33 Wege, durch Meditation Entspannung und Ausgeglichenheit zu finden

Wie du durch Meditation Entspannung und Ausgeglichenheit findest

Kann man durch Meditation Entspannung und Ausgeglichenheit finden?

Auf jeden Fall!

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass es keinen besseren Weg gibt.

Warum? Weil Meditation die ultimative Methode ist, um innen und außen ruhig und gelassen zu werden und generell ein „ausgeglichenes Leben“ zu führen.

Wie genau du durch das Meditieren gelassener wirst, kannst du anhand der folgenden 33 Punkte herausfinden. Es sind alles Erfahrungen, die ich selbst bereits durch Meditation gesammelt habe (und ich meditiere wirklich noch nicht sehr lange regelmäßig). Nummer 23 ist für mich ein wirkliches Highlight, das mein Leben so viel leichter gemacht hat!

Also, wie kann dich Meditation entspannter und ausgeglichener machen?

 

Die Grundlage der im Folgenden beschriebenen Auswirkungen der Meditation ist die Tatsache, dass du durch Meditation einfach viel bewusster Leben kannst. Sollte dir das noch nicht ganz klar sein, kannst du dir erst mal hier anschauen, warum du durch Meditation bewusster wirst und wie dir das im Alltag hilft.

 

Wie du durch Meditation Entspannung und Ausgeglichenheit findest

 

1. Entspannter werden

Meditation wirkt entspannend auf Körper und Geist.

Geistig hilft sie dir beim Loslassen. Körperlich hilft sie Verspannungen zu lösen. Die Haltung ist dabei ganz egal. Darauf werde ich im Laufe meines mehrteiligen Leitfadens noch genauer eingehen. Beim Meditieren lernst du in deinen Körper hinein zu spüren und ihn bewusst wahrzunehmen. Was du bewusst wahrnimmst, kannst du auch bewusst entspannen. Beispielsweise angespannte und hochgezogene Schultern. Die sind ein Paradebeispiel für Verspannung und Stress.

Je besser dir das in der Meditation gelingt, desto öfter wird es dir auch im Alltag gelingen. Da Körper und Geist nicht getrennt voneinander existieren, bewirkt eine entspannte Körperhaltung auch eine entspannte Geisteshaltung und umgekehrt.

Außerdem senkt Meditation nachweislich die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol, Dopamin und Noradrenalin in unserem Körper. Weniger Stress bedeutet mehr Entspannung.

 

2. Gelassener werden

Allgemeine Gelassenheit und Ruhe sind die Früchte eines ruhigen Geistes. Weil du erkennst, dass die meisten Dinge gar nicht so wichtig für dein Glück sind, wie du vorher dachtest, fällt es dir auch leichter sie gelassen hinzunehmen. Einzelheiten und Beispiele folgen im weiteren Verlauf der Liste.

 

3. Dankbar sein

Weil du dir darüber bewusst wirst, dass du bereits alles besitzt was für dein Glück nötig ist, wirst du es auch mehr zu schätzen wissen. Deine Dankbarkeit wird zugleich weiter zu deinem Glück beitragen. Eine positive Spirale also!

 

4. Besser loslassen können

Wie bereits angeklungen hilft dir Meditation beim Loslassen.

Zum Beispiel indem du beim Meditieren deinen Atem beobachtest und lernst, dass er wie alles im Leben seinen Lauf nimmt, auch ohne dein bewusstes Eingreifen. Diese Erkenntnis lässt sich wahnsinnig gut im Alltag nutzen. Wenn ich persönlich feststelle, dass ich zu sehr an etwas festhalte oder etwas will, Atme ich tief ein und aus. Bei jedem Ausatmen spüre ich förmlich, wie ein Teil der Last von mir abbröckelt.

 

5. Veränderungen besser annehmen

Das ist die Kehrseite der Medaille, die aber nicht weniger wichtig ist.

Loslassen heißt zugleich Annehmen was ist. Beispielsweise den Tod eines lieben Menschen. Das Leben fließt und verändert sich ständig, wie der Fluss. Durch Meditation erkennst du, dass du diesen Fluss niemals umleiten, sondern ihn nur nutzen kannst. Dazu musst du dich ihm anpassen.

 

6. Genügsamer werden

Genügsamkeit ist eine sehr erstrebenswerte Eigenschaft. Sie macht uns unmittelbar glücklich und zufrieden. Zufrieden ist der, der hat was er begehrt. Wer nun wenig begehrt ist demzufolge eher zufrieden. Durch Meditation lernst du dich auf das Wesentliche zu konzentrieren und begehrst immer weniger. Schließlich kannst du sogar feststellen, dass du nichts brauchst, außer dich selbst und deinen Atem!

„Wie Regen ein Haus mit schwachem Dach durchflutet,
So brechen Sehnsüchte in den Geist ein,
Der keine Meditation praktiziert.“

(Buddha)

 

7. Die richtigen Dinge wertschätzen

Eine weitere Folge davon ist, dass du beispielsweise mehr Wert auf Zwischenmenschlichkeit legst. Du erkennst, dass Geld und Besitz dir niemals die selbe Freude schenken werden, wie die leuchtenden Augen eines alten Freundes, den du nach Jahren wieder triffst.

 

8. Freier und unabhängiger werden

Wir alle machen uns freiwillig abhängig. Abhängig von unseren Jobs, von unserem Besitz, aber auch von anderen Menschen. Da du durch Meditation das Loslassen lernst, erkennst, dass materielle Dinge gar nicht so wichtig sind und in dir selbst einen Hafen der Ruhe und Wonne findest, lösen sich nach und nach diese Bänder.

 

9. Die Sinnlosigkeit von Streit erkennen

Wenn du den Wert der sozialen Beziehungen in deinem Leben erkannt hast, wirst du automatisch nicht mehr soviel streiten. Warum? Weil du weißt wie kurz dein Leben in Wahrheit ist und dir die Stunden mit deinen Lieben zu wertvoll werden um sie mit Streit zu vergeuden.

 

10. Friedfertiger werden

Du findest Frieden mit dir selbst und dadurch auch mit allen anderen Menschen und Situationen in der Welt. Wie könnte jemand sanftmütig mit anderen umgehen, wenn er nicht einmal sanftmütig zu sich selbst sein kann? Durch Meditation schaffst du die Grundlage für Frieden in d(ein)er Welt.

 

11. Negative Emotionen sofort abbauen

Emotionen schalten oft unseren Verstand aus. Vor allem schlechte wie Wut, Eifersucht, Sorgen oder Enttäuschung.

Oft sagen oder tun wir dann etwas, was wir später bereuen oder was eine Situation noch schlimmer macht. Es ist als käme ein Stein in uns ins Rollen, der eine riesige Lawine auslöst und für die es kein Halten mehr gibt. Das stimmt aber nicht. Durch Meditation kannst du diese Lawine nämlich sehr wohl aufhalten. Oder besser gesagt sie in Staub verwandeln! Du musst nur genügend Bewusstsein entwickeln um im Affekt auch daran zu denken. Dich nicht deinen negativen Emotionen hinzugeben, sondern dich lieber zurück zu ziehen und dich zu besinnen. Versuch es einmal. Wenn du das nächste Mal wütend oder verärgert bist, setz dich ruhig hin und atme tief ein und aus. Du wirst sehen, dass der Ärger innerhalb weniger Minuten verfliegt.

 

12. Sich dem Fluss des Lebens hingeben

In unserer westlichen Gesellschaft steht das Machen hoch im Kurs. „Machen“ bedeutet die Welt an unsere Vorstellungen anzupassen. Leider geht das immer nur bis zu einem gewissen Punkt. Ein Weg, der allerdings immer funktioniert, ist unsere Vorstellung an die Welt anzupassen. Dies erfährst du ganz deutlichin der Meditation. Zum Beispiel wenn vor dem Fenster plötzlich Bauarbeiten beginnen während du meditierst.

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

(Buddha)

 

13. Alles ist gut!

Beim Meditieren erkennst du, dass du alles hast was du brauchst. Dich selbst, dein Bewusstsein, deinen Atem. Das Leben hat dafür gesorgt, dass du diese Dinge hast. Du lernst dem Leben zu vertrauen.

 

14. Nicht mehr (so schnell) urteilen

Meist erzeugen wir Unruhe, Ängste und Sorgen selbst indem wir Ereignisse bewerten. Ist es nun gut oder schlecht, in der siebten Klasse sitzen geblieben zu sein? Die Mehrheit in unserer Gesellschaft würde wohl direkt zweiteres annehmen. Doch was es letztendlich für das Leben des Sitzengebliebenen bedeutet, kann nur dieser beurteilen. Und zwar nicht unmittelbar nach dem Ereignis, sondern wahrscheinlich erst Jahre später, wenn er objektiv auf sein Leben zurück blickt. Beim Meditieren üben wir vom bewerten Abstand zu nehmen und wertungsfrei wahrzunehmen.

 

15. Resistenz gegen Störungen und Unannehmlichkeiten

Es ist zwar besser sich ein stilles Plätzchen zum Meditieren auszusuchen, jedoch ist es unmöglich alle Störquellen auszuschalten. Ein klingelndes Telefon, ein hupendes Auto oder auch nur ein Jucken am Rücken. Mit all diesen Dingen wirst du während der Meditation konfrontiert. Das gute ist, dass du deine Reaktionen darauf bewusst wahrnehmen und steuern kannst.

Du wirst merken, dass es gerade beim Meditieren und auch generell im Leben darauf ankommt, trotz aller Störquellen ruhig und gelassen zu bleiben und dass diese Fähigkeit dein Leben viel leichter machen kann. Außerdem wirst du feststellen, dass oft ein Eingreifen gar nicht nötig ist und sich viele vermeintliche Probleme, wie etwa ein juckender Rücken, nach einer gewissen Zeit von selbst erledigen, wenn du sie einfach nur bewusst wahrnimmst. Das kann dir auch im Alltag einen unglaublichen Vorteil bringen (siehe Punkt 23).

 

16. Weniger aufregen

Weil du durch regelmäßige Meditation bewusster wirst, erkennst du auch mit der Zeit, worauf es im Leben wirklich ankommt. Dieses Bewusstsein nimmst du mit in den Alltag und wirst hier feststellen wie lächerlich es doch ist, sich über eine rote Ampel oder einen abgerissenen Knopf zu ärgern. Solche Kleinigkeiten werden dich mit der Zeit sogar amüsieren!

 

17. Keine Langeweile mehr

Du lernst den Leerlauf zu schätzen.

Weil dir durch die Meditation bewusst wird, wie wichtig es ist Zeit mit sich selbst zu verbringen, wirst du dich sogar über kleine Gelegenheiten dazu im Alltag freuen. Staus und rote Ampeln werden zur willkommenen Rückzugspause und ein grauer verregneter Sonntag allein zu Hause wird zum Festtag für die Seele.

 

18. Schmerzen lindern

Meditation kann Schmerzen lindern. Und zwar viel besser als jedes Schmerzmittel. Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass Meditation die Schmerz-Intensität um 40% senken kann. Morphium dagegen bewirkt nur eine Senkung um etwa 25%. Davon profitierst du aber nicht nur während der Meditation, denn die Fähigkeit deinen Körper bewusst zu beeinflussen nimmst du auch mit in deinen Alltag.

 

19. Alles, was du brauchst, ist bereits da!

Es gleicht einem Wunder, wenn man es zum ersten Mal wahrnimmt. Aber es ist Realität: Jeder bekommt was er braucht. Immer und überall.

Steile These, wenn man an hungernde Menschen in Dritte-Welt-Ländern denkt. Aber so meine ich das auch nicht direkt. Was ich meine sind die Herausforderungen und Aufgaben, die in dein Leben treten. Es sind immer genau die, die du brauchst um zu wachsen. Auch bei hungernden Menschen in Afrika. Und mit Sicherheit ist auch ein hungernder Mensch in Afrika eine Aufgabe, die uns wachsen lassen soll.

Du lernst dich einfach auf diese Gesetzmäßigkeit zu verlassen, denn auch beim Meditieren ist stets alles da was du dazu brauchst.

 

20. Geduldiger werden

Beim Meditieren geht es nicht darum etwas zu erreichen. Im Gegenteil: Es ist die Kunst des nicht-erreichen-wollens. Dabei lernst du zwangsläufig geduldig mit dir selbst zu sein, denn in dieser Disziplin ist wirklich noch kein Meister vom Himmel gefallen. In Folge dessen wirst du natürlich generell geduldiger und gibst allen Menschen und Dingen um dich herum die Zeit, die sie benötigen. Vor allem weil dir klar wird, dass es nichts zu erreichen gibt, sondern alles schon da ist.

 

21. Körper und Geist in Einklang bringen

Für viele von uns sind heute Körper und Geist alles mögliche, nur nicht im Einklang. Davon zeugen vor allem Erkrankungen wie Fettleibigkeit, Burnout, Depressionen, Bluthochdruck, Suchterkrankungen und zahlreiche weitere Störungen der Harmonie zwischen Körper und Geist.

Aber auch wenn keine direkte Erkrankung vorliegt, macht vielen doch das Ungleichgewicht von Körper und Geist zu schaffen. Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Zwänge,  Müdigkeit oder generelle Unlust, um nur einige weit verbreitete Leiden zu nennen. All diese Erscheinungen weisen darauf hin, dass in uns etwas nicht stimmt. Der Arzt verschreibt dann ein paar Medikamente um Symptome zu lindern, aber an der wirklichen Ursache wird selten geforscht. Meditation bringt unsere beiden wichtigsten Werkzeuge auf dieser Welt wieder in Einklang. Indem du zum Beispiel bewusst auf deinen Atem achtest bist du ganz bei dir und deinem Körper. Dein Geist ist nicht beim Bestellen der neuen Schuhe und dein Körper nicht bei der nächsten Malzeit.

Das fördert natürlich auch deine geistige und körperliche Fitness, denn wenn zwei Spieler eines Teams harmonieren, leisten sie logischer Weise mehr, als wenn sie es nicht tun. So ist es beispielsweise sogar bewiesen, dass Meditation den Blutdruck senken kann.

 

22. Es einfach mal gut sein lassen

Die meisten von uns haben ziemlich große Probleme damit etwas auch einfach mal gut sein zu lassen. Wir sind es einfach gewohnt Dinge anzupacken, zu ändern und zu kontrollieren. Das ist aber nicht immer möglich (und schon gar nicht immer nötig!) und so ist es von großem Vorteil, wenn man in der Lage ist auch mal Fünfe gerade sein zu lassen.

Beim Meditieren trainierst du das direkt indem du zum Beispiel versuchst deine Gedanken einfach mal da sein zu lassen, aber nicht auf sie eingehst. Außerdem kannst du hier feststellen, dass das Leben weitergeht auch wenn du einfach nur da sitzt und nicht eingreifst. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um das Leben wirklich jederzeit genießen zu können.

 

23. Nichts ist wirklich dringend

Das ist meine persönliche Lieblingserkenntnis aus der Meditation:

Wir halten fälschlicher Weise viele Dinge für dringend, die es gar nicht sind. Das verursacht Stress.

Dringend bedeutet, dass eine Erledigung keinen Aufschub vertragen kann. Wenn du einfach nur da sitzt und bist, merkst du, dass nichts wirklich dringend ist. Zwar steht heute im Büroalltag auf fast jedem Schreiben „Eilt“ oder „Eilt sehr“ (sogar teilweise schon auf das Briefpapier vorgedruckt, was ich immer ziemlich unglaubwürdig finde), aber eilen diese Dinge wirklich? Was geschieht, wenn sie nicht gleich erledigt werden, weil der zuständige Mitarbeiter krank oder im Urlaub ist? Richtig – nichts passiert! Als Resultat hat man in der Regel einen verärgerten Kunden. Dies ist aber nicht das Ergebnis der Nichterledigung seines Anliegens, sondern allein seiner Erwartungen an die Welt, die von der Realität abweichen. Beim Meditieren verstehst du das und du lernst, dass die Welt ihren Lauf nimmt, auch wenn du einfach mal eine Pause einlegst.

„Wenn nichts mehr getan wird, bleibt nichts ungetan.“

(Laotse)

P.S.: Nicht dringend heißt nicht, dass etwas nicht wichtig ist!

 

24. Selbstsicherer werden

Zum Meditieren benötigst du nichts weiter als dich selbst. Und so ist es auch im Leben.

Du selbst bist es, auf dem dein Leben beruht. Nicht auf deinem Job oder deinem schicken Wagen. All diese Dinge können dir niemals Sicherheit geben, da sie selbst unsicher sind. Sie können dir von heute auf morgen genommen werden. Du selbst bist die beständige Burg, in die du jederzeit zurückkehren kannst und die einzige wahrhafte Konstante in deinem Leben. Durch die intensive Beschäftigung mit dir selbst wird dir das klar.

Da es hier den Rahmen sprengen würde, habe ich dir in einem gesonderten Beitrag mal eine Übersicht dazu erstellt, wie du durch Meditation dein Selbstbewusstsein steigern und mehr du selbst werden kannst.

 

25. Keine Angst mehr vor dem Tod

Der Tod erwartet uns alle. Ausnahmslos.

Da du beim Meditieren hinter die Fassade blickst und dein wahres Selbst erkennen kannst, erkennst du auch, dass du mehr bist, als du bisher dachtest. Dieses „mehr“ ist weder in deinem Körper, noch in deinem Geist verhaftet. Daher stirbt es auch nicht mit ihnen. Ich habe das genauer in der Zusammenfassung 40 beruhigende Gründe, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben ausgeführt.

 

26. Über sich selbst lachen lernen

Auch wenn du dich selbst besser kennen lernst, nimmst du dich selbst nicht mehr so wichtig. Die rede ist nicht von deinem wahren Selbst, sondern von dem, was du für dein „Ich“ hältst. Beispielsweise dein Ansehen. Wenn du lernst, deine Sicherheit aus dir selbst zu beziehen, wird es dir gleichzeitig weniger wichtig bei anderen gut anzukommen.

 

27. Egal, was die anderen denken

Du lernst dir selbst zu geben, was du vorher von anderen gebraucht hast. Anerkennung, Bestätigung, Wertschätzung… All diese Dinge brauchen wir. Aber nicht unbedingt von anderen. Meditieren bedeutet anzuerkennen was ist. Auch dich selbst. Das macht den Umgang mit anderen viel leichter, weil einfach weniger davon abhängt.

 

28. „Das ganze Leben ist ein Spiel…“

… und wir sind nur die Kandidaten!“ So oder so ähnlich besingt Hape Kerkeling unser Dasein. Und ja, es ist etwas dran. Das Leben so zu sehen kann uns nämlich eine Menge Leid ersparen und viel Freude schenken. Nicht weil wir leichtsinnig werden, sondern weil wir erkennen, dass wir nicht alles so ernst nehmen müssen. Wir werden mutiger, können leichter Entscheidungen treffen und besser mit Rückschlägen umgehen. Ich habe vor dieser Thematik noch einen eigenen Artikel zu widmen, aber durch die Erkenntnis über wesentliche und unwesentliche Dinge in deinem Leben beim Meditieren kannst du auch zu diesem Schluss kommen.

 

29. Angst und Hoffnung sorgen für Unausgeglichenheit

Hoffnung und Angst sind wie die beiden Enden einer Wippe. Beide sind wacklig, abhängig und können deinem Leben keinen festen Halt und keine Ruhe geben. Das erkennst du in der Meditation, denn dabei sitzt du in der Mitte. Du versinkst im jetzigen Moment und entdeckst, dass nur er „sicher“ ist. Durch diese Erkenntnis wirst du deinen Ängsten und Hoffnungen auch im Alltag weniger Raum geben und schließlich glücklicher im Jetzt leben.

„Genaugenommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart, die meisten bereiten sich gerade vor, demnächst zu leben.“

(Jonathan Swift)

 

30. Weniger Katastrophen und mehr Chancen sehen

Wenn du dein Leben reflektierst, wirst du erkennen, dass viele vermeintliche Katastrophen am Ende gar keine waren. Sie waren Chancen, die dich dahin gebracht haben, wo du heute bist. Mit dieser Erkenntnis lassen sich Herausforderungen im Leben ganz anders angehen.

 

31. Es gibt keine Fehler mehr

Du kannst im Leben nichts falsch machen. Wenn du deine Handlungen und vermeintlichen Fehler reflektierst, wirst du feststellen, dass jeder einzelne davon für etwas gut war. Und wenn nicht, wirst du feststellen, dass dir die gleichen Fehler immer wieder passieren. Das bedeutet: du hast nichts daraus gelernt. Sobald du aber bereit bist daraus zu lernen, können es keine Fehler mehr sein. Im Gegenteil: Es sind Hilfen! Während der Meditation kann dir das noch deutlicher bewusst werden.

 

32. Grübeln und kreisende Gedanken abstellen

Oft drehen sich unsere Gedanken in einer Negativspirale. Gerade wenn man schon schlecht drauf ist bewirkt dieses Karussell natürlich, dass es nur noch schlimmer wird. Wie kommt man da wieder raus? Mit Hilfe von Meditation!

Beim Meditieren steigst du nämlich einfach aus. Das Karussell mag sich weiter drehen, aber du sitzt nicht mehr drin! Du stehst davor und beobachtest es. Alleine durch diese Bewusstheit wird es langsamer und kann sogar anhalten.

„Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen.“

(Jon Kabat-Zinn)

 

33. Nicht mehr (so schnell) in Panik geraten

Die Ruhe zu bewahren ist das A und O in unserer heutigen Welt.

Panik ist ein Überlebensinstinkt, den wir in unserer weitgehend sicheren westlichen Welt nicht wirklich oft benötigen. Wenn wir panisch werden machen wir es oft sogar nur schlimmer, denn an klares Denken und Handeln ist in solchen Situationen nicht zu denken. Wir alle kennen das Gefühl, wenn man zum Beispiel morgens im Schulbus erfährt, dass für heute der große Test angekündigt ist und man vergessen hat zu lernen. Aber hat dieses panische Gefühl uns je dabei geholfen die Situation zu meistern? Nein. Erst mit ruhigem Kopf waren wir in der Lage das Heft rauszuholen und uns wenigstens das Nötigste rein zu hämmern oder konnten klar genug denken um an der nächsten Haltestelle wieder auszusteigen und mit „Bauchschmerzen“ ganz entspannt nach Hause zu gehen.

Da du beim Meditieren die Erfahrung machst, dass nichts wirklich dringend für dein Überleben ist, kannst du damit auch den Hang zur Panik mildern und vielleicht sogar ganz ausschalten.

 

33 +1. Einen Schutzschild gegen Ängste und Sorgen erschaffen

„Untrainierte Soldaten werden schnell getötet auf dem Schlachtfeld; so werden auch Menschen, die nicht in der Kunst ihren inneren Frieden wahrzunehmen geübt sind, schnell von den Geschossen der Sorge und der Ruhelosigkeit im täglichen Leben durchlöchert.“

(Paramahansa Yogananda)

Durch Meditation entdeckst du, dass dein innerer Frieden unabhängig von sämtlichen Geschehnissen außerhalb von dir selbst ist. Diese Erkenntnis wirkt wie eine Impfung oder ein Schutzschild, wenn im täglichen Leben Sorgen, Zweifel und Ängste auf dich hinabregnen.

 

Fazit

„Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge,
der Lärm nicht auf den Märkten der Städte;
beides ist in den Herzen der Menschen.“

(Aus Indien)

Du selbst bist es, der für Unruhe und Anspannung in deinem leben sorgt.

Das Gute daran: Du selbst bist es auch, der für Ruhe und Entspannung sorgen kann!

Meditation ist ein nahezu sicherer Weg um dies zu erreichen. Welche Ausmaße das annehmen kann, habe ich dir anhand meiner 33 Erfahrungen dazu geschildert.

Willst du lernen wie man richtig meditiert und das alles erreichen kann? In meinem Leifaden „Meditation lernen“ verrate ich dir alles, was du wissen musst.

Nutzt du auch bereits Meditation um ausgeglichener zu leben oder ziehst du es nach diesem Beitrag in Betracht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Über Norman Brenner
Hey, ich bin Norman. Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen es schaffen endlich ein vernünftiges Leben zu führen. Darum schreibe ich hier. Erfahre mehr »

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5 Kommentare - Hinterlasse den nächsten!

  1. Miriam

    8. Januar 2016 um 1:13

    Ja, es lohnt sich und mit der Zeit wird man auf allen Ebenen effizienter (deine genannten Gründe). Schwer ist es nur, die Ungeduld und den Tatendrang zurückzuhalten und stattdessen erstmal innezuhalten :)

    Antworten
    • Norman Brenner

      9. Januar 2016 um 16:00

      Hey Miriam,

      danke für deinen Kommentar!

      Ja, du hast recht. Es ist ein wenig paradox, denn im Grunde erreicht man all das nur, wenn man nichts erreichen will. Darum geht es ja bei der Meditation =) Es ist viel mehr eine Einstellung, als eine Tätigkeit oder Technik.

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten
  2. Miriam

    10. Januar 2016 um 1:13

    ja, dem Fluss mehr vertrauen…

    Liebe Grüße

    Antworten
  3. Anne

    20. April 2016 um 10:26

    Hallo Norman,
    als ich in meinem Urlaub entdeckt habe, dass ich an meinem alten Heimatort ein ganz anderer Mensch bin, u.a. weil ich dort auch oft meditiere (komisch, ne, mit dem Umzug hab ich das irgendwie verloren…), habe ich beschlosse, dass ich das ändern muss. Nun meditiere ich auch täglich in Deutschland und hab mich ner wöchentlichen Gruppe angeschlossen. Ich liebe es einfach! Demnächst will ich nen Zehntages-Kurs machen, mal schauen!
    Liebe Grüße, Anne

    Antworten
    • Norman Brenner

      20. April 2016 um 18:06

      Hey Anne,

      danke für deinen persönlichen Kommentar =)

      Wo kommst du denn ursprünglich her?

      Ist schon krass, wie die Umgebung Einfluss auf das Verhalten nehmen kann. Ich merke das auch. Hier zu Hause ist Meditieren eines der ersten Dinge, die ich morgens mache. Wenn ich aber bei meinen Eltern zu Besuch bin, vergesse ich es morgens sogar oft.

      Super, dass du wieder am Ball bist =) Bleib dran!

      Liebe Grüße

      Norman

      Antworten

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