Die eine Frage, die dein Leben verändern wird

Leben verändern

„Ich muss mein Leben verändern!“

Leer, antriebslos, lustlos, machtlos, unglücklich…

So fühlte ich mich damals.

Ich war gefangen. Gefangen in meinem eigenen Leben.

Eigentlich ein gutes Leben…

  • Ich hatte eine wunderbare Freundin an meiner Seite,
  • war erfolgreich in allem was ich tat,
  • hatte genug Geld zum Leben und auch noch etwas darüber hinaus,
  • hatte ein Stipendium,
  • einen Eins-komma-irgendwas-Durchschnitt im Studium
  • und die besten Karrierechancen.

Aber ich war nicht glücklich.

Bis zu dem Tag, an dem ich endlich mein Leben veränderte.

Heute bin ich glücklich. Überaus glücklich. Und das alles habe ich nur dieser einen Frage zu verdanken:

 

Die eine Frage, die mein Leben verändert hat

Diese Frage veränderte mein Leben…

„Willst du die rote oder die blaue Pille?“

Nein, ich mach natürlich nur Spaß 😉

Die Frage hat Neo’s Leben verändert und ihn aus der Matrix geholt.

Aber mein „Erwachen“ war ähnlich erlösend. Nur ohne künstliche Intelligenz und Superkräfte.

Wobei es sich manchmal sogar danach anfühlt, als habe man Superkräfte und könne Fliegen. Aber dazu später mehr. Jetzt werde ich dir erst mal die Frage verraten, die wirklich mein Leben verändert hat:

„Was willst du eigentlich?“

Jap, das ist sie.

So simpel und doch so wirkungsvoll.

Die Frage, die mein Leben verändert hat und die Frage, die auch dein Leben verändern wird, wenn du dazu bereit bist nur eine Sache zu tun:

Sie wirklich zulassen.

Du musst diese Frage ganz tief gehen lassen, so dass es schon fast weh tut. Eigentlich muss es sogar weh tun. Bei mir tat es weh.

Aber diese Frage birgt so viel Kraft und Motivation in sich, dass es dich umhauen und zwangsläufig dein Leben verändern wird, wenn du dich darauf einlässt.

Ich verstehe, wenn du mir das nicht gleich glaubst. Aber ich habe einen simplen und eindringlichen Beweis dafür: Meine eigene Geschichte…

 

Wie diese Frage mein Leben verändert hat

Ich habe im Jahr 2015 eine komplette Kehrtwende vollzogen, was meinen Lebensplan betraf.

Bis dato lebte ich in einem weitgehend ferngesteuerten Modus, wie er leider heutzutage nicht selten anzutreffen ist. Meine Welt drehte sich hauptsächlich um Dinge wie:

  • Karriere
  • Ansehen
  • Geld
  • materielle Annehmlichkeiten

Dafür habe ich auch alles gegeben.

 

Mein Leben vor der Veränderung

Schon in der Schule zählte ich immer zu den Top-Kandidaten und das ganze verschärfte sich später noch.

Nach meinem Wehrdienst (ja, das habe ich noch erleben dürfen), begann ich Architektur zu studieren, weil ich nicht wusste, was ich wirklich werden wollte. Ich war wohl einfach begeistert von der Vorstellung, später einmal als berühmter Architekt gefeiert zu werden, viel Geld damit zu verdienen und mir selbst überall auf der Welt Denkmäler durch meinen eigenen Stil zu setzen. Bah, zum kotzen, ich weiß… Außerdem zeichnete ich immer gerne und hatte eine kreative Ader.

Auch im Studium war ich wieder einer der Besten, aber etwa an diesem Punkt begann auch mein Leidensweg:

In der Schule gab es noch viel mehr Ablenkungen und andere interessante Dinge und in der Zeit bei der Bundeswehr war jeder ernste Gedanke an die Zukunft immer weit weg. Aber nun war ich gezwungen, mich damit auseinander zu setzen, denn ich quälte mich.

  • Ich quälte mich damit, dass ich so gut in etwas war, das mich eigentlich so wenig interessierte.
  • Ich quälte mich damit, dass ich dennoch immer besser darin werden wollte und wurde.
  • Ich quälte mich mit den Erwartungen der anderen an mich, denn so jemand wie ich müsse doch erfolgreicher Architekt werden.
  • Ich quälte mich damit, dass ich nur noch vor Zeichnungen und Modellen saß und keine Zeit mehr für die Dinge hatte, die mich wirklich interessierten.
  • Ich quälte mich mit mir selbst, weil ich nicht wusste, was ich wirklich wollte und mich zu etwas zwang, dass ich nicht wirklich wollte…

Ich wollte da raus…

 

„Ab jetzt wird alles anders“

Im zweiten Semester habe ich die Notbremse gezogen und das Studium geschmissen.

Jetzt erwartest du sicher, dass ich dir erzähle, was ich aus meinem Fehler gelernt habe und danach anders gemacht habe. Die Antwort lautet: Nichts.

Ich hatte mir zwar Gedanken darüber gemacht, was ich beruflich „lieber“ täte, als Architekt zu sein, aber ich hatte mich nicht gefragt, was ich wirklich im Leben will. Meine oberflächlichen Ziele, die nicht meine eigenen waren, sondern die ich von meinem Umfeld und der Gesellschaft absorbiert hatte, waren immer noch die selben.

Ich begann also eine Ausbildung im Vermessungswesen und nach kurzer Zeit setzte das alte Muster wieder ein. Ich wollte was werden… Verkürzte die Ausbildung auf zwei Jahre, schloss als Landesbester ab, begann Vermessung zu studieren, bekam ein Stipendium, war wieder der Beste, war unglücklich in Job und Studium, quälte mich… schon wieder…

 

Wie die Frage in mir aufkam

Ich ordnete mein Leben wieder komplett meinen Zielen unter und quälte mich mit den gleichen Problemen wie zuvor, jedoch wurde eines davon immer stärker:

Der Gedanke daran, dass DAS nicht der Sinn und Zweck meines Lebens sein konnte.

Ich habe mich doch nicht unter Abermillionen von winzigen Spermien unter den größten Anstrengungen als einziges durchgesetzt und diese unsagbar seltene Chance bekommen mein Leben zu führen, um mich dann nur mit banalen Dingen zu beschäftigen, die mich im Herzen kein Stück interessierten.

Das war der Moment, in dem ein Samen in meinem Kopf gepflanzt wurde. Dieser Samen war die Frage:

„Was will ich eigentlich im Leben?“

Bzw. ihre Variationen:

  • Was will ich mit meinem Leben anstellen?
  • Womit will ich es verbringen?
  • Wofür will ich es leben?
  • Wozu bin ich hier?

 

Was die Frage mir zeigte

Der Samen wuchs und diese Fragen quälten mich mehr als alles andere. Ich fand jedoch keine Antwort.

Ich begann Bücher zu lesen über Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Philosophie und suchte darin Antworten. Ich fand sie, aber nicht in der Form, in der ich sie mir erhofft hatte.

Erhofft hätte ich mir eine Anleitung von der Art „X einfache Schritte, um herauszufinden, was du wirklich im Leben willst“. Ähnlich, wie ich sie dir gerade hier gebe. Aber so etwas gab es damals noch nicht. Leider oder zum Glück, denn was ich stattdessen fand war ein großes Interesse für Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Philosophie. Für die meiner Meinung nach wichtigen Fragen im Leben, so wie ich sie mir stellte und immer noch stelle.

Ich wollte mich weiter damit beschäftigen und weil ich bei der Suche nach Antworten auf meine Fragen feststellen musste, dass ich einfach keine zufriedenstellenden finden konnte, beschloss ich meine Antworten für andere in Form dieses Blogs festzuhalten.

vomLeben LogoSo ist vernuenftig-leben.de entstanden… damals noch unter dem Namen „vom Leben“ in Anlehnung an die philosophischen Schriften Senecas (beispielsweise „Von der Kürze des Lebens“), die mir sehr dabei halfen, meine Antworten zu finden. Hier siehst du auch das alte Logo.

Ich baute die Seite nebenbei auf und der Samen, der mittlerweile zu einer stattlichen Pflanze in mir herangewachsen war, trug langsam Früchte. Ich war glücklich, wenn ich mich mit solchen Fragen und Themen auseinandersetzte und sah darin endlich einen wirklich sinnvollen Inhalt für mein Leben.

Leider fiel es mir trotz allem sehr schwer, mich aus den Banden meines bisherigen Lebensstiles zu lösen. Die alten Muster und Verhaltensweisen waren tief in mir verankert und ich strebte immer noch nach Leistung, Anerkennung etc…

Mein Leben spielte sich nun allerdings zwischen zwei Extremen ab: Eine erfüllende Tätigkeit auf der einen Seite und der gewohnte quälende Trott auf der anderen. Kurz um, ich litt immer noch.

 

Wie die Frage mir zeigte, was ich tun muss

Bis ich eines Tages auf etwas stieß.

Es war wieder eine Frage:

„Wie weicht das Leben, das du führst von dem ab, das du dir wünschst?“

Erkennst du sie? Das ist die Ausgangsfrage, nur in einem etwas anderen Gewand.

Dieses andere Gewand habe ich gebraucht.

Da ich ein ziemlich analytischer Typ bin, machte ich sofort daran, eine Art Vergleich aufzustellen.

Im Grunde habe ich eine Auflistung von all den Dingen gemacht, die zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben eine kleinere oder größere Rolle spielten. Das waren Dinge wie Freiheit, Gelassenheit, Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung, Gesundheit, Ansehen, Erfolg, Sicherheit und einige mehr.

Dann habe ich daneben einfach zwei Spalten gemacht mit den Titeln „Soll“ und „Ist“. So sah das Ganze ungefähr aus:

Wert Soll (1 bis 10)
Ist (1 bis 10)
Freiheit
Gelassenheit
Selbstverwirklichung
Selbstbestimmung
Gesundheit
Ansehen
Erfolg

Der Rest war im Grunde ziemlich simpel. Es waren zwei einfache Schritte:

  1. Im ersten Schritt ging es darum, verschiedenen Werten im Leben eine persönliche Gewichtung zu geben. Also zum Beispiel „Wie wichtig ist dir Selbständigkeit auf einer Skala von 1 bis 10?“.
  2. Im zweiten Schritt galt es dann den jeweiligen Werten das Maß zuzuordnen, in dem sie momentan im eigenen Leben gelebt wurden. Beispielsweise „Wie selbständig lebst du aktuell auf einer Skala von 1 bis 10?“.

Das Ergebnis bestand dann in einem Vergleich der so ermittelten „Ist“- und „Soll“-Werte.

Weil ich ein ziemlich visueller Typ bin, veranschaulichte ich mir das ganze noch in Form einer Grafik. Und ich war entsetzt…

 

Was ich durch diese Frage erkannte

So sah mein Leben etwa zu diesem Zeitpunkt aus:

Leben verändern: Mein Leben vor der Veränderung

Mein Leben vor der Veränderung

 

Grün, was ich wirklich wollte gegen blau, was ich wirklich lebte.

Das bestätigte mir zum Einen, was ich über einen langen Umweg mühsam herausfinden musste. Nämlich, was mir wirklich wichtig im Leben war (persönliche Entwicklung, Kreativität, Selbstverwirklichung…) und zum anderen, warum ich in meinem „gewohnten“ Leben so unglücklich war. Weil ich einfach das komplette Gegenteil lebte!

Was du auf dem Bild siehst, ist quasi der Inbegriff einer Zwickmühle.

Dieses „Bild meines Lebens“ zeigte mir eindeutig, dass ich Bereiche in meinem Leben auszufüllen versuchte, in denen ich kaum ein EIGENES Bedürfnis nach Erfüllung hatte und dadurch andere Bereiche total vernachlässigte, die mir selbst viel wichtiger waren.

Diese Erkenntnis „blau auf grün“ vor mir zu sehen war ein regelrechter Weckruf. Ich wusste nun ganz genau, warum ich mich so unglücklich und zerrissen fühlte. Und das war der Grundstein für eine bahnbrechende Veränderung:

 

Wie diese Erkenntnis mein Leben veränderte

Ich sah nun ganz genau die Bereiche in meinem Leben, die meine Energie regelrecht auffraßen.

Diese Grafik heftete ich mir an meinen Kleiderschrank im Schlafzimmer (das ist der Punkt, an den ich morgens als erstes und abends als letztes schaute). Ich erinnerte mich damit ständig an diesen Missstand. So blieb mir irgendwann keine andere Wahl mehr, als mein Leben zu verändern.

Ich nahm mir zunächst mal eine Auszeit. Im Speziellen war das ein Urlaubssemester im Studium, das viel zu viel Zeit in Anspruch nahm und vor allem die Bereiche in meinem Leben ausfüllte, die mir selbst gar nicht so wichtig waren. Außerdem nahm es mir ohnehin durch die ständige Beschäftigung die Möglichkeit, meine Situation wirklich objektiv reflektieren zu können.

In dieser Zeit konnte ich mich auch endlich zum ersten Mal ausgiebig und nicht bloß nebenbei all den Dingen widmen, die mir selbst wirklich wichtig waren. Den „grünen“ Bereichen in meinem Leben sozusagen, die ich zuvor immer vernachlässigt hatte.

Das war erst mal so eine Art „Lebensveränderung auf Probe“, aber das habe ich auch gebraucht, um Klarheit zu gewinnen.

Mein Fokus verlagerte sich langsam und unter dem Bewusstsein, was mir wirklich wichtig war und an welchen Stellen ich mir dafür immer mehr Ressourcen freischaufeln konnte, wurde mein Leben immer besser.

Diese (Aus-)Zeit war toll und hat mich in meiner Entscheidung nur bekräftigt:

 

Wie sich die Veränderung vollzog

Ich habe gemerkt, dass mir all das, worin ich nun nicht mehr investierte (Anerkennung, Erfolg, Sicherheit…), gar nicht fehlte und ich viel glücklicher und zufriedener war als vorher.

All die Zeit und Energie, die ich dadurch übrig hatte, konnte ich in mein „Wunschleben“ investieren:

  • Ich begann regelmäßig Sport zu treiben und zu meditieren
  • Ich beschäftigte mich intensiver mit mir selbst, meinen Fragen und dem Blog
  • Mein Studium und meine verheißungsvolle berufliche Laufbahn hängte ich dann kurze Zeit später endgültig an den Nagel
  • Mein Interesse in Geld und materielle Dinge begann wie von selbst zu schrumpfen, weil dies vorher nur Dinge waren, die mein Unglück kompensieren sollten. Weil ich wirklich glücklich war, wurden mir diese Dinge immer nebensächlicher.
  • Auch meine Beziehung verbesserte sich, obwohl die vorher nicht schlecht war, aber ich hatte nun viel mehr Energie und Lust, darin zu investieren.
  • Genauso erging es meinen Freundschaften und anderen sozialen Bereichen. Die Menschen, die mir gut taten bekamen einen festen und wichtigen Platz in meinem Leben und der Umgang mit ihnen gewann an Qualität. Andere Menschen verschwanden über kurz oder lang aus meinem Leben, weil ich erkannte, dass sie mir nicht gut taten.
  • Dadurch, dass ich mir nun selbst treu war, fühlte ich mich automatisch freier, echter, selbstbestimmter und war weniger abhängig von äußeren Einflüssen oder der Meinung anderer, was meine Gelassenheit förderte.

Ich hatte nicht mehr das Bedürfnis, irgendwelchen Dingen nachjagen zu müssen, weil ich hoffte, dass sie mich glücklich machen würden, sondern ich war glücklich und konnte mein Leben voll auskosten und genießen.

 

Mein Leben nachher

Das Ergebnis dieser immer fortwährenden Veränderung sah in graphischer Form etwa so aus:

Leben verändern: Mein Leben nach der Veränderung

Mein Leben nach der Veränderung

 

Ja, es gibt immer noch kleinere Abweichungen, aber die darf und muss es auch geben. Denn wenn alles perfekt wäre, gäbe es keinen Anlass mehr zur Veränderung und dann würde das Leben still stehen. Leben ist nun mal Veränderung.

Aber worauf es hier ankommt, ist die viel bessere Übereinstimmung zwischen „Soll“ und „Ist“. Und genauso passend wie es aussieht, fühlte es sich auch für mich an!

vernuenftig-leben.de Logo Check 150x100Mein Leben erschien mir endlich vernünftig. Das nahm ich kurze Zeit später auch zum Anlass, den Namen des Blogs in vernuenftig-leben.de zu ändern. Weil es genau das ist, was ich derzeit tue und wobei ich dich hier unterstützen möchte. Ich will dir helfen, ein für dich vernünftiges Leben zu führen!

Und genau deshalb geht es in diesem Artikel eigentlich gar nicht um mich, sondern um dich:

 

Wie diese Frage dein Leben verändern wird

Ich habe dir gezeigt, wie die Frage „Was will ich wirklich?“ nach und nach mein Leben verändert hat.

Für mich war es mühsam, denn ich musste alles selbst lernen, viele Fehler machen und lange in die falsche Richtung wandern, um zu erkennen, wo ich wirklich hin will.

Hätte ich aber diesen simplen Test schon früher gekannt, hätte ich mir wohl viel Leid und Ärger ersparen können.

Weil diese Methode so wahnsinnig gut für mich funktioniert hat und im Prinzip für jeden anwendbar ist, egal wie individuell sein Problem auch sein mag, habe ich mich dazu entschlossen, daraus einen Online-Test für dich zu entwickeln:

Finde heraus, was du wirklich im Leben willst

In etwa 10 Minuten bekommst du damit die Erkenntnisse über dein Leben für die ich Monate und sogar Jahre brauchte.

Neben der grafischen Darstellung enthält das Ergebnis auch eine individuelle persönliche Auswertung, die auf Mögliche Ursachen hinweist und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Hier sind all meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Jahre eingeflossen.

Wenn du auch mit etwas in deinem Leben unzufrieden bist, lade ich dich herzlich dazu ein, dir mit meinem kostenlosen Test Klarheit zu verschaffen und die Veränderung in deinem Leben anzugehen.

Mit dem Test erfährst du:

  • In welche Richtung du eigentlich gehen willst
  • In welchen Bereichen und wie sehr dein momentanes Leben von deinem Wunschleben abweicht
  • Was du tun kannst, um dein Leben im jeweiligen Bereich wieder „auf die richtige Spur“ zu bringen
  • Die nötige Motivation, dein Leben endlich in die Hand zu nehmen und einen offensichtlichen Missstand schnellstmöglich zu bereinigen

-> Hier geht’s zum Lebens-Test

 

Fazit

Ich habe mit diesem persönlichen Einblick in mein Leben versucht, dir alles an die Hand zu geben, was du brauchst, um dein Leben zu verändern:

  • Meine Geschichte soll dir bewusst machen, wie wichtig und lebensverändernd die Frage danach ist, was dir wirklich wichtig im Leben ist.
  • Ich habe dir mit meinem kostenlosen Online-Test ein mächtiges Werkzeug geschaffen, das dich auf einfachstem Weg deine persönliche Antwort auf diese Frage finden lässt.
  • Das Ergebnis des Tests vermag es, dir die nötigen Schritte aufzuzeigen, die du gehen musst, um dein Leben positiv zu verändern.

Was fehlt, bist du. Dein Leben ändert sich nicht von alleine. Das musst du tun. Warte nicht auf irgendwas oder irgendwen, sondern fang an. Jetzt:

Mach jetzt den „Test deines Lebens“

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Die eine Frage, die dein Leben verändern wird
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Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.
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33 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Katy

    2. Februar 2017 um 8:26

    Hallo Norman,

    vielen Dank für den schönen Artikel so früh am Morgen. Du sprichst mir aus der Seele. Bei mir kam die Erkenntnis vor einigen Jahren, woraufhin ich übrigens auch mein Studium abgebrochen habe. Es war eine sehr schmerzhafte Zeit, weil ich nach dem Sinn meines Lebens suchte. Nun aber bin ich mein eigener Chef und kam dadurch meinem Glück schon deutlich näher. Deshalb sitze ich nun hier und konnte deinen Artikel lesen, herrlich! Und vor allem mache ich das, was mir Spaß macht.

    Viele Veränderungen sind nicht sofort umsetzbar, aber für die nächsten Jahre habe ich viel geplant und allein, weil ich mich so sehr darauf freue (u.a. ziehe ich in ein Nachbarland, das mich glücklich macht), bin ich glücklicher als noch vor einigen Jahren.

    Liebe Grüße
    Katy

    Antworten
    • Norman Brenner

      2. Februar 2017 um 18:17

      Hey Katy,

      danke für deinen schönen Kommentar zum Artikel 😉

      Tut immer sehr gut, von Leuten zu hören, die ähnliches erlebt haben =) Ich freu mich sehr für dich, dass du deinen Weg gefunden hast und so selbstsicher gehst! Was ist es denn, was dir so viel Spaß macht bzw. mit was du dich selbständig gemacht hast?

      Ja, ich finde auch, es ist gar nicht tragisch, wenn man nicht alles direkt verändern kann. Das ist in den seltensten Fällen möglich. Aber alleine die Erkenntnis, DASS man etwas verändern kann, macht einen oft schon gleich zu beginn unheimlich glücklich =)

      Liebe Grüße und weiterhin viel „Glück“ wünsch ich dir =D

      Norman

      Antworten
  2. Mari

    2. Februar 2017 um 9:21

    Huii, ja das kenne ich und vor allem auch die Unzufriedenheit, wenn man teilweise so gar nicht weiß was man will und was einem RICHTIG Spaß macht. „Nette“ Dinge, Freizeitbeschäftigungen, Jobs usw. gibt’s ja schließlich viele.
    Bin offenbar – wieder mal (in unterschiedlichen Phasen des Lebens hat man womöglich auch unterschiedliche „Zufriedenheitsfaktoren“)- mittendrin bei der Suche.
    Aber alleine sich dessen Bewusstwerden ist schon ein guter Schritt zum Vorankommen denke ich.

    Antworten
    • Norman Brenner

      2. Februar 2017 um 18:21

      Hey Mari,

      ja, das ist wirklich krass. Man läuft ja immer Gefahr damit, dass man sich um „Luxusprobleme“ sorgen machen würde, aber diese Unzufriedenheit und nicht zu wissen, was man mit seinem Leben eigentlich anstellen will kann schon wirklich existenzielle Ängste und Sorgen auslösen.

      Bewusstwerden ist der erste und wichtigste Schritt! Hast du gut erkannt =) Ich denke alleine, wenn man schon mit diesem Bewusstsein durch die Welt geht, findet man am Wegesrand schon viele Antworten, die man vorher gar nicht wahrgenommen hätte.

      Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche =)

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  3. Johannes

    2. Februar 2017 um 18:59

    Hallo Norman,
    der Artikel ist mal wieder super. Eine echte Motivationsbombe, sich nicht mit dem alltäglichen von anderen aufgebürdetes Leben zufrieden zu geben. Ich finde es klasse, wie du deine Geschichte schreibst und dadurch andere Menschen inspirierst. Vielen Dank dafür.

    Ich selbst erinnere mich auch immer wieder an meine eigenen Werte und reflektiere, ob ich diese auch wirklich lebe. Denn so schnell will mich das Leben von dem wirklich Wichtigen wegtreiben und mich untergehen lassen in den vielen irrelevanten und doch so scheinbar dringenden Dingen.

    Und eines meiner Werte ist eben auch, meinen Reichtum (materiell als auch Dinge, die man mit Geld nicht kaufen kann) mit anderen zu teilen. Ganz nach dem Spruch:

    Wer nur für sich selbst reich werden will, ist arm dran.

    Viele Grüße,
    Johannes

    Antworten
    • Norman Brenner

      2. Februar 2017 um 19:21

      Hey Johannes,

      danke für dein Feedback! Ich hatte ehrlich gesagt vorher etwas Angst, dass sich der Artikel zu sehr um mich drehen könnte, denn eigentlich geht es mir ja darum, eine Botschaft für euch – meine Leser – zu hinterlassen. Freut und beruhigt mich, dass es scheinbar doch wie geplant ankommt =)

      Du hast recht. Eigentlich sollte man sich wirklich jeden Tag bewusst machen, was man will und wo man (heute) hin will. Dafür ist so ein Motto wie deines natürlich perfekt geeignet!

      Gefällt mir übrigens der Spruch =)

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  4. Michael

    2. Februar 2017 um 19:55

    Hallo Norman,

    finde deine Geschichte sehr interessant und musste dabei schon etwas lachen.
    Erstens sehe ich die Griechisch-Römisch-Christliche Denkweise, was hier in Mitteleuropa sehr verbreitet ist und das ich selbst schon immer da war, wo dein Weg hingeht.

    Bei ist es etwas anders. Ich hatte das schon immer drin und musste schon Strafen deswegen über mich ergehen lassen. Erziehen nannte es die Eltern, Lehrer und der Staat.
    Seit einigen Jahren finde ich meine Geistlichen Lehrer in der Indisch-Chinesischen Kultur.
    Dafür verstehen viele meine Denkweise nicht, da diese Kultur fast unbekannt ist.

    Freue mich auf jedenfall über deinen nächsten Beitrag.

    Liebe grüße
    Michael

    Antworten
    • Norman Brenner

      2. Februar 2017 um 20:08

      Hey Michael,

      willkommen hier auf dem Blog =)

      Einen super interessanten Kommentar hast du uns da hinterlassen, danke! Ich persönlich interessiere mich auch seit einiger Zeit sehr diese Indisch-Chinesische Richtung und muss dir recht geben: Die Herangehensweise ist für Menschen mit westlich geprägtem Background erst mal sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem der Daoismus hat es mir sehr angetan. Mein eBook ist unter anderem sehr von Laotse inspiriert =) Wer sind denn deine Helden auf dem Gebiet oder was kannst du uns empfehlen?

      Würde mich freuen wieder von dir zu lesen =)

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  5. Steffi

    2. Februar 2017 um 22:01

    Hallo Norman,
    für mich war der Test nicht hilfreich. Frustrierend kommt dem ganzen eigentlich viel näher. Das Ergebnis hat mir nichts erzählt, was ich nicht schon wusste. Und der Lösung meiner Probleme – das Finden des Lebenssinnes – bin ich nicht näher gekommen. Die Umstände lassen sich leider nicht einfach wegwischen. Ein Glück für denjenigen, der sich eine Auszeit zum Philosophieren nehmen kann. Ich kann das leider nicht, denn Philosophie bezahlt keine Miete und kein Essen. Erwartungen runterschrauben? Wie weit denn noch? Mir mehr Freiheiten gönnen auf Kosten meiner Familie, die mich braucht? Kommt nicht in Frage. Wer weiß, wie lange ich noch die paar Leute noch in meinem Leben habe? Die Realität ist eben kein Ponyhof. Aber Erwartungen runterschrauben – die innere Haltung ändern, wie du es nennst – würde bedeuten, seine Träume aufzugeben, die einen zwischendurch mal wieder aufrichten.
    Der Test ist zu pauschal. Die Fragen darin habe ich mir schon vor langer Zeit selbst gestellt. Das Testergebnis war mir im Grunde schon vorher klar. Die Analyse mit den vielen „Vielleichts“ zum Großteil meilenweit von mir entfernt. Und die Lösungsvorschläge dadurch oft unangebracht, enttäuschend und alles in allem nur frustrierend. Auch beim 2. Testdurchlauf.

    Antworten
    • Norman Brenner

      3. Februar 2017 um 6:34

      Hey Steffi,

      ich danke dir für dein ehrliches Feedback.

      Tut mir leid, dass dir der Test nichts gebracht hat. Natürlich sind einige Aussagen darin sehr pauschal gehalten, das ist aber auch nicht anders machbar, wenn man so einen individuellen Test für viele verschiedene Menschen zugänglich machen möchte. Ich glaube aber, das ist überhaupt nicht dein Problem:

      Was ich aus deinem Kommentar herauslese ist, dass du eigentlich genau weißt, was du willst. Du hast ja scheinbar Träume und weißt auch, was dir an deinem Leben nicht passt, das schreibst du ja selbst. Dann kann dir der Test natürlich nichts neues verraten. Dein Problem scheint viel mehr im letzten Schritt zu liegen, dem Umsetzen.

      Leider ist es noch keinem Test auf der Welt gelungen, nur durch seine Durchführung ein Leben schlagartig zu verändern. Das musst du am Ende immer selbst tun. Ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich schreibe das um dir vielleicht einen Anstoß zu geben, nicht um den Test zu beschönigen oder mein Ego zu besänftigen:

      Ich habe das Gefühl, du denkst, das leben schulde dir was. Versteh das nicht falsch. Ich schätze dein ehrliches Feedback sehr und nehme mir die Kritik zu Herzen, aber alleine die Tatsache, dass du dich so „heftig“ über einen kostenlosen Test beschwerst, den jemand in seiner Freizeit erstellt hat, um Menschen zu helfen, zeigt mir, dass du etwas von Außerhalb erwartest. Die ernüchternde Botschaft ist aber: Da wird nichts kommen. Niemals. Alles was dein Leben verändern kann, kann immer nur von dir kommen.

      Ich habe viel Verständnis für die Gründe, die du anführst. Aber ich weiß auch eines: Menschen, die etwas wollen suchen nicht nach Gründen, warum etwas nicht klappt, sondern nach wegen, wie es trotzdem klappt.

      Leider kenne ich ja deine Träume und dein Ergebnis nicht, deshalb kann ich dir keinen individuelleren Rat geben. Falls du möchtest, kannst du mir aber gerne mal eine Mail schreiben =)

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  6. Sas

    3. Februar 2017 um 20:46

    Hallo Norman,

    ich bin froh Deinen Blog gefunden zu haben, da mich seit einiger Zeit die Bereiche Persönlichkeitsentwicklung und Psychologie etc. faszinieren. Ich habe mich gerade von meinem Mann getrennt da ich so, und mit diesem Menschen nicht mehr Leben wollte. Die Trennung und der Umzug/Renovierung mit Kleinkind war der Hammer- ich weiss nicht wie ich das geschafft habe aber ich habe es geschafft! Ich bin mächtig stolz auf mich, denn ich habe fast Unmögliches geschafft- ungeahnte Kräfte bekommen! Für meine Mitmenschen war es nur ein Umzug…
    Nur Mut an alle die gerade vor dieser Entscheidung stehen…
    Deine Blogs geben mir gute Anreize glücklicher zu Leben und sind sehr interessant…Vielen Dank! Weiter so…

    Antworten
    • Norman Brenner

      5. Februar 2017 um 10:18

      Hey Sas,

      danke für den persönlichen Einblick in dein Leben.

      Wow, also wenn das keine lebensverändernde Maßnahme ist, dann weiß ich auch nicht. Respekt! Stolz darfst und solltest du auf jeden Fall sein. Darauf, dass du es so gut geschafft hast, aber auch darauf, dass du dich trotz der schwierigen Umstände überhaupt getraut hast! Hut ab!

      LG Norman

      Antworten
  7. Tobias

    4. Februar 2017 um 6:44

    Um bei DER Frage aller Fragen in die „richtige“ Richtung zu denken, halte ich es für richtig und wichtig in Klausur zu gehen. Es muss ja nicht gleich 1 Woche Urlaub auf einer autofreien Nordseeinsel sein (wäre aber hilfreich). In Klausur hat man eine Chance, sich von den Gedanken anderer Menschen zu lösen. Denn wenn die Gedanken der anderen irgendwie hilfreich wären, dann hätte ich von dort längst entsprechende Inspirationen bekommen.

    Mach dir auch klar, dass im Ge-Dank-en der Dank enthalten ist. Also sei dankbar, dann kommst zu auf die richtigen Gedanken.

    Norman, wenn du die grüne Ecke (Gelassenheit) auf deiner zweiten Graphik auch noch „weg“ haben willst, können vielleicht die Zeilen von Fontane hilfreich sein:

    Erscheint Dir etwas unerhört,
    Bist Du tiefsten Herzens empört,
    Bäume nicht auf, versuch’s nicht mit Streit,
    Berühr es nicht, überlass es der Zeit.
    Am ersten Tag wirst Du feige Dich schelten,
    Am zweiten lässt Du Dein Schweigen schon gelten,
    Am dritten hast Du’s überwunden;
    Alles ist wichtig nur auf Stunden,
    Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
    Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
    (Heinrich Theodor Fontane, deutscher Dichter, * 1819, † 1898)

    Antworten
    • Norman Brenner

      5. Februar 2017 um 10:22

      Hey Tobias,

      danke für deinen bereichernden Kommentar =)

      So eine gewisse Zeit nur für sich finde ich persönlich auch sehr hilfreich. Es gibt aber auch Menschen, die können gerade in so schwierigen Phasen nur sehr schlecht alleine sein. Wenn man sich dann dazu zwingt, kann das dazu führen, dass man überhaupt nicht mehr klar denken oder sehen kann. Es sollte also immer individuell abgeschätzt werden.

      Ich danke dir auch sehr für die Zeilen zur Gelassenheit =) Die kannte ich bisher nicht und sie wirken wirklich sehr beruhigend!

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  8. Deniz

    28. Februar 2017 um 17:24

    Ein sehr schöner Artikel Norman!

    Diese Frage bringt Licht ins Dunkle, wenn wir es zulassen. Generell bin ich der Meinung, dass wir mit den richtigen Fragen auch die richtigen Antworten bekommen.

    Das fängt mit dem Leben an und geht bei kleinen Problemen weiter. Ob wir uns nun fragen: „Wieso passiert mir immer soetwas?“ oder sinnvoll an die Probleme gehen indem wir direkt auf den Punkt kommen: „Wie löse ich das Problem/Was kann ich hieraus für mich gewinnen/…“

    Beste Grüße und danke für den Beitrag,
    dein Deniz

    Antworten
    • Norman Brenner

      3. März 2017 um 6:35

      Hey Deniz,

      Danke! =D

      Das ist ein super Beispiel, mit den Problemen. Da stimme ich dir voll zu. Wer sich auf negatives konzentriert, der findet auch negatives!

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  9. Nic

    17. April 2017 um 11:33

    Sehr schöner Blog, sehr schöne Geschichte. Ich wünschte, ich könnte mir auch einfach eine Auszeit nehmen, damit ich nicht mehr zu meiner verhassten Arbeit mus. Das ist das Schlimmste für mich im Moment – ich muss einen Weg finden, da rauszukommen, während ich mich aber dennoch jeden Tag zu verhassten Arbeit schleppen muss. Das raubt unheimlich viel Kraft, wenn man doch fast jeden Tag nur heulend davon laufen könnte. 🙁

    Antworten
    • Norman Brenner

      18. April 2017 um 6:51

      Hey Nic,

      danke für deinen offenen Kommentar =)

      Hört sich echt nach einer verzwickten Situation an!

      Aber es hört sich auch so an, als würdest du dich letztendlich doch selbst dafür entscheiden, diesen Weg zur Arbeit weiterhin zu gehen.

      Klar hast du deine Gründe. Du musst bestimmt Miete zahlen, Essen kaufen etc. Aber es zwingt dich keiner, zu einer verhassten Arbeit zu gehen. Du könntest dir ja für den Übergang ja auch etwas anderes und ggf. weniger anspruchsvolles suchen, damit du um die Runden kommst. Aber wenn dir der Preis zu hoch ist, entscheidest du dich bewusst für deine verhasste Arbeit.

      Das soll kein Vorwurf sein. Ganz im Gegenteil. Ich habe das auch lange so gemacht, weil mir die Kosten für eine Alternative zu hoch waren.

      Ich finde es nur sehr hilfreich, wenn man diesen Umstand versteht =)

      Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche

      Norman

      Antworten
      • Nic

        1. Mai 2017 um 12:46

        Hallo Norman, ich denke momentan sehr viel darüber nach, wie ich aus dieser Situation herauskomme. Es hängt leider immer am Geld. Es ist aber auch mein Lebenslauf, der immer länger wird und der es mir immer schwerer macht, in meinem Alter überhaupt noch einen Job zu finden. In Deutschland muss man perfekt sein, darf keine Lücken im Lebenslauf haben … es werden einem zu viele Steine in den Weg gelegt. Es strengt sehr an, dieses Leben.

      • Norman Brenner

        6. Mai 2017 um 12:39

        Hey Nic,

        hast du dich zu dem Thema schon ein wenig auf dem Blog umgesehen?

        Ich habe ja schon einiges dazu geschrieben. Was dir helfen könnte, erst mal in deiner Momentanen Situation etwas glücklicher zu werden, ist dieser Beitrag:

        http://www.vernuenftig-leben.de/mit-freude-geld-verdienen/

        Falls du aktuell einen Job hast, der dich aber nicht sehr erfüllt, dann insbesondere der dritte Abschnitt „Alte Anstellung“.

        Ich halte es übrigens für sehr gefährlich, diese Ansicht „in Deutschland muss man perfekt sein“ zu vertreten.

        Zum einen gibt man so sehr leicht die Verantwortung für das eigene berufliche Glück aus der Hand. Zum anderen stimmt das meiner Erfahrung nach so nicht.

        Das schlimmste ist aber:

        Wenn du dich selbst mit dieser Überzeugung in ein Vorstellungsgespräch setzt und schon selbst der Meinung bist, dass du nicht gut genug für den Job bist, dann strahlst du das aus, der andere merkt es und er nimmt dich genau deswegen nicht. Eine selbsterfüllende Prophezeihung sozusagen.

        Sitzt da aber jemand, der vielleicht nicht die besten Qualifikationen auf dem Papier hat, aber seinen Gesprächspartner durch seine Präsenz und Ausstrahlung voll und ganz davon überzeugt, dass er der richtige für den Job ist, ist es meiner Erfahrung nach ziemlich egal, ob der Lebenslauf perfekt ist.

        Verstehst du, was ich meine?

        Liebe Grüße

        Norman

  10. Nina

    15. Juni 2017 um 4:41

    Ich bin eine bald 26-jährige Transe (gehe meistens als Mädchen durch) und ich kann so einiges… (außer 25.000 Euro für die letzten 4 OPs aufzutreiben^^) Ich habe jede Menge Kraft und Kampfgeist, aber langsam bin ich ermüdet. Und nachdem ich die vor 5 Jahren lebenswichtige Entscheidung als Frau zu leben (4 Gesichts-OPs) heutzutage eher als Fehler mangels neuen Erkenntnissen werte (werde detransitionieren und hoffe das ich wieder fruchtbar werde), obwohl ich nie etwas bereuhen kann, stelle ich wieder die Frage nach dem Sinn des Lebens. Und es ist erstaunlich fad. Die meisten Quellen sagen, der Sinn des Lebens ist lieben und geliebt werden. Ich habe jetzt eine liebevollere Weltsicht gegenüber anderen Menschen, aber trotzdem weine ich hin und wieder spontan darüber, das ich eines Tages alt werde und sterbe und von mir vermutlich nichts bleibt außer dem was ich in anderen Menschen von mir hinterlassen habe und diese weitergeben. Es ist hochgradig sinnvoll, dass das Leben keinen Sinn hat und unsere Existenz eine Nichtigkeit ist, berührt von unserer für ein Säugetier einzigartigen Intelligenz die uns unsere Sterblichkeit bewusst macht.

    Ich bin (noch) 25 und ich kann stolz darauf sein, das mein nicht-leichtfertig-gewählter Lebensstil meine Persönlichkeitsentwicklung stetig voran treibt, ich kann stolz darauf sein, das ich (je nach Messmethodik) vermutlich der klügste Mensch bin den ich kenne, aber…

    ich bin so oft alleine UND das wonach ich mich wirklich sehne, ehrliche und lebenslang währende Liebe, mir noch vorenthalten ist. Tatsächlich hatte ich nur eine Freundin und das vor meiner „Transerei“.

    Das Leben in der modernen Gesellschaft ist ein ständiges Suchen und Streben nach dem eigenem Glück. Dabei bin ich sicher, Glücksseeligkeit kommt von einem stabilem sozialen Umfeld vertrauenswürdiger Menschen das die Meisten nicht mehr haben.

    Und selbst dann… ich habe jetzt schon 2 mal einen Punkt erreicht, an dem ich mit meinem Leben soweit zufrieden war, aber das Leben treibt mich zu neuerlicher Veränderung, denn was immer fehlt ist…

    1.) Die Liebe und…
    2.) der Sinn

    im Leben. Es ist einfach gesagt, gib deinem Leben selbst einen Sinn. Aber wenn es nach mir ginge und ich Glück hätte, dann würde ich einfach die genitalangleichende Operation durchziehen und für immer als 26 jährige Frau leben.

    Leider tickt das Leben so nicht. Wir sind zu 99 % endlich, auch wenn ein „Engel“ und einige Erkenntnisse über die Merkwürdigkeit des Lebens mir langsam (nach 25 Jahren als Atheistin / Nihilistin) eine Prise „Glauben“ verleihen. Und mit unserer Existenz endet für ich die Sinnhaftigkeit, denn selbst wenn ich Revolutionäres leiste, selbst wenn die Nachwelt sich an mich erinnern würde wie an einen römischen Cäsaren – ALLES verliert seine Bedeutung angesichts des Todes.

    Ich glaube ich werde de-transitionieren, denn inzwischen weiß ich, das mein Geschlecht keinen Unterschied macht … aber auch nichts Anderes.

    Ich will sozial eingebunden sein in eine große Gruppe und einen Menschen haben den ich liebe – und das was ich aus meiner furchtbar traumatisierenden Kindheit mitgenommen habe an meine Kinder weitergeben – falls ich nach 5 Jahren Fraulichkeit noch fruchtbar werde.

    Aber selbst wenn ich wieder ein Mann bin, mit 2 Kindern und der wundervollsten Ehefrau der Welt – ich würde das Leben lieben und mit Sicherheit würde ich das Leben von dem ich momentan träume mehr genießen als die meisten Anderen. Genauso falls ich doch die Genital-OP und die anderen kleinen OPs mache und am Ende als Frau lebe und einen Mann finde (und ich wäre eine klasse Frau… )

    Am Ende stehe ich immer noch vor dem Nichts. Natürlich werde ich mich auf mein Alltagsleben konzentrieren und versuchen nie wieder so schreckliches Leid durchzuachen wie vor 5 und 2 Jahren, aber das Leben ist zu sonderbar.

    Wir leben mit der furchtbaren Dramaturgie, das wir Wesen sind die ihre Endlichkeit begreifen und auch daher versuchen „das Optimum“ aus unserem Leben rauszuholen

    Doch wenn ich am Ende sterbe. Werde ich dann in Frieden gehen können? Vermutlich so halbwegs, denn bisher kann ich mir keinen Vorwurf machen, mich selbst blockiert zu haben, auch wenn mein extremer Individualismus mir leider viele „normale“ Freuden verwehrt.

    Werde ich gehen wollen? Niemals. Außer mir geht es dauerhaft schlecht ohne Perspektive, dann wäre der Tod auch eine Gnade. Doch ich bin mir sicher.

    Wenn ich in (vermutlich, aber ich lebe halt exzessiv) 40-50 Jahren ins Gras beißen muss, werde ich die gleichen Tränen weinen die ich bereits heute in ruhigen Momenten angesichts meiner Sterblichkeit lasse.

    Es ist einfach nicht fair und für mich eine schreckliche Gewissheit irgendwann nicht mehr zu sein.

    Und auch wenn ich inzwischen einen Sinn darin sehe, einfach möglichst viel Liebe in der Welt zu streuen, läuft final Alles darauf hinaus das mein Gehirn wie eine alte Festplatte irgendwann versagt und ich vermutlich in der Leere verschwinde.

    Natürlich ist der Tod an sich nicht schlimmes. An meinem letten Morgen werde ich aufwachen und ich werde gehen. Und ich werde einfach nie wieder aufwachen. Und vermutlich werde ich mit einem traurigem und einem glücklichen Auge gehen, denn seien wir ehrlich… die Last des Alterns und der Sterblichkeit – auch wenn wir sie immer wieder für Jahre ausblenden können – macht bereits unsere Existenz zu einem Makel.

    Und das wir dann noch nichtmal so leben können wie wir es uns ausgesucht hätten (zumindest in meinem Fall) setzt der Tragik die Krone auf.

    Luxusprobleme einer Gesellschaft in der der Tod eine Randerscheinung ist, der nur wenige trifft die kein hohes Lebensalter erreicht haben.

    Ich verfluche meine Intelligenz in dem Wissen das sie meine Existenz weniger erträglich macht. Ich verfluche meine Unfähigkeit das Leben einfach so zu nehmen wie es kommt. Und selbst wenn es oft Kacka ist… ich liebe das Leben. Und ich fürchte Nichts. Außer den Tod oder ein unbefriedigtes Leben.

    Antworten
    • Norman Brenner

      15. Juni 2017 um 10:56

      Hey Nina,

      willkommen hier und vielen Dank für diesen persönlichen und offenen Kommentar!

      Da bist du ja auf einer spannenden Reise durch dieses Leben gelandet =)

      Du schreibst in deinem Beitrag „Es ist einfach nicht fair und für mich eine schreckliche Gewissheit irgendwann nicht mehr zu sein.“

      Warum findest du es nicht fair? Du wurdest geboren, du musst sterben (damit andere geboren werden können). Was könnte fairer sein?

      Hast du dir meinem Beitrag über die Angst vor dem Tod schon durchgelesen? Da könnten ein paar interessante Punkte für dich dabei sein =)

      Aber selbst wenn du das nicht als fair empfindest… Wer hat denn gesagt, dass das Leben und das Universum fair sein müssen? Ist fair nicht berechenbar und langweilig? Wenn alles Sein bis in alle Ewigkeiten fair ablaufen müsste… könnte man es dann nicht gleich einfach „sein lassen“?

      Du merkst worauf ich hinaus will… die Abwechslung macht das Leben erst interessant. Das Leben will erfahren werden, aus den verschiedensten Perspektiven mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Du hast eine ganz spannende Perspektive, ich habe eine – jeder von uns hat eine und das ist meiner Meinung nach auch der eigentliche „Sinn des Lebens“.

      Schau mal hier im Erste-Hilfe-Set, falls du es nicht schon gefunden hast, da erläutere ich das genauer:

      http://www.vernuenftig-leben.de/was-ist-wichtig-im-leben/

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  11. Tom

    12. Juli 2017 um 21:48

    Hi Norman,

    danke für deine offene Erzählung. Ich glaube, und das habe ich in deinem Artikel nicht gelesen, dass auch ganz schön viel Mut dazu gehört diesen Schritt zu gehen. Und ich denke auch, dass es immer schwieriger wird, je länger man bereits in einem anderen Leben gefangen ist und sich selbst bereits an ein gewisses Einkommen gewöhnt hat. Wie war das denn bei dir? Hattest du Angst vor dem Schritt dein Studium und eine potentielle Karriere an den Nagel zu hängen? Oder war das eher eine Art natürliche Transformation?

    vg,
    Tom

    Antworten
    • Norman Brenner

      17. Juli 2017 um 18:06

      Hey Tom,

      schön, hier von dir zu lesen =)

      Allerdings… da gehört eine ganze Menge Mut dazu. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass alleine die Dringlichkeit, die du in Bezug auf eine Veränderung verspürst, dir automatisch den nötigen Mut generiert.

      Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, entwickelst du einfach noch mal eine ganz andere Sichtweise und kannst fast nicht anders, als zu handeln. So war das bei mir, als ich mich schwarz auf weiß mit meiner selbst geschaffenen Lebenssituation konfrontiert gesehen habe.

      Das mit dem Einkommen ist auch nochmal ein wichtiger Punkt. Bei mir war das nicht so kritisch, da ich im Studium ja noch keine Einnahmen hatte, bis auf das Stipendium. Aber ich kann mir vorstellen, dass dies für einige nochmal eine kritische Hürde sein kann. Ich denke mir aber dazu folgendes:

      Dreh den Spieß um und versetze dich ans Ende deines Lebens. Würdest du dann eher bereuen, zugunsten eines glücklicheren Lebens auf ein sicheres Einkommen verzichtet zu haben? Oder zugunsten eines sicheren Einkommens auf ein glücklicheres Leben? Solche Gedanken motivieren mich immer besonders =)

      Stehst du gerade vor einem ähnlichen Schritt?

      LG Norman

      Antworten
      • Tom

        20. Juli 2017 um 21:09

        Hi Norman,

        Ich bin gottseidank in der glücklichen Lage, dass ich einen Job habe der mir Spaß macht und mich in gewissem Rahmen erfüllt.
        Das was mir an Erfüllung fehlt, versuche ich über mein kürzlich gestartetes Projekt „FutureLifeCamp“ aufzufüllen. Je nachdem in welche Richtung das Ganze läuft könnte ich mir aber durchaus vorstellen, meine ganze Energie hierauf zu verwenden.
        Was mir ohne festen Job fehlen würde ist – so dumm das auch klingen mag – ein gewisser Druck. Ob ich mag oder nicht muss ich mich ständig weiterentwickeln. Und genau das ist es, was mich erfüllt.

        lg,
        Tom

      • Norman Brenner

        24. Juli 2017 um 12:52

        Hey Tom,

        das kann ich so gut nachempfinden!

        Bei mir ist es ähnlich. Ich mache meinen Vollzeitjob eigentlich gerne, aber meine Leidenschaft ist einfach der Blog und die Themen, die ich hier behandele.

        Diese Leidenschaft nebenher zu stillen funktioniert ganz gut. Allerdings stelle ich nun fest, dass die Ressourcen irgendwann knapp werden, je größer der Blog wird. Weshalb ich mich momentan auch um mein erstes Kostenpflichtiges Produkt bemühe und mir damit letzten Endes mehr „Freiheit“ und Ressourcen für meine Leidenschaft kaufen zu können =)

        Das mit dem Druck kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Ging mir ähnlich. Was mir sehr dabei geholfen hat, sind Ankündigungen. Seit ich zum Beispiel mein neues Buch angekündigt und sogar schon „Vorverkäufe“ angeboten habe, fällt es mir nicht mehr so leicht, die Arbeit einfach aufzuschieben 😉

        LG Norman

  12. Sascha von SH-Internetmarketing

    30. Juli 2017 um 23:31

    Ich denke mal, dass tief sitzende Glaubenssätze uns den Weg in die Freiheit maßgeblich erschweren. Dazu kommt noch, dass uns die gesellschaftliche Programmierung im Griff hat. Das ist jedenfalls bei 99% aller Menschen so, die sich noch nie mit diesen Themen beschäftigt haben, die du auf deinem Blog ausführlich schreibst.
    Aus diesem Grund kann ich mich bei dir im Namen aller Menschen, die deinen Blog lesen nur bedanken.

    Antworten
    • Norman Brenner

      1. August 2017 um 18:49

      Hey Sascha,

      willkommen auf vernünftig-leben und danke für deinen lieben Kommentar =)

      Da stimme ich dir zu… wobei ich zwischen „tief sitzenden Glaubenssätzen“ und „gesellschaftlicher Programmierung“ keine Grenze ziehen würde. Wenn man es genau nimmt, ist selbst das Streben nach Freiheit eine gesellschaftliche Programmierung 😉

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  13. peter

    13. September 2017 um 10:34

    hallo norman,bist ja ein ganz schlaues Kerlchen.is ja nicht zu glauben ,das es so was in dütschland noch gibt.forsche mal in deiner familiengeschichte ,ob es da misionare gab, die nun in der Ewigkeit in der fürbitte einstehen für die nachfahren.schade find ich,daß du den christl. glauben etwas verächtlich bei seite läßt. ich zum Beispiel find eine tiefe Entspannung und Befreiung beim anblick eines Kruzifix. du erwähnst seneca;- es gibt nämlich tatsächlich ein Briefwechsel zwischen dem genialen völkerapostel Paulus und diesem Philosophen. und soweit ich weiß, war Paulus sehr beeindruckt von diesem denker.er hat dann aber den kontakt abgebrochen, weil er sich auf seine missionstätigkeit konzentrieren mußte. ich weiß, die Torheit des kreuzes ist für unser abendländisches denken eine harte nuß. man versteht es eigentlich nur ,wenn man um den Abgrund des bösen weiß, das in dieser Weltzeit wirksam ist.das kreuz ist der sieg über das böse.also versuch ,das kreuz in deiner Meditation raum zu geben.es ist so ein art virenschutzprogramm. Ich befürcht schon, das Europa noch mal Schauplatz furchtbarer ideologischer Auseinandersetzungen wird.es gibt okkulte Organisationen die üble perfide pläne haben. die Digitalisierung spielt dabei eine große rolle.denn wenn einmal so ein ideologisches schwein wie etwa es dr adolf war ,die chiptechnik in seine verf*** finger bekommt,ist die kacke am dampfen.also nix für ungut,wünsch dir viel glück auf deiner geistigen reise, ich persönlich halt mich an die Gnade.da is man auf der sicheren seite.salve grüßt Peter aus Oberbayern.

    Antworten
    • Norman Brenner

      19. September 2017 um 7:06

      Hallo Peter,

      danke für deine wertvollen Gedanken zum Beitrag =)

      Schade finde ich, dass du etwas verächtlich die Intelligenz deiner deutschen Mitbürger in Frage stellst ^^

      Das letzte was ich will, ist jemanden zu missionieren. Ich persönlich fühle mich dem christlichen Glauben einfach nicht sehr nahe. Beim Anblick eines Kruzifixes verspüre ich Schuld. Schuld und ein schlechtes Gewissen, das mir die Kirche aufladen will, um mich zu einem „Diener“ Gottes zu machen. Meine Auffassung davon ist eine ganz andere, aber ich lasse jedem seinen Glauben und versuche hier möglichst losgelöst davon zu schreiben, so dass es jeder auf sein Weltbild übertragen kann.

      Zudem bin ich skeptisch bezüglich sämtlicher Überlieferungen, die sich in der Bibel finden, aber das ist ein anderes Thema.

      Auch im Bezug auf „das Böse“ habe ich eine vollkommen andere Weltsicht. Meiner Meinung existiert es schlicht und einfach nicht. Niemand ist nur böse oder tut böse Dinge, aus bösem Grund. Im Gegenteil: Die meisten bösen Dinge geschehen in bester Absicht desjenigen, der sie ausführt. Und gerade hier sind meiner Meinung nach oft solche dogmatischen Glaubensgemeinschaften und Schulderzeugungen durch religiöse Institutionen die Ursache und nicht „das Böse“.

      Ich finde es fast ironisch, dass du selbst hier eine Ideologie anpreist und dann deine Befürchtung in den Raum stellst, dass Ideologien zu furchtbaren Auseinandersetzungen führen könnten.

      Das Gleiche ist leider nicht immer das Selbe und wird an deinem Kommentar leider sehr deutlich.

      Auch der Adolf hat viele böse Dinge aus einem seiner Meinung nach guten Grund getan. Natürlich war das Schrecklich und sollte nie wieder vorkommen, aber damit das nicht wieder vorkommt sollten wir unser Augenmerk nicht auf die Chiptechnik oder die Digitalisierung richten, sondern eher darauf, auf allen Ebenen offener zu werden, um auch solche „Schweine“ verstehen und umgekehrt vielleicht auch bei ihnen Verständnis bewirken zu können. Die Konfrontation zwischen Ideologien wird nicht dadurch gelöst, dass sich jeder auf seiner Seite verschanzt und rüstet, sondern dadurch, dass die Grenzen abgebaut und viele neue Zugänge geschaffen werden.

      Wenn du magst, kannst du das ja mal in deine Meditation einbeziehen 😉

      Ich hoffe, meine Antwort wirkt nicht zu forsch. Ich bin ein sehr direkter Typ und schreibe lieber was ich denke, als meinem gegenüber Honig ums Maul zu schmieren =)

      Liebe Grüße und auch dir alles Gute auf deinem Weg

      Norman

      Antworten
  14. Gerd

    13. September 2017 um 20:49

    Hallo Norman,

    GANZ wichtiger Artikel! Vielen Dank dafür. Super. Ich habe mir den ausgedruckt. Das ist der KERN aller Veränderung bzw. der Ursprung… was will ich eigentlich?

    Und ich glaube, dass viele sich diese Frage entweder noch nie gestellt haben oder sie nie wirklich beantwortet haben…

    Manche haben das aber tun nichts für den Ausgleich zwischen IST und SOLL.

    Danke für diesen Artikel!

    Beste Grüße,
    Gerd

    Antworten
    • Norman Brenner

      19. September 2017 um 7:11

      Hey Gerd,

      danke für deinen Kommentar =)

      Ja, da bin ich bei dir… ich denke auch, dass viele sich diese Frage nie gestellt haben. Teilweise ein Leben lang nicht und wen wundert es da, dass sich viele Menschen in einer Midlifecrisis wiederfinden und die Sinnhaftigkeit ihres Lebens in Frage stellen.

      Super, dass du nicht zu diesen Menschen gehörst =) Hast du denn schon etwas für den Ausgleich zwischen IST und SOLL getan? 😉

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  15. John

    19. Oktober 2017 um 2:38

    Hallo Norman,

    danke dass Du hier deinen inneren Prozess so offen gelegt hast. Es inspiriert mich ebenso in mich zu gehen und zu forschenm und auch etwas zu teilen. Die verschiedenen Bedürfnisse die Du in Dir findest sind wahrscheinlich zu unterschiedlichen Zeitpunkten auch verschieden tief erfüllt. So erlebe ich es.

    Was für mich zählt ist meine Absicht einerseits. Wenn ich mehr Bewusstheit darüber habe was mir wirklich wichtig im Leben ist, Liebe zum Beispiel (und woran ich Liebe im Tun – Geben und Empfangen – erkenne), Sinn, Gemeinschaft, Partnerschaftlichkeit, Frieden, Echtheit, Verständnis, Gesundheit und was auch immer für mich Schwergewichte sind, mir diese Dinge auch in einer Art Praxis gegenwärtig mache, desto mehr komme ich auch in meine Kraft um Entscheidungen im Moment zu treffen die mit diesen Werten kongruent sind.

    Weiterhin ist mir Feedback wichtig, damit ich aus meinen Dummheiten zu lernen imstande bin. Ein lebendiges System, kein statisches.

    Wie wichtig ist mir Spiel im Leben – Freude im Tun – Erforschen – Lebendigkeit? Hängt es nicht auch von den Umständen ab, den wechselnden Perspektiven? Viktor Frankl spricht über den Wert der Sinnhaftigkeit – zu erkennen was für mich Sinn macht, in der Beziehung zu mir und in der Beziehung zu anderen, und das zu leben. Er erinnert sich das Menschen unter den schwierigsten Bedingungen noch in der Lage sind sich das Bedürfnis nach Sinn zu erfüllen. Es ist jeden Tag möglich und mit dieser Absicht im Bewusstsein zu leben, mich immer wieder daran zu erinnern, im Fluss des Lebens, das ist mir Orientierung und Kraft. Da liebe ich dein Beispiel der Matrix die Du auf den Schrank geklebt hast um jeden Morgen und Abend drauf zu schauen. Eine Praxis die unterstützt; jede und jeder mag seine Variante davon machen.

    Das Leben von Jesus finde ich selber inspirierend, einen Quell der Kraft. Aus meiner Sicht hat Jesus auch diesen Blick auf die innere Essenz gehabt und ins Leben gebracht, in sein Leben und in das Leben anderer. Ich sehe wie er im täglichen Tun die Menschen inspiriert hat sich an die innere Essenz zu erinnern; seine Worte öffnen oft innere Türen zu dem was Menschen wirklich wollen, bringen sie in ihre Kraft.

    Eine Einladung ist etwas anderes als die Verkündung der einzigen Wahrheit; in diesem Sinn möchte ich Demut gegenüber dem Leben in allen seinen Formen nicht vergessen – meinen Mitmenschen gegenüber wie auch Pflanzen und Tieren gegenüber.

    Andere die mich inspirieren sind Menschen wie Ghandi oder Martin Luther King; sie haben innerlich einen langen Weg zurückgelegt und vieles davon geteilt. Ich glaube wir alle tragen so ein Licht in uns und es macht uns mehr Angst als unsere innere Dunkelheit.

    Viel Freude noch auf deinem Weg; ich hoffe Dein Teilen bringt viele andere Menschen in ihre eigene Freude die eigene Wahrheit zu erforschen und mehr ins Leben zu bringen als bisher. Für mich passt so ein Satz wie „Sage deine Wahrheit mit Mut und Liebe.“ sehr gut als leitende Orientierung wo ich jeden Tag wieder auf dem Weg sein möchte.

    Falls Du sagen willst wie es Dir mit meinem Feedback geht würde ich mich freuen.

    Danke für die Begegnung,
    John

    Antworten
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