„Ich weiß nicht, was ich will!“ Mit dem Sterbebett-Test findest du es heraus (in 5 Minuten)

"Ich weiß nicht, was ich will!" Mit dem Sterbebett-Test findest du es in 5 Minuten heraus

„Ich weiß nicht, was ich will!“

Das hat Johanna oft gesagt.

Jetzt ist es zu spät.

Sie muss sterben.

Nicht in einigen Jahren, sondern in wenigen Tagen.

Plötzlich wird alles ganz klar:

Sie bereut, so viele Dinge aus Unentschlossenheit nicht getan zu haben und wünscht sich eine zweite Chance.

Aber die bekommt sie nicht…

Traurig, oder?

Das Beispiel ist fiktiv, aber es steht stellvertretend für unzählige Menschen, die auf ihrem Sterbebett zurückblicken und so vieles bereuen.

Damit dir das nicht passiert, nehmen wir mit dem „Sterbebett-Test“ diese Erfahrung vorweg und finden heraus, was du wirklich willst und wie du auf deinem Sterbebett nichts bereust.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum „Ich weiß nicht, was ich will“ nur eine Ausrede ist (und dein wahres Problem)
  • Was der „Sterbebett-Test“ ist und wie er dir in 5 Minuten zeigt, was du wirklich willst (und am Ende nichts bereust)
  • 5 Dinge, die Sterbende wirklich am meisten bereuen
  • 2 weitere Methoden, um herauszufinden, was du wirklich willst

 

Warum „Ich weiß nicht, was ich will“ nur eine Ausrede ist (und dein wahres Problem)

Ich weiß nicht, was ich will: Problem der Entscheidung

Stehst du vor einer schwierigen beruflichen Entscheidung?

  • Den Job behalten oder dich selbständig machen?
  • Eine besser bezahlte Stelle annehmen?
  • Oder überhaupt erst mal eine berufliche Laufbahn wählen?

Oder stehst du zwischen zwei Stühlen was deine Beziehung angeht?

  • Gehen oder bleiben?
  • Dich für den langjährigen treuen Partner oder den neuen und interessanten Schwarm entscheiden?

Oder fühlst du dich insgesamt einfach leer, bist unzufrieden und findest keinen Sinn im Leben?

  • Wer bin ich?
  • Was will ich im Leben?
  • Was soll ich mit meiner kostbaren Lebenszeit anfangen?

Vielleicht findet in deinem Leben gerade auch ein Umbruch statt und du versuchst dich neu zu orientieren, findest aber nicht die richtige Richtung?

All diese und viele andere Situationen im Leben führen uns an diese Stelle, an der du dich gerade befindest:

Du weißt nicht, was du willst.

Ich behaupte:

Das ist eine Ausrede!

In der Regel wissen wir meist sehr genau, was wir wollen.

Das eigentliche Problem ist, dass die Situation meist nur nicht dringend genug ist, dass wir uns das auch eingestehen.

Aber genau hierfür gibt es eine einfache und schnelle Lösung. Ich nenne sie den Sterbebett-Test:

 

Der Sterbebett-Test – Die Lösung (in 5 Minuten)

Ich weiß nicht, was ich will: Der Sterbebett-Test

Es ist ganz einfach:

Der Sterbebett-Test

Stell dir vor, deine Lebenszeit neigt sich ihrem Ende zu.

So wie du jetzt bist, liegst du auf deinem Sterbebett.

Was würdest du bereuen?

Ja, ich weiß, der Gedanke ist erst einmal unangenehm und beängstigend.

Tu es trotzdem. Es wird sich für dich lohnen.

Stell dir also ganz genau vor, wie du auf deinem Sterbebett liegst.

Es sind deine letzten Momente auf dieser Erde.

Du lässt dein Leben Revue passieren.

Was würdest du bereuen getan oder nicht getan zu haben?

Nimm dir ruhig ein paar Minuten und lass diese Situation voll auf dich wirken.

Wenn du das gerade nicht kannst, dann mach es später, zu Hause in deinem Lieblingssessel oder wirklich in deinem Bett.

Versetz dich so gut du kannst in diese Situation:

Dein Leben ist fast vorbei.

  • Was bereust du?
  • Was hättest du gerne noch getan?
  • Wenn du gerade vor einer schwierigen Entscheidung stehst, beziehe die Übung darauf: Spüre welche Option du in dieser Situation mehr bereuen würdest.

Schreibe dabei alles auf, was dir in den Sinn kommt.

 

Ist das nicht etwas makaber?

Vielen fällt es nicht leicht, sich ganz in diese Situation hineinzuversetzen.

Das ist verständlich, aber auch ein wenig paradox, denn eigentlich befinden wir uns ja alle jeden Tag in genau dieser Situation!

Das Leben ist kurz! Jeder von uns kann heute seinen letzten Tag haben.

Und diese Tatsache ist gut so!

Würdest du jeden Tag in dem Bewusstsein leben, dass er dein Letzter sein kann, würdest du bestimmt einige Dinge anders machen.

Der Tod hilft uns also, unser Leben bewusster und besser zu gestalten.

Und dieser Test ist ein Weg dazu.

Er zeigt dir, was genau in deinem Leben gerade gar nicht deinen Vorstellungen entspricht und welchen fremden Zielen du vielleicht folgst.

Er hilft dir, herauszufinden was dir wirklich wichtig ist bevor du wirklich auf deinem Sterbebett liegst und all diese Dinge wirklich bereust.

Wie kann das aussehen?

 

Beispiele

Vielleicht kommen dir Antworten wie diese:

Ich bereue es, dass ich…

  • so viel gearbeitet und mir so wenig Freizeit genommen habe.
  • mein Herzensprojekt nicht fertiggestellt habe.
  • nie meinen Traum vom eigenen Hundefriseursalon verwirklicht habe.

Ich hätte gerne noch…

  • mehr Zeit mit meiner Familie verbracht.
  • ein Buch geschrieben.
  • mehr erlebt und von der Welt gesehen.

In meiner aktuellen Situation bereue ich am meisten, dass ich…

  • in dieser Firma geblieben bin.
  • mich nicht für meinen Partner entschieden habe.

Was erkennst du an diesen Antworten?

 

Die Botschaft: Was du an diesen Antworten erkennst

Was du wirklich willst, ist…
  • weniger arbeiten und mehr Freizeit haben.
  • dein Herzensprojekt fertigstellen.
  • deinen Traum vom eigenen Hundefriseursalon verwirklichen.
  • Zeit mit deiner Familie verbringen.
  • ein Buch schreiben.
  • mehr reisen und von der Welt sehen.
  • nicht in dieser Firma bleiben.
  • dich für deinen Partner entscheiden.

Jetzt weißt du, was du selbst wirklich willst.

Nun lebe auch danach!

Sonst bereust du es am Ende wirklich…

 

5 Dinge, die Sterbende wirklich am meisten bereuen

Ich weiß nicht, was ich will: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen

In ihrem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“, schildert die Paliativkrankenschwester Bronni Ware, was Sterbende wirklich auf diese Fragen des Sterbebett-Tests am meisten antworten:

  1. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben“
  2. „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet“
  3. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken“
  4. „Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben“
  5. „Ich wünschte, ich hätte mir erlaubt, glücklicher zu sein“

Kommt dir etwas davon bekannt vor?

Ich kam jedenfalls zu ganz ähnlichen Antworten, als ich den Test zum ersten Mal gemacht habe.

Und jetzt noch etwas Interessantes: Schau mal genauer hin… Fällt dir ein Muster auf?

 

Die eine Sache, die alle Sterbenden am meisten bereuen

Fällt dir auf, dass fast alle Dinge, die die Sterbenden am meisten bereuen, solche sind, die sie nicht getan haben?

Dinge, von denen sie wünschen, sie hätten sie doch getan?

Versäumnisse sind demnach das, was uns am meisten quält, wenn wir unser Leben nicht so leben, wie wir es wirklich wollen.

Wenn wir nicht vernünftig leben.

Das ist am Ende auch der Hauptgrund, der hinter unserer Angst vorm Sterben steckt! Wir haben nämlich in Wahrheit keine Angst vorm Sterben, sondern Angst davor, nie wirklich unser Leben gelebt zu haben!

„Wenn du beim Sterben gelebt zu haben wünschst, so solltest du schon jetzt leben.“

(Mark Aurel)

Deshalb hilft dir dieser Test und das Bewusstsein über deine Sterblichkeit so gut dabei, hier und jetzt so zu leben, wie du es wirklich willst und auch deine Zukunftsplanung danach auszurichten um am Ende deines Lebens eben nicht bereuen zu müssen, etwas nicht getan zu haben und dann auch weniger oder keine Angst vor dem Tod haben zu müssen.

Aber es gibt noch weitere Methoden:

 

Weitere Methoden, um herauszufinden, was du wirklich willst

 

1. Der Vernünftig-leben-Test

Lebens-Test: Was will ich im Leben? (Coverbild)Wenn dich die „Ich weiß nicht, was ich will“-Blockade quält, empfehle ich dir als erste Anlaufstelle meinen Online-Test:

Was will ich wirklich im Leben? (Test)

 

Er hilft dir dabei herauszufinden, welche grundlegenden Werte dir im Leben wichtig sind und in wie weit du bereits danach lebst oder wo dein Leben von deinen Werten abweicht.

Wenn du deine Werte und den Grad ihrer Erfüllung in deinem Leben kennst, fällt es dir leichter die grundlegende Richtung in deinem Leben zu bestimmen.

Der nächste Schritt wäre dann der hier besprochene Sterbebett-Test:

 

2. Der Sterbebett-Test

Ich weiß nicht, was ich will: Der Sterbebett-Test

Der Sterbebett-Test ist etwas konkreter, da es hier zwar indirekt auch um deine Werte geht, aber du ganz konkrete Dinge benennen kannst.

Beispielsweise wenn du es bereuen würdest, zu viel gearbeitet zu haben oder zu wenig Zeit mit deiner Familie und deinen Freunden verbracht zu haben.

Hier bekommst du ganz genaue Hinweise darauf, was du wirklich tun oder lassen willst und was du jetzt ändern solltest, wenn du es am Ende nicht bereuen willst.
  • Der Sterbebett-Test kann dir helfen, Sinn im Leben zu finden und zu erkennen, was dir wirklich wichtig ist.
  • Er zeigt dir wie und womit du deine restliche kostbare Lebenszeit wirklich verbringen möchtest.
  • Außerdem ist er ein gutes Werkzeug bei schwierigen Entscheidungen, weil er mit konkreten Gegebenheiten arbeitet.

Aber es gibt noch eine weitere nützliche Methode:

 

3. Das Vernünftig-leben-Fragen-Set

Fragen-Set: Was ist mir wichtig im Leben? (Cover)Dann gibt es ja auch noch die Dinge, von denen du vielleicht noch gar nicht weißt, dass du sie willst.

Zum Beispiel Leidenschaften, die du noch gar nicht entdeckt hast.

Da kann dir der Sterbebett-Test nicht wirklich helfen. Dafür gibt es aber andere Methoden, zum Beispiel das Fragen-Set „Was ist mir wichtig im Leben?“ (PDF).

 

Fazit

Im Angesicht des Todes gibt es kein „Ich weiß nicht, was ich will“!

An diversen Stationen im Leben kommen wir immer wieder an einen Punkt, an dem wir nicht wissen was wir wollen.

Doch eigentlich ist das nur eine Ausrede, denn im Innern wissen wir meist ganz genau, was wir wirklich wollen.

Der Sterbebett-Test ist eine einfache Möglichkeit, dir in wenigen Minuten darüber klar zu werden.

Alles, was du dazu tun musst, ist dir vorzustellen, du liegst auf deinem Sterbebett und dein Leben neigt sich seinem Ende zu.

  • Was bereust du?
  • Was hättest du gerne noch getan?
  • Welche Option in deinem Entscheidungsdilemma würdest du mehr bereuen?

Und dann:

Lebe auch danach! Sonst bereust du es am Ende wirklich…

 

P.S.: Was würdest du bereuen, wenn heute dein letzter Tag auf dieser Erde wäre? Meine Antwort findest du in den Kommentaren. Ich freue mich, dort auch deine zu lesen!

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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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5 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Norman Brenner Norman Brenner

    14. Oktober 2018

    Was würdest du bereuen, wenn heute dein letzter Tag auf dieser Erde wäre?

    Meine Antwort:

    Ich würde es aktuell unter anderem sehr bereuen, mein Herzensprojekt nicht fertiggestellt zu haben.

    Deshalb versuche ich wirklich jeden einzelnen Tag einen weiteren Schritt in diese Richtung zu unternehmen. Und das fühlt sich gut und sinnvoll an =)

    Was würdest du bereuen?

    Antworte einfach auf den Kommentar =)

    (0) War das hilfreich?
    Antworten
    • Carine

      15. Oktober 2018

      Ich würde es bereuen, meinen Roman nicht bis zur Veröffentlichung geschrieben und geführt zu haben.

      (1) War das hilfreich?
      Antworten
      • Norman Brenner Norman Brenner

        15. Oktober 2018

        Hey Carine,

        danke für deinen persönlichen Beitrag =) Scheint, als wüsstest du, was du willst!

        Das kann ich natürlich gut nachempfinden! Was wird es denn für ein Roman? Kannst du schon was dazu sagen?

        Wünsche dir auf jeden Fall viel Durchhaltevermögen und vor allem viel Freude beim Schreiben. Dann ist das Tun selbst schon eine wunderbare Belohnung =)

        LG Norman

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        Antworten
  2. Lukas

    16. Oktober 2018

    Bis zum Abbruch meines ersten Studiums, sieht mein Lebenslauf so aus, wie deiner. Ich erkannte nach einem halben Jahr Studium an einer Top-Uni ebenfalls, dass die Karriere mir eigentlich nicht besonders wichtig ist.

    Nur die Erkenntnisse, die du offenbar hattest, sind bei mir ausgeblieben.

    Mittlerweile bin ich 26, habe 5 Studiengänge abgebrochen, es mit Schreiben (Fantasy) versucht und ähnliches. Ich bin aber auch nicht damit zufrieden arbeitslos zuhause zu hocken. Da langweile ich mir nur.

    Ich hatte eine ziemlich gute Kind- und Jugendzeit. Da habe ich schon getan, was mir wichtig war, zu tun.

    Den Sterbebett-Test habe ich auch schon früher gemacht. Ich bereue eine Sache zutiefst, die ich getan habe. Dann herrscht da nur noch gähnende Leere. Gefolgt irgendwann von kleineren und unsinnigen Dingen, wie „mit einer Asiatin schlafen“ oder „in Las Vegas pokern“. Die wären dann aber auch in ein paar Tagen erledigt.

    (0) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      16. Oktober 2018

      Hey Lukas,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      Kommt mir bekannt vor (bis auf den teil mit der Asiatin und Las Vegas ^^).

      Diese Erkenntnisse kamen bei mir auch nicht einfach so. Ich habe mich intensiv darum bemüht, eben weil meine Unzufriedenheit so groß wurde, dass ich es nicht mehr ausgehalten habe.

      Ich finde es super, dass du viel ausprobierst. Das ist einer der besten Wege, um herauszufinden, was man wirklich machen will. Denn rein im Kopf kann das bei den vielen Möglichkeiten heute kein Mensch entscheiden. Man muss Ausprobieren, Feedback sammeln und dann ggf. die Richtung anpassen =)

      Unter diesem Licht sehe ich Studienabbrüche oder andere vermeintliche „Fehlversuche“ auch nicht als Fehler an. Es sind sehr wertvolle Erfahrungen, die einem viele Informationen liefern können (Stichwort Ausschlussverfahren), aber oft führt auch eins zum anderen und am Ende hat man diese Umwege gebraucht, um dahin zu gelangen, wo man sich wirklich wohl und erfüllt fühlt =)

      Vielleicht gibt dir ja diese eine Sache, die du bereust einen wichtigen Hinweis? Was du sonst noch so schreibst, wirkt auf den ersten Blick etwas oberflächlich. Nicht unbedingt unsinnig… wenn du diese Bedürfnisse hast, solltest du sie vielleicht mal ergründen? Was steckt eigentlich dahinter? Woher kommen diese Wünsche? Liegt die Ursache vielleicht in etwas anderem? Z.B. dem Wunsch außergewöhnlich zu sein, sich hervorzutun oder einfach dem Vergnügen am Erleben und machen neuer Erfahrungen? Sowas können auch Hinweise sein… vielleicht erkennst du ein Muster, z.B. Reisen und alles was damit zusammenhängt etc.

      Ich hoffe, mein kurzer Gedankengang hilft dir etwas =)

      LG Norman

      (1) War das hilfreich?
      Antworten
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