Eine gute Entscheidung – 6 einfache Prinzipien

7 Prinzipien einer guten Entscheidung

Entscheiden ist nicht leicht:

„Wer die Wahl hat, hat die Qual.“

(Deutsches Sprichwort)

Täglich stehen viele Entscheidungen in unserem Leben an, die getroffen werden wollen.

Viele davon treffen wir beiläufig, manche aber bereiten uns schlaflose Nächte.

Wir spielen mögliche Szenarien durch, wälzen uns und unsere Entscheidung hin und her, fragen andere um Rat und stehen meist doch am Ende alleine da.

In diesem Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du ganz einfach gute Entscheidungen treffen kannst, ohne dich nächte lang damit zu quälen.

Egal, ob du unglücklich im Job bist, vor einer schweren Beziehungsentscheidung stehst oder sonst irgendeine Frage beantworten musst, die dein Leben mehr oder weniger stark beeinflussen wird.

Selbst frei und sicher entscheiden zu können, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen eines erfüllten Lebens.

Hier findest du 6 erprobte Prinzipien für eine gute Entscheidung.

Lass uns anfangen!

 

Entscheiden ist nicht leicht

Vor einigen Jahren noch, war das Entscheiden für mich gar nicht so einfach.

Heute fällt es mir viel leichter Entscheidungen schnell und vor allem sicher zu treffen.

Das liegt daran, dass ich auf meinem Weg einige wichtige Prinzipien über das Entscheiden gelernt habe. Ich möchte sie mit dir in diesem Artikel teilen.

 

Die 6 Prinzipien einer guten Entscheidung

1. Sei mutig

Das ist das erste und wichtigste Prinzip.

Wie gesagt, ist mir das Entscheiden früher oft echt schwer gefallen.

Meistens ging es dabei gar nicht mal um lebensverändernde Entscheidungen, sondern nur darum welche Schuhe ich mir kaufen sollte oder ob ich abends lieber ins Kino oder in die Disco gehen sollte.

Das ging soweit, dass ich am Ende oft ohne Schuhe nach Hause ging oder abends zu Hause blieb, weil es bis zur getroffenen Entscheidung schon zu spät war oder ich gar keine treffen konnte.

„Wer jede Entscheidung zu schwer nimmt, kommt zu keiner.“

(Harold Macmillan)

Weil mir dadurch natürlich auch viel entging, fragte ich mich mit der Zeit:

„Wäre es nicht besser gewesen irgendeine Entscheidung zu treffen als eine verspätete oder gar keine?“

Dieser Gedanke brannte sich tief in mein Hirn ein, weil er wahr ist und weil ich ihn selbst entdeckte.

Das ist übrigens mit fast allem im Leben so: Du prägst dir die Dinge, auf die du selbst kommst, einfach besser ein. Dieses Prinzip werden wir uns weiter unten nochmal zu nutze machen!

Fortan kam bei mir automatisch bei jeder Entscheidung dieser gedanke auf und schon bald handelte ich automatisch danach.

Ich entschied mich einfach und dachte nicht mehr so viel nach und nahm auch in manchen Fällen sogar oft die erste Gelegenheit direkt wahr.

Ich hatte einfach erkannt, dass es viel effizienter war, einfach eine Entscheidung zu treffen, als ewig zu warten. So entdeckte ich das erste Prinzip einer guten Entscheidung:

 

2. Entscheide schnell

Mit dieser Erkenntnis war auch direkt schon das Zweite Prinzip verbunden, das ich entdeckte.

Ich erkannte nämlich, wie viel meiner kostbaren Lebenszeit ich vorher mit Grübeln verschwendet hatte.

Durch das schnellere Entscheiden, erlebte ich plötzlich viel mehr. Ich sammelte in kürzerer Zeit das vielfache an Erfahrungen und diese konnte ich wieder zum Entscheiden einsetzen.

Es war, als hätte ich einen Dominostein zum Fallen gebracht, der nun eine Kettenreaktion von Entscheidungen auslöste und mich automatisch immer weiter und weiter brachte.

Ich gewann wahnsinnig viel Lebenszeit durch meine schnellen Entscheidungen.

Wusstest du eigentlich wie viel Lebenszeit dir tatsächlich zur freien Verfügung steht?

Angenommen du wirst 80 jahre alt (Frauen im Durchschnitt etwas mehr, als Männer), dann sind es weniger als 20 Jahre, über die du effektiv und frei verfügen kannst. Du kannst es hier nachlesen.

Willst du einen Teil dieser kostbaren Zeit mit dem Grübeln über Entscheidungen verbringen?

Ich meine damit natürlich nicht, dass du ab sofort generell ganz leichtfertig und nach Lust und Laune mit unüberlegten Entscheidungen um dich werfen solltest. Es gibt natürlich auch Fälle, wo sich ein wenig Nachsinnen durchaus bezahlt machen kann. Bei einem Hauskauf zum Beispiel.

Aber du solltest dir prinzipiell darüber klar werden, dass schnelles Entscheiden dir mehr Zeit für das Erleben lässt. Und denkst du nicht auch, dass wir eher zum Er-leben, als zum Ent-scheiden hier auf der Erde sind?

„Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getan – und keinen Tag soll man verpassen.

Das Mögliche soll der Entschluß, beherzt am Schopfe fassen.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Hier also nochmal das zweite Prinzip einer guten Entscheidung:

 

3. Höre auf deinen Bauch

Im Laufe der Zeit, stellte ich nun erstaunt fest, dass ich fast keine meiner mutigen und schnellen Entscheidungen bereute.

Im Gegenteil: Sie waren oft genau die richtigen. Ich schien mich oft „aus dem Bauch heraus“ richtig zu entscheiden.

Eigentlich ist es ja nicht unser Bauch, sondern unser Unterbewusstsein, das diese Entscheidungen für uns trifft.

Es gibt sogar Versuche und Studien, die zeigen, dass unser Unterbewusstsein eigentlich alle Entscheidungen für uns trifft. Es sendet, Sekundenbruchteile vor unserer bewussten Entscheidung, bereits Signale aus, die auf die zu erwartende Entscheidung hindeuten. Dennoch haben wir das Gefühl ganz frei und bewusst entschieden zu haben. Das ist ein wahnsinnig spannendes Thema und leider etwas zum umfangreich für diesen Artikel. Du kannst viel dazu im Netz finden.

Für unser drittes Prinzip der guten Entscheidung, spielt es nun aber keine Rolle, ob dein Bauch oder dein Unterbewusstsein die Entscheidung trifft. Wichtig ist, dass du fast immer einen intuitiven Impuls wahrnehmen kannst, wenn du in dich hineinhörst.

Das ist bereits die getroffene Entscheidung.

„Ein kluger Entschluß reift unverhofft, blitzschnell und ohne Erwägung, doch Dummheiten machen wir allzuoft nach reiflichster Überlegung.“

(Oskar Blumenthal)

Der Entscheidungsprozess, den du kennst – das ewige Grübeln – ist in Wirklichkeit kein Entscheiden. Es ist ein Kampf zwischen Bauch und Kopf oder zwischen Unterbewusstsein und Bewusstsein. Die Frage, die du dir innerlich stellst, lautet nicht „Soll ich mich für X oder Y antscheiden?“, sondern „Soll ich die getroffene Entscheidung zulassen?“.

Das ist der Grund, warum wir Pro- und Contra-Listen erstellen, Freunde fragen und im Netz nach Entscheidungshilfen suchen.

Die Entscheidung steht eigentlich schon, aber wir müssen sie verifizieren, damit unser Kopf (Bewusstsein) das Gefühl hat, selbst die Fäden in der Hand zu halten.

Das läuft wie in einem großen Unternehmen: Der Vorstand hat selten einen detaillierten Überblick, über die einzelnen Vorgänge und Umstände im Unternehmen. Wenn nun eine wichtige Entscheidung ansteht, zieht der Vorstand die Bereichsleiter zu rate oder bildet einen Ausschuss, der sich näher mit dem Thema befassen soll. Das sind die Experten, die alle Informationen zum Problem sammeln und einen Bericht zusammenstellen. Diesem Bericht kann man dann eine Tendenz entnehmen.

Wenn es in unserem Leben um Entscheidungen geht, ist das Unterbewusstsein der Experte. Es hat blitzschnell Zugang zu all unseren Lebenserfahrungen und, was noch viel wichtiger ist, zu unseren Gefühlen. Und so wie die Experten in einem Unternehmen, gibt uns auch das Unterbewusstsein oder der „Bauch“ eine Tendenz.

Nun kommt meine Frage an dich:

Wie entscheidet der gute Vorstand, der nicht so detaillierte Einblicke in die Materie hat, wie der Experte?

  1. Will er beweisen, dass er selbst die Entscheidungsgewalt hat und entscheidet so aus Trotz gegen den Vorschlag?
  2. Zweifelt er und beginnt selbst alle möglichen Informationen zu dem Thema zusammen zu tragen und legt währenddessen das gesamte Unternehmen lahm?
  3. Vertraut er seinen Experten und segnet den Vorschlag mit ruhigem gewissen ab?

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier ist das dritte Prinzip:

 

4. Gestehe dir Fehler ein

Nun kommt die nächste erstaunliche Entdeckung, die ich gemacht habe.

Die wenigen Entscheidungen, die ich wirklich bereute, stellten überhaupt kein Problem dar.

Ich konnte sie nämlich ändern!

Daran hatte ich vorher überhaupt nicht gedacht. Ich ging immer davon aus „man müsse doch zu seinen Entscheidungen stehen“ und sollte die einmal eingeschlagene Bahn nicht wieder verlassen. Als ich aber die Menschen um mich herum beobachtete, sah ich, dass sie ständig ihre Meinungen und Entscheidungen änderten und zurücknahmen. Selbst große politische Parteien waren an einem Tag noch für den Ausbau der Atomkraftwerke und am nächsten Tag für den Rückbau!

So begann auch ich die Entscheidungen, die mir schwer im Magen lagen, zurückzunehmen und sie zu ändern. Kleinere und auch größere.

„Entweder man lebt, oder man ist konsequent.“

(Erich Kästner)

Ich quälte mich zum Beispiel im Jahr 2009 bereits seit 2 Semestern durch ein Architektur-Studium, das ich mir zu Beginn noch völlig anders vorgestellt hatte. Als ich mir eingestand, dass dieses Studium keine gute Entscheidung war, fiel es mir auch nicht mehr so schwer diese Entscheidung zu ändern. Ich brach das Studium zugunsten einer Ausbildung ab, bei der ich von Anfang an ein gutes Gefühl hatte (die Ausbildungsstelle hatte ich mit bereits vor dem endgültigen Abbruch gesichert). Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut.

Prinzip Nummer vier für eine gute Entscheidung lautet also:

 

5. Lerne aus deinen Fehlern

„Aber war das nicht ein verschenktes Jahr deines Lebens? Hättest du dir das nicht sparen können, wenn du dich vorher besser entschieden hättest?“

Diese Frage stellte ich mir selbst und hörte sie auch von anderen.

Ich beantwortete und beantworte sie auch heute noch mit einem entschlossenen „Nein!“.

Es war genau der richtige Weg für mich. Erst durch das Studium, das nicht so toll lief, setzte ich mich nämlich mit meinen Wünschen und Zielen richtig auseinander. Das hätte ich ohne diese Erfahrung sicherlich nicht so intensiv gemacht und daher vielleicht nach gründlichem und längerem Überlegen eine andere, aber trotzdem nicht so gute Entscheidung getroffen und wäre in einem anderen Studium genauso unzufrieden gewesen.

Außerdem konnte ich in meine neue Entscheidung die ganze Erfahrung einfließen lassen, die ich dank meiner ersten Entscheidung im Zeitraum des Studiums gesammelt hatte. Ich wusste welche Bestandteile davon meinen Vorstellungen entsprachen und welche nicht und konnte darauf meine neue Entscheidung begründen (Ich arbeite jetzt übrigens in der Vermessung).

Daraus zog ich den Schluss, dass mich letztlich jede Entscheidung weiter bringt, sogar die, die ich als weniger gut betrachtete. Auch jede „schlechte“ Entscheidung bringt Erlebnisse und Erfahrungen mit sich, die dir auf deinem weiteren Weg nützen können. Du musst nur achtsam sein und diesen Nutzen auch erkennen und zulassen, indem du das erlebte reflektierst.

„Wann immer ich zwei Übeln gegenüberstehe, wende ich mich dem zu, das ich noch nicht ausprobiert habe.“

(Mae West)

Das ist das sechste Prinzip für eine gute Entscheidung:

 

6. Probier es einfach aus

Durch dieses Erlebnis wurde ich noch mehr darin bestärkt „spontanere“ Entscheidungen zu treffen. Auch wenn es um mehr als nur neue Schuhe oder ein Abendprogramm ging.

Ich sah, dass mich die Methode „Versuch und Irrtum“ viel weiter brachte, als „Nachdenken, Überlegen, Grübeln und zu spät oder gar nicht handeln“.

Schließlich kam ich meinem Berufsziel durch eine vermeintliche Fehlentscheidung und das Eingestehen derselbigen vermutlich viel schneller näher, als wenn ich nur und ausschließlich darüber nachgedacht und im Geiste abgewogen hätte.

Aber selbst, wenn es nicht unbedingt die schnellere Methode war, so war es doch auf jeden Fall die sicherere.

Hätte ich nämlich niemals die Entscheidung getroffen Architektur zu studieren, sondern gleich etwas anderes gewählt, dann hätte ich mir wahrscheinlich später Vorwürfe gemacht wie diesen :

„Du hättest es doch wenigstens mal probieren können. Vielleicht wärst du jetzt ein Stararchitekt…“

So weiß ich genau, dass dieser Beruf nichts für mich ist und ich habe daran nicht den leisesten Zweifel.

„Manches, was man ohne Grund verwirft, muß man studieren, um es – mit Grund verwerfen zu können.“

(Friedrich Hebbel)

Deshalb lautet das sechste Prinzip einer guten Entscheidung:

 

6+1. Sei noch mutiger

Der Volksmund sagt es ja schon:

„Probieren geht über Studieren!“

(Deutsches Sprichwort)

Und genau das ist das am Anfang angekündigte Prinzip, das wir uns nun zu nutze machen wollen.

Etwas, das du selbst erfährst und erlebst, ist hundert mal nützlicher für dich, als eine Weisheit, die dir nur theoretisch vermittelt wird.

Und somit schließt sich der Kreis. Das siebte Prinzip ist zugleich wieder das erste und wie ich schon sagte, auch das wichtigste:

Also entscheide, erlebe, entscheide ggf. nochmal, erlebe erneut, entscheide wieder …

 

Diese sechs Prinzipien haben mir bis heute bei jeder noch so kleinen oder großen Entscheidung geholfen.

Sie geben mir immer Mut und und haben mich über die Zeit wirklich entscheidungsfreudig werden lassen.

Ein Hinweis noch:

Versuche nicht alle Prinzipien auf einmal anzuwenden, sondern sie lieber Step-by-Step in deinen Entscheidungsprozess einfließen zu lassen.

Am besten suchst du dir erst mal eines heraus, das dir sehr gut gefällt und machst deine eigene Erfahrung damit, so wie ich es getan habe.

Das ist am wirkungsvollsten.

Du kannst dich nicht entscheiden, mit welchem Prinzip du beginnen sollst?

Dann Würfle einfach! Sie bringen dich alle voran.

 

Fazit

Entscheide lieber ungefaehr richtig, als genau falsch

Täglich musst du Entscheidungen treffen.

Es sind oft viele kleine, aber auch einige große darunter.

Damit du deine kostbare Lebenszeit nicht mit ewiger Grübelei verbringst und am Ende doch das beste verpasst, kannst du die sechs Prinzipien einer guten Entscheidung nutzen:

  1. Lieber 10 Entscheidungen treffen und 2 bereuen, als keine zu treffen oder zu spät zu handeln!
  2. Deine Lebenszeit ist viel zu kostbar um sie mit Grübeln zu verschwenden!
  3. Entscheidungen aus dem Bauch heraus sind meistens die besten!
  4. Du kannst fast alle Entscheidungen in deinem Leben wieder rückgängig machen oder ändern!
  5. Jede Entscheidung bringt dich weiter, auch eine „falsche“, denn du kannst daraus lernen!
  6. Versuch und Irrtum bringt dich auf jeden Fall sicherer an dein Ziel als ewiges Grübeln!

Diese Tipps würde ich übrigens auch meinen Kindern geben, wenn sie Schwierigkeiten hätten sich zu entscheiden. Wie deine Kinder dir bei Entscheidungsproblemen helfen können (selbst wenn du gar keine hast!), kannst du hier nachlesen.

Nun habe ich dir meine größten Entscheidungshilfen zusammengefasst. Was sind deine Prinzipien einer guten Entscheidung?

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Eine gute Entscheidung – 6 einfache Prinzipien
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Über Norman Brenner
Nachdem ich zwei Studiengänge als Jahrgangsbester und trotz Stipendium abgebrochen habe, habe ich erkannt, worauf es wirklich im Leben ankommt. Seither helfe ich auch anderen Menschen ein Leben zu führen, das Sinn macht und sich gut anfühlt. Mehr.
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23 Kommentare - Schreibe den nächsten!

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  1. Sabine

    20. Januar 2015 um 18:30

    Hallo Norman,

    danke für deine Post.
    Ich kann nur zwei Punkte ergänzen:

    – Entscheide nie aus der Angst heraus. Die Angst ist ein schlechter Ratgeber.

    – Kritisiere dich nicht für die Entscheidungen, die du früher mal getroffen hast.
    Du hast damals die beste Entscheidung gefällt, die du in dem Moment treffen konntest.

    Auf Basis der Informationen, die dir zu dem Zeitpunkt zur Verfügung standen.

    Verurteile also nicht die jüngerer Person, die du warst.
    Sie hatte nicht die Informationen, die du jetzt hast!

    Beste Grüße,
    Sabine

    Antworten
    • Norman Brenner

      20. Januar 2015 um 22:03

      Hey Sabine,

      vielen lieben Dank für deine Ergänzungen!

      Ich finde, das sind zwei ganz wichtige Punkte, die du hier noch nachgeliefert hast!

      Mit Angst meinst du vermutlich die Panik, also z.B. In einer Stresssituation? Denn manchmal kann Angst oder Furcht ja auch ein guter Ratgeber sein. Wenn ich Höhenangst habe, sollte ich mich vielleicht nicht für den Beruf des Dachdeckers entscheiden 😉

      Ich finde es auch ganz wichtig, was du im zweiten Punkt sagst. Der Mensch, der wir einmal waren, hat uns schließlich zu dem gemacht, der wir heute sind.

      Leider verstehen das aber viele nicht. Wie oft hab ich schon hören müssen „Ach war ich doof früher… Hätte ich doch damals nur…“

      Liebe Grüße und nochmal danke für deine Gedanken

      Norman

      Antworten
      • Sabine

        21. Januar 2015 um 8:17

        Hallo Norman,

        nein ich meine nicht die Angst, die uns davon abhält, die heiße Herdplatte anzufassen.

        Sondern eher eine psychologische Angst.
        Eine, die nichts mit einer konkreten Situation, sondern mit den Schreckens-Szenarien zu tun hat, die wir uns so gerne vorstellen.
        Sie ist keine gute Entscheidungsgrundlage …

        Viele Grüße!
        Sabine

      • Norman Brenner

        23. Januar 2015 um 19:52

        Das hast du schön formuliert, Sabine!

        Leider habe ich das Gefühl, dass bei den meisten bewussten Entscheidungen, die wir treffen, fast immer die Angst im Spiel ist.

        Die Angst vor Ablehnung, vor Verlust, vor dem Unbekannten, die Angst vor dem Scheitern, vor Bloßstellung und allgemein den zukünftigen Folgen unserer Entscheidung. Das ist irgendwie in uns alle einprogrammiert.

        Wie denkst du über Hoffnung? Sollte sie eine Rolle bei der Entscheidung spielen dürfen?

        Ich bin mir da nicht sicher… vor allem nicht, seit ich das Tao Te King gelesen habe. Laotse sagt dort:

        „Hoffnung ist genauso leer wie Angst.
        […]
        Egal, ob du die Leiter noch oben steigst, oder herab,
        deine Position ist wacklig.
        Wenn du mit beiden Füßen auf dem Boden stehst,
        wirst du in jeder Situation deine Ballance halten können.“

        Ich finde darin viel Wahrheit, denn Hoffnung kann uns ebenso blind für eine Sache machen, wie Angst.

        Bin gespannt auf deine Gedanken dazu!

        Liebe Grüße
        Norman

  2. Markus Spitzli Markus

    21. Januar 2015 um 7:22

    Hi Norman.

    Ein toller Beitrag. Die Punkte kann ich soweit bestätigen. Ich denke das Bauchgefühl ist enorm wichtig. Wenn es uns gelingt darauf zu vertrauen werden wir uns entsprechende Entscheidungen treffen. Wenn wir zudem noch unsere Werte und Identität in den Entscheidungsprozess miteinbeziehen, werden wir weniger Entscheidungen treffen, welche uns nicht entsprechen.

    Herzlichen Gruss
    Markus

    Antworten
    • Norman Brenner

      23. Januar 2015 um 19:59

      Hey Markus,

      freut mich wieder von dir zu lesen!

      Danke für die Blumen und deinen Zuspruch =)

      Das ist ein super Hinweis, mit den Werten – danke. Ich finde es nur irgendwie schwierig, die eigenen Werte für sich selbst sicher zu definieren.

      Man ist ja irgendwie immer von seinem Umfeld beeinflusst. Wenn ich nun in einem Umfeld bin, in dem sehr viel Wert auf Status gelegt wird, lege ich vermutlich bald auch maehr Wert darauf. Ist es dann einer meiner Werte oder hab ich mir diesen Wert aufstempeln lassen? Es ist ja im Prinzip nicht das, was ich aus mir selbst heraus will.

      Oder ist in dem Fall mein Wert die soziale Anerkennung, die ich mir durch die Anpassung versuche zu holen?

      Liebe Grüße
      Norman

      Antworten
    • Flex

      25. Januar 2015 um 7:56

      Hallo Markus!
      Hallo Norman!

      Ich sehe das wie Markus, die eigenen Werte sind aus meiner Sicht für eine nachhaltige Entscheidungsfindung wichtig. Ich denke sogar, dass dieses Bauchgefühl mitunter durch unsere Werte entsteht, oder auch die Erkenntnis, dass nach einer Entscheidung diese wieder zurück genommen wird.

      Und ich finde es nicht schwierig, die eigenen Werte für sich selbst zu definieren! Es ist ja nicht so, dass ich mir die beliebig aussuchen kann. Die stecken tief in uns drinnen und diese zu ändern dauert aus meiner Sicht lange. Werte ziemlich stabil, so ist zumindest meine Erfahrung. Einfach eine Liste hernehmen mit potentiellen Werten und die mal durchgehen und schauen, wo der Bauch am Meisten anschlägt 😉 Dann mal niederschreiben und nach einiger Zeit das nochmal ansehen. Falls Du Dir dann noch immer nicht sicher bist, schaue was Du tust/erlebst, wie glücklich Du damit bist. Ich traue mich wetten, dass Du vor allem mit dem glücklich bist, welche Deine Werte unterstützen und unglücklich mit jenen die denen Widersprechen.

      Ich bin bei Dir Norman, dass unsere Werte aufgrund unseres Lebens/Erfahrung, durch unser Umfeld beeinflusst sind und mitunter keine bewusste Entscheidung sind, dennoch sind sie vorhanden. Aus diesem Grund sehe ich es als noch wichtiger an, sich mit den eigenen Werten auseinander zu setzen, da mitunter welche dabei sind, mit denen Du vielleicht nicht so glücklich bist, die eine Einschränkung für Dich bedeuten. Nur einfach zu sagen, nein, das will ich nicht mehr erscheint mir nicht ausreichend 🙂

      lg

      p.s.: Habe einen Link mit einem Post von mir bzgl. Werte bei meinem Namen. Dort findest Du eine Liste mit über 300 potentiellen Werten, die ich mal aus diversen Listen mit Werten zusammengestellt habe. Versuche es einfach mal, es dauert nicht lange 😉

      Antworten
      • Norman Brenner

        27. Januar 2015 um 13:38

        Hey Flex,

        danke für diese Bereicherung!

        da hast du dir ja wahnsinnig Mühe gegeben mit den 300 Werten. Ich hab natürlich auch reingeschaut und festgestellt, dass ich am liebsten fast alle ankreuzen würde =(

        Wie läufts denn mit deiner Seite?

        Liebe Grüße

        Norman

      • Flex

        27. Januar 2015 um 19:05

        Hallo Norman,

        gerne! Danke auch Dir für Deinen Blog 🙂

        Ja das kann ich verstehen, mir geht’s genauso, dass ich viele der Werte gut finde 😉
        Allerdings wenn Du schaust, bei welchen Werten Dein Herz hüpft oder intensive Ruhe findet, wenn Du schaust, welche Dinge Du richtig gerne machst oder gemacht hast und welche Werte damit verbunden sind, dann reduziert sich die Liste.

        Wenn Du allerdings alles nimmst, was Dir (auch) wichtig ist, dann wird sie sehr lange – lol
        Für mich zum Beispiel ist Umweltschutz/Umweltbewusstsein wichtig, aber mein Herz spingt dabei nicht. Ebenso bei Achtsamkeit, Gelassenheit oder Gleichmut,… aus meiner Sicht sogar sehr wichtige Dinge, aber wenn’s mal für einige Zeit nicht so ist, dann ist das auch o.k..

        Wenn ich aber über einen längeren Zeitraum nichts kreatives mache, keine Herausforderung oder keine Freude empfinde und das Gefühl habe, dass ich mich nicht weiterentwickle, dann bekomme ich eine Krise (soviel zum Gleichmut 😉 )

        Bzgl. Seite bin ich noch immer am Herumprobieren (Inhalt, Stil) und schauen, ob und wie ich das machen will. Ist im Augenblick interessant (wegen Herausforderung und Kreativität), allerdings verspüre ich eine Art Druck was zu posten und das obwohl ich die Seite noch nicht mal „öffentlich“ (Freunde, Bekannte, FB, …) gemacht habe, also außer bei Dir mal. Da brauche ich sicherlich noch eine andere Einstellung, wenn ich einen Zwang spüre, dann kommt bei mir ziemlich schnell Widerstand auf 😉

        lg

      • Norman Brenner

        29. Januar 2015 um 6:34

        Hey Flex,

        ja, ich glaube auch, dass man da sehr wählerisch sein muss. 250 Werten könnte man ja auch nur sehr schlecht gerecht werden. Was denkst du wie viele man sich rauspicken sollte? 9 bis 12?

        Freut mich, dass du munter drauflosprobierst. So komme ich auch am schnellsten voran. Dieser Schreibdruck ist wirklich fies. Am besten probierst du auch das aus und schreibst 2 Wochen nix. Wirst sehen, dass nix schlimmes passiert =)

        Liebe Grüße
        Norman

      • Flex

        29. Januar 2015 um 12:16

        Hallo Norman,

        ja so +/- 10 ist sicherlich kein schlechter Anfang. Ich hatte damals soweit ich mich erinnere mit 5 begonnen und dann sind noch 2 dazugekommen.
        Viel wichtiger als die Anzahl ist aus meiner Sicht, weshalb man sich mit seinen Werten beschäftigt.

        Ich habe damals begonnen mich damit zu beschäftigen, weil ich mit meinem Leben unzufrieden war. Ich arbeitete damals über mehrere Jahre sehr viel, machte Überstunden und nahm wenig Urlaub. Insofern fragte ich mich, was ist mir eigentlich wichtig, beruflicher Erfolg war es anscheinend nicht und da kam ich auf die Werte. Also überlegte ich mal und fand jene, die in meinem Leben unzureichend befriedigt wurden. Danach habe ich meine (Frei-)Zeit immer mehr nach diesen Werten ausgerichtet und das eigentich bis heute. Mir hat es einfach geholfen ein zufriedenes Leben zu führen. Und wie ich oben schon versucht habe darzustellen, es sind dann nicht mehr die Massen an Werten, die dazu notwendig sind.

        Ansonsten „nutze“ ich Werte, wenn mir was aufstößt, bspw. an irgendeinem Verhalten von mir, einer anderen Person, oder in bestimmten Situationen. Es ist für mich nun klarer, weshalb das so ist, welche Bedürfnisse/Werte verletzt worden sind. Damit einhergeht, dass mir das Annehmen des Verhaltens oder der Situation leichter fällt. Es ist für mich nun deutlicher, dass das „mein“ Ding ist. Dazu brauche ich aber keine Liste (die wäre da sehr viel länger), sondern einfach nur ein Verständnis von meinen Werten und Bedürfnissen.

        Danke für den Hinweis mit den 2 Wochen, mal schauen, ob ich das mache. Im Augenblick läuft es ja mit dem Schreiben, hoffe einfach, dass wenn es mal nicht so läuft, ich mir keinen Druck aufbaue, Zeit vergehen lasse und dann einfach weiter mache…

        lg

      • Norman Brenner

        29. Januar 2015 um 13:39

        Danke Flex!

        Ich stelle immer mehr fest, dass bei vielen Menschen aus scheinbarem Elend die nützlichsten und glücklichsten Dinge entstehen.

        So wie du es beschreibst, scheint das auch bei dir passiert zu sein. Deine Unzufriedenheit hat dich dazu gebracht, dich mit deinen Werten auseinanderzusetzen und dadurch hast du dich selbst zu einem glücklicheren Leben geführt =)

        Mir geht es ähnlich. Ich war ebenfalls unzufrieden mit einem 0-8-15-Leben und den 0-8-15-Problemen und habe mich nach dem Sinn des ganzen gefragt. So ist die Seite entstanden, die mir heute sehr viel gibt.

        Ich glaube das ist ein Naturgesetz oder sowas. Es wird dir irgendein „Mangel“ eingepflanzt, der dich motiviert ihn zu beseitigen und dein Glück zu finden.

        Würd mich interessieren was du zu meiner Theorie sagst?

        Liebe Grüße

        Norman

        P.S.: Hab mich nach deinem Hinweis mal etwas mit Werten beschäftigt und bin auf einen tollen Online-Test gestoßen, der dir dein Werteprofil erstellt. Fand ich sehr passend, was bei mir rauskam. Vielleicht inspiriert es dich ja:
        http://gesundheitsmanager.aok.de/lebe-balance/werte-profil1-startseite-11190.php

      • Flex

        29. Januar 2015 um 16:14

        Hallo Norman,

        ich finde den Austausch mit Dir wieder einmal sehr fruchtbar für mich 🙂

        Als ich „Mangel eingepflanzt“ las, spürte ich einen kleinen Widerstand in mir aufkommen. Aber nach ein wenig überlegen, denke ich, dass das wohl passend ausgedrückt ist. Als Baby schrien wir ja auch, wenn wir Hunger hatten, um gefüttert zu werden ^^

        Motivation kommt ja soweit ich mich erinnern kann aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie „bewegen“. Da gibt’s ja dann auch die Theorie bzgl. „Hin zu“ oder „Weg von“ Motivation, also hin zu einem wünschenswerten Zustand (bewegen) oder weg von einem unerwünschten Zustand (bewegen). Beides scheint mir gut zu Deiner Theorie zu passen.

        Ich stelle mir allerdings in letzter Zeit öfter die Frage: „Wann ist es gut genug?“ Wir kreieren mitunter diesen „Mangel“, abgesehen vom biologischen Aspekt, in unserem Kopf. Insofern würde ich mal behaupten, dass im letzten Schritt dieses „Naturgesetz, des eingepflanzten Mangels“ zu überwinden ist. Hab‘ dazu auch schon was in meiner „Pipline“…

        Wie ist Deine Erfahrung dazu? Befürchtest Du nicht, dass nach Beseitigung eines „Mangels“ gleich der nächste vor der Tür steht, weil es scheinbar noch nicht gut genug ist?

        lg

        p.s.: Danke für den Test, werde ihn demnächst mal ausprobieren 😀

      • Norman Brenner

        30. Januar 2015 um 15:27

        Hey Flex,

        vielen Dank. Mir geht’s ähnlich =)

        Also könnte mir vorstellen, dass Maslow mit seiner Bedürfnispyramide da nicht ganz falsch liegt.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie

        Er stellt die Theorie auf, dass von der unteren Stufe (Physiologische Bedürfnisse) an bis zur vorletzten, der Mangel die antreibende Kraft ist. man steigt mit beseitigung eines Mangels auf die nächste Stufe. Es wirkt also immer gerade nur ein Bedürfniss. Wenn man auf der vorletzten Stufe fertig ist, ändert sich das allerdings. Nun betritt man die letzte Stufe und die ist unendlich, denn die Selbstverwirklichung ist kein Mangel-, sondern ein Wachstumsbedürfnis.

        Freue mich auf deine Gedanken.

        Liebe Grüße
        Norman

      • Flex

        30. Januar 2015 um 18:34

        Hallo Norman,

        denke die Selbstverwirklichung kann ich auch als „Mangelbedürfnis“ erleben. Im Link wird über Potential ausschöpfen geschrieben. Insofern kann ich das erleben als: Ich habe mein Potential noch nicht voll ausgeschöpft, ich bin noch nicht „gut“ genug.

        So wie ich es bei anderen Dingen machen kann… Ich kann noch mehr Geld verdienen, noch mehr Ansehen gewinnen,…

        Aber vielleicht sehe ich das ja falsch 🙂

        lg

  3. Björn

    25. Januar 2015 um 20:25

    Hi Norman,

    Entscheidungen schnell und aus dem Bauch heraus zu treffen deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen. In Multiple Choice Prüfungen ist meistens auch die Antwort richtig, die mir zuerst in den Sinn gekommen ist. Deshalb überlege ich nicht lange und nehme das erste was mir in den Sinn kommt.

    Gruß Björn

    Antworten
    • Norman Brenner

      27. Januar 2015 um 13:40

      Hey Björn,

      super Hinweis auf die Prüfungen! Danke!

      Das hat mir seiner Zeit sogar mein Fahrschullehrer für die Theorieprüfung geraten =)

      Die erste Antwort ist meistens die richtige. Man kann auch etwas „verschlimmbessern“.

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  4. Connie

    12. Juli 2015 um 11:00

    Hallo Norman,
    ich habe witziger Weise schon öfters die Erfahrung gemacht, dass mir gefühlt kleinere Entscheidungen schwerer fallen als große. Auch tue ich mich schwer damit, einmal getroffene Entscheidungen zurückzunehmen und zu ändern. Das ließ mich meine unglückliche Ehe länger „aushalten“ als nötig. Wobei auch diese „verschenkte“ Zeit wichtig für meine Entwicklung war.

    Dass ich mit deinem Punkt 4 nicht so ganz einig gehe, muss ich noch ein bisschen wirken lassen.

    Danke für deine Denkanstöße.

    Sonnige Grüße
    Connie

    Antworten
    • Norman Brenner

      12. Juli 2015 um 11:16

      Hey Connie,

      ja, es ist krass, dass wir uns oft so schwer mit „kleinigkeiten“ tun. Rational ist es auf jeden Fall nicht und auch emotional macht es wenig Sinn.

      Ich finde es übrigens sehr gut, dass du es alles als Teil deiner Entwicklung siehst. Das ist meiner Meinung nach der beste Weg.

      Was widerstrebt dir denn so an Punkt 4? Ich finde das war eine der bahnbrechendsten Erkenntnisse in meinem Leben. Ich finde es so schade, dass viele diesen Glaubenssatz haben, man müsse immer bei einer getroffenen Entscheidung bleiben. Das ist extrem limitierend, denn es kann sein (und so ist es oft), dass man zum Zeitpunkt der Entscheidung noch gar nicht alles überblicken kann und erst nach der Entscheidung INformationen und Erfahrungen sammelt oder auch Eindrücke sammelt, die einem erst wirklich klar machen, was man eigentlich will.

      Wer dann aber die eingeschlagene Spur nicht wieder verlassen kann / will, sitzt fest.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

      Norman

      Antworten
  5. Saskia

    29. April 2016 um 13:11

    Oh Mann woher weiß ich denn was mein Bauch sagt???

    Antworten
    • Norman Brenner

      30. April 2016 um 16:29

      Hey Saskia,

      danke für deine Frage =)

      Also da hast du generell zwei Möglichkeiten:

      1. Stell dir die Situation nach deíner Entscheidung ganz genau vor und spüre in sie hinein. Wie fühlt sich das an? Was sagt dein (Bauch-)Gefühl?

      2. Entscheide, tu es und spüre dann, wie es sich anfühlt. Auch im Nachhinein, kannst du dich meist wieder umentscheiden.

      Vor was für einer Entscheidung stehst du denn gerade? Vielleicht kann ich dir ja auch noch einen konkreteren Tipp geben =)

      Liebe Grüße und ein tolles Wochenende, dir!

      Norman

      Antworten
  6. Frank

    23. August 2016 um 9:40

    Hi Norman,
    irgendwie laufe ich in den letzten Tagen nicht richtig in der Spur und es geht mir nicht gut damit – ist manchmal so im Leben. Heute Morgen habe ich deshalb völlig darin verpeilt einfach mal ‚was will ich?‘ gegoogelt und bin so auf Deiner Site gelandet.
    Habe mich dort ein wenig durchgeklickt und gelesen…und mich dabei in vielem wiederentdeckt. Merklich hellte sich meine Stimmung auf, als mich die Lektüre daran erinnerte, dass wir immer schon alles in uns selbst haben und grübeln scheiße ist.
    Jetzt klappe ich Deine Site in vollem Respekt und Erstaunen darüber zu und freue mich an der tiefen Zuversicht, langsam wieder in meine Spur zu kommen – und es schneller auch gar nicht zu müssen! Danke!

    Antworten
    • Norman Brenner

      24. August 2016 um 6:16

      Hey Frank,

      hab mich gerade sehr über deinen offenen Kommentar gefreut =) Danke!

      Super, dass du dieses Vertrauen und die Zuversicht wieder gewonnen hast. Und das ganze durch meine Texte. Das ist ein riesen Lob =D

      Wünsche dir alles Gute!

      LG Norman

      Antworten
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