Anchu Kögl

Der wahre Grund, warum du keinen passenden Partner findest

Keinen Partner finden

Warum kann ich keinen Partner finden, der zu mir passt?

Die Antwort auf diese Frage gibt dir heute Dating-Experte und Weltreisender Anchu Kögl von AnchuKoegl.com in diesem genialen Gastbeitrag:

 

Du bist Single.

Aber du würdest diesen Beziehungsstatus gerne ändern — und zwar nicht nur auf Facebook.

Du wünschst dir einen Menschen an deiner Seite, mit dem du dein Leben teilen kannst. Doch leider scheinst du den richtigen Partner nicht zu finden.

Heutzutage gibt es jede Menge Datingtipps — für Frauen wie auch für Männer. Und die allermeisten haben eines gemeinsam: sie sind oberflächlich und sie funktionieren nicht.

Die meisten Tipps reduzieren ein erfülltes Liebesleben auf das Aussehen, bestimmte Verhaltensweisen oder auf den immer gut gemeinten Ratschlag sei einfach du selbst. Diese Ratschläge sind genauso nutzlos wie die allerneueste 6-Wochen Spargel-Diät aus der Jolie. Oder war es doch die Petra? Ach scheiß drauf.

Dass du keinen Partner findest, obwohl du dir eigentlich einen wünschst, liegt größtenteils an einer Sache:

 

Warum du keinen Partner findest

Weil du ein wenig verkorkst bist.

Genauso wie ich. Und wie die meisten anderen Menschen. Ok, harte Aussage. Lass mich das etwas genauer erklären.

Wir alle haben emotionale Bedürfnisse. Und das ist vollkommen ok. Doch wenn wir nicht wissen, wie wir mit diesen emotionalen Bedürfnissen umgehen sollen, wird die Sache kompliziert.

Die meisten Menschen, die auf der Suche nach einem Partner sind, glauben, dass ihnen etwas wichtiges fehlt. Sie fühlen sich alleine und sehnen sich nach Bestätigung, Geborgenheit, Nähe, Zuneigung, Liebe, Sex. Sie erhoffen sich durch einen Partner ein schöneres und erfüllteres Leben. Sie glauben, dass ihnen nur noch ein Partner zu ihrem Glück fehlt.

Vielleicht nickst du jetzt gerade und sagst: genau, so geht es mir auch! Doch das gerade beschriebene ist emotionale Abhängigkeit und einer der Hauptgründe dafür, dass du keinen Partner findest.

[Einschub: Super erklärt, Anchu! Das ist das, was ich hier schon oft als das generelle Geheimnis jeglichen Erfolges beschrieben habe.]

 

Der überraschende Hintergrund

Verstehe mich nicht falsch. Wir Menschen sind soziale Wesen: wir brauchen menschlichen Kontakt. Des Weiteren sehnen wir uns alle nach Dingen wie Liebe, Zuneigung, Nähe und Bestätigung. Doch diese Dinge zu brauchen ist etwas ganz anderes als diese Dinge zu wollen.

Viele Menschen lassen sich auf eine Beziehung ein, weil sie nicht alleine sein können und Nähe, Bestätigung und Zuneigung brauchen. Dadurch entstehen jedoch ungesunde Beziehungen. Beziehungen, die nicht auf Anziehung, Liebe und dem Wunsch des Zusammenseins basieren, sondern auf einem Bedürfnis. Auch mir ging es schon so.

[Einschub: Ganz genau, glückliche Beziehungen sehen anders aus!]

Als ich Anfang 20 war, machte ich ein Auslandssemester in Italien. Dort lernte ich meine Ex-Freundin kennen, eine blonde Brasilianerin. Bei unserem ersten Date landeten wir im Bett. Daraufhin sahen wir uns ein paar Wochen lang regelmäßig.

Ich mochte sie zwar, aber ich spürte, dass diese Frau nicht zu mir passt. Nach vier Wochen hin und her und einiges an Drama gingen wir trotzdem eine Beziehung ein. Obwohl ich damals wusste, dass diese Frau nicht wirklich zu mir passt, ließ ich mich auf sie ein.

Das lag daran, dass ich mich damals einsam fühlte, dass sie wunderschön war und ich mich dadurch bestätigt fühlte und weil ich dachte, dass ich in nächster Zeit keine anderen Frauen kennenlernen würde. Anders ausgedrückt: ich ging die Beziehung ein, weil ich emotional abhängig war.

 

Woran du emotionale Abhängigkeit erkennen kannst

Um ein noch besseres Gefühl dafür zu bekommen, was es mit der emotionalen Abhängigkeit auf sich hat, im folgenden ein paar typische Verhaltensweisen:

  • Du investierst viel mehr Zeit, Emotionen und Energie in einen Menschen, als dieser in dich.
  • Du projizierst Eigenschaften auf deinen (potentiellen) Partner, die gar nicht zutreffen.
  • Du bist heimlich in dein/e beste/n Freund/in verliebt, würdest es aber nie zugeben.
  • Dir fällt es sehr schwer, alleine zu sein.
  • Du rennst von einer Beziehung zur nächsten. Das nennt man übrigens serielle Monogamie.
  • Du malst dir deine romantische Zukunft mit einem Menschen aus, ohne überhaupt zu wissen, ob dieser Mensch ein romantisches Interesse an dir hat.

Es gibt noch weitere Verhaltensweisen, die durch emotionale Abhängigkeit entstehen. Aber ich denke, du verstehst, worauf ich ungefähr hinaus will. Und wenn nicht, scheiß drauf, dann gehen wir eben Bingo spielen.

 

Warum romantische Filme meist gar nichts mit wahrer Liebe zu tun haben

Unsere emotionale Abhängigkeit ist uns häufig nicht bewusst, da es ein weitverbreitetes Phänomen unserer Gesellschaft ist. Werfen wir einen Blick auf die Film- und Musikindustrie. Häufig hört man in Filmen und Liedern Aussagen wie diese:

„Nur an deiner Seite kann ich glücklich sein.“

„Ich kann ohne dich nicht leben.“

„Ohne dich hat mein Leben keinen Sinn.“

Diese Sätze mögen romantisch klingen— vor allem wenn sie gesagt werden, während die Sonne untergeht, die Vögel zwitschern und die Haare der Hauptdarsteller im Wind wehen — doch sie haben nur wenig mit wahrer Liebe zu tun. Vielmehr dreht es sich hier um krankhafte Fixierung und Abhängigkeit von einer Person. Und das ist letztendlich weder romantisch noch gesund.

[Einschub: Was eine erfüllende Beziehung wirklich ausmacht, erfährst du im Beitrag über die perfekte Beziehung.]

Ich möchte keinen Partner, der behauptet, er kann ohne mich nicht leben. Und auch will ich nicht, dass mein Partner sein ganzes Leben auf mich ausrichtet und sein Glück von mir abhängig macht.

Schloss für die LiebeWir sollten uns vielleicht mal Fragen, in was für einer Gesellschaft wir leben, in der ein Schloss ein Symbol für Liebe ist.

Letztendlich läuft es darauf hinaus, dass du alleine für deine emotionalen Bedürfnisse zuständig bist. Dein Partner ist nicht dazu da, deine Bedürfnisse zu erfüllen und dich glücklich zu machen. Das bedeutet nicht, dass uns ein Partner nicht mal unterstützt und uns Kraft gibt, wenn wir sie benötigen. Doch das zu tun ist nicht seine primäre Aufgabe und genauso wenig andersherum.

[P.S.: Anchu hat auf seinem Blog einen weiterführenden Artikel verfasst, in dem er diesen und weitere Gründe, warum du keinen Partner findest näher beschreibt.]

 

Wie geht es weiter?

Ich reise seit mittlerweile 3 Jahren um die Welt.

Und genauso lange schreibe ich über das Thema Dating. Ich habe nicht alle Antworten, aber ich habe mittlerweile tausende von Männern und Frauen dabei unterstützt, ein erfülltes Liebesleben zu haben. Vielleicht kann ich auch dir weiterhelfen.

Zu dem Thema Dating habe ich zwei kostenlose Ratgeber geschrieben. Einen für Männer und einen für Frauen. In den Ratgebern erfährst du unter anderem, wie du attraktiver und interessanter wirst, wie du Menschen anziehst, die wirklich zu dir passen und wie du deine emotionale Abhängigkeit überwindest. Die Ratgeber sind im PDF-Format.

Du kannst sie dir kostenlos auf meiner Seite herunterladen. Den Link findest du gleich unter dem Artikel in der Autorenbox.

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Anchu Kögl
Über Anchu Kögl
Anchu ist Autor, Unternehmer und Weltreisender. Er schreibt über die wesentlichen Dinge im Leben: Beruf, Selbsterkenntnis, Dating. Ehrlich, offen und direkt. Anchu war mittlerweile in über 35 Ländern, hat keinen festen Wohnsitz und lebt aus einem Koffer. Er spricht 5 Sprachen fließend. Hier findest du seine kostenlosen Dating-Ratgeber.

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16 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Norman Brenner

    8. Dezember 2015 um 9:02

    Hey Anchu,

    vielen Dank für diesen klasse Artikel.

    Wie ich oben bemerkt habe, sind mir selbst diese selbst gewählten Abhängigkeiten im Leben schon oft aufgefallen – nicht nur in Beziehungen.

    Als Weltreisender warst du bestimmt schon des Öfteren damit konfrontiert. Fällt es dir mittlerweile leichter loszulassen?

    Großes Lob übrigens für deine Ratgeber! Die sind echt spitze, kann ich nur empfehlen!

    LG Norman

    Antworten
    • Anchu Kögl Anchu Kögl

      8. Dezember 2015 um 10:07

      Hi Norman,

      danke dir.

      Ja, das Reisen hat mir auf jeden Fall beim loslassen geholfen – zwangsweise.

      Alles was ich besitze, passt in einen Koffer. Menschen kommen und gehen. Ich habe keine eigene Wohnung. Ich bin selten länger als ein paar Wochen an einem Ort.

      Doch das dadurch lerne ich mehr und mehr, mich auf mein inneres zu fokussieren und mich dafür weniger von äußeren Dingen abhängig zu machen.

      LG

      Antworten
  2. Dario Reis Dario

    8. Dezember 2015 um 9:14

    Hi Anchu,

    schön geschrieben, trifft den Nagel auf den Kopf.

    Das Problem, was aus solchen Beziehungen resultiert ist, dass viele Menschen nichts mehr in ihre Beziehung investieren. Sie beschweren sich und leben weiter so wie vorher.

    Gleichzeitig tritt das andere Extrem immer häufiger auf. Beziehungen werden schnell aufgegeben, sobald sie nicht mehr funktionieren wie im Film. Sie werden nicht mehr (mir fällt kein besseres Wort ein) repariert, wenn etwas nicht stimmt. Jede Beziehung hat ihre Auf- und Abs. Nur, dass die „Abs“ nicht in Filmen vorkommen und so ein „Ab“ für die meisten Menschen mit einer gescheiterten Beziehung gleichzusetzen ist.

    Grüße
    Dario

    Antworten
    • Anchu Kögl Anchu Kögl

      8. Dezember 2015 um 10:08

      Hi Dario,

      ja, das ist ein guter Punkt. Ist die Verliebtsein-Phase erst mal vorbei, wechseln viele Menschen einfach den Partner, anstatt sich mit sich selbst und der Beziehung auseinander zu setzen. Und das ist schade.
      LG

      Antworten
  3. Jan

    8. Dezember 2015 um 11:03

    Hi Anchu,

    Alles was du sagst kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Beziehungsfähig ist man erst dann, wenn man auch alleine (ohne Partner) stabil im Leben steht. Sobald man einen Partner „braucht“ hat man schon verloren.

    Ob jeder diese Erfahrung selbst machen muss, oder ob man sie aus einem Ratgeber/Blogartikel „lernen“ kann, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Wünschenswert wäre natürlich Ersteres.

    Viele Grüße,
    Jan

    Antworten
    • Anchu Kögl Anchu

      8. Dezember 2015 um 11:34

      Hi Jan,
      das ist ein guter Punkt. Ich denke, Fehler zu machen ist wichtig, weil man daraus immer lernen kann. Doch das bedeutet nicht, dass man alle Fehler machen muss. Wir können auch versuchen, aus den Fehlern anderer zu lernen und uns somit einiges an Enttäuschungen und schwierigen Momenten zu sparen.
      LG

      Antworten
  4. Cornelia Pajung

    10. Dezember 2015 um 12:18

    Hallo Anchu,

    deine Aussagen zum Thema „Warum Du keinen Partner findest“ und mehr, habe ich mit großem Interesse gelesen und verinnerlicht. Ich lebe in Freiheit und in einer Unabhängigkeit, all dies macht mich glücklich, aber gleichzeitig auch traurig und unglücklich. Ich lebe seit 2 Jahren „Allein“, treffe mich mit Bekannten und Freundinnen (welche bekanntlich Kommen und Gehen), aber zuletzt bin ich ja doch Allein! Mehrere Datingtreffs habe ich wahrgenommen, alles nur mehr Schein als Sein.Ich habe keine großen Erwartungen, lediglich die Erwartung mich nicht verändern zu müssen (innerlich und äußerlich). Ich wünsche und träume (ist ja erlaubt), dass ich einen Partner begegne, welcher nicht hinter mir, nicht vor mir, sondern neben mir und mit mir durch das Bunte Leben wandert.

    Ganz liebe Grüße und feststehende Gedanken für dich.
    Conny P.

    Antworten
    • Anchu Kögl Anchu Kögl

      11. Dezember 2015 um 11:28

      Hi Cornelia,
      danke.
      Es ist immer schwer, als außenstehender eine Situation zu beurteilen. Aber du schreibst:
      „Ich habe keine großen Erwartungen, lediglich die Erwartung mich nicht verändern zu müssen.“
      Ohne dir etwas zu unterstellen, aber vielleicht ist es genau das, was du brauchst. Eine Veränderung.
      LG

      Antworten
  5. Melanie

    25. Mai 2016 um 16:24

    Hey,

    ein sehr schöner Artikel.
    Es ist immer wieder faszinierend, was manche bereit sind zu opfern, nur um in einer Beziehung zu sein. Da grenzt es schon an Flucht von einer zur nächsten, nur um sich nicht mit sich selber auseinander zu setzen.
    Das scheint aber zu viel Mut zu kosten, da könnten ja ganz dunkle Seiten zu Tage kommen, wenn man es zulässt 😉
    Liebe Grüße

    Melanie

    Antworten
    • Anchu Kögl Anchu Kögl

      27. Mai 2016 um 10:19

      Hi Melanie,
      ja, das stimmt. Letztendlich haben viele Menschen Angst vor dem alleine sein… Da – wie du gerade erklärt hast – man Seiten an sich entdecken könnte, die man nicht so toll findet.
      LG

      Antworten
  6. Rebecca

    24. März 2017 um 16:29

    Hallo Anchu,

    ich habe mir einige Zeit genommen um deine niedergeschriebenen Gedanken zu reflektieren und zu prüfen, was sich für mich stimmig anfühlt.

    Ich denke, im Wesentlichen sind wir uns einig, aber bei manchen Punkten wollte ich meine Meinung kundtun und auch mal nachhaken.

    In dem Punkt, dass krankhafte emotionale Abhängigkeit zu einer problembehafteten Beziehung führt, wenn eine solche nicht schon im Stadium „lockere Verbindlichkeit“ hängen bleibt, gebe ich dir recht.

    Für mich ist emotionale Abhängigkeit aber vielmehr ein Symptom, denn die Ursache. Die Ursache ist tiefer zu suchen, nämlich im mangelnden Mut zu sich selbst zu stehen. Und hierzu gehört für mich eben auch die menschliche Seite, nämlich die eigenen Bedürfnisse klar zu erfassen, benennen und auch vermitteln zu können.
    Und ja hier gehört als Adressat auch mein Partner hinzu.
    Natürlich werden nicht alle Bedürfnisse zu jeder Zeit zu 100% erfüllt werden, aber es sollten die überwiegenden Bedürfnisse gestillt werden, sonst befindet man sich wohl in der falschen Partnerschaft.
    Bedürfnisverleugnung ist also auch nicht der richtige Weg, um eine erfüllende Partnerschaft zu führen.
    Hunger, Durst, Schlaf, Sexualiät (je nach Ausprägung 😉 ) – bei Verleugnung kommt es zu pathologischen Zuständen. Warum sollte das nicht bei dem Bedürfnis nach Nähe, Geborgenheit und Liebe genauso sein?

    Vielleicht gehen wir beide aber auch von einem unterschiedlichen Verständnis von Bedürfnis aus.
    Vielleicht sind Bedürfnisse sogar differenziert zu betrachten, zu kategorisieren? Vielleicht sogar in ihrer Ursache zu trennen?
    Unerfüllte Bedürfnisse sind mir auch häufig als Hinweis begegnet, dass ich mit meinen Werten in Konflikt geraten bin.
    D.h. wir haben eventuell noch eine andere Gruppe von Bedürfnissen, nämlich die wertorientierten Bedürfnisse.

    Zum anderen wollte ich noch etwas zu einer Partnerschaft an sich sagen:
    Der Weg zu einer Partnerschaft ist mit anderen Schwierigkeiten versehen als die Partnerschaft als solche.
    Ich + Du = Wir

    Ja man sollte zu einem unabhängigen Individuum heranreifen, um sich aber innerhalb der Partnerschaft auch bewusst und freiwillig in eine gesunde Abhängigkeit begeben zu können. Denn ohne diese verleugnet man meiner Meinung nach das Menschliche und ohne diese Abhängigkeit würde man jede Beziehung nach der ersten Phase der Verliebtheit aufgeben. Ein gewisses Maß an Abhängigkeit wird die Beziehung stabilisieren und wird den Weg zu langanhaltender Liebe ebnen.
    In unserer Zeit wird viel zu häufig Abhängigkeit negativ gesehen. Es wird nicht differenziert zwischen der krankhaften destruktiven Abhängigkeit und der gesunden stabilisierenden Abhängigkeit.
    Ohje Abhängigkeit – wie angsteinflößend! Abhängigkeit beraubt mich meiner Freiheit! Abhängigkeit und dann auch noch abhängig von einem anderen Menschen sein ist die Wurzel allen Übels! Man muss frei sein! Ein absolut freies Individuum!
    Extreme Sichtweisen übersehen ganz gerne mal zu berücksichtigende Faktoren.´

    Ich gespannt auf deine Sichtweise.
    Viele liebe Grüße

    In diesem Sinne

    Antworten
    • Anchu Kögl Anchu Kögl

      27. März 2017 um 19:01

      Hallo Rebecca,
      danke für dein Kommentar.
      Ich denke, wir meinen beide das gleiche. Dies ist ein kurzer Artikel, in dem ich nicht konkret auf das Thema emotionale Abhängigkeit eingehe. Du erklärst den mangelnden Mut zu sich selbst zu stehen als Ursache. Für mich ist das Teil von emotionale Abhängigkeit. Ich habe nicht den Mut, zu mir und zu meinen Bedürfnissen zu stehen, weil ich emotional abhängig bin. Mehr dazu in diesem Artikel von mir:
      http://anchukoegl.com/emotionale-abhaengigkeit/

      Das eine Beziehung und Liebe eine gewisse Abhängigkeit braucht stimmt. Ich habe das auch in meinem neuen Datingbuch erklärt.

      Ich denke, wir sehen vieles ähnlich, drücken uns nur ein wenig anders aus.

      LG

      Antworten
  7. Eska

    20. April 2017 um 13:58

    Hallo an alle!
    Ich finde, der Artikel erklärt ganz gut, dass es einfach wichtig ist, selbstbestimmt und überhaupt man/frau Selbst zu bleiben in einer Beziehung und eben nicht sich vollkommen abhängig vom Partner/von der Partnerin zu machen, dabei den/die Andere für sich vollständig zu vereinnahmen – eben bis es nicht mehr geht. Was mir in meiner letzten Beziehung leider geschehen ist. Also schreibe ich auch aus eigener Erfahrung.

    Natürlich ist es schwer, die gesunde Mitte zwischen Wir und Ich zu finden, aber sich dieser Aufgabe gemeinsam zu stellen, macht wohl einen wesentlichen Teil einer ausgeglichenen Beziehung aus, anstatt diesen zwischenmenschlichen Aspekt zu ignorieren und in ein Wir- oder Ich-Extrem zu verfallen.

    Danke für den Artikel!

    lg Eska

    Antworten
  8. Anchu Kögl Anchu Kögl

    21. April 2017 um 18:41

    Hallo Eska,
    ich gebe dir recht. Zu viel Abhängigkeit ist ungesund, zu wenig führt jedoch zu Distanz und Gefühlslosigkeit. Ohne eine gewisse „Abhängigkeit“ kann keine Liebe und Nähe entstehen…
    LG

    Antworten
  9. La Liberté

    9. Juni 2017 um 15:01

    Viele haben unrealistische Vorstellungen von Partnerschaften und deswegen verkriechen die sich bei Datingportalen, so nach dem Motto der Werbung und Co.: “ Ich parshippe jetzt!“

    Antworten
    • Norman Brenner

      15. Juni 2017 um 10:37

      Ja, da ist leider was dran… schlimmer noch:

      Ich bin der Meinung, dass diese Dating-Portal das Problem sogar noch verschärfen. Das liegt an der riesigen Auswahl…

      Jeder weiß, dass es einem viel schwerer fällt, eine Eissorte aus 30 Optionen auszuwählen, als aus 7. Und so ist es auch beim Partner. Je mehr potentielle Partner zur Verfügung stehen, desto weniger kann man sich entscheiden und desto unzufriedener ist man, falls man sich doch entscheidet, weil man weiß, was man alles verpasst.

      Antworten
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