„Ich kann meinen Ex nicht loslassen!“ (Die Ursache und die Lösung)

Ex loslassen

 

„Das Schwierigste am Loslassen ist zu akzeptieren, dass die andere Person es bereits getan hat.“

(Faraaz Kazi)

Ihr habt euch getrennt.

Oder dein Partner hat sich getrennt.

Egal.

Das Resultat ist das gleiche:

Eure Beziehung ist vorbei und jetzt heißt es: Loslassen.

Das ist das Einzige, was du wirklich tun kannst und solltest, um die Trennung zu verarbeiten (und am Ende vielleicht sogar deinen Ex zurückzugewinnen).

Aber genau das ist es, was dir gerade am schwersten fällt.

Kein Wunder. Einen Menschen loszulassen, den man einmal geliebt hat oder sogar noch immer liebt, ist eine der größten Herausforderungen im Leben.

Und es ist alles andere als leicht.

Aber nicht unmöglich. Vor allem nicht, wenn du den wichtigsten Punkt berücksichtigst, der absolut entscheidend ist, wenn du deinen Ex loslassen willst:

Dein Fokus …

Hinweis: Wenn du deine Ex Freundin loslassen willst, gilt das Folgende natürlich genauso.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Loslassen bedeutet nicht, dich mit deinem Leid abzufinden, deinen Ex zu vergessen, zu ignorieren oder ihn zu manipulieren.
  • Du hältst ihn fest, solange du deine Aufmerksamkeit auf deinen Ex richtest.
  • Der Schlüssel, um deinen Ex loszulassen, ist deshalb, deinen Fokus zu ändern.
  • Deinen Fokus auf eine andere Person zu richten (z.B. einen neuen Partner), beseitigt nur kurzzeitig die Symptome.
  • Konzentriere dich auf dich selbst und lerne, dir selbst zu geben, was du brauchst.
  • Paradoxerweise wirst du dadurch sogar attraktiver für andere.

 

Was Loslassen nicht ist

Ex loslassen: Was Loslassen nicht ist

“Die Angst vor dem Loslassen beinhaltet die Angst vor dem freien Fall.”

(Esther Klepgen)

Zuerst ein wichtiger Hinweis:

Deinen Ex loszulassen ist nicht gleichbedeutend damit …

  • ihn aus deinem Leben zu verbannen und zu ignorieren
  • dass dir dein Ex egal wird
  • eine Demütigung hinzunehmen
  • dich mit deinem Leid abzufinden oder dich darin zu suhlen
  • in bittersüßer Hoffnung auf eine Wiedervereinigung zu schwelgen
  • oder berechnend oder taktierend zu versuchen, ihn durch das Loslassen zu beeinflussen

Das alles sind Missverständnisse über das Loslassen, die es dir sogar schwerer machen, deinen Ex wirklich loszulassen.

Falls du dich mit einem oder mehreren dieser Gedanken identifizierst und sie nicht ablegen kannst oder willst, dann schau dir am besten zuerst diesen Beitrag an, indem wir besprechen, warum du nicht loslassen kannst (und wie du das änderst).

Jetzt aber ans Eingemachte … Was ist der wichtigste Punkt, wenn du deinen Ex loslassen willst?

 

Ex loslassen: ändere deinen Fokus!

Ex loslassen: Fokus ändern

„Loslassen ist die Einsicht, dass manche Menschen ein Teil unserer Geschichte, aber nicht unseres Schicksals sind.“

(Steve Maraboli)

Solange du deine Aufmerksamkeit auf etwas richtest, hältst du es fest.

Es kostet dich Energie und bindet deine Ressourcen. Genauso wie die Aufforderung „Denke jetzt nicht an ein lila Walross“ deine geistige Kapazität fordert und eben nicht im Sinne der Aufforderung deine Gedanken von diesem Bild frei macht.

Woran denkst du jetzt? Genau …

Deine Aufmerksamkeit ist wie ein Traktorstrahl, der das Objekt, auf das er gerichtet ist, zu sich heranziehen will.

So paradox es auch klingt:

Dadurch, dass du deinen Ex loslassen willst, machst du dir das Leben selbst schwer und hältst ihn weiter fest.

Das ist der größte Fehler, den fast jeder macht, der seinen Ex loslassen will …

 

Der größte Fehler, wenn du deinen Ex loslassen willst

„Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst.“

(Michael McMillan)

Wenn du dich darauf konzentrierst, deinen Ex loszulassen, hältst du ihn damit fest!

Es ist wie bei einem Elf-Meter im Fußball:

Ex loslassen: Größter Fehler

Du kannst den Ball nicht in die linke untere Ecke schießen, wenn du dabei nach rechts oben schaust.

Du erzeugst eine Zwickmühle, bei der deine Herangehensweise die Erreichung des Ziels bereits ausschließt.

Das ist auch der Grund dafür, warum du deinen Ex nicht loslassen kannst, um ihn zurückzugewinnen!

Das Ziel, deinen Ex zurückzugewinnen, verhindert, dass du ihn wirklich loslassen kannst.

Es kann zwar sein, dass dein Ex auf einmal zu dir zurück will, wenn du ihn wirklich losgelassen hast, weil du dadurch selbstbewusster, unabhängiger und am Ende auch attraktiver wirst, aber das ist dann nur ein Nebeneffekt des eigentlichen Loslassens und niemals Sinn oder Zweck davon.

Was ist die Alternative?

Wie gesagt, der Fokus ist der Schlüssel …

 

Warum dein Fokus der Schlüssel zum Loslassen ist

Ex loslassen: Fokus neu ausrichten

„Leid ist Schmerz, an dem wir festhalten.“

(Deepak Chopra)

Wenn du deinen Fokus veränderst und ihn weg von deinem Ex und hin auf etwas oder jemanden anderen lenkst, dann ist das Loslassen fast automatisch die Folge.

Weil du deine Ressourcen auf den neuen Mittelpunkt lenkst.

Warum und wie genau das funktioniert, erkläre ich dir übrigens genauer in meinem Buch zum Loslassen.

„Ah, ok, dann suche ich mir also einfach einen neuen Partner und lenke mich ab?“, denkst du jetzt vielleicht.

Nein, eben nicht …

 

Soll ich mir einen Neuen suchen?

Ex loslassen: Neuen Partner suchen

„Nur nicht aus Liebe weinen, es gibt auf Erden nicht nur den einen.“

(Sprichwort)

Ich meine klar, bei manchen funktioniert das vielleicht sogar für eine Weile, aber sich einen Neuen zu suchen, ist kein wirkliches Loslassen.

Es ist eben nur ein Ablenken und sobald wieder Ruhe einkehrt, kommen die Gedanken an den Ex zurück.

Es ist wie das Autoradio lauter zu stellen, wenn der Motor komische Geräusche macht:

Du beseitigst kurz die Symptome, aber nicht die Ursache. Und am Ende richtest du nur noch mehr Schaden an.

Und selbst wenn das mit dem Neuen funktionieren sollte, hast du das eigentliche Problem in dir immer noch nicht gelöst. Wenn es irgendwann wieder zu einer Trennung kommt, stehst du genauso da wie vorher und brichst unter deinem Liebeskummer und deinen Trennungsschmerzen zusammen.

Das selbe gilt für andere Scheinlösungen wie Kontaktsperre, Party-Exzesse oder sich in die Arbeit vertiefen.

Ja, es kann guttun und den Prozess unterstützen, aber wenn du wirklich deinen Ex loslassen willst, musst du das Problem an der Wurzel packen.

Deshalb empfehle ich dir ein anderes Objekt in den Fokus deiner Aufmerksamkeit zu rücken. Eines, das dich weder verlassen wird, noch dich davon ablenken wird, die eigentliche Ursache deines Problems zu behandeln. Denn es ist die eigentliche Ursache:

 

Der richtige Fokus, um deinen Ex loszulassen

Ex loslassen: Kümmere dich um dich selbst

„Loslassen muss nicht bedeuten, dass dir der andere egal ist. Es geht darum zu verstehen, dass die einzige Person, über die du Kontrolle hast, du selbst bist.“

(Deborah Reber)

Fokussiere dich auf dich selbst.

Werde dir selbst wieder der bestmögliche Lebensgefährte.

Das hat so viele Vorteile:

Du wirst …

  • glücklicher und zufriedener
  • unabhängiger und selbstbewusster
  • dadurch paradoxerweise wieder attraktiver für andere (und vielleicht sogar für deinen Ex)
  • und du kannst sofort damit loslegen

Mache dich selbst wieder zum wichtigsten Menschen in deinem Leben.

Wie könntest du auch von anderen etwas erwarten, was du selbst nicht tun kannst?

Außerdem ist Selbstliebe die beste Basis für eine mögliche neue Beziehung …

 

Selbstliebe: die beste Basis für eine neue (alte) Beziehung

Ex zurückgewinnen: Die zwei Säulen einer Beziehung

„Festhalten heißt glauben, dass es nur die Vergangenheit gibt; Loslassen heißt wissen, dass es eine Zukunft gibt.“

(Daphne Rose Kingma)

Das jeweilige Glück der Einzelnen sind die beiden Säulen, auf denen eine glückliche Beziehung ruht.

  • Wenn beide Pfeiler stabil sind, dann ist es auch die Beziehung. Das gemeinsame Glück kann dann „on top“, quasi als Bonus obendrauf, gelebt und genossen werden.
  • Wenn aber einer der Pfeiler oder beide instabil und wacklig sind, dann ist es auch die Beziehung. Dann ist jede Menge Energie und Balance- bzw. Beziehungsarbeit nötig, um sie aufrecht und am Laufen zu halten. Und das wird anstrengend.

Und stell dir jetzt einmal vor, dass solch eine wacklige Beziehung auch noch von außen von einem Schicksalsschlag getroffen wird wie einer Krankheit oder einem verlorenen Baby oder weiß Gott, was es noch für schlimme Situationen geben kann. Dann liegt ehe du dich versiehst das ganze Gebilde zerbrochen am Boden.

Jede Säule sollte für sich alleine stehen können und stabil sein. Der Verbund macht sie dann nur noch stabiler.

Aber wenn die Zeit kommt und sich das Beziehungsgebilde wieder auflöst, kann jede Säule auch immer noch und wieder alleine stehen.

Irgendein genialer Mensch hat diesen Ansatz „F.L.Y.“ genannt:

 

F.L.Y. – First Love Yourself

Ex loslassen: F.L.Y. - First Love Yourself

„Wir müssen bereit sein, das Leben loszulassen, das wir geplant hatten, um das Leben zu bekommen, das auf uns wartet.“

(Joseph Campbell)

Ich liebe diese Metapher:

Wenn jeder für sich schon fliegen kann, ist es umso schöner, gemeinsam zu fliegen.

Außerdem steht dieser freie Flug in direktem Kontrast zu dem, was passiert, wenn du dich nicht auf dich, sondern deinen Partner fokussierst und ihn festhältst und einsperrst.

Du nimmst dich in jede neue Beziehung mit.

Deshalb bist du selbst auch der wichtigste Faktor für ihr Gelingen oder Scheitern. Und gleichzeitig der, auf den du den größten Einfluss hast.

Ja, natürlich spielt auch die Selbstliebe deines Partners eine wichtige Rolle dabei, aber ich verrate dir noch etwas:

Die Selbstliebe deines Partners hängt direkt mit deiner zusammen …

 

Warum du anziehst, was du ausstrahlst

„Manchmal braucht es ein gebrochenes Herz um uns wachzurütteln und damit wir sehen, dass wir so viel mehr wert sind als das, womit wir uns zufrieden gegeben haben.“

(Mandy Hale)

  • Wenn du mit dir selbst besser zurecht kommst und zufriedener bist und weniger Abhängigkeit ausstrahlst, dann wirst du logischerweise auch potenzielle Partner anziehen, die ebenfalls ein gesundes Maß an Selbstliebe pflegen.
  • Wenn du hingegen weiter Bedürftigkeit und Mangelempfinden ausstrahlst, ziehst du naturgemäß solche Menschen an, die entweder genauso sind oder genau auf so etwas stehen. Beides ist nicht gesund für eine Beziehung.
Wer mit Würmern angelt, der fängt Fische, die Würmer lieben!

Ex loslassen: Selbstliebe anziehen

Verstehst du?

„Aber das ist doch gerade das Schöne, dass man sich gegenseitig ergänzt und vervollständigt! Wenn ich mich selbst alleine glücklich mache, dann brauche ich doch gar keinen Partner mehr…“, denkst du jetzt bestimmt.

Ganz genau:

Du brauchst deinen Partner nicht. Du willst ihn …

 

Du darfst ihn nicht brauchen!

Ex loslassen: Partner brauchen wie ein Vampir

„Werde den Gedanken los, dass dein Glück von irgendetwas außerhalb deiner Selbst abhängt.“

(Neale Donald Walsch)

Das ist ein elementarer Unterschied:

  • Brauchen kommt aus deiner Abhängigkeit.
  • Wollen beruht auf deiner Selbstliebe.

Und fühlst du dich nicht auch selbst mehr geliebt, wenn dich jemand nicht bloß braucht, sondern wirklich will?

„Die schönste Liebe ist die, von einem Menschen geliebt zu werden, der sich selbst liebt.“

(Unbekannt)

Wenn du jemanden wirklich willst, dann kannst du Liebe schenken, anstatt sie zu brauchen und einzusaugen wie ein Vampir.

Und das ist übrigens auch der Punkt, an dem du erkennen kannst, ob du einen neuen Partner in dein Leben lassen solltest:

Wenn du ihn in deinem Leben haben willst und ihn nicht dort brauchst!

Die Liebe wird zum Selbstzweck, weil sie dich und den anderen bereichert. Nicht weil ihr gegenseitig – oder noch schlimmer, nur einseitig – eure inneren Lücken füllen wollt. Das ist keine wahre Liebe!

Gebraucht werden zu wollen, ist übrigens ebenfalls so eine Marotte unseres Egos, die nichts mit wahrer Liebe zu tun hat, sondern auch emotionale Abhängigkeit widerspiegelt. Du brauchst es, gebraucht zu werden, und das ist nichts anderes als ein Mangel, den dein Partner füllen soll.

Ja, es kann erst einmal gut aussehen, wenn einer gebraucht werden will und der andere einen braucht. Schließlich ergänzen die beiden sich doch soooo gut. Aber dann sind wir wieder bei den Säulen, die nicht für sich alleine stehen können und bei einem sehr wackligen Beziehungs-Gebilde.

Deshalb musst du bei dir selbst ansetzten.

Und wie geht Selbstliebe nun?

 

Wie geht Selbstliebe?

Ex loslassen: Selbstliebe lernen

„Eine der besten Zeiten um herauszufinden, wer du bist und was du wirklich willst im Leben? Genau nach einer Trennung.“

(Mandy Hale)

Weil es so ein wichtiges Thema ist, werden wir uns das in einem eigenen Artikel anschauen. Damit du aber nicht ganz auf dem Trockenen sitzt, sage ich dir das Wichtigste schon einmal vorweg:

Selbstliebe bedeutet, unabhängig von anderen oder deren Meinung über dich glücklich und zufrieden mit dir selbst zu sein!

Kümmere dich um dich selbst. Frage dich:

  • Was gibt dir dieser Mensch, das du dir (noch) nicht selbst geben kannst?
  • Wie kannst du es dir selbst geben, ohne abhängig von ihm oder anderen zu sein?

Wenn du das herausfindest und es schaffst, dir selbst zu geben, was du brauchst, dann schließt du auf jeden Fall Frieden mit der Situation und brauchst deinen Ex nicht mehr.

Das Paradoxe ist:

Je mehr du dich selbst lieben lernst und unabhängiger von anderen und deren Anerkennung wirst, desto mehr wahre Liebe wird dir begegnen. Weil du anziehst, was du ausstrahlst.

Mach dein Leben an sich schon zu einem geilen Leben, von dem andere gerne ein Teil sein wollen.

Das gilt übrigens nicht nur, wenn du deinen Ex loslassen willst, sondern ist auch generell das Geheimnis, um erfolgreicher, attraktiver und glücklicher zu werden!

Leichter gesagt als getan? Ganz genau, deshalb behandeln wir das Thema demnächst ausführlich und mit praktischen Tipps und Beispielen.

 

Fazit

Ex loslassen: Denke an dich selbst

Hör auf, an deinen Ex zu denken, und denke an dich selbst!

So kannst du deinen Ex endlich loslassen und deinen Liebeskummer überwinden:

  • Loslassen bedeutet nicht, dich mit deinem Leid abzufinden, deinen Ex zu vergessen, ihn zu ignorieren oder ihn zu manipulieren.
  • Du hältst ihn fest, solange du deine Aufmerksamkeit auf deinen Ex richtest.
  • Der Schlüssel zum Loslassen ist deshalb, deinen Fokus zu ändern.
  • Deinen Fokus auf eine andere Person zu richten (z.B. einen neuen Partner), beseitigt nur kurzzeitig die Symptome.
  • Konzentriere dich auf dich selbst und lerne, dir selbst zu geben, was du brauchst.
  • Du kannst Liebe schenken, anstatt sie zu brauchen, wenn du dich selbst liebst und mit dir alleine schon glücklich und zufrieden bist.
  • Der Schlüssel zur Selbstliebe ist deshalb, sich unabhängig von anderen Menschen und deren Urteil zu machen.
  • Paradoxerweise wirst du dadurch sogar attraktiver für andere.

Wie das mit der Selbstliebe genau funktioniert, schauen wir uns im nächsten Artikel an.

Frage: Was ist für dich die größte Hürde, wenn es darum geht, deinen Ex loszulassen? Schreibe einen Kommentar!

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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen, ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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47 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Katrin

    27. Oktober 2019

    Hallo Norman,

    ich bin so verdammt froh, diese Seite gefunden zu haben, da sie mich immer wieder ein Stückchen nach vorn bringt.

    Ich finde mich sehr oft in den Artikeln wieder und finde die Lösungsvorschläge richtig toll. In meiner Therapie fehlt mir das. Meistens bekomme ich nur die Gründe für mein Denken/Verhalten genannt, aber nie, wie ich es ändern kann.
    Ohne solche Beiträge, wäre ich nicht so weit gekommen obwohl noch ein langer Weg vor mir liegt.

    Vielen Dank Norman. Mach weiter so.

    Liebe Grüße Katrin

    (2) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner

      27. Oktober 2019

      Hey Katrin,

      danke für dein wundervolles Feedback! Es bewegt mich sehr, zu spüren, dass meine Gedanken dir in deinem Leben helfen. Danke, dass du mich das wissen lässt =)

      Einen langen Weg haben wir glaube ich alle. Ich würde sogar behaupten, dass das Leben selbst eine Langzeittherapie ist ^^ Jeder hat irgendwo Probleme, Wunden und Pakete aus der Vergangenheit. Es geht hauptsächlich darum, wie man mit diesen Herausforderungen umgeht. Wie man den Weg geht. Und ich habe das Gefühl, du beschreitest deinen aktuell ganz erfolgreich =) Mach auch weiter so ;-)

      Liebe Grüße

      Norman

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  2. Elena

    27. Oktober 2019

    Lieber Norman,

    zum Glück habe ich mit dem Thema Ex abgeschlossen, aber der Artikel lässt sich mMn auch wunderbar auf Freundschaften oder andere Situationen im Leben übertragen.

    Auch ich möchte Dir für Deine hilfreichen und weiterführende Artikel danken! :)

    Eine Frage stellt sich mir aber immer noch: Wie unterscheide ich Wollen von Brauchen?
    In manchen Situationen ist das klar, in anderen eher nicht. Ich würde mich freuen, wenn Du vielleicht demnächst in einem Beitrag näher darauf eingehen könntest.

    Herzliche Grüße

    (1) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner

      27. Oktober 2019

      Hey Elena,

      danje für deine Gedanken zum Beitrag und den wertvollen Hinweis! Ja, du hast recht… das Grundprinzip dahinter lässt sich auch auf viele andere Loslass-Situationen im Leben übertragen… Freundschaften wie du sagst, oder auch zum Beispiel wenn ein Haustier stirbt.. ich finde, da ist es auch nicht sinnvoll, den Schmerz direkt durch ein neues Haustier stillen zu wollen…

      Danje auch für die wichtige Frage. Ich definiere den Unterschied zwischen Wollen und Brauchen für mich so: Ich frage mich „Kann ich auch ohne X glücklich und zufrieden (mit mir selbst sein)?“. Wenn nicht, dann brauche ich es zu meinem Glück. Wenn doch, dann will ich es wirklich.

      Natürlich kann man sich bei so einer Frage aber auch leicht selbst belügen, wenn man sie sich nur einmal theoretisch stellt, deshalb finde ich es eher wichtig, sie im Hinterkopf zu behalten und das eigene Verhalten damit zu beurteilen… wenn sich zum Beispiel dein Partner mal ein Wochenende lang nicht meldet, fehlt dir dann wirklich etwas und leidest du? Oder kannst du das Wochenende auch so glücklich verbringen und fändest es nur einfach noch schöner mit ihm?

      Genau dieses Gefühl dafür, was man eigentlich braucht oder will, kriegt man ja genau dadurch, dass man sich selbst wieder näher kommt =) Es ist also auch ein Bonuseffekt der Selbstliebe und des Fokus auf dich selbst.

      Ich hoffe, das hat deine Frage beantwortet. Wenn nicht, frag einfach nochmal ;-) Aber ja, das ist auch ein gutes Thema, um es einmal ausführlicher in einem Beitrag zu erläutern.

      LG Norman

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  3. Franzi

    27. Oktober 2019

    Hallo Norman,

    ich finde deinen Artikel super und in der Theorie macht das alles auch Sinn. Mir fällt die Umsetzung nur leider nicht so leicht, da einfach eine Menge äußerliche Faktoren eine Rolle spielen die es nicht so leicht machen sich auf sich alleine zu konzentrieren.
    Ich war nach meiner Trennung schon mehrfach in der Phase das es bergauf ging, aber ich befürchte das war nur oberflächlich und deshalb bin ich so oft wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Jedes Mal aufs neue sehr schmerzhaft. Aber ich bin der Meinung das es sich auf Dauer lohnt sich mit seinen Problemen auseinander zusetzen und daran arbeitet. Was der andere Part daraus macht , kann man nicht beeinflussen und das muss man dann auch akzeptieren. Auch wenn es mir persönlich sehr schwer fällt weil ich mich dadurch von meinem Idealbild der Familie verabschieden muss.

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    • Norman Brenner

      27. Oktober 2019

      Hey Franzi,

      danke für deinen persönlichen Beitrag zum Thema =)

      Ich denke, genau das ist das Grundproblem der allermeisten Menschen beim Loslassen… dass sie ein Idealbild, eine Wunschvorstellung, eine Erwartung in ihrem Kopf haben und an dieser verzweifelt festhalten. Falls du ihn noch nicht kennst, würde ich dir diesen Artikel einmal empfehlen, wo ich erkläre, wie wir uns mit genau diesem Phänomen immer wieder selbst das Leben schwer machen:

      https://www.vernuenftig-leben.de/warum-ist-das-leben-so-schwer/

      Das Paradoxe ist, dass wir uns damit sogar meist selbst von der Erreichung unserer Wunschvorstellung abhalten. Es wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung. In meinem Buch über das Loslassen gehe ich konkreter darauf ein. Aber der Punkt ist folgender:

      Oft wird es gerade dudurch einfacher, etwas zu erreichen, weil man es loslässt und eben nicht mehr so krampfhaft daran festhält. Weil man dann dem Leben wieder Raum gibt, um zu fließen und sich auf das einzulassen, was es einem bringt.

      Festhalten und Kämpfen ist in den meisten Fällen einfach kontraproduktiv.

      LG Norman

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  4. Anni

    1. November 2019

    Hallo Norman,
    ich befinde mich gerade beim Versuch loszulassen.
    Mein Freund (vllt.auch schon Ex) machen gerade eine Verschnaufpause. Wir sind erst seit 11 Monaten zusammen. Seit 11 Monaten das erste Mal ein WE alleine Zuhause.

    Es ist so…Mein Freund ist im Grundschulalter aus Russland nach Deutschland gekommen. Die typische russische Erziehung hat oft wenig mit Herz zu tun. Er hat nie gelernt, Gefühle offen zu leben. Am Anfang unserer Beziehung ist das gar nicht so aufgefallen. Haben oft gekuschelt etc. Das war aber nur die ersten 2 Monate so. Danach hat er sich nicht mehr „verstellt“. Sprich wenige bis keine Umarmungen, Kuscheln, küssen. Er kann weder über Gefühle noch über Empfehlungen reden. Es ist öfter ein Reibungspunkt weil ich mich danach sehne, die körperliche Wärme seinerseits zu spüren. Trotzdem wurde meine Liebe immer intensiver zu ihm.
    Vor einer Woche haben wir uns gestritten und jetzt braucht er Zeit zum Nachdenken. Er ist ein Kopfmensch und sieht alles sehr pragmatisch, kann bzw versucht sich nicht in einen hineinzuversetzen, sieht eher nur seinen Standpunkt.

    Ich fühle mich bei dieser Verschnaufpause eher wie abgestellt und muss darauf warten bis er eine Entscheidung trifft. Das macht das ganze für mich extrem schwer :( Ich muss dazu sagen dass ich ein sehr einfühlsamer, emotionaler Mensch bin…

    Der Text ist etwas länger geworden, aber es tut gut,es Mal zu teilen

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    • Norman Brenner

      5. November 2019

      Hey Anni,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      Ich verstehe deine Situation und deine Gefühle dazu, aber du schreibst selbst: „Ich fühle mich bei dieser Verschnaufpause eher wie abgestellt und muss darauf warten bis er eine Entscheidung trifft“ Du musst dich aber nicht so fühlen. Das kommt daher, weil du dein Glück von ihm und seiner Reaktion abhängig machst. Du hast jederzeit die Möglichkeit dich davon loszumachen und einfach auch jetzt schon zu versuchen, ohne ihn glücklich zu sein.

      Du wirst ihn niemals ändern können und zu einem einfühlsamen und emotionalen Menschen machen. Das kann – wenn überhaupt – nur er selbst. Du solltest dich also bei der Gelegenheit fragen, ob es überhaupt das ist, was du wirklich auf Dauer willst und was dich glücklich macht oder ob es gerade eher ein Brauchen aufgrund emotionaler Abhängigkeit oder zurückgewiesenem Ego etc. ist.

      Liebe Grüße

      Norman

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  5. Alex

    20. Juni 2020

    Hallo Norman,

    ich bin froh diese Seite gefunden zu haben.
    Loslassen konnte ich bisher immer nu sehr schwer.
    Ich kämpfe auch mit den Täglichen gedanken an meine Ex.
    Sehr viele Situationen erinnern mich an alte Zeiten, ich hänge sozusagen an der Vergangenheit fest.
    Ein Teil von deinem Text passt genau, und zwar als Sie losgelassen hat, wurde sie für mich zur Traumfrau obwohl ich es beendet habe, da die Beziehung für mich ein langer Kampf war.
    Ablenkungen bringen nur kurzweilig etwas, Abends ist man alleine. Sie lebt weiter und hat schon lange einen Neuen, ich quäle mich seit 6 Monaten durch jeden Tag.
    Freunde und Familie helfen aber mit Worten lässt sich die Situation nicht klären befürchte ich.

    Deine Texte treffen sehr gut zu nur die Umsetzung fällt mir unendlich schwer.

    Hast du irgendwelche tipps und/oder meinst du dein Buch könnte mir hier helfen?

    Danke und LG

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    • Norman Brenner

      26. Juni 2020

      Hey Alex,

      danke für deinen Kommentar und den persönlichen Einblick.

      Ich kann nachvollziehen, wie das für dich ist. Ich schreibe gerade an einem ausführlichen Artikel zum Thema „emotionale Abhängigkeit“. Da geht es auch darum, warum es vielen so schwer fällt, einen Partner nach einer Trennung loszulassen und natürlich auch, was man dagegen tun kann. Ich könnte mir vorstellen, dass dir das helfen könnte.

      Der Artikel wird wahrscheinlich am ersten Sonntag im Juli rauskommen. Aber wenn du den Newsletter abonniert hast, bekommst du eine Nachricht dazu =)

      Er ist teilweise eine Auskopplung aus meinem Buch „Der Weg des Wassers“, also ja, dieses Buch wird dir sicherlich auch helfen, da ich darin noch viel mehr in die Tiefe gehe und viele Zusammenhänge aufzeige, was bei einem Blogartikel einfach nicht möglich ist.

      Liebe Grüße

      Norman

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  6. Zeynep

    27. Oktober 2019

    Du sprichst mir einfach jedes Mal aufs Neue aus der Seele .. du hast den Sinn einer Beziehung und einer Trennung verstanden und das tuen so wenige !!

    Vor allem habe ich bei diesem Satz : Du kannst nicht das nächste Kapitel deines Lebens beginnen, wenn du ständig den letzten Abschnitt wiederholst.“

    (Michael McMillan) , applaudiert. Das passt einfach eins zu eins zu mir. Ich beginne niemals etwas Neues, bevor ich das alte nicht abgeschlossen habe. Schließt man eine Trennung nicht in einer gesunden Form ab, so wird es einen immer wieder einholen und das egal, wie viele gute Partner man danach hat. Man hängt noch an dem alten. Und das ist falsch. Das verstehen auch wirklich sooo wenige Menschen. Sie suchen sich direkt einen neuen, aber das ist in fast allen Fällen erfolglos. Und das ist was du hier auch sagen möchtest.

    Ich habe deine Texte immer geliebt und tue es immer noch !! DANKE !!!!

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    Antworten
    • Norman Brenner

      27. Oktober 2019

      Hey Zeynep,

      danke für deinen Kommentar und das positive Feedback =)

      Der Satz hat auch bei mir viel Resonanz ausgelöst. Ich glaube, das ist teilweise einfach etwas menschliches… dass wir am Gewohnten festhalten. Egal, ob es materielle Dinge sind, die Arbeit oder eben eine Beziehung. Die Kunst ist halt echt, zu merken, wenn die Waage kippt und das Festhalten mehr Leid erzeugt, als das Loslassen. Und dann eben in Liebe loslassen und abzuschließen. Und ja, genau diesen Abschluss überspringen viele Menschen. Weil es schmerzhaft und unbequem ist. Aber sie zögern es eigentlich immer nur weiter hinaus, bis zur nächsten Trennung und der übernächsten… und irgendwann kommt es dann ganz dick.

      Es gibt nichts kostbareres als die Fähigkeit, sich selbst ein guter Lebensgefährte zu sein. Das sollte eigentlich schon ein Unterrichtsfach in der Grundschule sein ^^

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch!

      Norman

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  7. Angie

    27. Oktober 2019

    Guten Abend Norman,

    einfach mal ein mega großes dickes von Herzen kommendes DANKESCHÖN an Dich!

    In Deinen Zeilen erkenne ich stets, wo ich gerade stehe – ja, auch Du unterstützt mich dabei, meinen Kompass so auszurichten, dass ich, falls ich vom gesunden Kurs abgewichen bin, wieder zurückfinden.

    Einen zauberhaften Restsonntag wünscht Dir (mir & jedem Menschen)
    Angie

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    Antworten
    • Norman Brenner

      28. Oktober 2019

      Hey Angie,

      danke für deine lieben Zeilen =)

      Du hast mir auf jeden Fall den Tag versüßt mit deinem lieben Kommentar =) Danke dafür!

      Liebe Grüße und starte gut in die neue Woche!

      Norman

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      Antworten
  8. Ella Marie

    27. Oktober 2019

    Hallo Norman, wieder ein sehr guter Beitrag von Dir! Meine Herausforderung ist, Deine Ratschläge umzusetzen. Intellektuell habe ich alles verstanden und stehe vollstens hinter Deinen Aussagen – einzig meine Gefühle bekomme ich nicht immer ‚eingefangen‘. Ich hatte auch mit dem ‚Auslöser’meines Liebeskummers keine Beziehung, sondern er hat es im Vorfeld (vorläufige!) beendet (nett und freundlich- mit dem Zusatz ‚jetzt noch nicht‘ ). Mittlerweile habe ich auch eine Vermutung – er ist beziehungsunfähig und erträgt Nähe nicht – sobald es ernst wird, ‚ergreift er die Flucht‘. Zurück bin ich geblieben, die erst einmal verstehen lernen musste, was eigentlich passiert ist (denn ich habe bis vor kurzem noch daran geglaubt, dass es noch eine Hoffnung gibt. Mittlerweile habe ich für mich beschlossen, dass es nichts bringt, weiter Zeit in diesen Menschen zu investieren. Aus dem ‚Vielleicht‘ wird vermutlich nie ein ‚Ja‘ und ich habe umsonst gewartet. Was weh tut, ist der Anfang – der so voller Hoffnung und Zukunft war…aber eben nur eine Illusion. Und diese Illusion möchte ich loslassen und als das verstehen, was sie von Anfang an war: keine direkte Ablehnung meiner Person, sondern eine Lüge über die Zukunft. Vermutlich sogar eine unbewußte Lüge, an die ich aber geglaubt habe.
    Viele Grüße und schönen Abend, Ella

    (0) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner

      28. Oktober 2019

      Hey Ella Marie,

      danke für deinen Kommentar =)

      Ja, da stimme ich dir absolut zu: Das Verstehen ist immer nur der erste Teil… das Umsetzen meistens der schwierigere…

      Aber meiner Erfahrung nach hilft es, wenn man sich einfach immer wieder mit diesen Themen und vor allem sich selbst beschäftigt… man wird mit der Zeit immer bewusster und kann mehr und mehr von seinem Wissen in den Alltag einfließen lassen. Es ist ja immer eine Entwicklung und selten eine Veränderung über Nacht =)

      Ich finde es auch sehr gefährlich, wenn man sich an solche Hoffnungen klammert und sein eigenes Glück damit von einem anderen Menschen abhängig macht. Ich finde es gut, dass du diesen Weg bewusst nicht gewählt hast, sondern lieber dich selbst gewählt hast.

      Liebe Grüße

      Norman

      (0) War das hilfreich?
      Antworten
  9. Michael Märkert

    27. Oktober 2019

    Für mich bist du ein Heiliger.Du gibst mir soviel Kraft und langsam verstehe ich.Ich wünschte ich könnte dich mal persönlich treffen.Gruss Michael

    (0) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner

      28. Oktober 2019

      Hey Michael,

      danke für deine berührenden Zeilen! Es bewegt mich gerade sehr, zu lesen, was meine Arbeit bei dir und in deinem Leben bewirkt. Danke, dass du das mit mir teilst.

      Ich hatte schon einmal die Idee, eine Art Meet-Up oder sowas zu machen… vielleicht kriegen wir das ja mal hin =) Momentan steht allerdings erst mal die Fertigstellung vom Buch im Vordergrund ^^

      Liebe Grüße und starte gut in die neue Woche!

      Norman

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  10. Brigitte

    28. Oktober 2019

    Hallo Norman – mich hat dieser Artikel auch angesprochen / berührt.
    Ich denke seit mehr als 1 Jahr praktisch täglich an eine schwerwiegende Demütigung / Verletzung, die ich nach über 30 Jahren „hingebungsvollem gebraucht werden“ meinerseits dafür erhalten habe. Ich habe ihn losgelassen und wünsche ihm wirklich alles Gute für sein weiteres Leben. Aber Demütigung und Verletzung kann ich einfach nicht wegstecken.

    Also: Loslassen ist immer noch mein Thema.

    Vielen Dank für Deinen Artikel

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    • Norman Brenner

      28. Oktober 2019

      Hey Brigitte,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      Ja, es ist nicht leicht, so eine Demütigung/Verletzung einfach hinter sich zu lassen. Aber am Ende ist es natürlich notwendig, denn du bist es ja, der dieses Paket weiter mit sich herumschleppt und auch in eine neue Beziehung wieder mitnimmt.

      Manche Dinge brauchen aber auch einfach ihre Zeit. Vielleicht muss es bei dir noch etwas reifen, so wie ein Apfel an einem Baum und wenn es soweit ist, fällt es fast mühelos von selbst von dir ab. Das Wichtigste ist nur, dass man nichts verdrängt oder übergeht, sondern sich bewusst damit auseinandersetzt.

      Liebe Grüße

      Norman

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  11. Kathrin

    3. November 2019

    Hallo lieber Norman,

    Zunächst möchte ich dir danken. Ich lese seit gestern deinen Blog und es hilft mir extrem, Dinge besser zu verstehen und du zeigst mir neue Wege zu denken. Ich gehe gerade durch eine sehr harte Trennung. Die letzten 4 Jahre habe ich komplett alles auf meinen ex Freund ausgerichtet und mich komplett emotional abhängig gemacht. Es gab nur ihn für mich und er war mir immer genug. Ich wollte und brauchte nicht mehr. Es gab viele Konflikte und er hat es nun beendet. Ich verstehe ihn. Jedoch merke ich, dass ich nicht mehr zurecht komme seitdem. Ich bin in einem tiefen Loch und habe keine sozialen Kontakte. Er schreibt mir noch oft dass es nicht anders ging und er mich liebt aber er will mich nicht mehr sehen und lebt bei einem Freund. Er macht mir jedoch Hoffnung und ich kann mit allem nicht mehr umgehen und mich auf nichts fokussieren. Ich fühle mich wertlos und finde keinen Weg raus. Wie kann ich ihn je loslassen. Was kann ich tun, um wieder zu mir zu kommen? Ich beginne morgen eine stationäre Therapie.

    Danke für deine Stärke, die du mit diesen Blog vielen Menschen schenkst.

    Grüße Kate

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    • Norman Brenner

      5. November 2019

      Hey Kathrin,

      danke für dein positives Feedback =)

      Und auch für deine persönliche Geschichte. Das klingt in der Tat nach einer emotionalen Abhängigkeit.

      Du schreibst „Er macht mir jedoch Hoffnung“… das sagen wir oft so und es ist so leicht, dadurch die Verantwortung auf den anderen auszulagern, aber in Wirklichkeit ist nicht er es, der dir Hoffnung macht, sondern du dir selbst. Du hast jederzeit die Wahl, den Kontakt auch zu beenden und dich seinen Nachrichten nicht mehr auszusetzen und deine Hoffnungen nicht mehr zu schüren.

      Klar ist das auch von ihm nicht gut, aber du kannst ja niemals andere beeinflussen sondern immer nur dein eigenes Denken und Handeln.

      Ich kann dir nur raten, was ich eigentlich gefühlt in jedem Beitrag zu dem Thema rate: Fokussiere dich auf dich selbst. Löse dich von ihm. Du schreibst selbst, du hast wenige soziale Kontakte… geh raus und suche welche. Das ist heute einfacher denn je. Im Zweifel von der Couch aus über ne Smartphone-App. Nimm dir selbst, was du brauchst. Dann brauchst du ihn auch nicht mehr =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  12. jacky

    7. Februar 2020

    Sehr schöner und wahrer Text. Nur gibt es leider Bedürfnisse von Nähe Liebe Geborgenheit Gespräche Küssen Lachen die man sich nicht selbst geben kann..und das ist das Problem der Selbstliebe..dazu findet man leider nie etwas..

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    • Norman Brenner

      14. Februar 2020

      Hey Jacky,

      danke für deine Gedanken zum Beitrag =)

      Ja, da hast du natürlich recht. Man kann sich nicht selbst alles Mögliche geben. Aber man kann sich selbst alles grundlegend Nötige geben. Und wenn du dich mit deiner Selbstliebe grundsätzlich selbst zufrieden machst, dann bewirkt das paradoxerweise, dass es auch leichter wird, solche Bedürfnisse zu erfüllen, weil andere das auch merken und dich anziehender finden =)

      Ich plane demnächst einen ausführlichen Artikel zum Thema Selbstliebe, aktuelle bündele ich meine Ressourcen allerdings noch auf die Fertigstellung meines neuen Buches zum Thema Loslassen =)

      LG Norman

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  13. Gabriele Greiner

    17. März 2020

    Die grösste Hürde,diese leider verlorene Liebe loszulassen:

    Das EINSSEIN auf allen Ebenen – wenige Male, doch danach sehne ich mich zutiefst!!!!

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    • Norman Brenner

      18. März 2020

      Hey Gabriele,

      ja, das ist wirklich etwas Besonderes, wenn man es findet =)

      Aber: Zum einen kannst du froh sein, dass du es überhaupt erleben durftest (manche finden sowas nie) und zum anderen weißt du jetzt, wonach du die Augen offenhalten musst =)

      LG Norman

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  14. Pia

    22. März 2020

    Lieber Norman,
    Mein Ex hat mich vor 2 Monaten verlassen. Seitdem versuche ich ihn zurückzugewinnen und mache alle Fehler, die du hier beschreibst.
    Und ich habe keine Ahnung, wie ich damit aufhören kann. Die Ratschläge klingen in der Theorie logisch und einleuchtend. Aber wie kann man abstellen, permanent an jemanden zu denken? Wie kann man Freude empfinden, wenn kein Tag vergeht, an dem du dich nicht fragst, ob das Leben noch Sinn macht? Ich habe keine Freude mehr, an gar nichts. Ich quäle mich durch die einzelnen Tage um abends sofort mit einer Schlaftablette ins Bett zu fallen, damit ich nicht mehr denken muss.
    An jedem Abend hoffe ich, vielleicht nicht mehr wachzuwerden, damit es nicht von vorne losgeht.
    Ich wünsche mir, dass es auch Tabletten für den Tag gibt, die mich gleichgültig und emotionslos machen.
    Ich wollte mit diesem Mann mein Leben verbringen. Und ich hab’s verbockt. Wie soll ich mich selbst lieben? Ich hasse mich . Ich hasse mein Leben. Da helfen leider keine aufmunternden Ratschläge 😔

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    • Norman Brenner

      24. März 2020

      Hey Pia,

      danke für den persönlichen Einblick in deine Situation =)

      Ich wollte gerade damit beginnen, dir meine Sicht auf deine Situation zu schildern, da ist mir aufgefallen, dass ich ja genau dasselbe schon im Beitrag oben geschrieben habe. Im Prinzip ist das genau auf deine Situation zugeschnitten: Du hältst den Fokus auf ihm und damit hat überhaupt nichts anderes auch nur die leiseste Chance in den Fokus zu rücken. Du lässt nichts anderes hinein.

      Ich finde es ehrlich gesagt sehr bedenklich, wenn jemand sagt, dass sein Leben ohne eine andere Person keinen Sinn mehr macht. Das kann eine romantische Floskel sein, weil es uns in Film und Fernsehen immer wieder so vorgelebt wird, aber wenn das ernst gemeint wird, ist es Teil wenn nicht sogar Quelle des Problems. Jemand der keinen eigenen Sinn im Leben hat und sich nur durch andere komplett fühlt, ist unattraktiv für andere. Oder würdest du auf einen Mann stehen, der sich nur durch die Beziehung mit dir definiert? Wir lieben Individuen, weil sie individuell, also eigenständig sind. Abhängigkeit macht unattraktiv.

      Und sich zu wünschen, nicht nur die Abende/Nächte in einem dumpfen emotionslosen Zustand zu verbringen, sondern am liebsten auch noch den Tag, halte ich für ebenfalls sehr bedenklich.

      Ist das der Sinn des Lebens für dich? Im Dämmerzustand dahinzuleben und eine vergangene Liebschaft zu betrauern? Klar darf man traurig sein und klar braucht es seine zeit, um eine Trennung und Liebeskummer zu überwinden, aber gerade in solchen Situationen braucht man auch einen eigenen Sinn. Einen inneren Halt und Richtungsgeber. Wozu bist du hier auf der Erde? Was willst du mit deiner kostbaren Lebenszeit hier anfangen? Wozu hat das Spermium, aus dem du entstanden bist, die Chance bekommen, ein Leben haben zu dürfen und Millionen andere nicht? Wie willst du diese Chance nutzen? Mit Trauern und dumpf sein?

      Finde dich selbst, das ist auch der Weg zu allen anderen.

      LG Norman

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      • Susanna

        21. April 2020

        Lieber Norman,
        mir gefällt Deine Seite sehr gut. Finde ich klug, tiefgründig, mitfühlend und realistisch machbar. Natürlich alles braucht seine Zeit. Ich bin nicht das erste Mal verlassen, ich weiß, dass es besser wird und sogar auch das, wie ich überlebe. Der Mann, den ich(bisher)vielleicht für das wichtigste in meinem Leben gehalten habe, hat mich am Anfang Februar verlassen. Seit dem ist meine Hauptbeschäftigung die Persönlichkeitsentwicklung, Ich lese, höre Podcasts, schaue Filme an und schreibe sehr viel für mich auf, über meinen Gefühle auch aber noch mehr Notizen, was ich lerne. Die physische Auswirkungen (Herz- und Atemprobleme, nicht essen und schlafen können) sind besser geworden aber er, seine Nähe, sein Körper und die Gespräche und Liebkosungen fehlen mir sehr. Ich liebte seine Stimme, seine Erscheinung, seine Ziele. Wir hatten gemeinsame Themen, ähnliche Ansichten, und Geschmack, konnten liebevoll diskutieren und Konflikte lösen. Solche Sachen kann man aber nicht alleine machen. Ich will ihn loslassen, laufe nicht nach ihm, ich schreibe ihm nicht, rufe nicht an. Ich denke aber an ihm. Ich träume von ihm. Traurigkeit und das Fehlen tun mir noch immer wieder Weh. Meine Freunde stehen zu mir und ich lebe weiterhin gerne. Ich lasse mich nicht gehen, mache Sport, schaue mal auch lustige Filme, kaufe mir sogar Blumen… Ich helfe anderen, und die Menschen schätzen mich. Nie dachte ich, dass das Leben so nichts Wert wäre. Ich weiß, weil ich das vor der Zeit mit ihm auch hatte, das ich nicht unbedingt jemanden haben muss, um die Schönheiten zu genießen. Glücklich bin ich jedoch nicht. Noch nicht.
        Meine Frage: ist das Loslassen, was ich so mache? oder bin ich irgendwie abhängig? Manchmal drängt mich sehr, dass ich ihn anrufe oder ihm schreibe, aber er ist weg, endgültig, das hat er gesagt, ich mache mir keine Hoffnungen, also schreibe nicht, telefoniere nicht. Nur – es ist schmerzhaft.
        Was meinst Du, was kann ich noch machen?
        Danke für deine Texte.
        LG. Susanna

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        • Norman Brenner

          3. Mai 2020

          Hey Susanna,

          danke für dein Feedback =)

          Super, dass du das Schreiben für dich entdeckt hast. Das hilft mir auch immer, Dinge zu verarbeiten.

          Ich würde schon sagen, dass du auf dem Weg des Loslassens bist. Allerdings schaust du immer wieder zurück und das hindert dich am Vorankommen. Natürlich hast du gewisse Bedürfnisse, die er dir vorher erfüllt hat und was dir jetzt fehlt, aber die Frage ist: Kann nur er diese Bedürfnisse wieder stillen? Liegt vielleicht etwas ganz anderes hinter diesen Bedürfnissen, wo du selbst etwas tun kannst? Oder kann vielleicht auch jemand anders diese Bedürfnisse für dich erfüllen?

          Erst wenn du deinen Fokus ganz von ihm Weg und auf dich lenkst, kannst du ihn auch wirklich loslassen. Und je länger du deinen Fokus immer wieder auf ihn richtest, desto länger bleibt es schmerzhaft.

          Liebe Grüße

          Norman

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  15. Robert

    16. April 2020

    Das Problem ist, das wenn wir uns sehen, direkt in die alte Gewohnheit verfallen..
    jedesmal auf das Neue.. und sie dann diejenige ist, die sagt „es ist Zuviel passiert“.. ich bin sehr schüchtern was Sex angeht und das ist mehr oder weniger das einzige wo sie richtig offen ist, in unserem Verhältnis.. ich kann mich egal wieviel Stress wir haben, immer wieder bei ihr fallen lassen.. bei dem Rest mittlerweile kann ich ich gut Abstand halten..

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    • Norman Brenner

      2. Mai 2020

      Hey Robert,

      danke für deinen Kommentar und erst mal sorry für meine späte Reaktion. Die Veröffentlichung meines neuen Buches hat in den vergangenen Wochen fast alle meine Ressourcen verschlungen.

      Ich kann verstehen, dass das eine harte Situation ist, aber am Ende liegt es natürlich an dir, zu entscheiden, inwieweit dir dieses „Festhalten“ nützt oder schadet. Erst wenn du für dich beschließt, dass dir das mehr schadet als es dir nützt, wirst du das wirklich loslassen können. Ich habe gerade einen neuen Beitrag veröffentlicht, in dem ich eine Methode zeige, die mir schon oft bei sowas geholfen hat:

      https://www.vernuenftig-leben.de/einfach-loslassen/

      Liebe Grüße

      Norman

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  16. Maria

    8. Mai 2020

    Hallo Norman,
    auf diese Seite gestoßen zu sein war wirklich ein Lichtblick. Du gehst auf sehr viele Themen ein und tatsächlich gibt es in der Praxis sehr wenig Hilfe was das angeht. Ich liebe diesen Blog.
    Was das Thema (Ex-) Loslassen betrifft, hätte ich doch noch eine Frage. Deine Vorgehensweise leuchtet mir ein, nur was macht man denn, wenn man verlassen wurde und der Ex sozusagen in der Nachbarschaft wohnt und bereits eine neue Freundin hat und man täglich damit konfrontiert wird? Das ist nochmal eine besondere Challenge…
    Danke schon mal und ganz viel Erfolg weiterhin

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    • Norman Brenner

      13. Mai 2020

      Hey Maria,

      danke für deine lieben Zeilen und deine persönliche Schilderung =)

      Ja, das klingt wirklich nach einer besonderen Herausforderung. Das Grundprinzip bleibt aber immer dasselbe: Loslassen findet hauptsächlich im Innern statt.

      Aber es kann sein, dass äußere Maßnahmen sehr dabei helfen können. Wenn es dir nicht gelingt in dieser Situation loszulassen, dann solltest du darüber nachdenken, welche das sein können. Ich habe mit meiner Ex-Partnerin zum Beispiel noch ziemlich lange im selben Haus gewohnt, was erst mal gut funktioniert hat, aber für den wirklichen Abschluss und das endgültige Loslassen musste ich ausziehen.

      Das ist natürlich immer eine individuelle Frage, wie viel Abstand jemand braucht. Vielleicht genügt die Nachbarschaft ja und du kannst es schaffen, deine Gefühle in freundschaftliche Gefühle umzuwandeln und ihm sein neues Glück sogar zu gönnen. Vielleicht ist das aber auch zu viel für dein verletztes Ego und du solltest versuchen einen Weg zu finden, noch mehr Abstand herzustellen. Wichtig ist dann aber, dass du dir bewusst machst, dass du dies aus freien Stücken und für dich tust und dich nicht in die Opferrolle begibst nach dem Motto „wegen dem musste ich umziehen“. Nein, wenn dann tust du es für dich, weil du es brauchst. Mit dieser Opferrolle würdest du dich nur weiter emotional an ihn binden.

      Ich hoffe, meine Gedanken dazu helfen dir =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  17. Jette

    15. Juli 2020

    Hallo Norman,
    Mein größtes Problem am loslassen meines Ex Freundes ist, dass ich nicht damit zu recht komme, dass er auch ohne mich leben kann. Ich weiß nicht wie es ihm geht oder so denn wir haben keinen Kontakt. Aber ich muss jeden Tag an ihn denken und es bricht mir das Herz zu wissen, dass es ihm so wie ich glaube alles ziemlich egal ist bzw. er sein Leben weiter lebt als wäre nichts gewesen wohingegen ich seit 7 Monaten schrecklich darunter leide.
    Also einfach dass er „mich“ so plötzlich aus seinem Leben verlieren kann und es ihm nichts ausmacht während ich einfach super traurig bin.
    Liebe Grüße.

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    Antworten
    • Norman Brenner

      27. Juli 2020

      Hey Jette,

      danke für deinen Kommentar =)

      So unromantisch das auch klingt, aber eigentlich ist es ja sehr gesund, dass er auch ohne dich leben kann. Und eigentlich wäre es auch viel gesünder für dich, wenn du auch ohne ihn leben könntest. Sogar in einer Beziehung wäre das viel gesünder, aber erst recht natürlich nach einer Trennung.

      Hast du meinen neuen Beitrag zum Thema emotionale Abhängigkeit schon gelesen? Ich glaube, der könnte dir helfen.

      Das Beste wäre wohl, wenn du auch beginnst, dein Leben zu leben und dich nicht mehr so auf ihn zu fokussieren.

      Liebe Grüße

      Norman

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  18. Elke

    19. August 2020

    Hallo Normen,
    danke für Deine Artikel, in dem ich mich erkenne. Das schlimme ist, das es der Kopf weiß, aber viele viele Schmerzen hoch kommen, die mit dem Ex nichts zu tun haben. Die Trennung bring Dinge ans Tageslicht, die tief vergraben waren. Ich wünsche mir er steht vor der Tür und sagt: „Wir schaffen das, Du bist mir wichtig!“ Genau der Satz ist voller Sehnsucht, aber nicht von ihm sondern schon seit Kindheit. Darum geht es hin zu schauen und sich selber in den Arm zu nehmen, aber glaube mir es ist alles andere als einfach in dem Schmerz der Erkenntnis stehen zu bleiben, keine Ablenkung mit neuen Männern, sonder aushalten…. Wir Frauen neigen dazu, Dinge zu tun, die nicht unseren Werten entsprechen um lieb gehabt zu werden. Zumind. ist das bei mir so. Ich verlasse mich und dann habe ich Grenzen überschritten und werde verlassen, obwohl ich schon 10 x hätte gehen müssen. Ich glaube dann einen einzigen Satz: „ich will Dich nicht verlieren“ und bleibe….! Ich bin 52 und ich habe viel erlebt und bin anscheinend immer noch nicht bei mir selber angekommen…… DANKE für den Artikel, er macht es noch einmal bewusst. Suche gerade nach jedem Strohhalm. DANKE

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    • Norman Brenner

      25. August 2020

      Hey Elke,

      danke für deinen persönlichen Beitrag =)

      Ja, Selbstliebe ist das A und O. Hast du schön illustriert, wie man aus Mangel dazu leicht von der eigenen Bahn abkommen kann, wenn das auch leider für dich alles andere als schön war/ist. Aber du bist dir dessen bewusst geworden und das ist meiner Meinung nach der erste und wichtigste Schritt.

      Ich arbeite gerade an einem Artikel zum Thema Selbstliebe und wie man sie lernt. Da ist bestimmt auch was hilfreiches für dich dabei. Ich schicke einen Newsletter rum, wenn er fertig ist =)

      LG Norman

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  19. Steffi

    28. August 2020

    Hallo Norman,

    Ich finde deinen Blog einfach super! Ich habe auch dein Buch zum loslassen zuhause und höre deinen Podcast auf Spotify fast täglich. Dieser hilft mir im Moment am meisten, da ich einfach nicht über die Trennung von meinem exfreund im April hinweg komme. Wenn ich wieder schlecht träume oder ich durch Erinnerungen weinen muss mache ich mir diesen an und bekomme ein wenig bessere Laune.

    Dies ist aber auch das schwierige. Ich merke, dass ich selbst eine große Entwicklung durchmache, ich erkenne meine emotionale Abhängigkeit, weiß dass ich loslassen muss und mich selbst mehr lieben muss und bin auch dabei dies umzusetzen (was mir natürlich noch nicht immer gelingt, dazu bin ich ein zu unsicherer Mensch, als dass ich dies alles innerhalb so kurzer Zeit erkennen und umsetzen kann). Ich weiß, dass ich diese Dinge alle für mich mache und nicht für meinen ex und auch nicht für potentielle zukünftige Partner, aber in Momenten, wo ich meinen Ex wieder vermisse schießt mir der Gedanke in den Kopf, dass ich auf dem Weg bin so viel zu lernen und zu ändern, er dies aber niemals sehen wird. Wir haben keinen Kontakt.

    Vielleicht sehe ich daran, dass ich noch nicht wirklich losgelassen habe, da es mir nicht egal ist, ob er dies erfährt oder nicht. Aber zu deiner Frage, was das schwierigste daran ist den ex loszulassen: das Vermissen und der Gedanke, dass man selbst schuld an der Trennung ist und es nicht wieder gut machen kann.

    Was ich dir noch sagen möchte ist, dass es so so toll ist, dass du deinen Blog und Podcast umsonst anbietest! Mir hilft dies so sehr! Und an alle, die noch zweifeln, das Buch „der Weg des Wassers“ ist eine super Anschaffung und sein Geld auf alle Fälle wert!
    Mach bitte so weiter :)

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    • Norman Brenner

      15. September 2020

      Hey Steffi,

      danke für dein Feedback und deine persönlichen Hintergründe =)

      Ja, Selbstliebe ist kein leichtes Thema. Ich arbeite gerade an einem umfangreichen Beitrag dazu, den ich auch wieder als Podcast aufnehmen werde ;-) Da ich momentan ziemlich viel um die Ohren habe, weiß ich leider noch nicht, wann er fertig sein wird. Aber ich werde auf jeden Fall einen Newsletter dazu schreiben.

      Ich finde den Gedanken nicht hilfreich, dass er ja deine Entwicklung nicht mitbekommt. Er sollte nicht die Motivation dafür sein! Sondern du selbst. Die Sonne scheint nicht, damit du sie scheinen sehen kannst. Aber weil sie um ihrer selbst willen scheint, kannst auch du sie wahrnehmen =)

      Aber ja, wie alles im Leben ist das Loslassen auch kein Übernacht-Ereignis. Es ist ein Prozess. Und es lohnt sich. Und auch die Gedanken, dass du selbst daran schuld bist etc. werden sich mit der Zeit wandeln und du wirst erkennen, dass alles zur richtigen Zeit passiert ist und dir und deiner Entwicklung gutgetan hat =)

      Danke auch für dein Feedback zum Buch!

      Liebe Grüße

      Norman

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  20. Tina

    31. August 2020

    Hallo,
    deinen Artikel finde ich super und ich hoffe, dass ich es bald umsetzen kann.
    Meine Situation: bin 4 Jahre mit meinem Exfreund zusammengewesen. Es war nicht immer leicht, da ich, wie ich jetzt endlich weiß, ein Problem mit meiner Selbstliebe habe, aufgrund vieler vergangener Themen, die aber nichts mit meinem Ex-freund zu tun hatten, ich ihn aber unbewusst verantwortlich gemacht hab. Nun war es wieder so, das wir einen Streit hatten und ich mich nicht mehr beruhigen könnte. Da machte er plötzlich Schluss. Wir waren beide fertig.ich sagte auch, dass ich auch gerade nicht bereit wäre um neu anzufangen, weil wir uns sonst im Kreis drehen. Erst möchte ich mich in Therapie begeben und an meinem Problem arbeiten. Kurze Zeit später ( eine Woche) rief er mich an und teilte mir mit, er hat sich verliebt. Und zwar in meine größte Rivalin. Sie wollte ihn schon immer.er wollte zu mir ehrlich sein und ich sollte es auch als erstes erfahren.
    Mir zog es den Boden unter den Füßen weg.
    Er scheint sehr glücklich zu sein. Trägt es auch total nach außen, obwohl er das eigentlich gar nicht leiden kann. Er hat auch direkt seine kleine Tochter eingeweiht.
    Ich Versuche damit klar zu kommen. Den einen Tag klappt es prima und am nächsten brech ich wieder zusammen.
    Ich hab mich auch gefragt, warum ich nicht loslassen kann. Denn brauchen tue ich ihn nicht, ich liebe ihn einfach. Ich wünsche ihm auch viel Glück, aber ich habe diese leise Hoffnung. Die immer wieder aufploppt. Ich weiß das ich loslassen muss, aber bekomme es einfach nicht hin.
    Das ganze ist jetzt ca 4 Wochen her.
    Was kann ich nur tun?

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    • Norman Brenner

      15. September 2020

      Hey Tina,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      Wenn du schreibst, dass du ihn nicht wirklich brauchst, kommt mir der Gedanke, dass du vielleicht nicht wirklich ihn brauchst, sondern einfach etwas, was er oder das ZUsammensein mit ihm dir gab. Vielleicht Sicherheit, Anerkennung oder das Gefühl jemandem wichtig zu sein oder selbst gebraucht zu werden?

      Vielleicht fällt es dir daher so schwer, loszulassen und vielleicht würde es dir helfen, das einmal zu ergründen und wenn du die Quelle findest, vielleicht einen Weg zu finden, wie du dir dieses Bedürfnis selbst erfüllen kannst?

      Ich arbeite zur Zeit an einem Beitrag zum Thema Selbstliebe, der dir da sicherlich auch helfen könnte. Im Moment ist ziemlich viel bei mir los, daher kann ich noch nicht absehen, wann er fertig sein wird, aber ich schreibe mit Sicherheit einen Newsletter dazu rum, wenn es soweit ist =)

      LG Norman

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  21. Massimo

    10. September 2020

    Hallo Norman,
    Danke erstmal das Du dich um die Menschen dort draußen so kümmerst!!!
    Loslassen bedeutet für mich, wieder seine eigene Freiheit zu spüren, erst nach einer langen Beziehung, wenn der Partner sich trennt, versteht man, was für Fehler passiert sind und was Liebe nicht ist. Die Welt dreht sich weiter, ob mit dir oder ohne dich, das hat mir mein Vater beigebracht und es stimmt. Damit meinte er, das ich mich als erstes lieben sollte und an jedem Punkt im Leben, den ich meistern muss, nicht scheitern darf, aufgebe und wieder aufstehen soll, denn das Leben ist hart und kann einen zu Boden drücken, die Hauptsache ist, das ich wieder aufstehe. Die Liebe ist so ein Problem. Du hast mir zu verstehen gegeben, was Liebe nicht ist! Dafür danke ich dir!!

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    • Norman Brenner

      15. September 2020

      Hey Massimo,

      danke für deine wertvollen Gedanken zum Thema =)

      „Die Welt dreht sich weiter, ob mit dir oder ohne dich“. Das ist wunderbar. Viele Menschen bekommen Angst bei dem Gedanken, weil Sie sich selbst als den Mittelpunkt der Welt sehen und diese vermeintliche Kontrolle nicht aufgeben wollen. Aber eigentlich hat es etwas sehr tröstliches.

      Liebe Grüße

      Norman

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  22. Nicole

    3. Oktober 2020

    Hallo Norman,
    danke für die tolle Beschreibung über das Loslassen, das hilft mir gerade sehr..
    Ich befinde mich in einer blöden Situation. Vor 5 Jahren habe ich mich von meinem Mann getrennt. Zwei Kinder, davon ein schwerkrankes Kind. Seitdem könnten wir uns nie voneinander lösen, aber auch nie zueinander finden. Vor 10 Wochen gab es noch eine Annäherung, ich dachte, wir bekommen es jetzt hin, und jetzt mag er nicht mehr.. sagt, seine Gefühle reichen nicht aus, vor 10 Wochen hat er anders gesprochen. Ich dachte jetzt wirklich, wir hätten noch eine Chance und bin jetzt in ein tiefes Loch gefallen…Ich kann einfach nicht glauben, dass es das endgültig war… Ich kann nicht loslassen, weil ich Angst habe, ihn dann für immer zu verlieren. Vielleicht hat er ja auch eine andere kennen gelernt… was soll ich denn tun?

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. Oktober 2020

      Hey Nicole,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      Ich kann mir vorstellen, dass das eine sehr harte Situation ist. Die harte Wahrheit ist aber: Wenn der andere nicht mehr will, dann kannst du da leider gar nichts tun.

      Selbst wenn du ihn irgendwie manipulieren könntest (z.B. es für die Kinder tun etc.), dann wird es da keine wirklich echte Verbindung zwischen euch geben, weil es ja immer nur ein Mittel zum Zweck wäre.

      Deshalb ist das einzige, was du wirklich tun kannst, leider wirklich das Loslassen.

      Und selbst damit sich Menschen wiederfinden können, müssen sie sich ja zuerst einmal richtig getrennt und damit auch „verloren“ haben.

      ABER: Ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es nicht funktioniert, jemanden loszulassen, um ihn damit zurückzugewinnen. Das ist nicht wirkliches Loslassen, sondern Festhalten. Du musst es einfach wahrhaftig für dich selbst tun. Vielleicht hilft dir ja der Gedanke, dass du durch das Loslassen wieder ein „leeres Spielfeld“ schaffst, auf dem du dann neu und nach deinen eigenen Wünschen aufbauen kannst.

      Ich hoffe, meine kurzen Gedanken helfen dir da etwas.

      Liebe Grüße

      Norman

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      Antworten
  23. Michaela

    18. Oktober 2020

    Hi, ich bin echt dankbar, diese Seite gefunden zu haben. Ich würde das gerne auch lernen, aber du erklärst es so toll, bin echt begeistert

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