Corona-Krise: Was dir die Presse nicht erzählt (und deine Aussichten erheblich verbessert)

Corona: Mach nicht diesen gravierenden Fehler in der Krise!

 

Corona-Krise …

Egal wo man hinsieht.

  • geschlossene Kitas und Schulen
  • leergekaufte Nudel- und Klopapierregale
  • ständig wachsende Zahlen an Infizierten und Toten

Der Nährboden für eine Massenpanik ist perfekt.

Da fällt es schwer, Ruhe zu bewahren und cool zu bleiben.

Dabei ist genau das der größte Fehler, den wir jetzt machen können, denn:

Wir verschlimmern alles nur durch unsere Versuche, uns vor dem Coronavirus und den Konsequenzen der Krise zu schützen!

Warum?

Hinweis: Die Prinzipien und Tipps in diesem Beitrag gelten für jede Art von Krise, egal ob Epidemie, Finanzkrise oder persönliche Lebenskrise.

 

Der größte Fehler: Warum wir selbst die Krise schlimmer machen …

Festhalten ist das Stichwort.

In einem früheren Beitrag haben wir uns bereits angeschaut, warum wir durch unser Festhalten fast alle unsere Probleme selbst bewirken und sogar schlimmer machen.

Je mehr du etwas willst, desto weniger bekommst du es!

Ich nenne es deshalb auch gerne die Kunst, sich das Leben schwer zu machen. Und genau das tun wir auch jetzt.

Wir haben gesehen, wie das Festhalten in unserem Alltag, gesellschaftsübergreifend und sogar im ganzen Universum wirkt. Und die Coronakrise ist da natürlich keine Ausnahme:

  • Je mehr du dich vor dem Virus schützen willst, desto wahrscheinlicher machst du eine Infektion.
  • Je mehr du dich vor den Konsequenzen einer drohenden Krise schützen willst, desto mehr trägst du selbst dazu bei.
  • Je mehr du wirtschaftliche Verluste vermeiden willst, desto eher begünstigst du diese selbst.

Warum ist das so?

 

Beispiel: Hamsterkäufe

Weil einzelne Menschen sich von Angst lenken lassen, dass es bald keine Nudeln, Mehl oder kein Klopapier mehr geben könnte, kaufen sie die Läden leer.

Ganz nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut.“

Damit sind sie selbst es, die ihre Prophezeiung bewahrheiten!

Je mehr Menschen Lebensmittel horten, desto schwieriger wird es, den Nachschub sicherzustellen und desto eher kann man wirklich gewisse Dinge nicht mehr kaufen.

Das führt dazu, dass auch Menschen, die bisher ruhig geblieben sind, jetzt Angst bekommen und ebenfalls hamstern.

Angst -> Hamsterkauf -> Verfügbarkeit sinkt -> noch mehr Angst -> mehr Hamsterkäufe …

Je mehr du dich vor einer drohenden Krise schützen willst, desto mehr bewirkst du die selbst!

Wäre es nicht besser für alle, wenn jeder gelassen bleiben würde und ganz normal einkaufen würde? Schließlich waren bisher auch immer genügend Nudeln und Klopapier für alle da, warum sollten wir auf einmal einen erhöhten Verbrauch davon erwarten?

„Aber Norman, was ist denn wenn die Läden schließen und ich nichts mehr nachkaufen kann?“

Genau solche Gedanken sind das Problem, denn sie kommen aus Angst.

 

Angst ist ein schlechter Berater!

… es sei denn, es geht ums direkte Überleben.

Und mit „direktem Überleben“ meine ich keine Hamsterkäufe, sondern zum Beispiel Angststarre in großer Höhe oder ähnliches.

„Die Hysterie in der Bevölkerung ist schlimmer als das eigentliche Virus.“

Das hat sinngemäß der Leiter eines Gesundheitsamtes hier in der Nähe gesagt. Und ich sehe das ähnlich.

Du bist ein Mensch. Du bist ein intelligentes Lebewesen. Glaubst du, dass du direkt sterben müsstest, wenn der Supermarkt mal zumacht?

Mal ganz abgesehen davon, dass dieses Szenario bisher weder in Deutschland noch anderswo auch nur ansatzweise in Erwägung gezogen wurde. Aber selbst wenn, vertraust du deinen Fähigkeiten zu überleben und Nahrung zu besorgen so wenig, dass du Angst haben musst, direkt zu sterben?

Denkst du wirklich, du könntest keine andere Lösungen für entstehende Herausforderungen, wie zum Beispiel fehlendes Klopapier, finden?

Wie haben die vielen Generationen vor uns nur überlebt ohne Supermarkt, Nudeln und Klopapier? 😱

„Not macht erfinderisch.“

(Sprichwort)

Vertrauen ist das Stichwort.

Vertraue auf deine Fähigkeiten, die dir im Notfall helfen. Das ist mehr wert als ein Bunker voller Klopapier und Nudeln, denn:

Jeder Vorrat geht irgendwann zur Neige, sei er auch noch so groß, aber eine Fähigkeit bleibt.

Und das war ja nur ein Aspekt bei der aktuellen Krise …

 

Beispiel: Börsencrash

Es ist offensichtlich …

Der Aktienkurs fällt, weil die Wirtschaftskraft aufgrund von Schließungen von Firmen zurückgeht.

Anleger sehen das, bekommen Angst, dass der Wert ihrer Aktien in den Keller fällt und verkaufen.

Infolge dessen sinkt der Kurs natürlich noch stärker!

Das sehen natürlich auch die Anleger, die bis jetzt noch die Füße stillhalten konnten und beginnen auch zu verkaufen …

Ein Teufelskreis entsteht und der Börsencrash ist perfekt.

Kurse sinken -> Angst -> Verkauf -> Kurse sinken noch weiter -> noch mehr Angst -> mehr Verkäufe …

Je mehr du einen wirtschaftlichen Schaden abwenden willst, desto mehr bewirkst du ihn selbst.

„Aber Norman, was ist wenn meine ganzen Ersparnisse flöten gehen?! Dann verkaufe ich doch lieber jetzt mit etwas Verlust!“

Und schon wieder die Stimme der Angst.

 

Angst trübt dein Urteilsvermögen!

Schau dir die Kurse über die letzten Jahrzehnte an.

Es gab unzählige Krisen und Börsencrashs. Und weißt du, was sie alle gemeinsam hatten?

Jedes Mal haben sich die Kurse wieder erholt!

Denkst du, das wäre dieses Mal anders? Dass die Kurse bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag fallen werden?

„Das Erfreuliche an jeder Finanz- und Wirtschaftskrise: Jede Wirtschaft wächst am überwundenen Widerstand.“

(Alfred Selacher)

Wenn du dich nicht von Angst und Panik leiten lässt, kannst du das große Ganze besser sehen.

Das Selbe gilt in Bezug auf die eigentliche Krankheit:

 

Beispiel: Angst vor Infektion mit dem Coronavirus

Hier ist es ähnlich …

Klar gibt es ein gewisses Risiko. Aber laut allem, was man bisher weiß, trifft das hauptsächlich Personen, die gesundheitlich vorbelastet sind.

Wenn du ein gesunder Mensch bist, dann hast du etwas weiteres Unbezahlbares: Ein Immunsystem.

Und das schützt dich. Selbst wenn du dich wirklich mit dem Covid-19 Virus infizierst.

„Große Notfälle und Krisen zeigen uns, um wie viel größer unsere vitalen Ressourcen sind als wir selbst annahmen.“

(William James)

Bei den allermeisten verläuft die Krankheit ja auch wirklich milde.

„Aber Norman, was wenn es gerade bei mir nicht milde verläuft?“

Und schon wieder … Angst. Und wozu führt die? Zu weiterer Hysterie, die alles noch schlimmer macht:

 

Angst und Panik schwächen nachweislich dein Immunsystem!

Denn Stress macht krank.

Und was bedeutet ein geschwächtes Immunsystem?

Dass du dich leichter anstecken kannst bzw. dass die Krankheit schlimmer bei dir ausbricht!

Oder nimm das absurde Aldi-Beispiel:

Aus Angst vor Ansteckung, wollen Leute Desinfektionsmittel kaufen und stellen sich dafür massenweise vor Aldi in Schlangen an, in denen das Ansteckungsrisiko natürlich noch höher ist.

Je mehr du dich um eine schlimme Infektion sorgst, desto wahrscheinlicher machst du sie!

Versteh mich nicht falsch.

Natürlich ist es wichtig, bestimmte Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um sich selbst und gefährdete Gruppen in unserer Gesellschaft zu schützen.

Ich rede hier nicht davon, das Virus herunterzuspielen, es zu ignorieren und einfach so weiterzumachen, wie zuvor. Wovon ich hier rede ist Gelassenheit.

 

Die Lösung: Warum Gelassenheit der Schlüssel ist …

Man kann aufrichtig an etwas interessiert sein und trotzdem gelassen bleiben.

Tatsächlich ist das sogar das Geheimnis jeglichen Erfolgs:

Etwas zwar mit einem aufrichtigen Interesse zu verfolgen, sich aber nicht abhängig davon zu machen.

Denn immer, wenn du dich zu abhängig von etwas machst, hältst du daran fest und machst es schlimmer. Egal ob es darum geht, deinen Klopapier-Vorrat, deine Ersparnisse oder deine Gesundheit zu sichern.

Wenn du aber cool bleibst und die Ruhe bewahrst, ist das am Ende besser für dich und alle anderen:

  • Wenn jeder ruhig bleibt und seinen ganz normalen Bedarf an Lebensmitteln deckt, ist der Nachschub für alle gesichert.
  • Wenn Aktienanleger die Ruhe bewahren und die Krise aussitzen, gehen die Kurse irgendwann wieder nach oben.
  • Wenn du gelassen bleibst und die wichtigsten Tipps zum Umgang mit dem Virus berücksichtigst, ist das für dich und unsere ganze Gesellschaft besser.

„Aber wie genau soll ich mich denn verhalten?“

 

Wie soll ich mich verhalten?

Das heißt ganz konkret:

Beachte die nötigen Maßnahmen und handele mit gesundem Menschenverstand …
  • wasch dir gründlich die Hände und beachte die Hygienetipps
  • meide größere Veranstaltungen
  • trage dazu bei, das Virus nicht unnötig schnell zu verbreiten, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird und die Menschen, die wirklich akute medizinische Versorgung brauchen, sie auch bekommen
  • und ganz wichtig: bewahre die Ruhe

Aber verschlimmere die Situation nicht noch für dich selbst und andere, indem du dich von Angst leiten lässt.

Und das ist es auch, was Loslassen bedeutet …

 

Was Loslassen wirklich bedeutet

Da gibt es ja jede Menge Missverständnisse über das Loslassen

  • Loslassen heißt nicht, eine Egal-Einstellung einzunehmen, sondern aufrichtig interessiert zu sein, sich aber nicht abhängig von etwas zu machen.
  • Loslassen heißt nicht, Probleme zu ignorieren, sondern sie achtsam wahrnehmen, um den eigentlichen Kern zu erkennen und eine dauerhafte Lösung bewirken zu können und nicht nur kurzzeitig die Symptome zu bekämpfen.
  • Loslassen heißt nicht, ziel- und planlos in den Tag hineinzuleben, sondern mit einer gewissen Orientierung zu agieren, aber auch auf die eigenen Fähigkeiten und das Leben selbst zu vertrauen.

Loslassen heißt ge-lassen zu bleiben und das ist in einer Krise besonders wichtig, denn Angst und Panik schaden nur:

 

Warum Angst und Panik schaden

Gerade in Krisen ist Gelassenheit eines der wichtigsten Schlüsselelemente!

Frage einen Feuerwehrmann oder Rettungssanitäter …

Gerade wenn es drauf ankommt, muss man Ruhe bewahren! Dann kann man am besten auf die Anforderungen einer neuen Herausforderung reagieren.

In Angst und Panik werden die wenigsten Leben gerettet.

Das Gegenteil ist der Fall, wie uns das Beispiel der Loveparade 2010 gelehrt hat.

Also lass dich nicht verrückt machen.

„Aber es ist schwer, cool zu bleiben, wenn überall so eine Panik verbreitet wird!“

Ich weiß … deshalb hier noch ein paar Tipps:

 

Wie kann ich gelassener werden?

  • Wenn dir dieser Beitrag hilft, die Sache etwas gelassener zu sehen, teile ihn gerne mit deinen Freunden oder Bekannten und hilf ihnen auch, gelassener zu werden und der allgemeinen Panik etwas entgegenzuwirken.
  • Schau dir meinen Guide „Gelassenheit lernen: 5 einfache Schritte“ an.
  • Und wenn du noch mehr über die grundlegende Fähigkeit des Loslassens erfahren willst, die dir in jeder Lebenslage hilft, gelassen zu bleiben, dann kannst du hier mehr über mein neues Buch über das Loslassen erfahren.

Die Gedanken in diesem Beitrag orientieren sich übrigens an den Prinzipien aus diesem Buch, welche sich grundsätzlich auf jede Situation im Leben übertragen lassen!

 

Bonustipp: Sieh das Gute in der Krise

Ja, richtig gelesen …

Auch eine schlimme Krise birgt immer etwas Gutes.

Klar macht das die negativen Auswirkungen nicht wett und man kann sich immer fragen, ob es das wirklich wert ist, aber ändern können wir es ja eh nicht und wenn die Krise sowieso schon da ist, warum sollten wir dann nur das Schlechte von ihr mitnehmen?

Sich klarzumachen, dass in allem Schlechten auch immer etwas Gutes steckt, ist eine wertvolle Fähigkeit, die dich vieles im Leben gelassener sehen lässt.

„Aber was soll denn an dieser Krise gut sein?“

Zum Beispiel …

  • können wir in dieser Pandemie wertvolle Erfahrungen sammeln, um in Zukunft für ein vielleicht noch schlimmeres Szenario besser gerüstet zu sein.
  • helfen uns Krisen, uns wieder auf das Wichtige im Leben zu besinnen und relativieren viele Probleme, die uns sonst so im Alltag belasten.
  • bringt die Krise dir vielleicht Zeit, die du nutzen kannst, um dich mit dir oder einem persönlichen Projekt zu beschäftigen.
  • birgt jede Krise das Potenzial, dass wir zusammenwachsen und gestärkt daraus hervorgehen.
  • lernen wir den „normalen Alltag“, unsere Gesundheit und vieles was uns sonst selbstverständlich scheint wieder mehr zu schätzen.

Jede Krise ist auch immer eine Chance, egal ob es eine persönliche Lebenskrise oder eine globale Krise ist.

 

Fazit

  • Durch unsere Bestrebungen, uns möglichst gut vor der Krise zu schützen, verschlimmern wir sie selbst.
  • Der Grund ist unser Festhalten:
  • Weil Menschen Angst haben, keine Lebensmittel mehr zu bekommen, kaufen sie die Regale leer.
  • Weil Menschen Angst vor sinkenden Aktienkursen haben, verkaufen sie und lassen die Kurse weiter sinken.
  • Weil Menschen Angst haben, sich zu infizieren, erhöhen sie das Risiko einer Infektion für sich und andere.
  • Gelassenheit ist der Schlüssel …
  • Beachte die notwendigen Maßnahmen und bewahre Ruhe.
  • In Angst und Panik werden die wenigsten Leben gerettet, also nutze die Tipps, um der Krise gelassener gegenüberzustehen.
  • Bonustipp: Sieh sogar das Gute in der Krise

Frage: Wie gehst du mit der Krise um? Fällt es dir schwer, gelassen zu bleiben? Oder findest du die ganze Panik übertrieben und unnötig? Schreibe einen Kommentar!

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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen, ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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28 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Tina

    22. März 2020

    Bisher bin ich selbst total gelassen ohne dabei alles zu verharmlosen. Und das obwohl oder vielleicht gerade weil ich chronisch krank bin, gerade in einer Chemotherapie stecke und somit erhöhtes Risiko, die Krankheit nicht zu überleben. Ich vertraue auf mich selbst, auf meine engsten Kontakte, die mir auch schon in anderen schweren Zeiten halfen. Auch ich wünsche mir mehr Gelassenheit von anderen Menschen. Ich kenne aber auch Viele, die Ruhe bewahren und nicht hamstern o.ä.
    Für mich ist es ganz wichtig, dass ich immer zu meinem Pferd kann. Das gibt mir schon immer Kraft physisch und bedonders psychisch. Bis jetzt gibt es noch kein Verbot.

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Tina,

      danke für deine Gedanken zum Thema Corona =)

      Wow, Respekt, wirklich! Ich erlebe gerade bei vorerkrankten Menschen gerade mehr Angst und Panik. In der Situation kann ich das schon gut verstehe, wenn man sich mehr Sorgen macht, aber ich glaube tatsächlich, dass es auch in dieser Situation am Ende besser ist, wenn man gelassen bleibt, denn in Angst und Hektik passieren einem vielleicht sogar noch eher Fehler und man steckt sich an. Also großen Respekt und bleib weiterhin so gelassen!

      Und ja, das Vertrauen auf die Mitmenschen ist auch ein wichtiger Punkt, den du ansprichst!

      Liebe Grüße und bleib munter =)

      Norman

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  2. Marie

    22. März 2020

    Haha, die Frage nach dem Kloopapier ist derzeit Deutschlands meistgestellte Frage und wird in die Geschichtsbücher eingehen. Wer hat das alles, wo ist es hin? Meine Eltern sind diese Woche in 10 Läden gewesen und haben keins bekommen. Ich hatte dann am nächsten Tag bei meinem Einkauf das Glück und habe ihnen eine Packung mitgebracht, weil das Regal gerade aufgefüllt war. Ein Mann ging hin und nahm 5 Packungen. Es hat ihn auch nicht gestört, dass wir alle zu ihm gesagt haben, dass er für die anderen noch was da lassen soll. Der Marktleiter sagte, er hats aufgegeben, weil die Leute aggressiv werden.

    Meine Erfahrungen sind, alles was ich brauche bekomme ich noch :) und dann bedanke ich mich bei meinen Engeln, meinem Geistführer und beim Universum. Wenn ich einkaufen gehe, ist von allem immer noch genau das da was ich brauche. Entweder steht ganz hinten im Regal extra noch für mich ein letztes Teil und wenn es noch mehrere sind, lasse ich immer noch etwas für jemand anderen übrig, damit sich noch ein anderer drüber freuen kann.

    Gehe dankbar durchs Leben und mit Vertrauen und alles ist gut!

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Marie,

      das ist echt komisch und tragisch zugleich mit dem Klopapier. Vor allem ist es ja sehr schwer diesen Kreislauf zu durchbrechen, weil sobald die Regale wieder aufgefüllt werden mit der Ware, die noch massenweise vorhanden ist, aber natürlich nur immer portionsweise in die Läden kommt, wird ja direkt wieder alles leergekauft. Schließlich muss man sich ja gerade jetzt eindecken, denn das Klopapier ist ja wirklich knapp! =D Der Inbegriff einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

      Ich finde es auch mega egoistisch, wenn Leute 5 Packungen Klopapier kaufen. Auf der anderen Seite tun mir diese Menschen aber auch leid, weil sie ja scheinbar so sehr von Angst getrieben werden, dass sie das gar nicht mehr wirklich reflektieren können, was sie da eigentlich tun.

      Am aller schlimmsten finde ich jedoch die, die Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel aus Gesundheitseinrichtungen stehlen und dann überteuert bei Ebay verkaufen. Da fällt mir einfach gar nix mehr zu ein.

      Ich hatte kürzlich auch eine ähnliche Erfahrung… ich wollte Nudeln kaufen und im ganzen Regal standen nur noch 2 Packungen Vollkornnudeln. Das sind sogar die, die ich am liebsten mag =) Und eine hab ich selbstverständlich stehen lassen, damit sich noch ein anderer freuen konnte.

      Dankbarkeit und Vertrauen… zwei tolle Leitmotive =)

      Liebe Grüße und bleib gesund!

      Norman

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  3. Petra

    22. März 2020

    Lieber Norman, danke dir für diese Worte, genau das hab ich heute gebraucht!
    Ich hab es über Wochen schon kommen sehen, was sich da zusammenbraut, mich vorbereitet, war gelassen und voller Zuversicht.

    Inzwischen unterliegen wir hier seit genau 1 Woche einer Verkehrsbeschränkung, ich muss zwar zur Arbeit (und bin dort auch noch exakt mit nix sonst außer dem Virus betraut), darf aber meinen Partner nicht sehen und mein Pferd auch nicht. All das konnte ich noch gut „seelisch abfedern“, auch wenn es schwer ist und die Nerven strapaziert.

    Gestern aber haben mir „alternative news“/Verschwörungstheorien, die kolportiert wurden den Rest gegeben und ich bin ohne Vertrauen und voller Angst ins Bett…

    Deine Worte haben mir geholfen, es geht jetzt besser, ich danke dir von Herzen!
    Alles Gute dir!

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Petra,

      danke für deine persönliche Rückmeldung =)

      Es freut mich sehr zu lesen, dass der Beitrag dir geholfen hat!

      Ich kann gut verstehen, was du meinst. Jeder von uns hat ja eine bestimmte Toleranzgrenze. Bei dem einen ist sie etwas höher und bei dem anderen etwas niedriger, aber bei jedem kommt irgendwann der Punkt, wo sie überschritten wird, wenn immer mehr dazu kommt. Umso mehr freut es mich, dass du die Sache jetzt wieder etwas gelassener sehen kannst =) Ich muss mich persönlich auch ab und zu daran erinnern. Es ist einfach ziemlich leicht, sich mitreißen zu lassen und erfordert Stärke, gelassen zu bleiben.

      Liebe Grüße und bleib gesund und stark!

      Norman

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      • Petra

        22. März 2020

        Danke Norman!
        Es sind auch nicht die täglichen Fallzahlen oder sachliche Berichte zur Lage, die höre oder lese ich, nehme sie zur Kenntnis – die schüren bei mir keine Panik, im Gegenteil, ich empfinde die akutellen Berichterstattungen von z.b. ORF bzw. ähnlichen Medien als sehr sachlich und angemessen, informierend halt, aber ohne in Wunden zu stochern.

        Was mich fassungs(und hoffnungs-)los gemacht hatte, waren die leugnenden Stimmen, die, die eine „Macht dahinter“, eine Manipulation etc. propagieren und damit „wachrütteln“ wollen. Das empfinde ich als extrem verantwortungslos.

        Aber heute sortiere ich das wieder so ein, wie zuvor und dafür waren deine Worte sehr hilfreich :-)

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        • Norman Brenner Norman Brenner

          23. März 2020

          Da hast du recht. Die Berichterstattung in den großen Medien finde ich zur Zeit auch ziemlich sachlich. Allerdings finde ich, dass es auch hier irgendwann „zu viel des Guten“ sein kann. Wenn man zum Beispiel den ganzen Tag nichts anderes als Nachrichten schaut und immer neue größere Todeszahlen etc. sieht, kann das unterbewusst auch eine Angst auslösen.

          Ja, es gibt leider immer wieder solche Leute, die meinen, auf so einer Welle surfen zu müssen und sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Schön, dass du für dich wieder zu einem guten Verhältnis gefunden hast =)

          LG Norman

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          • Petra

            23. März 2020

            Ich bin vorhin auf einen ebenso wunderschönen Text gestoßen, ich hoffe, du hast nix dagegen, wenn ich ihn hier verlinke, vielleicht kann er auch so helfen, wie deine Worte:

            https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/

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            • Norman Brenner Norman Brenner

              24. März 2020

              Danke für den Hinweis!

              Im Gegenteil, eine tolle Perspektive, die Matthias da aufzeigt, finde ich =) Sehr lesenswert!

              Liebe Grüße

              Norman

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              Antworten
  4. Sabrina

    22. März 2020

    Danke, für diesen tollen Artikel. Solche sollte es in der jetzigen Zeit öfter geben, um einfach wieder mehr Mut und Zuversicht zu verbreiten. Die Paniknews die momentan alles überwiegen verbreiten nur noch mehr Panik. Und es ist, wie Du schreibst, unser Handeln in der Panik verschlimmert alles nur noch mehr.

    Mach weiter so und bleib gesund!

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Sabrina,

      danke für deine Gedanken zum Thema =)

      Ja, das mit den News ist leider auch so ein Teufelskreis… Menschen kriegen Angst durch Paniknews. Dadurch werden sie sensibler für diese Art von Nachrichten und konsumieren sie noch mehr. Weil die Medien merken, dass das gut geht, machen sie noch mehr solcher News usw.

      Ich denke nicht, dass man sich komplett abschotten und gar nichts mehr wahrnehmen sollte, aber man kann sich selbst gezielt informieren, z.B. im Internet.

      Liebe Grüße und bleib auch du gesund!

      Norman

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      Antworten
  5. Daniela

    25. März 2020

    Lieber Norman!

    Danke für Deine wertvollen aktuellen Zeilen,die einmal mehr vor Augen führen, wie sehr auch die Corona Ängste und Begleitfolgen mit Festhalten zu tun haben und einen daher beim Loslassen bestärken . Besonders hilfreich fand ich die Verweisung auf die Vorteile, die eine solche Krise mit sich bringt, wie das Erlernen weiterer Stärken oder die Besinnung auf das Wesentliche. Ich finde aber auch, dass man in der derzeitigen Situation das von Dir häufig zitierte Reframing gut anwenden kann. Derzeit bin ich mit einer heftigen Schultererkrankung und schlimmen Schmerzen beruflich kurzfristig außer Gefecht gesetzt. Morgen sollte es vor Corona zu einer zwölftägigen Reise nach Sorrent, Capri, Neapel und nach Pompeji zum Vesuv gehen. Vor drei Wochen vom Veranstalter storniert! Alternativprogramm 5 Tage Sylt wegen Corona nicht durchführbar. Trotz allem bin ich weder wütend, noch enttäuscht, sondern mir geht’s dank Reframing einfach blendend. Meine Erkrankung ist mir zehntausend Mal lieber als Corona und meine Liebsten scheinen noch alle gesund. Ich bin froh, dass ich ab Samstag 17 Tage Urlaub habe und daher die Möglichkeit, zuhause zu bleiben und das Ansteckungsrisiko zu senken. Ich freue mich sogar, seit gestern bis Freitag krank geschrieben zu sein, so muss ich auch diese Woche mich keinen Sozialkontakten aussetzen. Ich habe endlich einmal Zeit für mich, Entspannung und Dinge, die mir gut tun, was beruflich in den letzten Monaten deutlich zu kurz kam. Und ich wäre happy, falls meine Blessuren folgenlos ausheilen und ich keine OP benötige. Ich hoffe, dass meine Zeilen Anderen Mut machen, nicht immer nur das Negative an etwas Schlimmen zu sehen, sondern sich auch auf das Positive zu besinnen und vor Augen zu führen, weshalb vielleicht Bullshit manchmal nötig ist um einen weiter und auf den richtigen Weg zu bringen und wirklich Schönes wieder stärker schätzen sowie für Kleinigkeiten dankbar sein zu können. Liebe Grüße :-)

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    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      2. April 2020

      Hey Daniela,

      schön, dich hier wieder anzutreffen =)

      Danke für dein Feedback! Das ist wiederum sehr hilfreich für mich =D

      Reframing … ein sehr gutes Stichwort! Absolut … das Tolle ist ja, dass man diese Technik eigentlich immer und selbst in der besch**** Situation anwenden kann. Danke für das eindrucksvolle Beispiel, das du uns dazu gegeben hast! Vorbildlich, wie du damit umgehst =)

      Ich bin auch ein Mensch, der mit den Einschränkungen aktuell ganz gut zurechtkommt. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es für manche Menschen, die vielleicht geselliger sind oder mit sich alleine nicht so viel anzufangen wissen, sehr schwer sein kann. Wobei das aber auch wieder jetzt eine gute Gelegenheit sein könnte, eben das zu lernen… und da sind wir wieder beim Reframing =D

      „Auch auf das Positive besinnen“ … super Stichwort. Ich arbeite gerade an einem neuen Artikel zum Thema „Positives Denken“ bzw. „Gesetz der Anziehung“. Ein Auszug aus meinem neuen Buch. Da geht es genau darum:

      Warum es besser ist, ein kleines Licht anzuzünden, anstatt die Dunkelheit zu verfluchen (wie es Konfuzius so schön sagte).

      https://www.vernuenftig-leben.de/gesetz-der-anziehung/

      Danke für deinen bereichernden Bericht!

      Liebe Grüße, gute Besserung und bleib gesund!

      Norman

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  6. Marita

    22. März 2020

    Lieber Norman, Ich habe den Artikel noch nicht gelesen. das möchte ich gleich in Ruhe tun. Aber ich möchte dennoch schon meinen Kommentar zu der Krise abgeben.
    Ich finde, dass in dieser Krise für uns alle eine ganz große Chance steckt – so schlimm wie sie ist. Die Chance, demütiger zu werden und uns zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben zurück zu besinnen. Und die haben mit Konsumwahn, immer schneller, immer mehr etc. nichts zu tun.
    Die Krise ist schlimm, sehr schlimm. Wir sollten sie verdammt ernst nehmen, aber nicht in Panik verfallen. Denn Panik raubt uns Kraft und die brauchen wir, um diese Krise gemeinsam durchzustehen. Gemeinsam, wenn auch mit dem nötigem Abstand – mit Solidarität und Rücksichtnahme. Ich wünsche allen: Bleibt gesund und achtet gut auf euch.
    Und so eine ähnliche Botschaft habe ich gestern Abend bei meinem Spaziergang an einem Zaun auf einem hangemalten Pappschild gesehen. Daneben 2 Herzen. Das fand ich einfach toll.

    (1) War das hilfreich?
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    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Marita,

      danke, dass du deine bereichernden Gedanken zur aktuellen Lage mit uns teilst =)

      Ich bin ganz deiner Meinung. Und ich finde es wunderbar wenn so viele Menschen wie möglich in dieser unsicheren Zeil diese Botschaft der Gelassenheit verbreiten. Das mit dem Pappschild ist eine Super Idee. Wenn jeder in seinem kleinen Einflussbereich wirkt, kann es am Ende doch ein weltweiter Einfluss sein =)

      Liebe Grüße und bleibe munter!

      Norman

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  7. Ulrike

    22. März 2020

    Du hast Recht.
    Ich danke dir für deine gute Sicht azf die Dinge :)

    (0) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Ulrike,

      danke für dein Feedback =)

      Bleib gesund!

      LG Norman

      (0) War das hilfreich?
      Antworten
  8. Pajung, Cornelia

    22. März 2020

    Hallo Norman,

    ja auch ich wünsche mir mehr Gelassenheit von meinen Mitmenschen. Ein Beispiel; da ich durch meine berufliche Tätigkeit mir sehr vielen Menschen arbeite ( momentan natürlich nur vorerst telefonisch) aufgrund der aktuellen Situation), bemerke ich bei vielen, vielen Kontakten, die Angst! Schon allein an der Telefonsprache ist dies sehr zu spüren (Aufregung, Traurigkeit, Lustlosigkeit) machen sich breit, ich finde diese sehr erschreckend! Mütter mit ihren Kindern, wünschen sich, dass es bald Nacht wird! Unglaublich was man selbst erfahren muss, in dieser derzeitigen Lage. Ich, selbst glaube an das Gute und entscheide für mich “ Was mir gut oder schlecht tut“ und dies mache ich transparent. Gebe Unterstützung und Hilfsmöglichkeiten, Krisen zu überwinden. Nur die Vernunft siegt!
    Liebe Grüße Conny

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    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Cornelia,

      danke für deinen Beitrag =)

      Wow, da kriegst du ja echt allerhand mit… das mit den Eltern, die jetzt den ganzen Tag für ihre Kinder da sein müssen, hab eich auch schon gehört. Das stelle ich mir aber auch wirklich sehr anstrengend vor. Aber ich denke, auch das ist eine Chance und auch da kann Familien näher zusammenbringen.

      Toll, dass du in dieser schweren Zeit auch noch andere unterstützt! Sehr bewundernswert =)

      Liebe Grüße und bleib gesund!

      Norman

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  9. gaby schneider

    22. März 2020

    vielen dank für deinen guten Beitrag

    (0) War das hilfreich?
    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      22. März 2020

      Hey Gaby,

      danke für dein Feedback =)

      Liebe Grüße und bleib gesund!

      Norman

      (0) War das hilfreich?
      Antworten
  10. Astrid

    23. März 2020

    Großes Kompliment, Norman, dass du das Leben bereits in so jungen Jahren erstaunlich gut ‚durchschaut‘ hast! Dafür habe ich Etliches an Lebenserfahrung mehr benötigt. Ich finde es toll, dass du dein Wissen so breit mit anderen teilst.
    Wann in etwa ist ‚Der Weg des Wassers‘ als Hardcover erhältlich?
    Herzliche Grüße, dir alles Gute und bleib gesund!
    Astrid

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      23. März 2020

      Hey Astrid,

      danke für deine lieben Zeilen =) Das freut und motiviert mich sehr!

      Danke auch für dein Interesse am Buch =) Ich bin gerade dabei, die Veröffentlichung vorzubereiten, aber da die Lage wegen Corona aktuell so unsicher ist, habe ich noch kein genaues Datum. Vor allem, weil ich noch nicht weiß, ob das Buch zur Zeit überhaupt in ausreichenden Mengen gedruckt werden könnte. Ich bin aber dran. Wenn du die Blog-Updates (Newsletter) bekommst, bekommst du es aber auf jeden Fall als Erste mit, sobald ich was Neues dazu weiß =)

      Liebe Grüße und viel Gesundheit!

      Norman

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  11. Bianca

    23. März 2020

    Hey,
    ich selber bin ruhig und genieße mit den Hunden sogar die Ruhe Zuhause. Meine Arbeit im Kindergarten ist auf Weiterbildung und Vorbereitung umgestellt, genau so wie im nebenberuflichen Bereich Energetik/Entspannung. Über Facebook verteile ich momentan ein paar kostenlose Hilfen, damit es auch den anderen Leuten wieder gut geht. Vom Spirituellen her wird gesagt, dass sich unsere Energie erhöht und alle die es nicht können, verlassen uns auf verschiedene Weisen. Unter anderen auch nach dem Gesetz der Anziehung, habe ich Angst vor xy oder sage, ich will nicht dieses oder jenes, dann bekommt man es erst recht.
    Wenn ich im Gefühl der bedingungslosen Liebe bleibe, klappt es besser. 💓
    LG und eine schöne Zeit

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      24. März 2020

      Hey Bianca,

      danke für den Einblick in deinen Umgang mit dem ganzen =)

      Ich kann das sehr gut verstehen, da ich auch gut mal mit mir alleine sein kann. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es für Menschen, die sozial sehr aktiv sind jetzt gerade eine schwierige Zeit ist.

      Klasse, dass du auch anderen in dieser außergewöhnlichen Zeit hilfst!

      Das mit der Anziehung stelle ich auch fast täglich fest im Moment. Ich beobachte Leute, die durch ihre Angst vor Ansteckung zittrig werden und Fehler machen und gerade dadurch das Risiko einer Ansteckung steigern. Gelassenheit ist so wichtig, aber leider auch sehr schwer herzustellen, wenn man im Panik-Modus ist.

      Liebe Grüße und auch die eine schöne und gesunde Zeit!

      Norman

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  12. Nina

    24. April 2020

    Hallo Norman, ein guter Beitrag! Vielen Dank dafür:) Ich frage mich immer, wie man es trotz der ganzen Hysterie schafft, zu 100% bei sich selbst zu bleiben?

    Je bewusster ich mich mit dem Thema auseinander setze, umso verrückter erscheint einem das Ganze und ein Unwohlsein breitet sich in mir aus. (Sehe ich es ZU locker? Vielleicht ist alles ja doch schlimmer als ich es mir vorstelle!? Was ist mit dem Karma? – Wenn man etwas so herunterspielt, vielleicht lehrt das Schicksal mich, dass es Grund zur Panik gab.. ) Das sind die Geistesblitz, die manchmal hochkommen.

    Mittlerweile hat es sich mit dem Klopapier ja schon beinahe wie von Geisterhand erledigt. Vermutlich haben viele eingesehen, dass genug für alle da ist.

    Irgendjemand hatte vor Wochen diese Welle ausgelöst und ich weiß aus 1. Hand, dass es fast wöchentlich ein neues Produkt gibt, dass gehamstert wird. Erst war es Desinfektionsmittel (was noch irgendwo Sinn macht), dann Nudeln, dann Toilettenpapier, dann Hefe, dann Mehl. (57 Pakete Mehl für eine Person sind tatsächlich eine ganze Menge.. Was tut man damit? :D)

    Jedenfalls wurde diese Welle irgendwann ausgelöst und man konnte anhand des Verhaltens der Menschen schon sehen, welchen Flaus die Medien wieder in den Kopf gesetzt haben bzw. welchen Flaus die Menschen sich haben einsetzen lassen.

    Ich ertappe mich manchmal auch dabei, dass eine gewisse Angst hochkommt (wie oben geschrieben), wenn jemand fragt, wie ich so locker bleiben kann. Lieber wäre mir, wenn jemand ein Kompliment dafür ausspricht, anstatt mich mitreißen zu wollen. Aber da muss man sich immer wieder bewusst machen, dass das nicht meine Sorgen sind, sondern die der anderen. Die Medien helfen einem nicht wirklich dabei Ruhe zu bewahren. Würde jemand der „Höheren“ mal so etwas aussprechen wie Du, würde das schon ganz anders aussehen. Die Frage ist, ob sie das nicht wollen, oder nicht wissen wie es geht.

    Wie Du auch sagtest, bei der Loveparade hat das auch gefehlt, jemand der einen anleitet, ganz ruhig zu bleiben und die Leute aus der Situation herauszuführen.

    Ich hatte mal selbst einen Lungenvirus (mit Quarantäne-Zeit) etc. und weiß, welche Vorkehrungen zu treffen sind, das hilft mir persönlich und den Angehörigen ganz gut durch die Zeit und ist die Kehrseite der Medaille. Aber wohin man schaut, wird man immer wieder daran erinnert, wie gefährlich dieses Covid-19 ist.. Maskenpflicht, überall Schilder, Warnungen, Zahlen über Tote.. Vielleicht hilft es ja täglich zu meditieren und sich bewusst zu machen, dass Angst irrationales Denken verursacht. Aber eins ist klar, der Grundtenor ist derzeit bei allen: Wenn Du Dich nicht an die Regeln hälst, bezahlst Du entweder hohe Geldstrafen oder Du stirbst im schlimmsten Fall an Covid oder an Hungersnot (weil alles leer gekauft wird) .. Und so verhalten sich auch viele.

    Für mich ist mein Alltag fast gleich geblieben. Außer, dass ich meine Freunde vermisse, da wir uns gar nicht bis kurz sehen. Aber wir haben alle Mobiltelefone, die wir sinnvoll nutzen können :)

    Wenn ich mir bewusst darüber werde, wie eingeschränkt und kontrolliert man derzeit wird, ist es ehrlich gesagt schon unangenehm.

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      3. Mai 2020

      Hey Nina,

      danke für dein Feedback =)

      Ja, ich vermisse solche Botschaften auch in den Medien. Ich denke, das Wichtigste, um solche Zusammenhänge zu erkennen und dann darauf hinweisen zu können, ist einen Schritt zurückzutreten und zu versuchen, das große Ganze zu sehen. Und ich denke das fällt gerade in Krisenzeiten den Leuten und auch den Politikern und allen, die irgendwie öffentlich involviert sind schwer. Gerade weil so viel Augenmerk auf einen gerichtet ist, vertieft man sich immer weiter in die Sache, der Tunnelblick wird immer enger und man sieht nicht mehr das große Ganze. Auch wieder ein paradoxes Beispiel dafür, wie wir es uns durch unsere Lösungsversuche oft noch schwerer machen.

      Meditieren ist auf jeden Fall ein ausgezeichnetes Hilfsmittel. Gerade dann, wenn so viele negative Einflüsse von außen auf einen hereinprasseln ist es sehr heilsam, sich mal nach innen zu kehren und dort Ruhe und Gelassenheit zu finden. Kann ich nur empfehlen.

      Ja, das Leben derzeit ist etwas eingeschränkt, aber ich mache mir immer wieder bewusst, was die Alternative ist: Wenn jeder einfach weiter machen würde wie bisher, würde das viele Menschenleben kosten. Und dann denke ich, dass ich mich auch ohne eine Verpflichtung auch an die Vorgaben halten würde, um die schreckliche Alternative zu vermeiden und schon fühle ich mich nicht mehr so gezwungen, weil es meine eigene Entscheidung ist. Auch wenn sich an den äußeren Tatsachen nichts ändert, so ändert meine innere Haltung dazu vieles. Wenn man weiß, wofür man etwas erträgt, dann ist es immer leichter.

      Liebe Grüße

      Norman

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