Warum du deine Zufriedenheit selbst zerstörst (und 3 Schritte um damit aufzuhören)

Warum du deine Zufriedenheit selbst zerstörst

Probleme sind wie Haifischzähne.

Kaum fällt eines Weg, rückt das nächste an die freie Stelle.

Zufriedenheit hat keine Chance.

Warum das so ist und wie du die endlose Problemkette unterbrechen kannst und endlich zufrieden wirst, erfährst du in diesem Beitrag:

 

Das Revolvergebiss der Probleme

Hach…endlich die Feier zum runden Geburtstag abgehakt, die du wochenlang vorbereitet und geplant hast. Das Auto repariert, das schon ein halbes Jahr lang verdächtige Geräusche von sich gegeben hat und dazu auch noch frisches Geld auf dem Konto, weil gerade Monatsanfang ist.

Eigentlich ist jetzt alles perfekt.

Wären da nicht die Sträucher im Garten des Nachbarn, die schon meilenweit über den Zaun ragen. Und die Wohnung, die auch mal wieder eine umfassende Grundreinigung gebrauchen könnte. Manche Zimmer sollte man sogar mal wieder renovieren.

Zufrieden? Fehlanzeige! Es gibt immer was zu tun!

Kennst du das?

So oder so ähnlich sieht der Alltag bei den meisten Menschen aus. Ständig beklagen wir uns über X und Y und sind voller trügerischer Hoffnung, dass wir endlich ein sorgenfreies Leben führen können, sobald Z abgehakt ist.

Dem ist aber nicht so, denn was wir dabei nicht wissen, ist, dass wir selbst für jedes abgehakte Problem ein neues auf die Liste setzen. Wir betrügen uns also selbst und machen uns so ein zufriedenes Leben unmöglich.

„Wer nicht mit dem zufrieden ist was er hat, ist auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte.“

(Berthold Auerbach)

Das krasseste an der ganzen Sache ist, dass die Priorität eines Problems gar nicht von der Art des Problems an sich abhängt. Das bedeutet:

Auf unserer Liste gibt es immer einen ersten Platz und wenn der nun abgehakt wird, rückt eben das nächste Problem an seine Stelle, ganz egal wie drastisch es ist und Plopp – Plötzlich ist der Kauf neuer Laufschuhe genauso wichtig, wie eben noch die fristgerechte Einreichung der Steuererklärung.

 

Im Großen wie im Kleinen

Und so ist es nicht nur bei Alltagsproblemen. Die Stationen auf unserem Lebensweg, von denen wir unser Glück und unsere Zufriedenheit abhängig machen, ersetzen wir in genau der selben Art und Weise.

  • Wenn erst diese lästige Schule geschafft ist, bin ich zufrieden, denn dann muss ich mich nur noch um Themen kümmern, die mich wirklich interessieren (Studium oder Ausbildung).
  • Wenn erst diese ätzende Ausbildung / das nervige Studium vorbei ist, dann werde ich zufrieden sein. Dann kann ich mich endlich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern.
  • Wenn ich endlich eine neue Arbeitsstelle gefunden habe, wo der Chef mich nicht wie einen Sklaven behandelt, dann werde ich zufrieden sein.
  • Wenn ich endlich in Rente und auf keinen Job mehr angewiesen bin, dann kann ich mein Leben so gestalten, dass ich zufrieden bin.
  • Wenn ich es endlich geschafft habe am begehrten Rentnerstammtisch in der Trefferia zu sitzen, dann bin ich zufrieden.

Wir schaffen uns ständig ein neues „Wenn…“ als Bedingung für unsere Zufriedenheit. Das liegt leider in unserer Natur und macht uns chronisch unzufrieden.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“

(Aus dem Sport)

Hier wird die Endlosigkeit dieses Teufelskreises klar. Wie kommt man da nun wieder raus?

 

3 Schritte zur Zufriedenheit

 

1. Erkenntnis

Im Sport wirkt diese Mentalität so: Sie erzeugt bewusst Unruhe. Der Spieler soll sich nicht auf einem eventuellen Sieg ausruhen oder einer eventuellen Niederlage nachtrauern. Er soll sich direkt auf das nächste Match vorbereiten. Er soll rastlos sein. Nicht im Moment leben, sondern stets in die Zukunft schauen.

Im Sport wird das der ein oder andere problemlos wegstecken, denn es gibt für die meisten ja noch ein Privatleben, in das man sich zurückziehen kann.

Die größte Gefahr ist jedoch das Übertragen dieser Mentalität in den Alltag und in das eigene Leben. Das Ergebnis sind die oben beschriebenen Bedingungen, die in Form von Meilensteinen auf das eigene Leben hinabregnen und sich tief in unseren Weg hineinboren.

Der erste und wichtigste Schritt aus dieser Falle hinaus ist eigentlich genau das Gegenteil eines Schrittes: das Stehenbleiben und Erkennen.

In der Regel wandern wir hastig unseren Weg entlang um den nächsten Meilenstein so schnell wie möglich zu erreichen. Es ist als registrierten wir gar nichts außerhalb unseres Weges. Als läge ein dichter Nebel auf dem Land neben unserem Weg. Das ist der Schleier, mit dem wir uns selbst die Sicht auf das was jetzt gerade ist versperren.

Die beiden einzigen Richtungen, die wir kennen sind vor (Hoffnung) und zurück (Angst).

In dem du stehen bleibst erkennst du den Schleier, der dein Gesichtsfeld einschränkt und merkst wie du dir dein Leben selbst rastlos machst und der Zufriedenheit stets wie dem Ende des Regenbogens nachjagst.

Verdeutliche dir das Gewicht des Mottos, das die meisten von uns unbewusst in ihren Köpfen vor sich hin beten:

„Nach dem Leben ist vor dem Leben!?“

 

2. Loslassen / Annehmen

Sobald du dir dieses Missstandes bewusst geworden bist, ist nur noch das Loslassen des Denkmusters erforderlich, das diesen Missstand verursacht.

Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Wie lässt man etwas los, dass man sein Leben lang eingetrichtert bekommt und gelebt hat?

Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Aber du kannst das Loslassen lernen!

Da der Begriff „Loslassen“ aber nicht für alle etwas ist, habe ich mir eine Alternative überlegt, die ich hier näher beschreiben möchte.

Das Loslassen fällt vielen so schwer, weil diese Denkmuster mit der Zeit ein Teil von uns selbst werden. Und wer gibt schon gerne einen Teil von sich selbst einfach so auf? Schließlich definieren wir uns über unsere Ansichten.

Meine Alternativlösung für dieses Dilemma ist daher das Annehmen.

Das Annehmen eines Zustandes / einer Situation so wie sie gerade ist. Prinzipiell gelangen wir zum gleichen Ergebnis und eigentlich steckt dahinter auch nichts anderes als beim Loslassen.

Es ist nur ein anderes Werkzeug, da wir zunächst einmal nichts von uns selbst abgeben müssen. Im Gegenteil, wir gewinnen etwas hinzu. Nämlich Gelassenheit und Zufriedenheit mit dem was jetzt gerade ist.

Loslassen Annehmen
Ansichten, Denkmuster und Verhaltensweisen aufgeben, die Zufriedenheit mit der aktuellen Situation verhindern Ansichten, Denkmuster und Verhaltensweisen schaffen, die Zufriedenheit mit der aktuellen Situation ermöglichen
» Alles ist gut so wie es ist «

Der springende Punkt dabei ist, dass sich der Nebel lichtet – ganz egal welche Methode du anwendest.

Er verfliegt, wenn du die alten Denkmuster loslässt genauso wie er verschwindet, wenn du das was ist sehen und annehmen kannst.

Es kann sein, dass der Nebel sich nicht auf Anhieb lichtet und du länger stehen bleiben musst. Das macht aber gar nichts, denn du bist dabei deine Ziele loszulassen und deinen Standpunkt anzunehmen.

 

3. Zufriedenheit

Sobald du annimmst was ist kannst du zufrieden sein.

Mit der scheinenden Sonne, mit dem singenden Vogel und sogar mit den Stöcken und Steinen auf deinem Weg.

Es gefällt dir so, wie es gerade ist.

Du verspürst nicht mehr das Bedürfnis irgendwo anders zu sein. Daher musst du auch nicht mehr hetzen. Du kannst verweilen und wenn dir danach ist auch ein Stückchen weiter schlendern oder ein paar Schritte zurück gehen und vielleicht sogar einfach querfeldein marschieren und dir einen anderen Weg suchen oder ein Plätzchen zum bleiben.

„Wenn wir Zufriedenheit nicht in uns selbst finden, ist es zwecklos, sie anderswo zu suchen.“

(François VI. Duc de La Rochefoucauld)

 

Ein Beispiel

Du kannst mit den ganz kleinen Dingen anfangen, z.B. wenn dir der Griff deiner Tasse abbricht.

Im Regelfall würdest du die Bedingung für deine Zufriedenheit unbewusst aufstellen, dass du eine neue (und vll. sogar die gleiche Tasse noch einmal) brauchst.

Du könntest die Tasse ohne Griff aber auch einfach so nehmen wie sie jetzt gerade ist, als Tasse ohne Griff und sie einfach noch eine Zeit lang benutzen.

Vielleicht hast du auch schon die Erkenntnis „Die Kunst glücklich zu sein (Wie du Sch**** zu Gold machst)“ gelesen und erkennst plötzlich, dass das halten der Tasse ohne Griff sogar deine ewig kalten Flossen wärmt.

 

Fazit

Zufriedenheit in 3 Schritten

Erkenne die einzelnen kleinen und großen Situationen in deinem Leben, in denen du dir selbst neue Bedingungen zum „Zufrieden sein“ auferlegst.

→ Lasse die verantwortlichen Denkmuster los und / oder nimm die derzeitige Situation an.

→ Genieße selbst geschaffene dauerhafte Zufriedenheit.

„Zufriedenheit ist der Stein der Weisen. Zufriedenheit wandelt in Gold, was immer sie berührt.“

(Benjamin Franklin)

Je besser es dir im Kleinen gelingt, desto einfacher wird es auch mit größeren Dingen. Die Fähigkeit zur Zufriedenheit ist daher eine der wichtigsten Grundlagen für ein glückliches Leben.

Zieh deinem Hai die Zähne! In welchen Bereichen könntest du einfach mal stehen bleiben und zufrieden sein? Schreibe gleich einen Kommentar!

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Warum du deine Zufriedenheit selbst zerstörst (und 3 Schritte um damit aufzuhören)
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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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17 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Ildiko Varga

    30. September 2014

    Ein sehr schöner Artikel. Es ist diese „mein Haus, mein Auto, mein Urlaub“-Mentalität, die letztlich die Unzufriedenheit noch weiter verstärkt. Es muss immer mehr und besser und größer sein. Was aber sehr oft dahinter steckt, ist die Angst vor der eigenen Leere, vor dem „was will ich eigentlich“ und dass, das, was man da entdeckt, vielleicht nicht in das Bild passen könnte, was die anderen von einem haben/haben sollen.

    Ich kenne jemanden, der sich immer wieder und wieder mit „Wenn erst mal dies fertig ist, dann kommt das dran“ in der eigenen Wohnung beschäftigt und man sieht genau, dass es letztlich eine Flucht ist vor dem, womit er sich wirklich konfrontieren sollte.

    Man könnte es auch so formulieren: „Stehenbleiben und die Dinge annehmen wie sie sind, ist nichts für Weicheier.“ ;)

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    • Norman Brenner

      1. Oktober 2014

      Hey Ildiko,

      ich danke Dir für das Lob und die Schilderung deiner Erfahrungen.

      Angst spielt auch eine sehr große Rolle, da kann ich nur zustimmen. Ich denke das hängt sehr eng mit dem Ego zusammen. Menschen bei denen das Ego sehr stark ausgeprägt ist tun immer mehr um es zu füttern und am Leben zu erhalten. Sie haben keine Chance ihr wahres Selbst zu entdecken. Ich schreibe gerade an einem Beitrag dazu.

      Gelingt dir denn das Stehenbleiben und Zufriedensein? Was ist deine Taktik, wenn die Dinge nicht nach Plan laufen?

      Liebe Grüße
      Norman

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      • Ildiko Varga

        3. Oktober 2014

        Hi Norman,

        ich kann es dir gar nicht sagen, ob es mir gelingt. Ich würde mal behaupten, ja. Ich gehe auch unbequeme Wege, ich bleibe stehen und frage mich, ob es jetzt wirklich für mich Sinn macht, oder ob es nur etwas ist, was irgendwie „gemacht werden müsste“.

        Also im Sinne wie, es wird in der Gesellschaft als normal angesehen. Ich beispielsweise habe mein Abi versemmelt und habe dann die 13. doch nicht wiederholt, sondern habe ein halbes Jahr später eine Ausbildung begonnen. Und das war damals so die erste Entscheidung, die ich „gegen den Strom“ gefällt habe. Und ganz ehrlich, es war die beste für mich damals.

        Ich bin in einen anderen Ort gegangen und habe in einem Hotel meine Ausbildung gemacht. Und wenn ich mir die letzten 14 Jahre anschaue und die nächsten viele, die noch kommen sollen, dann muss ich sagen, ich brauche für mein Leben kein Abitur. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, aber für das, was ICH machen wollte, eben nicht. Dafür ist es zweitrangig. Und in dieser ähnlichen Art und Weise habe ich auch danach immer wieder Entscheidungen getroffen.

        Menschen um mich herum sagen mir, mach doch dies oder jenes, bewirb dich doch mal da oder da, und dann denke ich mir, super, schöner Vorschlag, gefällt es mir, will ich das?
        Oh, nö, das passt nicht. Next! Es gibt vorwurfsvolle Blicke, Unverständnis im Umfeld immer wieder.

        Aber was bringt es mir, dass ich das mache, und damit die Erwartung der anderen erfülle, wenn ich nicht glücklich bin? Und womit ich glücklich bin, das weiß ich nur, wenn ich mich auch meiner eigenen Leere stelle. Es ist nicht einfach, und wahrscheinlich gelingt es nicht immer. Aber wenn ich es gar nicht erst probiere, gelingt es ganz sicher nicht.

        Sorry, ich hoffe, ich habe nicht am Thema vorbei geschrieben. :D

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      • Norman Brenner

        6. Oktober 2014

        Hey Ildiko,

        danke für deinen bereichernden Kommentar.
        Also die Seite heißt ja „vom Leben“, daher glaube ich nicht, dass man hier in irgendeiner Weise am Thema vorbei schreiben kann ;-)

        Vieles was du schreibst, kann ich bestätigen. An solchen „Scheidewegen“ hab ich natürlich auch schon das ein oder andere Mal gestanden. Ich für meinen Teil komme in letzter Zeit zu dem Schluss, dass es grundsätzlich ganz egal ist welchen Weg man geht. Ob Arzt, Professor, Bäcker, Müllmann, Arbeitsloser, Rentner oder Millionär. Ich denke es kommt ganz allein darauf an wie man ihn geht. Jeder Weg hält Hindernisse und Lektionen bereit, die es zu meistern gilt.

        Man darf einen solchen Denkansatz allerdings nicht in Schönrederei kippen lassen. Da gibt es einen ganz schmalen Grat zwischen „Annehmen“ und „Schönreden“.

        Hast du damit auch schon Erfahrungen gemacht?

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  2. Ildiko Varga

    17. Oktober 2014

    jep, da kann ich dir nur zustimmen – sorry, habe voll verpennt, dass du ja schon geantwortet hattest ;) – das Wichtigste ist doch wirklich, an sich zu arbeiten und herauszufinden, was man wirklich will, und ich meine wirklich will. Will das auch nicht die Oma, der Vater, die Freunde, Geschwister etc.? Will wirklich ICH das? Und wenn man dieses etwas gefunden hat, dann geht man durch die Hölle, das sollte einem einfach klar sein. Wenn man sich bewusst ist, dass es Schwierigkeiten geben wird, dann redet man sich die Dinge auch nicht so schnell schön.
    Doch unsere „denkt positiv“-Gesellschaft macht es uns nur all zu bequem „wenn du dafür kämpfen musst, dann soll es eben nicht sein…“ – in diese Falle bin ich auch getappt, nicht nur einmal ;)

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  3. Norman Brenner

    18. Oktober 2014

    Hallo Ildiko,

    ich habe kürzlich auch gemerkt, dass es auf meiner Seite schwer war an den Kommentaren dran zu bleiben, darum habe ich eine Benachrichtigungsfunktion eingebaut. Nun kann man sich als Kommentator per Mail informieren lassen, wenn was neues zum Artikel kommentiert wurde!

    Du hast absolut Recht. Das Wichtigste ist, das man weiß was man selbst will. Da kommen wir aber zum nächsten Problem, das ich ja in meiner neuen Erkenntnisreihe behandele. Was will ich selbst und was will mein Ego?

    LG
    Norman

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  4. Karina Malkowski

    4. Januar 2015

    Hallo Norman,

    auch hier eine Reaktion von mir auf deine Gedanken…
    Mir ist dieses von dir beschriebene Stehenbleiben und Loslassen unbewusst ‚passiert’…
    Als ich scheinbar dem stressigen Alltag völlig ausgeliefert war und und durch diese Überforderung in eine gewisse Lethargie verfiel, blieb ich wohl unbeweusst stehen. Ich konnte nicht mehr handeln, konnte nichts mehr in meinem Leben bewegen, sondern nur noch, wie ein passiver Zuschauer, alles beobachten…einen tag nach dem Anderen ‚überstehen‘. Und dann sah ich meinem Leben zu..wie es ablief…und wie es weiterlief, ohne dass ich all diese ’scheinbaren‘ Verpflichtungen erledigen konnte. Ich bewegte mich nicht, und das Leben ging trotzdem weiter. Und nichts Schlimmes passierte in diesem Leben.
    Mein Fazit daraus ist: Wenn mir mien Leben zu schnell wird, trete ich einen Schritt zurück und werde Zuschauer… Mein Leben geht weiter und ich kann aktiv wiedereinsteigen, wenn ich soweit bin.
    Stehenbleiben und Loslassen… Dies sind so wichtige Faktoren, die uns schützen können…
    Danke für deine Anregungen !

    Liebe Grüße
    Karina

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    • Norman Brenner

      4. Januar 2015

      Hallo Karina,

      vielen Dank für diesen sehr offenen Kommentar von dir! Ich freu mich sehr, dass du hier aus dem echten Leben berichtest, auch wenn das wahrscheinlich keine sehr schöne Zeit für dich war.

      Ich persönlich hatte so ein Erlebnis noch nicht. Ich glaube es würde mir aber ganz gut tun, zu sehen, wie alles ohne einen weiter läuft. Mir fällt es nämlich generell schwer die Kontrolle abzugeben.

      War das eine Art Burn-Out, was du da beschreibst?

      Liebe Grüße
      Norman

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  5. Karina Malkowski

    4. Januar 2015

    Die Kontrolle abgeben… ja, das ist so ein Stichwort ;-)… das Problem kenne ich nur zu gut ! Und das lässt dich immer ein klein wenig unter Spannung stehen und nicht komplett abschalten…
    Um mich vor so einem Wort wie ‚Burnout‘ zu schützen, möchte ich mal behaupten, ich war/bin einfach nur erschöpft… ;-)))…Ich bin noch nicht ganz durch mit der Thematik. Aber der Punkt, an dem ich stehenblieb, war schon vor einer kurzen Zeit. Glaube mir, es geht einfach weiter, das Leben…ohne, dass etwas Tragisches passiert, weil du eben mal nicht agierst…! Seitdem sage ich immer: ‚…und die Erde dreht sich weiter…‘ ;-)…und genau das tut sie auch…alles bleibt im Fluss, auch wenn du stehenbleibst…selbst dein eigenes Leben geht weiter…
    Jeder ist ersetzbar…Alles wird weitergehen…
    Man kann die Menschen aber beeinflussen bzw.ihnen eine Richtung geben, indem man so schöne Gedanken in die Welt wirft, wie du es tust…Und schon hast du dein Leben gefüllt mit einem wunderbaren Sinn und einer Wirkung… DAS ist wichtig und bleibt, wenn wir gehen ;-)…

    Liebe Grüße
    Karina

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    • Norman Brenner

      5. Januar 2015

      Hey Karina,

      na dann drücke ich dir alle Daumen, dass du die Thematik zu einem guten Ende bringst.

      Danke für das Kompliment. Für mich ist es wirklich eine sinnstiftende Tätigkeit, die ich hier betreibe. Und sie hat den Vorteil, dass man nebenbei noch daran wachsen und sich mit gleichgesinnten austauschen kann =)

      Liebe Grüße
      Norman

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  6. Karina Malkowski

    5. Januar 2015

    Dankeschön, Norman !
    Es wird alles gut werden. Ich vertraue aufs Leben…alles fügt sich, so, wie es eben kommen soll…
    Entschleunigung ist noch so ein Stichwort in unserer Gesellschaft, dem ich noch mehr Aufmerksamkeit widmen muss und werde ;-)
    Ich wünsche dir einen ruhigen Abend.

    Liebe Grüße,
    Karina

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    • Norman Brenner

      7. Januar 2015

      Hey Karina,

      ja, Vertrauen ist seh wichtig.

      Entschuldige, dass ich mit Empfehlungen nur so um mich werfe, aber auch zur Entschleunigung kann ich dir was empfehlen =)
      Bitte fühle dich nicht verpflichtet die ganzen Sachen aufnehmen zu müssen. Ich schreibe es nur gerne bei der Gelegenheit mal hin =)

      Es ist eine Dokumentation namens „SPEED – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Glaube man findet sie sogar auf YouTube.

      Liebe Grüße
      Norman

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  7. Karina Malkowski

    7. Januar 2015

    Ich finde deine Empfehlungen recht interessant…und sind wir nicht zum Austausch hier?? Ich danke dir für deine Mühen, die du dir mit uns hier machst. Werde auf jeden Fall bald schauen, was es mit der Doku auf sich hat. Werde gern berichten.
    Also,
    liebe Grüße nochmals
    Karina

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  8. Bettina Hielscher Betty

    6. Mai 2015

    Hi Norman,

    ein Lob an dich für deinen tollen Beitrag. Übersichtlich, einfach erklärt und leicht zu lesen. Ich bin da absolut bei dir. Positives zieht Positives an und wer nur das versucht zu ändern, was änderbar ist und den Rest für sich akzeptiert, der muss nicht immer etwas hinterherjagen, was er nicht haben kann und wird demnach zufriedener sein.
    Ich werde noch oft vorbeischauen! :)
    LG

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    • Norman Brenner

      6. Mai 2015

      Hey Betty,

      ich freue mich sehr, dass du hergefunden hast und sogar direkt einen Kommentar hinterlassenhast =) Danke!

      Und auch danke für das schöne Lob =)

      Im Grunde könnte man ja festhalten: Zufriedenheit ist eine Einstellung, kein Zustand =)

      Würde mich freuen dich noch öfter hier anzutreffen!

      LG Norman

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  9. Monya Pendi Monya

    28. Oktober 2015

    Hi Norman,
    eine tolle Anleitung von dir und vor allem findet sich wohl jeder in deinem Artikel wieder.
    Wie oft habe ich mir gedacht „Wenn ich erst … geschafft habe, dann werde ich richtig glücklich sein.“
    Ich glaube wir werden in dieses System gepresst, das uns immer nach mehr Dingen (vor allem materiellen) streben lässt und uns so doch nie Zufriedenheit gibt
    Vor allem das Annehmen und Lolassen ist extrem wichtig. Viele Sachen kann man eben nicht ändern – also muss ich sie akzeptieren, um trotzdem glücklich werden zu können. Andererseits wird mir mein ewiger Pessimismus auch nicht dabei helfen – also versuche ich mein Denken optimistischer zu gestalten, um der Zufriedenheit den Weg zu ebnen.

    Ich habe da gute Erfahrungen mit einem Art „Mantra“ gemacht – ich sage mir quasi selbst: „Halte inne, genieße, es ist gerade alles gut so, wie es ist.“ – Meistens hilft das.

    Liebe Grüße,
    Monya

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      31. Oktober 2015

      Hey Monya,

      danke! Es kann schon sein, dass wir ein Stück weit in diese Maschinerie hineingezwungen werden. Schließlich würde sie nicht mehr funktionieren, wenn plötzlich jeder einfach glücklich und zufrieden wäre und nichts mehr haben wollte =)

      Du hast da eine tolle Lösung für dich gefunden! Vor allem, wenn du es schon soweit gebracht hast, dass du auch in solchen Augenblicken immer daran denkst. Dazu braucht es nämlich entweder jede Menge Übung oder sehr viel Bewusstheit =)

      LG Norman

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