Die 30 besten Mindtricks, um in jeder Situation Ruhe bewahren zu können

Ruhe bewahren

Ruhe bewahren ist das A und O.

Wirklich!

Egal, ob du Stress hast, dich über etwas oder jemanden ärgerst oder dir Sorgen um die Zukunft machst.

Nur wenn du in solchen Situationen Ruhe bewahrst, kannst du klar denken und handeln.

Mal ganz davon abgesehen, dass es deiner Gesundheit und deinem Wohlbefinden sehr zugute kommt, wenn du dich weniger aufregst.

Aber wie geht das? Wie bleibt man in brenzligen Situationen ruhig und gelassen?

Mir gelingt das immer besser, denn ich habe mittlerweile 30 Top-Methoden gefunden, um in jeder Situation Ruhe zu bewahren (Nummer 28 ist ein total unterschätzter Geheimtipp):

 

Die 30 besten Tipps, um in jeder Situation Ruhe bewahren zu können

Ich habe in meinem Leben bisher schon zahlreiche Methoden ausprobiert, die Gelassenheit und Ausgeglichenheit versprochen haben.

Warum? Weil es mir lange Zeit unglaublich schwer fiel, die Ruhe zu bewahren, wenn sich die Chance auf Aufregung bot. Das HB-Männchen war dagegen ein zahmes Lamm.

Heute gelingt es mit zwar auch nicht immer, aber immer öfter und zwar dank dieser genialen Tipps und Tricks:

 

1. Es liegt nicht in meiner Macht

Die meisten Dinge, von denen wir glauben, sie lägen in unserer Gewalt, tun es gar nicht.

Du kannst dich auf den Kopf stellen und Himmel und Hölle in Bewegung setzen, aber wirklich beeinflussen kannst du das meiste in deinem Leben einfach nicht.

Zu den Dingen, die nicht in deiner Macht liegen zählen zum Beispiel:

  • Dein Besitz
  • Dein Körper und deine Gesundheit
  • Der Umgangston deiner Kollegen
  • Dein Ansehen

Warum das so ist, kannst du hier nachlesen.

Es bringt nichts, sich über all diese Dinge Sorgen zu machen oder sich aufzuregen, denn man hat es letztlich nicht selbst in der Hand. Wenn dich dein Chef feuert, ist dein Einkommen weg und wenn dein Haus abbrennt, ist dein Eigentum weg und vielleicht sogar dein Leben.

Mir bewusst zu machen, dass ich viele Dinge einfach nicht beeinflussen kann, sorgt bei mir oft schon für eine grundlegende Entspannung.

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2. Das Gelassenheitsgebet

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

(Reinhold Niebuhr)

Dieser kurze Dreizeiler ruft mir quasi immer wieder die Essenz des vorherigen Punktes ins Gedächtnis. Aber es ist auch noch ein bisschen mehr:

Das kurze Gebet führt mir vor Augen, dass niemand anderer als ich selbst dafür verantwortlich bin, zu entscheiden, was ich hinnehmen muss und was nicht.

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3. Wo ich bin, will ich sein

Dieser kleine und überaus feine Spruch stammt von Jens Corssen, einem Diplompsychologen und „Erfolgscoach“.

Ich liebe ihn aber nicht, weil er mir zu irgendeinem Erfolg verholfen hat, sondern, weil er mir immer wieder klar macht, dass ich mich selbst dazu entschieden habe, genau in dieser Situation zu sein. Damit gewinne ich die Macht zurück und habe keinen Grund mehr mich umhergeworfen zu fühlen.

Was genau hinter dieser Philosophie steckt, lasse ich den guten Jens mal fix selbst erklären:

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4. Der „Arsch-Engel“

Geiler Begriff, oder?

Er stammt von Robert Betz, einem mehr oder weniger bekannten Autor und Coach. Teilweise finde ich seine Herangehensweise etwas fragwürdig, aber hiermit hat er einen Volltreffer gelandet:

Der „Arsch-Engel“ ist ein Mensch oder, etwas weiter ausgelegt, eine Situation, über den oder die wir im ersten Moment oft denken „So ein Arsch“ bzw. „So ein Mist“. Beim genaueren Betrachten oder wenn einige Zeit vergangen ist, stellt sich jedoch heraus, dass es eigentlich ein Engel bzw. ein göttliches Ereignis war. Er oder es hat uns an unsere Grenzen gebracht und gezeigt, was uns noch fehlt, um mehr innere Ruhe und Frieden zu finden. Mit der „Arsch-Engel“-Sichtweise verwandelt man Ärger unglaublich schnell in Dankbarkeit.

Auch hierzu will ich dir Robert’s eigene Absicht nicht vorenthalten:

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5. Wer weiß, wozu es gut ist?

Das ist eine sehr hilfreiche Sichtweise, die sich aus der Kurzgeschichte vom Bauer und seinem Pferd ableiten lässt.

Sie besagt: Auch etwas, das dir im ersten Moment als Nachteil erscheint, kann sich im weiteren Verlauf als großes Glück herausstellen. Das habe ich selbst schon sehr oft festgestellt und dir fällt sicher auch das ein oder andere Beispiel aus deinem Leben ein (Umgekehrt ist es übrigens genauso: Vieles, was uns als Vorteil erscheint, entpuppt sich später als unheilvoll. Viele Lottogewinner können davon ein Lied singen.).

Warum also die Mühe machen alles in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen und sich den Kopf zerbrechen. Das Leben wird schon zeigen, wozu dies und jenes gut ist.

Diese Frage hilft mir immer, etwas Abstand zu gewinnen, wenn ich mich mal wieder wegen irgendetwas verrückt mache.

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6. Es kommt schon, wie es kommen soll

Keine Ahnung woher ich diesen Spruch habe. Wahrscheinlich hat ihn jeder schon einmal gehört. Oft sagen Großeltern so etwas zu einem. Warum? Weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass es stimmt!

Der Punkt ist mit dem vorherigen eng verwandt aber doch ein wenig anders. Wo vorher nämlich einfach nur auf die Unmöglichkeit hingewiesen wird, alle Zusammenhänge zu erkennen, ist hier noch das Vertrauen im Spiel. Das Urvertrauen darauf, dass alles im Leben seinen Sinn hat. Diese Ansicht bringt dir deshalb nur etwas, wenn du dieses Vertrauen hast. Egal, ob in eine höhere Macht, Gott, das Schicksal oder in dich selbst.

Wenn du darauf vertraust, dass alles im Leben einen bestimmten Grund hat, wirst du automatisch viel gelassener.

Falls du ein religiöser Mensch bist, kann auch die Variante „Gottes Wege sind unergündlich“ für dich hilfreich sein.

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7. Auch dies wird vorübergehen

Eine unglaublich beruhigende Botschaft, wie ich finde.

Nichts ist für die Ewigkeit. Kein Leid der Welt. Und auch keine Freuden der Welt!

Wenn ich mir das bewusst mache, merke ich oft wie banal die Dinge sind, über die ich mich gerade aufrege oder mir Sorgen mache und werde sofort entspannter.

Die Botschaft stammt aus einer uralten Sufi-Geschichte.

Vielleicht kennst du sie aber auch aus dieser Passage eines wunderschönen Kinderliedes: „…Heile, heile, Mausespeck – In hundert Jahren ist alles weg!“

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8. Es gibt Schlimmeres

Ja, ich weiß… wenn man denkt es kann nicht mehr schlimmer kommen, geht auch noch das Auto kaputt.

Aber das ist mehr Aberglaube, als Naturgesetz. Oder eine Selbsterfüllende Prophezeiung.

Im Grunde ist es wirklich so: Egal was für ein Problem dich gerade quält, in den aller meisten Fällen gibt es etwas viel Schlimmeres auf dieser Welt, was dir dafür erspart bleibt. Die Klassiker sind hier natürlich die hungernden Kinder in Afrika oder Kriege und Völkermord.

Oft wird dieses Mittel dazu verwendet, von den eigenen Problemen abzulenken und Mitgefühl für das viel größere Leiden anderer zu entwickeln. Ich möchte aber, dass du es ganz bewusst benutzt, um dich selbst besser zu fühlen.

Es gibt viel Elend in der Welt und wir können es nicht dadurch ändern, wenn es uns selbst auch elend geht. Also nutze diesen Tipp, um Dankbarkeit zu empfinden, dass du bei weitem nicht die größte Last auf dieser Erde tragen musst und schon wirst du entspannter.

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9. Es gibt Wichtigeres

Ähnlich wie „Es gibt Schlimmeres“ wirkt auch diese Erinnerung:

Es gibt im Leben fast immer wichtigere Dinge, als die Probleme, die uns beschäftigen.

Wenn ich mich mal wieder über etwas aufrege und mir das klar mache, verfliegt meine Aufregung direkt.

Zum Beispiel ist es für mich viel wichtiger, meine Ruhe und Gelassenheit zu bewahren, als mich über einen unfreundlichen Kollegen aufzuregen.

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10. Das leere Boot

Diese Weisheit stammt aus dem Zen-Buddhismus.

Sie hilft vor allem bei Wut und Zorn sehr gut. Die Kurzfassung lautet:

Stelle dir vor, du sitzt in einem Boot auf einem See. Es ist neblig. Plötzlich rammt dich ein anderes Boot. Du wirst zornig. Dann siehst du, dass das andere Boot leer ist. Keiner da, dem man die Schuld geben kann. Worauf kannst du noch wütend sein?

Die Methode hilft mir immer sehr, da sie mich davon abhält einen schuldigen zu suchen. Sobald man nämlich Schuld vergiebt, wird der Zorn nur größer und man läuft Gefahr, die Kontrolle über sich zu verlieren.

Ich habe sie auf Tim’s Blog myMONK gefunden. Dort findest du auch die ursprüngliche Zen-Geschichte, aus der sie entstammt.

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11. Ich bin kein Alien

Wenn dir jemand vorwirft, ein Alien zu sein… regst du dich dann darüber auf?

Vermutlich nicht, denn du weißt ja, dass es völlig abwegig ist.

Was aber, wenn man dir vorwirft unpünktlich zu sein oder Fehler zu machen?

Ich vermute, das lässt dich nicht so kalt, weil es schon etwas näher an der Realität liegt. Unabhängig davon, ob es wahr ist oder nicht, versetzt uns so ein Vorwurf in Aufregung, weil auch andere denken könnten, dass es wahr ist. Und was denken sie dann bloß von uns?

Der Trick, der auch mir in solchen Situationen immer hilft, ist, einen Vorwurf genauso anzusehen, wie den Alien-Vorwurf. Warum sollte ich mich darauf einlassen? Wenn ich auf den Zug aufspringe und mich verteidige, gebe ich doch nur noch mehr Grund zur Annahme, dass ich tatsächlich ein Alien sein könnte.

Wenn ich aber weiß, dass ich kein Alien bin, kann ich ruhig und gelassen bleiben und keiner wird an meiner Authentizität zweifeln.

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12. Erfülle deine Aufgabe, dann lass (sie) los

Ein Zitat aus Laotse’s wundervollem Tao Te King.

Es erinnert mich immer daran, nicht zu sehr auf ein Ergebnis oder ein Ziel fixiert zu sein, sondern mehr den Weg dorthin zu genießen. Außerdem wirkt es ganz wunderbar gegen Perfektionismus und die Angst vorm Scheitern.

Wenn ich Druck wegen einer Aufgabe verspüre, sage ich mir einfach „Erfülle deine Aufgabe, dann lass los“ und schon fühle ich mich leichter und freier.

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13. Wenn nichts getan wird, bleibt nichts ungetan

Ebenfalls von Laotse, aus demselben Buch.

Im ersten Moment scheinen sich die beiden Aussagen zu widersprechen. Eine Aufgabe zu erfüllen und gleichzeitig nichts tun, das ist unmöglich!

Die wahre Bedeutung eröffnet sich erst im Kontext mit den anderen Aussagen im Tao Te King: Laotse meint hier nämlich das gezielte Tun mit einer Absicht. Wenn nichts mehr mit Absicht getan wird (also mit dem Gedanken an ein Ergebnis), dann kann alles spontan und aus dem Flow heraus geschehen. Kein Ziel kann verfehlt werden und es bleibt nichts ungetan. Alles was getan wird, erfüllt seinen Zweck, indem es getan wird.

Im Prinzip ist es ein ähnlicher Tipp wie der vorherige, aber eben doch ein wenig anders. Ich persönlich finde diesen hier noch viel beruhigender. Er macht mir immer wieder klar, dass es prinzipiell nichts gibt, das getan werden muss und wenn mir irgendwann mal alles zu viel wird, kann ich einfach alles liegen lassen und habe das ruhige Gewissen, dass nichts ungetan bleibt.

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14. So teuer kauft man Gelassenheit

Diese Sicht der Dinge ist nicht für jeden etwas. Das haben mir schon einige von euch mitgeteilt. Aber für viele funktioniert sie. Auch für mich.

Im Kern geht es darum, sich ein Gelassenheitskonto vorzustellen, das man jedes Mal mit Punkten füllt, wenn man in einer heiklen Situation die Ruhe bewahrt. Das ungewollte ist dann der Preis, den man für die Punkte und seine Gelassenheit zahlt.

Der Clou an der Sache ist, dass es immer besser funktioniert, je öfter man es anwendet. Wenn man schon öfter cool geblieben ist und dementsprechend viel in seine Gelassenheit investiert hat, will man sich das nicht mehr so schnell nehmen lassen. Ein Effekt, der dir übrigens auch in vielen anderen Bereichen des Lebens begegnen kann.

Der Trick ist schon über 2000 Jahre alt und stammt vom guten alten Epiktet, einem Philosophen der Antike.

Ich habe dieser Methode bereits einen eigenen Beitrag gewidmet. Wenn du also mehr darüber erfahren willst, schau ihn dir hier an.

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15. Der Flipper

Dies ist ein ähnlicher Trick, wie der Kauf von Gelassenheit.

Stelle dir einfach vor, es gäbe einen universellen Punktestand für dein Leben. Wie die Anzeige auf einem Flipperautomaten. Jedes Mal, wenn du eine schwierige Situation meisterst, eine Aufgabe erledigst, es schaffst ruhig zu bleiben oder in irgendeiner anderen Weise im Leben „aneckst“, steigt dein Punktestand. Hinduisten und Buddhisten kennen diese Sichtweise in ähnlicher Form schon länger unter dem Begriff „Karma“.

Es geht beim Flipper eben darum, die Kugel in Bewegung zu halten. Stillstand bedeutet, dass das Spiel zu Ende ist. Wenn ich diese Sichtweise auf mein Leben übertrage, werde ich sofort entspannter.

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16. Das Leben ist ein Spiel

Das ist ein ähnlicher Ansatz wie beim Flipper, allerdings ohne Punktestand.

Hier geht es einfach darum zu erkennen, dass es im Leben darum geht teilzunehmen und jedes Erlebnis als Teil des Spiels gesehen werden kann.

  • Nicht jeder Zug muss perfekt sein. Es soll Spaß machen.
  • Man hat nicht immer die besten Karten, aber auch ein schlechtes Blatt kann man gut spielen.
  • Es ist besser „schlecht“ zu spielen, als zuzuschauen und gar nicht teilzunehmen.
  • Man kann alles verlieren, aber auch immer wieder von vorne beginnen.
  • Gute und schlechte Ereignisse im Leben sind wie die schwarzen und weißen Felder des Schachbretts: Sie ermöglichen das Spiel!
  • Das beste Spiel macht der, der am wenigsten Angst hat, zu verlieren!

Diese Sichtweise lässt mich zum Beispiel leichter Entscheidungen treffen, denn ich weiß, dass ich meine Meinung im Notfall einfach wieder ändern und „von vorne“ beginnen kann.

An dieser Stell möchte ich Margit ganz herzlich danken! Margit ist eine Leserin, die mir diese Sichtweise gezeigt hat.

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17. Mach neu

Damit ist das „von vorne beginnen“ aus dem vorherigen Punkt gemeint.

Mach dir klar, dass du prinzipiell einfach immer wieder neu beginnen kannst.

Du kannst mit 50 eine neue Ausbildung anfangen, mit 60 den Motorradführerschein machen oder mit 85 anfangen Spanisch zu lernen. Warum solltest du nicht auch jetzt einfach von vorne beginnen können, wenn irgendetwas schief läuft?

Eine sehr beruhigende Sichtweise, auf die ich übrigens durch den Song „Alles neu“ von Peter Fox gekommen bin.

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18. Das ist (mein) Leben

„Das ist (mein) Leben“ bedeutet nichts anderes, als sich in einer unangenehmen Situation klar zu machen, dass so etwas einfach zum Leben dazu gehört.

Man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken und wer Leben will, muss auch mit Hindernissen im Leben umgehen können.

Dieser Ansatz erfordert vielleicht etwas mehr kühlen Realismus, aber bei mir funktioniert er. Manchmal gelingt es mir damit sogar regelrecht Dankbarkeit dafür zu empfinden, am Leben zu sein und Probleme haben zu dürfen.

Weitere Varianten sind auch: „So ist das Leben“, „Das Leben ist kein Ponnyhof“ oder „Shit happens“, wobei ich diese Versionen nüchterner und etwas weniger aufweckend finde.

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19. Was soll mir das sagen?

Die perfekte Frage für jede Art von Unannehmlichkeiten im Leben.

Der Ansatz geht davon aus, dass jedes Ereignis eine Chance ist, daran zu wachsen. Jede Hürde, jeder Rückschlag, jede schmerzhafte Erfahrung trägt das Potential in sich, dich besser zu machen. Du musst es nur erkennen und dann auch annehmen.

Die erste Hürde ist das Erkennen. Dabei hilft die obige Frage. Wenn du es erkannt hast, musst du auch deine Schlüsse daraus ziehen und etwas daraus lernen. So hat jedes Ereignis im Leben seinen Sinn.

Alternativ geht auch: „Was kann ich daraus lernen?“, „Wie kann ich daran wachsen?“ oder „Was ist meine Chance?“.

Bei mir bewirkt diese Frage immer, dass ich keine Angst mehr vor einer Aufgabe oder einem Hindernis habe, sondern plötzlich offen werde und mich teilweise sogar auf die Chance freue, daran wachsen zu dürfen. Es hat dann immer etwas von „Das Leben ist ein Spiel“ für mich.

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20. Der Masterplan

In weiterer Konsequenz bedeutet die Sichtweise „Was soll mir das sagen?“ auch, dass das Leben immer genau die Lektionen für dich bereit hält, die du gerade brauchst.

Schwänzen bringt nichts. Wenn du eine Lektion überspringen oder auslassen willst, weil sie dir gerade nicht passt (und so ist es fast immer), dann kommt sie einfach wieder und wieder. Immer in einem neuen Gewand. Oft auch immer eine Nummer härter. Wenn du zum Beispiel Loslassen lernen sollst und du aus dem Verlust deiner Lieblingstasse nichts lernst, ist beim nächsten mal etwa dein Fernseher dran. Dann vielleicht dein Auto und so weiter.

Wenn du dein Leben reflektierst, wird dir dieses Phänomen bestimmt auffallen. Das geile ist aber: Wenn du eine Lektion annimmst und meisterst, folgen oft gar keine weiteren Lektionen dieser Art mehr oder es macht dir einfach nichts mehr aus.

Mich motiviert es immer sehr, eine Lehre aus allem zu ziehen was geschieht. So habe ich auch stets das gute Gewissen, das nichts vergebens war in meinem Leben.

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21. Jeder kriegt, was er verdient

Und wieder eine ganz ähnliche Methode, wie die vorherige.

Allerdings ist diese nochmal etwas nüchterner:

Sie beruht auf Ursache und Wirkung und bedeutet, dass du dir das, was du momentan vom Leben aufgetischt bekommst, selbst verdient hast.

Wenn dir ein Leben lang dein Job wichtiger war als deine Beziehung, stehst du jetzt eben vor einer Beziehungskrise. Ganz logisch. Auch diese Sichtweise ist eng mit dem Karma-Begriff des Hinduismus verwandt.

Es hilft einfach gelassener mit den Dingen umzugehen, wenn man versteht, warum sie so sind, wie sie sind. Mir macht es außerdem auch immer klar, dass jede Handlung eine Konsequenz hat und ich mich daher auch immer wieder fragen sollte, wohin mich ein Weg führt und ihn auch mal mit ruhigem Gewissen wieder verlassen kann, wenn ich merke, dass es in die falsche Richtung geht.

Eine kleine Steigerung des ganzen ist noch möglich, indem man sagt: „Jeder kriegt, was er braucht“ oder „Jeder kriegt, was er ertragen kann“

Das geht dann wieder in die Richtung des Masterplans oder der Einsicht, dass du es schwer hast, weil Gott (das Schicksal oder XYZ) es dir zutraut.

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22. Das Leben geht weiter

Ein Klassiker, den jeder von uns eigentlich kennt.

Das Problem ist, dass man ihn so oft hört, dass man ihn schon gar nicht mehr wahrnimmt.

Aber es ist so. Auch wenn geliebte Menschen sterben oder andere schlimme Dinge im Leben passieren – das Leben geht weiter. Immer!

Klar, im Moment der Trauer hilft das einfach nicht wirklich. Da wirken Emotionen und keine Fakten. Aber mir tut es gut, mir diesen Fakt regelmäßig ins Gedächtnis zu rufen und im Rückblick zu sehen, wie das Leben wirklich weiter ging, nachdem ich der Verzweiflung nah war.

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23. Worst Case (schlimmster anzunehmender Fall)

Eine Methode, die aus drei Fragen besteht und auch in der Psycho-Therapie oft anwendung findet.

Wenn dich Sorgen und Ängste quälen, dann kannst du Ruhe bewahren, indem du dich erst mal fragst:

„Was ist eigentlich das Schlimmste, was passieren kann?“

Nehmen wir zum Beispiel die Angst vorm Versagen bei einer Prüfung. Was kann hier im schlimmsten Fall passieren?

Im schlimmsten Fall vermasselst du es und bekommst eine Sechs. Das kann im aller schlimmsten Fall zur Folge haben, dass du ein Jahr wiederholen musst oder sogar aus deinem Studiengang fliegst. Im aller, aller schlimmsten Fall hast du dann einige Jahre umsonst studiert (obwohl ich eigentlich der Meinung bin, dass nichts im Leben „umsonst“ ist).

Die nächste Frage wäre dann:

„Wie wahrscheinlich ist dieser schlimmste Fall?“

Oft hat man dann die Chance festzustellen, dass die schlimmstmögliche Folge erstens ziemlich unwahrscheinlich ist, weil man zum Beispiel noch die Chance auf eine Nachprüfung oder ähnliches hat oder, dass sie zweitens gar kein Beinbruch wäre und man auch einfach wieder von vorne anfangen könnte (denke an die Spiel-Metapher).

Die dritte Frage lautet dann:

„Was kann ich dagegen tun?“

Wenn du die möglichen Folgen benennen kannst, dann kannst du auch besser etwas dagegen unternehmen:

  • Zum Einen, weil du jetzt nicht gegen irgendeine ungewisse dunkle Gefahr antrittst und deine Angst ein Gesicht hat. Du hast den Kopf freier um alles zu tun, damit es nicht eintritt, und zwar ganz gezielt.
  • Zum Anderen, weil du dich schon parallel um einen Plan B kümmern kannst: „Wenn ich wirklich aus dem Studiengang fliege, was würde ich dann tun?“

Das beruhigt und sorgt oft dafür, dass man gelassener an die eigentliche Aufgabe herangehen kann und es am Ende doch schafft.

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24. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird

Mich an diese kleine Lebensweisheit zu erinnern, hat mir schon so manches Mal den Schlaf gerettet.

Bestimmt ist dir auch schon einmal aufgefallen, dass viele Leute immer einen riesigen Aufruhr wegen manchen Dingen machen und die Sache am Ende doch nur halb so wild war.

Das ist im Großen, wie auch im Kleinen so und eine Art Naturgesetz. Denke nur mal an Schreckensmeldungen der letzten Jahre zurück: BSE, Schweinegrippe, Vogelgrippe und und und.

Und wie oft ist dabei die deutsche Bevölkerung schon ausgerottet worden? Kein einziges Mal.

Wir Menschen sind sensationsgeil und das gilt auch dann, wenn dein Fauxpas im letzten Meeting die neueste Sensation ist.

Mich beruhigt der Gedanke an diese Botschaft immer ungemein, sobald ich merke, dass mein Herz vor Angst zu Rasen beginnt.

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25. Paradies to go

Das ist ganz einfach:

Wenn du der Verzweiflung wieder einmal nahe bist, mach die Augen zu und denke dich an einen schönen Ort.

Das setzt Hormone in deinem Körper frei, die bewirken, dass es dir wieder besser geht.

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26. Bewusstes Atmen

Das ist einer meiner Lieblingstricks.

Wenn du in Stress gerätst, verändert sich dein Atem. Du atmest schneller, flacher und mehr durch die Brust. Das kommt vom Adrenalin, das dein Körper ausschüttet, um ihn in den Aktionsmodus für Flucht oder Kampf zu versetzen (ein Erbe unserer Vorfahren).

Versuche nun ganz bewusst und langsam zu atmen. Nimm tiefe Atemzüge und atme durch den Bauch anstatt die Brust. Die Bauchatmung steht für Entspannung und ist eigentlich unsere natürliche Atmung, auch wenn ihr in unserer heutigen hektischen Gesellschaft immer mehr die Brustatmung den Rang abläuft. So atmen auch Mönche beim Meditieren.

Das Geheimnis liegt darin, dass Körper und Geist unmittelbar miteinander verbunden sind und wenn du es schaffst, deinen Körper durch die Atmung zu beruhigen, beruhigt sich automatisch auch dein Geist.

Eine hilfreiche Erweiterung ist das Auflegen einer Hand auf den Bauch, um das Heben und Senken der Bauchdecke besser zu spüren und das sagen oder denken der Wörter „Ich“ beim Einatmen und „bin“ beim Ausatmen. Zwischen Ein- und Ausatmen machst du eine oder zwei Sekunden Pause. Eigentlich ist es sogar eine Art Kurzmedtation für den Alltag.

Im Kern geht es darum, dass du deine Aufmerksamkeit weg von deiner Umwelt (die dich gerade stresst) lenkst und auf dich selbst und deinen Atem. Du stellst dadurch unterbewusst oder auch bewusst fest, dass du trotz der äußeren Stressoren einfach sein kannst. Du benötigst nichts als dich und deinen Atem um zu sein.

Auf mich wirkt das unglaublich beruhigend. Es hilft mir in praktisch jeder Lebenslage.

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27. Humor und Lachen

Überraschend, aber wahr. Humor sorgt für Gelassenheit.

Zum Einen durch das Lachen selbst, das für Muskelentspannung und die Ausschüttung von Glückshormonen sorgt, die der Stressbildung entgegenwirken. Das funktioniert sogar mit einem künstlichen Lachen.

Zum Anderen durch das grundlegende Prinzip des Humors:

Sobald man eine Sache zu ernst nimmt, gehen die Probleme los: „Was sollen wir nur tun, wenn das schief geht?“

Man erzeugt selbst Abhängigkeiten und Erwartungen, die erfüllt werden müssen. Sonst… ja sonst was eigentlich?

Ist wirklich schonmal jemand von seinem Chef umgebracht worden, weil er die Präsentation nicht rechtzeitig fertig hatte? Ich glaube nicht.

Ein Spritzer Humor hat noch nie geschadet und gerade in verfahrenen Situationen kann er mächtig viel Druck raus nehmen. Erinnerst du dich vielleicht an eine Situation, in der du wütend warst und plötzlich über dich selbst lachen musstest? Wie lächerlich du dich aufführst und wie banal der Grund für deine Aufregung war? War es dir danach noch möglich wütend zu sein? Nein. Und das ganze hat auch einen einfachen Grund. Humor zu haben und über eine Sache lachen zu können bedeutet, sich ihrer auf einer anderen Ebene bewusst zu sein.

Von dieser Ebene kannst du dich selbst als Außenstehender beobachten und nimmst dich und deine Probleme nicht mehr so ernst.

Und genau das ist auch die Grundlage für den nächsten und wirkungsvollsten Knüller-Tipp!

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28. Das Ego aus der Gleichung nehmen

Dieses ist mein absoluter Lieblingstipp.

Seit ich die Methode kenne, versuche ich sie überall und ständig einzusetzen und das beste ist, es funktioniert!

Das Grundproblem all unserer Probleme ist nämlich immer unser Ego. Wenn wir uns bevormundet, dumm angemacht, unter Druck gesetzt, verängstigt oder in sonst irgendeiner Weise unbehaglich fühlen, dann liegt das an unserem Ego. Es ist eine Art Schutzmechanismus, der es aber leider häufig etwas übertreibt. Das hat mit der Evolution zu tun, denn es überleben in Regel diejenigen Individuuen, die sich lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig schützen.

Der große Trick besteht nun ganz einfach darin, das Ego einmal aus dem Spiel zu lassen. Dazu kann man sich zum Beispiel sagen „Das betrifft nur mein Ego, nicht mich“. Mich überkommt dabei immer sofort eine wohlige Ruhe und Gelassenheit. Ich weiß, ich kann mich mit diesem Trick jederzeit all meiner Probleme auf einmal entledigen.

Das ganze erfordert schon ein gewisses Maß an Achtsamkeit und natürlich das Bewusstsein, dass du mehr bist, als nur dein Ego. Wenn du aber verstehst, was ich hier beschreibe, dann ist es dir sehr wahrscheinlich auch möglich, es anzuwenden. Wenn du dich noch fragst, was das mit dem Ego und dem „mehr sein“ auf sich hat, empfehle ich dir meine Beiträge zu Ego und Selbst zuerst zu lesen.

Wenn du das mit dem Ego und dem Selbst etwas abgehoben findest, kannst du auch die „Lite-Variante“ anwenden: Tritt einfach einen Schritt zurück. Versuche die Vogelperspektive einzunehmen auf dein Leben oder die Sicht eines unabhängigen Dritten. Was würdest du dann sagen? Ist es von so großer Bedeutung, dass es sich lohnt, sich aufzuregen?

Das ist genau das selbe Prinzip, wie wenn eine Freundin oder ein Freund sich bei dir ausheult und du denkst: „Was hat er oder sie denn eigentlich? Ist doch gar nicht so schlimm.“

Je öfter du diese Methode anwendest, desto besser wirst du darin. Was enorm hilft, diese Fähigkeit auszubauen, ist Meditation.

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29. Den Weg gehen

Ein wichtiger Punkt, der gerade mir sehr oft hilft:

Es genügt nicht, den Weg zu kennen, du musst ihn auch gehen!

Da ich ja durch die Beschäftigung mit all diesen Dingen relativ viel Theorie ansammele, neige ich manchmal dazu zu denken, ich wisse schon, wo der Hase lang läuft und bin dann ganz überrascht, wenn ich doch mal die ein oder andere Lektion nicht gelernt habe.

Dann erinnere ich mich daran, dass es eben nicht genügt, nur zu wissen, wie etwas funktioniert, sondern, dass es auch gelebt werden muss.

Deshalb will ich auch dir am Ende der Liste nochmal mit auf deinen Weg geben, dass es nicht darauf ankommt, nur zu wissen, welche Tipps und Tricks es gibt, um die Ruhe zu bewahren, sondern sie auch anzuwenden. Natürlich nicht alle auf einmal. Such dir einen aus und experimentiere herum!

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30. Gelassenheit ist kein „Muss“

Manchmal schaffe ich es trotz aller Tipps und Tricks nicht ruhig zu bleiben und erwische mich dabei, wie ich mich aufrege.

Das verschlimmert es nur noch, weil ich mich dann über mich selbst ärgere und mich darüber aufrege, dass ich mich schon wieder aufrege.

In solchen Situationen entsteht oft ein Teufelskreis, der es einem unmöglich macht, gelassen zu bleiben.

Paradoxer Weise hilft in solchen Situationen die Erinnerung daran, dass auch Aufregung zum Leben dazu gehört, wie der Kern zur Kirsche.

Alles im Leben hat zwei Seiten. Das ist die sogenannte Dualität des Lebens. So wie Tag und Nacht oder Sommer und Winter einen Rhythmus des Lebens bilden, so ist es auch mit der Aufregung und der Ruhe. Diese Rhythmen gehören zum Leben und ermöglichen es erst. Denke nur an deine Muskeln: Ein stetiges Zusammenspiel von Anspannung und Entspannung ermöglicht es dir, dich zu bewegen.

Wenn du dich also trotz aller Tipps zum Ruhe bewahren doch dabei erwischst, dass du dich mal wieder aufregst, erinnere dich einfach daran, dass Aufregung auch dazu gehört!

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Nachtrag (April 2016)

31. Nur für heute

Eine tolle Sichtweise, die dich sofort ruhiger und gelassener werden lässt.

Sie besteht daraus, dass du dir für dein aktuelles Problem sagst „Nur für heute…“.

Die Idee stammt von Papst Johannes XXIII, der sie in seinen 10 Geboten der Gelassenheit benutzt hat. Hier ein Auszug:

„1. Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

[…]

4. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

[…]

9. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, und mich an allem freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.“

Das Prinzip kannst du natürlich auf alles mögliche Anwenden. Es geht einfach darum, dass du dir damit die Last abnimmst, etwas für immer und ewig aushalten zu müssen.

Ich finde diese Sichtweise sehr befreiend.

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32. Lehrgeld bezahlen

Wann einmal wirklich etwas total schief läuft und ich nichts mehr ändern kann, denke ich mir oft:

„Da hast du eben Lehrgeld bezahlt!“

Der Trick ist eine Mischung aus dem Kauf von Gelassenheit (Nr. 14) und „Was kann ich daraus lernen?“ (Nr. 19).

Ich realisiere damit hauptsächlich, dass auch der Verlust oder die Tragödie, die ich gerade erlebe, nicht umsonst ist, sondern dass ich etwas sehr wertvolles dafür bekomme:

Eine Lehre fürs Leben.

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Fazit

Danke, dass du durchgehalten hast!

Ich wollte diesmal wirklich unbedingt einen kurzen und knackigen Beitrag für dich schreiben mit vielleicht zehn Punkten.

Es fielen mir aber immer mehr ein und weil sie so gut sind, kann ich sie dir einfach nicht vorenthalten.

Bitte verzeih mir die lange Lesezeit, aber ich denke, es lohnt sich!

Du kennst nun alle meine Geheimtipps, mit denen ich es schaffe, fast immer die Ruhe zu bewahren.

Am liebsten benutze ich aktuell:

  • 26. Bewusstes Atmen
  • 27. Humor
  • 28. Das Ego aus der Gleichung nehmen

Aber sie funktionieren alle ganz wundervoll.

Welcher Trick gefällt dir denn am besten? Ich kann es kaum erwarten, deinen Kommentar zu lesen!

P.S.: Zusätzlich zu den 30 Mindtricks, habe ich auch noch 10 einfache Wege, um dauerhaft ruhiger und gelassener zu werden für dich zusammengestellt.

In den 101 umsetzbaren Wegen für Entspannung im Alltag findest du außerdem viele weitere Tipps, die dir helfen, im Alltag die Ruhe zu bewahren.

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Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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16 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Heide

    29. März 2016 um 7:11

    Lieber Norman,

    ein herzliches DANKE SCHÖN für diese ausführliche Zusammenstellung!
    Im ersten Moment habe ich einen Schreck bekommen, oha, 30 Tips – so viele, geht es vielleicht auch etwas „kürzer und knackiger“……aber ich habe ganz tapfer „durchgehalten und bis zum Ende gelesen.
    Manches ist ja auch ein wenig ähnlich oder ergänzend und kommt einem mit etwas mehr Lebenserfahrung auch sehr bekannt vor.

    Spontan nenne ich drei für mich wichtige Prinzipien:

    1) Alles hat (s)einen Sinn, auch wenn man ihn nicht gleich versteht oder erkennt. (passt zu verschiedenen von Deinen Statements). Das nutze ich oft auch in Gesprächen mit meiner Tochter (22 Jahre) und ganz oft kommen wir dann etwas später wieder darauf zurück, nämlich wenn wir ein AHA-Erlebnis haben: „Ah, jetzt passt es doch wieder, so hat es sich gefügt“ – das finden wir immer sehr spannend, gerade auch den Austausch darüber.

    2) Full-On oder Full-Off – ist glaube ich ursprünglich von Steven Covey (7 Habits) – wenn ich mich für etwas entscheide, dann ist DAS die Entscheidung und dann beschäftige ich mich nicht mehr mit „hätte ich doch lieber, könnte ich nicht…, sollte man….“ – schafft auf jeden Fall eine deutlich Klarheit und man verschwendet keine Energie für das Nachdenken über hätte, könnte, würde…. (passt zu Deinem Punkt 3).

    3) Die ganz alte Lebensweisheit „es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird“ (Dein Punkt 24), die ist doch auch super und passt auch so oft. Kein Wunder, dass es eine alte Lebensweisheit ist.

    Also nochmals vielen DANK für Deine ausführliche und umfangreiche Sammlung.
    Ich wünsche einen schönen Tag und sende liebe Grüße aus dem Taunus

    Antworten
    • Norman Brenner

      29. März 2016 um 19:41

      Hey Heide,

      danke für dein ehrliches Feedback. Ja, ich habs ja selbst gemerkt, dass das ein wenig viel war („ein wenig viel“? o_O) ^^ Aber es ist mir lieber, dass du 5 Minuten länger liest, als dass du vielleicht den ultimativen Tipp verpasst, der dir wie auf den Leib geschneidert ist ^^

      Aber ich gelobe hier feierlich: Ich bemühe mich bei den kommenden Beiträgen um eine würzige Kürze =)

      Vielen Dank, dass du dem Beitrag trotz dem ersten Schreck noch eine Chance gegeben hast =)

      Das mit dem Sinn kann ich so auch voll und ganz bestätigen. Ich liebe diese Aha-Momente =) Aber alleine, dass man diese Ansicht nutzen kann, zeugt auch schon davon, dass man ein Ur-Vertrauen ins Leben hat und das ist unbezahlbar!

      Danke für die Ergänzung mit Full-ON und -OFF! Super Vergleich, finde ich. Entweder an oder aus… wie die Nachttischlampe ^^

      Wünsche dir auch einen tollen Tag (Abend) und eine sonnige Woche!

      LG Norman

      Antworten
  2. Loony

    29. März 2016 um 19:30

    Schöne Tipps, danke für deine ausführliche Anleitung und Erklärung dazu!

    Übrigens, der letzte Punkt erinnert mich an ein gutes Buch, dass ich vor kurzem gelesen habe. Es heißt „Selbstmitgefühl“ von Kristin Neff. Falls du es noch nicht kennst, kann ich es dir sehr ans Herz legen. Ich glaube, es könnte dir gefallen und dir vielleicht ein paar neue Erkenntnisse schenken(:

    Antworten
    • Norman Brenner

      29. März 2016 um 19:44

      Hey Loony,

      ich danke Dir sehr!

      Das Buch kenne ich noch nicht, kommt aber gleich mal auf meine (leider viel zu lange) Leseliste! Danke für den Tipp =)

      Wünsche dir eine sonnige Woche!

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  3. Miriam

    30. März 2016 um 14:12

    genial*

    Diese Liste ist ab jetzt mein Kompass 🙂

    Momentan finde ich das Konzept „das Leben als Spiel“ interessant!

    Antworten
    • Norman Brenner

      30. März 2016 um 18:11

      Danke, Miriam! =D

      Super, ich hoffe sie hilft dir in allen Lebenslagen =)

      Übrigens: Ich habe mir überlegt zusätzlich zu dieser Liste mit Sofortmaßnahmen noch eine zweite Liste mit Methoden für mehr langfristige Gelassenheit zu erstellen. Vielleicht interessiert dich das ja auch =)

      Ich schicke auf jeden Fall nen Newsletter rum, wenn es soweit ist.

      Das liebe ich auch sehr =) Es lässt alles direkt so einfach und unkompliziert erscheinen und nimmt einem sofort die Last von den Schultern.

      Liebe Grüße und nen schönen Abend noch!

      Norman

      Antworten
  4. Roger

    30. März 2016 um 14:49

    Ein bemerkenswerter und wertvoller Beitrag…! Herzlichen Dank…!
    Liebe Grüsse * Namaste *
    RoGeR

    Antworten
    • Norman Brenner

      30. März 2016 um 18:12

      Hey Roger,

      danke für deine netten Zeilen.

      Hast du einen Favoriten?

      LG Norman

      Antworten
      • Roger

        30. März 2016 um 19:14

        Lieber Norman

        27 * 28 * 29 sind im Moment meine Favoriten. Wie Du im Beitrag erwähnt hast, helfen alle Deine Geheimtipps je nach Situation – Tagesenergie.

        Es ist wirklich ein genialer Beitrag von Dir…!

        Herzens Dank nochmals und
        Liebe Grüsse

        RoGeR

  5. Miriam

    31. März 2016 um 21:49

    Hallo Norman,

    ja – bin gespannt auf den nächsten Teil!

    Dankeschön*

    Antworten
  6. Sandrine

    7. April 2016 um 11:42

    Hallo Norman,

    ich würde am liebsten zu all deinen Artikeln etwas schreiben…aber ich mache nun hier meinen Anfang.
    Erstmal danke für die guten Tipps, die man wirklich gut umsetzen kann (ich muss sie nur ein paar mal öfter lesen, um sie zu verinnerlichen)😊.
    Ich habe durch das Lesen deiner Artikel allerdings schon insgesamt eine viel gelassenere Grundstimmung, so dass die Situationen, wo ich deine jetzigen Tipps gut gebrauchen kann, erheblich gesunken sind.
    Ich erzähle z. Zt. fast jedem, der es gebrauchen könnte, von dir und deinem Blog.
    Du hast mir schon viele Ängste genommen.

    Die Ruhe zu bewahren, liegt mir besonders am Herzen, weil ich seit den Geburten meiner Kinder manchmal so explosiv sein konnte…und auch noch kann.
    In der Erziehung cool zu bleiben, hatte ich mir vor zwölf Jahren nicht so schwer vorgestellt. Aber ich bin auf dem richtigen Wege und das fühlt sich gut an.

    Vielen Dank nochmal und einen genussvollen Tag

    Antworten
    • Norman Brenner

      10. April 2016 um 19:27

      Hey Sandrine,

      wie schön =D Ich danke dir!

      Ist echt super, zu hören, dass du mit meinen Tipps etwas anfangen kannst =)

      Ich hoffe, sie helfen auch den anderen Menschen, denen du davon erzählst. Da muss man ja immer vorsichtig sein, denn Ratschläge sind ja bekanntlich auch Schläge. Aber ich denke mir dann immer, wer was gebrauchen kann, der nimmt es sich und wer nicht will, der hat schon =)

      Mit Erziehung von Kindern habe ich bisher noch keine Erfahrung. Nur mit nem Hund ^^ Vielleicht kannst du mir ja mal ein paar Tipps geben, wenn es bei mir so weit ist =)

      Wünsche dir einen super Start in die neue Woche und hoffe sehr, dich zukünftig öfter hier zu sehen!

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
      • Sandrine

        19. April 2016 um 17:21

        Hallo Norman,

        Danke für deine Rückmeldung. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Und hier kann ich sogleich ein gutes Beispiel dafür nennen, dass deine Beiträge mich schon soviel gelassener gemacht haben.
        Wo ich vorher leider oft sehr ungeduldig war und eine “umgehende“ Antwort erwartet hätte (da sind wir schon wieder bei einem anderen Thema – Erwartungen ;o)), habe ich tatsächlich erst heute nachgeschaut, ob du evtl zurück geschrieben hast und mich umso mehr gefreut.
        Ich erlebe viele tolle Veränderungen und Überraschungen in meinem Leben.
        Ach ja, denen ich von dir und deinem Blog erzähle, gebe ich keine Ratschläge, sondern versuche sie durch mein schwärmen zum Lesen zu animieren :o)
        Dein eBook hat mich übrigens auch total begeistert und mich zudem meinem Heimatfluss, den ich seit der Kindheit liebe, noch näher gebracht. Jetzt fahre ich wieder viel öfter dorthin und lass meine Gedanken treiben. Auch danke dafür!!!

        Ich freue mich immer sehr von dir zu lesen. Du schreibst so unglaublich nett und persönlich.

        Genieße die wunderschöne Frühlingluft, das Vogelgezwitscher und die immer länger werdenden Tage,

        Liebe Grüße

        Sandrine

      • Norman Brenner

        19. April 2016 um 19:15

        Hey Sandrine,

        schön wieder von dir zu lesen =)

        Super, dass du schon Erfolge verbuchen kannst und klasse, das du das mit den Erwartungen für dich auch schon erkannt hast. Das ist nämlich immer die Ursachen allen Übels, wie ich finde =)

        Danke für die Blumen zum eBook… hach, ich habe so viele Ideen und würde gerne mal eine neue Auflage davon machen, aber das muss wohl leider noch etwas warten. Im Moment habe ich zu viel um die Ohren. Naja, vielleicht fallen mir bis dahin noch mehr Sachen ein und ich kann einen richtigen Kracher draus machen =)

        Wünsche dir auch eine wunderschöne Zeit und hoffe, wir lesen uns bald wieder!

        Norman

  7. Cindy

    25. Juli 2016 um 3:51

    Hi Norman,

    wow, Wahnsinns Liste! Danke.
    Ich habe für mich auch immer zwei Taktiken parat, die du auch aufgeführt hast:
    „Worst Case Scenario“ und „Ego rausnehmen“.

    Mein absoluter Favorit ist allerdings das „Worst Case Szenario“.

    Dazu gibts auch passend ein Zitat von Mark Twain:
    „I’ve had a lot of worries in my life, most of which never happened.”

    Gruß
    Cindy

    Antworten
    • Norman Brenner

      16. August 2016 um 9:45

      Hay Cindy,

      danke für deine lieben Zeilen.

      Und für das tolle Zitat! Ich liebe es =D

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
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