Warum du dein Leben durch Lesen verlängern kannst (und der beste Lesestoff)

Wie du dein Leben um hunderte Jahre verlängerst

Länger Leben.

Wer möchte das nicht?

Nachdem ich dir  gezeigt habe, wie du mehr aus deinem Leben rausholen kannst, möchte ich dir hier verraten, wie du deinem eigenen Leben noch etliche Jahre an Lebenszeit hinzufügen kannst.

Bitte lies die oben erwähnte Erkenntnis zuerst, falls du sie noch nicht gelesen hast. Der folgende Geheimtipp macht nur Sinn, wenn du den Schritt getan hast. Ansonsten kann er dich auch viel von deiner Lebenszeit kosten.

 

So erweiterst du die Zahl deiner Jahre

Ja, du hast richtig gelesen – Lesen ist das Geheimnis.

Ist der jetzt völlig übergeschnappt? Wie soll ich denn durch rumsitzen und Bücher welzen mein Leben verlängern?“ magst du jetzt vielleicht denken. Keine Sorge, hier kommt die Antwort.

 

Wie Lesen dein Leben verlängert

Wenn du weißt, was du wirklich mit deiner gegebenen Zeit hier auf der Erde anfangen willst, ist Lesen das ultimative Mittel der Wahl.

Es haben milliarden von Menschen vor uns gelebt und unzählige Bücher über unzählige Themen geschrieben. Alle ihre gelebten Jahre und ihre gewonnenen Erkenntnisse kannst du deinem Leben hinzufügen – durch Lesen.

„Die herrlichsten Schätze, durch fremde Arbeit aus der Finsternis ans Licht gehoben, werden uns zugänglich. Keine Zeit ist uns verschlossen. Zu jeder haben wir Zugang.“

(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

  1. So viele Erfahrungen, die du nicht mehr selbst in deinem Leben machen musst. Andere haben es für dich getan.
  2. So viele Menschen, die das selbe beschäft, wie dich.
  3. So viele Probleme, die andere vor dir gelöst haben.
  4. So viele Abkürzungen, die andere vor dir entdeckt haben.
  5. So viele Sichtweisen, die du alleine in deinem eigenen Leben gar nicht haben kannst.
  6. So viel Freude und Begeisterung, die andere auf dich übertragen können.
  7. So viele Leben, die andere für deine Sache schon gelebt haben. Lass sie nicht ungenutzt liegen!

Der Kernpunkt sollte nun klar sein. Doch natürlich gibt es viele verschiedene Variationen und Quellen. Die wichtigsten möchte ich nicht unerwähnt lassen.

 

Wo du Leben dazugewinnen kannst

  • Bücher.

    Die fallen einem wahrscheinlich zuerst ein, wenn man ans Lesen denkt. Das ist auch eine der besten Quellen, vor allem, wenn dein Thema schon Menschen in früheren Zeiten beschäftigt hat. Ein Bonus bei dieser Quelle ist, dass es heute immer mehr Hörbücher gibt. Falls du also kein Freund des Lesens an sich bist, hol dir das Hörbuch. Mein Tipp: Hörbuch hören beim Laufen. Du machst Sport, kannst dich aber gleichzeitig gut konzentrieren.

    Wenn du direkt mit einem guten Buch loslegen möchtest, kann ich dir mein kostenloses eBook „Weisheiten des Flusses“ sehr ans Herz legen. Ich habe darin viele Erkenntnisse gesammelt und anschaulich illustriert, die Menschen über hunderte von Jahren mühselig am eigenen Leibe in Erfahrung gebracht haben.

    Auf meiner Ressourcen-Seite findest du außerdem viele weitere Bücher, die dein Leben leichter und länger machen!

  • Blogs und Foren.

    Das ist eine schier unerschöpfliche Quelle und das Beste – sie ist absolut kostenlos. So viele Menschen stellen ihre Erfahrungen online und damit dir zur Verfügung. Nutze sie. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass die Autoren in der Regel nicht so anonym sind. Du kannst ihre Beiträge kommentieren und sie etwas fragen. Mach von dieser Möglichkeit unbedingt Gebrauch. Blogautoren freuen sich über Feedback und Interesse am Thema.

    Wenn du nicht weißt, wo du gute Blogs finden kannst, schau mal in meine Liste der 18 Blogs, die dich im Leben weiterbringen.

  • Magazine und Fachzeitschriften.

    Auch hier stehen eine Menge Informationen bereit, aber Vorsicht:Hier ist sehr viel Werbung im Spiel. Ganze Artikel zielen darauf ab dich zum Kaufen eines Produktes zu bewegen. Du musst achtsam bei der Auswahl sein. Wenn du merkst, dass ein Artikel dich nicht weiter bringt – hör auf ihn zu lesen.

  • Eigene Notizen.

    Es ist unbezahlbar, wenn man sich eigene Erkenntnisse selbst aufschreibt. Oft kommen mir Ideen dann, wenn ich gar nicht intensiv darüber nachgedacht habe. Ich notiere sie mir meistens im Smartphone, weil ich das immer dabei habe. Alternativ geht auch ein klassischer Notizblock oder ähnliches. Auch das Aufnehmen von Memos geht ja heute bei den meisten technischen Geräten. Vieles vergisst man einfach wieder, aber durch die Notizen hat man immer wieder Zugang dazu. Weiterhin ist es eine Wiederholung, die eigenen Gedanken wieder zu lesen. Somit festigen sie sich.

    Noch nicht das richtige Werkzeug für deine Notizen gefunden? Ich kann dir dafür Evernote empfehlen. Ich benutze es selbst und habe damit all meine Notizen auf verschiedenen Geräten immer greifbar.

  • Unterhaltungen.

    Ja ich weiß. Dieser Punkt hat gar nichts mit Lesen zu tun. Ich krieg auch keine Überleitung hin, deshalb lass ich’s.Der Kern ist aber der selbe wie bei den Blogs und Foren. Hör dir die Erfahrungen und Meinungen von Leuten an, die dein Thema auch interessiert. Im persönlichen Gespräch macht das auch meistens mehr Spass. Frage und höre zu!

Einen Hinweis noch, bevor du dich auf die nächste Bücherei stürzt:

„Eine Menge Bücher wirkt zerstreuend. Wenn du daher auch nicht alles lesen kannst, was du besitzt, laß es dir genug sein, wenn du wenigstens wirklich besitzt, was du gelesen hast.“

(Lucius Annaeus Seneca: Briefe an Lucilius – Brief 26)

Schau hierzu kurz in die Erkenntnis „Vermeide Eile und Überfluss„.

 

Verlängere das Leben von anderen

Wenn du dich von nun an mit dem beschäftigst, was dich erfüllt, wirst du automatisch mit der Zeit zum Experten. Behalte dein Wissen nicht für dich. Teile es und hilf damit anderen auch ihr Leben zu verlängern.

Schreibe ein Buch, gründe einen Blog [das ist einfacher als du denkst…es gibt unzählige Blogs, die darüber schreiben =) ], veröffentliche Berichte oder gib dein Wissen in Foren oder auf Wikipedia weiter. Gib deinem Leben einen Mehrwert und füg deine Jahre anderen hinzu.

Du verlierst dabei nichts von deiner eigenen Lebenszeit, denn du beschäftigst dich mit dem was dir wirklich wichtig ist. Und nebenbei kommen dir plötzlich ganz neue Sichtweisen und Ideen zu einer Sache, wenn du darüber schreibst.

Außerdem bekommst du Feedback und kannst dich so weiterentwickeln. Es ist ein Win-Win-Geschäft!

„Im Schreiben wird man die Früchte des Lesens zu einem geschlossenen Ganzen formen. Wir müssen sozusagen den Bienen nacheifern, die ausschwärmen und die honighaltigen Blüten aussaugen, dann aber ihren Ertrag nach einer bestimmten Ordnung in die Waben verteilen.“

(Lucius Annaeus Seneca: Briefe an Lucilius – Brief 135)

 

Wie ich mein Leben durch Lesen verlängere

Ich tue im Prinzip genau das, was ich dir oben vorgestellt habe.

Lesen – Notizen machen – Schreiben – Veröffentlichen.

Und ich kann dir bestätigen, dass es funktioniert.

Ich habe durch das Lesen jetzt bereits Dinge gelernt, für die ich wahrscheinlich mehr als ein Leben gebraucht hätte, hätte ich sie selbst herausfinden müssen.

Zum Beispiel was Gelassenheit ist und wie sie jede Situation im Leben erträglich macht.

Das Lesen schenkt mir unzählige Erfahrungen, die ich in meiner eigenen Lebenszeit niemals alle machen könnte.

Durch das Schreiben Ordne ich diese Dinge für mich und ergänze es durch meine eigene Sichtweise.

Außerdem wiederhole ich meine Erkenntnisse und festige sie damit.

Durch das Teilen mit anderen ermögliche ich es ihnen darauf zu zugreifen und bekomme selbst die Möglichkeit eine Rückmeldung zu erhalten und meine Gedanken weiter zu entwickeln.

Weiterhin knüpfe ich Kontakte mit Menschen, die sich für das gleiche interessieren wie ich und kann auch auf diese Weise meinen Erfahrungsschatz erweitern.

 

Fazit: Nimm die Zeit an, die andere dir schenken und gib deine eigene weiter

 

Wie du dein Leben um hunderte Jahre verlängerst

Lesen und Schreiben sind zwei der wichtigsten Dinge, die wir im Leben lernen.

Sie sind das Handwerkszeug um das Leben auf hunderte oder tausende von Jahren auszudehnen.

Nutze sie!

Mit welchen Texten hast du bereits dein Leben verlängern können?

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Warum du dein Leben durch Lesen verlängern kannst (und der beste Lesestoff)
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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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6 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Linda

    26. September 2014

    Tolle Seite hast du, Norman. Vieles habe ich mir auch schon angelesen in meinem Leben. Und vieles, was du schreibst auch schon umgesetzt. Auf andere wirke ich wohl ruhig und gelassen, hat man mir jedenfalls gesagt. Auch wenn es nicht so viel Neues für mich gibt, lese ich es gerne, weil ich wieder an einiges erinnert werde, was ich vergessen habe und wo ich immer noch lerne und aufpassen muss. Meine Uhr tickt nämlich schneller. Ich lebe dann zu oft in der Zukunft anstatt jetzt das Leben zu genießen. Ich bin noch berufstätig und ich mache meine Arbeit gerne und finde sie sinnvoll. Aber manchmal hätte ich auch zu Hause gerne mehr Zeit für die Dinge, die ich außerdem noch gerne mag: mit den Enkelkindern was unternehmen, Besuche machen, malen und meine Wohnung ausmisten usw. Das kommt bei mir zu kurz, wie ich finde. Aber ich bin noch nicht auf Rente und manches muss dann warten…aber dein Blog hat mir wieder was zum Nachdenken gegeben. Ich schreibe mir auch viel auf, meistens in mein Tagebuch. Die Erfahrung mit dem Schreiben habe ich auch so gemacht. Es prägt sich besser ein. Ich habe sehr viel aus der Bibel gelernt und lese auch viel Lektüre in diesem Bereich. Ich weiß, worum es geht, aber tue mich mit dem Leben an sich manchmal schwer. Gerade entrümpele ich unser Haus, weil die Kinder jetzt weg sind und ich vieles als Belastung empfinde. Ich beneide manchmal die jungen Menschen, die ihre erste Wohnung bekommen und noch mit ganz wenig anfangen. Wie kommt es nur, dass wir immer mehr Zeug einfach nicht wieder loswerden? Ich komme mir manchmal vor, als wenn ich ein geistiges oder geistliches Leben führe und das wirkliche Leben im Augenblick kommt zu kurz. Ich glaube, ich muss dann auch mal meinen Kopf entrümpeln :). Vielleicht ist das ja die trübe Suppe, die du oben beschreibst und ich will einfach zu viel auf einmal. Ich muss lernen in der Gegenwart zu bleiben, das ist für mich das Schwierigste. LG

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  2. Norman Brenner

    28. September 2014

    Hallo Linda,

    danke für deinen Beitrag. Ich finde solche persönlichen Schilderungen unbezahlbar und lese sie mit Freude. Danke, dass du damit unser Leben bereicherst!

    Du schreibst ja oben, dass du vieles liest um es aufzufrischen und es wenig neues für dich gibt. Das finde ich bewundernswert. Da du nun die Herausforderung das Lernens gemeistert hast, wie steht es bei dir mit dem Umsetzen? Gelingt dir das? Ich glaube das ist eine noch größere Herausforderung, auch wirklich danach zu leben. In „Taten statt Worte -Bring den Stein ins Rollen“ habe ich darüber geschrieben.

    Darf ich dich fragen welchen Lesestoff du empfehlen würdest bzw. welcher dir am meisten gebracht hat in deinem bisherigen Leben? Ich könnte dir z.B. ohne zu Zögern Senecas philosophische Schriften und das Tao te King von Laotse empfehlen. Übrigens beides Werke, bei denen mehrmaliges Lesen Pflicht ist und die auch beim 20. Mal spannende neue Details und Aha-Erlebnisse garantieren. Könnte mir vorstellen, dass es bei der Bibel ähnlich ist. Die habe ich bisher noch nicht gelesen.

    Das Thema Freizeit haben und haben wollen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich arbeite auch vollzeit und studiere nebenbei noch. Ich habe aber inzwischen erkannt, dass es ganz gefährlich ist Dinge hinauszuschieben und versuche mittlerweile in jedem Moment so zu leben, wie es mir gerade am besten passt. Das hat auch viel mit Annehmen und Loslassen zu tun. Ich habe gerade etwas darüber geschrieben, vielleicht hilft es dir auch dabei:

    http://www.vomleben.de/zufriedenheit-in-3-schritten/

    Zum Thema Jugend möchte ich dir gerne noch ein paar Worte schreiben, die ich mal dazu gelesen habe und die sich für mich als sehr beruhigend erwiesen haben: Jedes Lebensjahr ist eine Bereicherung deines Lebens, keine Verminderung. Wenn einer 50 Jahre gelebt hat, weiß er wie es ist 3 zu sein. Er weiß, wie es ist 18 zu sein, wie es ist 30 zu sein und wie es ist 40 und 50 zu sein. Dieser kann aus allen diesen Zeiten das Beste vereinen und wenn er möchte zu jeder Zeit sein wie ein Zwanzigjähriger, denn er weiß wie das geht.

    Würde mich sehr freuen bald wieder von dir zu hören!

    LG Norman

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  3. Thomas

    28. April 2015

    Auch das Lesen von 1000 Büchern über Äpfel kommt nicht an den Geschmack heran, wenn man selbst in einen Äpfel beißt und ihn selbst schmeckt.
    Leben ist nichts anderes, als zu Leben und u.a. Äpfel zu essen ;)

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    • Norman Brenner

      28. April 2015

      Hey Thomas,

      schön, dass du da bist! Willkommen =)

      Und danke für den Kommentar.

      Ich stimme dir zu, Bücher mit Geschmack habe ich noch nicht gesehen ;-) Also dem wahren Geschmack xD

      LG Norman

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  4. Claudia

    16. September 2015

    Lieber Norman,

    sehr schön geschrieben. Auch für mich ist lesen – schreiben- kommunizieren die Essenz des Lebens. Danke, dass du DICH so einbringst in deinen Beiträgen.

    Liebe Grüße

    Claudia

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      18. September 2015

      Danke, dass du dich so toll einbringst, in den Kommentaren! =)

      Ich freu mich so, dass meine Arbeit nicht nur mir, sondern auch anderen helfen kann!

      Liebe Grüße

      Norman

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