22 Wege, durch Meditation achtsamer zu werden (und wie dir das im Alltag hilft)

Durch Meditation im Alltag bewusster leben

Was bringt eigentlich Meditation im Alltag?

Diese Frage stellt sich wohl jeder, der mit dem Meditieren anfangen möchte.

Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Jede Menge!

Die lange Antwort fällt etwas detaillierter aus. Meditation ist eine Praxis, die unglaublich viele Vorteile bietet. Allem voran die Bewusstseinserweiterung.

Nein – ich meine damit keine Bewusstseinserweiterung im Sinne von heiterer Hippi-Stimmung und tanzenden Regenbögen sondern, dass wir durch Meditation grundlegend bewusster werden und dadurch auch im Alltag bewusster leben können.

Was das im Einzelnen bedeutet und wie dir das in deinem Leben hilft, habe ich in den folgenden 22 Punkten für dich zusammengefasst:

 

Warum du durch Meditation im Alltag bewusster leben kannst

 

1. Unbewusstes wird bewusst

Beim Meditieren setzt du dich bewusst mit dem Unbewussten auseinander. Zum Beispiel deinem Atem oder deinen unbewussten Gedanken. Es ist also eine Art Tunnel durch den du das Verborgene ans Licht holen kannst. Wenn du das trainierst, werden dir auch im Alltag viel mehr unbewusste Abläufe auffallen. Man könnte es auch als eine Art langsames Erwachen bezeichnen. Das ist zugleich die Grundlage dafür, dass du diese unbewussten Abläufe auch ändern kannst, wenn du das bewusst möchtest (dazu mehr bei Punkt 22).

„Meditation erlaubt uns direkt an unserem Leben teilzunehmen anstatt es als einen nachträglichen Gedanken zu erleben.“

(Stephen Levine)

 

2. Gesteigerte Aufmerksamkeit

Durch Meditation trainierst du deine Aufmerksamkeit. Warum ist das so wichtig? Deine Aufmerksamkeit ist die Grundlage jedes Verstehens – rational, wie auch emotional.

Möchtest du zum Beispiel eine Pflanze wirklich verstehen, so wendest du dich zuerst an die Biologie. Bald merkst du, dass zum wirklichen Verständnis der Biologie noch ein anderes Fach notwendig ist – die Chemie. Aber hier ist noch nicht Schluss, denn chemische Abläufe basieren letzten Endes auf Physik. Also musst du auch die Physik wirklich verstehen, um am Ende die Pflanze wirklich verstehen zu können. Du merkst, dass das „wahrhafte“ Verständnis einer Sache immer tiefer und komplexer wird, denn um die Physik wirklich zu verstehen, fehlt uns eine weitere Disziplin – richtig, die Mathematik. Und an spätestens an dieser Stelle wirst du merken, wie wichtig deine Aufmerksamkeit ist, um etwas wirklich zu verstehen, denn unaufmerksam Mathe lernen geht nicht. Also ist die aller letzte und grundlegende Disziplin die Aufmerksamkeit. Wenn du sie beherrschst, kannst du alles und schließlich auch das Leben vollkommen verstehen.

Wie schon erwähnt, steigerst du deine Aufmerksamkeit in der Meditation. Beispielsweise indem du versuchst sie auf einem bestimmten Objekt zu halten oder indem du sie öffnest und versuchst einfach wahrzunehmen was ist. Durch diese zwei Varianten schulst du die zwei grundlegenden Arten der Aufmerksamkeit:

2.1 Konzentration

Die erste Variante fördert die Konzentration, also die Fähigkeit deine Aufmerksamkeit auf einen Punkt zu konzentrieren. Du kannst es dir vorstellen, als wärst du in einem dunklen Raum mit einer Taschenlampe, die nur einen kleinen Fleck beleuchtet. Das wird dir im Alltag sehr nützlich sein, wenn du deine gesamte Aufmerksamkeit auf eine einzige Sache richten möchtest, beispielsweise eine knifflige Matheaufgabe.

2.2 Achtsamkeit

Die zweite Variante fördert deine Achtsamkeit. Stell dir dazu ein Flutlicht in deinem dunklen Raum vor. Du nimmst alles sehr großflächig wahr, gehst aber bei keinem einzigen Punkt weiter in die Tiefe. Diese Form der Aufmerksamkeit, die gesteigerte Wahrnehmung, wird dir im Alltag helfen neue Wege zu entdecken, neue Zusammenhänge zu finden aber auch einen Schritt zurück zu treten und aus der Vogelperspektive zu beobachten (siehe Punkt 18).

 

3. Das Wesentliche erkennen

Meditieren hilft dir, dich auf das Wesentliche zu besinnen. Du zentrierst dich dabei selbst und rückst auch wieder die wichtigen Dinge ins Zentrum deines Lebens. Überstunden oder Zeit mit der Familie verbringen? Wenn du regelmäßig meditierst, musst du bei solchen Entscheidungen nicht mehr lange nachdenken.

 

4. Besonnenheit im Handeln

Meditation macht dich weiser. Weil du erkennst worauf es im Leben wirklich ankommt, handelst du automatisch auch in deinem Alltag danach.

Du wirst aber auch auf einer anderen und noch viel wichtigeren Ebene besonnener Handeln: Durch Meditation wirst du immer unabhängiger von deinen Gedanken und Empfidungen. Du betrittst und vergrößerst die Lücke zwischen Reiz und Reaktion. So hast du irgendwann die Freiheit nicht mehr unbewusst zu reagieren, sondern ganz bewusst und unbeeinflusst zu handeln.

 

5. Die kleinen Dinge schätzen lernen

Dadurch, dass du die unscheinbaren Dinge, wie z.B. deinen Atem in den Fokus rückst, stellst du auch in deinem Alltag immer häufiger fest, wie wichtig die kleinen Dinge im Leben sind. Das Lächeln eines Passanten im Vorbeigehen oder der Tau auf einer Rose werden unglaublich wertvoll. Das trägt auch dazu bei, dass du durch Meditation dauerhaft glücklicher wirst, wie wir später noch sehen werden.

 

6. Offener werden

Beim Meditieren öffnen wir unseren Geist. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern auch physisch. Physisch? Unser Geist ist doch nichts Materielles! Natürlich nicht, aber unser Verstand beruht auf den Vernetzungen unseres Gehirns. Im Laufe unseres Lebens bilden sich dort „Datenautobahnen“. Das sind Pfade, die in deinem Gehirn häufig genutzt werden. Sie werden immer breiter und ermöglichen immer schnelleren Verkehr, je öfter du sie benutzt. Das Problem dabei: Je öfter du diese Wege benutzt, desto weniger offen bist du für andere und neue Wege. Beim Meditieren verlassen wir diese ausgetretenen Pfade. Dadurch werden wir auch im Alltag offener und aufgeschlossener.

 

7. Zusammenhänge erkennen

Durch die gewonnene Offenheit wird dein Gehirn natürlich auch  empfänglich für neue Zusammenhänge. Wenn du plötzlich erkennst, wie alles in deinem Leben in Wechselwirkung steht, bekommt einfach alles einen Sinn.

 

8. Sinn im Leben

Aber nicht nur die Dinge um dich herum bekommen langsam alle einen Sinn. Meditation hilft dir auch dabei deinen eigenen Sinn im Leben zu finden und zu verstehen. Du gehst dabei in dich und wo sollte dein eigener Lebenssinn verborgen sein, wenn nicht in dir?

 

9. Notwendigkeit von Gegensätzen

Wenn du die vielen Zusammenhänge in deinem Leben erkennst, wirst du feststellen, wie wichtig Gegensätze sind. Ohne hoch gibt es kein tief. Ohne hässlich kein schön. Alle Gegensätze bilden schließlich eine Einheit, so wie das berühmte Yin und Yang. So wie der Unterschied zwischen hoch und tief das Wasser zum Fließen bringt, so dienen alle Gegensätze dazu das Leben fließen zu lassen. Das habe ich in meinem kostenlosen eBook genauer erläutert, falls es dich interessiert.

 

10. Die natürliche Ordnung des Lebens

Durch deinen offeneren Geist bist du auch in der Lage, zu erkennen, wie jedes Ereignis in deinem Leben dazu geführt hat, dass du nun genau der bist, der du sein sollst. Auch wenn es oft nicht so schien, hatte jedes Ereignis seinen Zweck. Mit der Zeit wirst du diese Erkenntnis auch immer wieder in deinem Alltag gewinnen können.

 

11. Wertungsfrei wahrnehmen

Diese Erkenntnis über die „Ordnung der Dinge“ lässt dich mit ihnen Frieden schließen. Im Alltag teilen wir Geschehnisse ständig in gut und schlecht ein. Dabei liegen wir oft falsch. Durch das Bewerten schaffen wir nur Erwartungen durch die wir uns am Ende einer Enttäuschung aussetzen. Wir bieten dem Schicksal sozusagen erst eine Angriffsfläche, wenn wir etwas bewerten.

 

12. Vertrauen und Zuversicht in das Leben gewinnen

Wenn du erkennst, dass alles was geschieht weder gut noch schlecht ist und es auch keinen Sinn macht, die Ereignisse in diese Kategorien einzuordnen, wirst du automatisch dem Fluss des Lebens vertrauen. Die Meditation stärkt dieses Vertrauen, da du hier immer wieder aufs Neue erkennst, dass alles gut ist, so wie es ist.

 

13. Das große Bild hinter dem Ganzen

Wie bei einem Puzzle, wo sich nach und nach die einzelnen Teile zu einem gößeren Bild zusammenfügen, beginnst auch du langsam ein Motiv zu erkennen. Das Motiv des Lebens. Warum sind wir hier und wohin gehen wir am Ende unseres Lebens? Die Antworten auf diese Fragen findest du in dir selbst und sie helfen dir ungemein beim Umgang mit jedem einzelnen Puzzlestück in deinem Leben.

 

14. Du bist Teil des Ganzen

Wenn du dieses große Motiv des Lebens erkannt hast, realisierst du mit der Zeit auch, dass du ein Teil davon bist. Das hilft dir dabei, dein Ego immer weiter in den Hintergrund treten zu lassen. Wenn du dich weniger um dein Ego kümmern musst, kannst du dich mehr auf dein wahres Selbst und die Welt um dich herum einlassen. Das hat zwei wichtige Folgen:

14.1 Gesteigertes Mitgefühl

Eine Konsequenz davon ist, dass du mehr Mitgefühl für andere entwickelst. Wenn du verstehst, dass alles eins ist und jeder einzelne zum Ganzen gehört, kannst du sie schätzen und lieben wie dich selbst. Das haben sogar Forscher der Harvard Universität nachgewiesen.

14.2 Gesteigerte Toleranz

Durch die Auseinandersetzung mit dir selbst und deinen Gedanken, lernst du, wie du selbst tickst und funktionierst. Du erkennst, dass du Schwachstellen hast. Mit der Zeit wirst du diese Erkenntnis auch auf andere Menschen übertragen und sie so besser akzeptieren können.

 

15. Jeder Moment ist kostbar

In der Meditation geht es um den Moment. Nicht um einen vergangenen oder einen zukünftigen, sondern um den jetzigen. Durch die Auseinandersetzung mit diesem Moment und das Training der Wahrnehmung des selben, wird dir bewusst, dass es eigentlich im ganzen Leben immer nur den jetzigen Moment gibt und dass er alles ist, worauf es ankommt. Auch hierzu findest du im eBook noch weitere Ausführungen.

 

16. Intuition stärken

Beim Meditieren erfährst du wie deine Gedanken dich beeinflussen. Du nimmst wahr, dass sie teilweise unbewusst entstehen und ohne dein Zutun kommen und gehen. Wenn du dass erkennst, verstehst du auch, wie leicht deine Gedanken dich täuschen können. Sicher hast auch du schon mal gedacht„Ich hatte ja gleich das Gefühl, dass…“. Da du dich beim Meditieren auch intensiver mit deinen Gefühlen beschäftigst, lernst du sie auch besser zu deuten und deiner Intuition mehr zu vertrauen.

 

17. Die (innere) Leere schätzen

Dies ist eine tiefe Erkenntnis, die ich in Worten kaum ausdrücken kann. Alles, was wir auf der Welt sehen und erschaffen ist für uns wertlos. Es sind nur leere Hüllen. Doch durch das Nichts bzw. die Leere werden sie wertvoll für uns. Die Leere zwischen Wänden erschafft den Raum. Die Leere einer Tasse macht sie für uns nützlich. Die Leere zwischen Planeten und Galaxien macht unser Leben möglich. Selbst Atome, die gröberen Bausteine unserer Welt, sind fast vollkommen leer. Auch beim Meditieren nutzen wir diese Leere in uns. Durch einen leeren Geist sehen wir klarer. Durch innere Leere sind wir im Stande die Fülle der Welt in uns aufzunehmen, denn ein volles Glas kann man nicht füllen!

 

18. Vogelperspektive auf dein Leben

Im Alltag laufen wir häufig wie mit Scheuklappen durch die Gegend. Fokussiert auf den Weg, den wir uns ausgemalt haben, hinterfragen wir meist gar nicht mehr, ob es auch anders geht. Es ist wie bei einer Sackgasse. Je weiter du zurück trittst, desto besser siehst du einen Ausweg. Beim Meditieren kannst du die Vogelperspektive über dein Leben einnehmen und deine Welt von oben betrachten. Du wirst unabhängig von deiner eigenen Position. Das ist übrigens ein wesentlicher Faktor für Gelassenheit.

 

19. Es gibt nicht bloß (d)eine Wahrheit

In diesem Zusammenhang wirst du auch feststellen, dass die Dinge nicht nur so sind, wie du sie siehst. Fast alles im Leben lässt sich auf unendlich viele Arten betrachten. Du wirst erkennen, dass auch die Ansichten anderer sich als wahr erweisen und das nicht unbedingt mit deiner Auffassung der Dinge im Konflikt steht. Dadurch wird es dir möglich das Leben viel facettenreicher wahrzunehmen.

 

20. Innere Klarheit

Unsere Gedanken sind meist ungeordnet. Ein Gewirr aus Gedanken zu verschiedensten Dingen. Doch bekommen wir oft gar nicht mit, dass wir so viele verschiedene Dinge innerhalb kürzester Zeit denken, weil wir nicht bewusst darauf achten. Dennoch zerstreut es uns. Es ist wie bei einem Internetbrowser an dem hunderte Tabs geöffnet sind. Es fällt schwer die Übersicht zu behalten, zu finden was man sucht und außerdem wird das ganze Ding lahm wie eine Schnecke. Durch das bewusste Beobachten deiner Gedanken in der Meditation erkennst du dies und wirst automatisch nach und nach deine Gedanken ordnen und viele sogar ganz abstellen können.

 

21. Den Faden nicht mehr verlieren

Unsere Gedanken schwirren nur so in unserem Kopf umher und kaum haben wir einen von ihnen richtig erfasst, verschwindet er wieder in der Menge. Du kennst das sicher. Bestimmt wolltest du auch mal einen Gedanken in einem Gespräch äußern, dann sagte dein Gegenüber etwas und du hast deinen Faden verloren. Meditation hilft uns, genau diesen Faden in der Hand zu behalten. Nicht nur im Gespräch, sondern auch, weil du eigene störende Gedanken einfach ziehen lassen kannst und ihnen nicht mehr automatisch nachfolgst.

 

22. Gedankenkontrolle

Je mehr du dich mit deinen Gedanken beschäftigst, desto besser wirst du im Umgang mit ihnen. Das habe ich ja zu Beginn schon angekündigt. Durch das Üben der bewussten Wahrnehmung deiner Gedanken wirst du schließlich auch im Alltag in der Lage sein, sie bewusst zu erfassen und sogar bewusst zu ändern. Beispielsweise kannst du so negative Gedanken wie „Meine Freundin hat mich wieder versetzt, ich bin ihr nicht wichtig genug“ sofort erkennen und durch positive ersetzen. Zum Beispiel: „Meiner Freundin muss etwas sehr wichtiges dazwischen gekommen sein“. So wirst du am Ende auch ein leichteres Leben haben, denn unsere Gedanken schaffen unsere Welt!

„Der Verstand kann dein bester Freund sein oder dein schlimmster Feind.“

(Kabira)

Neben dieser allgemeinen Auswirkung der Meditation, kannst du aber auch ganz speziell bestimmte Gedanken während der Meditation „erschaffen“. Dazu ist die Mantrameditation ein gutes Werkzeug, auf die ich in einem anderen Beitrag näher eingehen werde.

 

Fazit

„Meditation steigert deine Bewusstheit. Bewusstheit ist der Nährboden für alle Früchte eines erfüllten Lebens.“

Wie ich eingangs schon erwähnte bringt dir Meditation unzählige Vorteile im Alltag.

Der aller wichtigste unter ihnen ist, dass du deine Bewusstheit steigerst. Wie das aussehen kann, habe ich dir in diesem Artikel gezeigt.

Damit sind wir aber noch nicht am Ende. Deine gesteigerte Bewusstheit ist nämlich der Nährboden für unzählige weitere Vorteile in deinem Leben. Welche genau das sind, erfährst du in Kürze in diesen weiteren Artikeln zum Thema Meditation:

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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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20 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Bettina Hielscher Bettina

    15. Dezember 2015

    Hi Norman,
    danke für die schöne Zusammenfassung und die Erinnerung daran, dass ich meditieren lernen wollte ;) Ich habe mir nämlich vor einer Weile eine CD „Meditation für Anfänger“ gekauft, weil ich gerne ausgeglichener werden möchte. Oft beschäftigen mich so viele Gedanken im Inneren und halten mich davon ab, im gegenwärtigen Augenblick zu leben. Das möchte ich ändern und innerlich ruhig werden, um bewusster zu leben. Ich habe dann einmal meditiert und dann aufgegeben. Irgendwie habe ich das noch nicht so wirklich für mich entdeckt. Dein Artikel gibt mir aber wieder Anreiz dazu, mich damit zu befassen und dranzubleiben. Ging es dir anfangs auch so, oder warst du gleich mit Leidenschaft dabei?
    Liebe Grüße
    Bettina

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      15. Dezember 2015

      Hey Bettina,

      freut mich, dass der Artikel dir gefällt =)

      Bleib unbedingt dran, es lohnt sich und gibt dir viel mehr Zeit zurück, als es in Anspruch nimmt. Natürlich ist das wie bei Situps oder Liegestützen. Da merkt man auch nach den ersten 10 Stück noch keinen großen Unterschied. Wobei beim Meditieren das erste Mal durchaus schon ein sehr tiefgreifendes Erlebnis sein kann. Aber man muss halt echt dranbleiben. Mir gings sehr ähnlich und bis vor einigen Wochen hatte ich auch die Regelmäßigkeit für mich noch nicht so richtig raus. Das hat sich jetzt geändert, wo ich erkannt habe, dass es besser ist jeden Tag nur kurz (z.B. 5 min) zu meditieren, als einige wenige Male relativ lang. Ich hab auch vor eine Artikelserie mit meinen Erfahrungen zum Meditieren lernen zu schreiben, wenn das Thema hier gefragt ist.

      Liebe Grüße

      Norman

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      • Bettina Hielscher Bettina

        16. Dezember 2015

        Hi Norman,
        ich habe heute schon meditiert! Ich dachte auch, dass man das mindestens 25 Minuten machen muss. Aber 5 Minuten und dann täglich finde ich eine gute Idee! Ich will versuchen dranzubleiben! Wäre toll, wenn du deine Artikelserie startest, dann gibt mir schon dein Beitrag Motivation und Ermahnung, dranzubleiben und ich kann von deiner Erfahrung lernen ;)
        Liebe Grüße
        Bettina

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      • Norman Brenner Norman Brenner

        16. Dezember 2015

        Hey Bettina,

        wie schön! Freue mich sehr, dass der Tipp dir geholfen hat! War für mich auch der Punkt, der den Knoten zum Platzen gebracht hat =)

        Die kurze Zeitspanne ist wirklich gut für den Anfang, da sie eine geringe Hürde darstellt und erhöhen kann man ja immer noch. Aber das wichtigste ist, dass es damit in den Alltag integriert wird und selbst 5 Minuten bewirken oft schon Wunder =)

        Da das Thema gut anzukommen scheint, werd ich einfach an der Stelle weitermachen und die Serie im Laufe der nächsten Wochen bringen =)

        Liebe Grüße

        Norman

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  2. Janine

    15. Dezember 2015

    Lieber Norman,

    ein wunderbarer Artikel, auf den ich schon gewartet habe – und ich bin ganz erfreut, dass du zur Mantrameditation noch einen Beitrag schreiben wirst und es auch sonst noch 3 weitere Artikel zum Thema Meditation geben wird. *Juhu!*

    Ich meditiere nun jeden Tag mind. 5 – 25 Minuten, manchmal klappt es besser und an manchen Tagen sind meine Gedanken kaum still zu bekommen. Und manchmal – und das trau ich mich hier ja fast nicht zuzugeben – denke ich mir: „Ach lass es doch ganz bleiben, bringt dich eh nicht weiter.“ Aber dann mache ich doch wieder meine tägliche Meditationssitzung, einfach weil ich dieses unglaubliche Gefühl der Erkenntnis, das ich einmal schon gespürt habe, wieder haben möchte. Aber trotzdem merke ich, dass meine Gedanken mich oftmals total unter Kontrolle haben. Und deshalb blicke ich schon ganz sehnsüchtig deiner Artikelerscheinung zur Mantrameditation entgegen.

    Zum Thema „Sinn im Leben“: Ich glaube nicht, dass jeder Mensch seinen eigenen Sinn im Leben hat, wir (unsere Seelen) werden vielmehr nur deswegen in unsere Körper hinein“geboren“, weil wir wachsen wollen. Das Seelenwachstum (Erfahrungen sammeln, lernen,…) ist der Sinn/der Grund, warum es uns gibt.

    Wertungsfrei wahrnehmen ist bei mir auch so eine Sache. Ich arbeite daran, aber das ist ein wenig schwierig bei mir, weil ich einen Buchblog betreibe und es da ja quasi nötig ist zu bewerten, andernfalls kann ich meinen Blog schließen – und das würde ich nicht wollen, da ich ihn jetzt schon fast 2 Jahre führe und mir das Schreiben von Rezensionen, in denen ich dann ja auch bewerte (sonst wäre es ja nur eine Nacherzählung des Inhalts, oder?), im Grunde Freude bereitet/bzw. ich stolz auf jeden meiner Rezensionsposts bin.

    Punkt 15 finde ich so toll. Ich finde, es ist ein wahnsinnig schönes Gefühl, sich bewusst zu machen, dass das Leben nur aus Jetzts besteht und es kein gestern oder morgen gibt und dass jeder Moment immer vollkommen und gut so ist, wie er ist. Das macht irgendwie … glücklich! :-)

    Alles Liebe ♥,
    Janine

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      16. Dezember 2015

      Hey Janine,

      danke für deinen Kommentar! Schön wieder von dir zu lesen =)

      Ich freue mich auch sehr, dass der Artikel so gut ankommt! Es werden wahrscheinlich insgesamt mehr als die bereits angekündigten Artikel, da das Thema echt umfangreich ist =)

      Zu deinen Hürden beim Meditieren kann ich nur sagen: Vollkommen normal! Geht mir und bestimmt allen anderen auch so. Aber das geniale ist ja, selbst wenn der Kopf voller Gedanken ist, genügt es, einfach wahrzunehmen, dass dein Kopf voller Gedanken ist und schon bist du einen Schritt zurück getreten =)

      Du hast recht, bei einem Blog der Bücher rezensiert ist es nicht leicht wertungsfrei zu bleiben ^^ Aber hier ist es auch nicht so wichtig. Wichtiger ist es im Privatleben =)

      Ich mag sogar noch eine Steigerung davon, nämlich, dass das Leben sogar nur aus einem einzigen Jetzt besteht ;-) Ein einziges Jetzt, mit dem man wie mit einer Zeitkapsel durch die Zeit reist =D Klingt crazy, gefällt mir aber sehr =)

      LG Norman

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  3. Anna Böhm Anna

    16. Dezember 2015

    Lieber Norman,
    da hast du mal wieder einen tollen Artikel geschrieben! Meditation ist aus meinem Alltag einfach nicht mehr wegzudenken. Ich „wasche“ damit mein Gehirn, eine Gehirnwäsche im positiven Sinne also. ;-) Und ich erlebe auch eigentlich all die wundervollen Punkte, die du hier genannt hast. Wieso lernt man das eigentlich nicht schon in der Grundschule? Das wär mal was!
    Danke dir für diese tolle Erinnerung, warum ich mein Kissen so sehr liebe. ;-)
    Anna

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      16. Dezember 2015

      Hey Anna,

      Danke!

      Sehr schöne Vorstellung, es als positive Gehirnwäsche anzusehen!, Das merk ich mir =)

      Super, dass du das auch so bestätigen kannst! Ich würde Meditation auch gerne als Lehrfach einführen. Am besten schon im Kindergarten! Als Kind lernt man doch alles viel viel leichter =)

      LG Norman

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  4. Dario Reis Dario

    16. Dezember 2015

    Hi Norman,

    der Blick aus der Vogelperspektive finde ich sehr nützlich. Er hilft uns dankbarer zu sein und zeigt uns, wie gut es uns eigentlich geht.

    Einen Punkt habe ich für mich noch.
    Gesundheit/Fitness: Meditation wird auch viel von Profisportlern eingesetzt. Ich habe selber eine Übung (der unbeugsame Arm) ausprobiert, weil meine Beine bei meinen Sportarten stark beansprucht werden. Seit dem ich die Übung mach, habe ich keine Probleme mehr.

    Liebe Grüße
    Dario

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      16. Dezember 2015

      Hey Dario,

      hast du sehr schön zusammengefasst! Und vielen Dank für den Tipp mit der Gesundheit! Habe vor das in einem der folgenden Beiträge noch zu vertiefen ;-)

      Liebe Grüße

      Norman

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  5. Jürgen

    17. Dezember 2015

    Hallo Norman,

    danke Dir für die tolle und umfangreiche Liste! Werde wohl noch länger darüber nachdenken :-)

    Spiele (wieder) mal den Teufelsadvokat, hoffe Du nimmst es mir nicht übel! Vor allem aber: vielleicht regt es zu weiteren Gedanken u/o Meditationssitzungen an :-)

    Durch Forschung bzw. durch Unterstützung in Rahmen von Therapien, die Du mitunter angeführt hast, sind einige positiven Wirkungen mehr oder weniger belegt. Diese beziehen sich soweit ich weiß, auf Reduzierung von Angstzuständen, Phobien, Stressreduzierung, Depression, Achtsamkeit, Konzentration sowie auch Mitgefühl. Aber es gibt unterschiedliche Arten der Meditation und je nachdem hat es eine bestimmte Wirkung.

    Die Eierlegendewollmilchsau ohne begleitende, ergänzende oder unterstützende „Zielsetzungen“ ist sie aus meiner Sicht nicht.

    Die Achtsamkeitsmeditation hat keine Richtung im Bezug auf Mitgefühl. Theoretisch kann ein Massenmörder diese auch nutzen um ruhig, konzentriert und ausgeglichen bei seiner Tat zu bleiben. Es bedarf des Ziels des Mitgefühls um durch Meditation dieses auch zu steigern. Dafür ist die Metta-Meditation bekannt. Also bedarf es einer ethischen Komponente, damit Meditation dies bewirkt – ohne diese ist sie richtungslos. So verstehe ich auch den Link zur Havard Universität.

    3. Das Wesentliche erkennen – Überstunden oder nicht? Firmen setzen Meditation mittlerweile bei der Belegschaft und Führungskräfte ein um Leistungssteigerungen zu erreichen bzw. Burn-out, Stress zu vermeiden. Glaube die Deutsche Bank ist eine davon. Zu denken, dass diese das Ziel verfolgt, dass ihre Mitarbeiter keine Überstunden mehr machen um bei ihrer Familie zu sein – hmm – so schätze ich sie nicht ein – auf jeden Fall eine gewagte Annahme…

    11. Wertungsfrei wahrnehmen – Ja, bei der Meditation ist mitunter Ziel wertungsfrei zu sein, bei der Achtsamkeitsmeditation bspw. . Bei der Metta-Meditation wiederum nicht. Dadurch, dass ich Mitgefühl für mich und andere praktiziere werte ich automatisch, nämlich dass Mitgefühl positiv ist. Das auf das Leben zu beziehen (also auf den nicht meditativen Bereich) sehe ich als großen Fehler! Wir werten sicherlich zu oft und auch „falsch“. Aber zu werten ist enorm wichtig!!! Die buddhistische Tradition hat sicherlich enorm viel Erfahrung mit Meditation und wertet dennoch. Es gibt heilsame, unheilsame und neutrale Gedanken und Handlungen. Alles Wertungen. Auch Dein Artikel über Meditation ist eine Wertung…

    Uiii schon ein langer Kommentar… Also abschließend: Meditation kann sehr hilfreich sein. Ohne ethische Komponente ist sie mehr Werkzeug, das für Gutes oder Schlechtes genutzt werden kann. Die „Regeln“ die bei der Meditation gelten bspw. wertungsfrei sein, nur im Hier und Jetzt sein, sollte aus meiner Sicht keinesfalls als Regel für das gesamte Leben interpretiert werden.

    lg

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. Dezember 2015

      Hey Jürgen,

      danke! Super, dass du so offen und teuflisch auf meinen Beitrag reagierst ;-) Das hat mich auf jeden Fall angeregt und ich habe mir auch ein paar Gedanken dazu gemacht.

      Zu den unterschiedlichen Meditationsarten:

      Da hast du vollkommen recht. Jede Meditationsform hat ihre spezielle Wirkung oder kann durch den Fokus auf einen bestimmten Bereich eine bestimmte Wirkung herbeiführen. Zu denken Hinsetzen und Meditieren lässt gleich alle Vorteile auf einmal auf einen herabregnen ist falsch und ich wollte das auch nicht so kommunizieren. Deshalb bin ich auch sehr dankbar für deinen Einwand. Meine Intension war es hier den Oberbegriff Meditation und all seine möglichen Vorteile zu beleuchten, nach dem Motto „Hey, dabei kann Meditation dir helfen“. Wie dann genau vorgegangen werden muss, werde ich in weiteren Beiträgen noch beschreiben (das Thema ist echt mannigfaltig!).

      Was du aber über den Massenmörder schreibst kann ich nicht unterstreichen. Ich persönlich praktiziere am liebsten und häufigsten Zazen, also Achtsamkeitsmeditation und habe selbst die obigen Erfahrungen gemacht, also auch die Intensivierung des Mitgefühls. Ich glaube Meditation – egal welche – bietet immer einen guten Nährboden für das, was wachsen kann und soll. Ein regelmäßig meditierender Massenmörder würde sich früher oder später selbst heilen, wenn er dabei wirklich in sich geht.

      Google stellt seinen Mitarbeitern sogar Playstations und allerhand Freizeitgerät am Arbeitsplatz zur Verfügung. Ich glaube es wird solangsam erkannt, dass nicht die Quantität der Arbeit ein Unternehmen nach vorne bringt, sondern die Qualität. Und die ist m. E. um Längen besser, wenn die Mitarbeiter und ihre Familien zufrieden sind =)

      Ich finde nicht, dass ich Mitgefühl zwangsläufig als positiv werten muss. Ich kann auch mit leidenden Menschen fühlen oder mit dem besagten Massenmörder. Ich würde auch eine Meditation für mehr Mitgefühl nicht empfehlen oder machen, weil ich es allgemein als „gut“ ansehe, sondern eher, wenn Mitgefühl gebraucht wird. Vielleicht missverstehen wir auch unsere jeweilige Definition vom „Werten“. Ich meinte damit die Kategoriesierung in gut und schlecht. Natürlich könnte man sagen, dass Schlussfolgern auch eine Art Wertung ist (z.B. Meditation macht dich bewusster). Das sehe ich hier aber als neutrale Feststellung =)

      Super, dass du am Ende nochmal zusammengefasst hast ;-) Das spar ich mir mal, da meine Antwort auch schon ziemlich lang ist.

      Bin gespannt auf deine Meinung dazu =)

      LG Norman

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      • Jürgen

        23. Dezember 2015

        Hallo Norman,

        dass Du die Erfahrungen mit Mitgefühl bei der Achtsamkeitsmeditation gemacht hast
        und auch viele andere wohl machen werden, hat aus meiner Sicht weniger mit der Achtsamkeitsmeditation zu tun, sondern mehr mit dem was Dir wichtig ist.

        Geschichtlich praktizierten verschiedenste Kämpfer Meditation, auch heute wird sie beim Militär eingesetzt.
        Am 30.12 sehe ich jemanden, der Meditation unterrichtet und viel Erfahrung damit hat, vielleicht spreche ich ihn ja darauf an – interessiert mich nun immer mehr :-)

        Google und Playstation?! Das hat aus meiner Sicht nichts mit dem angesprochenen Punkt von oben zu tun.
        Ja, diverse Unternehmen bieten im Arbeitsumfeld immer mehr an. Meist mit mittelbaren oder unmittelbaren Ziel der Produktionssteigerung.

        Allerdings wirst Du mir wohl jetzt nicht erzählen, dass das im Sinne von „mehr Zeit mit der Familie“ verbringen ist.
        Aus meiner Sicht ist genau das Gegenteil der Fall. Einige Unternehmen bieten immer mehr Freizeitaktivitäten an um
        die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, ggf. den Arbeitsplatz oder die Verbindung zum Unternehmen weniger zu verlassen.
        Ohne es genau zu wissen, aber ich nehme an, dass ein durchschnittlicher Mitarbeiter von Google, FB, Apple & co. keine 40 Stunden Woche haben wird…

        „Meditation macht Dich bewusster“, ist auch in meinen Augen keine Wertung. Allerdings wenn man die Meditation befürwortet, weil sie Vorteile bringt sehr wohl…

        lg
        Jürgen

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      • Norman Brenner Norman Brenner

        23. Dezember 2015

        Ja, es liegt im Auge des Berachters / Bewerters ;-)

        Bei Google und Co. hab ich mir nähere Ausführungen gespart, da der Kommentar schon so umfangreich war. Meines Erachtens geht es dabei weniger direkt um Produktivitätssteigerung (die angesprochenen Maßnahmen zielen meines Wissens auch eher auf Angestellte ab, die keine Fertigungsarbeit leisten, sondern eher geistig / kreativ tätig sind) als um das Verwaschen von Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Deshalb entstehen, wie du auch so schön angeführt hast so viele Freizeitangebote und teilweise sogar Wohnsiedlungen für Mitarbeiter direkt am Standort (ich glaube Adidas ist so ein Beispiel). Ob das positiv oder negativ ist, will ich nun gar nicht werten, aber der Kern des Ganzen ist wahrscheinlich, dass Angestellte, die sich wohlfühlen und möglichst wenige Defizite haben (Familie, Freizeit, Versorgung…) bessere Arbeit liefern. Es einfach auf die engere Mitarbeiterbindung zu schieben mit der evtl. sogar das „Austreten“ erschwert werden soll halte ich auf den ersten Blick durchaus für nachvollziehbar, auf den zweiten aber doch für etwas kurzgedacht in Anbetracht, dass in diesen Unternehmen Studien durchgeführt werden und Psychologen und Soziologen beschäftigt werden.

        Meiner Auffassung nach ist es auch möglich, dass jemand der aus eigenem Antrieb nur 20 Stunden pro Woche zur Arbeit kommt eine bessere Arbeit liefert, als jemand der 40+ Stunden eingepfercht wird. Die steigende Einführung von Vertrauensarbeitszeiten unterstreicht das auch. Ich selbst könnte wahrscheinlich eine Woche lang an einem Blogartikel sitzen, wenn man mich dazu verpflichten würde und heraus käme ein grotten schlechter Pflichtartikel, während ich in meiner „Freizeit“ nicht selten innerhalb weniger Stunden einen (meiner Meinung nach) gelungenen Beitrag aufs Papier zaubere. Einfach weil die Herangehensweise eine andere ist.

        Das waren wieder viele Worte, aber ich hoffe es ist nun klarer was ich gemeint habe =)

        LG Norman

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        Antworten
  6. Frank

    20. Dezember 2015

    Hallo Norman,

    ein schöner Beitrag, der mich sogar dazu gebracht hat, meinen ersten Kommentar zu schreiben. ;-)

    Ich würde gerne noch mehr über Meditation und deine Erfahrungen damit lesen. Insbesondere interessieren mich Tipps für Einsteiger und wie man Meditation in einen zeitlich sehr angespannten Alltag integrieren kann. (In der Art von „Kurzmeditation im Stehen beim Warten auf den Bus“ oder dergleichen.)

    Viele Grüße,
    Frank

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    • adam

      22. Dezember 2015

      Ich schließe mich ganz dem Kommentar von Frank an – es ist genau auch mein Anliegen.
      Hm, ich wage es fast gar nicht zu erwähnen, dass ich mit dem E-Book mein Problem habe…
      es klappt einfach nicht. viele grüße von adam

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      • Norman Brenner Norman Brenner

        22. Dezember 2015

        Hey Adam,

        vielen Dank für deinen Kommentar und auch dir ein herzliches Willkommen! =)

        Wie ich Frank schon angekündigt habe wir da auf jeden Fall noch einiges kommen und ich hoffe, das hilft euch!

        Was für Probleme hast du denn genau mit dem eBook? Kannst du es nicht runterladen oder nicht öffnen? Meld dich einfach (gerne auch per Mail) und ich helf dir =)

        Liebe Grüße und auch dir eine schone Weihnachtszeit!

        Norman

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. Dezember 2015

      Hey Frank,

      wow, das freut mich aber ganz besonders, dass ich zum ersten mal was von dir lesen darf =) Ganz herzlich willkommen hier! Und danke!

      Ich werde auf jeden Fall einen vollständigen Guide mit allem, was ich bisher erlebt und gelernt habe veröffentlichen. Stück für Stück in Form weiterer Artikel, da das Thema ziemlich umfangreich ist. Es werden wahrscheinlich zunächst noch ein paar zur Wirkung der Meditation, gefolgt vom Kern des Ganzen, einer Anleitung zum Meditieren lernen und einem Überblick über die verschiedenen Meditationsformen (soweit ich den überhaupt selbst habe).

      Auf Probleme beim Meditieren will ich auch eingehen. Was ich dir aber schonmal raten kann sind 5 Minuten jeden morgen. Aufstehn – zur Toilette gehen – Meditieren. Nach unzähligen Varianten hat sich das bei mir als die beste herausgestellt =)

      Das mit der Meditation zwischendurch habe ich auch schon probiert, z.B. im Zug. Mir fiel es da je nach Betrieb ziemlich schwer bei mir zu bleiben. Aber denke, dazu kann ich auch noch was schreiben. Hast du es denn schon auf diese Art versucht?

      Liebe Grüße und schöne Feiertage!

      Norman

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      • Jürgen

        23. Dezember 2015

        Hallo Frank, Adam & Norman,

        ich teile mal meine Erfahrungen mit Meditation „zwischendurch“ – vielleicht ist es ja hilfreich, würde mich freuen :-)

        Ich nutze das öfters, besonders in der U-Bahn im Stehen.

        Im Prinzip ist es ähnlich der Sitzmeditation. Für die Achtsamkeitsmeditation kannst Du Dich auf Deinen Atem (Bauchatmung) konzentrieren. Dabei sind mir 2 Arten bekannt:
        1) Konzentration auf das Heben und Senken der Bauchdecke
        2) Konzentration auf die Luft die beim Ein- und Ausatmen bei den Nasenflügeln spürbar ist

        Ich bevorzuge 1), da ich bei dieser Art gleich auch Verspannungen im Körper wahrnehme und diese entspannen kann. Je nachdem wie leicht es Dir fällt, kannst Du Dich nur auf den Atmen konzentrieren, oder aber auch mitzählen, bzw. Wörter beim Ein- und Ausatmen geistig vorsagen.

        Sehr hilfreich für mich ist (wie bei der Sitzmeditation), wenn ich meine Zungenspitze leicht hinter den Zähnen an den Gaumen „lege“ (bei entspanntem Kiefer). Da erkenne ich auch öfters, wenn ich geistig „abgedriftet“ bin, weil diese dann nicht mehr leicht am Gaumen liegt ^^

        Hilfreich ist es auch, die Augen zu schließen, vor allem, wenn viel Ablenkung rundherum ist, sofern möglich – in der U-Bahn bspw. geht das aus meiner Sicht recht gut…

        Ganz „normal“ ist es, wenn Du durch Geräusche oder anderes abgelenkt wirst. Das kannst Du auch nutzen. Je nachdem mit welchem Sinn Du die Ablenkung wahrnimmst, kannst Du es kurz zum „Objekt“ Deiner Meditation machen. Bspw. wenn Du Stimmen hörst Dir denken „da ist eine Stimme“, allerdings möglichst ohne gefühlsmäßige Bewertung – um dann wieder auf Deinem Atem zurück zu kommen.

        Ansonsten würde ich spielerisch an die Sache rangehen und schauen, was für Dich hilfreich ist. Unabhängig davon kann ich Dir empfehlen, sofern Du beim Meditieren dranbleiben willst, dass Du einen Kurs besuchst, oder jemand mit viel Erfahrung kontaktierst um Deine persönlichen Erfahrungen auszutauschen.

        lg
        Jürgen

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      • Norman Brenner Norman Brenner

        23. Dezember 2015

        Vielen Dank Jürgen, für diesen tollen Abriss! Da sind wirklich ein paar tolle Tipps dabei.

        Zu der Zuge vorne am gaumen fält mir noch ein, dass es auch bewirkt, dass kein Speichel aus dem Mund fließt =)

        Freue mich schon darauf das ganze in ein paar Artikeln zu vertiefen und hoffe, du bist auch am Start und schaust mir auf die Finger ;-)

        LG Norman

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