Warum du dir selbst das Leben so schwer machst (und die Lösung des Dilemmas)

Warum ist das Leben so schwer? (Der schockierende wahre Grund)

 

Warum ist das Leben so schwer?

Weil du es dir selbst so schwer machst!

Ich weiß, das wolltest du nicht hören…

Aber es ist leider wahr.

Wir machen uns das Leben selbst schwer. Und zwar durch eine unscheinbare Eigenschaft, die wir alle gemeinsam haben:

Das Festhalten.

Was es genau damit auf sich hat und wie du dich mit diesem Wissen von sämtlichem Leid in deinem Leben befreien kannst (ja, auch von Liebeskummer), schauen wir uns in diesem Artikel an:

(Hinweis: Dieser Artikel ist ein komplettes Probekapitel aus meinem neuen Buch über das Loslassen)

 

Warum wir uns das Leben so schwer machen

Pssst.

Ich möchte dir ein Geheimnis verraten.

Aber nicht irgendein Geheimnis…

Es ist DAS Geheimnis des Lebens.

Deines Lebens!

Nenn es den heiligen Gral, den Stein der Weisen oder den Schlüssel zum Glück, denn genau das wirst du damit erlangen.

Es ist das Geheimnis darüber, warum du leidest und wie du dich von diesem Leid befreien kannst.

Egal, worum es geht…

 

Warum ist das Leben so schwer? Das bestgehütete Geheimnis des Lebens

Dieses gut gehütete und perfekt getarnte Geheimnis versteckt sich in den folgenden Aussagen:

Je mehr du…

Na, hast du das Muster durchschaut?

Das sind nur ein paar wenige Beispiele aus verschiedenen Lebensbereichen, in denen es mehr oder weniger offensichtlich wirkt. Im Verlauf des Buches werden uns noch einige mehr begegnen.

Dahinter steckt ein ganz elementares Prinzip:

Je mehr du etwas willst, desto weniger bekommst du es!

Unsere Absicht, etwas zu erreichen, führt in Kombination mit unserem Unvermögen, das große Ganze zu überblicken, stets dazu, dass wir am Ende selbst das Gegenteil bewirken.

Paul Watzlawick veranschaulicht das in seinem Buch „Anleitung zum Unglücklichsein“ ganz wunderbar anhand der folgenden kurzen Geschichte:

 

Der verlorene Schlüssel oder „mehr desselben“

„Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht.

Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: »Meinen Schlüssel.«

Nun suchen beide.

Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: »Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.«“

(Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein. Piper Verlag GmbH, 1983)

 

Welchen „Schlüssel“ suchst du?

Wie der Betrunkene in der Geschichte suchen wir alle nach den Lösungen für unsere Probleme und nach dem Schlüssel zu unserem persönlichen Glück.

Und genau wie der Betrunkene, suchen wir meist am falschen Ort, weil wir bestimmte Muster nicht loslassen können oder wollen.

Bei dem Betrunkenen ist es das Muster, dass man zum Suchen Licht braucht.

Bei uns ist es zum Beispiel das Muster, dass wir nicht ohne Nikotin oder Alkohol glücklich sein können oder dass Klammern in einer Beziehung und große Eifersucht ein Liebesbeweis seien.

Im Endeffekt stehen wir uns mit diesen Mustern und Glaubenssätzen bei der Lösung unserer Probleme und der Erreichung unseres Glücks selbst im Weg.

Das grundlegende Prinzip, das hier wirkt, ist das Festhalten.

Ich bezeichne das Festhalten gerne als die Kunst, sich das Leben schwer zu machen.

All unser Leid, all unsere Probleme und all das, was uns von unserem Glück trennt ist hier zu verorten.

Wir wollen uns natürlich auch anschauen, warum das so ist:

 

Was bedeutet Festhalten?

Festhalten bedeutet nicht nur, in einer Beziehung zu Klammern oder daran festzuhalten, dass man nur unter einer Laterne einen Schlüssel suchen kann.

Festhalten ist viel mehr als das.

Es ist ein Synonym für jegliches absichtsvolles Handeln.

Die Chinesen nennen dieses Prinzip “yu wei” und meinen damit soviel wie “willentliches Herbeiführen” oder “gelenktes Handeln”.

Weitere Umschreibungen sind:

  • Anhaften
  • Lenken
  • Kontrollieren
  • Steuern
  • Forcieren
  • Erzwingen
  • Oder einfach: Wollen

Sobald du etwas bewusst und willentlich herbeiführen möchtest, wie zum Beispiel einen Sieg in einem Wettkampf oder den Fortbestand deiner Beziehung, hältst du fest.

Du versuchst zu lenken bzw. zu kontrollieren und dem Leben eine Richtung vorzugeben.

Festhalten ist wie dem großen Fluss ein neues Bett zu graben.

Aber warum ist das nun etwas schlechtes? Schließlich haben wir doch schon vielen Flüssen ein neues Bett gegraben!

 

Warum Festhalten die Ursache allen Übels ist

Es scheint zunächst nicht zwangsläufig etwas schlechtes zu sein, festzuhalten.

Schließlich tun wir das doch alle.

Und Flüssen ein neues Bett zu graben ist uns auch nicht neu. Haben wir doch schon vielfach in natürliche Flussläufe eingegriffen und sie begradigt.

Warum sollten wir das nicht tun, wenn wir es doch können?

 

Warum es schadet, Flüsse umzulenken

Weil es Leid mit sich bringt.

Nicht bloß für das Ökosystem des Flusses, das massiv beeinträchtigt wird, sondern auch direkt für uns.

Zum Einen sind zum Beispiel Hochwasser und Überschwemmungen eine große Gefahr solcher Eingriffe:

Der natürliche Verlauf von Flüssen ist oft durch unzählige Windungen gekennzeichnet, die die Wassermassen bremsen.

Nimmt man ihm diese Windungen durch eine Begradigung, fließt das Wasser viel schneller und tritt bei Starkregen oder wenn es dann doch mal auf eine Kurve stößt viel schneller über die Ufer.

Zum Anderen sorgt der natürliche Verlauf von Flüssen auch für eine natürliche Reinigung des Wassers. Schau dir das Wasser in den Flüssen unserer Ballungszentren an: Modrig, dreckig, fast tot.

Das lädt weder zum Baden, geschweige denn zum Trinken ein.

Warum erzähle ich dir das?

Weil es mit dem Festhalten bzw. gelenkten Handeln in unserem Leben ganz genauso läuft.

 

Warum es schadet, unser Leben „umzulenken“

Wir denken, dass wir etwas gutes bewirken, aber die Folgen können wir meist nicht abschätzen. Nicht mal, wenn wir es wollten.

Wir schränken unser eigenes Leben ein, durch selbst geschaffene Dämme und Begradigungen aus Erwartungen und Meinungen anderer.

Genau wie dem Fluss, nehmen wir uns so die Möglichkeit, uns selbst zu reinigen und sind hoffnungslos dem ganzen Müll und den Schadstoffen ausgeliefert, die ständig in uns hineingekippt werden.

Und wenn dann wirklich mal eine Regenzeit in unserem Leben folgt, treten wir schnell über die Ufer, sind außer uns oder geraten in Panik.

Wenn wir jedoch den großen Flüssen in unserem Land wieder die Möglichkeit gäben, frei nach ihrer Natur zu fließen und ihren eigenen Weg zu gehen, würden sie sich bald wieder selbst gereinigt und stabile Bahnen eingenommen haben, die auch in Zeiten größerer Belastung stand halten.

Und genauso verhält es sich mit unserem Leben, wenn wir die Beschränkungen loslassen und uns dem großen Strom hingeben.

Ich will dir dazu gleich einige Beispiele geben.

(Wie du siehst, eignet sich die Metapher des Flusses ganz hervorragend, um auch die komplexen Zusammenhänge und Probleme in unserem Leben deutlich zu machen. 19 weitere solcher anschaulichen Metaphern findest du übrigens in meinem kostenlosen Ebook „Weisheiten des Flusses“. Das neue Buch, aus dem dieses Kapitel stammt, wird übrigens eine Art viel ausführlichere Fortsetzung davon.)

Für den Moment ist es wichtig, dass du verstehst, dass Festhalten bzw. das zielgerichtete Handeln gegen die Natur, das Leben und den Lauf der Dinge ist.

Es nützt dir nicht, sondern schadet.

“Aber gerade daran, dass mein Partner festhält und mich unbedingt behalten will, erkenne ich doch, dass er mich liebt, oder?”

 

Warum Festhalten kein Zeichen von Liebe oder Wichtigkeit ist

Nein.

Daran erkennen wir erst mal nur eins:

Dass er Angst hat, die Beziehung bzw. dich zu verlieren.

Was das genau bedeutet und wie sich wahre Liebe wirklich äußert, erfährst du im Beitrag „Warum um die Liebe kämpfen schadet (und was wirklich hilft)“.

Jetzt solltest du dir nur eins merken:

Festhalten bzw. gelenktes Handeln verursacht Leid und Probleme und bewirkt meist nur das Gegenteil von dem, was du erreichen möchtest.

Um dir dieses Prinzip zu verdeutlichen, möchte ich dir ein ganz einfaches Experiment vorschlagen, das du sofort nachmachen kannst.

Bei der Gelegenheit möchte ich dir gleich noch einen guten Freund vorstellen, der uns im Verlauf des Buches begleiten wird und der dir viele Zusammenhänge in diesem Buch viel besser erklären kann als ich es je könnte.

Gestatten? Unser Freund, das Wasser:

 

Der Weg des Wassers: Warum Festhalten das Leben schwer macht

Das Wasser ist ein ganz wunderbarer Lehrer.

Diese klare, unscheinbare Flüssigkeit ist wirklich der “Stoff des Lebens”. Und nicht nur im biologischen Sinne.

Im Verlauf des Buches werden wir ihm immer wieder begegnen. Es wird uns dabei helfen, die Zusammenhänge zu verstehen und liefert uns anschauliche Bilder für komplexe Vorgänge.

Und hier ist auch schon das erste…

Das Wasser verdeutlicht uns, warum Festhalten und zielgerichtetes Handeln uns meist genau das Gegenteil von dem bringen, was wir eigentlich wollen:

Dazu habe ich mir ein kleines Experiment ausgedacht. Du kannst es gedanklich mitmachen oder tatsächlich, nachdem du den folgenden Abschnitt gelesen hast:

 

Festhalten – Das Experiment

Gehe in die Küche oder ins Bad und fülle einen Eimer oder eine Schüssel mit Wasser.

Nun greife mit beiden Händen hinein, als würdest du in eine Teigmasse greifen.

Versuche nun das Wasser festzuhalten. Versuche, es in deinen Fäusten einzuschließen. Drücke so fest wie möglich zu, damit es dir nicht mehr entwischt. Kein Tropfen darf verloren gehen!

Was geschieht?

 

Das Ergebnis

Du hast sehr wahrscheinlich genau das gleiche festgestellt wie ich und wie alle anderen Menschen, die dieses Experiment je gemacht haben und noch machen werden:

Je fester du zudrückst, desto mehr rinnt dir das Wasser durch deine Finger.

Und genauso ist es mit der Liebe, dem Leben, dem Erfolg, der Wertschätzung und allen anderen Dingen, die uns Probleme im Leben machen können:

“Wer auf Zehenspitzen steht, steht nicht sicher.
Wer vorauseilt, kommt nicht weiter.
Wer zu glänzen versucht, verdunkelt sein eigenes Licht.
Wer sich selbst definiert, kann nicht erfahren, wer er wirklich ist,
Wer Macht hat über andere, kann sich selbst keine Macht verleihen.
Wer sich an sein Werk klammert, wird nichts schaffen, was von Dauer ist.

Willst du eins mit dem Tao sein, so tu deine Arbeit und dann lass los.”

(Laotse: Tao Te King: Eine zeitgemäße Version für westliche Leser. Goldmann Verlag, 2003, S. 35)

Oder:

“Fülle deine Trinkschale bis zum Rand, und sie wird überlaufen.
Schärfe dauernd dein Messer, und es wird stumpf werden.
Jage Geld und Sicherheit nach, und dein Herz wird sich niemals öffnen.
Sorge dich um den Beifall der Leute, und du wirst ihr Gefangener sein.
Verrichte dein Werk, tritt dann zurück. Das ist der Weg zur Gelassenheit.”

(Laotse: Tao Te King: Eine zeitgemäße Version für westliche Leser. Goldmann Verlag, 2003, S. 21)

Zum Begriff des Tao, wie Laotse es nennt, werden wir uns im dritten Teil des Buches ein genaueres Bild machen. Lass uns hier zuerst einmal untersuchen, wie das Prinzip in unserem Leben wirkt:

 

Beispiele: Wie Festhalten dir dein Leben schwer macht

Du hast nun in der Theorie gesehen, wie Festhalten unsere Probleme verursacht.

Und vielleicht hast du das dahinterliegende Prinzip auch hautnah am Beispiel des Wassers erfahren.

Nun wollen wir uns ein paar praktische Beispiele aus dem Leben anschauen:

 

Beispiel 1: Stress im Alltag

Situation:

Du bist den ganzen Tag mit Arbeit, Haushalt und Kinderbetreuung beschäftigt und hast gar keine Zeit mehr für dich selbst und ein gelassenes Leben.

Ursache:

Du gönnst dir selbst keine Ruhe, weil für dich das Festhalten an gewissen Prinzipien wichtiger ist.

  • Eine gute Angestellte / ein guter Angestellter zu sein,
  • einen 1a Haushalt zu haben,
  • tip-top aufgeräumte Kinderzimmer zu haben

und das alles selbst zu erledigen.

Niemand zwingt dich dazu. Du hältst freiwillig an all diesen Dingen fest und opferst dich bzw. dein Wohlergehen dafür.

Du leidest unter Stress, weil du an diesen Prinzipien festhältst.

 

Beispiel 2: Ängste und Selbstzweifel

Situation:

Du sollst einen Vortrag vor einer Gruppe halten und dein Herz rutscht dir schon beim Gedanken daran in die Hose.

Ursache:

Das kennt jeder.

Stelle dir einfach mal bildlich vor, dass du in 5 Minuten einen Vortrag vor einer Gruppe von 50 Leuten halten sollst.

Was passiert? Angst, Unwohlsein, Stress.

Das ist ganz normal und betrifft wirklich jeden. Ausnahmslos, weil es eine Art Urinstinkt ist. Darauf werden wir gleich noch genauer eingehen. Hier will ich dir erst einmal zeigen, worauf diese Angst und dieser Stress beruht:

Auf der Tatsache, dass du daran festhältst, der Gruppe gefallen zu wollen und einen guten Vortrag liefern zu wollen.

Ich behaupte nicht, dass diese Grundsätze etwas schlechtes sind.

Sieh dir die Situation erst einmal einfach nur an und erkenne, wie dein Leid seinen Ursprung in diesem Festhalten bzw. dieser Absicht hat.

Du leidest unter Ängsten und Selbstzweifeln, weil du daran festhältst, der Gruppe gefallen zu wollen.

 

Beispiel 3: Liebeskummer

Situation:

Du hast deinen Partner verloren und leidest unter heftigem Liebeskummer.

Ursache:

Das ist der Klassiker.

Wahrscheinlich so alt wie das Festhalten selbst.

Und ich habe es ja schon weiter oben angeschnitten:

Warum leidest du, wenn dein Partner dich verlässt?

Weil du an ihm bzw. dem Fortbestand eurer Beziehung festhältst.

Auch wenn das zunächst einmal ganz logisch und wenig überraschend klingt, will ich, dass du das ganz genau verstehst:

Du leidest nicht, weil dein Partner dich verlassen hat. Er ist nicht schuld an deinem Leid. Das bist du selbst, weil du daran festhältst, dass diese Beziehung weiterbestehen sollte.

Das ist der Schlüssel. Zunächst einmal die Verantwortung zu übernehmen. Denn was du selbst verursachst, das kannst du auch selbst verändern! Und das ist gar nicht mal so schwer.

Doch bevor wir die Verantwortung für unser Leid übernehmen und unsere Situation verändern können, müssen wir es ja erst einmal erkennen, unser Leid und die Probleme, die das Festhalten verursacht:

 

Wie Festhalten sich tarnt und in allen Bereichen unseres Lebens wirkt

Dein Festhalten verursacht deine Probleme!

Das beschränkt sich nicht bloß auf Beziehungen, Vorträge und den Haushalt.

Es ist viel mehr ein Prinzip des Lebens, das in allen Bereichen und auf allen Ebenen wirkt. Vom Größten bis zum Kleinsten.

Ich würde fast sagen, es ist ein universelles Gesetz, das sogar in der modernen Wissenschaft Anwendung findet.

Aber es tarnt sich gut und man neigt leicht dazu, seine Wirkung zu übersehen. Deshalb möchte ich dir hier noch ein paar Klassiker zeigen, damit du ein besseres Gespür dafür bekommst, es auch in deinem Leben zu erkennen:

 

Wie Festhalten im Alltag wirkt

“So ein Mist!”

Du hast…

  • den Bus verpasst,
  • deine Lieblingstasse fallen lassen oder
  • schon wieder einen Strafzettel fürs Falschparken bekommen, weil die Amateure von der Stadtplanung in deinem Viertel viel zu wenige Parkplätze eingeplant haben.

Du bist je nach Veranlagung leicht verärgert bis panisch aufgelöst oder außer dir vor Wut.

Warum?

Weil du festhältst.

Du hältst daran fest, dass…

  • du pünktlich zu deinem Termin kommen willst,
  • deine Lieblingstasse gefälligst heil sein soll oder
  • die Welt und vor allem die Stadtplaner dir etwas schulden, und zwar einen freien Parkplatz direkt vor deiner Haustür.
Je mehr Erwartungen und Ansprüche wir im Alltag haben, desto holpriger und leidvoller wird er.

Es gibt myriaden kleine Begebenheiten wie diese, die jeder von uns ständig im Alltag erlebt. Kannst du dich an deine letzte erinnern? Berichte mir gerne davon in den Kommentaren.

Aber damit nicht genug. Diese kleinen Alltagssituationen sind nämlich nur die Spitze des Eisbergs:

 

Wie Festhalten im Laufe des Lebens wirkt

Auch wenn wir etwas hinaus zoomen und unser Leben als ganzes betrachten, wirkt das Prinzip des Festhaltens:

Nehmen wir einmal an, du wünschst dir Sicherheit und Ruhe.

Da ist erst einmal nichts schlimmes dabei.

Wirkt hier das Festhalten?

Das Festhalten wirkt dann, wenn du bewusst versuchst, mehr Sicherheit und Ruhe in dein Leben zu holen.

Zum Beispiel könnte es sich derart auswirken, dass du dich verstärkt deinem Beruf und deiner Karriere zuwendest.

Du möchtest mehr Geld verdienen und immer unersetzlicher in der Firma werden, damit sie dich nicht entlassen können und du dich irgendwann endlich einmal auf den Lorbeeren ausruhen kannst.

Doch Reichtum und Karriere bringen neue Probleme mit sich: Nun beginnst du dich davor zu fürchten, dass dein Reichtum gestohlen werden könnte und du deinen Status in der Arbeit verlieren könntest.

Jetzt musst du noch wachsamer sein, um mögliche Konkurrenten erkennen und ausschalten zu können und deine Position, sowie dein Hab und Gut zu schützen.

Vielleicht spielst du mit dem Gedanken zu Hause eine Sicherheitsfirma zu engagieren, um über dein Vermögen und deine Sicherheiten zu wachen. Die würde allerdings nicht umsonst arbeiten, weshalb du nun noch mehr Reichtum brauchst, um den Reichtum zu schützen, den du hast.

Auf der Arbeit kommen immer mal wieder junge und aufstrebende Kollegen nach, gegen die du dich durchsetzen und deine Stellung verteidigen musst.

Du wolltest Sicherheit und Ruhe herbeiführen und lebst nun in ständiger Angst.

Je mehr wir uns auf ein bestimmtes Ziel ausrichten, desto mehr halten wir uns selbst von seiner Erreichung ab.

Auf diese und noch viel verschlungenere Arten wirkt dieses Prinzip im Leben von jedem einzelnen. Fällt dir ein passendes Beispiel dazu aus deinem Leben ein?

Doch auch hier macht es noch lange nicht halt:

 

Wie Festhalten in der Gesellschaft wirkt

Zoomen wir noch eine Ebene höher:

Sogar vor großen gesellschaftlichen Themen macht es nicht halt, wie Laotse uns im Tao Te King verdeutlicht:

“Je mehr Verbote es gibt,
desto weniger tugendhaft sind die Menschen.
Je mehr Waffen es gibt,
desto weniger sicher sind die Menschen.
Je mehr Gesetze und Vorschriften es gibt,
desto weniger selbstständig sind die Menschen.”

(Laotse)

Das sind eigentlich ganz logische Folgen, die sich jedes Kindergartenkind herleiten könnte, aber Regierungen auf der ganzen Welt machen immer und immer wieder die gleichen Fehler:

  • Sie versuchen etwas zu kontrollieren und bewirken das Gegenteil
  • Sie verschärfen die Gesetze und provozieren damit mehr Straftaten
  • Sie schaffen Regularien und damit auch den Drang, gegen sie zu verstoßen
Je mehr wir etwas kontrollieren wollen, desto mehr geraten die Dinge außer Kontrolle.

Warum fällt es so schwer, einfach loszulassen und den Menschen zu vertrauen?

Es gibt ja sogar Experimente, die bestätigen, dass es besser funktioniert, wenn man weniger kontrolliert.

Beispielsweise in den Niederlanden, wo man ganze Ortschaften von Verkehrsschildern und Ampeln befreite und durch die vermeintliche Unsicherheit sicherere Straßen schaffte, weil ohne Vorschriften mehr Rücksicht genommen wurde.

Aber auch hier ist das universelle Prinzip noch lange nicht an seinem Ende angelangt:

 

Wie das Festhalten länderübergreifend auf der ganzen Welt wirkt

Noch weiter hinaus gezoomt:

Die Erde.

Vom Weltall aus gesehen ein sehr friedliches und idyllisches Fleckchen. Doch wer hier heimisch ist weiß, dass der Schein trügen kann.

  • Kriege
  • Massenmorde
  • Terroranschläge

All das macht uns das Leben hier schwer.

Warum?

Weil wir festhalten.

  • Länder rüsten sich mit Atomwaffen, weil sie an ihrer Sicherheit festhalten
  • Ganze Völker werden ausgerottet, weil einzelne Machthaber an ihrem Rassenwahn festhalten
  • Menschen fliegen mit Flugzeugen in Wolkenkratzer, weil sie an ihrem Glauben festhalten

Und all das teilweise sogar im Namen des Friedens! Weil Menschen daran festhalten, ihn bewahren, dafür kämpfen wollen.

Je mehr wir die Welt retten wollen, desto eher zerstören wir sie.

Aber auch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange:

 

Wie das Festhalten im ganzen Universum wirkt

Ich habe ja schon angedeutet, dass ich das Festhalten für ein universales Prinzip halte.

Und deshalb macht es natürlich auch nicht vor den größten Maßstäben halt:

Je weiter wir durch moderne Teleskope in den Weltraum hineinschauen können, umso unerreichbarer werden die Objekte der Betrachtung für uns.

Zum einen wegen der enormen Entfernungen, die nur noch in Lichtjahren gemessen werden können (1 Lichtjahr = Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, was etwa 9,461 Billionen Kilometern entspricht).

Zum anderen, weil diese Objekte auch gar nicht mehr so existieren, wie wir sie heute betrachten, da ihr Licht aufgrund der enormen Entfernungen schon Millionen oder Milliarden von Jahren unterwegs ist.

Allgemein gilt bei der Erforschung des Universums und des Lebens auch folgendes:

Je tiefer wir vorstoßen und je mehr wir erfahren, desto mehr Fragen werfen wir auf und desto mysteriöser scheint alles zu werden.
  • Der Urknall
  • Schwarze Löcher
  • Das menschliche Gehirn

Nur einige solcher Beispiele.

Du siehst also, dass dieses universelle Prinzip wirklich auch universell zu gelten scheint.

Nein. Auch das war es noch nicht mit der Wirkung des Festhaltens. Wir können noch einen Schritt weiter gehen:

 

Wie Festhalten in den Bausteinen des Universums wirkt

Ein grundlegendes Problem in der Wissenschaft ist heute jenes, dass die Beobachtung von Teilchen gleichzeitig ihr Verhalten beeinflusst.

Ein schönes Beispiel dafür ist das Doppelspaltexperiment:

Ich will nicht näher ins Detail zum Versuchsaufbau gehen. Falls dich das Experiment interessiert, kannst du auf Wikipedia oder anderen Webseiten mehr dazu erfahren. Uns interessiert im Moment nur der Grund, weshalb dieses Experiment entwickelt wurde:

 

Das Dilemma des Doppelspaltexperiments

Es geht darum, das Verhalten von kleinsten Teilchen nachzuvollziehen.

Das Problem?

Beobachtet man die Teilchen während des Experiments, verhalten sie sich anders, als wenn man sie nicht beobachtet!

Man hat also keine Chance, das Verhalten der Teilchen in ihrem natürlichen unbeobachteten Zustand zu erforschen.

Auch dies ist das Prinzip des Festhaltens bzw. des willentlichen Herbeiführens:

Es ist ähnlich wie mit dem Licht in deinem Kühlschrank: Im geschlossenen Zustand leuchtet das Licht darin nicht. Sobald du dieses Verhalten beobachten willst und ihn auf machst, um nachzusehen, leuchtet das Licht wieder.

Der Versuch, das Problem zu klären verursacht es erst.

Ein anderes Beispiel wäre die Suche nach den kleinsten Teilchen und den elementaren Gesetzmäßigkeiten in der Physik:

 

Das Dilemma der Suche nach den kleinsten Teilchen

Schon die alten Griechen wollten die kleinsten Bausteine fest pinnen.

Sie nahmen an, man müsse etwas nur immer wieder aufteilen, bis es schließlich nicht mehr teilbar sei. Dann fände man das kleinste unteilbare Teilchen, das Atom.

Heute können wir weiter teilen und tiefer schauen als je zuvor.

Wir haben Atome gespalten und deren Bestandteile (Elektronen, Protonen und Neutronen) zerlegt und sind in die Welt der Quanten eingetaucht, in der sich die scheinbar bekannten und unveränderlichen Gesetzmäßigkeiten unseres Universums aufheben.

Atome können zum gleichen Zeitpunkt zerfallen und intakt sein. Teilchen lassen sich nicht mehr verorten. Ihr Erscheinen kann nur noch durch Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt werden.

Je genauer wir die Bausteine allen Seins bestimmen wollen, desto diffuser werden sie.

Verzeih mir diesen kurzen Ausflug in die trockene Welt der Physik und lass uns zusammenfassen:

 

Festhalten wirkt überall

Ja, das Leben ist ungerecht…

  • Je genauer wir ein Teilchen festnageln wollen, desto verschwommener wird es.
  • Je weiter wir in das Universum hinausschauen, desto größer wird es.
  • Je mehr wir die Welt retten und den Frieden bewahren wollen, desto mehr Leid lösen wir aus.
  • Je mehr Kontrolle wir ausüben wollen, desto weniger lassen sich die Dinge und Menschen kontrollieren.
  • Je zielstrebiger wir unsere Erwartungen ans Leben umsetzen wollen, desto mehr kommt uns dabei entgegen.
  • Je mehr Erwartungen wir an unseren Alltag und die Dinge um uns herum haben, desto eher werden wir enttäuscht.

Das alles ist Festhalten bzw. “dem Fluss ein neues Bett graben”.

Doch diese Erkenntnis ist nicht neu.

Wir brauchen nicht die moderne Physik mit ihren Teleskopen und Mikroskopen, um dieses Prinzip zu erkennen.

Bereits um 500 v. Chr. haben aufmerksame Menschen dieses Dilemma (und auch seine Lösung) in ihrem Leben erkannt.

Einer von ihnen war Buddha:

 

Buddhas Erkenntnis (und die Lösung alle deiner Probleme)

Buddha erkannte, dass alles Leid im Leben durch Festhalten bzw. “willentliches Herbeiführen” entsteht.

„Der Ursprung all unserer Probleme ist unser Unvermögen loslassen zu können.”

(Buddha)

Übrigens: Das Wort Buddha ist im Allgemeinen nur eine Bezeichnung für einen Erleuchteten, der nicht nur sich selbst befreit hat, sondern auch Befreiung für alle Wesen anstrebt.

Mit der Bezeichnung DER Buddha ist in der Regel Siddhartha Gautama gemeint, der diese Bezeichnung als erster Mensch (soweit bekannt) verdiente und seine Erkenntnisse für die Nachwelt festhielt.

Und dies ist eine dieser Erkenntnisse. Wenn nicht sogar DIE Erkenntnis.

Er formulierte die vier edlen Wahrheiten, die nicht nur das Problem des Festhaltens, sondern sogar schon seine Lösung beschreiben:

 

Buddhas vier edle Wahrheiten

 

1) Die erste edle Wahrheit

“Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.”

Das bedeutet letzten Endes nichts anders als: Das Leben ist schwer…

Damit will er sagen, dass alles und jeder, der lebt, auch Leid erfährt.

 

2) Die zweite edle Wahrheit

“Ursachen des Leidens sind Verlangen und Illusion.”

Mit Verlangen meint er hier das Festhalten bzw. das “willentliche Herbeiführen” und mit Illusion die Tatsache, dass wir uns dieser Wirkung unbewusst sind.

 

3) Die dritte edle Wahrheit

“Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden.”

Das ist die Erkenntnis darüber, dass wir uns vom Leid befreien können, wenn wir erkennen, dass wir es durch unser Festhalten selbst erzeugen und damit aufhören.

 

4) Die vierte edle Wahrheit

“Zum Erlöschen des Leidens führt der Edle Achtfache Pfad.”

Mit dem achtfachen Pfad gibt Buddha hier eine Art “Anleitung” zum Beseitigen der Ursachen und damit zur Erlösung von allem Leid.

Er ist keine geheimnisvolle Karte, die es zu entschlüsseln gilt, sondern besteht im Grunde aus acht recht einfachen Hinweisen.

Der Vollständigkeit halber und damit du dich nicht weiter fragst, was es damit auf sich hat, liste ich sie hier kurz auf:

  1. rechte Ansicht
  2. rechte Entschlossenheit
  3. rechte Sprache
  4. rechte Handlung
  5. rechter Lebensunterhalt
  6. rechte Anstrengung
  7. rechte Achtsamkeit
  8. rechte Konzentration

Genauer müssen wir uns das jetzt aber nicht anschauen. Es gibt sehr ausführliche Erläuterungen zu jedem einzelnen Punkt und zudem heißt es, man brauche einen erfahrenen Lehrer, um diesen Pfad erfolgreich zu beschreiten.

Aber keine Sorge! Du musst jetzt nicht zum Buddhismus konvertieren, um dich von deinem Leid zu befreien. Und außerdem hat auch Buddha es ohne Lehrer oder diese Lehren geschafft ;-)

Die Gegenstände der dritten und vierten edlen Wahrheit entsprechen passenderweise Teil 3 und Teil 4 in diesem Buch.

Bevor wir uns nun aber der Beseitigung der Ursachen zuwenden, wollen wir die Ursachen selbst einmal genau unter die Lupe nehmen.

Das ist der erste und wichtigste Schritt, denn auch Buddha sagte ja schon, dass die Unwissenheit über die Ursachen unseren Leids selbst Teil davon ist und um etwas zu lösen, müssen wir es schließlich zuerst verstehen:

 

Warum halten wir fest?

Ja, warum eigentlich?

Warum machen wir uns selbst das Leben so schwer?

Was ist der Grund dafür, dass wir an schlechten Gewohnheiten festhalten, in Beziehungen klammern oder uns ständig verbessern und gut darstellen wollen?

Es sind Erwartungen.

Erwartungen sind der Motivator all unserer Taten.

Warum das so ist und wie sie uns zum Festhalten bringen, das wollen wir uns im nächsten Kapitel anschauen.

Du willst weiterlesen? Kein Problem! Das nächste Kapitel ist Teil der Leseprobe, die du dir hier herunterladen kannst:

Mehr über das Buch erfahren und Leseprobe sichern

 

Fazit

„Glück ist ein Schmetterling, der sich immer unserem Griff entzieht, wenn man ihn jagt, der sich aber auf uns niederlässt, wenn wir ganz still dasitzen.“

(Nathaniel Hawthorne)

Warum ist das Leben so schwer?

  • Je mehr du an etwas festhältst, desto weniger hast / bekommst du es.
  • Festhalten bzw. willentliches Herbeiführen (chin. “yu wei”) verursacht Leid und Probleme.
  • Festhalten ist ein universelles Prinzip, das in allen Bereichen des Lebens und selbst darüber hinaus wirkt.
  • Buddha erkannte das Festhalten und die Unwissenheit darüber als Ursache all unseren Leids
  • Um uns vom Leid zu befreien, müssen wir die Ursachen beseitigen
  • Damit wir die Ursachen beseitigen können, müssen wir sie in voller Gänze kennen und herausfinden, warum wir festhalten
  • Der Grund unseres Festhaltens liegt in unseren Erwartungen
  • Was es mit den Erwartungen auf sich hat und wie du dieses Dilemma endgültig lösen kannst, erfährst du in meinem neuen Buch über das Loslassen

 

P.S.: Aktuell schreibe ich noch an dem Buch, deshalb interessiert mich deine Meinung. Schreib mir doch bitte gleich einen Kommentar unter dem Artikel!

Wie findest du das Kapitel? Macht es Lust auf mehr? Oder hat es dich total gelangweilt und ich sollte mein Manuskript lieber direkt verbrennen?

 

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Warum du dir selbst das Leben so schwer machst (und die Lösung des Dilemmas)
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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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85 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Tweety

    6. November 2018

    Hallo Norman
    Sehr gerne habe ich diesen Beitrag gelesen.
    Das Festhalten, als generelles Problem?
    Ich z.b. möchte gerne mit meinem Kind in eine kleinere Wohnung ziehen. Gebe ich diesen gedanken jetzt auf, bleibe ich unglücklich und es ändert sich nichts. Ich dachte immer man muss für sein kleines Glück selbst etwas tun. Jetzt sagst Du aber man soll nicht für seine Träume kämpfen? Was soll ich denn dann tun? Ich kann ja nicht warten bis mich jemand anspricht und sagt: Hey, Du siehst so aus als würdest Du gerne umziehen, ich hätte da eine Wohnung für Dich :-) Was soll ich also tun um nicht dem „Festhalten“ zu erliegen?
    Fakt ist: ich möchte umziehen. Ich fühle mich nicht mehr wohl in meiner Wohnung.
    Aber auch: Ohne zu suchen zu kämpfen ect, wird dies nie passieren.
    Über eine Idee wäre ich Dir sehr dankbar.
    Liebe Grüsse Tweety und danke für Deine interessanten Beiträge

    (3) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      13. November 2018

      Hey Tweety,

      schön, dich hier wieder anzutreffen =)

      Danke für die wichtige Frage! Ich höre diesen Einwand in letzter Zeit öfter. Im Buch gehe ich auch ziemlich genau darauf ein. leider ist das in der Kürze eines Kommentares nicht so einfach zu erklären, aber ich will es dennoch versuchen:

      Natürlich ist es wichtig und richtig auch persönliche Pläne oder Träume zu haben. Das Loslassen schließt das nicht aus. Es ist eher eine Art Gratwanderung. Der mittlere Weg, würde Buddha sagen.

      Ich nutze in dem Zusammenhang gerne das Wort „Orientierungen“. Wenn du zum Beispiel wandern gehst mit einer gewissen Orientierung, z.B. ich gehe Richtung Norden oder folge dem Fluss, dann bleibst du flexibel. Du hältst nicht an dem Weg fest. Wenn sich unterwegs etwas ändert oder du einen anderen schönen Weg findest, biegst du einfach ab.

      Dementgegen stehen Ziele, wie wir sie in unserem Alltag meistens definieren. Ein Ziel beim Wandern wäre: „Ich will um 17 Uhr am Aussichtsturm sein“. Du wirst sofort unflexibler und es erzeugt Druck. Dann hastest du vielleicht sogar, weil es immer später wirst und stolperst und kommst wegen einer Verletzung gar nicht mehr an. Das wäre Festhalten im obigen Sinne.

      In deinem Fall würde das also bedeuten, dass du natürlich die Initiative ergreifen kannst und sollst, das ganze aber eher als eine Orientierung sehen solltest. Dann bist du auch nicht gleich enttäuscht, falls du eine Absage bekommst oder kannst sogar währenddessen eine andere Möglichkeit wahrnehmen, wenn sie plötzlich auftaucht.

      Ich mag dieses Wort „Kämpfen“ nicht so… es ist für mich der Inbegriff des Festhaltens. Im Sinne von „Um jeden Preis“. Und mit dieser Einstellung richtet man oft mehr schaden an, als man gut macht.

      Nimm dir das Wasser zum Vorbild: Es fließt schon in eine vorgegebene Richtung, hat also eine Orientierung, aber es beharrt nicht darauf oder kämpft darum, endlich am Meer anzugelangen. Es bleibt flexibel und gerade deshalb kann es Hindernisse umfließen und am Ende am Meer angelangen =)

      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage einigermaßen =)

      Liebe Grüße und danke nochmal für die aktive Bereicherung zu dem Thema!

      Norman

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      • Tweety

        13. November 2018

        Hallo Norman
        Ja danke , so verstehe ich das besser. Du hast recht. Natürlich bin ich enttäuscht, sogar entmutigt, wenn das gewünschte nicht erreicht wird. Und das es später vieleicht sogar besser werden kann, kam mir bisher nie in den Sinn.
        Ein Beispiel eine Wohnung ich denke zwar die ist zu kaputt und zu klein, aber egal ich will ja weg. Bekomme ich diese eigendlich gar nicht so gute Wohnung nicht, bin ich traurig und resigniert. Dabei kann es doch bald auch eine andere geben, die besser passt. So ist es in vielen Dingen. Das oder dies was unereichbar ist ect. Manchmal ist es besser hoffnungsvoll zu reisen statt anzukommen. Ich werde versuchen Deinem Rat zu folgen und mich gelassener den Möglichkeiten öffnen. Also versuchen :-) leicht ist es nicht aber wahrscheinlich der richtige weg.
        Alles liebe und gute für Dich und Deine nächsten Werke wünsche ich Dir
        Liebe Grüsse Tweety

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        • Norman Brenner Norman Brenner

          20. November 2018

          Hey Tweety,

          freut mich, dass dir das geholfen hat =)

          Ja, das hast du schön gesagt. Oft entpuppen sich Dinge, die wir zunächst als Rückschlag empfinden später auch als großer Segen. Ich war auch schon einmal sehr niedergeschlagen, nachdem ich eine Wohnung nicht bekommen habe. Im Nachhinein bin ich froh, denn hätte ich sie damals bekommen, würde ich heute nicht da wohnen, wo ich wohne und da finde ich es super =) Genauso war es mal mit einem Job und und und… Deshalb orientiere ich mich lieber nur noch grob =)

          Oh ja und das ist auch ein sehr wichtiger Punkt: Wenn du dir diese festen Ziele setzt, fühlst du dich vielleicht sogar genötigt, Optionen anzunehmen, die eigentlich nicht deinen Wünschen entsprechen. Danke dafür =)

          Danke, dir auch alles Gute und viel Erfolg bei deiner Wohnungssuche, aber vor allem auch viel Freude auf dem Weg =)

          LG Norman

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  2. Lilly

    4. März 2018

    Wirklich guter Beitrag! Hat mir sehr geholfen über einiges in meinem Leben nachzudenken. Bin schon sehr gespannt auf das nächste Kapitel!😊

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      4. März 2018

      Hey Lilly,

      schön, dich hier zu lesen =)

      Freut mich, dass dir der Beitrag schon einiges gebracht hat! Ich hoffe der Rest des Buches wirkt in ähnlicher Weise =)

      Liebe Grüße und einen wundervollen Sonntag noch!

      Norman

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  3. Susanne

    5. November 2018

    Hallo Norman,
    das was du tust, ist einfach wundervoll…
    Du inspirierst, gibtst wirklich wertvolle Einsichten in unser aller Leben und jeder hat es in der Hand, für sich zu HANDELN. Das macht MUT.
    DANKE…
    …mach weiter so und schreibe, schreibe schreibe…und inspiriere uns alle weiterhin.

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. November 2018

      Hey Susanne,

      danke für deine lieben Zeilen =)

      Das tut mir gerade sehr gut und motiviert mich! Danke dafür!

      Liebe Grüße

      Norman

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  4. Manfred

    4. März 2018

    Hallo Norman, ich finde diesen Artikel und wie alle deine Posts sehr aufschlussreich. Und wie immer, nehme ich es als eine Art Anregung fürs Leben zur Kenntnis. Sich damit auseinanderzusetzen mit allen Fragezeichen im Kopf ist erstmal für mich eine Auseinandersetzung mit mir selbst. Nachdem ich im Oktober 60 Jahre werde, habe ich mir dieses Jahr bis dahin auserkoren, geistig und materiell zu entrümpeln. Da kommt mir das Thema jetzt anscheinend gerade recht. Und es macht wirklich Lust auf mehr.
    Liebe
    Manfred

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      4. März 2018

      Hey Manfred,

      danke für dein Feedback =)

      Sehr schön, wie du beschreibst, dass es zu aller erst einmal zu einer Auseinandersetzung mit dir selbst führt. Genauso muss es nämlich auch sein.

      Es ist unmöglich, einfach irgendeine Theorie oder Aussage zu „übernehmen“ und sie ohne weiteres im Leben anzuwenden. Man muss immer zuerst mal seine eigene Einstellung dazu „gegenprüfen“ und oft findet man dabei auch Parallelen oder auch Widersprüche aus dem eigenen Leben und irgendwann kommt dann so eine Art „Aha“-Moment und plötzlich wird alles ganz logisch. So ist es zumindest bei mir oft =)

      Freut mich, dass das Thema gerade zu deiner aktuellen Lebensphase zu passen scheint =) Entrümpeln ist ein wichtiges Thema, denn alles was du hast, hat auch in gewisser Weise dich. Auch geistiges. Ich wünsche dir deshalb viel Erfolg aber vor allem auch viel Freude beim Entrümplungs- und Loslass-Prozess =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  5. Connie

    4. März 2018

    Hallo Norman.
    Ich bin seit einiger Zeit Fan von dir, und noch mehr, seit ich dir zuhören kann. Du hast eine sehr angenehme Stimme und deine Art zu lesen trifft bei mir auf Resonanz. Genauso wie dieser Artikel ganz genau meinen Nerv trifft. AUA!😉
    Ich bin Meister im Festhalten und ärgere mich oft über „verschüttete Milch“. Zum Glück fällt es mir immer leichter, mich daraus wieder zu lösen. Ich habe das Gefühl, dass mich dein Buch da noch einen Schritt weiter bringen wird. Ich bin schon ganz ungeduldig und warte gespannt darauf, dass ich es hören kann. Am liebsten wäre es mir, du würdest mir alle deine Artikel vorlesen. Ich bin absoluter Hörbuch-Fan.😁
    Ich wünsche dir einen sonnigen Sonntag und viel Freude an allem, was du tust. Mach bitte weiter so.
    Liebe Grüße
    Connie

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      4. März 2018

      Hey Connie,

      danke für deinen bereichernden Kommentar =)

      Und für das tolle Feedback zu meiner Art vorzulesen! =D Das freut mich ganz besonders, da ich in letzter Zeit viel geübt und viel Wert darauf gelegt habe, einen Stil zu entwickeln, der die Botschaft gut vermitteln kann.

      Aber noch mehr freut es mich natürlich, dass der Inhalt des Artikels dir hilft =)

      Ich kenne das auch sehr gut: Im Alltag wird man oft unbewusst und reagiert dann einfach nach „Schema F“. Aber gerade deshalb ist es auch so wirkungsvoll, wenn man durch die Auseinandersetzung mit solchen Themen bewusster wird und dann auch im Alltag bewusster mit diesen Situationen umgehen kann.

      Ich kann es auch kaum erwarten, das Buch endlich zu veröffentlichen. Kommentare wie deiner steigern meine Motivation noch mehr =)

      Hörbücher liebe ich auch. Das ist einer der Gründe, warum ich mich dazu entschieden habe, das Buch auch als Audioversion anzubieten. Gerade weil ich viel am PC sitze, habe ich oft nicht mehr die Lust, etwas zu lesen, obwohl mich die Inhalte interessieren würden. Hörbücher sind dann ein Geschenk des Himmels, wie ich finde =)

      Lieben Dank, ich wünsche dir auch noch einen wundervollen Sonntag!

      LG Norman

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      • Michaela

        4. März 2018

        Hallo Norman
        Vielen Dank für deinen Hörbuch Ausschnitt.
        Es ist eigentlich alles sehr logisch was du schreibst aber im Alltag oft schwer umzusetzen wenn man nicht achtsam ist. Ich habe mich auch schon mit dem Thema loslassen beschäftigt und habe meine Beziehung losgelassen und meinen Arbeitsplatz und mein Haus.
        Seltsamerweise hat sich alles sehr befreiend angefühlt und ich habe das Gefühl jetzt endlich auf dem Weg zu mir selbst zu sein.
        Viele Dinge wie z.b. finanzielles machen mir auch noch Sorgen aber ich lerne mich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen. Dein Buch und auch deine E-Mails haben mir dabei sehr geholfen ich danke dir dafür.

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        • Norman Brenner Norman Brenner

          4. März 2018

          Hey Michaela,

          danke, dass du deine Gedanken zum Probekapitel mit uns teilst =)

          Oh ja, davon kann ich auch ein Liedchen singen… ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass wenn man sich immer wieder bewusst damit auseinandersetzt, dass es dann mit der Zeit immer tiefer in den eigenen Wesenskern hinab sinkt und irgendwann das Festhalten schon fast unbewusst ersetzt. Es ist also wie mit allem im Leben: Es braucht etwas Zeit =)

          Respekt! Beziehung, Job, Haus… war bestimmt nicht einfach, das alles loszulassen! Gab es etwas, dass dir während dieser Zeit besonders geholfen hat, all das loszulassen?

          Das befreiende Gefühl kenne ich auch. Es hat etwas von der Situation, wenn man als Kind im Schwimmbad zum ersten mal den Beckenrand loslässt und losschwimmt und merkt, dass man auch wunderbar ohne das alles zurechtkommt. Es gibt auch immer ein Stück Selbstvertrauen =)

          Freut mich sehr, dass dir meine Inhalte dabei so geholfen haben. Und ich hoffe, dass vielleicht das ein oder andere noch kommt, das dir auch bei dem Rest noch hilft =D

          Liebe Grüße und starte gut in die neue Woche!

          Norman

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  6. Kathleen

    4. März 2018

    Hallo Norman, echt toll wie du schreibst und was du schreibst. Ich lese in letzter Zeit öfter etwas von dir und auch dein eBook gefällt mir super. Wobei ich denke, dass man manches immer und immer wieder lesen muss, bevor man es verinnerlicht. Manchmal da draußen vergisst man auch immer wieder etwas, was man doch eigentlich schon gelernt hatte und erkennt es erst danach wieder.
    Trotzdem Riesen-Kompliment an dich – mach weiter! Ich denke, dass du vielen Menschen sehr hilfst :-) Ich wünsche dir von Herzen Alles Gute!

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      4. März 2018

      Hey Kathleen,

      danke für deine lieben Worte =)

      Wie wunderbar, dass du aus meinen Texten etwas für dich mitnehmen kannst! Da geht mir wirklich das Herz auf und es motiviert mich umso mehr, weiterzumachen und noch mehr zu schreiben =)

      Auf jeden Fall, Wiederholung ist extrem hilfreich! Es gibt so etwas wie die magische 7er-Regel. Demnach muss man etwas ungefähr 7 Mal wahrgenommen haben, bevor es erst richtig ins eigene Bewusstsein tritt. Ich kann auf jeden Fall für mich bestätigen, dass da was dran ist =)

      Liebe Grüße und hab noch einen wundervollen Sonntag-Abend und starte morgen gut in die neue Woche!

      Norman

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  7. Kati

    5. März 2018

    Hi Norman,
    Hi Norman, Hab mir den Text angehört, und finde ihn gelungen!

    Das Gleichnis mit dem Fluß ist wirklich gut. Für mich passt auch dieses Bild: wenn du dir keine Freizeit (Seitenarme/Windungen eines Flusses) gönnst um schneller weiter zu kommen mit einem Projekt, wirst du über längere Zeit irgendwie ineffizient (der Fluß wird trüb :)

    Eventuell geht der achtfache pfad etwas zu weit, weil die Benennungen auch irgendwie schräg sind.. aber wohl nur beim audio. schriftlich ist es ja ein guter Verweis.

    Die genauen Zitate fand ich auch super, so kann ich die mal nachsehen!

    Lg. Kati

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. März 2018

      Hey Kati,

      danke für den Feedback zur Audiovariante =)

      Tolles Bild! In ähnlicher Form kommt diese Metapher auch später im Buch nochmal, nämlich wenn es um das Vorankommen geht: Flüsse oder allgemein das Wasser bewegt sich nämlich über eine Landfläche hinweg, indem es „Finger“ aussendet. Manche dieser Finger enden irgendwann, weil z.B. eine Steigung kommt, aber das ist eine wertvolle Information für das Wasser, weil es so sieht, wo es nicht lang geht und seinen wahren Weg besser findet =)

      Ja, der achtfache Pfad ist nicht wirklich relevant, schreibe ich ja auch im Text selbst… ich kenne das nur von mir, dass ich mich dann Frage, was es damit auf sich hat und nicht mehr aktiv lesen oder zuhören kann oder durchs Recherchieren unterbrochen bin. Aber ich vermerk mir das mal. Ggf. wäre es vielleicht als Fußnote besser geeignet =) Danke!

      Liebe Grüße

      Norman

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  8. Caro

    5. März 2018

    Lieber Norman
    Deine Ausführungen sind sehr interessant und ich lese sie alle. Es geht mir nicht sehr gut. Bin 54 jährig und hatte bis letztes Jahr im Juni eine Beziehung mit einem 19 Jahr jüngeren Mann. Ich durfte zwei Jahre mit diesem Menschen verbringen. Es waren die glücklichsten in meinem Leben. Ich war 23 Jahre verheiratet und nach Trennung ging es mir auch nicht gut. Aber so wie ich jetzt leide, so eine tiefe Trauer, leere, einen Menschen so zu vermissen, alles tun möchte, damit ich wieder mit diesem Mann zusammen sein darf, habe ich noch nie empfunden. Es frisst mich auf. Ich habe schon so viel probiert: Bücher gelesen, Sport, gehe sehr viel spazieren, mache Sport, habe mein Leben total verändert, ich komme einfach nicht weiter. Ich kann nicht los lassen. Dies ist mein Problem. Ich bin nicht sauer oder enttäuscht, ich wünsche mir sehr, dass dieser Mann, wo mich zwei Jahre so glücklich gemacht hat, alles Glück und Liebe dieser Welt erhält und verdient. Danke für Deine Bücher, sie haben mein Leben schon so oft wieder gespiegelt. Ich würde mir wünschen, dass ich endlich los lassen könnte und ich glücklich bin.
    Liebe Grüsse Caro

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. März 2018

      Hey Caro,

      danke für diesen persönlichen Einblick in deine Situation =)

      Wie es scheint, bist du immer noch sehr fokussiert auf diesen Mann. Das bedeutet, du hältst fest. Solange du den Fokus nicht von ihm weg nimmst, kannst du ihn logischerweise auch nicht loslassen.

      Was meine ich mit Fokus? Du denkst immer wieder daran, dass er dich so glücklich gemacht hat, dass er dich verlassen hat, dass er alles Glück der Welt verdient habe etc… Deine Aufmerksamkeit geht immer wieder zu ihm.

      Du musst diesen Fokus umlenken. Am besten auf dich selbst. Das ist es ja auch, was ich in den Beiträgen über die Liebe immer wieder schreibe.

      Ja, ich habe gelesen, dass du ja viele Dinge versucht hast. Aber du hast sie nicht wirklich für dich getan. Wenn du etwas tust mit dem Ziel, dich von ihm abzulenken, liegt dein Fokus immer noch bei ihm. Wenn du etwas tust, mit dem Ziel, von ihm loszukommen, liegt dein Fokus immer noch bei ihm. Das sind geistige Zwickmühlen, die an dieser Stelle zu weit führen und auf die ich im Buch genauer eingehe. Du musst es jedenfalls für dich tun und ihn völlig außer acht lassen. Mach dich selbst wieder glücklich! Wünsch es dir nicht nur, tu es!

      Ich hoffe, mein kurzer Gedankengang dazu hilft dir schonmal etwas =)

      LG Norman

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  9. Marie

    6. März 2018

    Hey Norman, vielen Dank für den tollen Artikel! Du begleitest mich schon einige Zeit beim Erlernen der Kunst des Loslassens. 🙂 Und auch wenn es nicht immer einfach ist, eingefahrene bzw. Unbewusste Muster zu erkennen und zu überwinden, bereitet jeder Schritt große Freude. Und wenn es mal nicht gelingt, tut es gut auch das Loslassen mit Humor mal loszulassen…krampfhafte Loslasskämpfe bewirken ja eher das Gegenteil 😉

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. März 2018

      Hey Marie,

      danke für deinen Kommentar =)

      Freut mich, dass meine Texte dich dabei unterstützen. aber noch mehr, dass du soviel Freude daran hast =D

      Humor ist in der Tat ein zentrales Element. Im Buch behandele ich das auch und auch die überraschende Tatsache, dass man nicht alles so ernst nehmen muss. Man kann nämlich Dinge auch mit Humor nehmen, ohne sich gleich lächerlich darüber zu machen oder sie in ihrer Wichtigkeit herabzustufen. Schau dir mal Zen-Meister an. Die haben auch immer so etwas humorvolles an sich =)

      Das Loslassen bewirken zu wollen und darum zu kämpfen wäre übrigens wieder Festhalten unter der Maske des Loslassens… es kann wirklich sehr verzwickt werden.

      Liebe Grüße und hab eine wundervolle Woche =)

      Norman

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  10. Stephan

    13. März 2018

    Hallo Norman,
    du hast so recht mit deinem Beitrag.
    Ich merke es bei mir häufig abends. Da habe ich noch einmal richtig schönes Kopfkino. Aber nicht nur vom vergangenen Tag, sondern von allen Situationen der letzten Jahre, die mir nicht gepasst haben. Anstatt sie loszulassen, versuche ich sie nachträglich zu lösen.
    Wie dämlich diese Absicht ist, wird schnell klar. Ich müsste die Situationen einfach nur als das Loslassen was sie sind: Vergangenheit.
    Ich danke dir für deine Tipps, damit werde ich es mal versuchen.
    Viele Grüße
    Stephan

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. März 2018

      Hey Stephan,

      danke für dein Feedback =)

      Oh, diese kreisenden und nicht enden wollenden Gedanken kenne ich gut. Hast du mal Meditation versucht? Da lernt man ja solche Gedanken loszulassen bzw. sie auch zuzulassen und zu beobachten, wodurch sie teilweise selbst verschwinden. Falls du es mal versuchen willst, hier hab ich ne Kurzanletung verfasst:

      https://www.vernuenftig-leben.de/wie-geht-meditieren/

      Liebe Grüße und viel Erfolg und Freude beim Loslassen =)

      Norman

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  11. Karina

    15. März 2018

    Hallo Norman,

    eigentlich hatte ich gerade etwas Anderes am PC zu tun, stieß auf deinen Artikel und las ihn komplett durch. Somit kann ich sagen, dass er so interessant war, dass ich ihn bis zuenede lesen musste. Ich war gefesselt von deinen Ausführungen und würde auch gern mehr davon davon lesen.
    Also, weiter so, du bist mit deinem Buch auf einem guten Weg :-).

    Viele liebe Grüße
    Karina

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. März 2018

      Hey Karina,

      danke für deinen Kommentar =)

      tut mir leid, dass ich dich mit meinem Beitrag von der Arbeit abgehalten habe! Auf der anderen Seite freut es mich natürlich, dass er dich so gefesselt hat =)

      Liebe Grüße und hab ne wundervolle Woche!

      Norman

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  12. Sandra

    15. März 2018

    Ich habe jetzt das Kapitel gelesen und freue mich, wenn das Buch fertig ist. Das Kapitel macht Lust weiter zu lesen. So wie fast alle Deine Artikel. Sie helfen ungemein. Danke für Deine Arbeit Norman!

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. März 2018

      Hey Sandra,

      danke für dein positives Feedback =)

      Freut mich sehr, dass das Kapitel Lust auf mehr gemacht hat und dass dir meine Texte so gut helfen. Da geht mir wirklich das Herz auf, denn genau dafür mache ich das alles!

      Liebe Grüße und hab ne tolle Woche!

      Norman

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  13. Kat

    15. März 2018

    Hallo Norman,
    Dein Artikel liest sich gut, er ist einleuchtend geschrieben, vor allem mit Bezug auf die persönliche Sphäre jedes Einzelnen(welche die möglichen Ursachen politischer Weltkrisen sind, darüber liesse sich ein Buch für sich schreiben).
    Ich lasse seit Jahren immer leichter im Alltag los – früher konnte ich es gar nicht.
    Mein Partner ist allerdings noch heute ein echter, überzeugter Kontrollfreak… bei ihm kommt mein „Loslassen“ da manchmal wie Leichtsinnigkeit oder Verantwortungslosigkeit rüber.

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. März 2018

      Hey Kat,

      danke für deine detaillierte Rückmeldung zum Artikel =)

      Freut mich, dass dir das Loslassen mittlerweile so gut gelingt. Der Alltag ist ein gutes Stichwort, denn ja, loslassen muss man alltäglich!

      Ich kenne das gut. Menschen, die das Loslassen und seine Wirkung nicht kennen, halten es für fahrlässig und können es oft gar nicht verstehen… „Aber man muss doch vorsorgen!“, „Man kann doch nicht einfach blind darauf vertrauen, das…“, etc. Ich kenne solche Sprüche. Und leider kann man solche Menschen auch nicht bekehren. Sollte man auch nicht. Das beste ist, wenn man sich selbst treu bleibt und ihnen vorlebt, wie es funktioniert. Im besten Falle fragen sie sich dann irgendwann „Wie macht der oder die das eigentlich immer mit so einer Leichtigkeit?“ und kommen auf dich zu =)

      Liebe Grüße und hab ne wundervolle Woche!

      Norman

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  14. Birgit

    15. März 2018

    Prima Artikel, sehr reflektiert und wie wahr wie wahr. 😊😊 Wie setzt man es aber ganz praktisch und direkt im Leben um? Jeden Tag?

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. März 2018

      Hey Birgit,

      danke für dein positives Feedback =D

      Und danke für die wichtige Frage! Genau darum geht es dann im Buch, um die Umsetzung und das Loslassen im Alltag und den verschiedenen Bereichen des Lebens (Arbeit, Haushalt, Liebe,…). Für einen und selbst mehrere Blogartikel ist das zu viel =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  15. Wally

    17. März 2018

    Danke, gibt es dein neues Buch als Hörbuch?

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. März 2018

      Hey Wally,

      danke für deine Frage zum Buch =)

      Ja! Ich plane auch eine Hörbuchvariante. Selbst gesprochen, deshalb übe ich aktuell mit den Beiträgen =D

      Liebe Grüße

      Norman

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  16. Christian Hubert Gremsl Christian Gremsl

    24. März 2018

    Lieber Norman,
    danke für diesen wunderbaren Beitrag.
    Es ist wie du sagst: wir machen uns das Leben selbst unnötig schwer.
    Wenn wir nur verstehen könnten, dass wir alle den Schlüssel zu Erfolg, Reichtum und Glückseeligkeit bereits in uns tragen…
    Dann wäre alles plötzlich ganz leicht, frei und einfach.
    Liebe Grüße,
    Christian

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      27. März 2018

      Hey Christian,

      schön, dich hier wieder zu sehen! =D

      Das hast du schön formuliert! Ja, wir tragen den Schlüssel alle in uns… aber vielleicht soll das auch nicht jeder wissen, weil es sonst ganz schnell langweilig würde? ;-)

      Und Suchen kann ja in gewisser Weise auch Spaß machen =)

      Liebe Grüße

      Norman

      P.S.: Deine Mail hab ich bekommen! Antworte die Tage auch ;-)

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  17. Sneza

    25. März 2018

    Hallo Norman ,

    Ich lese eigentlich alle deine Artikel ziemlich gerne und finde du machst das was du machst ziemlich gut ! 😊👍

    lieben Gruß
    Sneza

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      27. März 2018

      Hey Sneza,

      danke für das wunderbare Feedback! =D

      Du hast mir den Tag versüßt, danke dafür =)

      Liebe Grüße und eine wunderbare Woche noch!

      Norman

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  18. Stefan Vogl

    26. März 2018

    Hallo Norman :),
    danke für deinen tollen Artikel, er macht auf jeden Fall Lust auf mehr!
    Das Prinzip des Loslassens kenne ich, trotzdem finde ich es in der Praxis schwer. Ich merke oft gar nicht dass ich an etwas festhalte. Hast du einen Tipp um hier bewusster zu werden?

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!
    Viele Grüße
    Stefan

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      27. März 2018

      Hey Stefan,

      danke, dass du deine Gedanken da gelassen hast =)

      Freut mich sehr, dass der Artikel Lust auf mehr macht =D Mehr ist auch schon auf dem Weg… viel mehr um genau zu sein ;-)

      Ja, im Alltag ist es am Anfang sehr schwer, weil wir es ja über Jahre und Jahrzehnte gewohnt sind, festzuhalten. Es ist ein Automatismus. Deshalb ist das wichtigste die Achtsamkeit. Wenn du achtsam bist kannst du dieses Verhalten erkennen und es dann bewusst ändern.

      Im Buch gehe ich natürlich detaillierter darauf ein und habe auch einige Anwendungstipps parat. Aber für den Anfang würde ich dir die Meditation sehr ans Herz legen. Regelmäßiges meditieren steigert deine Achtsamkeit und Bewusstheit enorm, so dass du auch im Alltag bald grundlegend achtsamer bist. Falls du damit noch gar keine Erfahrungen hast, kannst du mit dieser Kurzanleitung sofort starten:

      https://www.vernuenftig-leben.de/wie-geht-meditieren/

      Hoffe, das hilft dir schonmal!

      Liebe Grüße und ne tolle Woche, dir!

      Norman

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      • Stefan Vogl

        27. März 2018

        Hi Norman,

        da bin ich schon gespannt! :D
        Danke für deine Tipps und die Kurzanleitung!

        Merci!
        Liebe Grüße und ebenfalls eine tolle Woche!
        Stefan

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  19. Heiko

    1. April 2018

    Echt gut, lieber Norman. Alles ist sehr gut beschrieben – und doch greift immer wieder das Zitat von A. Einstein ;
    “ Die Dummheit der Menschen ist unendlich. Nur beim Universum – bin ich mir nicht ganz so sicher “
    Warum dass so ist, erfahre ich vielleicht, wenn ich Dein Buch achtsam lese“

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      3. April 2018

      Hey Heiko,

      danke, dass du deine Gedanken zum Artikel hier lässt =)

      XD klasse Zitat!

      Unsere Dummheit ist zweifellos manchmal enorm. Unsere Schlauheit manchmal aber auch ;-) Die Frage ist wohl, was am Ende überwiegt =)

      LG und ne wundervolle Woche, dir!

      Norman

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  20. Jürgen

    4. April 2018

    Weiter schreiben, keine Frage. Ich arbeite dran… am Loslassen, am Frei werden, an der Lässigkeit des Lebens. Benötige aber Hilfe… u.a. durch Dich, Deinem Buch.
    Danke dafür, es bringt Steine ins Rollen und erfüllt mein Leben.
    Grüsse
    Jürgen

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      10. April 2018

      Hey Jürgen,

      danke für dein positives Feedback =)

      Super, dass du diesen Weg bewusst wählst! Ich freue mich, dass meine Inhalte dich dabei unterstützen können =)

      Liebe Grüße und hab ne tolle Woche!

      Norman

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  21. Caro S.

    10. April 2018

    Hi
    es ist das Beste was ich in letzter Zeit zum Thema Glück und Loslassen gelesen habe. Ich mag deine Vergleiche mit dem Urelement Wasser sehr. Es veranschaulicht auf einfache Weise wie das Leben sein sollte: im natürlichen Fluss. Was einfach klingt und doch schwer umzusetzen scheint. All die Erwartungen an sich, den Partner, die Familie, den Beruf und an das Leben sind leider oft mit Leid und Schmerz verbunden. Dazu kommt das Festhalten. Das Festhalten an Gewohntem, Alltäglichem, an Abläufen, Dingen oder Menschen. Denn macht uns Neues, Unbekanntes nicht auch erst einmal unsicher und ängstlich?

    Bis bald
    liebe Grüße Caro

    P.S.: die Sonne scheint ;-) und der Zauberer des Anfangs des Wachsens nimmt seinen Lauf

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      17. April 2018

      Hey Caro,

      danke für deinen Kommentar und das große Lob =)

      Ich liebe das Wasser auch als Metapher. Es ist so einfach und klar. Im Buch habe sogar ein ganzes Kapitel dazu geschrieben, warum es so ein guter Lehrer ist.

      Angst ist ein weiterer wichtiger Faktor beim festhalten, da hast du absolut recht. Dabei ist es aber auch weniger die Angst vor dem Neuen, sondern viel mehr die Angst, das Alte durch das Neue zu verlieren. Verlustangst also, und damit auch eine Form des Festhaltens. Aber es gibt Wege, diese Ängste zu überwinden und damit auch das Loslassen zu erleichtern.

      Liebe Grüße und eine sonnige Woche wünsche ich dir!

      Norman

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  22. Sabrina

    7. Mai 2018

    Hallo Norman,
    Wirklich guter Beitrag er hilft mir weiter. Ich habe eine Frage an dich ich habe immer Angst das mein Partner mich enttäuscht obwohl ich ihm vertrauen kann und dann Klammer ich und möchte immer bei ihm sein und ich möchte das ändern weil ich durch deinen Beitrag gelernt habe das es nicht nützt wenn ich an ihn klammere aber wie bekomme ich diese Angst weg enttäuscht zu werden und wie lerne ich am besten ihn los zulassen und ihn mal alleine weg gehen zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen Sabrina

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      8. Mai 2018

      Hey Sabrina,

      danke für deinen Kommentar und den offenen Einblick in deine persönliche Situation =)

      Diese Angst enttäuscht zu werden basiert im Grunde auf mangelndem Selbstwert.

      Es geht ja dann oft darum, dass man fürchtet, dass der Partner jemand anderes findet, den er dir vorziehen könnte. Diese Furcht kommt daher, weil du denkst, dass du nicht gut genug bist und andere besser sein könnten.

      Deshalb rede ich hier so oft davon, dass man bei sich selbst anfangen und sich um sich selbst kümmern soll. Und das würde ich auch dir raten.

      Wenn du dich auf dich konzentrierst und lernst, mit dir selbst besser auszukommen, dann erledigt sich der rest von selbst. Wenn du selbst weißt, was dein Partner an dir hat, kannst du ihn auch ruhigen Gewissens ziehen lassen und weißt, dass er dich nicht so schnell ersetzen würde. Es geht also um deinen Selbstwert. Da solltest du ansetzen. Lerne dich selbst zu lieben, so wie du bist und dann tun das auch andere =)

      Ich hoffe, meine kurzen Gedanken dazu helfen dir ein wenig =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  23. Karita

    9. Mai 2018

    Bin ziemlich „bewegt. Befinde mich sowohl beruflich als auch privat in der „Festhalte^… Immer wieder zieht es mich in den wenigen freien Stunden an die Elbe……Ich glaube, ich lerne zu verstehen….

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      9. Mai 2018

      Hey Karita,

      danke für deinen persönlichen Beitrag =)

      Ja, oft ist es so, dass das festhalten sich in allen Bereichen des Lebens wiederfinden lässt, weil man „halt so tickt“. Das ist aber auch gleichzeitig die gute Nachricht, denn wenn man das Prinzip einmal enttarnt hat und gelernt hat loszulassen, wirkt das in der Regel ebenfalls automatisch in allen Lebensbereichen durch =)

      Wie schön, dass du einen Fluss in der Nähe hast und regelmäßig dort vorbei schaust =D

      Ich wünsche dir viel Kraft und Freude auf deinem Weg. In die richtige Richtung geht er auf jeden Fall =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  24. Inge

    9. Mai 2018

    Hallo, Norman, ich finde den Beitrag gut, vieles entspricht meinen Erkenntnissen. Seit zwei Jahren gehe ich bewusst vielen Dingen mehr denn je auf den Grund, wobei etliches zu einer Änderung meines Verhaltens führt. Mit meinen 60 Jahren ist es auch gut so. Letztendlich wollen wir doch alle glücklich sein und unser (Lebens)Spiel zu einem guten Ende bringen. Im Moment mach ich wieder ein 100- Tage-Projekt mit der Überschrift „Weniger ist mehr“.
    Ich gehe mich schon mehr von Dir zu lesen. Liebe Grüße Inge

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      15. Mai 2018

      Hey Inge,

      danke für deinen Kommentar =)

      Und für deinen Zuspruch. Da du ja etwas mehr Lebenserfahrung hast als ich, weiß ich das sehr zu schätzen =)

      Klasse Idee! Und toller Titel =) Wie sieht denn dein Projekt aus? Geht es ums Ausmisten und materiellen Minimalismus oder generell weniger (auch weniger Beziehungen, weniger soziale Interaktion etc.)?

      Ich freue mich auch, mehr von dir zu lesen =)

      LG Norman

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  25. Barbara

    21. Mai 2018

    Lass los was Dir am Herzen liegt!!!!????

    Da fängst bei mir schon an! Es handelt sich dabei um ein altes krankes Tier, was mir seit 17 Jahren am Herzen liegt!!
    So – ich will damit nur ausdrücken – es ist vermessen leger zu sagen, lass mal los, dann geht es dir besser!
    Ich habe viel losgelassen im Leben und dennoch stehe ich heute in einer Sackgasse.
    Die Sackgasse heißt berufliche Verwirklichung! Ich habe die Drecksjobs an den Nagel gehängt- bin mit Bauchweh in den H4 Bezug gegangen und nu – nix mit Selbstbestimmung, in diesem Punkt hört die Selbstbestimmung nämlich auf! Da heißt es nämlich, seh zu das du deine Existenz auf eigene Beine stellst und der Gesellschaft ist es egal mit was und wie!
    Generell ist man dazu noch der Stigmatisierung und Beleidigungen der Gesellschaft ausgesetzt! So nach dem Motto: wer nicht arbeitet, braucht auch nicht essen!
    Ich habe für mich festgelegt, mich nicht mehr in Arbeitsverhältnisse zu begeben, die meinen Fähigkeiten und Neigungen nicht entsprechen. Laut Gesetz darf ich das nicht! Somit bin ich ein Sozialschmarotzer, weil ich Selbstbestimmt festgelegt habe – ich mache DAS was ich will!
    Diese Einstellung bringt mich in Teufelsküche, die da heißt – Querulant -psychisch krank Stempel – unmotiviert – schwieriger Mensch – antineoliberal.
    Das war es zu mir!

    Aber auch generell halte ich es für vermessen, auszusagen in Selbstbestimmtheit zu leben. Es fängt bereits mit dem Elternhaus an, das ist prägend und grenzt Selbstbestimmtheit häufig ein.
    Grundsätzlich ist für Selbstbestimmtheit ein Polster an Geld notwendig. Es braucht mit Sicherheit nicht viel an Polster, es läßt sich aber ohne dieses Polster kein Leben leben, welches nicht in Obdachlosigkeit endet und die endet meist in Suff oder Drogen.

    VG Barbara

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. Mai 2018

      Hey Barbara,

      danke für deine ehrliche Meinung zum Beitrag =)

      Ironischerweise schreibe ich gerade an einem Abschnitt zum Buch, der nicht besser zu deinem Kommentar passen könnte. Es geht um die Opferrolle, warum wir sie so gerne einnehmen und wie wir sie überwinden können.

      Versteh mich nicht falsch. Das soll kein persönlicher Angriff sein. Aber ich stelle in deinem Bericht doch fest, dass du sehr dazu neigst, die Verantwortung für dein Glück und Wohlergehen an andere (die Gesellschaft, das Arbeitssystem etc.) abzugeben. Das ganze ist natürlich sehr verlockend, weil es so einfach ist. Die Verantwortung in die Hand zu nehmen ist nicht einfach, denn dann ist man auch verantwortlich.

      Warum erwartest du, dass sich die Gesellschaft um dich kümmern müsste? Ich halte eher das für vermessen. Die Welt schuldet dir nichts. Wie sieht es in Ländern aus, in denen du überhaupt nichts von der Gesellschaft bekommst? Wie haben unsere Vorfahren überlebt, als es noch keine Gesellschaftlichen Einrichtungen gab, die einen hätten auffangen können?

      Jedes Lebewesen muss seit je her für sich selbst sorgen. Tut es das nicht, stirbt es. Das ist nicht unfair, das ist natürlich.

      Es hilft nicht, sich irgendwo hin zu stellen und zu jammern und darauf zu warten und zu hoffen, dass alles besser wird.

      Aus deinem Kommentar lese ich auch eher all die Dinge heraus, die du nicht willst. Was aber willst du? Wenn du das doch weißt, warum tust du es nicht einfach oder steuerst das Schiff zumindest in die Richtung?

      Auch am Ende deines Beitrags lese ich wieder, dass die Eltern schuld sind oder die finanzielle Situation. Ja, es ist richtig, dass nicht jeder die gleichen Karten im Leben ausgeteilt bekommt. Aber es hat auch niemand gesagt, dass das im Leben so sein soll. Am Ende kannst du noch so sehr jammern und klagen, dass alles hätte anders sein können, aber das bringt nichts. Es kommt am Ende einzig und allein darauf an, was du mit den Karten machst, die du bekommst.

      Auch die Verallgemeinerung dass ein Leben ohne finanzielles Polster in der Regel in Obdachlosigkeit, Suff oder Drogenkonsum endet ist doch ein „sich ausliefern“. Es ist immer, wirklich immer, deine Entscheidung, ob du säufst oder Drogen nimmst.

      Ich hoffe, meine Worte stoßen dich nicht zu sehr vor den Kopf. Ich halte aber nichts davon, in Klagelieder einzustimmen, wenn ich auch die Chance habe, Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen =)

      Liebe Grüße und eine sonnige Woche!

      Norman

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  26. Julia

    23. Mai 2018

    Hallo Norman,

    also dein Artikel ist klasse. Jedoch schreibst du, wenn man etwas sehr will, dann bekommt man genau das Gegenteil. Hier habe ich meine Zweifel, denn ich habe bisher immer gedacht, dass wenn ich etwas wirklich sehr will, dann kan ich das auch erreichen.

    Zum Beispiel möchte ich sehr gerne super tanzen können, und ich will es vom ganzen Herzen. Ich tue auch was dafür, in dem ich regelmäßig trainiere, weil ich es so sehr will. Nun müsste ich nach deiner Aussage den Entschluss ziehen, dass wenn ich es will, werde ich nie eine gute Tänzerin. Ich sollte dann einfach nur ruhig sein und das Leben fließen lassen und nichts erwarten? Nicht von mir erwarten, dass ich regelmäßig trainieren gehe um mein Ziel zu erreichen? Oder habe ich ich dich da falsch verstanden? Über ein Kommentar von dir freue ich mich….LG Julia

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      29. Mai 2018

      Hey Julia,

      danke für deinen Kommentar und deinen wichtigen Hinweis bzw. Zweifel =)

      Du hast recht. Leider ist das Thema sehr komplex und nicht so leicht in einem kurzen Kommentar oder Beitrag zu behandeln. Ich bemühe mich aber mal, kurz und knapp wiederzugeben, was ich damit meine:

      Wenn du gerne super tanzen möchtest, dann willst du ja nicht das alleine. Du willst super Tanzen können, weil _________.

      Jetzt ist die Frage, was ist das? Wenn du super Tanzen willst, weil du die Anerkennung dafür haben willst oder berühmt werden willst und denkst, dass dich das glücklich macht, wirst du es nicht bekommen, denn niemals können uns äußere Umstände glücklich machen. Im Gegenteil: Du legst damit dein Glück in die Hände anderer und machst dich abhängig.

      Wenn du aber super Tanzen willst, weil du Spaß am Tanzen hast und dich der Akt des Tuns selbst glücklich macht und erfüllt, dann ist es unnötig, super tanzen zu wollen, weil dir das Ergebnis egal ist. Das Tanzen selbst ist wichtig und erfüllt.

      Paradoxerweise wirst du aber wahrscheinlich gerade dadurch die bessere Tänzerin, weil du dich voll auf das Tanzen konzentrieren kannst und mit Leib und Seele dabei bist und nicht ständig an das Ergebnis denkst und wie gut du wohl bist.

      Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich beschreiben =)

      In diesem Artikel habe ich dieses Prinzip auch schonmal näher beleuchtet:

      https://www.vernuenftig-leben.de/wie-werde-ich-erfolgreich/

      LG Norman

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      • Julia

        29. Mai 2018

        Super Norman, danke dir! Du hast es gut erklärt, es ist jetzt auf jeden Fall einleuchtend :)

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  27. louanne

    27. Mai 2018

    lieber norman,
    ich habe wie wir alle (davon bin ich überzeugt!!!) grosse schwierigkeiten mit dem loslassen. so vieles „beschert“ mir innere unruhe!
    so habe ich z.b. immer das gefühl, nicht genügend ZEIT zu haben. es ärgert mich, dass ich so selten dazu komme, deine texte zu lesen, und zwar, weil ich eigentlich gar nicht gerne so viel zeit vor dem computer verbringe!!!
    daher wäre ich ein grosser verfechter der bitte: bring es bitte auch als BUCH heraus, als buch zum anfassen und überall-mit-hin-nehmen!!!
    ich zahle gern mehr, denn ich finde deine texte sehr hilfreich!
    LG, louanne

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    • louanne

      27. Mai 2018

      mit „es“ meine ich natürlich das buch, das du gerade schreibst, nicht alle texte. :D obwohl das natürlich total toll wäre!!!!
      und da hab ich’s gerade wieder gemerkt, das nicht-loslassen-wollen! ich will texte übers loslassen nicht loslassen!:D
      schön blöd,oder?

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      • Norman Brenner Norman Brenner

        29. Mai 2018

        Hey Louanne,

        schön, wieder von dir zu lesen =)

        Und danke, dass du mir deinen Wunsch mitteilst und nicht einfach im stillen ärgerst, wenn es kein Printbuch gibt.

        Ich würde das Buch selbst sehr gerne in gedruckter Form in den Händen halten. Deshalb denke ich, dass ich zumindest in irgendeiner Weise eine Art begrenzte Liebhaberauflage realisieren werde. Dazu werde ich dann aber auf jeden Fall nochmal eine Abfrage über den Newsletter machen =)

        Ich kann es auf jeden Fall gut verstehen, denn ich verbringe teilweise auch zu viel zeit vor dem PC. Aber eher mit Schreiben als mit Lesen ^^ Was ich deshalb mittlerweile ganz toll finde sind Podcasts. Die kann ich mir anhören, während ich was anderes mache oder einfach nur im Sessel sitze =) Ich habe ja schon damit begonnen auch hier einige Beiträge zu vertonen. Vielleicht ist das ja auch für dich eine passende Alternative =)

        Noch blöder wird es, wenn man das Loslassen selbst nicht loslassen will. Wenn man krampfhaft versucht loszulassen und damit am Loslassen festhält. Es kann schon sehr paradox werden das ganze ^^

        Liebe Grüße

        Norman

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        • louanne

          7. Juni 2018

          lieber norman,
          jetzt habe ich dank deiner hilfe auch endlich diesen kommentar wiedergefunden, juhu! (ich fühl mich gerade wie eine schusselige alte dame, die überall ihre notizblock-zettel verteilt und ständig ihre brille sucht.=D )
          ja, mit dem loslassen geht es mir gerade ganz genau so, ständig denk ich „du weisst doch jetzt worum es geht, dann los doch auch mal endlich los und sei nicht so….und so…. und so….
          bringt ja ehrlich gesagt nun mal so gar nichts! :S
          aber wieder einmal hat mir ein satz von dir geholfen, in einem anderen artikel (wo war er nur gleich…. :D ;)
          und zwar der, dass man es akzeptieren muss, dass man eben halt auch mal genervt, gestresst, angespannt und ängstlich ist.
          und da ging es mir gleich schon wieder ein bißchen besser. zur zeit bin ich beruflich gerade mal wieder an dem punkt, wo mir ganz klar ist, dass ich diesen beruf nicht mehr lange machen möchte. ich war da schon öfter, aber ich habe bis jetzt nie den absprung geschafft, zumal es einer dieser berufe ist, wo man nicht allzu gut verdient und die zu wenig leute machen wollen. also, umschulung o.ä. ist so gut wie unmöglich. die dame in der arbeitsagentur sagte wörtlich zu mir: „sie kommen aus dem beruf nicht raus.bleiben Sie gesund.“
          will ich aber! also, raus aus dem beruf. und gesund bleiben bzw. werden will ich sowieso.
          komme nur mehr und mehr zu dem schluss, dass diese beiden dinge in einem engen zusammenhang stehen!
          gerade habe ich deine fragen zum thema „was ist wirklich wichtig im leben“ ausgedruckt.
          und die antwort auf die frage „was würdest du am meisten bereuen auf dem sterbebett?“ kam wie aus der pistole geschossen: meine berufswahl und dass ich mich so lange in einem beruf herumgequält habe, in dem ich KEINE ERFÜLLUNG finde und auch niemals finden werde!!!!
          jetzt bin ich gerade dabei, einen masterplan für den exit zu entwickeln, und glaub mir, die tatsache, dass das jetzt, mit fast 52 (oh gott, geschrieben sieht es NOCH VIEL ÄLTER aus !!! ) verdammt schwer werden wird, jagt mir jede menge angst ein.
          ich versuch jetzt erstmal, auch das zu akzepzieren und daran zu glauben, dass ich es, auch mit hilfe deiner texte, schon irgendwie schaffen werde, mein leben vernünftig in den flow zu bekommen!
          =)
          herzlichst,
          louanne

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          • louanne

            11. Juni 2018

            ooookayyyy…..
            „will ich aber!“ sollte ich vielleicht noch mal vernünftig überdenken….
            ;-) :-D

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            • Norman Brenner Norman Brenner

              12. Juni 2018

              Antrieb zur Veränderung ist gut. Vorwärts zu wollen ist gut. Auch der Fluß strebt ja voran. Er bleibt aber flexibel und hält nicht an einem gewissen Ergebnis fest. Aber Veränderung ist das Wesen des Loslassens =)

              LG Norman

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          • Norman Brenner Norman Brenner

            12. Juni 2018

            Hey louanne,

            habe gerade auch deinen anderen Kommentar beantwortet =)

            Ja, das ist eine ganz wichtige Erkenntnis. Denn sonst regt man sich darüber auf, dass man sich aufregt und das wird zum nie endenden Teufelskreis. So muss man auch in gewissen Situationen das Loslassen-Wollen loslassen, denn sonst läuft man Gefahr, am Loslassen festzuhalten =) Sehr paradox, aber ich hoffe, im Buch kommt das verständlicher rüber =)

            Ich denke auch: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg =) Kennst du schon diesen Beitrag dazu? Vielleicht steht da auch was nützliches für dich drin:

            https://www.vernuenftig-leben.de/spass-bei-der-arbeit/

            Ich finde es sehr bewundernswert, dass du dich dieser Herausforderung stellst. Und besser mit 52 als nie! Denn genau dann wird diese Situation mit dem Sterbebett Wirklichkeit aber du kannst es ja jetzt vermeiden =)

            Wenn es um den Masterplan geht, hilft dir vielleicht auch das hier:

            https://www.vernuenftig-leben.de/traeume-verwirklichen/

            So, jetzt hab ich dich aber wieder genug mit neuen Links überschüttet ^^

            Hab ne wundervolle Rest-Woche!

            LG Norman

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            • louanne

              13. Juni 2018

              lieber norman,
              ich bin jetzt schon sicher, dass ich mir da einige vernünftige und helfende inhalte rausziehen kann.
              und dank deines „scoutings“ in der anderen antwort (falls jemand mitliest,und wissen möchte, worum es geht, es ist hier zu finden: https://www.vernuenftig-leben.de/nicht-loslassen-koennen/#comment-3208)
              na, klappt doch prima mit den links! ;-)))
              beste wünsche und grüße
              louanne

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              • Norman Brenner Norman Brenner

                15. Juni 2018

                Super =)

                Und danke, dass du gefragt hast, anstatt dich im Stillen zu ärgern =)

                LG Norman

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  28. Jenny Berg

    17. Juli 2018

    Hi Norman,
    Wieder mal ein wunderbarer Artikel, der mich und meine Gedanken die naechsten Tage beschaeftigen wird, waehrend ich versuche, es mit mir in Einklang zu bringen.
    Eine Frage: aus meiner Sicht ist „alles loslassen“ ja auch nicht der richtige Weg. Daher hast du ja auch oft das Wort „meist“ benutzt und nicht „immer“. Gibt es dazu im Buch auch die entsprechende Sicht? Natuerlich gibt es in unserem Leben viel viel mehr, das wir loslassen sollten, als das, an dem wir festhalten sollten. Oder sollte man deiner Meinung nach wirklich 100% loslassen? Das koennte ja im Worst Case dazu fuehren, dass sich jemand sagt: mein Beruf stresst mich, ich lasse ihn los, ich kuendige, setz mich zuhause vor den Fernseher und lasse es auf mich zukommen. Das befreit zwar vom Stress, fuehrt aber zu Folgeproblemen.
    Daher sind ziellos und loslassen fuer mich komplett zu unterscheiden.
    Viele Grüße,
    Mich-interessiert-deine-Meinung-brennend-Jenny

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    • Erbsenzählerin

      20. Juli 2018

      Hi Jenny,
      dass der von Dir beschriebenen Worst Case nicht nur theoretisch ist sieht man meiner Meinung nach am Kommentar von Barbara.(Ihr wünsche ich alles Gute) Ich bin der Ansicht, dass man das Loslassen vorbereiten sollte. Wenn man noch nicht schwimmen kann ist das Loslassen des Beckenrandes keine so gute Idee, wenn man aber schwimmen kann, muss man loslassen um frei zu schwimmen (sonst ist nix mit Seepferdchen). Auch in einem anderen Text hatte Norman hierzu ein gutes Beispiel: Ein Kletterer lässt erst los, wenn er einen neuen Halt gefunden hat.
      Ich bin mal gespannt auf Normans Rückmeldung.
      Viele Grüße, Elke

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      • Norman Brenner Norman Brenner

        24. Juli 2018

        Hey Elke,

        danke für deine Beiträge und dass du damit auch anderen hilfst =) Das schätze ich sehr!

        Tolle Metapher mit dem Schwimmen =) Gefällt mir. ich sehe das auch so, allerdings ist es manchmal auch die Vorbereitung, die man loslassen sollte, weil sie einen vom eigentlichen Akt abhält. Auch junge Vögel müssen irgendwann mal aus dem Nest fallen, um das Fliegen zu lernen.

        Was ich damit meine ist, dass man nicht Gefahr laufen sollte, es sich zu bequem und angenehm vorbereiten zu wollen. Dann schafft man es nie. Aber ein gewisses Vertrauen in seinen halt, seine Fähigkeiten, das Leben sollte man schon haben. Das will ich übrigens auch mit dem Buch stärken. Das Vertrauen in sich selbst und das Urvertrauen ins Lebe. Da gibt es einige Kapitel zu =)

        Liebe Grüße

        Norman

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      24. Juli 2018

      Hey Jenny,

      danke für deine Gedanken zum Artikel =)

      Das ist ein sehr wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Und ja, im Buch gehe ich sehr genau darauf ein. Ein Beispiel:

      Wenn eine Frau von ihrem Mann (oder umgekehrt) geschlagen wird, dann sollte sie nicht einfach ihren Wunsch nach Unversehrtheit loslassen und sich dem ausliefern. ganz un gar nicht. Hier muss gehandelt werden!

      Aber: Am Ende beruht auch dieses Handeln meist auf dem Loslassen, denn wenn sie bis jetzt bei ihm geblieben ist, hält sie ja an irgendwelchen Glaubenssätzen oder ähnlichem fest, die verhindern, dass sie etwas unternimmt.

      Deshalb ist meiner Meinung Loslassen am ende immer die Lösung. Man sollte nur genau herausfinden, was man loslassen sollte. Diese Fähigkeit will ich mit dem Buch vermitteln =)

      Loslassen ist also auf keinen Fall ziellos. Bei deinem Beispiel mit dem Stress ginge es eher darum, herauszufinden, was und warum einen etwas stresst und dann die Angriffspunkte loszulassen. Zum Beispiel die hohen Erwartungen an sich selbst, den Gedanken an Jobsicherheit etc.

      Ich hoffe, das war in der kürze des Kommentars verständlich genug. Ist ein sehr komplexes Thema, wie du ja schon richtig bemerkt hast =)

      Liebe Grüße

      Norman „freut sich, dass das mit den Aliasbezeichnungen so gut ankommt“ Brenner

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      • Jenny Berg

        24. Juli 2018

        Hi Norman, Hi Elke,
        Danke euch beiden fuer eure Antworten!
        Das hat mir wie immer sehr geholfen und ich fteue mich schon auf die naechsten Beitraege.
        Viele Grüße
        Jenny

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  29. Wika

    24. Juli 2018

    Wirklich ein guter Beitrag!Hat mir ein bisschen geholfen über das Leben nachzudenken. Es ist auch gut das man den Beitrag sich anhören kann. Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel. :)

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      31. Juli 2018

      Hey Wika,

      danke für deine Gedanken zum Beitrag =)

      Freut mich, dass er dir gefällt und hilft!

      Ich liebe es auch, mir Texte anzuhören und freue mich sehr darüber, dass das hier so gut ankommt. Plane daher noch mehr Beiträge zu vertonen. Aber zuerst will ich das Buch mal fertigstellen =)

      LG Norman

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  30. Gaby

    1. August 2018

    Hallo Norman,
    das Loslassen, ist ein permanentes Thema, weil ich noch nicht geübt bin darin, weil ich es oft vergesse!!!
    Wie gehe ich bei Krankheit (Brustkrebs op hinter mir) mit dem Loslassen vor. Vielleicht hast Du ein anschauliches Beispiel für mich parat, damit ich nicht alles noch „verschlimmere“
    Schönen Tag Dir und schöne Grüße
    Gaby

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      7. August 2018

      Hey Gaby,

      danke für deinen offenen Beitrag zum Thema =)

      Ich glaube aber, dass niemand wirklich geübt darin sein kann, denn jede Situation ist anders und stellt einen vor neue Loslass-Herausforderungen. Es ist ja in der Regel erst einmal nicht leicht zu erkennen, was und warum man überhaupt loslassen sollte.

      Zu deiner aktuellen Situation kann ich dir daher leider auch nicht viel sagen, denn ich weiß ja nicht, wie du damit umgehst. Das wichtigste ist denke ich, erst einmal den Status Quo zu akzeptieren. Solange du dich dagegen sträubst etwas wahr haben zu wollen, nährst du es, hältst es fest und damit am Leben. Also das innere „nicht wahrhaben wollen“ oder Ignorieren loslassen. Mir hilft es da immer daran zu denken, dass bisher jedes Ereignis in meinem Leben einen Sinn hatte und ich gehe immer davon aus, dass auch jedes weitere diesen Sinn haben wird.

      Das heißt aber nicht, dass du dich kampflos geschlagen und mit deinem Schicksal abfinden solltest. Nimm es in die Hand. Ändere Dinge in deinem Leben, die dir nicht passen und die du dir anders wünschst. Auch hier ist das Loslassen elementar, denn viele Dinge sind in unseren Leben nicht so, wie wir sie eigentlich gerne hätten, weil gewisse Denkmuster und Glaubenssätze uns davon abhalten, sie zu ändern. Diese gilt es dann hier loszulassen.

      Du siehst, es ist immer eine sehr individuelle Geschichte, das Loslassen. Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem kurzen Gedankengang etwas helfen =)

      Liebe Grüße, gute Besserung und vor allem viel Freude im Leben =)

      Norman

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      • Gaby

        7. August 2018

        Hey Norman,
        vielen, vielen Dank, ja Du hast mir damit wieder einen Denkanstoß gegeben.
        danke auch für die guten Wünsche!

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        • Norman Brenner Norman Brenner

          14. August 2018

          Freut mich, dass es dir hilft und dass wir uns hier austauschen =)

          LG Norman

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  31. Momo

    17. Oktober 2018

    Hallo Norman,

    vieles, was du hier sagst, hab ich so oder ähnlich schon gehört und gelesen…

    Jedoch wie du es sagst, ist das wesentliche
    Für mich eingängig- erklären ohne zu belehren
    Auf charmante Art – so, dass ich denke
    Stimmt! Das ist richtig
    Und Öhm – jaaaa sch… mach ich – leider
    Ich mag deine Stimme
    Also Hörbuchvariante – auf alle Fälle :)

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      23. Oktober 2018

      Hey Momo,

      danke für dein Feedback =)

      Ja, „there is nothing new under the sun“ sagt ein englisches Sprichwort. Und dennoch überrascht es uns oft, wenn wir wieder auf etwas stoßen, was wir doch eigentlich schon wissen oder viel mehr anwenden sollten. Das geht auch mir ständig so. Aber wenn man alles direkt könnte, wärs ja auch langweilig ;-)

      Ich freue mich sehr über dein Lob zu meinem Schreib- / Lesestil =D Das motiviert mich gerade enorm! Danke dafür =)

      Liebe Grüße und hab noch ne tolle Rest-Woche!

      Norman

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  32. Heiko

    22. November 2018

    Hallo Norman,

    toller Beitrag und absolut verständlich erklärt. Danke !

    Viele Grüße

    Heiko

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      26. November 2018

      Hey Heiko,

      danke für dein Feedback zum Artikel =)

      Das freut und motiviert mich!

      LG Norman

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