Wie du endlich dein wahres Selbst finden kannst (Selbstfindung Teil 4)

Finde dein wahres Selbst

Selbstfindung ist eigentlich gar nicht schwer.

Eigentlich? Ja, wenn man weiß wie.

Wir haben ja schon herausgefunden was dein Selbst ist und wie es in deinem Leben wirkt.

Die Frage ist jetzt: „Wie um alles in der Welt kann man es finden und festhalten?

Die Antworten darauf finden wir nun zusammen in diesem finalen Teil der Reihe heraus.

 

Hier findest du die komplette Reihe:

  1. „Wer oder was ist eigentlich mein wahres Selbst?“
  2. Wie du mit einem einfachen Trick dein wahres Selbst erkennen kannst
  3. „Ist mein Leben vom Ego oder vom Selbst bestimmt?“
  4. Wie du endlich dein wahres Selbst findest

 

Der Weg zu deinem wahren Selbst

Ich habe einen Weg gefunden, über den du dein wahres Selbst wirklich finden kannst. Vielleicht gibt es einen einfacheren oder schnelleren, aber dieser Weg funktioniert. Er besteht aus zwei Abschnitten:

 


 

Abschnitt I – Du suchst dein Selbst außerhalb

Hier beginnt so ziemlich jeder.

„Dem Zufall unterworfen zu sein beginnt, wer einen Teil seiner selbst außerhalb sucht.“

(Seneca: Vom glückseligen Leben)

Auf dem äußeren Weg sucht man, wie der Name schon sagt, sein Selbst in äußeren Dingen.

Das ist der Abschnitt, den die meisten unter uns gerade gehen.

Es ist die Art Suche, bei der man versucht sich selbst auf Reisen, bei Abenteuern, in Hobbys, gutem Essen, teurem Schnick-Schnack oder anderen Menschen zu finden.

Auf den ersten Blick ist klar, dass man sein Selbst nicht außerhalb von sich selbst finden kann. Das klingt ja schon paradox. Dennoch ist dieser Abschnitt des Weges sehr wichtig.

Genau genommen ist es eigentlich ein Umweg, aber ein nützlicher. Denn hier erhälst du zahlreiche Hinweise über dein wahres Selbst. Das funktioniert nach dem Ausschlussverfahren.

Ähnlich wie ein Kandidat bei „Wer wird Millionär“, nimmt sich der Kandidat bei „Wer wird er selbst“ eine mögliche Antwort nach der anderen vor und prüft ob es eine passende sein könnte.

 

Was du außerhalb findest

Diese Suche kann natürlich eine Weile dauern.

Da es mehr als vier mögliche Antworten da Draußen gibt, ist man in der Regel mit Verwerfen und Prüfen von neuen Antworten beschäftigt.

Die schlechte Nachricht ist, dass dieser Weg ein Rundweg ist. Das heißt im schlimmsten Falle prüfst du und schließt aus, bis du stirbst.

Die gute Nachricht ist, dass du als aufmerksamer Kandidat irgendwann genügend Hinweise gesammelt hast um dies zu merken und dann an der nächsten Ecke aussteigen kannst.

„Auf einmal war es ihm klar, daß die Suche der einzige Grund des bisherigen Nichtfindens gewesen war; daß man da draußen in der Welt nicht finden und daher nie haben kann, was man immer schon ist.“

(Paul Watzlawick: Vom Schlechten des Guten)

Interessant ist, dass wir auf dieser äußeren Suche unserem Selbst teilweise wirklich sehr sehr nahe kommen, es aber doch nicht richtig greifen können. Solche Begegnungen kennst du ganz bestimmt auch. Hier sind zwei Beispiele.

 

Wie du deinem Selbst durch andere Menschen begegnest

Paradoxer Weise ist es das Selbst, das es uns erlaubt für kurze Augenblicke uns selbst zu vergessen, uns in andere hinein zu versetzen, Mitgefühl zu empfinden und uns auf unerklärliche Weise mit anderen verbunden zu fühlen.

Nicht zufällig bauen wir ja auch Sympathien für Menschen auf, in denen wir etwas von uns selbst wiedererkennen. Das Selbst ist quasi im übertragenen und im wörtlichen Sinne die Verbindung zwischen uns. Das ergibt sich ja auch schon aus dem Vergleich des Selbst mit dem Internet aus Teil 1.

Wie du dir selbst in deinem Partner begegnest

Am deutlichsten kannst du das bei der Partnerwahl beobachten.

Durch dein Selbst wirst du von Menschen angezogen, die dir ähnlich sind und möglichst nahe an sich selbst und damit auch dir selbst sind.

Umgekehrt wirkst auch du auf andere Menschen sehr anziehend, wenn du eine starke Verbindung zu dir selbst hast.

Wer „in sich selbst“ ruht, wird unbewusst als gelassen, entspannt, ruhig , zufrieden, selbstbewusst, erfolgreich und glücklich empfunden. Das sind alles begehrenswerte Eigenschaften.

„Je mehr du in dir selbst zum Einklang bist gekommen, Je mehr wird er von dir auch außen her vernommen.“

(Friedrich Rückert: Die Weisheit des Brahmanen)

Das Ego hingegen macht uns seine Gegensätze schmackhaft. Es will schließlich wachsen und sich mit immer neuen Eroberungen brüsten.

In der Psychologie hat man das schon durch Studien belegt:

Für eine glückliche Beziehung ist die Wahl eines Partners, der einem selbst sehr ähnlich ist, sehr zuträglich. Die Wahl von eher gegensätzlichen Charakteren ist dagegen meist das Kennzeichen von Affären.

Partnerschaften, die auf dem Selbst aufbauen sind also stabiler als Egopartnerschaften. Klingt einleuchtend.

 

Wie du deinem Selbst durch den Konsum von Drogen begegnest

Zuerst möchte ich klarstellen, dass ich das niemandem empfehle.

Ich möchte es hier nur erwähnen, weil du vielleicht schon eine ähnliche Erfahrung gemacht hast und es uns noch einmal die Funktionen von Ego und Selbst demonstriert.

Zu den Drogen, die eine solche Begegnung ermöglichen gehört zum Beispiel Alkohol.

Wie Drogen das Ego bremsen können

Jeder Stoff, der in unserem Gehirn die Zahnräder abbremst, verringert für einige Zeit die Wirkung unseres Egos. Es entstehen kleine Lücken in der Egoschicht, durch die das, was du wirklich bist, hindurch scheinen kann.

Vielleicht hast du diese Erfahrung auch schon gemacht.

Ich merke das manchmal beim Trinken von Alkohol. Habe ich ein gewisses Level erreicht, sehe ich teilweise meine vorherigen Probleme und Sorgen von Außen und merke wie lächerlich sie waren. Ich kann dann wirklich darüber lachen. Leider verfliegt diese Wirkung schnell wieder.

Wie Drogen das Ego verstärken können

So wie es mir hier geht, geht es aber nicht jedem, der Alkohol trinkt. Bei einigen verstärkt sich nämlich noch die Wirkung ihres Egos. Das sind diejenigen, die dann aggressiv und ausfallend werden.

Ich denke das liegt daran, dass der Alkohol eher den rationalen Teil des Egos abschwächt. Es kommt dann der oft unterdrückte emotionale Teil zum Vorschein, der hier die Chance sieht sich zu entladen.

Aber auch, wenn man hier für kurze Zeit sein Selbst in Aktion erleben sollte, überwiegen doch die Nachteile erheblich. Das Ego verliert hierbei nämlich auch seine schützende Funktion.

So kommt es, dass sich so mancher schon im Suff ans Steuer gesetzt und Leib und Leben auf“s Spiel gesetzt oder andere Dummheiten angestellt hat.

Von anderen Drogen will ich hier gar nicht erst reden. Ihre Auswirkungen sind ja teilweise noch verheerender.

 

Wie der erste Abschnitt endet

Im Endeffekt sind diese Erlebnisse keine bewussten Selbsterfahrungen, sondern eher unbewusste flüchtige Begegnungen.

Sie zeigen uns, dass wir dem Selbst auf der äußeren Suche schon sehr nahe kommen können, es aber nicht richtig greifen oder halten können. Jetzt folgt der wichtigste Teil dieses Abschnittes:

Das angekündigte Verlassen des Weges.

 


 

Abschnitt II – Du findest dein Selbst innerhalb

Wenn du durch genügend Hinweise herausgefunden hast, dass du dein wahres Selbst niemals in äußeren Dingen finden kannst, hörst du logischer Weise auf dort zu suchen.

Aber wo suchst du dann?

Die Antwort ist: Gar nicht.

In dem Moment, in dem du aufhörst zu suchen, hast du dich schon gefunden.

Es ist der Moment, in dem du alle Abhängigkeiten und Erwartungen an deine Umwelt loslässt. In diesem Moment bist du dir selbst genug.

„Wenn du ganz sein möchtest, lass dich selbst ein Teil sein.

Wenn du erfüllt sein möchtest, lass dich selbst leer sein.

Wenn du neu geboren werden möchtest, lass dich selbst sterben.

Wenn du mit allem gesegnet sein möchtest, lass alles los.“

(Laotse: Tao Te King)

Durch die Übersetzung kann es hier zu einem Missverständnis kommen: Wenn Laotse sagt „lass dich selbst„, ist das gemeint, was du standardmäßig für dich selbst hälst. Dein Ego.

Es ist als ob du einen verlorenen Schlüssel in deiner Wohnung gesucht hast und plötzlich merkst, dass er die ganze Zeit in deiner Tasche war.

Du schaust einfach in dich hinein und erkennst. In diesem Moment beginnt dein Ego zu bröckeln.

Du merkst, dass du dir unnötige Sorgen über Dinge machst, dass du dich über Nichtigkeiten aufregst oder sinnlose Ziele verfolgt hast.

Es macht sich eine Selbstgenügsamkeit in dir breit, die eine tiefe Verbundenheit zu der ganzen Welt und zugleich Desinteresse an allem Weltlichen mitbringt.

Du ruhst jetzt ganz in dir selbst. Du bist nur durch dein Sein erfüllt.

 

Wie du dein Selbst „festhalten“ kannst

„Kann ich nun für den Rest meines Lebens nur ich selbst sein?“

Jein.

Der oben beschriebene Zustand ist leider nicht dauerhaft.

Sehr schnell holen uns äußere Umstände wieder auf die gewohnte Ego-Ebene zurück. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn das Ego kann uns schließlich helfen diese Umstände zu meistern. Wie wir schon ganz am Anfang der Reihe gesehen haben, ist es ja genau dazu da.

Das Gute ist nun, dass wir unser Ego als ein Werkzeug benutzen können und uns nicht mehr so stark von ihm steuern lassen müssen. Wir haben durchschaut, dass wir viel mehr, als nur unser Ego sind und sind in der Lage es aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Wenn es wieder etwas will, können wir es hinterfragen und durchschauen.

Seine guten Eigenschaften können wir nutzen, die schlechten loslassen.

Sobald du einmal diese Selbsterfahrung gemacht hast, hast du einen Ausweg, eine Alternative zu deinen Egohandlungen. Und das Wichtigste dabei: Du bist dir dessen bewusst.

Durch Wiederholungen solcher Selbsterfahrungen, festigt sich dieses Bewusstsein immer weiter und damit erscheint dir das Leben immer leichter und du wirst immer mehr du selbst.

Um diesen Effekt zu fördern, gibt es ein sehr gutes Hilfsmittel, das ich dir nicht vorenthalten möchte.

 

Wie du dein Selbst durch Meditation festigst

Das Selbst ermöglicht es uns geistig einen oder mehrere Schritte zurück zu treten um etwas mit mehr Abstand zu betrachten. Dies ist im Prinzip nichts anderes als der Effekt, der bei der Meditation erzielt werden soll.

Das Ego loslassen und im Selbst aufgehen. Ohne zu bewerten oder zu urteilen. Einfach wahrnehmen und sein.

Meditierende nennen es auch oft Einssein, im Hier und Jetzt sein, ohne Gedanken sein. Sie suchen den Raum zwischen einem bereits gedachten und einem neuen Gedanken und versuchen ihn auszudehnen.

  • Im Christlichen ist es das Ziel der Meditation das Göttliche zu erfahren
  • Der Hinduist möchte das Nirwana erreichen
  • Der Buddhist möchte zur Erleuchtung finden
  • Der Egoist möchte sich selbst finden

Dies alles sind, wie wir in Teil 2 schon herausgefunden haben, nur verschiedene Auffassungen dessen, was wir hier wahres Selbst nennen.

Die Methode gleicht dem Aussteigen aus einem fliegenden Flugzeug (nur mit weniger Adrenalin). Es ist schwer das schützende Cockpit (unser Ego) von dem man weiß wie es funktioniert und wo es einen hinbringt zu verlassen. Wenn man aber erst einmal draußen ist, kann man sich das Cockpit von außen betrachten. Und damit nicht genug.

Man hat im wahrsten Sinne des Wortes die Vogelperspektive eingenommen und kann das ganze Geschehen von oben betrachten.

Nicht ohne Grund ist es ja das Ziel der meisten Meditierenden diesen Zustand so lange wie möglich zu erhalten, in der Hoffnung, irgendwann einmal nur noch Eins mit Allem sein zu können.

Wie Meditieren funktioniert und was du dabei beachten musst, erfährst du in meinem Leitfaden „Meditation lernen„. Dort gehe ich auch das ein oder andere Mal auf das wahre Selbst ein und wie du es finden kannst.

 

Fazit

Du findest dich selbst niemals außsserhalb von dir selbst

Wenn du damit aufhörst dich selbst in äußeren Dingen zu suchen, bist du auf dem richtigen Weg!

Wenn du damit weiter machst dich selbst in äußeren Dingen zu suchen, bist du auch auf dem richtigen Weg! Es dauert nur etwas länger.

Erkenne, dass du dich niemals außerhalb von dir selbst finden kannst und du hast die größte Hürde überwunden.

Dein Mathelehrer sagte es dir ja bereits: Der Weg ist das Ziel.

Und jetzt liegt es an dir. Geh deinen Weg und finde dich!

„Freund, es ist auch genug! Im Fall du mehr willst lesen,

So geh und werde selbst die Schrift und selbst das Wesen.“

(Angelus Silesius)

P.S.: Wo hast du bisher versucht dich selbst zu finden?

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Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.
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17 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Mia

    20. November 2014 um 15:39

    Hallo! Ich bin über Tim’s Seite in einem Kommentar über deine Seite gestolpert. Ich bin noch nicht lange dabei, hier im Internet nach dem Sinn und dem Mehr im Leben zu suchen, aber ich denke du hast das mit dieser Reihe schon voll auf den Punkt gebracht. Toll geschrieben und super beschrieben! Danke! Mal ne ganz blöde Frage noch: Gerade auch jetzt, wenn ich so am lesen bin, komme ich nicht wieder in die Gänge und könnte gut ich selbst sein und einfach nur wie ein Berg ruhen. Ist nun mein Ego eine faule Sau oder mein Selbst? 😉

    Antworten
    • Norman Brenner

      20. November 2014 um 16:34

      Hey Mia,

      wie schön, dass du hierher gefunden hast. Herzlich wilkommen! Und vielen Dank für die Blumen =)

      Wenns um’s Leben geht, ist meiner Meinung nach keine Frage blöd. Ich freue mich sowieso über jede Frage, selbst wenn sie gar nichts mit dem Thema zu tun hat. Also auch danke für die Frage! Aber nun zur Antwort:

      Wenn du sagst „in die Gänge kommen“, meinst du bestimmt produktiv sein, oder etwas vergleichbares. Das Gegenteil davon ist bei dir dann die sprichwörtliche „faule Sau“. Du fragst dich nun, wer für diese unproduktive Faulheit verantwortlich ist. Ego oder Selbst?

      Die Antwort ist: Kommt drauf an.

      Ja – blöde Antwort, ich weiß =) Es kommt darauf an, wer bei dir bestimmt, was produktiv ist.

      Meistens ist das ja das Ego. Es definiert zum Beispiel, dass es produktiv ist viele Fälle in kurzer Zeit zu bearbeiten (nur ein Beispiel, ich kenne deinen beruf leider nicht), weil wir dadurch mehr Geld, Ansehen oder Anerkennung bekommen. Das sind Dinge, die das Ego haben will. In dem Fall, wäre dein Selbst in den Augen deines Egos eine „faule Sau“, wenn es lieber Fünfe gerade sein lassen und in sich selbst ruhen will.

      Wenn aber dein Selbst vorherrscht, könnte es zum Beispiel sein, dass Produktivität für dich bedeutet dein Leben und Handeln mit Sinn zu füllen. Zum Beispiel herauszufinden, was dich erfüllt oder, falls du es schon herausgefunden hast, dich damit zu beschäftigen. Menschen zu helfen oder ähnliches. Wenn du nun also das Bedürfnis deines Selbst kennst und lieber auf Blogs mit kurzweiligen und informativen (aber in dem Fall unproduktiven) Texten rumhängst, ist wohl dein Ego die „faule Sau“, die gerade lieber ihr Bedürfnis nach Unterhaltung oder Wissen befriedigen möchte.

      Daneben kann es natürlich auch dazu kommen, dass dein Ego einerseits etwas als produktiv empfindet und andererseits als lästig. Das Wäre ein reines Egoproblem und es käme darauf an, welche Seite des Egos hier überwiegt.

      Vielleicht hilft dir das ja weiter…vielleicht ist es auch völliger Humbug, den ich mir da zusammenreime 😀

      Eventuell könnte auch das hier für dich interessant sein:

      http://www.vernuenftig-leben.de/wie-du-dein-leben-verlaengerst-die-1-schritt-anleitung/

      Was verstehst du denn unter „in die Gänge kommen“? Hast du dir heute etwas bestimmtes vorgenommen?

      Liebe Grüße
      Norman

      Antworten
  2. Nicole

    28. November 2014 um 21:04

    Hallo Norman,
    Ein sehr gelungener und überzeugender letzter Teil, wie ich finde. Die Sache mit dem Meditieren versuche ich auch immer regelmäßiger durchzuführen, weil sie wirklich großen Einfluss auf das Allgemeinbefinden hat. Habe mittlerweile auch paar „Tricks“, um mich selbst ans Bewusstsein und damit verbundenem achtsameren Handeln zu erinnern. Zum Beispiel wenn ich die Türklinke zum Büro öffne, machts meistens Klick und ich merke, „war doch schon wieder die ganze Autofahrt genervt und unbewusst – wie unnötig!“, das hat sich jetzt so eingespielt und die Türklinke erinnert mich immer wieder.-) Habe das aber auch schon mit einem Ring probiert, das klappt auch: sobald ich sitze und drauf gucke, fällts mir wieder ein – hilft vor allem bei anstrengenden Gesprächen.
    Beim meditieren selber finde ich Varianten mit der Atmung für mich am besten, aber da gibt es wohl unzählige Wege. Wenn ich mal gar keine Zeit habe, was oft vorkommt, dann verbinde ich es sogar mit irgendeiner monotonen Beschäftigung, wie Wäsche falten, hab dann oft mehr das Gefühl, dabei noch was geschafft zu haben.-) allerdings ist das nicht so effektiv, weil sich die komplette Ruhe des Körpers mit gleichzeitiger geistiger Wachheit auf den Geist beruhigend auswirkt.
    Neben dem meditieren kann ich übrigens auch Yoga oder tai chi empfehlen, um sein Ego unter Kontrolle zu bringen. Glaube ohnehin, dass Körper und Geist eng zusammenhängen und ein gesunder Körper eher einen gesunden Geist schafft zu erreichen, was meinst du?

    Liebe Grüße,
    Nicole

    Antworten
  3. Nicole

    28. November 2014 um 21:22

    Mit „gesundem“ Körper meine ich nicht einen frei von irgendwelchen Krankheiten, sondern einen sorgsam gepflegten, was bspw. Ernährung, Sport etc angeht

    Antworten
    • Norman Brenner

      29. November 2014 um 10:53

      Hey Nicole,

      danke, danke, danke! An dieser Stelle, möchte ich mich 3 mal bei dir bedanken =)
      Für das tolle Lob, für die wundervollen Kommentare, die hier immer hinterlässt und vor allem für deine Treue! Ich mag die Unterhaltungen hier mit dir.

      Sehr guter Tipp, das mit dem Erinnerungsgegenstand! Ich glaube, das lässt sich auch wieder auf die Gewohnheit zurückführen, dass man sich an eine bestimmte Reaktion für einen gewissen Auslöser gewöhnt. Ich persönlich habe auch festgestellt, dass das bewusste Atmen sehr sehr wirkungsvoll ist. Gerade in Stresssituationen, kann man damit gut runterkommen. Das versuche ich oft anzuwenden.
      Das mit der monotonen Arbeit habe Ich auch schon feststellen können. Es gibt ja auch die Gehmeditation. Das wäre ein schönes Plädoyer für mehr monotone Hausarbeit 😀

      Körper und Geist sehe ich auch als Einheit an. Ich verstehe auch was du damit meinst. Keinen bis aufs letzte Gramm durchtrainierten oder durch SchönheitsOPs ausdefinierten Körper, sondern einen ausgeglichenen. Tai Chi interessiert mich sogar wirklich seit kurzem. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber das würde ich gerne. Ich beschäftige mich seit kurzem etwas intensiver mit dem Daoismus, worin das Tai Chi meines Wissens seinen Ursprung hat. Praktizierst du es regelmäßig?

      Liebe Grüße
      Norman

      Antworten
  4. Nicole

    4. Dezember 2014 um 17:48

    Hey,

    Du schreibst echt nett (und bist es bestimmt auch!), ich schreibe dir jedenfalls sehr gerne zu deinen interessanten Themen und finde einen Austausch darüber auch lehrreich und Spaß machts auch.
    Wenn du möchtest, schicke ich dir das Buch, dass ich zu dem ganzen Thema mit dem Ego und dem selbst gelesen habe, sehr vieles finde ich wieder und dir wird es mit Sicherheit gefallen. „Eine neue Erde“ von E. Tolle
    Tai chi mache ich nicht, interessiert mich aber, dafür aber seit einigen Jahren Hatha Yoga, wo viele Atemübungen praktiziert werden und unser Lehrer uns auch viel zur „geistigen Schulung“ beibringt. Gerade auch fernöstliche spirituelle Ansichten und Religionen faszinieren mich sehr und ich beschäftige mich damit, es darf nur nicht zu esoterisch werden.
    Aber ob Yoga, tai Chi oder ähnliches, das wichtigste ist wohl, dass du einen guten Lehrer findest und die Chemie in der Gruppe stimmt und das ist gar nicht unbedingt so einfach.
    Liebe Grüße,
    Nicole

    Antworten
    • Norman Brenner

      5. Dezember 2014 um 17:35

      Hey Nicole,

      danke für deine Einschätzung, ich würde mal behaupten das stimmt =)

      Kann ich nur zurückgeben!

      Das Buch von Tolle, habe ich schon, ich habs aber nicht ganz gelesen. Ich glaube, als er mit Schmerzkörpern anfing, wurde es mir zu abgehoben. Aber danke für dein Angebot =)

      Solche „Lern“-Gruppen gehören leider nicht so zu meinen Vorlieben. Ich bring mir gerne selbst was bei. Bin mir aber nicht sicher, ob das mit TaiChi möglich ist. Da müsst ich mich mal nach Literatur umschauen oder Erklärvideos =) Kennst du da was?

      Liebe Grüße und schönes Wochenende!

      Norman

      Antworten
  5. Nicole

    8. Dezember 2014 um 18:14

    Hi Norman,

    das mit den Schmerzkörpern kann ich nachvollziehen, obwohl ich es für mich gut annehmen kann. Allerdings finde ich auch gerade die letzten Kapiteln sehr gut, vielleicht reizt es dich ja irgendwann nochmal.-)

    Bei dem Tai Chi sich selber beibringen musste ich schmunzeln, gibt bestimmt paar Videos, aber stelle mir das schwierig vor. Da geht es ja auch um mehr als die Übungen. Vielleicht überwindest du dich ja irgendwann….oder wirst der erste Tai Chi Meister im Eigenstudium.-) Halt mich bitte auf dem Laufenden.

    Wann kommt denn deine Broschüre?

    LG

    Antworten
    • Norman Brenner

      8. Dezember 2014 um 20:17

      Hey Nicole,

      ich werd’s auf jeden Fall mal ausprobieren mir Tai Chi beizubringen, wenn ich mal wieder ne ruhigere Phase habe. Werd dir dann davon berichten.

      Die Broschüre ist mittlerweile ein kleines Buch geworden. Es geht darin um Erkenntnisse, die einem in allen Lebenslagen helfen können um jederzeit ein ausgeglichenes und erfülltes Leben führen zu können.

      Zur Zeit überarbeite ich die letzten Kapitel, feinschleife an der Optik und erstelle das Cover und den Titel. Zu letzterem werde ich demnächst wahrscheinlich noch eine kleine Leserumfrage starten, weil ich zwischen zwei Varianten schwanke.

      Es tut mir leid, dass wegen diesem umfangreicheren „Beitrag“ in letzter Zeit keine neuen Artikel von mir gekommen sind. Ich vertrete aber die Meinung immer eine Sache mit ganzem Herzen zu tun und nicht mehrere parallel und halbherzig.

      Einen genauen Termin kann ich deshalb nicht nennen, aber meine treuen Stammleser werden es als aller erste direkt per Mail erhalten =)

      Wie läuft es denn bei dir Nicole? Was beschäftigt dich gerade so?

      LG Norman

      Antworten
  6. Lisa

    26. April 2017 um 11:22

    Hallo, finde es ist super geschrieben und erklärt.
    Meine Frage ist aber, wie soll man mit Menschen umgehen die ihr Selbst ganz weit hinten in einem Schrank gesperrt haben, die nur aus ihrem großen Ego bestehen und dauerhaft anderen Menschen schaden zu fügen und ihnen Leid bescheren bzw. nicht nur Menschen, sondern auch Tieren und der Umwelt. Ich könnte solchen Menschen nie Verständnis entgegen bringen und es gelassen sehen..
    Wie reagiert das Selbst auf solche Menschen?
    Davon gibt es nämlich leider Solo viele…

    Und wie ist der Begriff Selbstaufgabe zu erklären?
    Normalerweise wäre ich sowas, wenn Leute sagen, dass sie nur für andere da sind und keine Zeit mehr für sich selbst haben und irgendwann haben sie keine Kraft mehr, so viel für andere zu tun, wobei das selbst von einem doch anderen immer gibt, oder wo ist die Grenze? Weil in den Beispielen oben, steckt das Ego für sich selbst ein und dann Selbst hilft den andere. Manche Menschen können irgendwann nicht mehr und meinen sie müssen sich jetzt nur noch um sich selbst kümmern. Oder kümmern sie sich dann um ihr Ego?

    Antworten
    • Norman Brenner

      28. April 2017 um 6:33

      Hey Lisa,

      danke für dein Feedback und die tolle Frage! =D

      Ich persönlich sehe das so:

      Das Selbst ist die Grundlage von uns allen (bzw. von allem). DU bist ein Weg, über den sich das Selbst ausdrückt. ICH bin ein Weg, über den sich das Selbst ausdrückt. So ist es mit allem und jedem.

      Das bedeutet, im Endeffekt interagiert das Selbst immer nur mit sich selbst. Auf diese Weise tut es niemandem außer sich selbst etwas böses an.

      Aber warum tut es überhaupt „böse“ Dinge?

      Auf der Ebene des Selbst gibt es kein „gut“ oder „böse“. Es ist als würdest du ein Spiel gegen dich selbst spielen. Es kann keiner verlieren oder Schaden nehmen. Aber das Element des „Bösen“ macht es spannend. Und wenn man wirklich ganz alleine ist. Wenn es nichts gibt, außer einem selbst. Dann versucht man alles, um Spannung ins Dasein zu bringen.

      So gelingt es mir jedenfalls mit solchen Facetten des Selbst umzugehen.

      Ein weiterer kleiner Gedanke, der mir hilft ist, dass solche Ausdrücke des selbst im Prinzip auch Ausdrücke von DIR selbst sind. Denke an das gesamte Repertoire deiner Persönlichkeit. Deine tiefsten Abgründe. Welche schlimmsten Auswüchse hätte dein Leben annehmen können? Da du diese Seiten des Selbst nicht „auslebst“, tun es andere.

      Das mit der Selbstaufgabe und dem Ego ist etwas komplizierter und nicht wirklich innerhalb eines Kommentares zu beantworten (der ohnehin schon viel zu lang ist). Aber ich will es dennoch versuchen ^^

      „Selbstlos“ handeln bedeutet eigentlich „Egolos“ handeln. zumindest so wie wir es im Alltag gebrauchen.

      Egolos handeln ist in Wahrheit nicht möglich. Denn selbst, wenn ich meine ganze Zeit damit verbringe, anderen zu helfen, geht es mir letzten Endes dabei immer um mich, weil ich mich selbst (mein Ego) mit dieser Hilfe und Aufopferung aufwerten will. Mir geht es besser, wenn ich helfe (ich fühle michgebraucht, wertvoll etc..).

      Wenn diese Menschen dann irgendwann zusammenbrechen, ist das nichts anderes als die Realisierung dieser Illusion: Eigentlich möchte ich etwas für mich tun.

      Ich hoffe, damit konnte ich dir in aller Kürze zumindest den Kern deiner Fragen beantworten. falls nicht, schreib gerne nochmal =)

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  7. Kathi

    21. Mai 2017 um 12:32

    Hallo Norman,
    vielen Dank erstmal für diese Kolumne und dass Du Deine Erkenntnisse teilst. Mir war die Unterteilung von Ego und Selbst bis zum Lesen Deiner Posts nicht bewusst. Gespürt habe ich die Unterschiede dennoch, bzw als eine Art Konflikt wahrgenommen. Z.B. Warum ärgere ich mich manchmal über eine Situation und beim nächsten Mal in der selben Situation halt nicht. Nun ist es mir klar geworden, es kommt darauf an, was gerade die Oberhand hat; mein Selbst oder das Ego. Das zu wissen hilft mir dabei achtsamer zu sein und bewusster Entscheidungen treffen zu können, wie ich mit einer Situation umgehen möchte.

    Was mir schon des öfteren passiert ist und wo ich patu nicht weiter komme oder nur schlecht mit umgehen kann ist folgendes: manchmal erscheint mir mein Leben ohne Sinn. Denn ich brauche im Grunde nur Essen, Trinken, Schlaf. Nun gut, ich lebe einen Teil im System um Geld zu verdienen um ein Dach über dem Kopf zu haben. Ich arbeite also gerade so viel, dass ich diesen Standard welchen ich haben möchte halten kann. Den Rest der Zeit könnte ich also damit verbringen auf meinem Sofa zu sitzen und nichts zu tun, denn ich brauche ja nichts weiter.
    Ich könnte die Zeit dafür nutzen anderen Menschen (in welcher Form auch immer) zu helfen, das wiederum würde ich dann lt. Deiner Ansicht (korrigiere mich bitte wenn ich das falsch verstanden habe) nur für mein Ego tun. Ich brauche das aber nicht für mein Ego, denn ich kann es genausogut nicht tun und trotzdem weiterhin existieren; also doch auf dem Sofa sitzen bleiben. Genauso verhält es sich mit anderen Dingen die ich tun könnte, wie z.B. Reisen. Ich sehe fremde Landschaften, Gebäude, oder was auch immer, brauche es aber nicht zu sehen. Da hat sich bei mir eine Denkweise in Endlosschleife des Sinnlosen eingenistet.
    Ich hoffe Du verstehst was ich meine. Mich interessiert was Du dazu denkst und vielleicht erschließt sich mir aus Deinen Gedanken ja etwas, das würde mich sehr freuen 🙂
    Liebe Grüße
    Kathi

    Antworten
    • Norman Brenner

      21. Mai 2017 um 19:23

      Hey Kathi,

      danke für deinen offenen Kommentar =)

      Freut mich sehr, dass dir meine Beiträge dabei geholfen haben, etwas klarer zu sehen =)

      Die Frage, die du aufwirfst, finde ich wahnsinnig spannend. Ich verstehe total was du meinst und habe mich selbst schon oft damit herumgeschlagen.

      Die Sache ist die:

      Klar dient es in erster Linie der Befriedigung deines Egos, wenn du etwas für dich oder auch für andere tust.

      Doch wenn ein höheres Selbst zur Entstehung von dir und deinem Ego beigetragen hat, wird das doch sicherlich auch einen Sinn haben, oder?

      Was ich damit meine ist, dass jeder einzelne, indem er seiner Leidenschaft folgt und damit auch sein Ego erfüllt, gleichzeitig einen höheren Sinn erfüllt und dem Selbst dient.

      Ich denke da an eine Art „versteckte“ Motivation. So wie wir beim Sex mit einem Orgasmus belohnt werden und damit dem Selbst dienen, indem wir uns fortpflanzen.

      Und wenn du wirklich deine Leidenschaft auslebst und damit dich selbst glücklich machst und auch anderen Menschen hilfst, dann dient das meiner Meinung nach einem höheren Sinn.

      Selbst wenn deine Leidenschaft „nur“ (nicht abwertend gemeint) darin bestehen würde, zu reisen und tolle Erfahrungen zu machen. Dann wäre das dennoch eine wunderbare Bereicherung für das selbst, dass all diese wunderbaren Erfahrungen in sich aufnimmt.

      Ich hoffe, in der Kürze des Kommentares einigermaßen nachvollziehbar auf deine Frage geantwortet zu haben. Wenn nicht, schreib einfach nochmal =) Würde mich sowieso interessieren, was du dazu denkst.

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
      • Kathi

        24. Mai 2017 um 11:24

        Hello Norman,

        vielen Dank für Deine rasche Antwort.

        Ja, ich verstehe wie Du das meinst und ich sehe das mit dem höheren Sinn genau so. Nur fühlen kann ich es manchmal nicht. Es denkt sich dann halt in meinem Kopf „eigentlich kann ich’s auch sein lassen, denn letzten Endes werde ich irgendwann nicht mehr da sein und zwei Generationen weiter kennt mich eh niemand mehr. Niemand weiß ob etwas nach diesem Leben kommt und wenn es nichts ist, wird es noch irrelevanter sein was ich gemacht habe als es jetzt schon ist.“

        Natürlich weiß ich, dass das was ich jetzt mache schon eine Auswirkung auf andere Menschen hat, z.B. wenn ich jemandem helfe und das fühlt sich gut an für den Moment. Diese Kopfstimme ist halt so ein mitschwingender Unterton in meinem Leben der einfach nicht verstummen will.

        Lieben Gruß
        Kathi

        Antworten
      • Norman Brenner

        30. Mai 2017 um 6:31

        Hey Kathi,

        wie schön, wieder von dir zu lesen =)

        Was du beschreibst ist dein Ego, das die ganze Existenz und den Sinn von allem zwangsläufig immer auf sich beziehen will. Das ist ganz normal.

        Aber im Endeffekt bist du bzw. dein Ego Teil des Lebens und nicht der Sinn davon (hier meine ich den generellen Sinn des Lebens, nicht den individuellen). Wenn du es schaffst, das zu verstehen, hören auch diese Einwände auf.

        Es ist schwer zu erklären, aber es funktioniert. Schau dir zum Beispiel Ameisen oder Bienenkolonien an. Da geht es auch nicht um das einzelne Individuum, sondern um das Wohl und Fortbestehen des gesamten Staates / Organismus.

        Diese Erkenntnis ist es auch, was Buddhisten als „Einssein mit allem“ bezeichnen.

        Leider gibt es keine allgemeingültige Anleitung, um das umzusetzen. Aber meiner Erfahrung nach führt alleine der Wunsch, es verstehen zu wollen allmählich dazu, dass man es auch tut.

        Liebe Grüße und ne tolle Woche, dir =)

        Norman

        Antworten
  8. Ezgi

    29. Oktober 2017 um 15:54

    Hallo Norman,

    der Satz: „Du findest dich selbst niemals außerhalb von dir selbst“ hat es einfach unfassbar gut auf den Punkt gebracht.

    Meditieren hilft sehr dabei, das kann ich nur bestätigen.

    Guter Artikel.

    Alles Liebe,
    Ezgi

    Antworten
    • Norman Brenner

      31. Oktober 2017 um 19:30

      Hey Ezgi,

      danke, den find ich auch sehr treffend =)

      Hast du dich selbst denn schon in dir gefunden?

      Liebe Grüße

      Norman

      P.S.: Tolle Seite! Gefällt mir, was du machst =)

      Antworten
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