Arbeit finden: 5 Schritte, um den passenden Job zu finden (auch wen du nicht weißt, was du eigentlich willst)

Arbeit finden, die dich erfüllt (in 5 Schritten)

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

(Konfuzius)

Eine Arbeit finden, die glücklich macht und genügend Geld zum Leben abwirft.

Ist das wirklich möglich?

Oder ist es nur einigen wenigen vergönnt?

Ich möchte mit diesem Artikel zum ersten Mal eine sehr häufig gestellte Leserfrage direkt und relativ kurzfristig beantworten.

Aber was interessiert die meisten Leser eigentlich so brennend?

 

Was beschäftigt die Leser von vernünftig-leben.de?

Ich habe von euch viele spannende und persönliche Mails in den letzten Tagen, Wochen und Monaten erhalten.

Dafür und für das entgegen gebrachte Vertrauen, möchte ich mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bedanken!

Zu einem Thema häuften sich die Anfragen aber in den letzten Tagen so stark, dass ich kurzfristig beschloss diesen Artikel zu schreiben. Die Fragen sahen in etwa so aus:

  • Wie finde ich nach (längerer) Arbeitslosigkeit wieder einen guten Job?
  • Wie kann ich aus meinem verhassten Job aussteigen?
  • Wie finde ich meine Berufung?
  • Welchen Beruf / welche Ausbildung soll ich wählen?
  • Soll ich (weiter) studieren und wenn ja was?

All diese Fragen haben für mich einen gemeinsamen Kern, egal, ob unglücklich im Job oder Studium oder unter Druck bei der Berufswahl. Der Kern ist die folgende Frage:

„Wie kann ich (wieder) Arbeit finden, die mich erfüllt?“

Oder im vernünftig-leben-Stil:

„Wie finde ich eine vernünftige Arbeit für mich?“

 

Wie kann ich (wieder) Arbeit finden, die mich erfüllt?

Auf so viele individuelle Geschichten und Hintergründe einzugehen, ist mir hier natürlich nicht möglich.

Aber so wie es einen gemeinsamen Kern der Fragen gibt, gibt es meiner Meinung nach auch einen Kern der Antworten.

Ein Grundgerüst sozusagen, das jeder auf seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann. Dieses Grundgerüst möchte ich dir nun in Form der folgenden 6 Schritte vorstellen:

 

1. Finde heraus, was dich erfüllt (unabhängig vom Geldverdienen)

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“

(Albert Einstein)

Zu aller erst finde ich es wirklich wichtig, herauszufinden, was dich eigentlich wirklich erfüllt.

Und zwar zunächst einmal ohne den Gedanken daran, ob und wie du davon leben könntest. Dieser Gedanke beschränkt dich nämlich, denn da du bisher nur bestimmte Wege kennst, um Geld zu verdienen, wird dein Unterbewusstsein automatisch Dinge ausschließen, die nicht mit diesen Wegen vereinbar sind.

Also lass das Geldverdienen erst mal weg. Das kommt später. Finde in diesem Schritt nur heraus, was dich wirklich erfüllt.

Um das für dich selbst herauszufinden, könntest du dir zum Beispiel die folgenden Fragen beantworten:

  • Was macht mich glücklich, nur dadurch, dass ich es tue (die Tätigkeit, nicht das Ergebnis)?
  • Bei welcher Tätigkeit vergesse ich häufig die Zeit und gerate in einen Flow-Zustand?
  • Wobei habe ich das Gefühl meine Zeit wirklich sinnvoll (für mich selbst, nicht für andere) genutzt zu haben?
  • Was hätte ich noch, wenn all mein Besitz und meine Beziehungen plötzlich weg wären?
  • Was würde ich tun, wenn all meine finanziellen und materiellen Bedürfnisse auf Lebenszeit gestillt wären?

In der Anleitung zur Verlängerung des Lebens, habe ich noch ein paar weitere Fragen formuliert, wenn du noch mehr brauchst.

Ein wichtiges Instrument dieser Findungsphase – und generell für jede gute Entscheidung – ist vor allem das Ausprobieren.

Niemand kann alleine durch Nachdenken und Grübeln entscheiden, welche Tätigkeit ihn erfüllt. Hier lautet die Devise:

„Probieren geht über Studieren!“

(Sprichwort)

Und hier solltest du auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn deine Versuche erst mal keine Erfolge bringen. Jeder Versuch ist eine Bereicherung. Wenn du dadurch auch nicht gleich feststellst, was dich glücklich macht, so findest du immerhin heraus, was dich nicht glücklich macht. Und auch schon durch das Ausschlussverfahren (und vor allem dadurch) hat so mancher es im Leben und auch bei Wer wird Millionär weit gebracht!

Finde also zunächst einmal heraus, was dich wirklich erfüllt!

 

2. Finde einen Weg Geld zu verdienen und gleichzeitig deiner Leidenschaft nachzugehen

„Mache dir selbst zuerst klar, was du sein möchtest und dann tue, was du zu tun hast.“

(Epiktet)

Hier geht es noch nicht darum mit deiner Leidenschaft Geld zu verdienen. Das ist erst der nächste Schritt.

Du ahnst wahrscheinlich schon, dass du vermutlich nicht direkt mit deiner Leidenschaft durchstarten und deinen Lebensunterhalt verdienen können wirst. Das ist leider so.

Falls du es doch geschafft hast, berichte mir bitte davon!

Du wirst also höchst wahrscheinlich erst einmal einen Umweg gehen müssen, damit du Geld verdienst und dich nebenbei um deine Leidenschaft kümmern und darin wachsen kannst.

Stopp! Falls du jetzt daran denkst diesen Schritt zu überspringen, will ich dir noch etwas sagen:

Wie schon der Titel verrät, geht es in erster Linie darum eine erfüllende Arbeit zu finden, von der du auch später leben kannst. An der Formulierung siehst du bereits, dass die Erfüllung vor dem Geldverdienen kommt, und so sollte es auch im wahren Leben sein.

„Wer nicht aus Liebe zur Sache arbeitet, sondern nur des Geldes willen, der bekommt gar nichts: Weder Geld noch Glück. “

(Charles M. Schwab)

Sorge also zuerst dafür, dass du deine Leidenschaften auch wirklich ausleben kannst. Auch wenn es nur nebenbei geschieht. So wirst du auf jeden Fall sofort glücklicher und zufriedener. Außerdem wächst du und bildest so die Grundlage für das Geldverdienen mit deiner Leidenschaft.

Das könnte für verschiedene Gruppen zum Beispiel so aussehen:

Unzufriedene(r) Angestellte(r)

Es könnte sein, dass du entscheidest erst mal in dem verhassten Job zu bleiben und deine Stunden etwas zu reduzieren.

Oder du nimmst zunächst einen schlechter bezahlten, dafür aber auch weniger fordernen Job an, der dir genügend Ressourcen für deine Leidenschaften lässt.

Arbeitsuchende(r)

Vielleicht hast du auch gerade gar keinen Job. Auch dann könntest du dir erst einmal etwas suchen, was dir deinen Lebensunterhalt ermöglicht, aber noch nicht deine Erfüllung ist.

Oder du belässt es erst einmal beim Arbeitslosengeld oder dem „Hartz IV“, reduzierst deine Ausgaben auf das absolut Nötigste und nutzt den großen zeitlichen Freiraum, um dich mit deiner Leidenschaft zu befassen und etwas auf die Beine zu stellen.

Ich will an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich nicht dafür plädiere, dass sich Leute arbeitslos melden, um ihre Berufung zu finden. Es ist in jedem Fall besser auf absehbare Zeit einer Beschäftigung nachzugehen, auch wenn sie nicht direkt erfüllend ist. Arbeitslosigkeit kann sich nämlich auf die Psyche sehr negativ auswirken. Aber, wenn du es wirklich trotz enormem Aufwand nicht schaffst Arbeit zu finden und zum Beispiel schon seit 12 Jahren vergeblich auf der Suche bist, dann spar dir die Energie lieber und stecke sie in etwas, das dich sofort und direkt erfüllt, auch wenn du noch kein Geld damit verdienst.

Ich bin der Meinung, dass in einem solchen Fall auch die Gemeinschaft, die ja im Endeffekt für die finanziellen Mittel aufkommt, am Ende mehr davon hat, wenn du diese Phase sinnvoll für dich nutzt und am Ende die Gemeinschaft wiederum mit der Ausübung deiner Berufung bereichern kannst.

„Man soll machen, was einem Freude verheißt.
Es besteht größere Wahrscheinlichkeit, dass es auch der Welt Freude macht!“

(Thomas Mann)

Auszubildende(r) / Student(in)

Es kann auch bedeuten, dass du zunächst einmal einer Ausbildung oder einem Studium nachgehst, wovon du glaubst, dass sie dich nicht zu einem erfüllenden Beruf bringen.

Vielleicht ist es notwendig, damit du von deinen Eltern weiterhin finanzielle Unterstützung bekommst. Hier sehe ich es ähnlich wie bei den Arbeitsuchenden: Auch deine Eltern werden sich freuen, wenn du am Ende dadurch deine Berufung finden konntest, auch wenn kein Anwalt oder Arzt aus dir geworden ist. Und falls sie das so nicht sehen können oder wollen, werden sie doch zumindest wollen, dass du glücklich bist.

Außerdem ist so eine „Lehrzeit“ nie wirklich verschwendete Zeit. Auch wenn dich die Themen nicht (mehr) interessieren, kannst du sehr viel zwischenmenschliches und auch methodisches Wissen erlangen.

Darüber hinaus gilt auch hier meiner Meinung nach der obige Leitsatz über das Probieren und das Ausschlussverfahren. Du kannst festsellen, was dich nicht erfüllt und vielleicht findest du sogar einen Randbereich deines „Lehrfaches“, der dieses Potential doch hat. So ging es mir beispielsweise vor einigen Jahren, als ich während meines Architekturstudiums, das mich nicht zufrieden stellte, die Vermessung für mich entdeckte.

Wenn du natürlich schon herausgefunden hast, was dich erfüllt und wie du davon leben kannst, solltest du schleunigst die Kurve kratzen und zu Schritt 3 übergehen!

Finde also als nächstes einen Weg dich mit deiner Leidenschaft zu beschäftigen und trotzdem deinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

 

3. Finde einen Weg von deiner Leidenschaft zu leben

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

(Albert Einstein)

Dieser Schritt ist natürlich wieder höchst individuell.

Im Kern geht es aber darum, dass du herausfindest, wie du einen Nutzen für andere Menschen aus deiner Leidenschaft entwickeln kannst.

Wie kannst du durch die Ausübung deiner Leidenschaft anderen Menschen helfen?

Wenn du das herausfindest, werden Menschen dich automatisch dafür bezahlen wollen, dass du deiner Leidenschaft nachgehst. Ist das nicht der Wahnsinn?

Da dieser Schritt viele verschiedene Formen annehmen kann, widme ich ihm einen eigenen Artikel: Wie du mit Freude Geld verdienen kannst – 3 todsichere Wege

Ich gehe darin genauer auf die Verwirklichung deiner Leidenschaft durch Selbständigkeit, eine neue Anstellung und sogar in deinem bestehenden Job (!) ein.

Für dich heißt es aber vorher Brainstorming: Wie kannst du mit deiner Leidenschaft echten Nutzen schaffen?

Unterstützung: Mein Blogger-Kumpel Tim von myMONK, der es übrigens selbst geschafft hat von seiner Leidenschaft zu leben, hat einen super Artikel dazu geschrieben, wie du echten Wert schaffen und von deiner Leidenschaft leben kannst.

 

4. Überzeuge dich davon, dass es möglich ist

„Ob Du denkst, dass Du es schaffst oder dass Du es nicht schaffst,
Du wirst immer recht haben.“

(Henry Ford)

Du musst davon überzeugt sein, dass es funktioniert.

Ansonsten klappt gar nichts. Du würdest dir nur selbst im Weg stehen.

Wie du es ganz leicht schaffst, deine innere Einstellung zu ändern, habe ich in der Artikelserie „Meinungsschmiede“ ganz genau beschrieben. Du kannst dir auch die Kurzfassung als PDF am Ende der Artikel herunterladen.

Der hilfreichste Punkt für diesen Fall sind Beispiele. Du solltest dir Menschen suchen, die das bereits erreicht haben, was du vor hast. Nimm mit ihnen Kontakt auf und / oder beobachte sie (aber nicht zum Stalker werden).

So begreifst du, dass es möglich ist und, dass ganz normale Menschen, wie du und ich, in der Lage sind es zu tun.

Obendrein hast du auch noch die Chance von ihnen zu lernen!

Räume also alle hindernden Denkmuster beiseite und ersetze sie durch hilfreiche.

 

5. Beginne!

„Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.“

(Marcus Tullius Cicero)

Was soll ich hierzu noch schreiben?

Wenn du alle Schritte befolgt hast, fehlt nun nur noch der Absprung.

Ob du direkt ins kalte Wasser springen oder langsam Schritt für Schritt tiefer eintauchen willst, hängt nur von dir und deiner Situation ab.

Beide Wege haben ihr für und wieder. Ich verzichte hier auf die typische Pro-und-Kontra-Liste, denn die Vorgehensweise muss zu dir passen.

Das wichtigste Element ist aber bei beiden Methoden gleich:

Mach den ersten Schritt!

Egal ob langsam oder schnell. Du musst anfangen. Hast du den ersten Schritt getan, folgt der zweite schon viel leichter, dann der dritte und dann läuft es.

„Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“

(Franz Kafka)

Mein Tipp: Mach dir den ersten Schritt so klein und leicht wie möglich!

Suche zum Beispiel erst mal nur einen Namen für dein Vorhaben. Oder nimm dir zum Beispiel erst mal vor jeden Tag einen kleinen Absatz zu schreiben, wenn du ein Buch schreiben willst. Hauptsache du beginnst.

Auf den weiteren Ablauf und wie du es ganz leicht schaffst Schritt für Schritt dranzubleiben, möchte ich im nächsten Artikel genauer eingehen.

Geh zunächst einmal den ersten kleinen Schritt und bring den Stein ins Rollen!

 

6. Bleibe offen für neue Leidenschaften

„Der Kopf ist rund damit unsere Gedanken die Richtung ändern können!“

(Albert Einstein)

Schließlich noch ein wichtiger Hinweis!

Das Leben verändert sich ständig. Auch du veränderst dich ständig und bist in einigen Jahren vielleicht schon nicht mehr der oder sie selbe. Das ganze habe ich näher in meinem eBook beschrieben, wenn es dich interessiert.

Worauf ich aber hinaus will ist folgendes:

Auch wenn du deine „Berufung“ gefunden hast und davon überzeugt bist, dass diese Tätigkeit dich voll und ganz erfüllt, solltest du dich nicht selbst damit begrenzen. Das tun viele Menschen, indem sie sich selbst auferlegen, dass dies die Tätigkeit sein wird, der sie den Rest ihres Lebens nachgehen werden.

Es kann so sein – muss es aber nicht.

Lasse dir selbst die Freiheit im Laufe deiner Veränderung auch feststellen zu dürfen, dass der Abschnitt vorüber ist, in dem diese Sache deine Berufung war. Du verlierst damit nichts, sondern erweiterst deine Möglichkeiten, Fähigkeiten und deine Freiheit.

Daher ist es besser sie gar nicht erst entstehen zu lassen.

Bleib also stets frei und flexibel. Ganz so, wie ich mir die Freiheit nehme in meine Liste aus fünf Schritten einen sechsten einzubauen.

 

Nun kennst du die sechs wichtigsten Schritte um eine erfüllende Arbeit zu finden. Noch mehr Tipps für ein erfülltes (Berufs-)Leben findest du in meinem kostenlosen eBook.

 

Fazit

„Es ist nie zu spät, das zu werden, was man hätte sein können!“

(George Eliot)

Ja, es ist möglich!

Jeder kann eine Arbeit finden (oder erfinden!), die sie oder ihn erfüllt und genügend Geld zum Leben abwirft.

Es ist nicht ganz einfach, aber mit diesen sechs Schritten, hast du ein solides Grundgerüst, das dich dorthin bringen kann:

  1. Finde heraus, was dich erfüllt (unabhängig vom Geldverdienen)
  2. Finde einen Weg Geld zu verdienen und gleichzeitig deiner Leidenschaft nachzugehen
  3. Finde einen Weg von deiner Leidenschaft zu leben
  4. Überzeuge dich davon, dass es möglich ist
  5. Beginne!
  6. Bleibe offen für neue Leidenschaften

Damit du direkt beginnst, bitte ich dich mir die folgende Frage gleich im Anschluss als Kommentar zu beantworten:

Was macht Dich glücklich, nur dadurch, dass du es tust (die Tätigkeit, nicht das Ergebnis)?

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Arbeit finden: 5 Schritte, um den passenden Job zu finden (auch wen du nicht weißt, was du eigentlich willst)
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Norman Brenner
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.

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14 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Susanne

    2. Juli 2015

    Hey Norman,
    Dein Artikel war wundervoll. Eine Leidenschaft finden und sie zum Beruf machen, wer möchte das nicht? Oftmals fehlt uns aber auch einfach der Mut dazu. Es ist ja doch auch ein finanzielles Risiko. Dein Tipp, es erst mal nebenberuflich zu versuchen, ist sehr wichtig.
    Ich denke, meine Leidenschaft ist das übersetzen von Texten. Ich übersetze seit 2003 in meiner Freizeit, mal nur für mich, mal für Freunde, mal monatelang gar nichts, dann wieder wie beflügelt. Ich habe keine linguistische Ausbildung, weshalb ich nie überlegt habe, das beruflich zu machen. Aber dank dir werde ich darüber nachdenken.
    Lg, Susanne

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      2. Juli 2015

      Hey Susanne,

      willkommen hier und danke für deinen offenen und persönlichen Kommentar =)

      Wie schön, dass du deine leidenschaft schon kennst! Das ist ja der wichtigste Schritt von allen =)

      Wenn du wirklich damit Geld verdienen willst, könnte der nächste Artikel für dich auch sehr wertvoll sein. Darin möchte ich darauf noch detaillierter eingehen.

      Liebe Grüße und einen tollen Tag!

      Norman

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  2. Markus Spitzli Markus

    2. Juli 2015

    Hi Norman.

    Da pflichte ich dir bei. Es ist möglich einen erfüllenden Job zu finden. Es ist nicht gerade schwierig. Man braucht einfach Zeit. Als ich damals mit meinem Job unzufrieden war habe ich mich eine Zeit lang zurück gezogen und mir Gedanken gemacht was mich erfüllen würde. Ein paar Monate später habe ich meinen idealen Arbeitgeber und Job gefunden, bei dem ich heute noch glücklich arbeite. Meine Erfahrungen habe ich gebloggt. Ich hoffe es ist ok wenn ich den Link dazu teile. )

    Herzlichen Gruss
    Markus

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. Juli 2015

      Hey Markus,

      danke für dein Hinweis auf deine Geschichte! Finde ich sehr spannend =)

      Ich glaube auch, dass es Zeit braucht, aber in erster Linie auch Bewusstsein. Wer sich Zeit nimmt, aber sich nicht bewusst mit den eigenen Ünschen und Möglichkeiten beschäftigt, wird nachher genauso da stehn, wie zuvor.

      Liebe Grüße und einen kühlen Kopf in diesen heißen Tagen!

      Norman

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  3. Günter

    4. Juli 2015

    Hallo Normen,

    ich danke dir für den umfangreichen Artikel, der mich aber nicht wirklich inspiriert hat. All die von dir beschriebenen Dinge habe ich selbst in den Jahren meiner Arbeitslosigkeit „ausprobiert“, über 1000 Bewerbungen bundesweit und nicht nur auf meinem Fachgebiet geschrieben. Es hat wirklich nichts gebracht. Leider ist es heute so, dass man in Deutschland mit 40 jahren zum alten Eisen gehört. Ich bin aber nun mal schon 59 Jahre und kann noch arbeiten. Meine Schwerbehinderung, die man mir nicht ansieht, ist auch ein Hindernis. Selbsttändigkeit kommt bei mir aus finanziellen Gründen nicht in Betracht, ebenso ein Ehrenamt, da ich weit fahren müsste und auf dem Fahrgeld sitzen bliebe.
    Ein Mensch, wie ich benötigt einmal den sozialen Kontakt durch Beschäftigung und zum anderen das ehrlich verdiente Geld, um einfach überleben zu können, was derzeit nicht gegeben ist. Ich habe hier meine ehrliche Meinung geschrieben und halte nichts von Durchhalteparolen, die an der Realität vorbeigehen.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    LG Günter

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      6. Juli 2015

      Hey Günter,

      vielen dank für deinen ehrlichen Kommentar. Ich schätze das sehr =)

      Ich kann mich natürlich nur sehr bedingt in deine Lage versetzen und dir daher auch nur bedingt konkrete Tipps geben, aber eines weiß ich:

      Wenn man längere Zeit eine bestimmte Methode verwendet und andere Methoden ausschließt um ein Problem zu lösen und dies nicht funktioniert, dann sollte man vielleicht die ausgeschlossenen Methoden doch mal in Betracht ziehen.

      Warum kommt denn eine Selbständigkeit nicht in Frage? Ich finde es hört sich an, als sei das die ideale Lösung für dich. Freie Zeiteinteilung, keine Abhängigkeit von Personalern, die Arbeit kannst du dir selbst aussuchen und obendrein sogar noch etwas wählen, was dich erfüllt.

      Klar, sowas muss erst mal auf die Beine gestellt werden und anlaufen, aber momentan kommst du ja auch irgendwie über die Runden, oder? Und es muss ja auch keine Selbständigkeit in deinem erlernten beruf sein, so dass es nicht unbedingt nötig ist, teure Ausstattung für den Anfang zu kaufen.

      Ich spinne mal rum:
      Wer schon 1000 Bewerbungen geschrieben hat, hat sicherlich einiges dabei gelernt. Du könntest vielleicht Bewerbertraining machen oder sowas ähnliches. Oder darüber bloggen und ein Buch schreiben? Alles nur mal fixe Ideen, die dir vielleicht eine Anregung sind =)

      Ich drücke dir ganz fest die Daumen, egal, was du vor hast!

      Liebe Grüße

      Norman

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  4. Christian B. Rahe

    6. Juli 2015

    Hallo Norman,

    dass auch Du Dich dem wichtigen Thema der „Berufung“ mit diesem Artikel widmest, finde ich klasse! Im Coaching zur Selbstverwirklichung habe ich inzwischen eine entscheidende Aufgabe vorangestellt: die 20 Tätigkeiten aufzuschreiben, die Du am liebsten tust. Und erstaunlich viele Menschen haben sich darum bisher wenig Gedanken gemacht. Leider geht es viel zu oft zu früh darum, was Du (leisten) kannst. Das lenkt ab von uns und unseren Potenzialen, die wir haben, wenn wir etwas wirklich wollen!

    Im Rahmen meiner „DienstReise“ biete ich übrigens mein Coaching zur Selbstverwirklichung gegen Kost und Logis an – weil es mich erfüllt :)

    Herzlich

    Christian

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      7. Juli 2015

      Moin Christian,

      danke! Ist ja auch ein elementarer Grundstein für ein „vernünftiges“ Leben!

      Ich stimme dir zu: Der Gedanke an das „Wie“ (Wie kann man damit Geld verdienen…) wirkt extrem einschränkend auf das „Was“.

      Finde ich echt super, dass du versuchst ohne den Zwischenweg über das Geld deinen Lebensunterhalt direkt zu „verdienen“. Hoffe du machst auch ein paar tolle Erfahrungen und Bekanntschaften dabei =)

      Liebe Grüße

      Norman

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  5. GrandMa

    9. Juli 2015

    Die Tipps sind wieder großartig, lieber Norman, und auch die Zitate. Das von Epiktet ist mein Favourit.
    Aus meinem Leben: Mit 28 Jahren hatte ich die höchste Stufe meiner Wunsch-Karriere-Leiter erreicht. Ich war Opernsängerin mit alle Prüfungen, die ich brauchte für ein Engagement. Doch in 12 Jahren Laien-Mitwirkung auf den Brettern, die die Welt bedeuten wusste ich nun, dass ich diesen Beruf nicht ein ganzes Leben lang ausüben wollte und könnte. Er ist zu hart, und Konkurrenz-Ellenbogen habe ich nicht. Also schwenkte ich um auf mein „2. Bein“: Musikunterricht. Statt Applaus von Hunderten waren jetzt zwei leuchtende Kinderaugen meine Belohnung, wenn sie ein Stück spielen konnten und sich daran freuten. Statt 3-4-stelligen Honoraren waren es jetzt nur noch 2-stellige. Ich fiel in ein tiefes Loch, aus dem mich auch die Kinderaugen nicht retten konnten. Doch dann tauchte jemand auf, und reichte mir mit einem Tipp die Hand. Der Tipp und der Typ waren so abgefahren, dass ich ihm zunächst kein Wort glaubte. Doch ich ergriff die Hand, machte eine zweijährige Ausbildung zur Bewusstseins-Trainerin (1976 eine absolute Rarität) und gründete danach eine eigene Musikschule, in der ich dann auch Gesang unterrichtete. Das war das erste Viertel meines Berufes, der heute 4 Säulen hat und auch noch durch 4 Metamorphosen gehen musste. Ich hatte bis dahin noch nicht die geringste Ahnung, dass die Bewusstseins-Themen meine Leidenschaft werden würden.
    Die Sache mit dem Geld braucht unheimlich viel Mut, aber dann kommen die Wunder. Ich bin nie reich geworden, aber ich gehöre zu denen, die “nicht mehr arbeiten“. Nicht nur, weil ich Rentnerin bin (die Rente ist zu winzig), sondern weil ich wirklich alles liebe, was ich tue. Und das solange es irgendwie geht.
    Wünsch Euch allen ein gelingendes Leben!

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    • Norman Brenner Norman Brenner

      12. Juli 2015

      Hey GrandMa,

      kennst du Epiktets Handbüchlein der stoischen Moral? Wenn dir sein Zitat gefällt, könnte das was für dich sein =)

      Vielen Dank für die Einblicke in deinen Beruflichen und vor allem persönlichen Werdegang! Klingt so, als hätte aber im Endeffekt die Belohnung der Tätigkeit an sich über die finanzielle Belohnung und die des Ruhms gesiegt. Gab es da einen AHA-Moment oder war das eher so ein schleichender Prozess?

      Ich finde es sehr inspirierend und ermutigend, was du aus deinem Leben berichtest. Das zeigt: Alles ist möglich ;-)

      Danke!

      Liebe Grüße

      Norman

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      Antworten
  6. Barbara

    19. Mai 2016

    Hallo Norman

    Seit Wochen komme ich, egal was ich bei „Tante Google“ suche immer wieder auf deine Seiten. Mit jedem Mal, wenn ich den ein oder anderen Artikel bei dir lese, finde ich ein kleines Stück von mir selbst darin.
    Ich denke, Nein, ich weiß das mir das Schicksal oder mein Leben damit etwas sagen will, ich weiß zwar noch nicht was, aber es hat eine Bedeutung und diese werde ich ergründen. :-)
    Ursprünglich habe ich angefangen bei Tante Google danach zu suchen wie erstellt man sich eine eigene Webseite ohne HTML-Kenntnisse. Darüber hinaus stellte ich fest, das mich das Thema sehr interessierte, aber HTML alleine macht noch keine Webseite, dazu gehört nun mal sehr viel mehr wie ich feststellen musste. Ich kam zu CSS, zur CMS-Programmierung, dann zu WordPress usw. Das alles bringe ich mir zur Zeit alleine (ab Juni in einer Schulung) und mit Hilfe von Tante Google, vielen Blogseiten und You Tube bei. Aber es stellte sich mir die Frage, was soll ich denn schreiben wenn ich weiß wie ich eine Webseite erstellen kann? Punktum kam ich zum nächsten Thema, was interessiert mich eigentlich, worüber könnte ich schreiben? Also ging ich wieder zu Tante Google und suchte und suchte und suchte um das zu finden was mich bewegt. Ich vergaß dabei nur, das Tante Google mir das nicht sagen kann, sondern nur ich selbst. Also gab ich die Dinge bei Tante Google ein die mich bewegten und dadurch komme ich immer wieder auf deine Seite.
    Ich bin auf so vielen Webseiten gewesen, habe vieles gelesen, aber selten habe ich mich so gut aufgehoben gefühlt wie hier.
    Die Hilfestellungen die du versuchst zu geben sind sehr beeindruckend und hilfreich. Glaub mir ich weiß von was ich rede, ich habe viel Sch… in meinem Leben durchstehen müssen, viele andere Menschen sind an den Dingen, die leider immer noch zu viele Menschen erleben müssen, zerbrochen. Aber ich habe in meinem Leben gelernt, man darf sich selber nie aufgeben. Man muss immer wieder aufstehen und von vorne anfangen, neues anfangen, neue Wege gehen.
    Danke für die Arbeit die du dir machst um Menschen zu helfen.

    @ Günter
    Ich weiß nicht ob du dies noch lesen wirst, aber ich kann dir nur sagen, versuche einen anderen Weg zu gehen, es kann dir nur helfen. Du hast nichts zu verlieren. Sicher ist es wichtig eine finanzielle Absicherung zu haben, aber trotzdem kannst du nebenbei versuchen einen neuen, anderen Weg zu gehen.
    Ich war oft arbeitslos, habe mich immer wieder in neue Gewässer getraut, habe irgendwann auch die Arbeit gefunden die ich gerne machte, habe mit 47 noch eine Ausbildung/Umschulung zur Elektroanlagenmonteurin gemacht um jetzt mit 56 noch einmal andere Wege zu gehen weil ich in meinem erlernten Beruf keine Arbeit fand. Mach dir das Internet zu nutze, es gibt so vieles was du daraus lernen kannst, wenn du nur bereit bist etwas anderes zu versuchen. Denn den Kopf in den Sand stecken und sich selbst bemitleiden bringt dich auch nicht weiter. Die „Durchhalte-Parolen“ wie du sie nennst, die am realen Leben vorbei gehen, die sind das „reale“ Leben.
    Ich hoffe dennoch für dich, das du mittlerweile eine Arbeit gefunden hast und glücklicher bist :-)

    Von Herzen
    Barbara

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    Antworten
    • Norman Brenner Norman Brenner

      20. Mai 2016

      Hey Barbara,

      wow, vielen Dank für den tollen Kommentar und das große Lob!

      Freut mich sehr, dass dich Tante Google hierher geführt hat =)

      Ich denke auch, dass Ausprobieren eine der besten Methoden ist, etwas zu finden, das einen erfüllt. Daher wünsche ich dir viel Freude am Basteln an der Webseite. Mit WordPress benötigst du übrigens gar kein HTML oder CSS, wenn du nichts individuelles anfertigen möchtest =)

      Liebe Grüße

      Norman

      (0) War das hilfreich?
      Antworten
      • Barbara

        20. Mai 2016

        Hallo Norman,

        danke für deine Antwort.
        Ich weiß das man für WordPress kein HTML braucht, aber mich interessiert HTML, CSS und CMS Programmierung sehr und da ich die Möglichkeit habe einen zweimonatigen Lehrgang zu machen, nutze ich diesen auch gerne. (Ich fange erst in zwei Monaten meinen neuen Job an)
        Kennst du die TV-Sendung Brain Games? Sie wird auf National Graphic Channel ausgestrahlt, ist eine sehr interessante Sendung da kann man viel über sein Gehirn und sein eigenes Verhalten lernen.

        Vielleicht hast du Lust sie dir mal anzuschauen.

        Dann hab ich noch eine Frage, mir ist aufgefallen, egal welche Seite ich von dir bisher gelesen habe, sie hören alle in 2015 auf, machst du diese Seite nicht weiter? oder hab ich noch was übersehen?

        LG Barbara

        (0) War das hilfreich?
        Antworten
      • Norman Brenner Norman Brenner

        23. Mai 2016

        Hey Barbara,

        na super =) Umso besser, wenn dich daswirklich interessiert, dann macht es später auch richtig Spaß, die Seite nach den eigenen Vorstellungen anzupassen!

        Die Sendung kenne ich nicht, aber danke für den Tipp. Werde ich mir bei Gelegenheit mal anschauen.

        Wahrscheinlich interessieren dich momentan eher Themen, die ich in 2015 geschrieben habe. Ich bin die Seite fleißig weiter am führen. Momentan stockt es zwar etwas, wegen privater Projekte, aber die sind in absehbarer Zeit vorbei. Alle meine Artikel werden übrigens chronologisch auf der Blogseite aufgelistet, da kannst du dich durchklicken, wenn du magst =)

        https://www.vernuenftig-leben.de/blog/

        Liebe Grüße

        Norman

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