Frau blickt durch Lupe – Metapher für Geld verstärkt den Charakter

Verdirbt Geld den Charakter – oder zeigt es ihn erst richtig?

Verdirbt Geld den Charakter?

Man wird eingebildet, rücksichtslos und abgehoben …

Das hört man ja oft. Aber ist das wirklich so?

Ich denke nicht, dass Geld den Charakter verdirbt, sondern ihn eher verstärkt:

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Geld verdirbt nicht den Charakter – es verstärkt ihn!

Lass mich das erklären:

  • Wenn du von Natur aus ein geiziger Typ bist, dann wirst du mit mehr Geld noch geiziger. Weil du mehr zu verlieren hast.
  • Bist du von Natur aus ein großzügiger Typ, dann wirst du mit mehr Geld noch großzügiger. Weil du mehr zu geben hast.

Das Geld kehrt deine Persönlichkeit nicht um. Es multipliziert sie.

Man könnte also sagen:

 

Je mehr Geld du hast, desto mehr sieht man, wer du wirklich bist

Und das gilt nicht nur für Geiz und Großzügigkeit …

  • Wenn du zum Angeben neigst, wirst du mit mehr Geld noch mehr Möglichkeiten zum Angeben finden.
  • Wenn du zur Hilfsbereitschaft neigst, wirst du mit mehr Geld noch mehr Wege zum Helfen finden.
  • Wenn du ängstlich bist, wirst du mit mehr Geld noch mehr Angst haben, es wieder zu verlieren.
  • Wenn du mutig bist, wirst du mit mehr Geld noch mehr Risiken eingehen können.

Macht Geld also egoistisch? Nein, denn:

 

Geld ist nicht der Teufel, sondern eine Lupe …

Geld macht die Menschen nicht schlecht. Es ist eher ein Vergrößerungsglas, das dich den Charakter eines Menschen viel deutlicher sehen lässt.

Warum ist das so?

Weil Geld unabhängiger macht …

 

Früher waren Menschen aufeinander angewiesen

Wir sind ja alle soziale Wesen. Unsere Vorfahren waren darauf angewiesen in einer Gruppe akzeptiert zu sein, um zu überleben:

  • Du brauchtest Unterstützung bei der Kindererziehung? Die Menschen aus der Sippe helfen einander.
  • Hilfe beim Hausbau? Die Menschen aus der Sippe helfen einander.
  • Dein Essen geht aus? Die Menschen aus der Sippe helfen einander.

Sei nett und teile mit anderen, dann teilen sie auch mit dir.

Das galt viele Tausend Jahre lang. Heute aber ist das anders:

 

Heute brauchst du nur Geld …

Je mehr Geld du in unserer modernen Gesellschaft besitzt, desto unabhängiger wirst du von anderen. Weil du nicht mehr so sehr auf ihr Wohlwollen angewiesen bist.

  • Du brauchtest Unterstützung bei der Kindererziehung? Engagiere eine Tagesmutter.
  • Hilfe beim Hausbau? Heuere Handwerker an.
  • Dein Essen geht aus? Fahr in den nächsten Supermarkt oder lass dir was liefern.

Geld macht unabhängig.

Deshalb musst du immer weniger Rücksicht auf andere nehmen und zeigst sozusagen immer mehr den wahres Gesicht, je unabhängiger du wirst. Und das führt uns zu folgendem Punkt:

 

Gute Menschen brauchen mehr Geld!

Wenn du ein guter Mensch bist, dann solltest du das Geld auf keinen Fall verteufeln!

Gerade dann solltest du versuchen, mehr davon zu bekommen, um deine guten Eigenschaften zu verstärken und die Welt besser zu machen.

„Aber Norman …“, denkst du jetzt vielleicht, „… wenn schlechte Menschen durch mehr Geld immer schlechter werden, wäre es dann nicht sinnvoll, ihnen das Geld wegzunehmen?

Wenn einfach alle Menschen weniger hätten und wieder mehr aufeinander achten müssten, dann wäre das doch besser für die gesamte Menschheit, oder?“

Gute Idee, aber …

 

Du kannst schlechten Menschen das Geld nicht wegnehmen!

Das Problem ist, dass eben genau die schlechten Menschen immer wieder Wege suchen und finden werden, um sich an anderen zu bereichern. Es liegt in ihrer Natur. Eben weil ihre Stärke nicht darin liegt, mit anderen harmonisch zusammenzuleben. Weil sie schnell merken, dass Wohlstand sie unabhängiger macht und ihnen einen Vorteil verschafft.

Schlechte Menschen werden vom Geld angezogen, wie die Motten vom Licht.

Deshalb gibt es in kommunistischen Ländern so viel Korruption. Gerade da, wo ja eigentlich alle zum Wohle der Gemeinschaft beitragen sollten.

Gleichzeitig legen oft gute Menschen leider nicht so viel Wert auf Geld …

 

Gute Menschen schauen weniger aufs Geld

Das siehst du ganz deutlich in der Pflegebranche:

Den meisten Menschen in Pflegenden Berufen geht es nicht um Geld. Sonst würden sie niemals so lange in so einem harten und oft unterbezahlten Beruf aushalten. Viele von ihnen haben einfach eine „soziale Ader“. Das Gefühl anderen zu helfen, hält sie am Ball.

Leider führt genau das dazu, dass solche Menschen oft von geldgeilen Vorständen ausgebeutet werden. Weil ihnen das Wohl ihrer Patienten mehr am Herzen liegt, als ihr eigenes finanzielles Wohl.

Und deshalb brauchen wir auch gute Menschen, die erfolgreich und wohlhabend werden und den Spieß umdrehen können. Und das ist der Grund, warum ich diese Zeilen schreibe.

 

Wir brauchen dich!

Verteufle nicht das Geld. Es wird dich nicht verderben.

Geld macht dich nicht schlechter – es macht dich sichtbarer!

Geld verstärkt deine Persönlichkeit. Es wird dich und am Ende uns alle bereichern, wenn du ein guter Mensch bist =)

Denn nein: Viel Geld haben zu wollen, ist nicht egoistisch! Denk doch mal darüber nach. Du steckst ja nicht all dein Geld in einen Kopfkissenbezug oder gehst darin baden wie Dagobert Duck. Nein, du gibst es aus …

Wenn du mehr Geld zur Verfügung hast, dann profitieren auch die Menschen in deinem Umfeld davon. Der Blumenladen um die Ecke, der Kellner in deinem Lieblingsrestaurant oder der Buchautor und Küchen-Psychologe mit den guten Ratschlägen …

Falls du es also noch nicht getan hast, kauf gerne mein Buch „Der Weg des Wassers“ und hilf mir damit bei meiner Mission, noch mehr Gutes in die Welt zu tragen =)

 

In diesem Sinne:
Bleib vernünftig ;-)

Norman „mehr Geld für gute Menschen!“ Brenner

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