Warum du deine Ziele nie erreichst (und wie du die Blockade löst)

Ziele erreichen durch loslassen

Ziele erreichen und gleichzeitig loslassen?

Ist das möglich?

Widerspricht sich das nicht?

Muss man nicht ehrgeizig sein und kämpfen, um ein Ziel zu erreichen? Und ist das nicht genau das Gegenteil des Loslassens?

Diese und ähnliche Fragen höre ich in letzter Zeit immer wieder. Deshalb wollen wir heute ein für alle Mal Licht ins Dunkel bringen, denn die überraschende Antwort lautet:

Nein, Loslassen widerspricht dem Setzen und Erreichen von Zielen nicht. Es hilft sogar dabei!

Warum das funktioniert und wie es in einem Beispiel aus dem wahren Leben aussehen kann, erfährst du jetzt und hier:

 

Heißt Loslassen, ich soll keine Pläne machen oder Ziele erreichen?

Ganz klar: Nein.

Natürlich ist es wichtig und richtig auch persönliche Pläne und Lebensziele zu haben oder für die Zukunft vorzusorgen. Das Loslassen schließt das nicht aus.

Loszulassen bedeutet nicht, dass du gar keine Pläne mehr schmieden oder Ziele setzen solltest.

Das ist eines der häufigsten Missverständnisse zum Thema Loslassen und oft Grund dafür, warum wir nicht loslassen können oder wollen.

Loslassen bedeutet nur, dass du diese Dinge nicht dein Leben beherrschen lässt.

Es ist eher eine Art Gratwanderung. „Der mittlere Weg“, würde Buddha sagen.

Oder wie es Eckhart Tolle ausdrückt:

„Es ist nichts falsch daran, sich Ziele zu setzen und Dinge erreichen zu wollen. Schwierig wird es nur, wenn wir daraus einen Ersatz machen für das Fühlen des Lebens, des Seins, denn zu dem finden wir nur über das Jetzt Zugang.“

(Eckhart Tolle)

Ich spreche deshalb generell lieber von Orientierungen, anstatt von Zielen. Es ist wie beim Wandern:

 

Warum Pläne und Ziele beim Erreichen schaden

Ziele erreichen: Warum Pläne und Ziele dem Erreichen schaden (Karte)

Auf der Wanderkarte sieht der Weg immer ganz klar und einfach aus. Wenn du ihn dann aber tatsächlich gehst, stellst du fest, dass dein Plan nicht ganz aufgeht:

  • Unvorhergesehene Steigungen,
  • gesperrte Wege
  • oder widrige Witterungsbedingungen

lassen sich nicht auf der Karte erkennen.

Wenn du dir ein festes Ziel setzt – zum Beispiel in 2 Stunden am Ort X auf der Landkarte zu sein – dann basiert das auf einem fiktiven Weg und erzeugt Druck.

Je nachdem, wie ambitioniert dein Ziel ist, bekommst du beim Wandern vielleicht gar nichts von der schönen Landschaft mit und hast keine Zeit, um Menschen zu begegnen, spontan auf Unvorhergesehenes zu reagieren oder überhaupt etwas zu erleben.

Die schönsten Wege und Ecken entdecken wir ja meist zufällig.

Möglicherweise ärgerst du dich sogar über die vielen Hindernisse und Kurven, die auf deiner Karte nicht verzeichnet sind.

Vielleicht stolperst du sogar über ein Loch mitten auf dem Weg, weil du nur auf deine Karte schaust und die realen Umstände gar nicht wahrnimmst oder weil die Zeit knapp wird und du in deiner Eile einen Fehltritt machst.

Dann kommst du am Ende vielleicht wegen einer Verletzung gar nicht an.

Das wäre klassisches Festhalten und damit in der Tat das Gegenteil von Loslassen.

Und nein, auch die sogenannten „Smart Ziele“ sind in diesem Sinne nicht wirklich hilfreich.

Laotse hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:

„Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und ist nicht erpicht darauf anzukommen.

Ein guter Künstler lässt sich von seiner Intuition leiten, wohin immer sie will.

Ein guter Wissenschaftler hat sich von Theorien befreit und hält seinen Geist offen für das, was ist.“

(Laotse)

Und das bringt uns zur Alternative, die wirklich hilft:

 

Warum Orientierungen beim Erreichen helfen

Ziele erreichen: Warum Orientierungen beim Erreichen helfen

Wenn du dir einfach eine Orientierung setzt – z.B. „Gehe Richtung Norden“ oder „Folge dem Fluss“ – dann bleibst du flexibel. Du hältst nicht an dem Weg bzw. dem Ziel fest.

Du kannst den Weg viel besser genießen und ihn auch einfach ändern, wenn dir danach ist, du etwas schönes entdeckst oder wenn – wie so oft im Leben – etwas dazwischen kommt. Denn das scheint eine Art Naturgesetz zu sein, mit der du wirklich rechnen kannst:

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“

(Sprichwort)

Und genau deshalb wirst du am Ende auch ankommen und eine schöne Wanderung haben.

Weil du den Weg zum Ziel machst.

Das Ankommen ist nur ein Bonus, den du genießen kannst, wenn er kommt, der dir aber nicht fehlt, wenn er ausbleibt.

Sich zu orientieren bedeutet, im Hier und Jetzt zu leben, Pläne und Ziele loszulassen und das Leben so anzunehmen, wie es kommt. Und darauf zu vertrauen, dass es so gut ist.

Es ist also eher eine Frage, wie wir unsere Ziele formulieren und welche Erwartungen wir damit erzeugen. Das zeigt wie groß die Kraft der Gedanken tatsächlich ist.

Das Leben verläuft selten wie geplant. Mit Orientierungen bleibst du flexibel. Wenn du aber unverrückbare Ziele hast, wirft dich das leicht aus der Bahn.

Außerdem führt diese gelassene Einstellung paradoxerweise sogar oft dazu, dass das Ergebnis überhaupt erst möglich oder sogar viel besser wird:

 

Beispiel Wohnungssuche

Ziele erreichen: Beispiel Wohnungssuche

Nehmen wir an, du suchst eine neue Wohnung mit dem Ziel, in 4 Wochen umzuziehen.

Mit diesem Ziel kann es gut sein, dass du gar keine Wohnung findest.

Warum?

 

Warum ein Ziel dich vom Erfolg abhält

Weil diese Haltung Druck erzeugt und dies zum Beispiel dazu führen könnte, dass du…
  • viele Abstriche machen musst und am Ende vielleicht gar nicht zufrieden mit deiner neuen Wohnung bist und kurz darauf wieder mit der Suche beginnst.
  • dich zu sehr anstrengst, um dem Vermieter zu gefallen und dieser lieber einen anderen Bewerber wählt oder dass du
  • total bedürftig, verzweifelt oder negativ auf den Vermieter wirkst und es damit ebenso vermasselst.

Wenn du dir aber lediglich die Orientierung vorgibst, in den nächsten Wochen oder Monaten eine neue Wohnung zu finden, wird das Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit viel besser.

Warum?

 

Warum eine Orientierung dich zum Erfolg führt

Weil du mit einer Orientierung entspannt bleibst und all deine Kapazitäten zur Verfügung hast:
  • Du fühlst dich nicht genötigt, Kompromisse einzugehen,
  • punktest leichter mit Gelassenheit und Selbstbewusstsein
  • und bekommst das Objekt deiner Begierde vermutlich noch viel eher, gerade weil du es nicht nötig hast und positiv denkst.

Deshalb ist diese Herangehensweise im Grunde auch DER Geheimtipp, um erfolgreich zu werden:

Wenn du weniger Aufmerksamkeit auf dein Ziel oder deinen Plan richtest, hast du automatisch mehr Aufmerksamkeit für den Weg bzw. das eigentliche Tun. Und wer erreicht wohl am Ende eher sein Ziel? Jemand der zu 100% bei der Ausführung ist oder jemand, der ständig mit einem Auge auf das Ziel schielt?

Obendrein führt es auch noch dazu, dass du…

  • weniger frustriert bist, wenn mal etwas nicht so läuft wie geplant (was ja eher die Regel als die Ausnahme ist),
  • dadurch länger dranbleibst
  • und so am Ende natürlich nochmal deine Chancen auf das Erreichen des Ziels steigerst.

Das gesamte Prinzip gilt natürlich auch für alle anderen Ziele im Leben:

 

Warum es für alle Ziele gilt

  • Wohnungen
  • Jobs
  • Partner
  • [Was auch immer du willst oder brauchst]
Wenn du etwas zu sehr willst, verbaust du dir selbst den Weg!

Das ist der Inbegriff des Festhaltens und der Grund, warum wir uns unser Leben oft selbst so schwer machen.

Ein weiteres perfektes Beispiel für dieses Prinzip ist das Buch, das ich gerade schreibe und aus dem dieser Auszug übrigens stammt:

 

Wie ich das Prinzip des Loslassens beim Schreiben meines Buches anwende

Seit dem Frühjahr 2017 arbeite ich nun schon an diesem Buch über das Loslassen.

Hätte ich mir zu Beginn beispielsweise das Ziel gesetzt, ein Buch mit 300 Seiten in einem Zeitraum von einem Jahr zu schreiben, wäre das sehr wahrscheinlich ein ganz anderes Buch geworden.

  • Ich hätte mich viel weniger meiner Intuition hingeben und die Inhalte entdecken können, die sich mir auf dem Weg offenbart haben.
  • Vielleicht hätte ich auch nur versucht, möglichst schnell die 300 Seiten zu füllen und wäre auf wichtige Themen nicht eingegangen, die für das Verständnis aber sehr hilfreich sind. Zum Beispiel dieses hier.
  • Oder ich wäre kurz vor Ablauf der Frist in Panik geraten und hätte mich gar nicht mehr wirklich auf das Schreiben konzentrieren können, weil ich nur noch ans Fertigwerden gedacht hätte.

Ich schreibe dieses Buch aber mit der groben Orientierung, dir damit zu helfen, das Loslassen zu lernen.

Ich vertraue dem Prozess und was dabei bisher herausgekommen ist, hätte ich mir vorher niemals vorstellen, geschweige denn planen können.

Das perfekte Vorbild für diese Einstellung zur Zielerreichung ist das Wasser:

 

Der Weg des Wassers – Warum Ziele erreichen durch Loslassen leichter wird

Zielle erreichen: Flexibel bleiben wie der Fluss

Ein Fluss fließt zum Beispiel schon in eine vorgegebene Richtung, hat also eine Orientierung, aber er beharrt nicht darauf oder kämpft darum, endlich am Meer anzukommen.

Der Fluss bleibt flexibel und gerade deshalb kann er Hindernisse umfließen und kommt am Ende am Meer an.

Etwas ausführlicher haben wir dieses Prinzip bereits in meinem kostenlosen Ebook besprochen.

Loszulassen bedeutet also, nicht an Plänen und Zielen festzuhalten und das Leben so anzunehmen, wie es kommt und darauf zu vertrauen, dass es so gut ist.

Und genau deshalb widerspricht es nicht dem Erreichen von Zielen, sondern hilft uns sogar dabei.

Wenn dir der Fluss zu abstrakt ist, denke an einen Bogenschützen:

Er orientiert seinen Pfeil – das heißt, er gibt ihm eine Richtung – und dann lässt er los.

Genau deshalb trifft er sein Ziel.

 

Fazit

Das Loslassen macht das Erreichen leichter und verbessert unsere Chancen – und das Ergebnis!

Loslassen und Ziele erreichen schließen sich nicht aus. Das Loslassen hilft dir sogar dabei:

  • Loszulassen bedeutet nicht, dass du gar keine Pläne mehr schmieden oder Ziele setzen solltest.
  • Es bedeutet, dass du diese Dinge nicht dein Leben beherrschen lässt.
  • Feste Pläne und Ziele hindern dich am Erreichen, weil diese Haltung Druck erzeugt.
  • Immer wenn du etwas zu sehr willst, verbaust du dir selbst den Weg!
  • Orientierungen helfen dir beim Erreichen, weil du entspannt bleibst und all deine Kapazitäten zur Verfügung hast.

Mach es wie das Wasser: Es bleibt flexibel und gerade deshalb kann es Hindernisse umfließen und kommt am Ende am Meer an.

 

P.S.: Was sind deine aktuelle Ziele und wie gehst du sie an? Detailliert Planen und Kämpfen oder Orientieren und Loslassen? Schreib einen Kommentar!

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Warum du deine Ziele nie erreichst (und wie du die Blockade löst)
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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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12 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Mahashakti Uta Engeln

    6. Januar 2019

    Dein Beitrag spricht mir aus der Seele.
    Das angespannte und angestrengte Wollen, das macht uns unflexibel und beraubt uns unserer Kräfte.
    Der Aspekt, dass uns die Selbstoptimierung und Zielfokussierung sehr schwächen und damit blockieren können, wird viel zu oft völlig übersehen.

    Unser wichtigster innerer Ratgeber, die Intuition, wird dann blockiert, und kann uns nicht leiten.

    Deshalb halte ich tägliche Kurzmeditationen, von zB 3 x 5 Minuten für sehr wichtig. Diese Zeit hat man immer, man muss es nur tun. Und allein diese kleine und einfache Übung bringt schon sehr viel. Oft bringt sie die entscheidende neue Idee, die einen Riesen-Unterschied aus macht.

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. Januar 2019

      Hey Mahashakti,

      wie schön, wieder von dir zu lesen =)

      Ja, das ist in unserer Gesellschaft leider total unterschätzt. Von klein auf bringt man uns ja bei, auf Ziele hinzuarbeiten. Kindergarten, Grundschule, weiterführende Schule etc… warten auf Weihnachten, Ostern, den Geburtstag… endlich ein eigenes Handy, Auto, eine eigene Wohnung haben… Es wird uns einfach in die Wiege gelegt und deshalb wirkt das Loslassen so fremdartig auf uns und deshalb haben wir auch oft so große Probleme, es zu verstehen.

      Ein Buddhistisches Sprichwort sagt sinngemäß: Wenn du dich im Wald verirrst, lass dein Pferd den Weg zurückfinden.

      Es bedeutet das Ruder unserer Intuition überlassen und den Verstand zurückzunehmen, der uns ja in diese Lage gebracht hat. Und das ist eines der schwierigsten Dinge für uns Menschen, weil wir uns größtenteils einfach nur mit unserem Verstand identifizieren und gar nicht wissen, dass da noch etwas anderes ist.

      Die moderne Wissenschaft hat das aber inzwischen auch erkannt. Ich kann mich an einen sehr spannenden Vortrag von Gerald Hüther erinnern, in dem er auch zu dem Schluss kam: Wenn das bewusste Denken abschaltet, dann geht die Kreativität an =) Und auch aus eigener Erfahrung kann ich dir zustimmen und sagen, dass tägliche Kurzmeditationen – und wenn es nur eine Minute ist – unglaublich viel verändern können.

      Liebe Grüße und hab ein wundervolles Jahr 2019!

      Norman

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      • Mahashakti Uta Engeln

        11. Januar 2019

        Genau so!
        Die Intuition hat die grössere Weisheit. Wenn es un messerscharfe und schnelle Entscheidungen geht, ist der Verstand dran. Alles unübersichtliche und komplexe wird von der Intuition besser gelöst.
        Liebe Grüße
        Mahashakti

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        • Norman Brenner Norman Brenner

          15. Januar 2019

          Super zusammengefasst =)

          Habe mal gehört, dass der Verstand zum Beispiel das Mittel der Wahl für „lineare“ Aufgaben ist, also wo immer nur eine Operation nach der anderen folgt. Z.B. eine Matheaufgabe. Die Intuition bzw. unser Unterbewusstsein (ich nenne es lieber Überbewusstsein) ist aber besser bei Aufgaben, wo viele Faktoren zur gleichen Zeit berücksichtigt werden müssen, z.B. bei einem Autokauf.

          LG Norman

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  2. Ralf

    6. Januar 2019

    Hallo zusammen,

    mein Ziel ist Los zulassen um mich zu 100% Selbst zu lieben um der Menschheit den Spass am Arbeiten wieder zu geben.

    Beste Grüße

    Ralf

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. Januar 2019

      Hey Ralf,

      danke für deine offen Antwort =)

      Ein wundervolles Ziel hast du! Ich wünsche dir alles Gute dafür!

      Liebe Grüße und ein grandioses Jahr 2019!

      Norman

      P.S.: Die Formulierung, sich 100% selbst zu lieben, kann zu einer Zwickmühle führen, in der man negative Gefühle gegen sich entwickelt, wenn man feststellt, dass man sich immer noch nicht zu 100% selbst liebt. Das ganze kann dann natürlich zu einem Teufelskreis werden. Vielleicht reichen ja auch schon 90%? =)

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  3. Heiko

    6. Januar 2019

    Hallo Norman,
    In der Tat so ist es und wiedermal so verständlich erklärt. Das hebt Dich von anderen ab. Ich versuche mir Deine Worte immer vor Augen zu führen wenn ich mal wieder gedanklich ins negative ( Festhalten) abschweife und oftmals bin ich danach gelassener wenn ich einer Deiner Blogs gelesen habe. Gutes Neues Jahr 2019 und denk mal über 1-2 tätigen Workshop nach !

    Viele Grüße,

    Heiko

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      7. Januar 2019

      Hey Heiko,

      schön dich wieder hier anzutreffen =) Ich hoffe, du bist gut ins neue Jahr gerutscht!

      Danke für dein Feedback. Fühle mich wirklich sehr geehrt und motiviert, wenn ich das lese =) Aber noch wichtiger ist für mich zu hören, dass es dir tatsächlich hilft, gelassener zu werden!

      Wünsche dir auch ein grandioses Jahr 2019 und die Idee ist abgespeichert ;-)

      LG Norman

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  4. Daniel Hans Jan Hinkelmann

    12. Februar 2019

    Tja ich möchte auch zu sehr,dass etwas passiert und besitze absolut keine Geduld.

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      19. Februar 2019

      Hey Daniel,

      danke für deinen Kommentar =)

      Geduld ist meiner Meinung nach nichts, dass man besitzt oder nicht. Geduld gibt es eigentlich gar nicht. So wie es auch keine Entspannung oder Balance gibt. Das ist nur unser Verstand, der zwingend zu jedem Verb auch ein Substantiv braucht. Eigentlich gibt es nur entspannen, balancieren und sich gedulden.

      Die Idee, dass es Entspannung, Balance oder Geduld als eigenständiges Ding oder Eigenschaft gibt, erschafft in uns auch die Vorstellung, dass wir damit gesegnet sein können oder eben nicht. Wenn jemand dann denkt, er ist einfach jemand, der keine Geduld hat, wird er auch nie wirklich lernen, geduldig zu sein, weil er diese Annahme zum Teil seiner Identität macht (Selbsterfüllende Prophezeiung).

      Es ist wie mit einem muskulösen Körper. Wenn einer sagt „Ich habe eh keine Muskeln“, ist das eine Ausrede, dass er nicht trainiert und sich welche erarbeitet. Aber niemand wird wie Arnold Schwarzenegger geboren. Und du kannst jeden Bodybuilder fragen: Es ist mehr harte Arbeit als Veranlagung.

      Also niemand besitzt Geduld. Aber geduldig sein kann jeder =) Einfach mal ausprobieren und nicht denken, dass du sowieso keine hast ;-) Mit dem Warten auf meine Antwort hats ja schon geklappt ^^

      Liebe Grüße

      Norman

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      • Steffen Becher

        20. August 2019

        Das hast du so ausführlich beschrieben, vielen Dank! Das Zitat von Eckart Tolle hast du wunderbar mit eingefügt. Weiter so :-)

        (0) War das hilfreich?
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