

Im weiteren Zusammenhang damit stehen auch generelle Selbstfindungsfragen und Antworten, die du hier auf vernuenftig-leben.de finden kannst.

Wenn du ein erfülltes Leben nach deinen eigenen Wertvorstellungen führst, bist du generell glücklicher und weniger bedürftig. Du verspürst mehr Liebe in deinem Leben und bist weniger darauf angewiesen, sie von anderen zu bekommen. Mehr noch: Du findest so viel Liebe in deinem Leben, dass du das Bedürfnis verspürst, sie mit jemandem zu teilen. Und was denkst du, zieht einen anderen mehr an? Ein Mensch, der vor Liebe überläuft und sie teilen will oder einer, der vor Mangel fast eingeht und Liebe aufsaugt, wie ein Vampir?

So gelingt es dir:

 

Fazit

Ich habe dir gezeigt, dass es niemals sinnvoll ist, um die Liebe zu kämpfen:

  • Du kämpfst gegen alles, was die Liebe ausmacht
  • Dein Kampf dient in Wahrheit deinem Ego, nicht der Liebe
  • Nicht zu kämpfen ist wahrer Ausdruck der Liebe
  • Nicht um die Liebe kämpfen bedeutet nicht, dass du aufgibst
  • Es steigert sogar deine Chancen auf die Liebe, wenn du nicht kämpfst
  • Statt zu kämpfen solltest du dich lieber um dich selbst kümmern
  • Wer sich selbst genug ist, „braucht“ keinen Partner um glücklich zu sein und ist obendrein noch viel begehrenswerter
  • Mit den Fragen und den weiteren Infos auf vernuenftig-leben nimmst du dein Leben und dein Glück selbst in die Hand

Das war meine Meinung. Sag mir deine! Lohnt es sich, um die Liebe zu kämpfen?

P.S.: Es fällt dir schwer, deine Liebe loszulassen und nicht zu kämpfen? Eine ausführliche Schritt für Schritt Anleitung und viele anschauliche Beispiele (auch die Liebe betreffend!) findest du in meinem Buch über das Loslassen.

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Warum um die Liebe kämpfen schadet (und was wirklich hilft)
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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.
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  • Susanne sagt:

    Lieber Norman,
    ein wunderbarer Artikel, der so schön beschreibt, wie sehr das Wort „Liebe“ doch missverstanden wird. Und wenn man das eigene Verhalten dann mal reflektiert wird schnell klar, dass man selbst oft dachte, aus liebevollen Absichten zu handeln, es dann aber doch aus egoistischen Gründen tat. Denn oft ist es am Ende wirklich nur die Bestätigung, die wir im bzw. durch den anderen suchen. Ist schon immer wieder krass zu merken, wie sehr wir uns eigentlich selbst etwas vor machen. Und wie wunderbar muss es sein, endlich frei zu sein von diesen zwanghaften Wünschen nach Anerkennung.

    • Liebe Susanne,

      danke für die Lieben Zeilen =)

      Du sagst es! Mir ging es sogar selbst beim Schreiben so, dass ich mich oft ertappt fühlte ^^ Ich denke es liegt auch sehr an unserer Prägung. Wir werden auf diese „egolastige“ Art und Weise erzogen und bekommen es vorgelebt. Das prägt sich tief ein und es erfordert sehr viel Bewusstheit, Geduld und Beharrlichkeit, um sich immer wieder selbst zu erwischen und bewusst loszulassen. Aber ich glaube das ist ein guter Weg =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • bendschi sagt:

    spricht mich sehr an, wie die thematik auf den punkt gebracht ist. letzte nacht habe ich mir eine liste mit vielen dingen geschrieben, die mir freude bringen und mich damit glücklich machen, zB. freue ich mich auf kurse, seminare, bereits geplante urlaube und weitere ereignisse und ganz oben stehen die punkte, die meine perönlichkeit betreffen – verbindung zur mir und anderen, selbstvertrauen und auch glück empfinden u.v.m.
    es geschieht alles im moment, im hier und jetzt und wenn ich meine gelassenheit, zuversicht und anderes nähren/stärken will, schaue ich auf meine liste und mich durchflutet schnell ein wohliges gefühl im körper, dass mir sehr viel energie gibt und ich spüre die verbundenheit mit mir und mit allem was ist. das ist wunderbar.
    meine empfehlung an andere: ausprobieren! einfach notieren, was an dingen und fakten, die dich glücklich und froh machen jetzt sind oder in zukunft dir begegnen … viel freude dabei!
    und – danke für den text!

    • Hey bendschi,

      wow, das ist eine super Idee! Ein Spickzettel für die schlechten Zeiten sozusagen ^^ Ich finde es klasse, da wir Menschen ja von Natur aus (bzw. evolutionsbedingt) eher defizitorientiert sind. Es ist wichtig, sich die positiven Dinge in seinem Leben regelmäßig bewusst zu machen. Glückstagebuch schreiben ist ja auch sowas.

      Danke auf jeden Fall für diesen tollen Tipp, den kannte ich in der Form noch nicht =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • […] Warum um die Liebe kämpfen schadet (und was wirklich hilft) […]

  • Thomas sagt:

    Hi !

    Da giebts eh net mehr viel zu sagen !

    Mann kann es nur bestätigen, ich finde jeder sollte bei der Selbstliebe beginnen, warum ?

    Wie soll man jemanden anderen Lieben Können wen man sich nicht Lieben kann.

    Mfg

    Thomas

  • Aurora sagt:

    Liebeskampf ist Liebeskrampf ; D

    Danke für deine Worte! Ich möchte noch eines hinzufügen warum Liebe und Kampf nicht kompatibel sind – aus einem Kampf kann man als Sieger herausgehen, aus der Liebe nicht. Dafür sind in der Liebe alle Gewinner. Zu lieben ist immer ein Gewinn, selbst wenn sie nicht (von der Person auf die man sie projiziert) erwidert wird…

    • Liebe Aurora,

      ich bin begeistert davon, was so ein kleines „R“ alles ausrichten kann 😉 Danke für den tollen Spruch!

      Faszinierend… etwa zum Zeitpunkt deines Kommentares habe ich heute noch folgende Anmerkung zu Punkt 3 hinzugefügt:

      Die Liebe steht über allem und hat keinen Kampf nötig. Wo kein Kampf ist, da gibt es kein Gewinnen, kein Verlieren und auch kein Aufgeben!

      Da hatten wir wohl den selben Gedankengang =) Allerdings finde ich deine weitere Erläuterung dazu noch viel gelungener. Danke dafür!

      LG Norman

  • Bianca sagt:

    Hallo Norman,

    ein sehr schöner Artikel. Ich kann dem grundsätzlich zustimmen, allerdings finde ich es sehr befremdlich, dass ich dem anderen die völlige Freiheit einräume und ihn uneingeschränkt unterstütze. Das bedeutet, wenn er gerne eine zweite Frau haben möchte und mit dieser Sex hat, dann lasse ich ihm seine Freiheit. Wenn er gerade lieber zu einer anderen gehen will, okay, wenn er dann morgen doch wieder zu mir will, okay. Dein Artikel passt vielleicht für die Liebe, allerdings finde ich schon, dass man in einer Partnerschaft schon auch die eigenen Interessen vertreten soll und sich nicht einfach alles gefallen lässt und der Partner macht was er will. Dann ist es vielleicht egoistisch, dass ich für meinen Partner die Frau Nr. 1 sein möchte und es mir nicht gefällt, dass er mit einer anderen flirtet oder was auch immer, auf der anderen Seite habe ich nicht das Gefühl, dass der Andere mich wirklich liebt, wenn er so was macht, Freiheit geben hin oder her. Klar kann er gehen, wenn er will, und dann geht es mir trotzdem gut, nur ob ich ihn dann einfach so wieder zurück will, wenn er mich respektlos behandelt und mich nicht wertschätzt, das würde ich mir dann schon gut überlegen. Je nachdem geht dann dabei die Liebe von meiner Seite teilweise auch verloren.
    Freue mich darüber deine/eure Meinung dazu zu hören 😉

    • Liebe Bianca,

      danke für diesen bereichernden Kommentar!

      Deine Gedanken dazu finde ich sehr interessant. Ich finde aber, das kann man so allgemein nicht sagen. Klar ist das von dir geschilderte Bild ein sehr gängiges und von vielen Paaren gelebtes. Aber meiner Meinung nach ist es kein Muss. Beziehungen können in allen Graden der Offenheit gelebt werden. Wichtig ist nur, dass sich beide einig sind. Wenn du und dein Partner in etwas die gleichen Werte habt und euch das Alleinstellungsmerkmal beim anderen beiden wichtig ist, dann wird keiner von euch es als Einschränkung der persönlichen Freiheit empfinden und ihr habt eine sehr gute Grundlage. Wenn nun aber einer einen sehr ausgeprägten Drang danach hat, sich in solchen Sachen nicht einschränken zu lassen, wird der Versuch das doch zu tun oder das Verhängen von Sanktionen die Beziehung nicht unbedingt aufblühen lassen.

      Manche Menschen brauchen auch einfach nur die Gewissheit, dass sie könnten, wenn sie wollten. Das habe ich schon oft gehört, dass Paare irgendwann nach diversen Fremdgehdramen eine offene Beziehung vereinbaren und plötzlich ist Fremdgehen gar kein Thema mehr (Reiz des Verbotenen etc.).

      Ich denke, die Freiheit ist am Ende das Höchste Gut, auch in der Beziehung. Solange man seinem Ego frönen kann, ohne die Freiheit des anderen einzuschränken oder dies in gegenseitigem Einvernehmen tut, so dass ich keiner seiner Freiheit beraubt fühlt, ist das kein Problem. Wenn aber Freiheit gegen Ego abgewogen werden muss, würde ich grundsätzlich eher zur Freiheit tendieren =)

      Was meinst du?

      LG Norman

      • Bianca sagt:

        Hallo Norman,

        vielen Dank für deine schnelle Antwort, das hätte ich gar nicht erwartet. Finde ich echt gut, dass es hier die Möglichkeit zur offenen Diskussion gibt =)

        Ja, da hast du wohl recht, dass es darauf ankommt was jeder Einzelne für Wertvorstellungen und Erwartungen an eine Partnerschaft hat. Für mich ist es keine richtige Partnerschaft, wenn jeder nebenher noch andere Partner hat. Dann ist es eher eine Art Sexbekanntschaft. Vor allem wenn es dann irgendwann Richtung Heiraten und Kinder geht, möchte man doch nicht, dass der Partner/die Partnerin noch fremdvögelt. Da ist man doch vor allem als Frau blöd dran, wenn der Mann dann eine Andere findet und man mit dem Kind alleine da sitzt, oder? Wenn man sich wirklich liebt, dann will man doch auch gar keinen anderen mehr. Und wenn mein Partner nebenher noch eine Andere Frau möchte, stellt sich für mich die Frage, ob er mich denn wirklich liebt und ich ihm wirklich etwas bedeute. Mal abgesehen von diversen Krankheiten, die man sich bei wechselnden Geschlechtspartnern einfangen kann. Das hat für mich auch schon viel mit Vertrauen zu tun. Klar kann man vereinbaren, das jeder macht, was er will, dann wird dieser Mann allerdings nicht mein Freund und das läuft für mich nicht auf Heiraten und Kinder hinaus. Und wenn es eine feste Beziehung ist und der Mann gerne gehen möchte, dann ist das okay, da gebe ich dir recht, dass man dann nicht darum kämpfen sollte, allerdings ist für mich die Beziehung dann auch vorbei und jeder kann wieder machen was er will. Einfach so kommen und gehen wie es dem Mann gerade in den Kram passt, funktioniert bei mir nicht. Wenn er mich nicht wertschätzt und respektiert, dann suche ich mir lieber einen Anderen, der wirklich zu mir steht.
        Etwas schwer zu erklären. Habe da etwas in meinem Herzen, was dazu führt, ich nicht einfach sagen kann: Ja, geh raus, hab Spaß mit einer Anderen. Vielleicht funktioniert das für andere Menschen, für mich nicht. Für mich bedeutet Beziehung, dass man eben nicht noch mit jemand anderem etwas hat, sonst kann man es auch gleich lassen. Wenn ich das Gefühl habe, dass er eine andere Frau toller findet als mich, dann steht es ihm natürlich frei zu gehen, aber für mich ist das dann vorbei und ich suche mir einen Neuen. Ich bleibe dann nicht als zweite Frau zur Verfügung, wenn er grade Lust hat.

        Ist meiner Ansicht nach ein sehr verstricktes Thema, da man wirklich sehr verschiedene Ansichten darüber haben kann. Ich hoffe, dass meine Ansicht richtig rüberkommt.

        Viele Grüße,
        Bianca

      • Hey Bianca,

        super, dass du nochmal reingeschaut hast =)

        Ich kann deine Sichtweise sehr gut nachvollziehen. Ich möchte jetzt nicht das Fremdgehen verherrlichen oder ähnliches, aber ich würde gern noch einige Gedanken dazu äußern, die vielleicht Menschen mit anderen Beziehungsmodellen einwerfen würden, die gerade leider nicht hier vertreten sind:

        Ich finde es toll, dass du geschrieben hast „für mich ist es dann keine richtige Partnerschaft“. Das zeigt wie individuell mit dem Thema umgegangen werden muss. Und nicht nur individuell auf die Person bezogen, sondern auch individuell auf ihren jeweiligen Lebensabschnitt, da sich so etwas ja auch mit der Zeit verändern kann.

        Es generell auf eine Art Sexbekanntschaft reduzieren, würde ich nicht. In meinem Artikel über die perfekte Beziehung (http://www.vernuenftig-leben.de/perfekte-beziehung/) habe ich versucht darzustellen, dass es in jeder Beziehung verschiedene Schwerpunkte gibt. Wenn Sex nicht der Schwerpunkt einer Beziehung ist, sondern z.B. der Partnerschaftliche Teil, dann ist Sex mit anderen in dieser Beziehung „eigentlich“ keine große Gefahr für den jeweiligen Partner. Es ginge in dem Fall dann zum Beispiel eher darum Gelüste auszuleben. Diese Gelüste sind teilweise evolutionär bedingt. Zumindest Männer waren immer dazu getrieben, sich mit möglichst vielen Frauen fortzupflanzen, um den Fortbestand ihres Geschlechts zu sichern. Gerade deshalb verstehe ich aber auch wiederum deine Ansicht sehr gut, weil es bei Frauen evolutionär bedingt anders herum ist.

        Aber eben weil es in diesem Bereich manchmal diese Differenzen gibt, kann es hilfreich sein, dich dort gegenseitige Freiheit einzuräumen, wenn der Schwerpunkt eigentlich woanders liegt. Gerade dann kann es sogar sein, dass es der Liebe sehr zuträglich ist und er dich nur noch mehr liebt und schätzt, weil du ihm solche Freiheiten schenkst und er im Traum nicht darauf kommen würde eine Frau, die ihn so sehr liebt zu verlassen.

        Klar stimmt das, was du im Bezug auf Krankheiten etc. sagst. Das würde mir auch zu denken geben.

        Diese Vorstellung „Wenn man sich wirklich liebt, dann will man doch auch gar keinen anderen mehr“ halte ich für sehr gefährlich (erläutere ich auch in dem o.g. Artikel näher). Das ist ein romantisches Ideal, das uns durch Filme und Romane eingetrichtert wird. Die Realität hält sich da aber nicht immer dran. Dann kann es sehr schwer werden so eine Situation zu akzeptieren, geschweige denn mit ihr umzugehen.

        Am Ende ist es aber immer eine individuelle Frage. Ich finde aber auch, man schenkt sich selbst viel Liebe und Freiheit, wenn man zu solchen Entwicklungen nicht generell negativ mit einer festgefahrenen Meinung steht.

        Ich hoffe ich konnte das in der „Kürze“ des Kommentars einigermaßen nachvollziehbar schildern =)

        LG Norman

  • Tara sagt:

    Hallo Norman,
    schön, wieder von dir zu hören! Dein Artikel hat mir in seiner Komplexität sehr gut gefallen. Ich habe bei meinem Mann und meinen Kindern erlebt, dass man keinen Menschen mit Liebe „ersticken“ darf. Es ist so bereichernd für eine Beziehung, wenn jeder sich authentisch einbringen kann, jeder von seinem Alltag erzählt und sich nicht verpflichtet fühlt, zu gefallen oder angepasst zu leben. Dazu ist Loslassen nötig – von Menschen und eigenen Vorstellungen. Man wird aber
    belohnt: Die Beziehungen bleiben offen, lebendig und intensiv.
    Danke für deinen Artikel und liebe Grüße Tara

    • Liebe Tara,

      Danke für den lieben Willkommens-Kommentar =) Schön auch wieder von dir zu hören!

      Super, dass du das für dich (oder ihr für euch) schon selbst herausgefunden hast. Ich habe das auch festgestellt. Je mehr Freiheit du einem anderen schenkst, desto freier fühlst du dich auch selbst und das bringt keine Distanz in die Liebe, sondern festigt nur noch das Band zwischen den Menschen.

      Ich hoffe, wir lesen uns wieder öfter. Ich schenke dir aber auch dir Freiheit, nicht zu kommentieren 😉

      Liebe Grüße

      Norman

  • Dani sagt:

    …schön dass du wieder da bist 🙂

  • AO sagt:

    Wahre Liebe bedeutet,dass es mir nur darum geht,dass die Frau die ich liebe glücklich wird, ob mit mir oder mit einem anderen!

    • Hey AO,

      das kann in der Tat eine Variante der „wahren Liebe“ sein, wenn auch eine extreme. Die viel wichtigere Frage ist aber, wie geht es dir dabei? Wenn du gut damit zurecht kommst und das Glück der Frau, die du liebst, sich dabei auf dich überträgt, ist das eine ganz wunderbare Sache.

      Liebe Grüße

      Norman

    • Petra sagt:

      schön geschrieben. So empfinde ich heute auch zu meinem Mann (getrennt), aber dazu habe ich leider sehr lange gebraucht. Vorher war ich auf dem vollen Irrweg der Liebe.

      • Hey Petra,

        das ist wirklich wunderbar, dass dir das nun gelingt =) Danke, dass du diesen Wandel mit uns teilst!

        Sackgassen finde ich aber auch wichtig im Leben. Man muss viele davon einfach gehen, um zu erkennen, dass sie einen nicht ans Ziel führen. Aber genau diese wertvolle Information liefern sie einem und helfen einem schließlich doch, den richtigen Weg zu finden =)

        Liebe Grüße

        Norman

  • Lisa... sagt:

    Lieber Norman, schön dass es Dich gibt.
    Zur Liebe….wunderbar, so lang man, also beide, achtsam mit sich umgeht. Nach längererer Zeit…Zweckgemeinschaft, hat nichts mehr mit Liebe etc zu tun.

    • Liebe Lisa,

      wow, danke für den wundervollen Kommentar! Ich finds auch schön, dass es dich gibt =)

      Ist das dir passiert, was du beschreibst oder siehst du es generell so, dass es zwangsläufig immer auf so eine Zweckgemeinschaft hinaus läuft?

      Kann nicht auch in einer Zweckgemeinschaft Liebe herrschen? Vielleicht auf einer anderen Ebene? So wie ich es hier mal dargestellt habe: http://www.vernuenftig-leben.de/perfekte-beziehung/

      Liebe Grüße

      Norman

      • Daggi sagt:

        Hi, ich klinke mich hier einfach mal ein.
        Es scheint so , dass alles was schön und prickelnd begann eine Zweckgemeinschaft wird.
        So bei mir, nach 8 Jahren kennen und nun 7 Jahre zusammen wohnen in seinem Haus, ist irgendwie alles aus.
        Bemerkungen wie: deine Haare sind heute doof, ganz schönes Bäuchlein bekommen ( rauche seit 3 Jahren nicht mehr) , bin lungenkrank laufe deshalb langsam, dann kommt…. warst aber auch schon mal schneller. Habe ne neue Hüfte bekommen… beim laufen am kiesstrand ist das sehr anstrengend und dann noch mit meiner copd… bin sehr konzentriert gelaufen, entsprechend das Gesicht. Er hat ein Bild gemacht und sagte dan abends zu mir…. es fehlen nur noch die ausgestreckten armee das Leiden Christie… das verletzt mich. I h sage es ihm, er darauf die Antwort… wenn du das nicht verträgst kannst du das nicht verträgst, kannst du nicht mit mir zusammen leben! Dann geh doch.
        Und so sind das noch viele Kleinigkeiten mehr, auch kein Verständnis für Probleme im Geschäft.
        Was kann ich tun…?

        • Hey Daggi,

          schön, dass du dich eingeklinkt hast und danke für die offenen Worte =)

          Du fragst, was du tun kannst.

          Geh.

          Ja, das ist eine harte Antwort, aber ich denke, diese Antwort kanntest du schon eine ganze Weile lang.

          Wenn er dich nicht wertschätzen kann und vor allem WILL (was er ja mit diesem Kommentar zum Ausdruck gebracht hat, dass du dann eben gehen sollst), dann bleibt dir nichts anderes übrig. Geh und kümmere dich um dich selbst. Quäle dich doch nicht weiter in dieser Beziehung, nur um etwas aufrecht zu erhalten, was mal war und die nächsten 8, 16 oder 32 Jahre oder länger zu leiden.

          Vielleicht erkennt er seinen Fehler, wenn du gehst. Und vielleicht habt ihr sogar dadurch eine neue Chance. Vielleicht aber auch nicht. Konzentriere dich auf dich selbst und wie du dich wieder glücklich machen kannst.

          Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es teilweise sogar so klingt, als wäre er die Beziehung selbst leid und wollte auf diese Weise nur provozieren, dass du ihn verlässt, weil er nicht den Mumm dazu hat. Das ist natürlich nur eine Spekulation von mir, aufgrund eines sehr kleinen Ausschnittes, den du mir hier gezeichnet hast. Um das wirklich sagen zu können, kenne ich ihn / euch natürlich zu wenig. Aber manchmal tun Menschen so was. Und dann ist es besser, selbst die Reißleine zu ziehen, als zuzuschauen und mitzuerleben, wie es immer schlimmer wird, wenn einen der Partner „vertreiben“ will.

          Ich bin mir sicher, du findest den richtigen Weg und wünsche dir dabei viel Kraft und trotz allem auch viel Freude!

          LG Norman

  • Dario Reis Dario Reis sagt:

    Hey Norman,

    da kann ich nicht mehr viel zu sagen.

    Echt genialer Artikel, man sollte immer bei sich selber anfangen. Denn ICH bin die einzige Person, die ICH ändern kann. Wie du geschrieben hast, musst du erstmal selbst mit dir klar kommen, bevor du mit anderen eine gute Beziehung aufbauen kannst.

    Liebe Grüße
    Dario

    • Hey Dario,

      schön wieder von dir zu lesen =D Wie läufts bei dir?

      Danke für die Blumen =) Ja, da hast du recht. Leider ist es etwas verpönt, sich diesem ICH zuzuwenden, weil es gemeinhin als egoistisch angesehen wird. Deshalb habe ich versucht den Unterschied im Artikel klar zu machen =)

      LG Norman

  • Dodo sagt:

    Hallo,

    mir fällt dazu ein: „Sich lieben heißt, sich lassen.“
    Also… den anderen Menschen so zu lassen, wie er ist ohne ihn ändern zu wollen.
    Was ich manchmal als verdammt schwer empfinde.
    Nicht weil ich den anderen in meinem Sinne „verbiegen“ will (das klappt eh nicht), sondern weil ich es nicht (immer) schaffe, ihn so akzeptieren, wie er nun mal ist. Und das ist ein Problem, was ich mit mir habe und den anderen Menschen gar nicht betrifft.
    Leider habe ich in meinem Fall den Anfang noch nicht gefunden, wie ich da raus komme.

    LG Dodo

    • Hey Dodo,

      ein wunderbares Zitat, danke! =D

      Ich glaube dieses Problem hat jeder irgendwo. Der eine etwas ausgeprägter und der andere vielleicht etwas weniger. Zumindest diese Gedanken, dass einen etwas stört. Die Frage ist dann letzten Endes wirklich einfach nur, wie jeder selbst damit umgeht. Das heißt, jeder kann wirklich bei sich selbst ansetzen, was ja eigentlich eine gute Nachricht ist =) Mir hilft es zum Beispiel in solchen Situationen immer daran zu denken, dass ich auch meine Ecken und Kanten haben und so akzeptiert werde, wie ich bin. Erfüllt mich gleich mit Liebe, Dankbarkeit und viel Toleranz =) Vielleicht wäre das ja auch ein guter Anfang für dich?

      Liebe Grüße

      Norman

  • Bianca sagt:

    SUPER!
    Du scheinst ein junger Mensch zusein umsomehr freut mich für Dich das hohe persönliche Level das Du schon lebst.
    Du hilfst mit Deinen Worten vielen Menschen auf den rechten Weg. Das ist schön.
    Ein fettes DANKE an Dich.
    Viel Spaß noch mit Dir 🙂
    Bianca

  • Frank sagt:

    Ich habe im letzten Jahr einen Spruch für mich gefunden, der passt denke ich sehr gut zu diesen tollen Artikel hier:

    WER LIEBT, DER BLEIBT. 🙂

  • Jana sagt:

    Lieber Norman,

    ich ‚gehe‘ mit allem mit‘, was du geschrieben hast. Jeder Mensch hat seinen freien Willen und diese Freiheit sollte man jemandem auch gewähren, vor allem, wenn man ihn liebt.

    Ich habe leider ein etwas größeres Problem damit, weil ich eine bittere Erfahrung mit dem Menschen, den ich liebe, gemacht habe.

    Gerne würde ich dir die Geschichte erzählen, weil ich selbst auf der Suche nach einem ‚vernünftigen‘ Umgang damit bin.

    Kann man dir auch eine Email schreiben.

    Viele Grüße von Jana

  • Hey Jana,

    willkommen hier und danke für deinen ehrlichen Kommentar!

    Klar kannst du mir auch ne Mail schreiben! Ich freue mich sehr darüber. ganz besonders über die persönlichen Geschichten =)

    info[ät]vernuenftig-leben[punkt]de ist meine Mailadresse. Oder du nutzt das Kontaktformular:
    http://www.vernuenftig-leben.de/kontaktformular/

    Freue mich auf deine Mail =)

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch, dir!

    Norman

  • […] Hier stellt sich die große Frage: Wann sollte man eine Beziehung beenden und wann lohnt es sich, für die Beziehung zu kämpfen? […]

  • Katja sagt:

    Wenn ich aber loslasse, und dem Anderen z.B nicht mehr schreibe ob wir uns treffen wollen etc., wie kann er dann wissen, dass ich ihn liebe und nicht denken, dass er mir egal ist, weil ich mich nicht melde? Und woher soll ich unterscheiden, ob er sich meldet, weil er mich vermisst oder ob er vllt gerade nur Langeweile oder ein anderes Bedürfnis hat und sich nur deshalb meldet? Dann lege ich ja alle Treffen in seine Hände….

    • Hey Katja,

      willkommen hier und danke, dass du deine Gedanken hier gelassen hast =)

      Eine gute Frage. Ich finde, man sollte den anderen schon wissen lassen, dass man ihn liebt und an ihn denkt. Aber eben nicht so aufdringlich und fordernd.

      Zum Beispiel kann man ihm das in einem klärenden Gespräch mitteilen. Vielleicht sogar in der Form, dass man ihm sagt, dass man ihn liebt und ihm genau deshalb jetzt die Freiheit schenken möchte und sich zurückhalten wird, aber dass man da sein wird, wenn der andere Kontakt aufnehmen möchte.

      Es muss auch nicht zwangsläufig ein nicht mehr melden sein. Im Grunde geht es um die Intension, mit der man sich meldet. Also, was will man bezwecken.

      Meldest du dich, weil du es ohne ihn nicht aushältst und ihn brauchst? -> Nicht förderlich

      Meldest du dich, weil du gerade einfach Lust hast mit dieser Person Zeit zu verbringen und deine Lebensfreude mit ihr zu teilen? -> förderlich

      Der Partner merkt deine Intension, vielleicht nur unterbewusst, aber es beeinflusst die ganze Beziehung.

      Warum willst du das unterscheiden? Warum er sich meldet? Wenn deine Intension „rein“ ist, dann freust du dich darüber, dass er sich meldet. Egal warum =) Alles andere ist berechnend und dient nur wieder der Befriedigung deines Egos.

      Genauso die Bemerkung über die Kontrolle… Liebe bedeutet (für mich) die Kontrolle abzugeben und zu vertrauen! Kontrolle ist Sache des Egos. Willst du einen Partner, dem du vertrauen kannst oder ein Spielzeug, das du kontrollieren kannst?

      Bitte entschuldige meine direkte Art. Wenn ich im Schreibflow bin, dann schreib ich einfach alles so runter wie es kommt, weil das meistens die hilfreichsten Gedanken sind =)

      Liebe Grüße

      Norman

      • Katja sagt:

        Hallo Norman! Danke für Deine Antwort und die Sicht auf die Dinge. Du brauchst Dich nicht für Deine direkte Art entschuldigen, das ist genau das, was gebraucht wird! 🙂
        Vielleicht sind in der Partnerschaft einfach zu viele schlechte Dinge geschehen, die oft Negatives vermuten lassen, obwohl es gar nicht so gemeint ist. Man denkt selbst, der andere meldet sich nur, weil er ein schlechtes Gewissen o.ä. hat, dabei ist es vllt gar nicht andem. Wir wissen ja schließlich nicht, was der andere denkt oder fühlt. Allerdings, wenn gefragt wird, ob man nach einem Telefonat, für das gerade keine Zeit ist, später noch einmal telefoniert und niemand meldet sich…was soll mir das sagen? Ist es nicht so, dass wenn der andere Mensch wichtig für denjenigen ist, man sich auch meldet? Hmmm?!?! Die Sache mit dem Ego stimmt übrigens. Auch dass er sofort merkt, wenn ich wieder „bedürftig“ werde…er blockt dann sofort ab.. Vllt stellt man auch zu viele Erwartungen an den Anderen oder erwartet, dass er genauso denkt und handelt, wie man selbst handeln würde und dann ist man enttäuscht, wenn er es nicht tut….. Sollte man wirklich alles hinnehmen, der Liebe wegen und seine eigenen Bedürfnisse komplett hinten anstellen? Oder ist es dann womöglich gar keine Liebe, sondern nur das Brauchen? Ich bin gespannt wie Du das siehst! 🙂 Und…wie teilt man der Person mit, das ich gerne Zeit mit ihr verbringen möchte, ohne dass es den Anschein hat, dass ich ihn brauche?! Liebe Grüße

      • Hey Katja,

        ich freue mich, dass dir meine Antwort ein wenig Klarheit verschafft hat und auch über diesen Austausch hier mit dir =)

        Ich weiß was du meinst. Das ist eine negative Prägung. Damit sabotiert man aber selbst seine Beziehung. Und man kann überhaupt nichts mehr genießen. Beispielsweise, weil man bei jedem Blumenstrauss, den der Partner mitbringt, vermutet, dass er ein schlechtes Gewissen hat etc.

        Ja, mit dem Telefonat hast du recht. Allerdings ist es deine Entscheidung, dein Wohlbefinden / Glück abhängig davon zu machen, ob sich jemand meldet oder nicht. Ich finde da die grundlegende Haltung, erst einmal selbst (im Sinne von Selbstfürsorge, siehe Artikel) für sein eigenes Wohlergehen zu sorgen am besten. Alles was dann durch andere Menschen (Familie, Partner, Freunde etc.) hinzu kommt, ist ein Bonus. Dann kann man ihn auch richtig genießen und man leidet nicht unnötig, wenn er nicht da ist.

        Erwartungen sind ein gutes Stichwort. Und dabei fällt mir direkt folgender Spruch ein:

        „Nur weil du den Hai nicht beißt, heißt das nicht, dass er dich nicht beißt“ 😉

        Genau da schließt sich nämlich der Kreis wieder. Wenn du selbst erst mal für dein Wohlbefinden sorgst, dann stellst du automatisch nicht mehr so viele / hohe Erwartungen an andere. Du „brauchst“ sie wirklich nicht mehr, demnach spüren sie auch diese Bedürftigkeit nicht mehr und das alles macht dich paradoxer weise sogar noch attraktiver!

        Es geht also keinesfalls darum, seine Bedürfnisse hinten anzustellen, sondern darum, sie sich selbst zu erfüllen, um weniger auf andere angewiesen zu sein. Und wenn man andere nicht mehr braucht, damit man sich selbst besser fühlt, kann man beginnen Liebe zu schenken statt sie zu nehmen. Und zu jedem der Liebe schenkt, kommt Liebe zurück =)

        So eine Mitteilung würde ich einfach ganz ehrlich und offen formulieren. ich würde der Person wohl mitteile, dass sie mir wichtig ist, dass ich sie gern habe, dass ich mich darüber freue, Zeit mit ihr zu verbringen, aber nicht darauf drängen. Einfach das Angebot machen und stehen lassen, damit sie bescheid weiß. Dann vergisst du es und kümmerst dich um dich selbst. Wenn die Person will, dann kommt sie und ihr könnt euer Beisammensein genießen. Wenn nicht, dann trauerst du nicht darum, weil du selbst für dein Wohlbefinden sorgst =)

        LG Norman

  • Jim sagt:

    Vielen, vielen Dank für deine hilfreichen Texte und Gedanken!
    Nach kürzlicher Trennung (von ihr aus) sind wir nun wieder in (relativ ungezwungenem) Kontakt und ich versuche das mit dem Loslassen wirklich zu beherzigen.
    Wir waren nur kurz zusammen und es gab noch kein „echtes Liebesbekenntnis“ in der Zeit der Beziehung.
    Nun, nach der Trennung und etwas Zeit, im Wechsel allein und in ihrer Gesellschaft, wird mir bewusst: ich liebe sie.
    Sollte ich ihr das sagen/deutlich machen?

    • Jim sagt:

      ich bin wirklich gespannt was du darüber denkst!

    • Hey Jim,

      erstmal willkommen hier und sorry für meine verspätete Antwort =)

      Freut mich, dass dir der Text dabei geholfen hat und dass du das Prinzip dahinter scheinbar wirklich verinnerlicht hast =D

      Zu deiner Frage:

      Ja, das kannst du sie ruhig wissen lassen. Aber ich würde keine romantische Liebeserklärung daraus machen. Eher in der Art, dass du sie wissen lässt, dass du in der Zeit eurer Trennung und eures ungezwungenen Kontakts deine Liebe zu ihr noch viel stärker oder erst richtig erfahren durftest und dass es ein Bestandteil dieser Liebe ist, dass du ihr weiterhin diese Freiheit schenken willst und NICHTS im Gegenzug erwartest.

      Lass sie einfach wissen, dass deine Liebe zu ihr ein Bonus für ihr Leben ist, den sie in Anspruch nehmen kann, wenn sie möchte und keine Verpflichtung =) und erwarte auch nicht dafür.

      Ich hoffe, das hilft dir =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Michi sagt:

    Hi Norman,

    Ich habe diese Situation von der anderen Seite erlebt.
    Er hat mich gehen lassen ohne um unsere Beziehung zu kämpfen.
    Ich war sehr irritiert,habe mich gefragt „Warum kämpft er nicht?“….
    Und plötzlich hatte ich einen klaren Kopf ich musste mich selbst fragen was ich wollte.
    Das alles geschah unbewusst.
    Jetzt habe ich den Artikel gelesen,verstanden und vor Glück geweint.
    Ich bin nicht gegangen, ich bin aus freien Willen bei Ihm geblieben und nicht aus Mitleid.

    Toller Artikel. Danke

    Michi

    • Hey Michi,

      schön, dich hier zu sehen =)

      Wow, danke, dass du diese bewegende Geschichte mit uns geteilt hast!

      Freut mich sehr, dass du zu dieser Erkenntnis gelangt bist =)

      Oft weiß unser „Unterbewusstsein“ bzw. unsere Intuition das alles auch. Es ist unser Verstand, der immer alles ummünzen will =)

      Schlaf gut und hoffentlich bis demnächst =)

      LG Norman

    • Katja sagt:

      Das verstehe ich nicht ganz. Du schreibst du bist gegangen…. und unten schreibst du, du bist nicht gegangen? Ich würde es auch gerne verstehen.. gerade weil es die „andere Seite“ ist 🙂 LG

      • Michi sagt:

        Hallo Katja,
        Ich verstehe was du meinst.Es vielleicht nicht eindeutig beschrieben.

        Ich versuche dir mal die Situation zu beschreiben.

        Du streitest dich mit deinem Partner und willst nur noch aus dieser Situation raus, weil du dich eingeengt fühlst.

        Er stellte mir nur diese eine Frage “ soll ich ausziehen? “
        Und in diesem Moment habe ich gemerkt er würde mich gehen lassen. Ich würde gehen können wenn ich es möchte. Ich habe mich nicht mehr bedrängt gefühlt.
        Ich hatte in dem Moment mentalen Abstand, quasi den Kopf frei. Und konnte mir dann dessen bewusst werden das ich das auf keinen Fall möchte, dass er auszieht.

        War das verständlicher ?
        Wenn nicht nochmal schreiben Katja !

        Michi

      • Katja sagt:

        Hallo Michi, ja, das ist jetzt gut zu verstehen 🙂 Druck und Klammern kann viel kaputt machen. Oft versucht man an etwas festzuhalten…das kenne ich auch… Aber man kann niemanden zwingen zu lieben, zu bleiben oder ähnliches.. Schön, dass Du Dich für deinen Partner entschieden hast. Alles Gute für Eure Zukunft 🙂 LG

      • Danke für den vertiefenden Austausch Katja und Michi =)

        Weil es so wundervoll dazu passt, würde ich hier noch gerne ein Zitat von Konfuzius anfügen:

        „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“

        Ich finde, dieser Satz drückt so gut wie kein anderer aus, was wahre Liebe wirklich bedeutet =)

  • Nadine sagt:

    Hallo Norman,
    ich möchte nicht um den heißen Brei reden.
    Mein Freund hat sich vor kurzem bei mir getrennt und bin echt am „verzweifeln“, weil ich am lieben kämpfen würde.(Ist eine lange Geschichte, wieso und weshalb)
    Alles was ich da gelesen habe trifft auf mich zu.
    Gilt es auch Chance wenn der Verlassende Abstand verlangt, also ich? Wird er dann vllt irgendwann aus Mitleid mit mir schreiben oder weil ich ihm wirklich fehle?
    Ich würde dir gern die ganze Geschichte erzählen, damit du dir vllt ein Bild machen kannst? Wenn möglich nicht über die Kommentare!

    Es wäre echt nett!

    • Hey Nadine,

      danke für deinen offenen Kommentar.

      Wenn ich das richtig verstehe, dann fragst du, ob dich das Prinzip umkehren lässt? Dass du vorgeben willst, Abstand zu wollen, damit er wieder um dich kämpft?

      Theoretisch kann das funktionieren, aber das würde ich dir nicht empfehlen. Wenn dein Ex aufgrund einer Manipulation zu dir zurückkommt und nicht, weil er Liebe für dich empfindet, die er mit dir teilen will, wird auch die Beziehung wieder dementsprechend aussehen.

      Ich sehe es immer sehr kritisch, wenn ein Mangelgefühl, der Antrieb einer Beziehung ist. Scheinbar leidest du gerade unter so einem Mangel, weil ich das Gefühl habe, dein Kommentar schreit gerade zu „ich brauche ihn wieder zurück“.

      Ich würde dir raten, dich wirklich mal dir selbst und deinem Inneren zuzuwenden. Wie kannst du dir selbst Liebe und Geborgenheit schenken und glücklich sein, ohne einen anderen Menschen zu brauchen? Wenn dir das gelingt, werden daraus folgende Beziehungen vom Liebe Schenken bestimmt sein und nicht vom Liebe Brauchen.

      Liebe Grüße

      Norman

      P.S.: Du kannst mir natürlich jederzeit gerne eine Mail schreiben. Ich lese alle meine Mails, aber leider kann ich nicht mehr alle beantworten. Hier in den Kommentaren antworte ich aber zu 100%, da dann auch andere etwas davon haben =)

      • Nadine sagt:

        Hi Norman,
        erstmal danke für deine Antwort.
        Mein Ex Freund hat sich getrennt, da er keine starken Gefühle für mich entwickelt hat, also sie sind irgendwann verschwunden. Meine Vermutung ist, dass ich ihn zu sehr eingeengt habe usw.

        Das ich Abstand wollte kam von mir aus, nicht um ihn zu manipulieren, sondern um zu mich selbst zu finden und um das alles zu verdauen und zu verarbeiten. Er wollte eine Freundschaft, aber sowas kann ich nicht einfach so nach einer Trennung.
        Ich musste ihn trotzdem anschreiben weil mein Paket nicht kam, was er mir geschickt hat(wir führten eine Fernbeziehung).
        Nach dem Smalltalk habe ich versucht mal lustig zu sein, aber es half irgendwie nicht.
        Jetzt werde ich die Kontaktsperre für 2-4 Monate durchziehen und gucken was kommt.
        Meine Angst besteht darin, dass ich ihn anschreiben muss und er nicht mich. Ich möchte nicht die erste sein die „ankommt“ und ich weiß nicht mal wie ich es anstellen soll.
        Seine Beweggründe warum er sich trennte verstehe und akzeptiere ich zu 100%!

        Gerne würde ich dir die ganze Geschichte erzählen, aber sie steht dann hier so öffentlich und das möchte ich nicht. :/

      • Hey Nadine,

        danke für deine Offenheit hier =)

        Ich verstehe, was du meinst. Aber da solltest du dir wirklich keine Sorgen machen…

        Wahres Loslassen geschieht im Inneren, nicht im Äußeren. Klar hat es seine Auswirkungen, die sich im Außen zeigen, wie zum Beispiel weniger oder kein Kontakt mehr, aber wenn du innerlich losgelassen hast, dann spielt das äußere keine Rolle mehr.

        Das heißt, wenn du ihn wirklich losgelassen hast, dann ist es dir auch „egal“, ob du ihn mal anschreiben oder anrufen musst, wegen einer organisatorishcen Frage oder einem Paket. Du weißt ja dann selbst, dass es dir nur um die Organisation / das Paket geht und nicht, um das Zurückgewinnen oder ähnliches.

        Solange du aber nicht wirklich losgelassen hast, wirst du auch bei jeder Kontaktaufnahme eine berechnende / ängstliche / hoffende / abhängige / … Haltung einnehmen. Solange du dich also fragst, ob und wie du ihn kontaktieren sollst, hast du ihn nicht wirklich losgelassen. Wenn du es tun kannst, wenn es sein muss, ohne groß darüber nachzudenken, dann hast du losgelassen.

        Denke an getrennte Ehepaare mit Kindern. Wie könnten die das alles auf die Reihe bekommen, wenn jeder bei jeder Kontaktaufnahme kalkulieren, hoffen und bangen würde. Es geht nur, wenn beide wirklich loslassen.

        Wenn du die Geschichte einfach mal niederschreiben / jemandem erzählen willst, schreib mir gerne einfach an info[ät]vernuenftig-leben.de

        Wie ich schon gesagt habe, kann ich nicht auf jede und leider vor allem nicht auf so umfangreiche Mails antworten, aber ich weiß aus Erfahrung, dass es gut tut, selbst alles einmal zu sortieren und sich von der Seele zu schreiben. Vielleicht hilft dir auch das schon ein wenig =)

        Ansonsten bin ich hier natürlich immer erreichbar =)

        Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, dir!

        Norman

  • Binchen sagt:

    Danke für Deine Worte!
    Ich habe versucht mit meiner Situation klarzukommen, in dem ich meine Gedanken und Gefühle niederschrieb und im sozialen Netzwerk für bestimmte Freunde eingestellt habe.
    Nun, da ich deinen Text gelesen habe, bin ich mir nicht mehr sicher ob das so hilfreich war oder ich ihn dadurch nur noch weiter von mir weg treibe!??

    • Hey Binchen =)

      danke für deinen Kommentar.

      Naja, das kommt wohl sehr darauf an, was du da reingestellt hast.

      Wenn du zum Beispiel etwas in der Art geschrieben hast, dass du dankbar für die gemeinsame Zeit bist und ihm alles gute wünschst bzw. ihn dadurch wissen lassen willst, dass du ihm liebst und ihn AUS DIESER LIEBE HERAUS die Freiheit schenkst, auch ohne dich glücklich zu werden, ist das sicherlich etwas schönes.

      Wenn du aber einen Text schreibst, der ihm ein schlechtes Gewissen machen soll oder irgendwie die Absicht beinhaltet, ihn umzustimmen oder ähnliches, dann ist das sehr egoistisch und auch sehr kontraproduktiv.

      Soviel erst mal in aller Kürze. Ich hoffe, das hilft dir bei der Einschätzung =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Sandra sagt:

    Ein interessanter Text und schöne Gedanken.
    Grundsätzlich stimmt es – um die „Liebe“ an sich kann man nicht kämpfen. Entweder sie ist – oder sie ist nicht.

    Anders verhält es sich aber in Punkto „Beziehung“.
    Da der Text in Richtung „Beziehungs-Liebe“ geht (gefühlt) verhält sich das im Leben schwieriger.

    In einer Beziehung hat man meist „Ziele“.

    Ich glaube an bedingungslose Liebe – aber nicht an eine bedingungslose Beziehung.
    Und das ist ein Knackpunkt, der Probleme bereitet (aus meiner Erfahrung).

    In einer gewissen Entfernung kann ich bedingungslos lieben. Sein Kind kann man auch bedingungslos lieben. Genauso Freundschaften oder Familienmitglieder.

    Aber den Partner (und das Wort trifft es gut) in einer Beziehung – da geht man etwas ein, das meist Ziele verfolgt.
    Jeder hat Lebensziele (Karriere, Kinder, Tiere, viel Reisen) und nicht immer überschneiden sich die Ziele 1 zu 1.
    Und dann hört das bedingungslos nämlich auf.

    Warum?

    Ich habe nicht nur meinen Partner, sondern auch mich selbst zu lieben. Ich habe Sehnsüchte, Dinge die mich erfüllen.
    Zum Beispiel hätte ich gerne eine große Familie – mein Partner aber tut gar nichts und zögert es ständig hinaus – ich zeige mich geduldig… aber nicht mehr bedingungslos. Und nach Jahren in denen man altert – und das Leben in seiner Zeit begrenzt ist – werden die Bedingungen lauter.
    Der Frust wächst dann wohl auch oft.

    Nicht die Liebe selbst schwindet.
    Aber eine Familiengründung kann man nicht alleine in „Angriff“ nehmen. Da müssen 2 Menschen etwas dafür tun.
    Und oftmals hätte man es gerne mit dem Menschen, den man auf Beziehungsebene liebt.

    Deswegen – die Liebe an sich mag bedingungslos sein.
    Das Leben und die Beziehungen sind es aber nicht – und da beginnt meist die Qual, wenn 2 nicht im selben Takt rudern oder nur einer rudert und der andere unbeteiligter Mitfahrer ist.

    Liebe ist frei und unabhängig, ja…
    eine Beziehung (meines Erachtens) nicht!
    Und meist kämpft man darum – wenn eben nur einer rudert (und zwar der Rudernde kämpft) … und man nicht will, dass dieses „Beziehungsboot“ durch „nichtstun“ untergeht.
    Deswegen glaube ich, dass die meisten nicht um die Liebe kämpfen, sondern oftmals um die Beziehung.

    Man kann in Liebe gehen lassen und weiterlieben…
    aber die Beziehung ist dann verloren. (Aus diesem Anlass kämpft man meist.)

    Meine Gedanken dazu.

    • Hey Sandra,

      danke für diesen bereichernden Kommentar!

      ich weiß, dass es wahrscheinlich nicht so bei dir ist, aber in deiner Beschreibung klingt es so, als sie die Beziehung wichtiger als die Liebe.

      Du schreibst viel von den eigenen Erwartungen und wie deren Erfüllung vom Partner in der Beziehung abhängt (Kinder, Tiere, Reisen etc…).

      Die Frage ist meiner Meinung nach ganz einfach, was dir wichtiger ist. Würdest du lieber deine Liebe opfern, um eine (in deinen Augen) erfüllte Beziehung zu haben oder lieber die Beziehung zu Gunsten der Liebe?

      Meiner Ansicht nach bringt ersteres gar nichts. Was hat man von einer Beziehung ohne Liebe? Das ist vielleicht für ein paar Monate oder Jahre toll, weil man seinen Willen getan bekommt, aber die Liebe stirbt unweigerlich, weil einer unfrei wird.

      Deshalb sollte meines Erachtens die Liebe immer über der Beziehung stehen.

      Ich finde es auch schon nicht so gut, eine Beziehung zwangsläufig mit Zielen in Verbindung zu bringen. Das erinnert mich doch sehr an eine Business-Partnerschaft oder Zweckgemeinschaft. Eine Beziehung sollte meiner Meinung nach ein Rahmen sein, um eine gemeinsame Liebe auszuleben, zu feiern und zu teilen. Ich erinnere immer wieder gerne bei jeder Gelegenheit daran, dass eine Partnerschaft aus einem Mangelempfinden (und dazu gehört meiner Meinung nach auch eine Zielerreichung als Hauptgrund) keine gute Basis ist. Das ist der Inbegriff von Egoismus, eine Partnerschaft einzugehen, um seine Ziele zu erreichen. Die Partnerschaft sollte wie gesagt aus dem Bedürfnis heraus entstehen, eine gemeinsame Liebe zu leben und wenn sich dies dann in dem gemeinsamen Wunsch ausdrückt, eine Familie zu gründen ist das wunderbar. Das sollte aber niemals Bedingung sein.

      Wenn so eine Zweckgemeinschaft allerdings in beiderseitigem Einverständnis eingegangen wird und beide sich von Anfang an über ihre ziele klar sind, dann kann das auch funktionieren. So war die Ehe ohnehin von beginn an gedacht. Aber auch hier können sich Interessen und Ziele ändern, weshalb es nie eine Gewissheit gibt.

      Das sind meine Gedanken dazu, soweit es den engen Rahmen dieses Kommentares betrifft.

      Liebe Grüße und starte gut in die neue Woche =)

      Norman

  • Christian Hoof sagt:

    Hallo Norman,
    du hast ja darum gebeten, dass ich meine Meinung äußere:
    Ich versuche auch gerade, meine Ex-Freundin zurück zu gewinnen und bin deshalb auf Deiner Seite gelandet. Ich frage mich, was Du unter Kämpfen verstehst, wenn Du uns sagst, dass das Kämpfen unserem Egoismus entspringt.
    Ich finde fast alles richtig, was Du schreibst, nur fehlt mir etwas: Was empfiehlst Du uns Verlassenen, was wir gegen das Vergessen tun können? Nach einer Trennung gehen die Partner unterschiedliche Wege und man wird sich nicht mehr oft begegnen. So wie ich meinen „Kampf“ verstehe, geht es darum genau das zu verhindern und dafür zu sorgen, dass man sich nicht aus den Augen verliert. In dem Sinne kann es doch nicht falsch sein zu kämpfen.

    • Hey Christian,

      danke, dass du deine Gedanken hier gelassen hast =)

      Warum sollte man sich nicht aus den Augen verlieren dürfen?

      Ich empfehle ja generell die Selbstfürsorge. Also, das Befriedigen der eigenen Bedürfnisse und das sich selbst finden, sich selbst wieder näher kommen, sich selbst ein guter Freund sein… Wer das berücksichtigt, der braucht auch nicht den Kontakt zu einem Menschen, der ihn verlassen hat, um glücklich zu sein.

      Das Problem ist, dass das einen wieder genauso emotional abhängig macht, wie wenn du eine Partnerschaft mit diesem Menschen brauchst. Es liegt einfach nicht in deiner Hand, ob jemand anderes mit dir zusammen oder überhaupt mit dir in Kontakt bleiben will. Also sollte man das auch nicht erwarten, denn das führt zwangsläufig zu Leid.

      Außerdem bewirkt dieser Kampf einzig und allein, dass du deine Energie hier investierst und sie nicht in vollem Umfang dazu nutzen kannst für dich selbst da zu sein oder eine neue Liebe zu finden und zu entwickeln.

      Auch hier sollte man dem Menschen, den man vielleicht noch liebt, die Freiheit geben, sich zu melden, wenn er es will und den Kontakt nicht zur Bedingung machen.

      Das denke ich zumindest.

      Liebe Grüße

      Norman

      • Markus sagt:

        Hi Norman,

        wie würdest folgenden Situation bewerten:

        Meine Frau und ich sind seit 15 Jahren zusammen und davon 7 Jahre verheiratet. Haben eine gemeinsames Kind von 6 Jahren.

        Seit über einem halben Jahr kommt es immer wieder zu Problemen und Streitereien in unserer Beziehung. Immer wieder haben wir gesagt, wir schaffen das.

        Jetzt ist es aktuell wieder so. Meine Frau sagt Sie hat keine Kraft mehr zu Kämpfen. Ihr Kopf und Herz sind so dicht, das Sie nicht einmal mehr weiß, was Sie fühlt.

        Sie sagt auch, sie möchte die Beziehung nicht aufgeben. Hat aber keine Kraft mehr. Ob Ihr meine Kraft reicht, weiß sie nicht.

        Bevor ich auf Deine Seite gestoßen bin(übrigens echt klasse!) hatte ich auch schon den Gedanken:

        Das wir loslassen müssen, um uns wieder zu finden.

        Das loslassen ist für uns halt ein riesiger Schritt.

        Selbst bei einer Trennung auf Zeit bedarf es einer eigenen Wohnung, Kind abwechselnd bei dem einen oder anderen Partner.

        Trotzdem ist das irgendwo die Hoffnung in unseren Köpfen, das wir merken, was wir aneinander haben, wenn der andere erstmal nicht immer da ist.

        Aber es ist auch bei beiden die Angst da, was ist, wenn es uns nicht wieder zusammen bringt?

        Ich hoffe Du hast einen Rat.

        Gruß
        Markus

      • Hey Markus,

        danke für deinen Kommentar und deine Frage passend zum Beitrag =)

        Das ist wirklich eine große Entscheidung, vor der ihr da steht.

        Da du beschreibst, dass du vor dem Lesen des Beitrages selbst schon daran gedacht hast, dass das Loslassen euch helfen könnte, gebe ich dir da meinen Zuspruch.

        Nicht, weil das ein logisch richtiger Schritt wäre. Solche Sachen kann man nicht logisch entscheiden. Sondern, weil das scheinbar deine „Bauchentscheidung“ ist. Und Bauchentscheidungen sind immer besser und gerade in solchen Emotionalen Fragen. Die Intuition täuscht uns selten, der verstand spielt uns streiche.

        Aber wenn wir so eine Entscheidung treffen, müssen wir sie vorm verstand rechtfertigen, sonst halten uns die Zweifel vom handeln ab.

        Deshalb denke mal darüber nach:

        Du Schreibst, die Angst, dass ihr ggf. nicht wieder zusammenfindet, schreckt dich / euch ab…

        Was ist die Alternative? Ohne Angst aber dafür mit ständigen Problemen und Streitereien weiterleben? Denke langfristig.

        Und selbst im schlimmsten Fall, wenn z.B. einer den anderen wieder haben will, der andere aber nicht, was bedeutet das? Wolltest du wirklich mit jemandem zusammen sein, der dich nicht mehr will?

        Außerdem ist es so wie du wahrscheinlich schon selbst vermutet hast: Wenn man dann erst mal wieder alleine ist oder mit anderen, lernt man erst wieder richtig zu schätzen, was man am Partner hatte und wie wertvoll das ist, was man sich über die Jahre gemeinsam aufgebaut hat.

        Und ich denke, allein der Akt, diese Freiheit zu schenken, ist ein sehr großes Zeugnis der Liebe. nicht nur gegenüber dem Partner, sondern auch sich selbst. Es wäre egoistisch, dem Partner und dir selbst gegenüber, an einem Status-Quo festzuhalten, nur weil man Angst davor hat, was danach kommen könnte, wenn der Partner und man selbst damit nicht glücklich ist.

        Ich hoffe, diese kurzen Gedanken sind dir eine kleine Stütze und würde mich freuen, von dir / euch zu hören, wie es ausgegangen ist =)

        Liebe Grüße

        Norman

  • Anjel sagt:

    Hallo Norman,

    der Text ist toll aber ich habe eine Frage; Was ist, wenn sich der andere trotzdem am Ende mehr zu jemand anderem hingezogen fühlt? Das schmerzt wenn man das mit ansehen muss und fühlt sich nicht gut.
    Wie sollte man sich dann verhalten?
    Loslassen ist in diesem Fall schwierig, da es vorher und jetzt keine Defizite gab außer dass es da noch jemanden gibt.

    Freue mich über eine Antwort

    Beste Grüße

    • Markus sagt:

      Hi Norman,

      danke für Deine Antwort. Es gibt uns das Gefühl, das wir auf dem richtigen Weg sind.

      Wir haben jetzt eine Entscheidung getroffen. Wir werden uns räumlich trennen. Durch unser Kind werden wir uns regelmäßig sehen und dadurch automatisch Kontakt halten.

      Wir haben lange und ehrlich darüber gesprochen und wir beide sehe diesen Schritt als Chance und nicht als schleichenden Abschied. Wir brauchen den Abstand um uns der Ferne wieder ein klares Bild zu machen. Klingt alles komisch, fühlt sich auch so an. Alleine wie schwer wir uns mit der Entscheidung getan haben, zeigt uns, da ist noch was. Ob das reicht, weiß keiner.

      Die Hoffnung auf ein glückliches Ende lässt uns das durchziehen. Wobei wir beide wissen, das es gut sein, das meine Frau feststellt, das war noch da ist reicht nicht. Oder ich an dem Punkt komme, bedingt durch den Abstand, und feststelle meine Gefühle haben sich geändert.

      Wenn die räumliche Trennung durch ist, wollen wir uns zusätzlich externe Hilfe von einer Beratungsstelle holen.

      Natürlich haben wir Angst vor der Ungewißheit. Wir stehen am Abgrund und müssen springen. Gerne würden wir ein halbes Jahr vorspulen und schauen wo wir dann stehen.

      Es wird nicht leicht, aber leicht kann jeder!

      Gruß
      Markus

      • Hey Markus,

        schön, dass du dich wieder meldest =)

        Freut mich, dass meine Gedanken euch dabei unterstützen konnten. Freut mich natürlich nicht, dass ihr euch erst mal räumlich getrennt habt, aber, dass ihr diese Entscheidung gemeinsam getroffen habt und beschlossen habt, euer Kind nicht darunter leiden zu lassen =)

        Eure Positivität bei der ganzen Sache beeindruckt mich. Nicht unbedingt die Hoffnung. Die finde ich sogar eher kontraproduktiv, weil die Hoffnung auf ein glückliches Ende mehr der Spiegel der Angst vor einem Unglücklichen Ende ist und diese der ganzen Sache nicht zuträglich ist. Was mich wirklich beeindruckt ist, dass ihr euch in dem Bewusstsein darüber, dass es auch anders ausgehen kann traut den Schritt zu gehen und darauf vertraut, dass es gut sein wird, egal wie es kommt. Und das wird es =)

        Würde mich freuen, in einem halben Jahr nochmal von euch zu lesen und wünsche euch viel Kraft aber vor allem Liebe für die kommende Zeit =)

        LG Norman

    • Hey Anjel,

      danke für die wichtige Frage =)

      Man sollte es natürlich nicht soweit kommen lassen!

      Nein, das war ein Scherz… Siehst du, genau das ist diese egoistische Einstellung, die dich vom wahren lieben abhält. Du denkst nur an deinen eigenen Schmerz und nicht an das Glück des anderen.

      Ich bin der Meinung, wenn du diesen Menschen wirklich liebst, dann kannst du dich sogar für ihn freuen, dass er jemanden gefunden hat! Und du kannst ihn weiterlieben, ohne etwas zurückzuerwarten.

      Wenn du die Menschen liebst, wird dir auch Liebe widerfahren. Wenn du aber immer nur auf deinen Gewinn bei etwas bedacht bist, werden dir Menschen begegnen, die genauso denken.

      Natürlich ist das Ego gekränkt und leidet darunter, wenn der oder die Ex einen neuen Partner findet. Man kann es nicht einfach abstellen oder unterdrücken. Die Frage ist meiner Meinung nach nur, ob das Schreien des Egos überwiegt oder die Liebe in dir. Und wenn das Ego überwiegt und nicht die Liebe, dann weißt du, dass du diesen Menschen nicht wirklich geliebt hast, sondern ihn nur gebraucht hast, um dein Ego zu befriedigen.

      Ich hoffe, du kannst mit der Antwort etwas anfangen, auch wenn sie vermutlich nicht das ist, was du dir erhofft hast =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Sven sagt:

    Hat mir sehr geholfen der Artikel. Danke.

    Aber wenn man es mal anders betrachtet. Derjenige ist gegangen um sein Leben zu verwirklichen und vielleicht wird er Denker wieder irgendwann zurück finden.
    Ich verstehe deinen Artikel, aber wie soll man trotz Liebe jemanden wieder in Liebe aufnehmen mit dem Wissen, dass derjenige ohne Rücksicht nur seine eigenen Interessen vertreten hat. Man hat aus wahrer liebe jemanden losgelassen und sein lassen. Wie kann man dann trotz liebe diesen Menschen vertrauen das er einen nicht wieder einfach im Regen stehen lässt. Ich habe mein Ego erkannt und daran gearbeitet. Was bringt es einen wenn der andere weiter in seinen egostrukturen hängt? Eigentlich ist er doch nur wieder da weil er einen braucht für was auch immer. Ich kann einen Menschen nicht alles durchgehen lassen und vergeben und weiter wieder meine Liebe geben der so handelt. Bedürfnis hin oder her.

    LG

    • Katja sagt:

      Sven, genau vor dem gleichen Thema stehe ich auch. Habe das Gefühl, der andere denke nur an sich. Ich gebe und gebe, vergebe, liebe, aber es kommt nichts zurück. Ich erwarte auch nicht, dass etwas zurückkommt, sondern beobachte es eher. Das ist auf Dauer auch anstrengend. Denn wer möchte nicht mal gern in den Arm genommen werden oder oder oder

      • Hey Katja,

        danke für deinen Kommentar =)

        Lies dir mal durch, was ich Sven eben geantwortet habe.

        Warum gibst du denn?

        Gibst du, damit etwas zurück kommt? Das ist nicht Liebe! Das ist ein Tauschgeschäft! Es ist Business!

        Oder gibst du, weil du einfach nicht anders kannst? Weil du deine Liebe und dein Glück teilen willst? In dem Fall spielt es keine Rolle, ob etwas zurück kommt. Das ist wahre Liebe.

        Du schreibst zwar, dass du nciht erwartest, dass etwas zurück kommt, aber deine Aussage widerspricht sich. Wenn du das nicht erwarten würdest, würdest du das auch nicht beobachten. Und wenn du gerne in den Arm genommen werden würdest, dann erwartest du das. Es ist nur eine Maskierung zu sagen, ich beobachte nur und wer will nicht gerne. Damit gestehst du dir dein Bedürfnis und deine Erwartungen noch nicht einmal ein, was noch schädlicher ist.

        Du darfst diese Bedürfnisse haben. Das ist menschlich! Gestatte sie dir. Aber gestehe dir dann auch ein, dass deine Beziehung mehr einem Geben und Nehmen als einer Beziehung aus überschäumender Liebe gleichkommt. Auch das ist nicht verwerflich, wenn man sich dessen bewusst ist und beide Partner damit einverstanden sind!

        Das Problem entsteht meiner Meinung nach immer erst, wenn man das verwechselt und meint, man müsse die wahre Liebe in einer Beziehung aus Geben und Nehmen finden etc.

        LG Norman

    • Hey Sven,

      danke, dass du deine Gedanken zum Artikel mit uns teilst =)

      Freut mich sehr, dass dir der Artikel hilft!

      Ich kann sehr gut verstehen, was du meinst. Das ist überaus menschlich, so zu reagieren. Aber die Haltung, die dazu führt ist leider auch überaus egoistisch. Der Gedanke, dass sich jemand nur um sich selbst kümmert kommt doch daher, dass du das Gefühl hast, dass er sich nicht um dich kümmert. In diesem Sinne ist es kein „Freigeben“ und „Sich verwirklichen lassen“, wenn du deinen Partner bzw. Partnerin gehen lässt, sondern in dem Fall eher ein Verzichten und ertragen. Das Mindset ist ein völlig anderes, weil du hier Mangel leidest und genau diesen Mangel und Verzicht und die Ablehnung, die du dabei empfunden hast, spürst du dann natürlich auch wieder, wenn er oder sie zu dir zurück kommt.

      Wenn du allerdings jemanden wirklich frei gibst, weil du willst, dass er sich selbst verwirklicht, weil du willst, dass er glücklich wird und weil du ihn wirklich liebst, dann fühlt sich das von Anfang an anders an.

      Dein Glück ist nicht davon abhängig, ob jemand anderes weiter in seinen Egostrukturen hängt. Wenn du das denkst, hängst du noch in deinen.

      Was wäre denn überhaupt die Alternative? Jemanden aus angeblicher Liebe nicht gehen lassen, ihn mit allen Mitteln festhalten und so bewirken, dass er leidet, weil er sich eingesperrt fühlt und nicht verwirklichen kann und damit auch du leidest, weil du mit einem Menschen zusammen bist, der nicht glücklich sein kann?

      Wenn du jemanden wirklich frei gibst, damit er sich selbst verwirklichen kann, kann das sogar die einzig wahre Voraussetzung sein, damit ihr eine glückliche Beziehung führen könnt, wenn er wieder zurückkommt, weil der andere ohne diese Erfahrung niemals die Chance gehabt hätte, mit dir glücklich zu werden.

      Und wenn du das Gefühl hast, dass jemand nur wieder ankommt, weil er dich braucht, musst du ihn ja nicht wieder zurücknehmen. Schließlich brauchst du ihn ja nicht, oder?

      Es ist nicht leicht, das alles in so einem kurzen Kommentar verständlich zu verpacken, aber ich hoffe, der Kern des ganzen kommt rüber =)

      LG Norman

  • lejna sagt:

    Hallo Norman,

    was kann man tun, wenn man eifersüchtig auf den neuen Partner ist von demjenigen den man toll und begehrenswert findet?

    An den Gedanken und die Vorstellungen die dazu gehören, dass es jemanden gibt der vielleicht besser als ich zu der begehrten Person passt, zerbreche ich fast daran.

    Ich weiß, man sollte sich selbst lieben und selbst gut genug sein und nicht denken, dass andere besser sind aber es schmerzt trotzdem. Sollte ich die begehrte Person vergessen? Oder wie komme ich am besten damit klar? Den Kontakt will ich nicht abbrechen aber die beiden zusammen zu sehen oder zu hören wie toll alles ist, dazu muss ich echt richtig stark sein um das über mich „ergehen“ zu lassen. Ich bin schlecht gelaunt wenn ich nur daran denke und es zieht mich runter.

    Danke im Voraus.

    Viele Grüße

    • Hey Lejna,

      schön, auch hier von dir zu lesen =)

      Danke für deine bereichernde Frage. natürlich kann ich dir nicht sagen, wie du persönlich am besten damit klar kommst. Das musst du selbst herausfinden. Aber ich zeige dir gerne ein paar Optionen auf, die ich hier sehe:

      Die wichtigste Frage, die du dir stellen solltest ist meiner Meinung nach, ob du diese Person wirklich liebst. Und damit meine ich wirkliche wahre Liebe. Das solltest du unterscheiden. Wenn du diese Person wirklich von Herzen liebst, dann gönnst du ihr das Glück, selbst wenn sie es mit einem anderen Menschen teilt. Du freust dich… dir geht das Herz auf, wenn es ihr aufgeht.

      In dem Fall würde ich dir nicht empfehlen, die Person zu vergessen und den Kontakt abzubrechen. Warum auch? Es gibt doch kein Problem. Du willst der Person Liebe schenken? Dann schenke sie! dazu muss nicht der Aufkleber „Partnerschaft“ auf einer Beziehung draufstehen. Wenn du glücklich bist, wenn du diese Person glücklich machen kannst, dann sind alle glücklich, egal wie das Ding heißt.

      Wenn du allerdings zu dem Schluss kommst, dass es keine wahre Liebe ist, die du empfindest, sondern, dass es eher aus einem Mangel heraus kommt, weil du dich abgewiesen fühlst etc., dann würde ich dir empfehlen, den Kontakt abzubrechen. Dann quälst du dich nämlich nur unnötig selbst und selbst wenn du es schaffen würdest, die Person zurückzugewinnen, wäre die daraus entstehende Beziehung meiner Meinung nach keine, für die es sich zu leiden lohnen würde, weil sie auf Mangel und „Brauchen“ basiert und nicht auf Fülle und „Schenken“.

      Dieses Mangelempfinden ist meiner Erfahrung nach die häufigste Ursache für all das leid im Zusammenhang mit der Liebe. Der einzige Weg, das in den Griff zu bekommen, ist, die Arbeit an sich selbst. Sich selbst lieben lernen, sich selbst genug sein. Kein Mensch der Welt wird die Leere in dir stopfen können, außer dir selbst (das ist verallgemeinernd gemeint, ich will dir nicht unterstellen, dass du diese Leere hast, das sollst du ja herausfinden).

      Ich hoffe, meine Gedanken dazu sind dir eine Hilfe =)

      Liebe Grüße und ein wundervolles Wochenende =)

      Norman

  • Ines sagt:

    Hallo Norman , ich stimme Dir in ALLEN Punkten zu , jetzt kommt auch kein ABER . Aber sind Bequemlichkeit, Selbstschutz usw. Ein Aspekt wird jedoch nicht betrachtet: bedingungslose Ehrlichkeit. Deine These lässt keinen Raum für Gemeinschaft , echte Verbindung zwischen 2 Menschen. Einfach sagen dürfen , dein Verhalten verletzt mich , deine Entscheidung ist aus meiner Sicht falsch . Wenn 2 Menschen sich dabei in die Augen sehen können , ohne dass einer von beiden den Rückzug in sich antritt , dann sind sie durch liebe verbunden. Dann und nur dann , kommen Deine Aspekte nicht mehr zum tragen , weil sie keiner von BEIDEN nötig hat. Irgendwann hast du soviel Selbstliebe in dir, das du sie freimütig an alle um dich herum verteilen kannst. Viel Erfolg auf dem Weg dahin , du bist auf dem richtigen Weg. Hochachtungsvoll Ines

    • Hey Ines,

      danke für deine Zustimmung und dein wertvolle „Aber“ zum Artikel =)

      Gerade das resultiert doch aber aus „meiner These“ (ich setze das in Anführungszeichen, weil es nicht meine ist. Der Ansatz ist schon Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende alt). Wenn du diese Selbstliebe empfindest und nicht darauf angewiesen bist, wie dein gegenüber reagiert, erst dann kannst du ihm doch auch völlig erwartungsfrei begegnen, in die Augen und ihm sagen, was in deinen Augen nicht so gut war, ohne vorwurfsvoll zu sein und ihn zum Rückzug zu drängen. Ich bin der Meinung das gelingt nicht, solange du nicht für dich selbst gesorgt hast und abhängig von der Reaktion deines Partners bist. Solange sind solche Botschaften immer viel zu überladen mit andern Botschaften (Schuld, Erwartungen, Ängsten, Hoffnungen etc..).

      Auch das ist Teil der Freiheit und Liebe, von der ich oben spreche… die Freiheit zu schenken, seine Gedanken frei äußern zu können und sie sich selbst zu geben.

      Vielleicht verstehe ich aber auch etwas falsch an deinem Einwand?

      LG Norman

  • Thomas Steiner sagt:

    Hallo Norman!
    Ich bin sehr beeindruckt, wie und was du schreibst. Ich bin sehr gut darin anderen Leuten zu sagen was oder was sie besser machen können. Wie man mit dem einen oder anderen umgeht. Und ich selbst wurde am Samstag verlassen. Norman wohl wissend das alles stimmt was du schreibst. Davon bin ich selbst mehr als überzeugt. Aber einzig und alleine zu wissen wie es geht bedeudet nicht das es immer das Richtige ist. Jeder Mensch ist anders und geht auch immer anders damit um. Ich möche die auf diesem Weg einfach nur darum bitten mir zu helfen. Bin davon überzeugt das du eine starke Verbindung mit dem Universum, zu positiven Energien und zu guter letzt mit dem lieben Herrgott etc. bist. Bitte hilf mir diese Frau zurück zu gewinnen. Sag bitte nicht das ich es nicht verstanden habe. Das habe ich, nur das lieber Norman ist einfach mein Weg! Danke.

    LG Thomas

    • Hey Thomas,

      danke für dein Lob und deine wertvollen Gedanken zum Beitrag =)

      Ich kann dir ausnahmslos zu 100% zustimmen. Wenn man selbst betroffen ist, ist das immer nochmal eine ganz andere Hausnummer. Was mir da oft hilft, ist tatsächlich versuchen, „aus mir herauszutreten“ und eine andere Perspektive zu gewinnen. Das meine ich nicht in einer spirituellen weise, sondern tatsächlich zu versuchen, mal mit sich selbst zu reden, so wie du es mit einem guten Freund tun würdest. Deine eigene Situation als Außenstehender betrachten. ich habe mir dazu sogar mal selbst eine Email geschickt und sie mir selbst beantwortet ^^

      Leider muss ich dich enttäuschen. Ich habe keine stärkere oder schwächere Verbindung zum Universum, als jeder andere auch =) Und ich bin leider auch wirklich davon überzeugt, dass du den Kern des Artikels nicht verstanden hast oder verstehen willst, wenn dein Hauptanliegen weiterhin darin besteht sie auf irgendeine magische Weise zurückgewinnen zu wollen.

      Das Loch in dir, das du mit ihr zu füllen versuchst wird bleiben und immer da sein und wieder aufreißen. Fülle erst dieses Loch durch Selbstliebe und baue dann auf einem gefestigten Fundament auf. Das ist der einzige Tipp, den ich dir geben kann.

      LG Norman

      P.S.: Ich habe eure vollen Namen und Geburtsdaten aus dem Kommentar entfernt, da ich mir nicht sicher bin, ob ihr das so recht wäre, ihre Identität hier im Internet völlig preisgegeben zu sehen.

  • Katja sagt:

    Wenn ich jetzt versuche, alles loszulassen, mich um mich zu kümmern, aber immer wieder feststelle, dass es doch teilweise sehr einseitig ist, man dem anderen die Ruhe und Freiheiten lässt, die er benötigt und dann auch feststellt, dass man angeschwindelt wird… Da weiß man dann auch nicht wie man sich verhalten soll. In der Vergangenheit kam es desöfteren zu Vorwürfen meinerseits, warum wir so wenig Zeit miteinander verbringen, vielleicht sind die Lügen/Ausreden auch eine Art Selbstschutz seinerseits. Schlimm, wenn man das Gegenüber nach 2 Jahren noch nicht einschätzen kann und sich die Person um 180 Grad gewandelt hat.

    • Hey Katja,

      danke für deine Frage zum Artikel =)

      Ich denke, bei diesem Akt des Loslassens in der Liebe geht es nicht alleine darum, dem anderen freiheiten und Liebe zu schenken, sondern vor allem auch sich selbst. Es bedeutet nicht, dass du ihm Freiheiten schenken und dann ruhig dasitzen, zusehen und darunter leiden sollst. Es bedeutet in meinen Augen viel eher, dass du zuerst dir selbst die Liebe und Freiheit schenkst, die du brauchst und dann aus einem Akt der Dankbarkeit und des Wohlwollens auch dem anderen diese Liebe und Freiheit zuteil werden lassen kannst.

      Wenn du nur noch angeschwindelt und für blöde verkauft wirst, dann schenke dir selbst die Freiheit zu gehen und die Liebe, dich dabei nicht schlecht zu fühlen und es dir zu gönnen.

      Es ist nicht schlimm, dass sich Menschen, Dinge oder Situationen ändern. Das ist das Leben. Und du selbst hast auch jederzeit das recht dazu, dich und deine Meinung zu ändern =) Konsistenz, vor allem in der menschlichen Persönlichkeit, ist ein Irrglaube und ich fände es viel schlimmer, wenn alle Menschen konsistent und total berechenbar wären, als so =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Miss piggy sagt:

    Wunderschön geschrieben. ..es erscheint uns einfach schwer loszulassen was man liebt, aus Angst es zu verlieren. .aber nur weil wir im innersten glauben, es nicht wert zu sein…

    • Angela sagt:

      Hallo Norman, sehr, sehr beeindruckend und gut…und vielen Dank, dass Du es mit uns teilst!! Einen Kommentar dazu zu schreiben ist nicht so einfach….das ist ein sehr komplexes Thema….jeder Mensch hat andere Aufgaben und anderen Weg…..

      Es gibt kein Rezept wie man es richtig tut ….aber in dem Moment in dem einem bewusst wird, dass der andere eigentlich ihm einen Spiegel hält, wird es auch (mit der Zeit) bewusst werden was seine Aufgabe ist…was muss man lernen, was muss man erkennen / wahrnehmen…aber das braucht erstens eine sehr gute Selbstkenntnis, Selbstachtung, ein sehr starkes Selbstvertrauen….und die Erkenntnis, dass ich ohne mich lieben, akzeptieren und respektieren zu können, werde auch den anderen nicht lieben, akzeptieren und respektieren können…denn was innen, das ist außen. Man wird draußen nur das finden was innen ist!

      Ich bin keine Deutsche, ich liebe nur diese Sprache, deswegen bitte um Entschuldigung, fals ich mich nicht so einfach und kürzer ausgedrückt habe 🙂 Wünsche Dir und jedem ein erfülltes Leben gefüllt mit Liebe !!

      • Hey Angela,

        danke für deinen Kommentar =)

        Ja, es ist wirklich ein sehr sehr komplexes Thema und ich stelle auch fest, dass man bei fast jeder Begegnung auf einem anderen Level anfangen muss, um zum Kern des ganzen vorzudringen. Aber das macht es meiner Meinung nach nur noch wichtiger und lohnender, sich damit auseinanderzusetzen =)

        Ich denke, anstatt ein Rezept für ein WIE und WAS zu suchen, sollte man einfach den grundlegenden „Geschmack“, das WARUM verinnerlichen. Wenn man versteht, warum dieses Prinzip so wirkt, wie es wirkt, kann man damit seinen eigenen individuellen Weg für die eigene Situation finden =) Ganz im Sinne deiner sehr wertvollen Feststellung: „Man wird draußen nur das finden was innen ist!“

        DU musst dich nicht entschuldigen =) Das war sehr verständlich geschrieben. Was ist denn deine Muttersprache? Mir geht es ähnlich mit dem Englischen. Ich habe viel Korrespondenz in dieser Sprache und entschuldige mich auch ständig für eventuelle Fehler ^^

        Wünsche dir auch alles Gute und eine wunderwolle Woche =)

        LG Norman

    • Hey Miss Piggy,

      schön, dich hier zu sehen =)

      Danke für deine lieben Worte zum Beitrag und den bereichernden Gedanken!

      Ich finde, das ist ein wichtiger Punkt. Wenn wir uns selbst für der Liebe wert halten, strahlen wir diesen Wert auch aus, verkörpern ihn und ziehen die an, die ihn zu schätzen wissen =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Lena sagt:

    Ein wirklich sehr schöner Artikel, dem ich so auch fast ganz zustimmen kann.
    Mir fehlt es hier etwas an Gefühl.
    Was ist mit der Liebe, wenn sie von beiden Partner wirklich stark existiert, der eine Partner, sich aber entweder tot säuft oder mit Drogen sich das Leben schön macht? Soll ich als Partnerin, im Interesse der Liebe zu gucken? Bestimmt nicht, da werde ich kämpfen, im Interesse meines partners und erst recht, wenn er um Hilfe bittet

    • Hey Lena,

      danke für deine bereichernden Gedanken zum Artikel =)

      Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob wir hier wirklich von Liebe sprechen, wenn ein Partner sich lieber tot säuft oder mit Drogen ruiniert. Solche Verhaltensweisen sind ja in der Regel blühender Ausdruck davon, dass derjenige einen Mangel leidet und versucht eine eigene Leere irgendwie zu füllen. Und nach meiner Ansicht ist dieser Mensch viel zu sehr mit sich und seinen Mängeln beschäftigt, um wirklich lieben zu können. Er zeigt sich ja nicht mal selbst die Liebe, die ihm gebührt, also wie kann er sie anderen zeigen?

      Und der andere? Ist es wirklich ein Akt aus der Liebe, an einer Beziehung mit diesem Menschen festzuhalten und darunter zu leiden? Tut man sich selbst damit etwas gutes? Oder ist es auch hier vielleicht nur ein Akt aus einer eigenen inneren Leere heraus und der Hoffnung, diese Leere füllen und das eigene Ego aufwerten zu können, wenn man einem anderen Menschen hilft? Ist es vielleicht sogar bequemer, sich um einen anderen Menschen zu kümmern und es Liebe zu nennen, anstatt sich in erster Linie um sich selbst zu kümmern und dann aus der Liebe heraus für andere da zu sein? Und dem anderen ein Vorbild zu sein, dass man bei sich selbst anfangen muss?

      Ich glaube, bei jemandem, der so unliebsam mit sich selbst umgeht, fällt auch deine Liebe auf keinen fruchtbaren Boden. Solche Menschen müssen sich erst einmal selbst lieben lernen und dabei kannst du ihnen nicht helfen, wenn du es ihnen selbst nicht vorleben kannst.

      Sehr spannendes Thema. Danke für den interessanten Gedankengang. Würde mich freuen zu hören, was du davon hältst?

      LG Norman

  • Christian sagt:

    Hallo Norman,

    Loslassen, hat auch etwas mit Selbstachtung zu tun. Ich habe einen Kampf um die Liebe einer Frau hinter mir, es ist alles andere als ein angenehmes Gefühl. Man(n) kommt sich vor, wie ein winselndes Hündchen, was um Leckerli bettelt. Man(n) und sicher auch Frau, tut Dinge die man sonst nie machen würde! .Nun nachdem auch ich loslasse, geht es mir besser, um nicht zu sagen es geht mir super. Beziehungen die auf sich verbiegen oder jammern basieren, haben nichts mit Liebe zu tun! Liebe bedeutet doch, sich miteinander wohlfühlen. Wenn einer nicht möchte, ist das wohlfühlen, nicht gegeben. Danke für Deine super Arbeit, die Du hier machst. LG Christian

    • Katja sagt:

      Ich kann dem (fast) zustimmen. Würdest du es auch als „betteln“ bezeichnen, wenn Frau Mann (immer wieder) nach gemeinsamen Unternehmungen fragt? Vom Mann kommt nicht viel (kaum Zeit)…Frau fragt dann..weil will Beziehung aufrecht erhalten..Gemeinsamkeiten usw. Ist einfach nur fragen (ohne Erwartungen – meist ist es eh eine Absage) auch schon betteln in Euren Augen oder wie würdet ihr eine Frage nach einer Unternehmung formulieren, ohne dass sich der andere unter Druck gesetzt fühlt?

      • Hey Katja,

        danke für deinen Kommentar und deine wichtige Frage dazu =)

        Ich denke, wir sollten noch einen Schritt früher anfangen und uns fragen: Ist es überhaupt sinnvoll, zu erwarten, dass der Partner dieses Bedürfnis nach gemeinsamer Unternehmung stillen sollte?

        Woher kommt dieses Bedürfnis?

        Es kann verschiedene Ursachen haben:

        Ist die Ursache, dass man sich zurückgesetzt fühlt oder nicht weiß, was man mit seiner Zeit anfangen soll oder Anerkennung des Partners in Form von gemeinsamer zeit sucht? Das wäre meiner Meinung nach eine Motivation aus einem Mangelempfinden heraus.

        In dem Fall würde ich eher bei mir selbst ansetzen und mich fragen, wie kann ich mir selbst diesen Mangel nehmen, sodass ich nicht mehr darauf angewiesen bin, dass ihn mein Partner für mich erfüllt.

        Die zweite Möglichkeit wäre aber, dass dieses Bedürfnis daraus entsteht, dass du soviel Glück empfindest, wenn du mit deinem Partner zusammen bist, dass du das einfach häufiger mit ihm teilen willst.

        Das wäre ein guter Grund, mehr mit deinem Partner zu unternehmen, aber: In den meisten Fällen, wo so ein großes Glück verspürt wird, beruht das auch auf Gegenseitigkeit und es bedarf in der Regel keiner großen Motivation oder Überwindung des Partners, etwas gemeinsam zu unternehmen, weil er ja selbst dieses Glück verspüren möchte. Deshalb stellt sich hier häufig die Frage erst gar nicht.

        Wenn also die erste Variante zutrifft, solltest du vielleicht am besten erst mal bei dir selbst anfangen. Welche Konsequenzen das dann für deinen Partner hat wird sich zeigen.

        Vielleicht lässt du ihn durch die Konzentration auf dich selbst erst mal in Ruhe und dadurch, dass du ihm damit die Freiheit schenkst, auch für sich selbst zu sein, kommt er irgendwann von selbst auf dich zu?

        Oder es stellt sich heraus, dass ihr eigentlich doch gar nicht so gut harmoniert und du vielleicht mit einem anderen Partner glücklicher wärst?

        Alles nur graue Theorie und fixe Gedanken und auch nur 2 von unendlich vielen Möglichkeiten, aber ich hoffe, der Kern des ganzen kommt damit rüber =) zumindest ist das meine Meinung dazu. ich freue mich auch über andere Ansätze =)

        Liebe Grüße

        Norman

      • Katja sagt:

        Hallo Norman, vielen Dank für Deine umfassende Antwort. Ich denke, dass es kein Mangel/Bedürfnis ist. Es ist einfach die Lust, ein schönes Erlebnis mit dem Partner zu teilen. Das letzte gemeinsame richtige Date war im August. Es folgte eine schwierige Zeit. Es ist jedoch auch so, dass ich versuche, auf ihn zuzugehen, ihm die Hand zu reichen. Mehr als eine Absage kann ich mir ja nicht einhandeln. Wenn er nicht will, sagt er (wieder) nein und begründet es mit „keine Zeit wegen…..“.

      • Hey Katja,

        dann versuch dir doch einfach selbst eine schöne zeit zu organisieren. Vielleicht mit anderen Freunden. Du musst ihn ja nicht ausschließen, sondern kannst ihm einfach die Gelegenheit einräumen, dazuzustoßen, wenn er möchte, aber ohne etwas zu erwarten.

        Vielleicht kommt er nach einiger Zeit selbst darauf zurück, wenn er sich nicht so im Zugzwang fühlt, sondern frei, seine Zeit selbst einzuteilen und die gemeinsame Unternehmung eher als Möglichkeit als als Pflichtübung zu sehen =)

        Vielleicht merkt er auch, wie gut dir diese Unternehmungen tun und wie viel Spaß du hast und will das auch erleben?

        ich würde mein Glück jedenfalls nicht von ihm abhängig machen und auf ihn warten, um etwas tolles zu erleben. das ist der beste Rat, den ich dir momentan geben kann =)

        LG Norman

    • Hey Christian,

      danke für deinen wertvollen Hinweis =)

      Das ist wirklich ein wichtiger Punkt: das Bild von winselnden Hündchen trifft es ganz gut, weil man eben dies Abhängigkeit vom anderen verspürt und sie regelrecht auslebt.

      Freut mich, dass es dir gelungen ist, das zu überwinden =) Das ist meiner Meinung nach auch die beste Ausgangslage, um eine neue Liebe zu finden, die nicht auf Abhängigkeit, sondern auf dem Bedürfnis ein gemeinsames Glück zu teilen basiert =)

      Liebe Grüße

      Norman

      • Christian sagt:

        Hallo Norman,

        wer um die Liebe kämpft hat schon verloren. Einer würde sich verbiegen müssen. Dein Tipp, des Loslassens ist sicher schwer umzusetzen, aber wenn man es geschafft hat, ein Befreiungsschlag! Jetzt kämpft auf einmal sie, hab ihr zum Abschied den Link deines Blogs gesendet. D.h nicht das meine Liebe zu ihr erloschen ist, ich hab einfach nur festgestellt, dass man lieben kann, aber trotzdem erkennen muss, ob es passt oder nicht. Es passt mMn bei uns nicht. Einer Deiner größten Fans sagt Danke für diesen Blog, der mir ein Helfer in vielen Lebenslagen geworden ist!
        LG Christian

      • Hey Christian,

        schön, wieder von dir zu lesen =)

        Danke, dass du diese Wendung der Ereignisse mit uns teilst! Es freut mich sehr, dass dir meine Inhalte helfen und vor allem, dass du sie umsetzen kannst =) Das ist ja meistens der schwerere Teil. Also, Respekt!

        Ich hoffe, der Artikel hilft auch ihr!

        Liebe Grüße und danke für die lieben Worte =)

        Norman

  • Petra sagt:

    Eine Frage hätte ich : Ist es nicht auch Egoismus wenn der andere seine Aktivitäten nur noch alleine unternimmt ?

    • Christian sagt:

      Petra,

      nein ist es nicht, es ist seine Entscheidung!

    • Hey Petra,

      danke für die wichtige Frage =)

      Und danke Christian für die wichtige Antwort =)

      Ich stimme ihm zu: Das ist nicht zwangsläufig Egoismus. Man kann auch Freiheit dazu schenken. Es kann sogar die Beziehung bereichern, wenn jeder auch mal alleine seinen Leidenschaften frönen kann. Aber das wichtigste:

      Du bist nicht für den Egoismus eines andere verantwortlich. Das ist seiner. Aber der Gedanke, ihm das vorzuhalten, damit er sich wieder mehr um dich kümmert ist deinerseits egoistisch motiviert. Das ist dein Egoismus. Den kannst du „kontrollieren“. nicht den deines Partners =)

      LG Norman

  • Julius sagt:

    Lieber Norman,

    danke für den exzellenten Artikel.

    Wer sich nicht an erster Stelle um sich selbst kümmert, bei dem werden auch die Beziehungen immer wieder an diesem Punkt scheitern.

    Und da ist es wirklich sinnvoll, sich um sich selbst zu kümmern, seine alten Wunden und Muster anzuschauen, statt um den Partner zu kämpfen.

    Wenn man das vernünftig macht, kommt er oder sie manchmal ganz von alleine zurück.

    Und dann ist es wirklich echte Liebe!

    Lg

    • Hey Julius,

      danke für deine Gedanken zum Artikel =)

      Sehe ich genau so. Das Problem ist meist nur, dass man es als Betroffener in so einer Situation nur schwer erkennt, weil viele Emotionen den klaren Blick vernebeln. Achtsamkeit ist hier das Stichwort =)

      Liebe Grüße

      Norman

      • Katja sagt:

        Ja, leider. Mein Partner verbringt aktuell wenig Zeit mit mir. Geht viel arbeiten, dann Hobbies und Freunde. Ich bleibe auf der Strecke. Frage immer wieder nach Dates. Oft nur Absagen. Ich schaffe es aber nicht, ihn einfach mal „links liegen“ zu lassen. Bin wie ein klammerndes Äffchen. Möchte so gern mit ihm zusammen sein. Seine Nähe fehlt mir sehr. Kann mich auch schlecht ablenken. Er sagt auch oft nicht, was er vor hat. Bin dann eifersüchtig und grübel mir irgendwelche Geschichten aus. Glaube auch, dass er manchmal flunkert. Hat jemand einen Tipp? Ich kann so schlecht loslassen. Und ich weiß, dass ich mich um mich kümmern sollte…klappt aber nicht bzw. nur schlecht.

      • Hey Katja,

        kann mir vorstellen, dass das eine schwierige Situation ist. Gerade, wenn er auch nicht damit rausrückt, was er tut.

        Im Kern finde ich aber, du solltest dich auf jeden Fall unabhängiger von ihm machen. Nicht, um ihn eifersüchtig zu machen oder seine Aufmerksamkeit zu gewinnen (obwohl das ein Nebeneffekt sein könnte), aber vor allem, um dir selbst das zu geben, was du von ihm zu brauchen glaubst. Mach doch selbst einen Mädelsabend, wenn er losgeht oder ähnliches. Ich denke, wenn du dann alleine bleibst und grübelst, verschlimmerst du die ganze Sache extrem.

        Wer weiß, vielleicht lernst du sogar jemanden kennen, der sich darauf freut, dich zu daten? Ich kenne ja eure Situation nicht, aber wenn du dauerhaft nicht glücklich bei ihm bist, zwingt dich auch niemand, zu bleiben.

        Liebe Grüße

        Norman

  • Petra sagt:

    Norman wunderschön geschrieben. Was ich hier die letzen Wochen lernte fühlt sich gut an es ist wie befreiend.
    Ich lerne mich selbst kennen und sehe auch dies muss ich eingestehen was in meiner Ehe schief lief.
    Bianca deine Beiträge habe ich mir öfters durch gelesen und auch mich darin gefunden wie meine Vergangenheit war. Ich hatte die gleiche Sichtweise und sehe heute wie stark ich meinen Mann eingesperrt habe, wie sehr ich ihn entfalten lies. 15 Jahre Ehe und ein wirklich lieber Mann, der sich einsperren lies weil er mir nicht weh tun wollte. Aber der Ausbruch war natürlich vorprogrammiert und heute verstehe ich das er das Beste tun konnte und tat.
    Eifersucht , Kontrollsucht, die große Liebe nicht zu verlieren, das gemeinsame Zuhause . Eifersucht war nicht auf die weiblichen Menschen, es war auf alle bezogen. Angst ihm könnte etwas mehr geben besser gefallen, besser sein. Sätze wie ich kann ohne dich nicht sein, ich brauche dich aber ohne dich ist alles nicht mehr schön. Das ist wie ein Strick um den Hals der immer enger wird. Immer für mich da sein, die ewige Liebe wie im Groschenroman. Resultat Trennung, Therapie Los lassen (nur leider hat man mir nicht gesagt was los lassen bedeutet – für mich war das Aufgeben, beenden und somit natürlich Abwehr von mir) dann folgten Deppriemittel die mich zwar ruhiger machten aber nicht das Problem lösen. 2 Jahre bin ich ihm regelrecht nachgelaufen gekämpft um die Liebe, bedrängt und wieder eingeengt. Jetzt weiß ich was ich getan habe, was ich nie bewusst wollte . Ich dachte ich bin nichts ohne ihn, emotional vollkommen abhängig (vom Elternhaus mit Sicherheit auch so vorprogrammiert). Jetzt weiß ich was wahre Liebe ist. Ich hab mir überlegt ob ich das jetzt tu, weil ich hoffe das er mich wieder lieb hat. Aber ich kann mit Sicherheit ich tu es für mich. Ich würde auch niemanden lieben können der was mich ständig braucht, ständig um mich rum sein will. Das gesellige unterbindet und nicht mehr lachen kann. Ich spüre wie ich mich finde, wie ich merke das ich mich selbst lieb haben muss. Das ich erstmal die Nummer 1 sein muss um irgendetwas überhaupt geben zu können. Was ich als Freiheit sah, war du kannst schon gehen mit deinen Freunden, damit ich dann 10 x angerufen habe wenn es später wurde. Ich merke wie ich mich mit mir beschäftige, mir Ziele setze für mich selbst, aufschreibe was ich gerne tu. Keine Erwartung ihm gegenüber sondern ihn eigentlich beglückwünsche das er diese Kraft hatte. Es ist ihm nicht leicht gefallen aber es war der beste Schritt in seinem Leben. Zu dem Thema Bianca ggf. für Sex ne andere Frau. Sex ist nicht Liebe also würde ich heute nach meinem jetzigen Wissen darüber hinweg schauen wenn ich wahre Liebe möchte.
    Dir lieber Norman, danke ich aus ganzen Herzen was du hier erschaffen hast. Danke auch für das Ebook.
    Petra

    • Petra sagt:

      hab ich mir selbst beantwortet . Das ist kein Ego das ist Freiheit 🙂

    • Hey Petra,

      wow, danke für diesen offenen Einblick in dein Leben!

      Ich bin sicher, auch viele andere Leser können sich damit identifizieren und dein Beispiel ist ihnen sicher hilfreich.

      ich freue mich sehr, dass du all das nun so sehen kannst und für dich herausgefunden hast, was Loslassen und Lieben wirklich bedeutet. Ich bin mir sicher, wenn du mit dieser Einstellung weiter durchs Leben gehst und Liebe schenkst anstatt sie einzufordern, wirst auch du viel Liebe und Freiheit erfahren dürfen =)

      Besonders beeindruckt hat mich, dass du die Entscheidung deines Mannes nun sogar lobst und Respekt vor seinem Mut hast! Das war sicher keine einfache Situation für ihn.

      Ich wünsche dir alles gute und viel Liebe und hoffe, wir lesen uns mal wieder =)

      LG Norman

    • Katja sagt:

      Hallo Petra, seid ihr denn wieder zusammen oder wie ist der Stand der Dinge jetzt?

      • Christian sagt:

        Katja,

        @ ner verbringt aktuell wenig Zeit mit mir. Geht viel arbeiten, dann Hobbies und Freunde. Ich bleibe auf der Strecke. Frage immer wieder nach Dates. Oft nur Absagen. Ich schaffe es aber nicht, ihn einfach mal „links liegen“ zu lassen. Bin wie ein klammerndes Äffchen. Möchte so gern mit ihm zusammen sein. Seine Nähe fehlt mir sehr. Kann mich auch schlecht ablenken. Er sagt auch oft nicht, was er vor hat. Bin dann eifersüchtig und grübel mir irgendwelche Geschichten aus. Glaube auch, dass er manchmal flunkert. Hat jemand einen Tipp? Ich kann so schlecht loslassen. Und ich weiß, dass ich mich um mich kümmern sollte…klappt aber nicht bzw. nur schlecht.

        Versuch Deine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Gedanken haben unheimliche Kraft und ist ein Gedanke erst einmal gedacht, bekommt er Kinder. Das meiste, was Du dann denkst zu wissen ( zB er geht grade fremd oder so ) entspringt Deiner Phantasie!
        Frag nicht mehr nach Dates, er möchte nicht, dies gilt es anzunehmen. Man kann niemanden zwingen und wenn doch, ist es keine Liebe. Erniedrige Dich nicht weiter, lass los und geh weiter. Es ist nicht einfach, aber wenn Du es einmal geschafft hast, ein Selbstbewusstseinsschub vom Feinsten. Ein echt geiles Gefühl von Freiheit!
        LG Christian

      • Petra sagt:

        Hallo Katja,
        lieb das du frägst. Wir leben immer noch getrennt, das hat jedoch auch mit einem Trauma aus der Kindheit zu tun, was ihn eingeholt hat. Wir versuchen gerade auch so eine gewisse Auszeit zu haben. Damit beide zu Ruhe kommen.

      • Katja sagt:

        Hallo Christian, vielen Dank für Deine Antwort. Ich verstehe sehr gut was Du meinst. Loslassen bedeutet jedoch nicht völligen Kontaktabbruch oder wie? Es ist so, dass wir zusammen bleiben wollen. Er macht jedoch auch gerade eine schwierige Phase durch. Ich möchte mich durch das loslassen nicht entfremden….
        LG Katja

      • Hey Christian,

        danke für deine rege Beteiligung hier =)

        Den Hinweis auf die Macht unserer Gedanken finde ich auch sehr wertvoll. Ich denke auch, wir erschaffen uns unsere Wirklichkeit ständig selbst und nicht selten treiben Menschen erst durch ihre Gedanken und ein daraus resultierendes misstrauisches und kontrollierendes Verhalten ihren Partner am Ende wirklich dazu, fremdzugehen oder das Weite zu suchen (wobei zum fremdgehen treiben nicht ganz korrekt ist, das tut und will er dann am Ende schon selbst). Eine selbsterfüllende Prophezeihung also.

        Deshalb denke ich auch, das Loslassen und auf dich selbst und die positiven Dinge in deinem Leben konzentrieren ist das beste, was du tun kannst =) Vielleicht bewirkt das auch bei ihm einen Wandel. Vielleicht aber auch nicht. Das ist dir aber egal, wenn du der wichtigste Mensch in deinem Leben geworden bist =)

        LG Norman

      • Hey Katja,

        Loslassen findet im Innern statt.

        Du kannst einen Menschen vollkommen losgelassen haben und mit ihm im selben Zimmer wohnen oder du kannst tausende Meilen weit weg sein und ihn krampfhaft festhalten.

        Du solltest dich auf dich und dein inneres konzentrieren. Lies auch den Kommentar, den ich Christian gerade geschrieben habe, der ist teilweise auch an dich gerichtet =)

        Liebe Grüße

        Norman

      • Petra sagt:

        Hallo Katja,

        ich habe mir deine Gefühle unten durch gelesen. Das Klammeräffchen und die wilden Phantasien. Katja, das alles kenne ich sehr sehr gut. Es ging mir doch genauso aber über einen sehr sehr langen Zeitraum.
        Genauer gesagt bis ich diese Seite hier gefunden habe. Endlich begann ich um zu denken. Plötzlich war alles so klar und logisch.
        Endlich keine Tränen mehr, endlich nicht mehr dieses unglaublich schmerzvolle leere Gefühl in mir. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen das alles richtig umzusetzen, aber jeder Tag bringt einen kleinen Gewinn.
        Mit Atemübungen hole ich mich manchmal raus , wenn ich merke es kommt was hoch. Habe mir so einiges hier ausgedruckt auch den Vogel und an meinen Schreibtisch angebracht. Auch eine Auswertung was ich von meinem Leben möchte.
        Auch ich arbeite noch fleißig an mir, weil ich sehr gerne die Freundschaft erhalten würde die ich für „meinem“ Mann empfinde. Aber das ist nur möglich wenn man los lässt. Ich fühle mich deutlich freier und denke auch so.
        Wenn du Hilfe brauchst du kannst auch gerne privaten Kontakt mit mir aufnehmen. Ein wenig kann ich bestimmt weiter geben.
        Kopf hoch, das wird ganz bestimmt wenn DU das willst.

      • Katja sagt:

        Liebe Petra,
        vielen Dank für Deine Nachricht und die lieben und mutmachenden Worte. Ich übe auch. Gerade diese „Gedanken abstellen“ und grübeln. So wie Christian schrieb, Gedanken bekommen schnell Kinder und oft ergibt sich dann wirklich diese selbsterfüllende Prophezeihung. Ich wünsche dir alles gute für Dich und deinen Mann und hoffe, dass ihr gute Freunde bleibt, oder auch wieder mehr wenn es gewollt ist. Schade, dass es oft so schwierig ist in Beziehungen. Ganz liebe Grüße!

      • Hey Petra,

        danke für deine Hilfe und das tolle Kompliment, das du an die Seite machst =)

        Wollte noch kurz den Link ergänzen. Ich denke, mit dem „Vogel“ meinst du die Beitragsserie zu den „Gedankenvögeln“? Die beginnt hier, falls Katja oder jemand anderes Interesse hat:

        http://www.vernuenftig-leben.de/kraft-der-gedanken-in-deinem-leben/

        Wenn ihr gerne miteinander Kontakt aufnehmen wollt, aber hier keine Mailadressen reinschreiben wollt, kann ich übrigens gerne vermitteln. Schreibt mich einfach an =)

        Liebe Grüße und ein wundervolles Wochenende!

        Norman

      • Hey Katja,

        oben habe ich ja schon den Link zu den „Gedankenvögeln“ geschrieben. Da erfährst du auch einiges zum Thema „Abstellen“ oder Ändern von Gedanken. Ansonsten kann ich dir noch das Meditieren sehr empfehlen. Das ist nicht für jeden etwas, aber wenn du der Typ dafür bist, kann es dir wirklich sehr viel bringen:

        http://www.vernuenftig-leben.de/wie-geht-meditieren/

        Liebe Grüße

        Norman

  • Sisi sagt:

    Lieber Norman,

    was Du beschreibst hat mit „Liebe“ nichts zu tun.
    ABER: Es trifft die Definition von dem, was heut zu Tage darunter verstanden wird.
    Und: Das hast Du sehr gut dargestellt.

    • Hey Sisi,

      danke für deine Gedanken zum Beitrag =)

      Ja, leider ist das heute irgendwie das gängige Bild von Liebe. Ich denke vor allem die Medien (Romane, Filme, Serien etc.) haben dieses Bild in den letzten Jahrzehnten so in uns gefestigt, weil sich Drama, Leid und Hoffnung einfach besser verkauft als wahre Liebe und Freiheit.

      Liebe Grüße

      Norman

      • Christian sagt:

        Norman,
        ich denke Liebe, könnte man auch miteinander wohlfühlen nennen! Kommt noch Verlangen hinzu, ist es dann die partnerschaftliche Liebe.

      • Christian sagt:

        Katja,
        loslassen bedeutet nicht unbedingt ihn/sie loszulassen, sondern es bedeutet, seine Erwartungen die man an ihn/ sie hat, loszulassen. Solltest Du Dich jedoch, weiterhin unwohl in dieser Situation fühlen, gilt es auch ihn loszulassen! Laufend um Aufmerksamkeit betteln, hat meiner Meinung nach, niemand nötig.

      • Hey Christian,

        danke für das tolle Statement =)

        Finde ich gut. Mit der Betonung auf MIT einander wohlfühlen und nicht DURCH einander. Denn gerade das, dass sich Menschen durch die Anwesenheit und das Geliebt werden besser fühlen ist ja diese Egofalle, in die wir häufig tappen.

        LG Norman

      • @Katja

        Sehe ich genauso wie Christian =) Wenn du ihn innerlich loslässt, wird sich der Rest ganz automatisch von selbst fügen =)

        LG

  • Sabrina sagt:

    Was ist wenn ich die Einsicht erst jetzt habe und alle Fehler gemacht habe die letzten vier Wochen.

    Ist es dann zu spät?

    Lieben Gruß

    • Hey Sabrina,

      danke für diese wichtige Frage!

      Nein, es ist nie zu spät, dir selbst eine bessere Weggefährtin zu werden und zu lernen, loszulassen.

      Wenn du aber fragst, ob es zu spät ist, um deinen Partner doch noch zu überzeugen / überreden, bei dir zu bleiben oder dir weiterhin das zu geben, was du „brauchst“, dann hast du leider die Kernbotschaft des Artikels nicht ganz verstanden. Es muss dir um dich gehen. Du musst lernen, dir selbst zu geben, was du brauchst. Es mag sein, dass er dann sogar zu dir zurück kommt, wenn er merkt, wie du dir selbst genug bist, selbstbewusst, unabhängig und attraktiv wirkst etc. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass es dir gut geht, selbst wenn dieses Szenario nicht eintritt und dass du ihn nicht mehr brauchst.

      Liebe Grüße

      Norman

  • Alexandra sagt:

    Hallo lieber Norman, es war wirklich sehr interessant deine Worte zu lesen. Ich konnte mal alles klarer sehen und irgendwie verstehen. Ich mache gerade eine schlimme Zeit durch. Ich hab mich schrecklich (ich bin verheiratet) in einen anderen Mann verliebt. Und er sich auch in mich. Nach einiger Zeit, wir waren aber noch nicht wirklich zusammen, hab ich mich dann doch gegen ihn und für meinen Mann entschieden. Es aber sofort bitter bereut. Nun komme ich nicht weiter. Hin und wieder schreibe ich ihm eine Email, bekomme aber niemals eine Antwort. Es ist nun auf den Tag genau 3 Monate her und ich quäle mich seither durch den Tag, es tut sehr weh, ich vermisse ihn schrecklich und fühle mich so unvollständig.. aber ich nehm mir deine Worte zu Herzen, ich erkenne meinen eigenen Egoismus. Und es wird wohl stimmen, hätte es mit ihm gepasst hätte ich mich ohne weiteres darauf einlassen können. Also werde ich ihn ziehen lassen müssen.
    und hoffentlich darüber hinweg kommen.. bis dahin werd ich wohl täglich deinen Beitrag lesen müssen damit ich es noch mehr verinnerlichen kann. Lg

    • Hey Alexandra,

      danke für deinen lieben Kommentar =)

      Freut mich sehr, dass dir der Artikel geholfen hat.

      Danke auch, dass du uns so offen von deiner persönlichen Situation berichtest. Das ist natürlich eine sehr unschöne Situation. Allerdings habe ich bei dir das Gefühl, du wägst eher ab, welcher der Männer dir eher oder mehr geben kann, was du brauchst. Wieso verzichtest du nicht mal eine Weile auf beide, zumindest emotional, und versuchst herauszufinden, wie du dich selbst glücklicher machen kannst. Gerade dieses unvollständig Fühlen ist für mich ein Indiz dafür, dass du etwas oder jemanden brauchst und dir in einer gewissen Weise nicht selbst genug sein kannst.

      Außerdem kennen wir Menschen ja auch diesen Effekt, auf der anderen Seite immer grüneres Gras zu sehen. Wer weiß, vielleicht hättest du genauso an deinen Mann zurückgedacht, wenn du dich anders entschieden hättest? Auch deshalb: Das einzige, worauf du dich mit Sicherheit immer verlassen kannst, bist du selbst. Mach dich selbst vollständig und dann kannst du diese Fülle mit anderen teilen, was meiner Meinung nach eine viel bessere Beziehungsbasis ist, als sich gegenseitig vervollständigen zu wollen oder zu müssen.

      Das Wiederholen hilft auf jeden Fall. Vielleicht könntest du auch mit deinem Mann darüber reden?

      LG Norman

  • Snowi sagt:

    Habe durch Zufall diesen Beitrag gelesen und er hat mich sehr angesprochen. Gleichzeitig hat er mich auch stark verunsichert, weil ich nun das Gefühl habe etwas falsch gemacht zu haben. Ich weiß nicht, ob man hier auch Fragen stellen kann/darf/soll?
    Mein Lebenspartner hat vor ein paar Tagen recht spontan unsere Beziehung aus heiterem Himmel verlassen. Er hat Angst vor der Zukunft, er weiß nicht ob er bereit ist usw. also der Freiheitswille, den du beschrieben hast. Er will Abstand und Zeit. Alles gut habe mich nicht bei ihm gemeldet. Stand eh unter Schock. Wollte aber meine Ansichten und meine Ängste mit ihm teilen. Habe ihm einen recht langen Brief geschrieben und ihn letztendlich auch eingeworfen. Dies tat ich in der Tat für mich (dieser blöde Egoismus).
    Mir ist selbst jetzt klar geworden (dank deiner Worte noch klarer), dass ich ihn ziehen lassen muss um ihn zu behalten. Ist es jetzt dafür zu spät, weil ich den Brief geschrieben habe? Hab ich quasi alles besiegelt?? Habe ich ihn jetzt dadurch schon eingedrängt? Ich (ja immer dieses Ich) wollte ihm damit ja nur zeigen, dass es nichts gibt worüber wir nicht reden können, dran arbeiten können und dass ich auch Angst habe.

    • Hey Snowi,

      danke für dein Feedback zum Beitrag =)

      Klar darf man hier Fragen stellen. Ich liebe es, wenn zu einem Artikel ein so munterer und nahrhafter Austausch entsteht wie hier =)

      Standen bei euch denn gerade größere Veränderungen an? Eine Hochzeit vielleicht? Oder hat er sich in den aktuellen Beziehungsverhältnissen schon nicht „frei“ gefühlt?

      Die Frage „Ist es jetzt zu spät?“ lese ich in letzter Zeit häufiger hier. Ich habe ein paar Kommentare weiter oben Sabrina schon eine Antwort dazu gegeben, die ich hier gerne wiederholen möchte:

      Es ist nie zu spät, loszulassen und sich selbst ein besserer Weggefährte zu werden. Das sollte deine Motivation sein. Denn loszulassen, um jemanden zurückzugewinnen, ist nicht wirkliches Loslassen, sondern nur vorgetäuschtes und letzten Endes wieder purer Egoismus, weil du etwas tust, um etwas (zurück) zu bekommen.

      Ich denke deshalb die Frage ist schon falsch gestellt. Kümmere dich um dich selbst, dazu ist es nie zu spät. Es mag sein, dass ein Resultat davon sein könnte, dass er zu dir zurück findet, aber das darf niemals die Motivation sein. Wenn du wirklich loslässt und dich um dich selbst kümmerst, spielt es auch keine Rolle.

      Ich hoffe, meine Gedanken dazu sind dir eine kleine Stütze.

      Liebe Grüße

      Norman

      P.S.: Ich kenne ja nicht den Inhalt des Briefes. Aber jemandem einfach nur mitzuteilen, dass man da ist, wenn der andere bereit ist oder einen braucht, also nur die offene Tür anzubieten und nichts zu verlangen und keine Vorwürfe zu machen oder Erwartungen zu hegen, das finde ich nicht weiter tragisch. Im Gegenteil, auf diese Weise kannst du jemandem sogar deutlich machen, dass du ihm die Freiheit schenkst, dir er braucht. Aber wie gesagt, ohne Erwartungen.

  • Bianca sagt:

    Hallo Norman,

    nach all den bisherigen Kommentaren habe ich mich gefragt, wie siehst du das, wenn sich Mann und Frau gerade kennenlernen und er der Frau den Hof macht, also Blumen schenkt, sie zum Essen einlädt usw., dann ist das doch auch eine Art um die Liebe der Frau zu kämpfen, und in vielen Fällen funktioniert das doch auch sehr gut.

    Auf der anderen Seite, wenn nach einem Jahr der Beziehung die Frau sich unsicher ist, ob sie die Beziehung noch will, und der Mann dann anfängt mit Rosen usw., dann ist es meistens verkehrt.
    Außer vielleicht, wenn der Grund weshalb die Frau zweifelt, der ist, dass sie sich nicht mehr genug geliebt oder vernachlässigt fühlt.

    Ist es deiner Ansicht nach dann immer verkehrt, um die Liebe zu kämpfen bzw. dem anderen zu zeigen, was man für ihn/sie empfindet? In manchen Fällen kann das doch auch ganz gut sein, oder?

    Und kannst du mir nochmal erzählen, wie deine Definition von Liebe ist oder mir den Link zu deinem Artikel schicken. In irgendeinem Kommentar hast du geschrieben, dass wir heutzutage ein falsches Bild von Liebe haben durch Film und Fernsehen. Was ist deiner Ansicht nach dann das richtige Bild?

    Danke schonmal, ich bin sehr gespannt auf deine Antwort =)

    Liebe Grüße,
    Bianca

    • Christian sagt:

      Hallo Bianca,

      wenn Du dich nicht geliebt fühlst, was hat dann Dein Partner damit zu tun? Er kann doch für Deine Gefühle nichts! Wenn man es genau nimmt, liebst Du ihn nicht mehr, weil Du etwas forderst, in der Hoffnung, dass Deine Liebe zu hm wiedererwacht! Du denkst, dass Blumen und liebe Worte von ihm, die Schlüssel Deiner Liebe sind. Liebe ist wenn man sich nicht braucht, sondern will und dies völlig bedingungslos!!!
      Lg Christian

      • Petra sagt:

        Christian das ist der wahrste und wertvollste Satz den ich je gelesen habe.
        Liebe ist wenn man sich nicht braucht, sondern will und dies völlig bedingungslos !!!!!!!!!!
        Weißt du was das schreib ich jetzt an meine Wand 🙂

      • Hey Christian,

        danke für die tolle Schlussfolgerung! Ja, das ist Liebe =)

        LG Norman

      • Bianca sagt:

        Hallo Christian,

        um nochmal auf deine Frage zu meinem Kommentar einzugehen, die meiner Ansicht nach zwar nicht meine Frage beantwortet aber doch eine nette Nebendiskussion eröffnet.
        Du schreibst, dass deiner Ansicht nach der Partner nichts für die eigenen Gefühle kann. Meiner Ansicht nach kann der Partner schon die eigenen Gefühle beeinflussen. Z.B. kann er einen Hammer nehmen und dir auf den Daumen hauen, dann wirst du Schmerz empfinden und egal was du tust, du wirst das Gefühl nicht ändern können, und dass du dich dann so fühlst, da kann dein Partner ja dann was dafür, schließlich hat er dich mit dem Hammer geschlagen. Meiner Ansicht nach lässt sich das auch auf seelische Verletzungen übertragen.

        Du schreibst, dass Liebe ist, wenn man sich will und nicht braucht und das bedingungslos. Was ist dann deiner Ansicht nach der Grund, dass man jemanden will? Ist das nicht auch eine Art Bedingung? Schließlich liebt man ja nicht jeden Menschen bedingungslos, es hat also einen Grund, warum ausgerechnet disesen einen. Und dann kann es ja auch passieren, dass eben dieser Grund wegfällt, weil der andere Mensch sich verändert oder, wenn man ihn besser kennengelernt hat, doch nicht der tolle Mensch ist für den man ihn gehalten hat (weil er z.B. jeden Tag mit dem Hammer nach dir schlägt). Und dann kann es passieren, dass die eigene Liebe dann vielleicht verschwindet, weil sie eben nicht bedingungslos ist. Oder es kann passieren, dass man den anderen zwar trotzdem noch weiter liebt, aber es dir selbst so sehr schadet, weil der andere immer nur mit dem Hammer nach dir schlägt, dass man dann trotzdem gehen muss.

        Wenn es bedingungslose Liebe gibt, wieso gibt es dann nicht auch „nur“ Liebe? Sonst bräuchte man ja das Wort bedingungslos nicht davor.
        Ein kleines Baby z.B. liebt seine Mutter und es braucht seine Mutter auch. Hier kann man nicht sagen, Liebe ist wenn man jemanden will und nicht braucht. Es ist also eine andere Art der Liebe.
        Meiner Ansicht nach ist das was du geschrieben hast deine Definition von Liebe, also eine mögliche Form der Liebe.
        Ich könnte Liebe auch definieren als subjektives Gefühl, das schwer zu beschreiben ist und das jeder Mensch anders empfindet.
        Ich glaube, dass es keine richtige oder falsche Definition von Liebe gibt.

        Liebe Grüße,
        Bianca

        • Hey Bianca,

          danke für die tolle Nebendiskussion =)

          Du hast recht, Menschen können anderen Menschen weh tun. Aber: Wie auch bei deinem Beispiel mit dem Hammer, bist immer du es, der die Angriffsfläche für eine Verletzung bietet. Du kannst nämlich auch die Hand wegziehen, deinem Partner den Hammer wegnehmen oder erst gar keinen Partner, der gerne mit Hämmern um sich schlägt in deine Nähe lassen.

          Das Fremdgehen eines Partners verletzt dich beispielsweise nur, wenn du die Erwartung hast, dass dein Partner nicht fremdgehen sollte. In einer Beziehung, in der beide eine Übereinkunft darüber haben, ist sowas zum Beispiel gar kein Problem. Die Verletzung hängt also nie vom Akt selbst, sondern von dem Nährboden ab, den du dafür geschaffen hast. Ich will damit auf keinen Fall eine Lanze fürs Fremdgehen brechen. das soll nur ein Beispiel sein, wenn auch ein extremes.

          Im Bezug zur Liebe finde ich die Worte „wollen“ und „Grund“ fehl am Platz. Liebe ist keine rationale Entscheidung. Ob man jemanden liebt oder nicht, entscheidet „der Bauch“, und zwar ziemlich schnell. Wir rationalisieren das dann im Nachhinein und versuchen Gründe zu finden, warum das so ist (meist Dinge, die wir am anderen mögen), aber das ist niemals die wirkliche Erklärung dafür, warum wir ihn lieben. Wir empfinden einfach so und wollen dann aufgrund dieser Empfindung Zeit mit ihm verbringen. Und ja: Wenn diese Empfindung nicht mehr da ist oder ins Gegenteil umschlägt, dann wollen wir das eben nicht mehr oder sollten es nicht mehr wollen!

          Wenn einer täglich mit dem Hammer nach dir schlägt, SOLLTEST du gehen WOLLEN. Du MUSST NICHT. Im Sinne der Selbstliebe, wäre es besser für dich. Aber manche haben sowenig Selbstliebe und sind so abhängig, dass sie sogar dann noch bleiben.

          Die Liebe zwischen Mutter und Kind basiert im ersten Moment – so kalt das auch klingen mag – nicht auf wahrer Liebe, sondern auf einer Abhängigkeit und einem Überlebensprinzip. Das Kind braucht die Mutter zum Überleben und die Mutter das Kind, um ihre Gene weiterzugeben. Es ist eine biologische Einrichtung. natürlich entwickelt sich mit der Zeit auch Liebe, aber in dem Sinne, wie wir Liebe hier beschreiben kann man ein Neugeborenes noch gar nicht lieben, da man es ja noch gar nicht kennt. Deshalb gibt es diesen boilogischen Mechanismus.

          Aber ja, es gibt viele Definitionen von Liebe und ich denke auch, jeder sollte sich am besten seine eigenen Gedanken darüber machen =)

          LG Norman

    • Hey Bianca,

      danke für deinen Kommentar und diese wichtige Frage!

      Ich sehe das folgendermaßen:

      Wenn eine Beziehung beginnt, fühlen sich beide Partner voneinander angezogen. Die Entscheidung, ob wir jemanden als Partner in Betracht ziehen findet ja schon sehr schnell und unterbewusst statt. „Überzeugt werden“ muss da in der Regel keiner. Deswegen sind Aufwartungen in dieser Phase auch kein Kämpfen. Sie sind eher ein Verstärken. Ein Vertiefen des Vorhandenen. Es mag sein, dass die Motivation dahinter oft die sein mag, jemanden für sich gewinnen zu wollen, aber in Wahrheit ist das meistens nur eine Art „Spiel“. Die Entscheidung ist schon früher gefallen.

      Wenn einer von beiden nun nach einer zeit aber kein Interesse mehr hat, ist die Situation eine völlig andere. Hier soll jemand überzeugt werden. Das ist Kämpfen. Hier wird das Handeln des einen zum Ausdruck seiner Gefühle und richtet sich gegen die Gefühle oder den Willen des anderen. Beim ersten Fall unterstützt es beide, weil sie beide in die gleiche Richtung unterwegs sind. Im zweiten Fall bringt es sie weiter auseinander, weil sie in verschiedene Richtungen unterwegs sind.

      Ich hoffe, meine Gedanken sind nachvollziehbar und helfen dir, das etwas klarer zu sehen =)

      Zur Definition von Liebe habe ich noch keinen eigenen Beitrag geschrieben, aber das habe ich vor =) Aber ich glaube zu wissen, was du meinst. Schau mal hier:

      http://www.vernuenftig-leben.de/perfekte-beziehung/

      Da geht es um dieses falsche Beziehungsbild, das du ansprichst.

      Liebe Grüße

      Norman

      • Bianca sagt:

        Hallo Norman,

        vielen Dank für deine Antwort, sie hat meine Frage sehr gut beantwortet.
        Ich habe mich schon oft nach einer Beziehung gefragt, wieso ich jetzt nichts mehr tun kann, damit der andere mich liebt, am Anfang der Beziehung konnte ich ja auch etwas tun. Das ist glaube ich auch der Grund, warum man anfängt mit dem kämpfen. Aber du hast Recht, wenn innerlich die Entscheidung schon gefallen ist, dann ist es eine komplett andere Situation als am Anfang der Beziehung. Und dass es dann nichts bringt hinterherzurennen, das stimmt, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht, und dass es besser ist sich dann erstmal mehr um sich selbst zu kümmern. Wobei es natürlich trotzdem schade ist, dass es langfristig nicht geklappt hat.

        Ja, das war der Artikel, den ich gemeint hab. Danke 🙂

        Liebe Grüße,
        Bianca

        • Super, freut mich, dass du das zur Sprache gebracht hast =)

          Ja, es ist natürlich schade, dass es langfristig nicht geklappt hat. Wie ich schon oft geschrieben habe und du ja auch erkannt hast, ist es das beste, sich in dieser Situation um sich selbst zu kümmern. Das schließt aber nicht aus, dass es nicht auch nochmal mit dem Partner klappen kann.

          Genauso wie ein Ja zueinander am Anfang der Beziehung nicht für immer gelten muss, muss ja auch ein Nein am ende nicht für immer gelten. Gefährlich wird es nur, wenn man daraus wieder Hoffnung schöpft und sich deshalb doch nicht um sich selbst kümmert, sondern wieder kämpft.

          Liebe Grüße

          Norman

      • Christian sagt:

        Hallo Bianca,

        der andere setzt die Ursache für ein Gefühl, was diese Ursache jedoch für ein Gefühl in Dir erzeugt, liegt nicht in seiner Macht! Somit ist auch keiner, für die Art Deiner Gefühle verantwortlich zu machen! Unter Bedingungsloser Liebe, ist zu verstehen, den anderen so zu lieben wie er nun mal grade ist. Sogar dann, wenn er/sie diese Liebe nicht erwidert!
        LG Christian

        • Dem kann ich nicht viel hinzufügen, Christian =)

          Außer vielleicht, dass man zwischen bedingungsloser Liebe und Märtyrertum unterscheiden muss:

          Wenn man einen anderen lieben kann, ohne „Gegenliebe“ zu erwarten und sich selbst damit zu schaden, ist das einfach wundervoll.

          Wenn man selbst aber darunter leidet, dann ist es nicht gut. Dann sollte man (und eigentlich generell) den Fokus lieber auf Selbstliebe legen.

          LG Norman

  • Vinxe sagt:

    Hey ,

    Ich mache eine schwere Zeit durch. Meine Freundin hat mich vor ein paar Wochen verlassen , weil ich sie angelogen habe , zwar nicht betrogen aber ihr Sachen verschwiegen habe.. Wir waren schon einmal kurz getrennt und sie gab mir eine letzte chance. Nun packte eine Freundin über mich wieder aus , von Dingen , die noch passiert waren und ich ihr nicht genannt hatte. Jetzt hat sie komplett Schluss gemacht und meinte , das sie mir nie wieder vertrauen kann. Nun hat sie mich überall blockiert und ich habe kein Kontakt mehr zu ihr. Ich weiß , das sie noch Gefühle hat , aber sie sagt Sachen wie „es ist besser, wenn wir keinen Kontakt mehr haben , sonst kann ich nie damit abschließen“. Sie redet sich alles mit uns schlechter , wie es ist. unterm Strich/ ich weiß nicht was ich tun soll… Ich habe deinen Beitrag gelesen und bin am überlegen , was ich tun soll… soll ich in ein 2 Wochen mit Rosen und einen fotoalbum bei ihr melden und mit ihr reden , oder sie komplett in Ruhe lassen? ich habe Angst , das sie jemand anderen findet ….

    mfG Vince

    • Christian sagt:

      Hallo Vince,

      sie hat alles gesagt, lass sie gehen und kümmere Dich um Dich! Wenn sie Dich noch liebt und diese liebe auch stark genug ist, wird sie den ersten Schritt tun! Jegliche Benühung deinerseits, würde grade jetzt wo sie zur Ruhe kommen möchte, mehr zerstören!

      Lg Christian

      • Vincent sagt:

        Leider hat sie mich überall blockiert und ignoriert mich in der Uni… Außerdem sagt sie , das sie sonst nicht mehr über mich hinweg kommt und das sie mir nie wieder vertrauen kann…

      • Genau. Und da fällt mir noch ein:

        Sie hat dich doch nicht mit der Absicht überall blockiert, damit du es noch härter versuchst.

        Ich weiß, manchmal spielen wir solche Spiele. Dann ist es aber meist in der Form eines Hin- und Her’s oder Gebens und Nehmens und keine komplette Abschottung.

        Wenn du also die „Kontaktsperre“ ignorierst, setzt du deinen Willen über ihren und das ist natürlich ein Signal, was alles noch schlimmer macht.

        LG Norman

    • Hey Vince,

      danke für deinen offenen Kommentar und den Einblick in deine persönliche Situation =)

      Ich sehe es wie Christian. Das beste, was du jetzt tun kannst, ist dich um dich selbst zu kümmern.

      Solche Aktionen mit Rosen etc. machen es wirklich nur schlimmer. Es ist, wie ich es Bianca ein paar Kommentare weiter oben erklärt habe: Wenn beide nicht mehr in die selbe Richtung steuern (wollen), ist jeder Vorstoß deinerseits ein Siebenmeilenschritt, der euch noch weiter auseinander bringt. Sie wird doch nur wahrnehmen, dass du ihre Entscheidung nicht respektierst und daraus schließen, dass sie noch mehr Widerstand leisten muss.

      LG Norman

      • Katja sagt:

        Das sehe ich etwas anders. Ich hätte mir damals gewünscht, dass mein Ex-Freund um mich gekämpft hätte bzw. mir gezeigt hätte, dass ihm noch etwas an mir liegt und er uns nicht aufgeben will. Auch im Freundeskreis hat sich eine Beziehung, die eigentlich schon zerbrochen war, wieder „erholt“, indem der Mann der Frau seine Zuneigung wieder gezeigt hat, nachdem er es monatelang nicht mehr getan hat und sie somit die Beziehung beendete. Die beiden bekommen jetzt sogar ein Baby. Natürlich sollte man die Entscheidung des anderen auch akzeptieren und wenn mehr als einmal deutlich ein Nein suggeriert wurde, dieses dann auch annehmen, jedoch lohnt sich ab und an ein „kämpfen“ oder bemühen/ Zuneigung zeigen doch.

        • Hey Katja,

          1. War das wirklich die selbe Situation? Hast du ihm vorgeworfen, dass du ihm nie wieder vertrauen könntest und ihn auf sämtlichen Kanälen blockiert? Hast du wirklich solche unmissverständlichen Signale gesendet oder…

          2. War es bei dir nicht eine Abwehrhaltung, sondern eher ein (vielleicht sogar verzweifelter) Versuch, ihn doch noch dazu zu provozieren, dir endlich die Liebe zu geben, die du so dringend brauchtest?

          Und nur weil die beiden von denen du berichtest jetzt ein Baby bekommen, bedeutet das nicht, dass sie wieder glücklich zusammen sind. Ja, es klingt danach und wer würde es ihnen nicht gönnen, aber leider ist es oft auch so, dass gerade in Krisenzeiten Paare (oft auch nur Frauen) beschließen, dass ein Baby, eine gemeinsame Verantwortung, die Krise beenden und das Paar wieder näher zusammenbringen könnte. Leider weit gefehlt, denn sowas kann die Beziehung noch schwieriger machen und am Ende leidet auch noch ein Kind darunter. Bei sowas wäre ich also immer vorsichtig. Klar gibt es nie den richtigen Zeitpunkt, um ein Kind zu bekommen, aber wenn es gerade nach einer Trennung passiert, wäre ich da doch sehr skeptisch.

          Weiterhin: Auch bei diesem Paar kann man die Situationen nicht direkt vergleichen. Es ist wichtig zu wissen, ob beide noch in die selbe Richtung steuern. Wenn das so ist, dann kann eine Annäherung natürlich Sinn machen (aber auch hier würde ich dennoch den Fokus auf Selbstfürsorge und Selbstliebe legen, weil das auch sonst wieder ein sehr schlechtes Beziehungsfundament ist). Wenn es aber nicht so ist, so wie ich das beispielsweise bei Vince vermute, dann schadet es natürlich nur. Und zwar beiden.

          LG Norman

  • Goldpanda sagt:

    Hmmmm theoretisch ein guter Text der echt hilfreich sein könnte. (Wäre man nicht so vorbelastet wie ich)
    Aber die Art und weise wie du ihn geschrieben hast, hat mich in eine noch tiefere Depression geworfen als vorher.
    Nicht nur, dass ich mir sowieso immer Vorwürfe mache, wie ich bin und wie ich mich anderen gegenüber verhalte… nein jetzt muss ich auch noch damit leben, dass ich die wohl egoistischste Person auf dem Planeten bin die wahrschenlich es nicht verdient hat geliebt zu werden. Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll.

    Nichts gegen dich oder deinen Artikel. Aber ich glaube ich hätte das lieber nicht lesen sollen… oder vielleicht doch?

    Liebe Grüße

    • Christian sagt:

      Goldpanda,

      @ … nein jetzt muss ich auch noch damit leben, dass ich die wohl egoistischste Person auf dem Planeten bin!

      Wieso bist? Du warst vielleicht vor dem lesen des Artikels, eine egoistische Person, ( eigene Aussage ) nun hat der Artikel Dir aber die Augen geöffnet, so das Du keine egoistische Person mehr sein musst, wenn Du das gelesene umsetzt. Also ist dieser Artikel, mehr als nur informativ für Dich und auf keinen Fall war es ein Fehler, ihn gelesen zu haben.
      Lg Christian

    • Hey Goldpanda,

      danke für dein ehrliches Feedback!

      Du schreibst:

      „Aber die Art und weise wie du ihn geschrieben hast..:“

      oder „…jetzt muss ich auch noch…“

      Für mich klingt das sehr danach, als neigtest du dazu, die Verantwortung für deinen zustand gerne an andere abzugeben.

      Natürlich ist der Artikel teilweise etwas provokativ formuliert, damit er zum Nachdenken anregt. Aber am Ende ist jeder selbst dafür verantwortlich, was er aus dem Text macht. Du benutzt ihn als Rechtfertigung, um noch tiefer in deinem Loch zu sinken. Das soll kein Vorwurf sein. Es ist zutiefst menschlich, diese einfachen Wege zu wählen. Und es ist immer total einfach, die Schuld bei anderen zu suchen.

      In Wahrheit spielt es keine Rolle, wie ich den Artikel geschrieben habe oder ob es noch egoistischere Menschen auf der Erde gibt oder nicht. Wichtig ist, was du von all dem hältst. Und du bist es, der dich in diese Schublade steckt. und du bist es, der dich da und aus der Depression wieder rausholen kann. Kein anderer.

      Du kannst ewig darauf warten, dass eine Hand aus dem Himmel kommt, die dich da rauszieht oder einer einen Artikel schreibt, der deiner Weltsicht zu 100% zustimmt und Balsam für deine Seele ist. Aber wird dir das helfen? Nein. Der einzige, der dir helfen kann, bist du selbst.

      Deshalb: Ja, es war richtig, dass du den Artikel gelesen hast. Und auch, dass du so ehrlich kommentiert hast. Bitte sieh meine Antwort nicht als Angriff oder weitere Gelegenheit, dich noch betroffener zu fühlen. Auch wenn ich manchmal sehr direkt bin. Ich möchte dich auf diesem Weg nur darauf aufmerksam machen, wo das Problem wirklich liegt und wie du es lösen kannst =)

      LG Norman

  • dyermaker sagt:

    Ein sehr guter Bericht der mir die Augen geöffnet hat, auch der mit der Perfekten Beziehung. Ich lese immer so viel im Internet, ich wollte immer die perfekte Beziehung herstellen und im Endeffekt hat mein Ego Gedanke es jetzt zerstört, obwohl ich es eigentlich gut gemeint hatte.

    Meine Freundin ist vor ein paar Tagen ausgezogen, aufgrund eines nächtlichen Anfalls, den ich via Handy geschrieben hatte. Darin stand nichts böses, ich habe Sie nur mit Liebe meinerseits erdrückt und Sie ist daher gegangen und kann das nicht mehr und glaubt mir nicht mehr. Sie glaubt auch wir haben schon zu oft geredet. Wie ich aber merke, haben wir wohl falsch geredet….ich wünschte ich hätte diese Artikel früher gefunden. Wir haben beide für die Liebe gekämpft, aber wir haben beide falsch gekämpft. Ich hatte natürlich mich sofort entschuldigt, wie immer wenn ich erkannt habe, dass etwas falsch von mir war, aber durch dieses Verhalten meinerseits, stellt Sie meine Glaubwürdigkeit in Frage.

    Ich weiß, dass Sie Kontakt zu mir will, zumindest für ein Gespräch. Ich frage mich nur, ob ich Ihr dennoch erstmal Abstand geben soll, um Ihr klar zu machen das ich Sie nicht einengen will oder ob wir das klärende Gespräch schnellstmöglichst führen sollten um die Missverständnisse nicht noch mehr zu schüren. Ich will das Sie weiß, dass ich Sie wirklich Liebe, Ihr auch den benötigten Freiraum geben möchte und das wir das gemeinsam schaffen können und das Sie weiß das ich für Sie da bin und das wäre ich gerne.

    Wie kann ich mich Ihr wieder nähern zu diesem Gespräch? Mit einem Brief?

    • Enrico sagt:

      Hallo dyermaker und alle anderen,

      in meinen Augen vermischen hier viele Dinge, die in meinen Augen nur bedingt zusammengehören und haben deshalb ein Problem mit dem Verständnis der Liebe und dem Loslassen, wie es hier beschrieben wird.

      Das alles ist natürlich nur mein Ergebnis aus der Auseinandersetzung mit dem Thema und dieses muss nicht jeder teilen, doch denke ich das es evtl. einigen hilft, das hier von Norman geschriebene zu verstehen.

      Mit der Liebe zu einem Menschen verbinden viele die (Liebes)Beziehung mit all Ihren Höhen und Tiefen, Ihren schönen und schwierigen Seiten. Die Liebe entsteht durch das Miteinander und die Gemeinsamkeiten und ist abhängig von unseren Handlungen bzw. denen des Anderen!

      Und genau das sehe ich mittlerweile etwas anders: Die Liebe ist ein Gefühl in uns. Dieses Gefühl können andere nicht beeinflussen. Es ist da oder eben nicht. Es kann entstehen und wieder vergehen. Es ist allerdings unsere Entscheidung, dieses Gefühl anzunehmen. Wir alle können es auch unterdrücken, verleugnen oder auch verdrängen. Aber im Grunde ist es eben in Bezug auf eine andere Person da oder eben nicht! Punkt.

      Aus diesem Grund liebe ich auch meine Kinder und gerade die Liebe zu den Kindern oder auch den Eltern zeigt, dass eine körperliche Liebesbeziehung für dieses Gefühl gar nicht notwendig ist. Auch Bedingungen oder Handlungen des Anderen sind dafür grundsätzlich irrelevant.

      Die Liebe ist definitiv bedingungslos und wir müssen das nur extra dazu schreiben, weil viele eben dieses Gefühl mit einer Liebesbeziehung verbinden oder gleichsetzen. Normal brauchte es diesen Zusatz nicht.

      Eine Beziehung und ein gemeinsames Leben werden neben der Liebe hingegen zum großen Teil beeinflusst durch unsere und die Handlungen des Partners. Hier spielen in meinen Augen auch Erwartungen eine Rolle und die sind auch wichtig, wenn es darum geht zu erkennen, ob wir mit demjenigen eine Beziehung eingehen oder fortführen wollen (aber nicht, um Forderungen zu stellen). Man sollte dazu, wie man so schön sagt, ungefähr auf einer Wellenlänge sein. Die drei Bereiche Partnerschaft, Leidenschaft und Freundschaft spielen sich hier ab und hier entstehen auch mal Konflikte.

      Das alles hat allerdings auf die Liebe als Gefühl in meinen Augen wenig Einfluss.

      Die Liebe kann allerdings auch vergehen, wie ich oben schrieb. Das ist für den anderen Partner (der im Normalfall ja noch Liebe empfindet) dann meist sehr schmerzhaft und auch unverständlich (persönliche Erfahrung vorhanden). Das bedeutet aber auch, dass man dann um etwas zu kämpfen versucht, was bei dem Anderen meist schon nicht mehr da ist! Und da es nicht unsere Gefühle sind, können wir diese auch nicht neu erschaffen. Also ist Loslassen angesagt!

      Wut, Enttäuschung und manchmal sogar Hass überdecken dann häufig die eigentlich vorhandene Liebe für den Ex-Partner und ziehen einen in die Tiefe. Das lässt sich anfangs schwer vermeiden, aber mit der Zeit können wir anders mit unseren Gefühlen umgehen! Wir können uns dazu entscheiden, die Trennung zu akzeptieren, loszulassen und sogar die Liebe für den Anderen beibehalten bis wir bereit sind, Sie jemand neuem zu schenken. Ja, eine Beziehung kann scheitern und die Liebe des Ex-Partners erlöschen!

      Aber es ist allein unsere Entscheidung, trotzdem weiter Liebe zu empfinden statt Wut, Enttäuschung und Hass! Durch diese Entscheidung wird die Liebe unabhängig von Beziehungen und man versteht, dass Liebe zu empfinden nur von einer Person abhängt – von uns selbst! Und dann werden Erwartungen und Kämpfe überflüssig. Alles was nichts mit diesen beiden Dingen zu tun hat, kann man jederzeit mit dem Noch- oder Ex-Partner besprechen oder auch in einem Brief schreiben.

      Soweit meine Mainung…oh je, was für ein Text. 😉

      • Petra sagt:

        Hallo,
        ich kann dir da nur vollkommen Recht geben auch aus eigener Erfahrung nach 15 Jahren Ehe.
        Ich habe mir die Liebe erhalten, nichts konnte mein Gefühl erschüttern.
        Aber ich habe auch angefangen mich selbst lieb zu haben.
        Bei der Gelegenheit wie stark sollte man Vertrauen und wann ist der Zeitpunkt das man selbst etwas vor macht.

        • Hey Petra,

          Vertrauen worin?

          Wenn du Vertrauen im Sinne von „An die gemeinsame Zukunft glauben“ oder „Auf eine glücklichere Beziehung hoffen“ meinst, dann gar nicht. Das sind Erwartungen bzw. „Ideale“ und die führen meiner Meinung nach immer zwangsläufig zu Enttäuschungen. (mehr dazu hier: http://www.vernuenftig-leben.de/warum-loslassen-alle-deine-probleme-loest/ )

          Wenn du aber das Vertrauen in dich selbst oder das Leben oder die Liebe generell meinst und dass für dich alles gut werden wird und genauso kommen wird, wie du es brauchst, dann kann man gar nicht zu stark vertrauen. Dieses Vertrauen gibt dir nämlich den Halt, den du brauchst, um im Leben und der Liebe loslassen zu können.

          LG und einen wunderbaren Mittwoch, dir!

          Norman

      • Wunderbar! =D

        Danke, Enrico, für diese ausführliche Vertiefung zum Begriff von Liebe.

        Ich kann das vollkommen unterschreiben und finde dein Resumee sehr gelungen:

        Beziehungen sind immer von beiden abhängig, die Liebe nur von dir.

        Nur einen Zusatz wegen der Entscheidung habe ich:

        Ich sehe es auch so, dass man Verantwortung für dein Empfinden übernehmen kann und soll, aber ich denke nicht, dass man sich einfach entscheiden kann, zu lieben, wenn man gerade hasst.

        Diese Empfindungen finden nicht auf unserer rationalen Verstandesebene statt und lassen sich von dort auch nicht steuern. Man kann sich entscheiden, den Hass anzunehmen, ihn zu akzeptieren oder mit ihm umzugehen und dadurch kann wieder ein friedliches Gefühl der Liebe entstehen, aber ich glaube, man kann sich nicht einfach entscheiden, statt zu hassen, wieder zu lieben oder umgekehrt.

        Toller Text =) Danke!

        LG Norman

    • Hey dyermaker,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      „ich wünschte ich hätte diese Artikel früher gefunden“

      Wie alt bist du jetzt? Mein Tipp: Druck dir den Artikel und deinen Kommentar aus, leg sie in eine Zeitkapsel und öffne sie in 10 Jahren von heute. Und dann schreib mir hier einen Kommentar, wie froh du warst, den Artikel vor 10 Jahren gefunden zu haben =)

      Es gibt kein „zu spät“ dafür. Klar, vielleicht bewirkt er nichts mehr für deine aktuelle Beziehung. Vielleicht bewirkt er aber etwas viel besseres für dich. Wer weiß das schon. Auf jeden Fall ist es niemals zu spät dafür, sich selbst lieben zu lernen und zu lernen, Freiheit und Liebe auch an andere zu schenken und sie nicht nur zu erwarten / zu nehmen oder gar sie zu erzwingen.

      Deinen letzten Absatz finde ich sehr gelungen. Ja, das solltest du sie wissen lassen, aber ohne etwas zu erwarten. Da wir in persönlcihen gesprächen oft dazu neigen in gewisse Rollen und Muster zu verfallen, wäre ein Brief vielleicht wirklich eine gute Idee. Aber kein ellenlanges romantisches Liebesgeständnis. Nicht als Überzeugungsbrief, um sie zurückzugewinnen. Einfach, um ihr mitzuteilen, dass du ihre Entscheidung respektierst, ihr die Freiheit schenkst, die sie braucht und bereit bist, für sie da zu sein, wenn sie dich braucht und in der Form, in der sie dich braucht (wenn du das kannst). Und dann: Vergiss sie und den Brief und kümmere dich um dich selbst!

      LG Norman

      • dyermaker sagt:

        Hallo Norman,

        das schwierige an solchen Artikel ist es, diese auch irgendwie beizubehalten. Ich müsste das geschriebene auch irgendwie in mein Leben, in meinen Kopf übertragen können. Ich überschreibe ja quasi meine bisherigen Intuitionen und auch so wäre es dann möglich, in den bestimmten Situationen auch so dann zu reagieren bzw. den anderen Blickwinkel hervorzurufen.

        Der Brief hat sehr geholfen, auch für mich, bin jetzt dadurch aber in der Situation des wartenden, sprich Sie hat die Entscheidung. Ich kann jetzt weitere Wochen warten, Ihr zeigen das ich warte und wie Sie sich entscheidet oder meinen Weg gehen. Zweiteres wäre richtig, damit gebe ich aber auch die gemeinsame Wohnung auf und alles weitere. Weiß nicht ob Sie testet ob Sie es Wert ist in meinen Augen und ich warte.

        • Hey dyermaker,

          ja, es ist schwierig. Aber nur, wenn man es so krampfhaft mit dem verstand umsetzen will, wie du es beschreibst. Das ist dann nämlich auch kein Loslassen mehr.

          Das Loslassen in der Liebe kommt vom herzen und ist eigentlich eine intuitive Handlung. Was du Intuition nennst, sind in Wahrheit nur deine Konditionierungen. Du bist darauf geprägt, so und so vom verstand her zu denken und zu reagieren. Das Herz an sich folgt immer der Liebe, aber wenn unser Verstand zu laut ist, hören wir das nicht.

          Deshalb: Übertrag es nicht in deinen Kopf, sondern in dein Herz! Denke nicht nach, was richtig und falsch ist, sondern fühle es.

          Du bist in der Situation des Wartenden, weil du dir selbst diesen Stempel aufdrückst. In meinem vorherigen Kommentar sagte ich dir ja schon, dass du diesen Brief zwar schreiben kannst, sie dann aber vergessen solltest. geh weiter, konzentrier dich auf dich. Solange du deinen Fokus auf sie legst, kannst du nicht loslassen. Geh deinen Weg.

          Wenn du Angst hast, dass sie denkt, sie sei es dir nicht wert, dann denke mal darüber nach, ob du es dir überhaupt selbst wert bist, wenn du dein Glück und Seelenheil so einem anderen Menschen unterordnest.

          LG Norman

  • Selisa sagt:

    Hallo lieber Norman

    Als erstes möchte ich dir für den tollen Beitrag danken! Es ist die reinst form der Liebe und ich bewundere jeden Menschen der in der Lage ist so rein zu lieben.

    Ich denke dass das alles mit selbstliebe zu tun hat. Ein Mensch der sich selber liebt und wertschätzt braucht diese verzweifelte Art der erstickenden klammerliebe nicht. Ich selber bin leider auch einer dieser Menschen die klammerliebe ausüben. Jede meiner bisherigen Beziehungen ist daran zerbrochen das ich mich an meinen Partner geklammert habe und die liebe die ich mir selber nicht geben kann vom Partner erwartet habe. Ich weiß das schon lange das mir keiner die liebe geben kann die ich eigentlich von mir selber erwarte und teilweise bin ich auf einem sehr guten Weg das zu ändern. Ich will mir selber das geben können was mir kein Mensch der Welt geben kann! Selbstliebe! Immer wenn ich denke ich liebe mich, kommt wieder eine Phase in der ich mich elendig fühle (hab Liebeskummer bin seit 3-4 Monaten Single) ich war noch nie wirklich Single und will es auch bleiben. Natürlich vermisse ich meinen Partner aber ich will ihn nicht dazu drängen wieder zu mir zurück zu kommen. Es ist alles sehr kompliziert.

    Hättest du mir einen Tipp wie ich selbstliebe lernen kann? Diese spiegelmethode sich jeden Tag im Spiegel anlächeln und sich sagen ich liebe mich ist nichts für mich.

    Ich wünsche euch allen einen schönen Tag und liebt euch selber

    Lg selisa

    • Hey Selisa,

      danke für deine wertvollen Gedanken zum Beitrag =)

      „Ein Mensch der sich selber liebt und wertschätzt braucht diese verzweifelte Art der erstickenden klammerliebe nicht.“

      Treffender hätte ich es nicht formulieren können =)

      Super, dass du das für dich so klar erkannt hast. Aber: Ich denke, niemand ist einfach ein für alle mal so oder so. Wir verändern uns ständig und gerade solche Erkenntnisse über uns selbst helfen uns dabei sehr. Sich einfach darauf zu berufen, dass man eben nun mal so ist, ist in meinen Augen leider eine gern genutzte und einfache Ausrede, sich nicht ändern zu müssen und so bleiben zu können. Nicht, dass ich dir das damit unterstellen möchte. Ich will damit nur ausdrücken, dass jeder an jedem Morgen, an dem er aufsteht, der sein kann, der er will und nicht der sein muss, der er gestern ncoh war.

      Ich finde es sehr bewundernswert, dass du den Entschluss gefasst hast, dich nun erst mal um deine Selbstliebe zu kümmern, bevor du dich wieder in diese oder eine andere Beziehung stürzt. Das würde ich dir auch raten, denn wenn du wieder von einem anderen bekommen kannst, was du dir selbst nicht gibst, ist es natürlich wieder einfacher, die Selbstliebe erst mal hintanzustellen.

      Ja, diese Spiegelmethode kenne ich auch. Ich halte auch nicht viel davon. Visualisierungen und Affirmationen können zwar wirklich in dieser Weise wirken, aber meiner Meinung nach ist das eher ein „Drüberwischen“ als eine wirkliche innere Änderung.

      Was ich dir wirklich empfehlen kann, ist, dich mit deinen Mängeln zu beschäftigen. Mit deinen Ecken, Fehlern und Kanten und versuchen, diese an dir zu akzeptieren und dich trotz oder gerade wegen ihnen zu lieben! Wir haben ja oft dieses Phänomen, dass wir Fehler bei anderen ganz normal finden und sie schnell verzeihen, aber bei uns selbst nicht. Dabei sind wir doch genauso Mensch wie sie. Wenn wir anderen erst ihre Fehler zugestehen, mit denen wir nur einen Bruchteil unseres Lebens verbringen, wie sehr müssen wir sie dann erst uns selbst zugestehen, wo wir doch unsere komplette Lebenszeit mit uns verbringen müssen bzw. dürfen =)

      In diesem Sinne und mit deinen Worten: Liebt euch und liebt euch selber =)

      LG Norman

  • Sybille sagt:

    Lieber Normal,

    Vielen vielen Dank. Durch deinen Artikel und der Erkenntnis die Liebe loszulassen geht es mir wirklich besser!! Es ist wirklich alles so wie du es beschreibst und wenn man das verstanden und vorallem umgesetzt hat/ danach lebt,dann ist man wieder frei und glücklich!

  • Chris sagt:

    Hi Norman,
    da steckt ja viel Neues und Gutes drin nur:
    Das Neue ist nicht gut und das Gute nicht neu.
    Beim Thema Liebe hast du sicherlich Recht,es geht darum, den anderen so sein zu lassen und den eigenen Egoismus zurück zu stellen.
    Wenn allerdings erkennbar wird,dass dies ausgenutzt wird, muss man sich selbst schützen und klare Grenzen ziehen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst heißt auch sich selbst zu schützen.

  • Sabrina sagt:

    Hallo, leider habe ich gekämpft und ihn bombadiert. Mein größter Fehler. So trieb ich ihn in die Arme einer anderen. Er ist genervt von mir. Ich hoffe jetzt wo ich ihn in Ruhe lasse, dass er vll doch merkt das er mich vermisst.

    • Hey Sabrina,

      danke für deinen offenen Kommentar =)

      Gut, dass du das jetzt so erkennen und akzeptieren kannst!

      Aber: Hoffe nicht darauf, dass er deswegen wieder zurückkommt. Klar, die Chance besteht, aber konzentriere dich lieber darauf, dich um dich selbst zu kümmern. Wenn er dann wirklich zurückkommt ist es ein Bonus und du hast ein viel besseres Fundament für eine Beziehung. Wenn nicht, hast du dieses Fundament dennoch und wirst dadurch einen anderen Partner anziehen =)

      Liebe Grüße und viel Glück, vor allem aber auch Freude auf deinem Weg!

      Norman

  • Samantha sagt:

    Hi Norman,
    ich bin auf deine Seite gestoßen, als ich Mittel und Wunder gesucht habe, meine Beziehung zu retten. Danke für deinen tollen Beiträge. Ich habe mich in dem Beitrag wiedergesehen, aber nicht positiv, sondern negativ. Gerade gestern wollte sich mein Freund von mir trennen, ich konnte es aber nicht zulassen und habe verzweifelt gebettelt bei mir zu bleiben. Wirklich verzweifelt. Es ist nicht mein erstes Mal, dass ich das tue. Ich schäme mich dafür, da mir bewusst ist, dass es meine Angst ist, ihn zu verlieren.
    Ich habe viele, viele Fehler gemacht, es gibt Misstrauen und die Wut in unserer Beziehung, von aussen betrachtet passen wir auch nicht zusammen.
    Mein Freund ist jedoch der erste Mensch, bei dem ich wirklich Liebe gespürt habe und das beruht auf Gegenseitigkeit. Er hatte das Gefühl nach einer schwierigen Trennung nicht mehr zu lieben und ich dachte ich kann es gar nicht.

    Unsere Beziehung war nie einfach. Oft Streitigkeiten, of verzweifelte Taten. ich weiß woran ich arbeite muss, aber es fällt mir wahnsinnig schwer. Ich möchte aber diesen Menschen nicht missen in meinem Leben.
    Naja, Ende vom Lied. Er hat mir noch eine Chance gegeben, das ist wohl die letzte. Er sagte mir auch, dass ich ihn nicht zu einem besseren Menschen mache, er oft negative Gefühle hat, wenn er mit mir zusammen ist. Alles sehr harter Tobak. Aber irgendwie hält er ja auch noch fest.
    Meine Frage jedoch, besteht die Möglichkeit das Ruder rumzureißen? Ich möchte wieder zurück zu der, die ich mal war. Die Person, die ich stark vernachlässigt habe, weil ich aufgrund von Lebenskrisen und Depressionen, nur mich alleine gesehen habe und ihn in der Beziehung verhungern lies.
    Ich bin nicht bereit die Beziehung loszulassen, aber ich bin bereit in der Beziehung loszulassen. Ist das der Fehler?
    Ich habe trotzdem die Angst, dass er nur noch aus Mitleid mit mir zusammen ist.
    Aber wie gehe ich damit um oder wie finde ich das raus? Ich wünsche mir so sehr eine Chance, die Beziehung zu kitten und glücklich zu sein mit ihm und er mit mir. Natürlich habe ich jetzt wieder Ängste, die ich nicht mit ihm teile, weil ich uns auch ma Raum geben will und nicht alles ausdiskutieren möchte.

    Danke für dein Feedback.

    • Hey Samantha,

      danke für deinen wertvollen und so ehrlichen Kommentar =)

      Ich finde es sehr eindrucksvoll, dass du so offen darüber redest und es vor allem dir selbst eingestehen kannst, dass das nicht gut ist, was du da tust.

      Ich kenne euch nun natürlich nicht genug, um mir ein Urteil zu erlauben, aber bist du dir sicher, dass das wirkliche Liebe ist, zwischen euch? Für mich hört es sich eher so an, als beruhe diese Liebe eher auf einem Brauchen. Er brauchte es wahrscheinlich stärker nach der Trennung und du brauchst es scheinbar immer noch sehr stark.

      Was hast du oder habt ihr beide am Ende von einer Beziehung, in der du ständig alle Register ziehen musst, um deinen Partner bei dir zu halten? Und wird das auf Dauer eigentlich wirklich funktionieren, ihn immer durch Betteln und Erniedrigung zu halten? Oder macht dich das nicht noch unattraktiver in seinen Augen?

      Zu deiner Frage: Natürlich besteht eine Möglichkeit, wieder zu dir selbst zu finden. Dazu musst du dich aber auch genau darauf konzentrieren: Auf dich selbst. Du findest dich nicht in ihm und auch nicht in anderen. Du findest dich, indem du dich mit dir selbst auseinander setzt.

      Wahres Loslassen in der Liebe bedeutet beides: Sowohl in der, als auch die Beziehung selbst loslassen zu können, wenn es dir und dem anderen gut tut. Wenn er selbst schon sagt, dass du ihm nicht gut tust, und du dennoch nicht bereit bist, ihn loszulassen, merkst du wie egoistisch das ist? Du erwartest von ihm, dass er sich quält, damit es dir besser geht. Ich weiß, das sind harte Erkenntnisse und ich will dich damit nicht vor den Kopf stoßen, aber ich denke, du solltest ihm und dir die Freiheit geben, freiwillig zu lieben und nicht, weil man sich gegenseitig verpflichtet fühlt. Eine große Geste der Liebe wäre, ihm die Freiheit zu geben, zu gehen, wenn er mag und ihn nicht zu verurteilen. Du musst nicht sagen, dass du ihn wieder mit offenen Armen empfängst, falls er wiederkommen mag, natürlich kannst du das trotzdem tun, wenn du magst, aber es geht darum, diese Ketten zu lösen.

      Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir ein wenig in deiner schweren Situation.

      Liebe Grüße und viel kraft und trotz allem aber auch viel Freude =)

      Norman

    • Petra sagt:

      Hallo Samantha,
      ich verstehe dich sehr gut. Leider habe ich das durch und leider zog es sich über 2 Jahre. Und ich habe zwar gesehen das jemand anderes plötzlich mehr bedeutet für ihn , aber ich konnte es einfach nicht verstehen und akzeptieren. Natürlich bekam ich auch mein Zuckerl und habe dann auch die Hoffnung nicht aufgegeben. Aber eigentlich haben die 2 Jahre nur weh getan, haben mich manchmal auch wirklich zu Boden gebracht. Sovieles habe ich nicht begriffen vom anderen. Wie konnte es sein, warum hab ich es nicht gemerkt. Das habe ich mich immer wieder gefragt. Ich hab doch so vertraut hab doch an die Gefühle der Liebe so geglaubt.
      Erst als ich auf diese Seiten stieß wurde mir klar das ich viel zu viel brauchte. Vielleicht sogar erdrückte. Ich bin seitdem ich hier regelmässig lese, stabiler geworden aber noch nicht schmerzfrei, wenn deutlich weniger.

      Jetzt befinden wir uns natürlich auch noch in der vorweihnachtlichen Zeit, die naürlich auch irgendwo in die Seele mit reinfliest und den Schmerz wieder etwas hoch leben lässt. Aber ich weiß auch das ich im neuen Jahr ein besseres Jahr habe. Ich versuche auch zu erkennen was sich mir vielleicht bieten wird und das auch ich frei bin. Es wird bestimmt hart, nachdem ich auch keine Familie habe und Weihnachten alleine verbringe, aber vielleicht wird es mir auch helfen.
      Was Norman schreibt ist leider richtig auch wenn es manchmal weh tut. Man muss loslassen – für sich selbst.
      Lieben Gruß
      Petra

      • Hey Petra,

        schön, wieder einen Kommentar von dir zu lesen =) Danke für deine rege Unterstützung hier!

        Mir geht wirklich das Herz auf, wenn ich lese, wie sehr dir meine Seite und die Auseinandersetzung mit dem Thema dir hier geholfen haben. Danke, dass du mich das wissen lässt! Es motiviert mich ungemein, zu sehen, wie meine Texte und Gedanken anderen Menschen wirklich helfen =)

        Deinen Ansatz, dich auf das Positive und die neuen Möglichkeiten zu konzentrieren, anstatt auf den Mangel, finde ich klasse =D Das ist meiner Meinung nach eine ganz essentielle Fähigkeit für ein leichtes und freies Leben. ich habe das Gefühl, du bist da auf dem besten Weg =)

        Die Weihnachtszeit ist natürlich immer eine besondere Herausforderung. Ich selbst mache mir da nicht so sonderlich viel draus, weil ich denke, es ist viel wichtiger, sich das ganze Jahr über und jeden Tag der Liebe zu seinen nächsten etc. bewusst zu sein und danach zu leben. Ich brauche dafür kein besonderes fest am Ende des Jahres. Deshalb finde ich es auch nicht schlimm, wenn man sich dem ganzen mal entziehen will. Vielleicht kannst du dir ja mal einen schönen Urlaub über die Zeit gönnen?

        Liebe Grüße und hab noch eine tolle Woche!

        Norman

  • Sophia sagt:

    Lieber Norman,
    was ist denn, wenn beide Kämpfen aber die Umstände sehr schwierig sind und beide viele Kilometer voneinander trennen und beide viel kämpfen müssten, um ein Zusammenleben zu ermöglichen. Findest du auch dann, dass es sich nicht lohnt zu kämpfen? Dass beide den anderen aufgeben sollten, da das drum herum zu schwierig ist und dass es dann keine Liebe sein kann?
    Das sind Fragen die mich momentan beschäftigen.

    • Hey Sophia,

      danke für deinen Kommentar und die interessante Frage =)

      Ich denke: Ja, dann lohnt sich das kämpfen auch nicht.

      Kämpfen lohnt sich nie, aus folgendem Grund:

      Wenn beide sich wirklich lieben, dann fühlt es sich nicht an wie kämpfen. Wenn bedie in die selbe Richtung steuern und das selbe Ziel vor Augen haben und einfach Zusammensein wollen, dann ist es egal, wie viele Kilometer oder andere Hürden sie trennen. Dann fühlen sie sich nicht getrennt und nehmen jedes Hindernis gemeinsam. Dann ist es Teil der Liebe, diese Hürden gemeinsam zu überwinden und es fühlt sich gut an, nicht wie ein Kampf.

      Wenn aber einer der beiden nicht wirklich bereit ist, all das auf sich zu nehmen, dann muss der andere natürlich logischerweise sehr viel kämpfen und das fühlt sich dann auch so an.

      Liebe Grüße

      Norman

  • Achim Holzhäußer sagt:

    Hallo Norman,
    Dein ganzer bericht über ,,Loslassen,, hat mir sehr geholfen. Denn grade jetzt betrifft mich dieses Loslassen sehr,bin 56 Jahre alt und war mit meiner Frau von 1979 bis 2010 zusammen. Habe über Jappy mitte Dezember 2010 eine Frau kennen gelernt die Intresse zeigte mich näher kennen zu lernen, wobei wir beide in verschiedener weiße mit unseren Eheparter nicht mehr klar kamen. Wir sind heute noch beide mit unseren Ehepartner Verheiratet und haben uns freundschaftlich getrennt, wir haben uns am anfang bevor wir uns Real getroffen haben in allem ausgesprochen.
    Wir sind fast gleich alt 56 jahre alt und beide Sternzeichen Stier, somit drafen wir uns 3 wochen später Real am 21 Januar 2011 bei 11 Grad Minus. Wir haben vorher schon ausgemacht das wir in ein Hotel gehen und es kam so wie es kommen sollte, wir haben uns Geliebt! Zu dieser Zeit hatten wir noch bei unseren Ehepartner gelebt oder gewohnt, am anderen Tag haben wir wieder in Jappy geschrieben und Sie sagte mir…Achim ich glaubeich habe mich ein bischen in Dich verliebt…auf meine Art!!! Somit nahm alles seinen Lauf, meine Frau hatte verständnis und da wir uns sowieso Freundschaftlich auseinander gelebt hatten und uns trennen wollten war das mit uns kein Tehma. Meine neue Freundin und ich haben uns dann weiter hin 1 bis 2 mal im Monat getroffen für paar Stunden im Hotel, meine Freundin hatte ja auch Probleme mit Ihrem Mann und irgendwie merkte er das Sie sich anderster verhält und sie haben sich ausgesprochen. Sie sagte dann zu Ihrem Mann das Sie einfach nicht mehr mit Ihm zusammen leben kann und Sie sich eine Single Wohnung sucht, da die zwei auch schon über 30 jahre zusammen sind haben sie sich auch nur eine Trennung ausgemacht wobei sie Verheiratet bleiben und jeder lebt sein eigenes leben! Gut und schön, meine Frau zog dann auch 2011 1 Mai aus und habe mich mit meiner neuen Freund öffter treffen können. Wir wohnen ca. 30 km voneinander entfernt, somit haben wir uns mit Besuchen abgewechselt. Da meine Freundin aber von Mo. bis Samstag Arbeitet haben wir dann ausgemacht das Sie Samstag Abend bis Sontag immer zu mir gefahren kommt, jetzt noch fast vergessen!!! Am anfang sagte meine Freundin mir, Achim es kommt nur zu einem Realen Treffen wenn Du damit klar kommst das ich mit meinem Mann Verheiratet bleibe und das wir uns noch etwas um uns kümmer!! Ich war damit einverstanden und habe Ihr immer bis gestern Ihren freiraum gelassen, Sie hat mir auch immer gesagt das…Wenn es bei Ihr bei einem anderen Mann mal richtig Wuff macht, das Sie offen und erlich zu mir kommt und mich bittet umk Los zulassen!!! Wir wären jetzt am 21 Januar 2018 genau 8 jahre zusammen, unsere Beziehung hatte wunder schön geklappt. Anfang Oktober voriges Jahr habe ich meinen Job ohne Eigenverschulden verloren, dazu kam…Im November 2016 das ich meinen Hund verloren habe mit 13 jahre alt an Krebs. Zeitgleich haben wir uns für einen neuen Hund entschieden den wir aus Marloca Tierheim aufgenommen haben, das Pech für micvh nahm seinen lauf!!! Der Welpe der heute 16 Monate alt ist bekam eine Futtermittelallergie. Kurz gefasst da meine Freundin wusstewas auf mich mit Arztkosten und anderes Futter zukommt, hatte Sie mich beim größten Teil von Dezember 2016 bis heute mit den Arztkosten unterstützt und das waren etwa über 2000 Euro. Habe Ihr das hoch angerechnet und möchte wenn es mir wieder besser geht auch mit der Zeit zurück zahlen da Sie selbst alleine Wohnt und nicht all zuviel Verdient, dazu kam ja noch das Sie das ganze Jahr über mit dem Zug zu mir kam jedes Wochenende so auch paar Tage in Ihrem Urlaub. So wie das Schicksal die Karten micht..Sie kam voriges wochenende wie immer Samstag Abend zu mir bis Sonntag, ich merkte das irgendwas nicht mit Ihr stimmt. Sagte zu Ihr das Sie doch mit mir überalles reden kann, das haben wir uns von anfang an gesagt..In Guten und in Schlechten Zeiten füreinander da zu sein! Sie fing an zu Weinen und ich fragte ist es weil ich jetzt Arbeitslos bin und auch wegen den Hund der als Allergieger viel kostet? Sie sagte nein Achim, viel schlimmer!!! Ich wusste was jetzt auf mich zukommt. Sie sagte das Sie einen Mann Real den Sie aber schon 30 jahre kennen wieder getroffen hat, er (Wir)haben uns sofort Verliebt. Ich fragte Sie vernünftig wie lange geht das schon? Sie sagte 1 Monat und Sie kommt jetzt einfach nicht klar damit mit zwei Männern ein verhältnis zu führen und da Sie mir von anfang an ja sagte das Sie immer erlich zu mir sein möchte und will, fällt es Ihr sehr schwer weil Sie mich auch noch lieb hat. Natürlich brachen wir beide erstmal in Tränen aus, ich gab Ihr einen lieben Kuss auf die Stirn und drücke Sie fest an mich. Mir war zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig bewusst was passiert ist, ich erninnerte mich an Ihre erlich lieben Worte am anfang was Sie mir über (Liebe und Loslassen) erklärt hatte. Kurz gefasst, Sie erklärte mir das man Liebe in freiheit lassen soll, Loslassen bedeutet nicht Hassen oder versuchen fest zu halten!!! Wenn manLiebe Los lässt kommt sie immer gerne freiwillig zurück!!! Nun Norman, erlich gesagt geht es mir seid gestern zimlich beschissen. Ich gab der Frau immer Ihren Freiraum, habe versucht Sie nie einzuengen und trotzdem Liebe ich Sie vieleicht noch mehr als je zuvor. Natürlich möchte ich Sie wieder zurück gewinnen, aber nicht auf faschee art und ganau das erklärst Du in Deinen sehr guten Bericht!!! Aber trotzdem jetzt wo Du hier alles gelesen hast, bräuchte ich in dieswer lage von mir einen sehr guten Rat???
    Wäre Die darüber sehr Dankbar!!!

    Gruss von Achim

    • Hey Achim,

      danke für diesen so offenen persönlichen Bericht.

      Dein Kommentar ist schon sehr lang, deswegen will ich meine Antwort kurz halten:

      Am ende schreibst du, du hättest ihr immer diesen Freiraum gegeben. Mir schient es, als sei das nicht wahr. Vielleicht hattest du den Eindruck, ihn ihr zu geben, solange das keine Bedrohung für dich war, aber jetzt, wo es wirklich drauf ankommt, tust du es nicht mehr. Bzw. hast du ja auch die ganze Zeit irgendwie erwartet, dass sie aufgrund deiner „Freigiebigkeit“ bei dir bleiben würde und bist jetzt überrascht, dass es nicht so ist. Genau das ist aber Loslassen. Nicht blos dann, wenn wir uns sicher fühlen, sondern genau dann loszulassen, wenn wir und der andere es brauchen.

      Es ist ein Akt der Liebe, dem anderen die Freiheit zu schenken, zu Lieben wen er will.

      Du kannst nicht erwarten, dass sie zu dir zurückkommt, wenn du ihr diese Freiheit und damit auch Liebe schenkst. Das ist wahre Liebe. Zu geben, ohne zu erwarten.

      Und wenn du jetzt fragst, was du denn dann davon hast, dann hast du den Sinn der Liebe nicht verstanden.

      Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir in deiner schweren Situation ein wenig und du fühlst dich nicht zu sehr vor den Kopf gestoßen. Ich weiß, dass es hart klingt und ist, aber es gibt keine andere Art, diese Botschaft zu übermitteln.

      Liebe Grüße und trotz oder gerade wegen allem auch viel Freude im Leben!

      Norman

      • Grüß Dich, Norman,
        Nein ich fühle mich damit nicht vor den Kopf gestosen Norman, Du hast recht das ich Ihr am anfang vieleicht doch nicht ganz diesen Freiraum geben habe oder konnte. Ich habe es versucht und Sie hatte mir das auch angesehen, wir haben uns ja auch schon immer in Skype. Wir haben wie jeden Tag wo wir uns nicht sehen geschrieben, nach dem ich mir 3 mal Deine Aufklärung Loslassen durch gelesen habe….Sah ich darin genau das was Sie mir von anfang an über Liebe, Freiraum und Loslassen erklärte. Habe Dir was sehr wichtiges vergessen zu schreiben, bin zwar schon 56 Jahre alt und habe in meinem ganzen Leben im högstfall nur mit 4 Frauen Geschlafen. Sie hat auch gleich gemerkt das ich in sache Frau nicht viel erfahrung gesammelt habe, Sie hat mir das auch gleich gesagt und deshalb war es Ihr wichtig mich darin aufzuklären. Ich war am anfang etwas im normalen bereich Eifersüchtig, Sie merkte das und sagte zu mir…Achim überlege mal, wir habenbeide kein Auto, ich wusste von anfang an das Du sehr arm bist. Ich bin eine Frau die durch das Geschäft wo ich Arbeite mit viel Männern zu tun habe und wenn ich wirklich nur auf Sex ausgewesen wäre, dann würde ich mich bestimmt nicht an Kalten Tagen am Bahnhof jedes wochenende zu verbringen nur um Sex zu haben…Das hätte ich wenn ich wollte in dem umfeld wo ich wohne, verstehst Du das Achim? Ich habe Dich so genommen wie Du bist, das ist auch Liebe!!! Lieber Norman, ich möchte Sie sehr gerne wieder auf normalem Weg zurück gewinnen und da ich sehr wenig erfahrung mit Frauen gesammelt habe würde ich mich sehrfreuen wenn Du mir Deinen Tip oder Rat geben könntest? Sie schrieb mir gestern noch, das SDie froh ist dasich Sie verstehe und Ihr auf diese art erklärt habe…Das ich Ihr meine Liebe zu Ihr zeigte und sagte das ICH froh bin Ihr erklärt zu haben das es mich freut das Sie Glücklich ist. Sie sagte noch, Achim, ich hatte 2 wochenlang Nachts nur geheult weil ich Angst hatte das bei Dir die Welt untergeht und Du mich nicht verstehst. Ich hatte einen riesigen Stein im Bauch und Du hast es jetzt geschaft mir diesen Stein zubefreien dafür bin ich Dir sehr Dankbar Achim!! Natürlich möchte ich Dich nie ganz verlieren, ich möchte weiterhin immer noch ohne schlechtes Gewissen zu Dir kommen können, wann immer ich will und Zeit habe..Du bedeutest mir sehr viel!!!

        Lieben Gruss Achim

        • Hey Achim,

          schön, wieder von dir zu lesen =)

          Ich kann mich leider nur wiederholen:

          Versuch nicht, sie zurückzugewinnen! Wenn du ihr Liebe schenken willst, dann tu das einfach, ohne eine Gegenliebe zu erwarten oder ein gewisses Verhalten. Viel wichtiger aber: Kümmere dich erst einmal um dich! Lerne, dir die Liebe selbst zu schenken, die du brauchst, um auch ohne sie glücklich sein zu können. Vielleicht kommt sie zurück, vielleicht aber auch nicht. Wenn du dir aber selbst genug geworden bist, spielt das gar keine große Rolle mehr, denn du kannst ihr deine Liebe auch ohne den Stempel einer Beziehung schenken und ohne etwas zu erwarten.

          Ich hoffe, das hilft dir.

          Liebe Grüße

          Norman

    • Samantha sagt:

      Achim, wenn die Dame sich anderweitig verliebt hat, dann ist das schade aber erst einmal nicht zu ändern. Liebe ist ja immer ein Ganzes, das heißt die Dame findet bei dem anderen Mann etwas, was sie mit dir nicht hat. Eine achtjährige Beziehung ist ja schon lang, Frauen sind sehr rational, ich denke sie hat sich das gut überlegt. Aber nur du kennst sie und weißt ob sie sprunghaft ist, oder nicht. Einen Tipp kann man dir nicht wirklich geben, sondern nur sagen, dass du damit klar kommen musst und wirst. Loslassen im wahrsten Sinne des Wortes.
      Ob sie wiederkommt, naja du wirst dann sehen, wenn es so ist, ob du es denn auch noch wirklich willst. Aber darauf verlassen würde ich mich nicht.
      Viel Stärke!

      • Hallo Samantha,
        Danke Dir für Dein Komentar!
        Nein diese Frau ist kein Springer, das macht es mir grade so schwer zuverstehen was passiert ist. Sie war von anfang an immer offen und erlich zu mir, Du hast ja meinen langen Brief an Norman gelesen! Wir sind ja vor knapp 8 Jahren nur zusammen gekommen weil in unseren Ehen es einfach nicht mehr so geklappt hatte, Sie hatte in Ihrer Ehe Probleme mit Ihrem Mann was Alkohol betrifft und ich habe mich mit meiner Frau einfach ausgelebt. Meine Freundin hatte Darmal einfach jemand gebrauch der Sie versteht und das Sie auch mal den Kopf an einem legen kann, Sie hatte eigentlich nur einen guten Freund gesucht!! Das gleich auch ich, nur hatte es sich nach dem Realen treffen so ergeben das wir uns ineinander verliebt haben. Samantha, verstehst Du was ich meine? Ich sah Ihr schon 1 Monat an das irgendwas nicht mit Ihr stimmt, Sie hatte am vorigen Wochenende bei mir sehr geweint weil Sie das selbst nicht versteht mit Ihrem alter sich nochmal richtig zuverlieben wobei Sie immer noch sehr an mir hängt. Sie sagte mir, Achim ich habe jetzt fast 1 Monat dadurch fast 8 kg abgenommen und hatte Nächte lang nur geheult..verstehst Du das Achim? Das ist auch liebe und nicht einfach so!!! Deshalb grade weil mich ab voriges Jahr mein Schicksal böse getroffen hat in dem ich im Oktober meinen Job verloren hatte dazu kam noch im Noveber meine 13 jahre alte Hündin die ich Einschläfern lassen musste und jetzt Loslassen mit meiner Freundin. Sorry aber das schlimmste für Sie ist, das der andere Mann schon auch 30 jahre Verheiratet ist und sie zusammen eine Tochter haben dieschon 17 Jahre alt ist, den meine Freundin sagte mir am anfang mal…Das Sie sich jetzt in dem alter von über 50 jahre nicht mehr eine Familie kaputt machen möchte nur weil Sie sich verliebt hätte, das Qwält Sie auch.
        Weißt Du Amantha, wir hängen bei noch an uns. Ich möchte einfach auf normaler ebene Sie wieder zurück gewinnen!!!
        Soviel weiß ich schon, das man das nur schafft ohne Klammern und falsche Liebe zeigen!!!

        Gruss von Achim

        • Hey Achim,

          nochmal zur Verdeutlichung:

          „Ich möchte einfach auf normaler ebene Sie wieder zurück gewinnen!!! Soviel weiß ich schon, das man das nur schafft ohne Klammern und falsche Liebe zeigen!!!“

          Nein, so schafft man das nicht. Der Punkt ist, sich nicht aufs Zurückgewinnen zu konzentrieren. Gönne ihr ihr Glück und finde du deins! Dazu musst du sie natürlich loslassen und solltest nicht klammern.

          Es mag sein, dass sie aufgrund dieser Änderung in deinem Verhalten zu dir zurückkommen mag, aber das sollte nicht dein Antrieb sein, sondern, dass du dich um dich selbst kümmerst und unabhängig von ihr wirst.

          LG Norman

      • Hey Samantha,

        danke für deine hilfreichen Worte =)

        „wenn die Dame sich anderweitig verliebt hat, dann ist das schade aber erst einmal nicht zu ändern“

        Das ist auch meiner Meinung nach der Kern des ganzen.

        Lediglich die allgemeine Aussage, dass Frauen ja sehr rational seien, würde ich in Frage stellen ^^ Nicht weil ich in Frage stelle, dass Frauen rational sein könnten sondern, weil ich hier eher ein ausgeprägteres Talent für Emotionalität sehe, was bei Männern oft fehlt. Zumindest aus meiner persönlichen männlichen Sicht =)

        LG Norman

  • dyermaker sagt:

    Hallo Norman,

    vielen Dank wieder für deine klaren Worte.

    Muss vielleicht die Situation genauer erklären. Sie sagte mir das Sie gerne würde, Sie aber mir gerade nicht vertrauen kann, dann am anderen Tage sagt Sie wieder das Sie keinen Sinn darin sieht. Sie schreibt mir auch fast regelmäßig, mal total kalt und mal wieder normal. So ein ewiges hin und her. Ich weiß gar nicht wie ich so loslassen soll und ob ich es irgendwie will, ob Sie es will? Ich verstehe schon was Du meinst, aber ich bin gerade echt in so einer Situation wo ich nicht mehr weiß wo hinten und vorne ist. Hat auch noch unser gemeinsames Profilbild drinnen, ich unseres auch. Ich weiß nicht ob Sie es auslaufen lassen will oder ob Sie drauf wartet das ich Schluss mache bzw. auf den ersten Schritt oder Sie einfach immer noch Zeit brauch (seit fast 4 Wochen)

    Ich habe normal auch ein starkes Bauch/Herz Gefühl, ich bin aber gerade in so einer Lage, wo ich kein Gefühl bekomme was der richtige Weg ist. Einerseits sollte ich da weg ziehen und mein Leben fortsetzen, was ja gar nicht so einfach ist da der Wohnungsmarkt gerade echt Mies ist, anderseits sollte ich dort bleiben (ein Haus neben Ihr) und „warten“ und dabei loslassen. zweitere ist für mich nicht so toll, aber so könnte man den Wiedereinstieg schaffen, frage mich wie weit ich da der Liebe entgegenkommen soll. Durch unsere Wohnungslage ist es mir irgendwie nicht möglich die Birne frei zu bekommen, da ich Sie ständig sehen könnte. So cool ich auch meist bin, in der Situation gerade echt puuuuh 🙂

    • Hey dyermaker,

      schön, wieder von dir zu lesen =)

      Du machst dir so viele Gedanken darüber was sie will… aber was willst du? Und damit meine ich nicht, dass du sie zurück willst, sondern was willst du für dein Leben?

      Willst du dieses ewige Hin und Her noch länger mitmachen? Willst du ihr ewig hinterher laufen? Abhängig von ihr und ihren Launen sein? Hoffen, dass sie einen „warmen“ Tag hat?

      Oder willst du dich endlich von dieser Abhängigkeit lösen und es dir ermöglichen, auch ohne sie glücklich zu werden?

      ich würde dir empfehlen, einfach mal dein Ding zu machen. Egal, wo du wohnst und ob du ihr über den Weg laufen könntest. Kümmere dich mal um dich und deinen Weg. meiner Meinung nach machst du jede Entscheidung von ihr und ihren möglichen Absichten abhängig. Das wirkt übrigens auch nicht sehr attraktiv.

      Ich weiß natürlich, dass das alles viel leichter gesagt als getan ist, aber ich denke, das ist der einzige Weg und der einzige Tipp, den ich dir geben kann.

      Liebe Grüße

      Norman

  • Petra S. sagt:

    Ich kämpfe schon seit Monaten nicht mehr, und noch mehr kann u v nicht loslassen?! Mein Mann hat seine fast einem Jahr dir Midlifecrisis und nicht nur das was er will, ist ab mittags jeden Tag beim Wirten auf ein bis viele Biere und ich warte täglich auf sein heimkommen!! Das macht mich so fertig !!! Was soll ich denn noch NICHT tun?! Nichts zu sagen, wenn er kommt, obwohl er sagt das er gleich da ist, und dann Stunden später kommt, fällt mir Bach dieser langen Krise mittlerweile sehr schwer!!

    • Hey Petra,

      danke für deine offenen Worte in die Runde.

      Du fragst: „Was soll ich denn noch NICHT tun?!“

      Kurz: Dein Glück nicht mehr in seine Hände legen.

      Solange du dich davon abhängig machst, dass er nicht mehr trinken gehen soll, hat er die Macht darüber, dich leiden zu lassen. Sobald du dich davon löst, kann er machen, was er will. Du musst für dich schauen, dass du glücklich und zufrieden leben kannst. Wenn du das in dieser Situation mit diesem Mann nicht kannst, warum bist du dann noch bei ihm? Ist es wirklich seine Schuld, dass du leidest oder entscheidest du dich vielleicht jeden Morgen selbst dafür, weiter zu leiden, wenn du neben ihm aufwachst?

      Ich weiß, dass meine Worte wahrscheinlich hart klingen, aber solange du darauf hoffst, dass eine Änderung seines Verhaltens dein Glück bewirken wird, besiegelst du dein Leid. Außerdem kannst du ihn nicht ändern. Niemand kann das, außer er selbst. Es mag sein, dass er vielleicht einen Impuls dazu verspürt, wenn du ihm deutlich machst, dass du das nicht mehr kannst, indem du zum Beispiel gehst. Aber es kann auch sein, dass er dennoch so weitermachen will. Das muss dir aber egal sein. Du musst auf dich und dein Seelenheit zuerst Rücksicht nehmen.

      Liebe Grüße und viel Kraft

      Norman

      • Mareike sagt:

        Hallo Norman, ich wollte ich eigentlich nicht auf diese Weise vorstellen, sondern indem ich selbst ein persönlichen Kommentar abgebe (mach ich noch)… mir ist nur gerade ein Schreibfehler aufgefallen und hoffe, dass es für Dich okay ist, dass ich es Dir sage. Du kannst meinen Kommentar dann auch gerne löschen. Du hast im ersten längeren Absatz geschrieben „Wenn du das in dieser Situation mit diesem Mann nicht kannst, warum bist du dann nicht bei ihm? „…. ich glaube, du wolltest „noch“ statt „nicht“ schreiben, oder?

        LG Mareike

        • Hey Mareike,

          danke für den Hinweis! =)

          Schön, dass du dich vorstellst, egal auf welche Weise 😉

          Du hattest recht, da ist mir im Eifer des Gefechts das falsche Wort über die Finger geglitten. habe es korrigiert. Jetzt macht der Satz Sinn =)

          Befindest du dich in einer ähnlichen Situation?

          LG Norman

          • Mareike sagt:

            Hi Norman,
            schön, dass die Kommentarfunktion wieder geht 🙂
            Ja, ich bin auch in einer ähnlichen, wenn doch anderen Situation. Ich möchte es Dir noch genauer schildern, allerdings in einem separaten Kommentar. Sobald ich mir im Klaren bin, was genau ich Dir schreiben soll, damit es nicht zu lang wird, aber dennoch alles wichtige drin steht, hörst Du wieder von mir.

            Was mich aber jetzt schon mal interessieren würde. Ich habe viel gelesen in den Kommentaren wie „möglicherweise merkt der Ex-Partner, dass man für sich selbst sorgt etc… und findet dann vielleicht sogar den Weg zurück“….
            Meine Frage ist, wie soll denn der Ex-Partner sowas überhaupt mitkriegen, wenn Funkstille herrscht? Oder meintest Du, dass er es irgendwie spüren kann?

            Die zweite Frage ist….Du schriebst irgendwo in einem Kommentar, dass man dem Ex-Partner eine offene Tür anbieten könnten ohne Erwartungen zu hegen. Aber was ist, wenn der Ex-Partner alleine durch diese Info glaubt, dass ich Erwartungen an ihn habe? Man weiß doch nie genau, wie der andere etwas interpretiert und dann könnte genau dieses „anbieten“ vielleicht schon wieder ein Fehler sein.

            • Hey Mareike,

              schön, wieder von dir zu lesen =)

              Ich freue mich schon darauf, deine Geschichte hier lesen zu dürfen.

              Danke für die tolle Frage. Ich würde sagen, schon alleine durch die Tatsache, dass du es schaffst, Funkstille zu halten, merkt er ja, dass du dich um dich selbst bzw. nicht um ihn kümmerst. Wenn du ihm nachläufst, weiß er jedenfalls ganz sicher, dass du das nicht tust.

              Was ich aber viel wichtiger finde:

              Alleine dass du den Wunsch hast, dass dein Ex-Partner doch auch bitte mitbekommen soll, dass du dich um dich selbst kümmerst, ist ein Zeichen dafür, dass du dich nicht wirklich um dich selbst kümmerst, sondern um ihn. Es ist nicht ganz leicht zu verstehen und etwas paradox, das weiß ich, aber lies dir den Satz nochmal ganz langsam durch. Solange du das Bedürfnis hast, deinem Expartner gefallen zu wollen und ihn zurückzugewinnen, kannst du ihn nicht loslassen und dich nicht um dich selbst kümmern!

              Auch deine zweite Frage ist ein Indiz dafür, dass es dir wichtiger ist, was dein Ex glaubt, als wie es dir geht. Wenn du ihn wirklich loslässt und dich um dich selbst kümmerst, spielt es erst mal keine Rolle, was dein Ex denkt. Du bietest ihm diese offene Tür an (falls du es tust), weil du es für dich willst. zum Beispiel, weil du diese Person trotz allem noch magst / liebst und für sie da sein willst, wenn sie dich braucht. Nicht ihret wegen, sondern weil dir das wichtig ist. Du kannst keine Fehler machen, wenn du selbst die Maßstäbe setzt =)

              Solange der Fokus noch auf dem Partner hängt, kann sich niemand wirklich um sich selbst kümmern, sich selbst lieben, sich selbst geben, was er braucht und deshalb auch nicht die Ausstrahlung erlangen, die den Ex EVENTUELL wieder anziehen könnte. Der Punkt ist, dass das aber nur gelingen kann, wenn man es nicht darauf anlegt.

              Ich hoffe, meine Ausführungen helfen dir ein wenig in deiner aktuellen Situation =)

              Liebe Grüße

              Norman

            • Mareike sagt:

              Hi Norman,

              vielen Dank für Deine Worte, die mich gleich nachdenklich gestimmt haben.

              eigentlich waren meine Fragen nur allgemein gemeint, aber natürlich gebe ich zu, dass das, was du geantwortet hast, auch zu meiner Geschichte passt.

              Ich habe etwas Angst, dass ich mir wieder Hoffnungen mache, wenn ich ihm die offene Tür anbiete. Auch wenn ich das nicht will (das Hoffnungen machen), passiert das in mir dann automatisch, weil ich selbst irgendeine Erwartung in den Raum stelle. Ich bin in dieser Hinsicht etwas schwierig, weil ich mein ganzes Leben lang immer nur geliebt werden wollte und wenn ich den kleinen Finger reiche, spielt sich in meinem Inneren gleich ein Film der „ganzen Hand“ ab, falls Du verstehst, was ich meine mit dem Wortspiel. Selbst wenn ich es ihm nicht zeige, was sich in mir abspielt, wird im Inneren eine Erwartung/Hoffnung in Gang gesetzt, nämlich, dass er sich bei mir meldet oder wertschätzt, dass ich ihm diese Tür anbiete.
              Von daher sollte ich aus Selbstschutz nicht dieses kleine Angebot machen.

              Natürlich hast Du auch Recht damit, dass ich mir irgendwie erhoffe, dass er mitkriegt, dass ich mich um mich selbst kümmere.
              Aber ich muss Dir sagen, ich krieg das irgendwie nicht hin, mich um mich zu kümmern. Ich bin jetzt 37 und hatte seit ich 15 war eine Beziehung nach der anderen. Es war immer jemand anders im Fokus und nicht ich. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie ich das „hinkriegen“ soll, dass ich mir wichtig genug bin, mich um mich selbst zu kümmern. Wie lernt man das? Ich hab das Gefühl, wenn es nur um mich geht, werde ich total antriebslos und lustlos.

              Ach Norman, in mir herrscht tagtäglich ein großer Kampf. Ich kämpfe nicht um ihn oder die Liebe, sondern mit mir selbst, was ich tun oder nicht tun soll.
              Es wird Zeit, dass ich Dir mehr über mich erzähle glaub
              ich 🙂

  • N.N. sagt:

    Hallo zusammen,
    zum Thema „loslassen“ habe ich Norman persönlich angeschrieben. Mit meinem „Problem“ bat ich Norman um rat. Er antwortete mir ausführlich. Vielen lieben Dank nochmal dafür! Norman bat mich, dass ich hier in den Kommentaren mein „Problem“ schildere. Dies mache ich nun „anonym“ und zwar wie folgt:
    Hallo Norman,

    vielen lieben Dank für diesen Beitrag.

    Ich bin in einer ähnlichen Situation.

    Ich möchte auch loslassen bzw. mich von meiner Frau trennen, bin aber 1. finanziell von meiner Frau abhängig (bin Hausmann und habe selber keinen Job) und 2. liebt meine Frau mich so sehr, dass sie sich das leben nimmt, wenn ich sie verlasse. (was sie mir mal sagte). Meine Angst ist sehr groß, dass ich daran schuld bin, wenn sie sich umbringt, weil ich sie verlassen habe.

    Ich möchte mich von Ihr trennen, weil ich meine Frau nicht mehr liebe und ein anderes Leben im Ausland leben möchte. Meine Frau will in Deutschland bleiben (wegen Arbeit und Freunde und Familie). Wir sind seit über 15 Jahren verheiratet und kennen uns seit ca. 17 Jahren! Glücklich bin ich (leider) schon seit vielen Jahren nicht mehr. Traue mich aber auch nicht einen Schlussstrich zu ziehen und ein neues Leben anzufangen.

    Du hast u.a. geschrieben…
    ……“Deshalb musst du deinen Fokus ändern. Richte ihn auf dich selbst. So kannst du ihn oder sie wirklich loslassen und gleichzeitig etwas für dich selbst tun, so dass du ihn / sie nicht mehr zu deinem Glück brauchst!….“
    Das ist sicherlich richtig…..nur meine Angst ist sehr groß, dass ich im Ausland keinen Job finde, um finanziell langfristig und dauerhaft dort zu leben!

    Was ist Eure Meinung dazu?

    Viele Grüße

    • Hey N.N.,

      danke für deinen offenen Kommentar in die Runde =)

      Es freut mich zu hören, dass dir meine Antwort geholfen hat. Was ist eigentlich deine größere Angst? Im Ausland nicht über die runden zu kommen, oder, dass sie sich was antut, wenn du sie verlässt?

      ich will dir nicht zu nahe treten, aber ohne dich / euch zu kennen, bleibt mir ja nichts anderes übrig, als Annahmen zu machen. Ich habe die kleine Vermutung, dass deine eigentliche Angst der Neubeginn im Ausland ist, weil du das auch zuerst gesagt hast und am Ende so betonst. Ich weiß nciht, ob sich deine Freundin wirklich umbringen wollen würde, wenn du sie verlässt, weiß ich nicht (und wenn, ist das ihre Entscheidung und nicht in deiner Verantwortung – dennoch würde ich ihr / euch, wie ich auch in der Mail schrieb, mal empfehlen einen Fachmann deswegen zu kontaktieren). Aber ich habe das Gefühl, irgendwie kommt dir diese Annahme auch gerade recht, da du dich dann nicht mit deiner Angst auseinandersetzen und die volle Verantwortung über dein Handeln übernehmen musst. Es ist eine „schöne“ Gelegenheit, die Verantwortung abzugeben und zu sagen „ich würde ja so gerne, aber ich kann nicht, denn wenn…“. Du hast immer die Wahl. Ja, auch bei sowas. Wenn du dir dein leben anders vorstellst, dann finde einen Weg, es zu ändern. Es mag vielleicht nicht so einfach sein, wie in einer „normalen“ Beziehung, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und wenn es bedeutet, sie noch eine Weile zu begleiten und ihr erst mal zu helfen, loszulassen oder sie gar erst mal mit Hilfe eines Psychologen darauf vorzubereiten.

      Liebe Grüße und hab trotz allem einen wundervollen Dienstag

      Norman

  • Larissa sagt:

    Huhu…Dein Beitrag kommt mir sehr sinnvoll rüber, aber irgendwie hilft er mich nicht ganz weiter.
    Undzwar hat mein frejnd schluss vemacht, weil er noch ziehmlich verletzt von seiner ex ist, und er zu mir sagte er hat keine gefühle mehr. Ich wäre nur wie seine kleine Schwester, mehr Gefühle hat er nich..
    Ich habe jz 3 Tage gekämpft, aber er meint nur ich soll ihn los lassen, es verletzt mich nur :'(
    Ich muss zugeben das ich sehr lange gebraucht habe Gefühle aufzubauen.
    Als ich dann meine Gefühle entdeckte, hatte ich eine komische Phase, und bin total ausgerastet, wobei ich ihn verletzt habe..
    Das hat ihn wohl ziehmlich mitgenommen. Er meinte das wir sehr enge Freunde bleiben können. Ich weiß nich ob da wieder mal was werden kannst, vllt kannst du mir ja irgendwie weiter helfen das er die Gefühle wieder bekommt, mir Tipps geben, was ich Run kann, irgendwas.

    LG..hoffe auf eine antwort😢

    • Hey Larissa,

      danke für deinen Kommentar und deine persönliche Schilderung.

      Es tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen.

      Es tut mir auch im Allgemeinen leid, dass so viele meine Botschaft scheinbar nicht richtig verstehen.

      Ich lese hier so oft und immer wieder „Wie kann ich ihn zurückbekommen? Was kann ich tun?“. Ich sage es nochmal ganz klar: Nichts.

      Wenn sich jemand anders entschieden hat, dann kann man ihn nicht umstimmen. Das einzige, was man tun kann und sollte ist, sich um sich selbst zu kümmern. lernen, sich selbst ein guter Partner zu sein, und sich Liebe und alles andere zu geben, was man braucht. Nicht mehr abhängig zu sein und sein Glück selbst in die Hand zu nehmen. Es mag sein, dass so eine innere Veränderung den Ex oder andere potentielle Partner anzieht, weil sie zwangsläufig dazu führt, dass man attraktiver und selbstbewusster wirkt, aber das sollte niemals die Motivation sein. Die Motivation sollte sein, sich um sich selbst, wegen sich selbst zu kümmern. Dann braucht man auch niemand anderen mehr und hat gleichzeitig eine viel bessere Basis für eine möglcche Beziehung, nämlich, dass man Liebe schenken will und sie nicht nehmen muss / will.

      ich hoffe wirklich, meine Antwort hilft dir und allen anderen in einer ähnlichen Situation. Auch, wenn sie wahrscheinlich sehr hart zu schlucken ist. Aber es ist die einzige, die ich dir / euch geben kann.

      Liebe Grüße und trotz allem einen tollen Dienstag

      Norman

  • Jonas sagt:

    @ Norman: Ich fühle mich durch das gelesene in meinem Handeln größtenteils bestätigt. Muss ein wenig ausholen mit meiner Geschichte:
    Habe vor 4 Jahren eine Frau kennen gelernt und im Laufe der Zeit hat sich meinerseits eine sehr große Liebe zu ihr entwickelt. Bei ihr dauerte das noch eine ganze Weile, bis sie vor einem Jahr etwa auch diese Gefühle mir gegenüber entwickeln konnte. Wir waren zwar vorher schon wie ein Paar (nur ohne Sex und ohne gemeinsame Wohnung – was meiner Meinung nach bezgl. der Wohnung auch nicht zwingend sein muss), haben sehr viel zusammen gemacht, uns super verstanden, wussten wie der andere tickt usw. Als wir dann vor diesem einen Jahr ca. mehr zusammengekommen sind und auch Sex gehabt haben, war das alles noch schöner. Leider habe ich ihr aber vermutlich nicht das geben können, was sie sich als Frau von mir gewünscht hat. Wir waren viell. alle paar Monate mal zusammen im Bett, weil ich (leider) nicht so das Bedürfnis danach hatte. Ich dachte, dass dies aber kein Problem darstellt, weil sie dann sagte, so oft bräuchte sie das auch nicht. Nun hat sie mir vor einer Woche erzählt, dass sie einen anderen Mann kennengelernt hat und Angst hatte, mir davon zu erzählen, weil sie mich nicht verlieren möchte (auf der Basis, die wir beide hatten, bevor es mit uns vor einem Jahr passiert ist). Ich habe das im ersten Moment etwas zu leicht aufgenommen und habe ihr dabei Glück mit „ihm“ gewünscht und ihr auch gesagt, dass ich ihr nicht böse bin und das irgendwie sogar verstehe. Sie hat mir auch einiges von ihm erzählt, u.a. dass sie nach dem 5. Treffen schon miteinander geschlafen haben. Andererseits empfindet sie ihn oft als zu neugierig, weil er viel fragt und versucht, „hinten herum“ mehr über sie zu erfahren….Jedenfalls habe ich das akzeptiert (was bleibt mir anderes übrig) und habe ihr aber gesagt, dass ich nach wie vor für sie da bin und sich aus meiner sicht daran nichts ändert. Auch sie hat mir weiter ihre Freundschaft versichert. Im Laufe der darauf folgenden Tage habe ich dann gemerkt, dass mir das Ganze nicht so leicht fällt und mich das ziemlich belastet. Ich denke daran, wieviel wir zusammen erlebt haben, wo wir zusammen überall waren und dass sie das nun mit „ihm“ machen wird. Aber andererseits denke ich, dass es von ihr vielleicht eine Art Kurzschlusshandlung war (sie meinte, es war von ihr nicht geplant gewesen und gegen das Gefühl konnte sie nichts machen) und noch lange nicht aller Tage Abend ist. Sie hat mir auch erzählt, dass sie ihm noch nicht so vertraut wir mir und ihn auch nicht alleine in ihrer Wohnung lassen würde. Ich hoffe nun darauf, dass sie (wenn sie im Laufe der Zeit ihn mit mir vergleicht) viell. feststellt, dass er nicht die bessere Wahl ist und sie merkt, dass es ein Fehler war. Ich weiss auch, dass ich an dem Thema „Sex“ arbeiten müsste, auch wenn sie meinte, dass das nicht das Wichtigste in einer Beziehung sei. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich mich nun richtig verhalte und „ihn“ nicht verteufele und ihr das Ganze ausreden will. Ich denke, wenn ich ihr die Zeit lasse, wird sie vielleicht feststellen, dass es sich lohnt, uns beiden noch einmal eine Chance zu geben……

    • Hey Jonas,

      danke für deinen Kommentar und die offene und persönliche Schilderung =)

      Ich kann natürlich verstehen, dass dich diese Situation sehr belastet und dass es nicht einfach ist, damit umzugehen. ich denke aber, dass du dein Glück auch viel zu sehr von ihr und sogar diesem neuen Mann in ihrem Leben abhängig machst. Du vergleichst dich ja selbst mit ihm. Was hast du davon? Was hat das mit Liebe zu tun?

      Wenn man jemanden lieben will, dann liebt man ihn. Ungeachtet dessen, wen der andere womöglich liebt. Alles andere ist keine Liebe, sondern ein Tauschgeschäft: „Ich liebe dich, wenn du mich zurück liebst“.

      Ich denke, du solltest viel weniger versuchen, ihr gefallen zu wollen und mehr versuchen, dich selbst zu finden und zu lieben, so wie du bist. Wenn du jemand bist, der nicht oft Sex haben will / muss, um glücklich zu sein, dann ist das gut so! Es gibt keine Regel für so etwas. Und nur weil es ein anderer braucht musst du das noch lange nicht ändern. Ja, natürlich ist es schön, wenn in einer Beziehung beide etwas aufeinander zu gehen und sich gegenseitig eine Freude machen wollen oder Kompromisse schließen. Aber „etwas ändern zu müssen“ ist nicht der richtige Ansatz und sich selbst verbiegen, um jemand anderem gefallen zu wollen schon gar nicht.

      Ich denke, du solltest dich weniger auf sie und ihn und mehr auf dich konzentrieren. Dann wirst du mit der zeit auch vielleicht eine Liebe anziehen, die dich liebt, so wie du bist =)

      Liebe Grüße

      Norman

  • Petra sagt:

    Hallo Norman, warum kann ich hier nicht mehr bei den betroffenen Leuten direkt schreiben ? Es öffnet sich dann kein Fenster. Auserdem hat sich irgendwie die Reihenfolge vom Zeitraum geändert. Könnte man das irgendwie chronologisch machen ?
    Schönen 2. Advent !

    • Norman Norman sagt:

      Hey Petra,

      ich habe der Kommentarfunktion ein kleines Upgrade verpasst =)

      Du kannst jetzt Kommentare als hilfreich bewerten (links unterhalb) und rechts unterhalb direkt auf einen Kommentar antworten. Zumindest bei mir hat das gerade geklappt. Bei deinem Kommentar steht zum Beispiel „Antworte Petra“ drunter. Wenn ich da drauf klicke, geht bei mir unterhalb das kleine Eingabefenster auf. Passiert das bei dir nicht?

      Die Kommentare sind standardmäßig nach „hilfreichste“ sortiert. Wenn du die chronologische Reihenfolge wieder haben willst, gehe einfach ganz zum Anfang der Kommentare und wähle überhalb „älteste“ Kommentare zuerst.

      LG Norman

  • Thomas sagt:

    ich lese hier viele wahre dinge in diesem artikel und sie machen mich sehr traurig, eben weil sie die wahrheit sind!
    in meinem fall fand ich es schlimm, das sie mich nicht in ihr leben ließ, trotz das wir eine beziehung eingingen. ist das nicht auch egoistisch von ihr? ist das nicht auch eine grundvoraussetzung in einer beziehung? das man quasi den anderen ein stück weit in sein leben lässt und auch interesse daran zeigt, was man tut?! es war so unausgeglichen und diese dinge bringen mich durcheinander und schwer für mich verständlich zu machen…

    • Hey Thomas,

      danke für deinen Kommentar =)

      Tut mir leid, dass der Artikel soviel Traurigkeit in dir auslöst, aber manchmal ist es ja trotzdem sehr wertvoll, eine Illusion zu durchbrechen und ent-täuscht zu werden, auch wenn es im ersten Moment unangenehm ist. ich hoffe, es gelingt dir, das so zu sehen.

      Ich denke du hast recht. Ja, es ist natürlich eine gewisse Voraussetzung, dass man den Partner am eigenen Leben teilhaben lässt, wenn man eine Beziehung führen möchte. Auf der anderen Seite: Wenn sie das nicht tat, wollte sie dann vielleicht die ganze Zeit gar keine Beziehung mit dir führen? Menschen sagen ja oft andere Dinge als sie wirklich denken, um andere nicht zu verletzen…

      Ich gebe dir auch darin recht, dass das egoistisch von ihr gewesen sein mag. Aber du kannst das Verhalten anderer niemals beeinflussen und es ihnen auch nicht vorhalten. Du kannst immer nur dein eigenes Verhalten reflektieren und ändern. Und in gewisser Weise ist auch die Vorhaltung, dass jemand anderes egoistisch sei von dir selbst egoistisch, denn du willst ja damit ausdrücken, dass sie nicht an dich gedacht hat (sondern an sich selbst).

      Wir müssen immer bei uns selbst anfangen, alles andere bringt einfach nichts.

      Liebe Grüße

      Norman

  • Brian sagt:

    Hallo Norman, ich habe meine Partnerin 5 Jahre eingeengt. Ich vermisse Sie sehr, ich habe natürlich die ersten 48 Stunden Telefonterror gemacht. Ich war manchmal respektlos, wenn sie mir meinen Freiraum nicht gab und ich genervt war. Ich habe oft gesagt das sie dumm ist. Ich war ein Arsch, mir fällt es schwer sie loszulassen. Mein Wunsch ist, dass sie irgendwann wieder zurück kommt. Es fällt mir schwer die Kontaktsperre einzuhalten. Auch wenn Sie sich nicht mehr meldet, würdest du trotzdem noch Lebenszeichen wie frohe Weihnachten wünschen?

  • Vanessa sagt:

    Was, wenn der Ex-Partner eine ganz andere grundsätzliche, (wenn auch vielleicht realitätsferne) Sichtweise hat und ausdrücklich geäußert hat, dass er sich gewünscht hätte, ‚dass ich kämpfe‘? Wenn man keinen groben Fehler begangen hat, die Beziehung aber leider nicht mehr gepflegt hat und sie als selbstverständlich gesehen hat und das jetzt von ganzem Herzen wieder gut machen will, der Mensch aber bereits gegangen ist? Trotzdem loslassen? Er ist ein sehr liebevoller und sensibler Mensch. Ich verstehe seine Angst, dass eine solche ‚Phase‘ wieder kommen könnte. Aber wie kann man einem Menschen erklären, dass man so etwas gemeinsam durchstehen kann und Dinge reparieren kann, statt sie wegzuwerfen?

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