Was will ich? (Test)

Die einzige Sache, die du brauchst, um deine Ziele zu erreichen (und Träume zu erfüllen)

Träume erfüllen

Du willst deine Träume erfüllen?

Du hast einen Traum und sogar schon einen Plan zu seiner Verwirklichung?

Nun fehlt nur noch die Umsetzung?

Klasse! Aber warte noch einen Moment! Eine wichtige Sache fehlt dir nämlich noch.

Sie ist sehr unscheinbar und deshalb wird sie von vielen vergessen.

Dabei ist sie so entscheidend für den Erfolg deines Vorhabens!

Keine Sorge. Ich verrate dir nämlich heute, was die wichtigste Sache ist, die du brauchst, um deine Träume zu erfüllen.

Das ganze dauert nicht länger als eine gute Tasse Kaffee!

 

Was ist das wichtigste Element beim Träume erfüllen?

In der Anleitung zum Träume Verwirklichen habe ich es bereits erwähnt:

„Zu wissen, wie man etwas macht, ist nicht schwer. Schwer ist nur, es zu machen.“

(Sprichwort)

Und das liegt nicht daran, dass die Sache an sich so schwierig ist, sondern daran, dass wir uns selbst mit der Umsetzung so schwer tun.

Es liegt an uns. Oder besser: An unserem Kopf bzw. an dem, was darin ist!

Es kommt daher viel weniger auf den Inhalt oder die Ausführung der einzelnen Schritte deines Planes an, als auf die grundlegende Einstellung, mit der du deinen Plan in die Tat umsetzen willst!

Unsere Gedanken erschaffen unsere Welt. Sie sind die Grundlage, auf der alles beruht. Deshalb hängt auch der Erfolg bei der Umsetzung deiner Pläne und der Erfüllung deiner Träume davon ab.

Wie sieht aber nun die richtige Einstellung zum Träume erfüllen aus?

Schauen wir uns dazu einfach die wichtigsten Merkmale einer solchen Einstellung genauer an:

 

10 Merkmale der optimalen Einstellung zum Träume erfüllen

… und wie du sie umsetzen kannst:

 

1. Begeisterung

„Was ihr nicht tut mit Lust, gedeiht euch nicht.“

(William Shakespeare)

Stelle sicher, dass du auch von deinem Vorhaben begeistert bist.

Oder anders herum: Verwirkliche nur die Träume, für die du wirklich brennst.

Es kommt nämlich vor, dass wir Träume unser eigen nennen, die in Wirklichkeit gar nicht unsere eigenen Träume sind. Klingt sehr abwegig, kommt aber viel häufiger vor, als du gerade denkst.

Viele Menschen übernehmen zum Beispiel ganz unbemerkt die Träume ihrer Eltern und halten sie irgendwann für ihre eigenen. Oder sie übernehmen die Träume von den Menschen, mit denen sie die meiste Zeit verbringen, wie ihrem Partner oder ihrem Freundeskreis.

Stelle sicher, dass es wirklich dein eigener Traum ist, den du verwirklichen willst, denn sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Nicht unbedingt, weil du es nicht schaffen wirst den Traum zu verwirklichen. Das kann dir durchaus gelingen. Sondern, weil es dich nicht erfüllen würde, selbst wenn du es schaffst!

Es wäre also eine große Zeitverschwendung.

 

1.1 Motivation

„Wer mit Geld motiviert, hat kein besseres Argument!“

(David Tatuljan)

Wenn du einen Plan hast, ist der nächste Schritt immer die Motivation zu finden, um die Umsetzung auch anzugehen.

Es kann sein, dass alleine deine Begeisterung für deinen Traum eine ausreichende Motivation ist. Aber manchmal reicht sie nicht aus. Nicht, weil du nicht genügend für deinen Traum brennen würdest, sondern, weil es andere Faktoren gibt, die dir die Motivation wieder entziehen. Zum Beispiel Stress auf der Arbeit und im Alltag oder unsere eigenen Gedanken, die uns einreden, dass wir das nicht können.

Für diese Situationen habe ich zwei grundlegende Methoden, die dir einen Motivationsschub verpassen können:

a) Ziehe Motivation aus deinem Mangel

Wenn gerade ein Missstand dafür verantwortlich ist, dass du lust- und antriebslos bist, dann nutze diesen Missstand für dich aus!

Gerade aus einem Mangelempfinden heraus haben schon viele Menschen unvorstellbares vollbracht. Sicher kennst du auch solche Geschichten, wo ein armer Junge sich zum Multi-Millionär gemausert hat. Was denkst du hat ihn angetrieben?

Führe dir also deinen gegenwärtigen Mangelzustand, z.B. deinen langweiligen und kraftraubenden Job, jeden Tag genau vor Augen und sage dir, dass du da endlich raus willst!

Wenn du spürst, dass du irgendwo in deinem Leben einen Mangel hast, aber nicht genau weißt wo, dann kann dir der Lebens-Test wahrscheinlich helfen.

b) Ziehe Motivation aus Vorbildern

Vielleicht gibt es bei dir aber keinen Missstand. Oder er ist nicht so groß, dass er ausreicht, um dich zu motivieren.

Dann kannst du diese zweite Methode nutzen:

Suche dir Vorbilder, die das, was du tun willst, auch geschafft haben. Am besten nimmst du sogar Kontakt mit ihnen auf.

Es ist einfach unheimlich motivierend, jemanden kennenzulernen, der seinen Traum verwirklicht hat und dann zu merken, dass er ja auch nur ein Mensch wie du ist! Plötzlich wird alles viel greifbarer für dich und du denkst „Das kann ich auch!“.

 

Bei diesen beiden Varianten ist es wichtig zu erwähnen, dass du dadurch nicht unzufrieden werden darfst. Eine Fokussierung auf einen scheinbaren Mangel oder der Vergleich mit Menschen, die es schon geschafft haben, kann dich auch runterziehen.

Versuche das also nur, wenn du denkst, dass das bei dir funktionieren würde!

 

2. Mut / Risikobereitschaft

„Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!“

(Sprichwort)

Jeder, der etwas verändern will, braucht Mut. Denn jede Veränderung stellt auch ein gewisses Risiko dar. Dieses muss man bereit sein einzugehen.

Du musst bereit sein, ein gewisses Wagnis einzugehen, wenn du etwas erreichen willst. Und du musst bereit sein, deinen Einsatz zu verlieren. Denn diese Option besteht immer.

Ich persönlich habe bislang in meinem Leben den Eindruck gewonnen, dass meist diejenigen belohnt werden, die bereit sind ein großes Risiko einzugehen. Aber nur unter der Voraussetzung, dass sie es aus Überzeugung von ihrer Sache tun und nicht aus Verzweiflung. Genauer komme ich darauf nochmal bei Punkt 7 zu sprechen.

 

3. Flexibilität

„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall.“

(Friedrich Dürrenmatt)

Wenn du deinen Plan nun Schritt für Schritt in die Tat umsetzt, wirst du feststellen, dass einiges nicht so laufen wird wie geplant.

  • Vielleicht kommen wichtige Dinge dazwischen oder ein Teilschritt ist zu umfangreich
  • Ein anderer Schritt stellt sich vielleicht als völlig überflüssig heraus
  • Es könnte auch sein, dass du beim Abschreiten deines Planes plötzlich eine Abkürzung entdeckst oder, dass durch neue Informationen der ganze Plan geändert werden muss

Hier ist es von unschätzbarem Vorteil, wenn man von Beginn an flexibel ist und bleibt. Natürlich machst du einen Plan, um nachher auch die einzelnen Schritte zu vollziehen. Keine Frage. Aber du solltest dich nicht daran klammern. Abweichungen sind möglich und meistens nötig.

Wenn du wie auf Autopilot deinem Plan folgst und plötzlich etwas anders kommt, schmettert dich das ganz schön zurück.

Stell dir vor, du marschierst mit einem Stadtplan durch New York. Dein Ziel kennst du und den Weg dorthin auch. Plötzlich wird deine Route durch eine riesige Baustelle versperrt, an der kein Vorbeikommen ist. Der flexible Tourist schaut sich um und sucht einen anderen Weg. Dabei entdeckt er vielleicht sogar noch das ein oder andere versteckte Highlight, das er sonst nie gefunden hätte.

Aber Flexibilität entsteht nicht erst in einer solchen Situation. Es ist eine Geisteshaltung… eine Einstellung.

Gehe die Verwirklichung deines Planes also mit dieser flexiblen Einstellung an. So kannst du auf unvorhergesehenes reagieren und sich ergebende Chancen besser nutzen

 

4. Achtsamkeit

„Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.“

(Wilhelm Busch)

Ein Grundsatz, den ich nicht nur für das Verwirklichen von Träumen und Plänen, sondern für das ganze Leben ausgesprochen wichtig finde.

Deine Achtsamkeit entscheidet darüber, was und wie viel du wahrnimmst. Wie wir eben bei der Flexibilität gesehen haben, kann es auch bei der Umsetzung eines Planes von entscheidender Bedeutung sein, dass du neue Informationen rechtzeitig wahrnimmst und darauf reagierst.

Wobei die grundlegende Achtsamkeit ja erst einmal darin besteht, die Informationen überhaupt wahrzunehmen. Nicht wenige wären wahrscheinlich mit der Nase am Stadtplan klebend ins Loch gefallen.

Ich stelle mir da immer gerne eine Ameise mit ihren langen Fühlern vor. Sei achtsam und strecke deine Fühler weit aus, wenn du deinem Plan folgst. Und natürlich auch generell im Leben.

Eine gute Methode, um deine Achtsamkeit zu steigern, ist Meditation.

 

5. Geduld / Gelassenheit

„Wer große Pläne hat, nehme sich Zeit.“

(Sophokles)

Gehe die Verwirklichung deines Traumes in aller Ruhe und mit Geduld und Gelassenheit an.

Wie? Gerade erzähle ich dir noch was von schnell reagieren und Chancen nutzen und nun will ich dir das komplette Gegenteil weismachen?

Nein. Achtsamkeit, Flexibilität, Geduld und Gelassenheit sind keinesfalls Gegenspieler. Sie spielen vielmehr im gleichen Team, denn Gelassenheit bedeutet nicht, eine Information zu ignorieren oder gleichgültig darauf zu verzichten. Es bedeutet eher, nicht hastig oder unüberlegt auf diese Information zu reagieren.

Genauso bedeutet Geduld nicht, dass du 100 Jahre warten sollst, um zu handeln. Es bedeutet einfach, ruhig zu bleiben und einen kühlen Kopf zu bewahren, damit du nicht unüberlegt einen falschen Schritt machst.

 

6. Genügsamkeit

„Alles, was man will, kann niemand haben. Eines aber kann man: das nicht zu begehren, was man nicht hat, und heiteren Sinnes das genießen, was man hat.“

(Lucius Annaeus Seneca)

Im Prinzip sind wohl die meisten, wenn nicht sogar alle unsere Träume, Luxus.

Es sind Dinge, die wir uns zwar von Herzen wünschen, die wir aber nicht für ein gutes Leben brauchen. Schließlich konnten wir ja auch bisher ganz gut ohne sie leben, oder?

Sich das bewusst zu machen, bietet einen immensen Vorteil, wenn es an die Verwirklichung deines Traumes geht. Die Genügsamkeit ist dein Ass im Ärmel. Sie gibt dir die Sicherheit: Wenn dein Plan misslingen sollte, geht die Welt nicht unter.

Besinne dich auf das, was im Leben wirklich wichtig ist und du hast weiterhin alles, was du zum Leben brauchst und bist nicht auf die Erfüllung deines Traumes angewiesen. Und das bringt uns zum nächsten wichtigen Punkt:

 

7. Unabhängigkeit

„Es ist gut, seinen Träumen nachzujagen,
aber schlecht, von ihnen gejagt zu werden.“

(Franz Kafka)

Mach dich nicht abhängig von der Erfüllung deines Traumes!

Das ist nicht nur eine Vorbeugung gegen die Enttäuschung bei Misserfolgen, sondern viel mehr ein Garant für deinen Erfolg! Unabhängigkeit macht dich nämlich überlegen.

Klingt paradox? Ist es aber nicht!

Wie das ganze funktioniert, kannst du ausführlich im Artikel „Wie werde ich erfolgreich? Ein schockierend einfacher Trick“ nachlesen.

Um die Essenz bildhaft zu verdeutlichen:

Wer ist in einem Kampf der überlegene? Der Kämpfer, der in Ketten geschlagen ist oder der Kämpfer, der frei und unabhängig kämpfen kann?

 

8. Hilfe annehmen

„Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft.“

(Wilhelm Busch)

Nicht zuletzt scheitern viele Vorhaben an falschem Stolz.

Du kannst nicht alles können. Aber das musst du auch gar nicht!

Ein riesen Vorteil unserer Taktik zum Träume verwirklichen ist ja die Planung. Und weil du im Vorhinein so gut geplant hast, hast du auch vorher schon gewusst, wo du an deine Grenzen stoßen wirst. Für diese Aufgaben konntest du dir also schon vorab Unterstützung holen. Und die musst du auch annehmen!

Ich selbst bin ja ein Typ, der am liebsten alles selbst macht. Das merkst du vielleicht auch hier am Blog. Aber ich habe schon sehr oft feststellen müssen, dass ich mir damit selbst im Weg stehe.

Es gibt natürlich viele Dinge, die du mit einem gewissen Aufwand wirklich selbst machen kannst. Es ist nämlich auch ein Fehler, immer gleich den Kopf in den Sand zu stecken und direkt zu resignieren, denn:

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

(Henry Ford)

Oft ist es aber so, dass es für viele Dinge auch Spezialisten gibt, die diese Aufgabe mit links in einem Bruchteil der Zeit schaffen. Das beschleunigt erstens dein Vorhaben und zweitens gewinnst du dadurch Ressourcen zurück, um dich um andere Punkte zu kümmern.

In manchen Fällen kann sogar dein ganzes Projekt scheitern, nur weil du einen wichtigen Schritt unbedingt selbst machen wolltest und ihn nicht einem Experten überlassen wolltest. Wie so ein Fall aussehen könnte, siehst du weiter unten im Fallbeispiel!

 

9. Erwartungslosigkeit

„In Wahrheit heißt etwas wollen ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.“

(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Die Genügsamkeit und die damit zusammenhängende Unabhängigkeit von der Erfüllung deines Traumes führen zwangsläufig zur Erwartungslosigkeit.

Diese drei Dinge sind eng verwoben und gehen fließend ineinander über. Aber zusammen sind sie dein ultimativer Joker!

Zu deinem Sicherheitsnetz der Genügsamkeit und deiner Überlegenheit durch Unabhängigkeit, kommt nun nämlich noch ein weiterer Bonus hinzu. Ein Schutzschild.

Was uns nämlich immer zu schaffen macht und der Ursprung all unseres Leidens ist, sind unsere Erwartungen. Sie sind die Grundlage aller Enttäuschungen. Und damit meine ich nicht bloß die Nichterfüllung unserer Erwartungen. Nein, auch ihre Erfüllung kann eine herbe Enttäuschung sein!

„Im Leben gibt es zwei Tragödien. Die eine ist die Nichterfüllung eines Herzenswunsches. Die andere ist seine Erfüllung.“

(George Bernard Shaw)

Der Punkt ist nämlich, dass unsere Hoffnung, wie etwas sein könnte, meist meilenweit davon entfernt ist, wie es in Wahrheit ist. Näheres dazu findest du auch im eBook oder hier.

Lasse also deine Erwartungen los bzw. versuche erst gar keine entstehen zu lassen. Ich weiß, dass das nicht einfach ist. Ich selbst kämpfe ja jeden Tag damit. Aber lass dir gesagt sein, dass es sich lohnt und dass es von Mal zu Mal einfacher wird.

Eine sehr effektive Methode ist das Vertrauen. Wenn du ein grundlegendes Vertrauen darin entwickelst, dass alles in deinem Leben so kommt, wie es kommen soll, brauchst du automatisch keine Erwartungen mehr. Auch hier kann ich dir nur die Meditation ans Herz legen, um diese Fähigkeit zu trainieren.

Ich finde es noch wichtig zu erwähnen, dass Genügsamkeit, Unabhängigkeit und Erwartungslosigkeit auch gegen dich arbeiten können, wenn sie falsch verstanden und falsch angewandt werden. Dann führen sie nämlich zu einer universellen Egal-Einstellung, die dir beim Träume erfüllen so gar nicht hilft.

 

10. Lernbereitschaft

„Wenn man aus einer Niederlage etwas lernt, hat man nicht wirklich verloren!“

(Unbekannt)

Ich bin gerade gut drauf und liefere dir heute noch einen elften Tipp frei Haus!

Dieser Punkt ist die Garantie für deinen Erfolg: Sei bereit zu lernen!

Das Zitat hat es ja bereits klar gemacht. Egal, ob du dein Ziel erreichst oder nicht – lerne immer daraus.

Mit jedem Schritt, den du gehst, sammelst du weitere wertvolle Erfahrungen, die dir bei der Erfüllung deines Traumes helfen.

Und damit sind auch Fehler gemeint! Aus Fehlern zu lernen ist eines der wichtigsten Prinzipien des Erfolges.

 

Wie kann man sich das alles merken?

Das war nun eine ganze Reihe an Kriterien, die es zu berücksichtigen gilt.

Viel zu viel, um das alles auf einmal zu verinnerlichen. Zur Wiederholung, kannst du dir auch mein kostenloses eBook „Weisheiten des Flusses“ nochmal anschauen. Dort habe ich die meisten der genannten Punkte sehr anschaulich erklärt. Aber ich habe mir noch etwas überlegt:

Lass uns das ganze doch einfach mal an einem konkreten Beispiel durchgehen!

 

Fallbeispiel „Traumhaus“

Sagen wir, du bist gerade dabei, dir deinen Traum vom Eigenheim zu erfüllen.

Einen Plan, wie du dabei vorgehen willst, hast du dir nach den Hinweisen in der Anleitung zum Träume verwirklichen bereits in Minutenschnelle angefertigt.

Nun beginnst du mit der Umsetzung und berücksichtigst nach und nach die verschiedenen Punkte:

 

Begeisterung

Um die ganze Sache überhaupt anzugehen, musst du von diesem Wunsch überzeugt und begeistert sein.

Wenn du es nur tust, weil gerade alle deine Freunde auch diesen Wunsch haben, wird es dich nicht glücklich machen. Das Gegenteil wäre der Fall, wenn du plötzlich merkst, dass du nun Jahre lang einen Kredit abbezahlen musst für etwas, das du selbst gar nicht wirklich wolltest.

Mut / Risikobereitschaft

Als nächstes brauchst du eine gehörige Portion Mut bzw. Risikobereitschaft.

Schließlich geht es hier um eine Anschaffung, die das ganze Leben verändern kann und egal, wie gut man eine Immobilie vor dem Kauf prüft, es kann immer noch irgendwo eine Leiche im Keller liegen. Das selbe gilt natürlich auch für das Bauen.

Flexibilität

Nun begibst du dich also auf die Suche oder beginnst mit dem Bau und musst flexibel sein.

Du hast deine Vorstellungen bzw. deinen Plan von deinem Traumhaus, aber kann die Realität deine Kriterien auch alle erfüllen? Vielleicht findest du ein Haus, das einige deiner Ansprüche nicht erfüllt, dafür aber andere Vorzüge hat. Vielleicht geschieht aber auch etwas ganz anderes und du bekommst ein Jobangebot in Australien, wo du dein Leben lang hinwolltest.

Bist du flexibel genug, um auf die veränderten Bedingungen zu reagieren?

Achtsamkeit

Während du nun schon tief drin steckst, in der Verwirklichung deines Traumes, passieren Tag für Tag unvorhergesehene Dinge.

Getreu deinem Plan, klickst du dich fleißig durch alle Immobilienportale, die das Netz hergibt. Vielleicht wird nun ganz unverhofft in deiner Nachbarschaft ein Haus zum Verkauf angeboten, weil der Besitzer beruflich umziehen muss.

Wenn du achtsam (und flexibel) bist, bekommst du das vielleicht sogar mit, bevor das erste Inserat aufgesetzt ist und kannst dir eine Menge Konkurrenz vom Halse halten.

Geduld / Gelassenheit

Hast du ein passendes Objekt gefunden, ist Geduld und Gelassenheit angesagt.

Alle Welt drängt dich, schnell zu handeln. Der Verkäufer will sein Haus zügig loswerden, bei der Bank droht die Gefahr eines Zinsanstieges, wenn du nicht schnell zuschlägst und du selbst hast Angst, dass dir ein anderer das Objekt deiner Begierde vor der Nase wegschnappen könnte. Aber Vorsicht!

Lass dich nicht unter Druck setzen. Bekunde gelassen dein Interesse beim Verkäufer, lass dir geduldig verschiedene Finanzierungsangebote unterbreiten und beruhige deine Nerven, wenn du erfährst, dass auch andere Leute Interesse an deiner Wunschimmobilie haben.

Jeden unüberlegten Schritt könntest du später schwer bereuen. Bedenke, dass es eine gern genutzte Verkaufsmasche ist, ein Angebot zu limitieren und mit der Angst des Kunden ein Geschäft zu machen. Ich denke gerade zum Beispiel an die Countdowns auf Homeshopping-Kanälen.

Mach dich frei davon.

Genügsamkeit

In dieser Situation hilft dir auch die Genügsamkeit.

Ist dein Traumhaus etwas, das du wirklich zum Leben brauchst? Könntest du nicht auch weiterhin ein gutes Leben führen, wenn dein Plan schief geht?

Durch Genügsamkeit schaffst du dir ein Netz. Dieses Netz fängt dich auf, wenn dein Vorhaben scheitern sollte. Auch die oben angesprochenen Ängste, kannst du damit unter Kontrolle bringen. Mache dir einfach klar, dass du das, was du wirklich zum Leben brauchst, bereits besitzt und alles andere nur Bonus ist, auf den du im Fall der Fälle auch verzichten kannst.

Unabhängigkeit

Diese Sichtweise verhilft dir zu einer Unabhängigkeit, die dich überlegen macht.

Nehmen wir einfach als nächstes die Verhandlung des Kaufpreises mit dem Verkäufer: Der Verkäufer möchte mehr für das Haus haben, als du dir leisten kannst. Wie kannst du ihn dazu bewegen, mit dem Preis runter zu gehen?

a) Du vermittelst ihm, dass du das Haus unbedingt haben willst, weil dein Glück davon abhängt

b) Du lässt durchschimmern, dass du das Haus nicht um alles in der Welt haben musst, da du auch ohne dieses Haus ein glückliches Leben führen kannst und es natürlich auch noch andere schöne Häuser gibt

Du hast die richtige Antwort vermutlich gleich erkannt. Das ist aber nicht etwas, das man allein mit Worten kommunizieren kann. Der Verkäufer merkt es, wenn du nur so tust, als ob. So etwas muss in deiner Einstellung verankert sein, dann schimmert es automatisch durch all deine Handlungen.

Hilfe annehmen

Wenn du also zum Beispiel hier merkst, dass du nicht so wirklich gut im Verhandeln bist und ein anderer vielleicht mehr für dich rausholen könnte, dann hol dir Unterstüzung!

Kennst du jemanden, der so etwas schon mal erfolgreich gemacht hat? Vielleicht hast du auch einen Kaufmann in der Familie, der in so etwas gut ist?

Natürlich solltest du auch etwas zurückgeben! Ganz bestimmt hast du auch deine Qualitäten, die deinem Helfer irgendwann einmal zugutekommen werden.

Sei aber auf keinen Fall zu stolz, denn wenn du hier nur wegen falschem Stolz die Chance auf die Verwirklichung deines Traumes (für dieses Mal) verspielen würdest, wäre das doch echt schade, oder?

Erwartungslosigkeit

Schade schon, aber immer noch kein Punkt, an dem dein Plan gescheitert ist. Du hast ja gar nicht erwartet, dass alles glatt gehen wird!

Du wusstest von Anfang an schon, dass jederzeit etwas schief gehen kann. Deshalb bist du auch nicht überrascht, wenn es dann tatsächlich so kommt. Außerdem vertraust du ja dem Leben! Du weißt, dass es auf jeden Fall genau so gekommen ist, wie es kommen sollte!

Lernbereitschaft

Und darüber hinaus war das ganze kein Rückschlag, sondern nur ein weiterer und wichtiger Schritt deines Planes. Denn du kannst daraus lernen!

Vielleicht hast du dadurch gelernt, wie du besser verhandeln kannst. Oder du hast gelernt, dass du dir besser beim nächsten Mal Hilfe holst. Sieh das Ergebnis nicht als Scheitern an, sondern einfach als eine neue Information. Und Informationen sind immer gut!

 

Fazit

„Es ist mehr die Geisteshaltung als die äußerlichen Begebenheiten, die für das Glück ausschlaggebend ist.“

(Dalai Lama)

Wenn du einen Plan in die Tat umsetzen willst, ist das aller wichtigste dabei die richtige Einstellung.

Du kennst nun die wichtigsten Merkmale dieser Einstellung:

  1. Begeisterung / Motivation
  2. Mut / Risikobereitschaft
  3. Flexibilität
  4. Achtsamkeit
  5. Geduld / Gelassenheit
  6. Genügsamkeit
  7. Unabhängigkeit
  8. Hilfe annehmen
  9. Erwartungslosigkeit
  10. Lernbereitschaft

Das sind viele Punkte. Und wahrscheinlich gibt es auch noch einige mehr. Aber keine Sorge:

Du musst nicht alles auf einmal beherzigen! Das geht auch gar nicht. Fang am besten einfach mit einem Punkt an, der dich ziemlich überrascht hat. Wahrscheinlich bringt er dir erst mal den größten Effekt, da du ihn ja bisher noch gar nicht kanntest.

Außerdem habe ich hier auch noch die 6 effektivsten Wege, um eine Einstellung erfolgreich zu ändern für dich.

 

P.S.: Welcher Punkt hat dich am meisten überrascht? Oder fehlt sogar ein wichtiger Punkt? Schreib mir einen Kommentar!

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4.5/5 - (4 votes)
Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen, ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.
  • Rose sagt:

    Hallo Norman,

    Dein Beitrag ist wie immer gut.
    Am besten hat mir der Spruch aus Punkt 11 gefallen, dass man
    Nicht wirklich verliert, wenn man bereit ist, aus dem Verlust zu lernen.

    Zu deinem neuen Logo kann ich nur sagen, dass ich froh bin, bei den 90% gewesen zu sein. Ein wenig war ich aufgeregt, was die Abstimmung ergeben hat.

    Sieht wirklich toll aus!

    Nette Grüße aus Mannheim,
    Rose

    • Hey Rose,

      danke für die Blumen =)

      Diesen Spruch finde ich auch sehr genial. Ich hatte mal einen Gastbeitrag bei Anti-Uni geschrieben, der dieses Thema näher aufgegriffen hat:

      (Edit: Anti-Uni gibt es nicht mehr, deshalb ist der Beitrag jetzt hier zu finden:)

      https://www.vernuenftig-leben.de/nie-mehr-fehler-machen/

      Vielen Dank, dass du bei der Logo-Abstimmung mitgemacht hast =) Es waren sogar deutlich über 90%, die für das neue Logo waren! Ich bin so froh, über diese tolle Gemeinschaft und ihre Hilfsbereitschaft und kann gar nicht oft genug danke sagen!

      Freut mich auf jeden Fall, dass dir das Ergebnis gefällt. Ich fühle mich auch gleich viel frischer und lebendiger, wenn ich hier im Blog mit dem neuen Logo unterwegs bin =)

      Liebe Grüße und nen schönen Feierabend!

      Norman

  • egbert sagt:

    Hey Norman, danke für die Tipps. Im Moment hänge ich etwas durch und sinnierte heute auf dem Weg zum Arbeitsamt, wie einst Hape, was nun werden kann. Deine Weisheit richtet mich (und andere) auf, danke dafür (die Hilfe nehme ich gern an. mit Grauen Grüßen aus dem Februar, Egbert

    • Hey Egbert,

      schön wieder von dir zu lesen =)

      Ist das Wetter bei dir so grau oder deine Stimmung? Wenn letzteres: Ist es die Arbeitslosigkeit, die dich runter zieht?

      Es ist schön zu hören, dass dir meine Texte helfen. Das motiviert mich, noch mehr davon zu schreiben =)

      Trotzdem (oder gerade deswegen) sonnige Grüße!

      Norman

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